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Eine gläubige Christin demonstriert vor dem Obersten Gerichtshof gegen die Legalisierung der Homo-Ehe. Bild: GARY CAMERON/REUTERS

Rechtsrutsch am Supreme Court: Darum wählten Fromme den «gottlosen» Trump

Donald Trump hat weder viel Sinn für Moral noch für Religion. Trotzdem haben ihn Evangelikale scharenweise gewählt. Sie hoffen, der neue US-Präsident werde den Obersten Gerichtshof auf konservativen Kurs bringen.

Publiziert: 16.11.16, 10:57 Aktualisiert: 16.11.16, 21:40

Die US-Präsidentschaftswahl hat manche überraschende Erkenntnis hervorgebracht. Ein besonders interessanter Befund: Wahlsieger Donald Trump erhielt enormen Zuspruch aus dem religiösen Lager, sowohl von Evangelikalen wie auch Protestanten und Katholiken. Laut den Exit Polls wurde er von 81 Prozent der so genannt «wiedergeborenen» und damit streng gläubigen Christen gewählt, trotz seines zumindest zweifelhaften Lebenswandels.

«Der sexistische Heilsbringer Trump wurde von den frommen Christen gewählt», schrieb watson-Blogger Hugo Stamm. Sein Wähleranteil in diesem Segment war höher als jener von Mitt Romney 2012 oder George W. Bush 2004. Dabei ist der zum dritten Mal verheiratete New Yorker nie durch eine besondere Neigung zur Religion aufgefallen. Im Wahlkampf bezeichnete der Protestant die Bibel als wichtige Inspiration, doch auf Nachfrage konnte er keine einzige Stelle daraus zitieren.

Die neun Mitglieder des Supreme Court werden auf Lebenszeit gewählt. Bild: AP

«Trump hat gegen alle zehn Gebote verstossen», lästerte der TV-Satiriker und Religionskritiker Bill Maher. Das mag übertrieben sein – umgebracht hat der Republikaner wohl niemanden. Völlig daneben ist es nicht. Trump hat im Wahlkampf gelogen und Gegenkandidatin Hillary Clinton verleumdet. Er betreibt Casinos und fördert das Glücksspiel. Und im «Pussy-Video» brüstete er sich mit dem Versuch, eine verheiratete Frau flachzulegen.

Peinliche Verrenkungen

Es gab durchaus fromme Amerikaner, die Trump ablehnten oder verabscheuten. Die Mehrheit aber hielt sich die Nase zu und wählte ihn trotzdem. Und rechtfertigte sich mit teilweise peinlichen Verrenkungen, etwa dass man einen Präsidenten wähle und keinen Priester. Andere gaben offen zu, dass Donald Trump kein «Bibel-schwingender Evangelikaler» sei. Doch für die Sache des konservativen Amerika waren sie bereit, beide Augen zuzudrücken.

Es geht um den Sehnsuchtsort der Evangelikalen in Washington, und damit ist nicht das Weisse Haus gemeint. Sondern ein Gebäude, das sich neben Kapitol und Kongressbibliothek befindet: Der United States Supreme Court, der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Er ist das wohl mächtigste Gremium des Landes, seine neun Mitglieder werden vom Präsidenten nominiert. Nach der Bestätigung durch den US-Senat sind sie faktisch auf Lebenszeit gewählt.

Der Supreme Court kann Gesetze annullieren oder für allgemein verbindlich erklären. Dies erklärt das Interesse der Evangelikalen: Ein konservativer Präsident, der entsprechende Richterinnen und Richter ernennt, ist für sie so etwas wie die letzte Chance, die USA auf den «rechten» Weg zu bringen. Das Land ist im Laufe der Jahre gesellschaftlich immer liberaler geworden, auch dank dem Obersten Gerichtshof, der unter anderem Abtreibung und Homo-Ehe legalisiert hat.

Diesen «gottlosen» und sündigen Trend wollen die christlichen Fundis rückgängig machen. Franklin Graham, der Sohn des legendären, heute 98-jährigen Predigers Billy Graham, der auch in der Schweiz die Stadien füllte, bezeichnete den Supreme Court als «wichtigstes Thema dieser Wahl». Das Gericht und seine Rechtsprechung würden das Land für lange Zeit beeinflussen, meinte Graham: «Es steht so viel auf dem Spiel.»

