Digital

Vor allem die Video-Werbung und Reklame auf mobilen Geräten brachte Yahoo viel Geld ein. Bild: KEYSTONE

Yahoo steigert Umsatz markant und schreibt wieder schwarze Zahlen

18.04.17, 23:40 19.04.17, 02:34

Kurz vor dem Verkauf seines Kerngeschäfts an den Mobilfunkkonzern Verizon laufen beim Internet-Pionier Yahoo die Geschäfte glänzend. Der Umsatz stieg im Auftaktquartal 2017 um 22 Prozent auf 1.33 Milliarden Dollar, wie Yahoo am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

Der Konzern erwirtschaftete in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres zudem einen Gewinn von knapp 100 Millionen Dollar nach einem ebenso hohen Verlust im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Vor allem die Video-Werbung und Reklame auf mobilen Geräten entwickelte sich gut. Im entsprechenden Bereich Mavens legten die Erlöse im ersten Quartal um 35.6 Prozent auf 529 Millionen Dollar zu.

Der grösste US-Mobilfunkkonzern Verizon kauft Yahoos Kerngeschäft für 4.48 Milliarden Dollar. Verizon will Yahoos E-Mail-, Such- und Messenger-Dienste und den Bereich Online-Werbung mit seiner Tochter AOL kombinieren.

Yahoo hat in den vergangenen Jahren im Kampf mit den schnell wachsenden Online-Giganten Google und Facebook zunehmend an Boden verloren. (sda/reu)

Hol dir die App!

User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
2 Kommentare anzeigen
2
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Dagobert Duck 19.04.2017 23:04
    Highlight Yahoo ist tot. Kaputtgemacht durch schlechtes Management. Sieht Pendant Nokia. Die Zahlen werden wieder schlechter werden, glaubt mir. ich kenne niemanden, der Yahoo verwendet.
    3 0 Melden
    • AllIP 20.04.2017 11:13
      Highlight Das meist gesuchte Wort auf Yahoo ist Google. Da würde ich mich als Firma schon verarscht fühlen.

      #Sachegets
      2 0 Melden
    600

Interview mit Thomas Hansjakob, Staatsanwalt

«Dass die Speicherung von Handydaten nichts bringt, ist kompletter Unsinn»

Der St. Galler Staatsanwalt Thomas Hansjakob hat am BÜPF-Gesetz mitgearbeitet, das den Ermittlern mehr Möglichkeiten zur Internet-Überwachung geben soll. Im Interview sagt er, warum die verdachtslose Speicherung von Handydaten Sinn macht. Und warum die Polizei neue Spionage-Werkzeuge braucht.

Herr Hansjakob, die Gegner der Vorratsdatenspeicherung sagen, dass durch die flächendeckende Handyüberwachung der gesamten Bevölkerung so gut wie keine Verbrechen aufgeklärt werden. Thomas Hansjakob: (Lacht laut) Das ist kompletter Unsinn. Ich habe noch nie Vorratsdaten angefordert, ohne dass diese beweisrelevant gewesen wären. Ich schätze, dass sich aus 80 bis 90 Prozent der angeforderten Handydaten Hinweise ergeben, die uns bei der Ermittlung weiterbringen. 

Es gibt …

Artikel lesen