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Phallus am Pilgerweg – Kondom drauf, Lage entschärft

14.04.17, 10:12 14.04.17, 10:31

Stein des Anstosses: Der Phallus am Pilgerweg Bild: APA

Der Streit um eine Phallus-Skulptur am Rand eines Pilgerwegs in Österreich ist entschärft worden. Die mehr als zwei Meter hohe Skulptur wurde mit einer gelben Folie verhüllt, die entfernt an ein Kondom erinnert. Aufschrift: «Gelobt sei, was hart macht».

Die Gemeinde Traunkirchen zeigte sich am Donnerstag mit der Verhüllung zufrieden. Und auch der Kunst- und Immobilienhändler Jürgen Hesz sagte nach einem Gespräch mit dem Bürgermeister: «Jetzt haben wir uns den Osterfrieden gegeben.»

So ists besser: Stein mit gelber Hülle. Bild: APA

Hesz hatte in seinem drei Hektar grossen Park den Phallus so umsetzen lassen, dass er in Sichtweite des Pilgerwegs stand. Wie er nun einräumte, war eine Portion Provokation dabei.

Pilger waren darüber nicht glücklich. Nach den Worten eines Diakons sahen viele Gläubige ein Problem darin, in unmittelbarer Nähe der Penis-Skulptur ein Glaubenszeugnis abzulegen. Das angeblich 2000 Jahre alte Fruchtbarkeits-Symbol will der Besitzer nach Ostern nun versteigern lassen. (aeg/sda/dpa)

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  • Gummibär 14.04.2017 18:38
    Highlight Hervorragende Publicity nicht nur für den Antiquitätenhändler Jürgen Hesz und sein Kunst-Speicher Projekt in Wien, sondern auch für den Kreuzweg im Salzkammergut der auf den Kalvarienberg führt.

    Da ich mir den Schätzwert von 100'000 Euro nicht leisten kann muss ich auf eine Teilnahme an der Versteigerung verzichten, werde aber eine rosarote Glasfaserkopie in meinen Garten stellen. Ich werde ihn JUSO taufen.
    1 0 Melden
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  • Rendel 14.04.2017 14:27
    Highlight Haha, die Verhüllung erregt erst Recht Aufmerksamkeit. Wie konnte Gott auch nur sowas Unanständiges wie einen Phallus schaffen 😂 .
    16 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 16:39
      Highlight Genau! Das erweckt doch nur Fantasien... ;-)

      (Da ist bestimmt die besorgte Hebamme, die das Zeugen von Kindern an Ostern "verbietet", vorbei gepilgert...)
      5 0 Melden
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  • Holla die Waldfee 14.04.2017 14:20
    Highlight Weil die Pilger alle ohne Beteiligung eines Phallus gezeugt wurden. Klar.
    12 1 Melden
    • Gummibär 14.04.2017 17:23
      Highlight Parthenogenesis .

      Unbefleckte Empfängnis durch das Ohr - oder so haben es einige mittelalterliche Kirchenoberen erklärt.
      3 0 Melden
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  • P. Swiss 14.04.2017 13:31
    Highlight Ohje, ihr Christen. Das Abbild eines gefolterten und ermordeten Menschen hängt ihr mit Freude an jede Wand. Aber etwas, was der Menschheit den Fortbestand sichert, das ertragt ihr nicht. Ohje ihr Christen.
    25 10 Melden
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  • TanookiStormtrooper 14.04.2017 13:00
    Highlight Ist es für Katholen nicht schlimmer, wenn man(n) eine Lümmeltüte über sein Ding macht?

