Drogen

BETÄUBUNGSMITTEL

Marihuana-Plantagen in Spanien und Holland entdeckt

Per Zufall entdeckte die Polizei in einem Wald eine Hanfplantage. Bild: EPA/ANP

Die niederländische Polizei hat in einem Wald beim Dorf Reuver nahe der deutschen Grenze eine illegale Plantage mit mehr als 18'000 Marihuana-Pflanzen entdeckt. Auch in Spanien waren die Drogenfahnder erfolgreich.

26.08.14, 21:17

Es handele sich um einen ungewöhnlich grossen Fund, sagte ein Sprecher der niederländischen Polizei am Dienstag. Der Verkaufswert betrage schätzungsweise 20 Millionen Euro.

Unbekannt sei noch, wer für die Anpflanzung verantwortlich sei. Bisher sei noch niemand festgenommen worden, teilte die Polizei mit.

Die Polizei hatte die illegale Plantage nach einem Tipp aus der Bevölkerung in dem rund 5600 Quadratmeter grossen Waldstück in der südöstlichen Provinz Limburg gefunden. Zwischen den Bäumen entdeckten die Beamten auch einige Wasserbecken für die Bewässerung der Pflanzen. Polizei und ein Spezialunternehmen vernichteten die Pflanzen.

Ein Mann scheint nicht glücklich darüber zu sein, Hanfpflanzen zerschneiden zu müssen. Bild: EPA

Die Pflanzen werden sorgfältig von der Polizei beschlagnahmt. Bild: EPA

Plantage in Stierkampf-Arena

Die spanische Polizei hob in einer Stierkampf-Arena eine Marihuana-Plantage aus. Wie Medien am Dienstag unter Berufung auf die Behörden berichteten, griff die Polizei in der Gemeinde Almogía in der südspanischen Provinz Málaga zu.

Beamte der paramilitärischen «Guardia Civil» (Zivilgarde) hätten dabei in einem Bereich der Arena, der offiziell der Stierzucht galt, mehr als 500 grosse Marihuana-Pflanzen sowie 63 Kilogramm fertiges Rauschgift im Wert von mehreren Millionen Euro sichergestellt, hiess es.

Sieben Menschen, darunter drei britische Staatsbürger, seien festgenommen worden. Die entdeckten Maschinen zur Drogenherstellung seien sehr modern, deshalb gehe man davon aus, dass eine äusserst professionelle Bande am Werk war, so die Polizei. Beamte der Guardia Civil hatten den Angaben zufolge die Plantage entdeckt, nachdem sie von einem Helikopter aus verdächtige Aktivitäten bemerkt hatten. (pma/sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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  • Vladtepes 27.08.2014 00:48
    Highlight Wenn die nur mal mit ihrem infantilen Vorgehen gegen etwas aufhören würden, was in allen Ländern massenhaft konsumiert wird, alleine hierzulande seien es an die 700'000 Personen. Schon die Alkoholprohibition im 20. Jh in den USA hat damals genausowenig gebracht wie heute das Theater um die Kiffer. Alkohol (der volkswirtschaftlich und gesundheitlich) viel mehr Kollateralschäden verursacht, ist heute seit langen Jahrzehnten erlaubt. Wie lange aber wollen die Lernresistenten aller restriktischen Cannabis-Länder diesem nicht besiegbaren Phantom nachlaufen, statt sich um echte prioritäre Verbrechensbekämpfung und um die wirklichen Problemen zu kümmern?
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