Trump will Abtreibungsgegner

Nun kann Donald Trump liefern, denn eine Richterstelle ist derzeit vakant, nachdem Antonin Scalia im Februar auf einem Jagdausflug in Texas im Schlaf verstorben war. Der streitbare und streitlustige Italoamerikaner war der Rechtsaussen im Gremium. Präsident Barack Obama nominierte für die Nachfolge den moderat-liberalen Merrick Garland, doch der von den Republikanern dominierte Senat verweigerte seine Bestätigung bis nach der Präsidentschaftswahl.

Nun können die Evangelikalen frohlocken. Der neue Präsident kündigte im CBS-Interview am Sonntag an, er wolle einen Abtreibungsgegner nominieren. Sein Ziel sei die Aufhebung des bahnbrechenden Urteils im Fall Roe vs. Wade von 1973, das den Schwangerschaftsabbruch legalisiert hat. Trump will dieses Thema den Bundesstaaten überlassen. Auf die Frage, was Frauen im Fall eines Verbots tun sollten, sagte er: «Sie müssen wohl in einen anderen Staat gehen.»

Weitere Ernennungen möglich

Donald Trump war stets «Pro-Choice», also ein Befürworter des Rechts auf Abtreibung. Erst mit seiner Kandidatur ist er ins «Pro-Life»-Lager übergelaufen, auch dies eine Kapriole, über die fromme Christen hinwegsehen. Abtreibungen sind ihr eigentliches Lieblingsthema, sie sind geradezu besessen vom Schutz des ungeborenen Lebens. Der Schutz des geborenen Lebens etwa vor der grassierenden Waffengewalt hingegen ist ihnen so ziemlich egal.

Donald Trumps Möglichkeiten für den Obersten Gerichtshof. Video: YouTube/CNN

Ein Richter dürfte für eine Kehrtwende nicht genügen, doch Trump winkt die Chance, in den nächsten vier Jahren bis zu drei weitere, ziemlich betagte Richterinnen und Richter, von denen zwei zum linksliberalen Flügel gezählt werden, durch Konservative zu ersetzen. Für das liberale Amerika sind dies verheerende Perspektiven. Mit Präsidentin Hillary Clinton wäre das Gegenteil möglich gewesen, sie hätte das Gericht auf Jahre hinaus auf Linkskurs bringen können.

Enttäuschungen für Konservative

Es erstaunt deshalb nicht, dass die religiösen Fundamentalisten bei dieser Wahl dermassen auf das Oberste Gericht fixiert waren. Allerdings wurden sie in der Vergangenheit von republikanischen Präsidenten auch schon enttäuscht. Ronald Reagan nominierte 1987 den ultrakonservativen Robert Bork, doch Demokraten und liberale Republikaner (die es damals noch gab) leisteten erbitterten Widerstand. Der Senat lehnte die Bestätigung von Bork am Ende ab.

An seiner Stelle wurde Anthony Kennedy gewählt, ein gemässigter Konservativer, der immer wieder das Zünglein an der Waage zwischen Links und Rechts bildete und gerade beim Reizthema Abtreibung dem linken Flügel zu wichtigen Erfolgen verhalf. Der von George Bush senior ernannte David Souter begann ebenfalls als moderater Rechter, rutschte im Gremium aber zunehmend nach links und war am Ende eine verlässliche Stütze dieser Fraktion.

Bill Maher lästert über Evangelikale. Video: YouTube/Real Time with Bill Maher

Auch John Roberts, der vom jüngeren Bush ernannte aktuelle Vorsitzende des Supreme Court, bescherte den Konservativen eine Enttäuschung, weil er zweimal zugunsten der umstrittenen Gesundheitsreform Obamacare geurteilt und diese damit vor dem Untergang gerettet hatte. Gerade weil die neun Richterinnen und Richter nach ihrer Wahl kaum mehr entfernt werden können, haben sie entsprechend grossen Spielraum für eigenständige Positionen.

Ob die Evangelikalen beim Supreme Court ihr Ziel erreichen werden, bleibt unklar, wie so vieles im Hinblick auf die Präsidentschaft von Donald J. Trump. Den Verlierern bleibt derzeit nur ein kleiner Trost: Die Glaubwürdigkeit der religiösen Rechten hat schwer gelitten. Oder wie es Bill Maher ausgedrückt hat: «Eine gute Sache hat Donald Trump bewirkt: Er hat die Evangelikalen als jene schamlosen Heuchler entlarvt, die sie immer gewesen sind.»

