Gesellschaft & Politik

Wie in Frankreich

Politiker fordern Anti-Dschihadisten-Offensive

27.04.14, 05:33 27.04.14, 09:42
Le conseiller d'Etat VS Oskar Freysinger s'exprime lors de la conference de presse sur les sondages du corps enseignant valaisan ce jeudi 20 fevrier 2014 a l'Espace Porte de Conthey a Sion. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Will sich an Frankreichs Offensive orientieren. Bild: KEYSTONE

Nach Meinung mehrerer Sicherheitspolitiker sollte der Bund mehr unternehmen, um zu verhindern, dass Personen aus der Schweiz an Kriegsschauplätzen wie Syrien in den Dschihad ziehen. Die Schweiz solle sich dabei von Bemühungen Frankreichs inspirieren lassen, fordert beispielsweise SVP-Nationalrat Oskar Freysinger in der «Ostschweiz am Sonntag». 

Ins gleiche Horn stösst CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann: «Verschärfen andere Länder ihre Gesetze, entwickelt sich die Schweiz zu einem Rückzugsgebiet für Extremisten.» Eine mögliche Massnahme wäre beispielsweise, dass Eltern für ihre Kinder eine Ausreisesperre beantragen könnten. Auch die Überwachung des Internets könnte verstärkt werden.

Frankreich hat vergangene Woche eine Anti-Dschihadisten-Offensive mit mehreren Massnahmen beschlossen. Eltern sollen neu eine Ausreisesperre für ihre Kinder beantragen dürfen, falls sich diese radikalisiert haben. Doppelbürgern unter den Dschihadisten können die Beamten neu den französischen Pass entziehen. Eine stärkere Überwachung von Websites soll die Anwerbung von Kämpfern im Cyberspace unterbinden. (rey)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • zombie1969 27.04.2014 11:43
    Highlight "Doppelbürgern unter den Dschihadisten können die Beamten neu den französischen Pass entziehen"
    Auch in der CH längst überfällig, nicht nur bei Jihadisten!
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  • Adonis 27.04.2014 08:50
    Highlight Wenn ich nur wüsste, für was Oskar wirklich steht!? Seit dem Statement (betr. Ukraine), weiss ich nicht, ob der Mann richtig tickt... Kann mich jemand effizent und essentiell aufklären?
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    • Kian 27.04.2014 09:02
      Highlight Melden Sie sich bei Ihrem Volksvertreter (079 471 94 11) und fordern Sie Aufklärung – dafür ist er da. Und berichten Sie uns.
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    • quark 27.04.2014 11:10
      Highlight in der SVP steht Medienpräsenz weit vor Leistung gegenüber dem Volk. Wie, Was, Wo ist völlig egal. Zuhörer gibt es alleweil.
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