    Vorschlag für nächstes Jahr: Sponsoring von einem Kondomhersteller.
    30 5 Melden
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  • Stichelei 14.04.2017 12:49
    Highlight Ein bisschen Härte an der richtigen (Körper)Stelle würde diesen weichen Religions- und Moralverfechtern sicher auch gut tun.
    19 4 Melden
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  • pamayer 14.04.2017 12:23
    Highlight Ostern, das Fest der Fruchtbarkeit, oder habe ich da etwas falsch verstanden?!
    28 4 Melden
    • Pokus 14.04.2017 13:00
      Highlight Wer weiss, vielleicht erinnerts die ja an ihre eigene Vergewaltigung eines Pfarrers.
      17 6 Melden
    • pamayer 14.04.2017 13:18
      Highlight @pokus
      That's it, wohl oder übel. Wird leider nur zu genau zutreffen.
      7 2 Melden
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  • meine senf 14.04.2017 11:49
    Highlight Ist es aus religiöser Sicht nicht so, dass Gott auch den Penis geschaffen hat? Der ganze menschliche Körper ist eine Schöpfung Gottes?

    Warum kann dann etwas, das Gott geschaffen hat, böse sein? Somit unterstellt man ja Gott, dass er entweder ein stümperhafter Schöpfer war oder dass er was Böses im Schilde führe.

    Naja, Religion ist wohl nicht mit Logik zu verstehen.
    25 4 Melden
    • A7-903 14.04.2017 13:29
      Highlight Kirchliche logik: alles vom kopf bis zum bauch und von knie bis fuss ist von gott erschaffen worden. Der rest vom teufel.

      ¯\_(ツ)_/¯
      9 5 Melden
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  • Baba 14.04.2017 11:43
    Highlight Soso, der Penis als altes Fruchtbarkeitssymbol geht nicht, der süsse Osterhase (mit der gleichen Symbolik) ist dann aber ok 😂
    18 3 Melden
    • Gummibär 14.04.2017 17:25
      Highlight Der Phallus steht, der Hase rammelt.
      2 0 Melden
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  • Thom Mulder 14.04.2017 11:23
    Highlight Ist doch herrlich. In der Bibel steht doch auch: Vermehret Euch. Was glauben denn diese Pilger womit man das macht?
    15 3 Melden
    • goschi 14.04.2017 13:54
      Highlight Mit dem Pfarrer? 😉
      9 2 Melden
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  • Menel 14.04.2017 11:20
    Highlight Wie menschlich ist eine Religion, die sich von menschlichen Körperteilen bedroht fühlt? Werde ich wohl nie verstehen.
    17 5 Melden
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  • Gohts? 14.04.2017 10:54
    Highlight "Gelobt sei, was hart macht." Amen.
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  • Captain Downtown 14.04.2017 10:45
    Highlight also ob die skulptur eine remineszenz an die antike symbolik ist oder tatsächlich über 2000 jahre alt ist, die satzstellung ist etwas irreführend. jeder der sich nur etwas mit antiken darstellungen auskennt, weiss dass daran nichts "angeblich" ist. google suche mit "phallus" und "pompeji" oder wiki:
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Erotic_art_in_Pompeii_and_Herculaneum
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  • Mikee 14.04.2017 10:44
    Highlight Gläubige = Rückständig
    Egal welcher Religion sie angehören. Eigentlich traurig in der heutigen Zeit.
    16 6 Melden
    • Gummibär 14.04.2017 17:38
      Highlight Was den Phallus betrifft so findet er sich als Symbol der Gottheit Shiva zu Hunderttausenden als Lingam überall in Indien. Kein Mensch hat irgend etwas darüber zu sagen.
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  • thoubiable 14.04.2017 10:38
    Highlight Bin ich der einzige der es mit hülle noch schlimmer findet? 😂
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    • daenu 14.04.2017 12:50
      Highlight ... und was zur hölle soll daran schlimm sein 😇
      6 3 Melden
    • JaneSoda 14.04.2017 13:37
      Highlight Geht mir auch so - ich fordere ein Verhüllungsverbot für den Phallus!
      :D
      11 1 Melden
    • Gummibär 14.04.2017 17:40
      Highlight Ein Sombrero oder eine bischöfliche Mitra hätte es auch getan.
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Geläuterter Hetzer: Ein Mann findet den Weg aus der Hass-Filterbubble

Zuerst wollte er den Chefredaktor der österreichischen Zeitung «Falter» anzünden, weil ihm dessen Aussage nicht passte. Dann traf er den Journalisten und änderte sein Medien-Nutzungsverhalten. Mit enormen Folgen.

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