Trump wird der 45. US-Präsident – sein erster Auftritt in Bildern

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
68 Kommentare anzeigen
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  • Pasionaria 22.11.2016 22:59
    Highlight Peter Blunschi,
    vielen Dank - aeusserst guter, unterhaltsamer und schlagkraeftiger Bericht, nicht zuletzt dank Bill Maher.
    Was man von einigen Kommentaren seitens der ueblichen Fundis nicht sagen kann.

    @ Fundis und 'Zahnaerzte', ist es denn dermassen schwer: leben und leben lassen. Herrgott (!) nochmal.
    Ihr koennt ja jeden Schrott glauben, niemand hindert Euch darán, aber bitte verschont die andern mit Euren abstrusen Aussagen und Dogmen.
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  • Pana 17.11.2016 07:10
    Highlight Schön mal was von Bill Maher hier zu lesen. Hab nach der Wahl die Stunden bis zu seiner nächsten Sendung gezählt.

    Maher wurde übrigens von Trump verklagt, weil er ihn aufgefordert hat zu beweisen, dass sein Vater kein Orangutan war (als Reaktion auf Trumps Birther Bewegung).
    3 1 Melden
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  • Jason84 16.11.2016 16:18
    Highlight Neues aus Katholistan?
    Lebt doch bitte euren Glauben wie ihr wollt aber lasst mich mit EUREN Regeln in ruhe. Mein leben geht euch nichts an. Was für eine Anmassung aufgrund des eigenen Glaubens andere zu beschränken!
    All diese Leute rufen immer nach Freiheit. Wo ist dann meine Freiheit mein Leben gleich wie alle anderen gestalten zu können?
    20 5 Melden
    • dave1771 17.11.2016 07:13
      Highlight Sie wollen dir ja nicht ihren Glauben aufdrängen. Aber eine Gesellschaft braucht ja Regeln zum zusammenleben und diese Leute verstehen dies als eine Grundsatzregeln, wie nicht töten oder nicht stehlen...
      2 11 Melden
    • Jason84 17.11.2016 09:01
      Highlight Diese Leute begründen das aber mit ihrem Glauben und der Bibel. Weil dies darin verboten ist, soll es für alle gelten. Dagegen wehre ich mich.
      7 1 Melden
    • Fabio74 17.11.2016 11:39
      Highlight @dave: Doch genau das wollen sie. Ihre Steinzeitideologie anderen aufdrängen.
      5 0 Melden
    • dave1771 18.11.2016 13:55
      Highlight @fabio74: vielleicht einige, aber nicht alle. Man kann doch nicht alle in einen Eimer werfen und verurteilen, das ist dich genau so Strinzeit...
      0 0 Melden
    • Jason84 18.11.2016 16:47
      Highlight @dave1771
      Es geht hier um die Menschen die mit der Bibel und ihrem Glauben argumentieren das Homosexuelle nicht gleiche Rechte haben dürfen und das deren Partnerschaften weniger wert sind. Somit haben diese Leute das gemeinsam und ich kann sie in eine Aussage beziehen.
      1 0 Melden
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  • phreko 16.11.2016 12:53
    Highlight Warum müssen die Religiösen ihren Unsinn immer den Anderen aufzwingen wollen? Es zwingt sie ja auch niemand zu einer Abtreibung.
    34 6 Melden
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  • Butzdi 16.11.2016 12:08
    Highlight Republikanischer und im speziellen evangelistischer Support sieht in etwa so aus:
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  • Einfache Meinung 16.11.2016 11:51
    Highlight Diese Ideen vom gewählten Präsidenten sind sehr gut.
    Die Schriften selbst sind gegen diese Schwulen Ehen,... insbesondere wenn diese auch noch die gleichen Rechte haben sollen, wie die vom "Höchsten" gegebene Ehe.
    Ungeborenen Mord ist auch nicht legitim, dieses Verbot hat sogar positive Aspekte, denn damit werden die übertriebenen sexuellen Ausschweifungen etwas gebändigt.
    9 98 Melden
    • R&B 16.11.2016 12:40
      Highlight @Einfache Meinung: Die zentrale Botschaft im neuen Testament: Bedinungslose Liebe.
      Das beisst sich aber sehr mit der Diffamierung von Schwulen.
      36 3 Melden
    • Ollowain 16.11.2016 12:54
      Highlight Du bist ein Religiot.
      41 5 Melden
    • John McClane 16.11.2016 12:58
      Highlight Mach doch bald mal einen Schritt aus der Steinzeit raus, echt....
      35 5 Melden
    • Butzdi 16.11.2016 13:06
      Highlight Dass sich Männer wie Trump, die allesamt mehrfach geschieden sind und mehrere aussereheliche Affären hatten, zum scheinbar gottgesandten Verfechter der klassischen Ehe werden birgt ein grosses Ironiepotential. Traurig.
      36 2 Melden
    • Einfache Meinung 16.11.2016 13:56
      Highlight Schaut euch doch mal an, was so auf unserem Globus los ist... Nicht nur vor der eigenen Türe schauen, denn da ist meistens alles in Ordnung.
      3 25 Melden
    • Einfache Meinung 16.11.2016 14:02
      Highlight Das Verbieten einer Homo Ehe und dessen Gleichsetzung einer traditionellen Ehe, heißt doch nicht gleich Hass Ihnen gegenüber.
      4 32 Melden
    • R&B 16.11.2016 15:46
      Highlight @Einfache Meinung: Doch! Denn es wird Homosexuellen ein Recht, das andere haben, verwehrt. Sagen Sie mir doch bitte, inwiefern Sie persönlich davon negativ betroffen sind, wenn Homosexuelle heiraten dürfen.
