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Mehr als nur Ferienunterkünfte: Neu setzt Airbnb auch auf Reiseveranstaltungen. Bild: CHRISTIAN HARTMANN/REUTERS

Airbnb macht Reisebüros mit neuem Service «Trips» Konkurrenz

18.11.16, 02:47 18.11.16, 06:13

Airbnb entwickelt sich vom Vermittler von Ferienapartments zum Konkurrenten klassischer Reiseveranstalter. Mit der am Donnerstag in Los Angeles vorgestellten Funktion «Trips» erweitert das Unternehmen seine Plattform deutlich über Unterbringungen hinaus.

Die Funktion erweitert das Angebot um Ferienaktivitäten wie Ausflüge zu lokalen Sehenswürdigkeiten oder Events. In Zukunft sollen auch Flüge integriert werden, so dass ein ganzes Reiseprogramm erstellt werden kann.

Airbnb startet den neuen Service in den zwölf Städten Los Angeles, San Francisco, Miami, Detroit, Havanna, London, Paris, Florenz, Nairobi, Kapstadt, Tokio und Seoul. Das Angebot soll allerdings rasch ausgeweitet werden, 39 weitere Städte seien schon in den Startlöchern.

Vor zwei Monaten hatte bereits der Internetriese Google eine Reiseplaner-App vorgestellt, die ebenfalls «Trips» heisst.

Airbnb vermittelt gegen Gebühr Wohnungen und Zimmer von Privatpersonen zur Zwischenmiete an Reisende und ist damit ein grosser Konkurrent der Hotel-Industrie. Die Online-Plattform hat seit der Gründung 2008 einen rasanten Aufstieg verzeichnet und ist inzwischen nach eigenen Angaben in 191 Ländern und mehr als 34'000 Städten weltweit vertreten.

Airbnb auf Expansionskurs:

Das Unternehmen wurde von Investoren zuletzt mit rund 30 Milliarden Dollar bewertet. Das Geschäftsmodell ist allerdings umstritten. Kritikern zufolge wird durch Airbnb ohnehin schon knapper Wohnraum verringert und verbotene gewerbliche Nutzung sowie ruhestörender Andrang von Touristenmassen in Wohnvierteln ermöglicht.

In Metropolen wie Berlin oder New York, wo erst kürzlich drastische Strafen für illegale Airbnb-Nutzung eingeführt wurden, hat das Unternehmen deshalb einen schweren Stand. (ehi/sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • bcZcity 18.11.2016 07:39
    Highlight Finde die Kritik an AirBnB durchaus gerechtfertigt, da auch in New York einige Wohnungen sofort gebucht werden können, sprich, dauerhaft nur für AirBnB zur Verfügung stehen. Die Anzahl ist aber für eine so grosse Stadt recht überschaubar. Und oft habe ich das Gefühl, dass vor allem die Hotelindustrie dagegen ankämpft.

    Ich möchte den Service nicht mehr missen, da man so in Viertel wohnen kann, wo es keine Hotels gibt oder eine klassische Ferienwohnung zu teuer ist.
    6 0 Melden
    • E. Edward Grey 18.11.2016 09:17
      Highlight Ich verstehe ihre Kritik nicht, denn die AirBnB Wohnungen scheinen ja nicht aus einen Pool zu kommen der vorher anderen Diensten verfügbar war? Von dem her erschliesst doch AirBnB ein Potential welches zuvor brach lag?
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    • bcZcity 18.11.2016 10:39
      Highlight Es geht um Wohnungen welche extra auf AirBnB angeboten werden und sonst nicht bewohnt sind. Diese wären für die lokale Bevölkerung wohl wichtig, gerade in teuren Grossstädten wo das Angebot knapp ist.
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    • E. Edward Grey 18.11.2016 10:41
      Highlight Kritik jetzt verstanden und akzeptiert. :D
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