Gesellschaft & Politik

31 Arten

UNO-Konferenz erweitert Schutz wandernder Tierarten

10.11.14, 06:10

Die Schutzmassnahmen für wandernde Tierarten sind am Sonntag auf einer UNO-Konferenz in Quito erweitert worden. Insgesamt 31 Arten nahmen die 120 Mitgliedsländer der Konvention zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) in die Schutzlisten auf.

Absolutes Fangverbot: Manta-Rochen. Bild: X90077

Die 21 aufgelisteten Hai-, Rochen- und Sägefischarten stellen die wichtigste Untergruppe dar. Für einige kommerziell gefischte Arten wie Mantas und Teufelsrochen wird ein absolutes Fangverbot erlassen.

Auch der Eisbär soll nicht nur wie bisher von den Arktis-Anrainerstaaten in Schutz genommen werden. Die Konferenz beschloss, in internationaler Kooperation die ansteigenden Touristenfahrten und Ölbohrungsprojekte in der Arktis zu regeln.

Mehr Schutz auch für Eisbären. Bild: HANDOUT/REUTERS

Weitere Nutzniesser der Konferenz waren der Schnabelwal, die Zugvögel und die zentralasiatischen Steppentiere.

Anträge zur Erhöhung des CMS-Etats wurden abgewiesen. Ebenfalls an der Budgetlage gescheitert ist das Vorhaben des CMS-Sekretariats, Verfahren zur Ahndung der Nichteinhaltung der Schutzmassnahmen auszuarbeiten.

Als Kompromiss soll sich der ständige CMS-Ausschuss mit der Frage befassen und seine Folgerungen der nächsten Konferenz vorstellen, die 2017 in den Philippinen stattfinden soll. (kad/sda/dpa)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Käse, Brot und abgestürzte Rinder – diese 2 Städter verbringen den Sommer auf der Alp

Für drei Monate haben Carole Eggmann (26) und Dani Früh (35) ihre Altbauwohnung in Winterthur gegen eine Alphütte ohne Strom und Warmwasser hoch in den Walliser Alpen eingetauscht: Eine Reportage über Schnee im August, abgestürzte Rinder und die Sehnsucht nach einem Thermalbad.

«Kein Netz.» Nach der letzten Kurve der Alpstrasse, die sich vom Oberwalliser Dorf Grengiols 1600 Höhenmeter den Hang hoch ins Saflischtal windet, ist auch beim Blick aufs Handy klar: Hier endet die Zivilisation.

Früh hat es eingedunkelt an jenem Augustabend, ein kurzer Sommerregen fällt und kühlt die Luft auf 2300 Meter über Meer empfindlich ab. Am Hang leuchtet die Stirnlampe von Dani Früh, der in Regenmontur den Zaun einholt. Am nächsten Morgen bei Tagwacht um 5 Uhr morgens zeigen es die …

Artikel lesen