      27 2 Melden
    • Jason84 16.11.2016 16:06
      Highlight Neues aus Katholistan?
      Lebt doch bitte euren Glauben wie ihr wollt aber lasst mich mit EUREN Regeln in ruhe. Mein leben geht euch nichts an. Was für eine Anmassung aufgrund des eigenen Glaubens andere zu beschränken!
      17 1 Melden
    • Fabio74 16.11.2016 16:40
      Highlight Ausgerechnet einer Trump der nichts ausgelassen hat als Vorbild? Man kann sich unglaublich verbiegen wenn man meint anderen das Leben vorzuschreiben
      Was spricht gegen eine Gleichsetzung? Wie erklärst Privilegien ohne Verdienst?
      15 1 Melden
    • mrmikech 16.11.2016 20:44
      Highlight Die Schriften sind von menschen geschrieben worden. Das weisst du, oder? Gott hat noch nie ein Satz geschrieben, das weisst du, oder?
      19 0 Melden
    • mrmikech 16.11.2016 20:58
      Highlight PS Die Schriften sagen auch das wann einen Mann eine Frau heiratet und nachher findet dass sie keine Jungfrau ist sann soll Sie gesteinigt werden. Deuteronomy 22:21. Willst das auch? Kannst nicht das eine und nicht das ander wollen. Wir reden von die Heilige Schrift hier, alles oder nichts.
      10 1 Melden
    • Yallix 16.11.2016 21:13
      Highlight @Einfache Meinung
      Diese "Schriften" mit homophoben Bemerkungen -
      inkl. der Grundlagen des Christentums, den Evangelien - stammen allesamt von Menschenhand.
      Von Jesus selbst ist hingegen keine einzige Bemerkung zum Thema Homosexualität überliefert.
      Welche Ironie, dass sich genau die widerlichsten Frömmler mit ihrer selbstgerechten, selektiven Wahrnehmung als seine Nachfolgenden ausgeben.
      Ein wenig Ausschweifung - nicht gerade sexuell, aber sicher mental - wäre also sehr wünschenswert.
      15 0 Melden
    • Einfache Meinung 16.11.2016 21:33
      Highlight Es ist nicht, das man gegen Schwule oder Lesben ist, interessiert doch nicht, was diese Menschen untereinander für Vorlieben haben.... Das Problem ist, dass man in gleich geschlechtliche Ehen Kinder adoptieren können soll und das akzeptiert die Mehrheit eben nicht.
      2 22 Melden
    • Yallix 16.11.2016 23:12
      Highlight Natürlich, nur Mami und Papi garantieren eine einwandfreie Kindheit, abgesehen von der unbedeutenden Nebensächlichkeit der Scheidungsraten sehen wir das ja täglich aufs Neue bestätigt...
      Sagen Sie, verstehen Sie es tatsächlich nicht oder tun Sie nur so?
      Hier der letzte Versuch, die einfache Meinung um ein Minimum an Differenziertheit zu erweitern:
      Einst akzeptierte eine Mehrheit die Juden "eben nicht." Oder einfacher:
      "Mehrheit" ist nicht dasselbe wie "menschenwürdig".
      Guet Nacht.
      14 0 Melden
    • R&B 17.11.2016 08:23
      Highlight @Einfache Meinung: Aha! Kennen Sie den Willen der Mehrheit?
      10 0 Melden
    • Einfache Meinung 17.11.2016 10:05
      Highlight Wenn Ihr euch schon auf Jesus bezieht, dann fragt man sich doch, warum hat Er den Schwulen nicht die Möglichkeit gegeben Kinder zu bekommen?!?! Kinder gehören zu Ihren Eltern und nirgendwo sonst hin.
      0 11 Melden
    • R&B 17.11.2016 10:16
      Highlight Warum hat Gott Homosexuelle geschaffen?
      5 1 Melden
    • Fabio74 17.11.2016 11:42
      Highlight Und wenn deine Eltern tot sind oder nicht willens oder fähig das Kind zu erziehen was dann? Was wenn die Beziehung der Eltern zerbricht. Wohin mit dem Kind? Was stört dich wenn ein Kind bei 2 Männern oder 2 Frauen aufwächst?
      5 0 Melden
    • Yallix 17.11.2016 13:23
      Highlight @Einfache Meinung
      Da ist sie wieder: Die gelebte christliche Demut der selbsternannten echten Christen:
      Sich anmassen zu wissen, was "Er" tut und grad auch noch WARUM "Er" es tut.
      Nun, ich sehe: Die Meinung bleibt einfach, sehr einfach.
      7 0 Melden
    • Einfache Meinung 18.11.2016 07:11
      Highlight Gott hat den Schwulen nicht schwul gemacht. Wir selbst sind verantwortlich dafür, was wir tun. Oder sagt man etwa zum Mörder:
      Gott hat dich als Mörder erschaffen, so mach weiter...
      0 6 Melden
    • Einfache Meinung 18.11.2016 07:21
      Highlight Selbst wenn die Bibel von Menschen geschrieben sein soll, wie einige behaupten..... Sie ist immerhin gerechter, als alle Gesetzte, die Heute von Menschen gemacht und praktiziert werden!
      Aber wer die Beschreibung nicht liest, kann auch nicht wissen, was drin steht!
      0 7 Melden
    • R&B 18.11.2016 08:25
      Highlight Einfache Meinung hat wohl keine Meinung mehr...
      0 0 Melden
    • Yallix 18.11.2016 12:03
      Highlight @einfache Meinung
      Oha, nicht nur sehr selektive Kenntnisse des Bibeltextes, sondern auch noch einen Fensterplatz in der Biologie-Unterricht gehabt, als es um Geschlecht und Neigung der Lebewesen ging.
      Verständlich, dass es gewaltig hapert bei den Analogien (Homosexuelle und Mörder)
      und die Weltsicht - gezimmert aus Selbstgerechtigkeit, schierem Unwissen und Vorurteilen ich - um jeden Preis verteidigt werden muss.

      6 0 Melden
    • Yallix 18.11.2016 12:23
      Highlight Oha, es geht auch ohne Fehler: 😉
      Nicht nur sehr selektive Kenntnisse des Bibeltextes, sondern auch noch einen Fensterplatz im Biologie-Unterricht gehabt, als es um Geschlecht und Neigung der Lebewesen ging.
      Verständlich, dass es gewaltig hapert bei den Analogien (Homosexuelle und Mörder)
      und die Weltsicht - gezimmert aus Selbstgerechtigkeit, schierem Unwissen und Vorurteilen - um jeden Preis verteidigt werden muss.
      5 0 Melden
    • R&B 18.11.2016 12:36
      Highlight Mein vorheriger Kommentar kann ignoriert werden. Wurde zu spät aufgeschaltet.
      0 0 Melden
    • Jason84 18.11.2016 13:22
      Highlight Die Bibel ist gerecht? Seit wann das denn? Sie verbietet, grenzt aus, erlaubt Sklaven, ruft zu Rache und Mord auf.... Muss schon sagen, sehr gerecht.
      4 0 Melden
    • Jason84 18.11.2016 13:24
      Highlight @einfache Meinung: Homosexuelle Menschen suchen sich nicht aus in wen sie sich verlieben. Und auch wenn, sie lieben einander. Was kann daran falsch sein?
      3 0 Melden
    • R&B 18.11.2016 13:58
      Highlight @Einfache Meinung: habe ich es mir doch gedacht. Sie sind homophob und weltfremd. Jeder vernünftige Mensch hat in der Zwischenzeit verstanden, dass Homosexuelle so geboren werden und dies keine Einstellungssache ist. Wer das heute nicht verstehen will, hat Probleme mit sich selber und lenkt sich selber mit Ausgrenzung von Minderheiten ab. Was auch noch sehr erstaunlich ist: Die Eltern der homosexuellen Kinder sind heterosexuell 😱😱😱. Was wohl passiert, wenn Homosexuelle Kinder grossziehen. Werden die dann noch schlimmer? Z.B. Heterosexuell?
      4 0 Melden
    • Einfache Meinung 24.11.2016 02:08
      Highlight Tut, was ihr nicht lassen könnt. Selbst als die Wahrheit auf Erden wandelte, hörte die Mehrheit nicht darauf!
      0 7 Melden
    • R&B 24.11.2016 08:04
      Highlight @Einfache Meinung: Schade, dass Sie sich der Wahrheit verschliessen und sich so das Leben selber schwer machen.
      2 0 Melden
    • Jason84 24.11.2016 12:28
      Highlight @Einfache Meinung: Nervt mich nicht mit Fakten, ich habe meine Meinung???
      2 0 Melden
    600
  • Stachanowist 16.11.2016 11:51
    Highlight "Wahlsieger Donald Trump erhielt enormen Zuspruch aus dem religiösen Lager, sowohl von Evangelikalen wie auch Protestanten und Katholiken."

    Evangelikale SIND Protestanten. Genauer gesagt eine Teilmenge davon.
    27 1 Melden
    • Fabio74 16.11.2016 13:00
      Highlight Stimmt. Eine Teilmenge Extremisten, die zu extremistischrn Moslems und Juden passen.
      Alle haben das Gefühl zu bestimmen wie andere zu leben haben.
      12 8 Melden
    • Stachanowist 16.11.2016 13:46
      Highlight @ Fabio

      Stimmt. Aber hier geht es um extremistische Christen, nicht um extremistische Juden und Muslime. Bleiben wir doch beim Thema.
      18 0 Melden
    • Fabio74 16.11.2016 14:54
      Highlight Evangelikale laufen bei mir unter Extremisten
      6 6 Melden
    • Stachanowist 16.11.2016 15:20
      Highlight Sie wiederholen sich, Fabio. Oder sagten Sie das nicht bereits im ersten Kommentar?

      Falls es Ihnen entgangen ist: Das "Stimmt." zu Beginn meines zweiten Kommentars soll darauf hinweisen, dass ich Ihrem ersten Kommentar zustimme ;) Scheint mir etwas redundant, unser Pläuschli hier.
      8 0 Melden
    • Fabio74 16.11.2016 16:41
      Highlight Und als Ergänzung Extremisten sind genau gleich. Der Rest ist Detail
      1 6 Melden
    • Stachanowist 16.11.2016 21:28
      Highlight Sorry Fabio, ich komme allen Ernstes nicht draus, was Sie mir sagen wollen (ausser Offensichtlichkeiten).
      4 0 Melden
    • Fabio74 17.11.2016 11:43
      Highlight Es ist egal ob diese Extremisten auf die Bibel Bezug nehmen oder ein anderes Buch. Der Extremismus und Fanatismus gehört bekämpft
      0 0 Melden
    600
  • Der Zahnarzt 16.11.2016 11:37
    Highlight Verstehe das Problem nicht ganz. Es ist vollkommen legitim, dass sich die Gegner von Abtreibung und Homo-Ehe für ein Verbot von Abtreibung und Homo-Ehe einsetzen.

    Mir scheint, dass viele dieser Leute auch deshalb Trump gewählt haben, weil sie von den Liberalen ständig als ewiggestrige, unterbelichtete Idioten diffamiert wurden.

    32 98 Melden
    • zombie woof 16.11.2016 11:43
      Highlight Naja, die amerikanischen Evangeliken als aufgeklaert und modern zu bezeichnen, geht schlecht...
      109 15 Melden
    • René Obi 16.11.2016 11:47
      Highlight Sind sie ja auch, lieber Zahnarzt. Eingetragene Partnerschaften von gleichgeschlechtlichen Liebespaaren und das Recht auf Abtreibung zumindest im Extremfall, gehören einfach zu einem nicht ewiggestrigen, unterbelichteten Land.
      44 4 Melden
    • Der Zahnarzt 16.11.2016 11:51
      Highlight @zombie woof: Es geht gar nicht darum, diese Leute als aufgeklärt und modern zu bezeichnen, sondern darum auch ihre Anliegen ernst zu nehmen und sie nicht als zurückgebliebene Idioten zu belächeln. - Trump wurde gewählt, weil es offenbar viele gibt, die sich von der bisherigen Politik des Liberalismus nicht ernst genommen fühlen.
      15 24 Melden
    • bibabo223 16.11.2016 11:54
      Highlight Liegt vielleicht daran, dass sie ewiggestrige, unterbelichtete Idioten sind..
      54 14 Melden
    • Der Zahnarzt 16.11.2016 12:36
      Highlight @René Obi und @bibabo223: Mag sein, dass es ich um ewiggestrige handelt, trotzdem sind es Menschen. - Wenn Sie diese Leute weiterhin als Idioten behandeln und ihre Anliegen als falsch abtun, werden diese Leute Trump und ähnliche Politiker wählen, was alles nur noch schlimmer macht. - Der Sieg von Trump hat auch mit Arroganz und Überheblichkeit der Liberalen zu tun.
      12 6 Melden
    • Firefly 16.11.2016 12:41
      Highlight Ehwig getrig zu sein ging gesten, heute hat es zu viele Menschen auf der Welt.
      Wenn sie keine Abtreibungen oder Parnerschaften für Schwule wollen in ihren Kreisen, dann sollen sie das tun, es gibt ja kein Abtreibungsgebot oder ein Gebot, das Schwule jetzt unbedingt heiraten müssen, also ihnen redet ja niemand rein. Ganz im Gegenteil aber wollen sie allen anderen dreinreden und Gebote erlassen.
      Die die wollen sollen können! die die nicht wollen sollen auch können, so einfach ist das.
      16 3 Melden
    • kleiner_Schurke 16.11.2016 12:44
      Highlight Aber Zahnarzt, Dominionisten, Leute die Obama für den Satan halten, die Freaks um den Felbs Clan die Schilder basteln “God hates Fags“, die Yung Earth Crationists die glauben die Erde wäre 6000 Jahre alt, Leute die verlangen Homosexuelle aus Glaubensgründen diskriminieren zu dürfen, Leute die ihre Ehe beschmutzt sehen wen Homosexuelle heiraten dürfen oder Leute wie Ken Ham der für 100 Mio Steuergelder eine Mega Arche bauen lässt, auf der nebst Schafen auch Dinosaurier zu sehen sind, die sind einfach Ewiggestrige, unterbelichtete Idioten. Oder kannst du solche Menschen wirklich für voll nehmen?
      25 3 Melden
    • kleiner_Schurke 16.11.2016 12:50
      Highlight Ich meine Zahnarzt, was soll man mit Leuten machen die eine Christlich fundamentalistische Schule durchlaufen haben, auf ein privates Christlichen College gegangen sind und nun felsenfest behaupten die Erde sei 6000 Jahre alt, es gebe keine Evolution. Was passiert wenn sich Jemand mit solchen Abschlüssen an der Uni Bekeley für das PhD Programm in Biologie einschreiben will? Ich kann dir sagen was passiert. Sie werden nicht zugelassen, und das ist richtig so. Es geht nicht an dass die Idiotenfraktion Einzug an den Elite-Universitäten hält.
      23 3 Melden
    • Fabio74 16.11.2016 13:02
      Highlight Wer anderen basierend auf einem 2000 Jahre alten Buch, glaubt Vorschridten machen zu müssen, wie er zu leben hat und wie er glücklich zu sein hat, ist rückständig.
      Wer Mord an Schwulen gutheisst, der ist Ewiggestrig.
      23 5 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 16.11.2016 13:35
      Highlight @Der Zahnarzt: Frage: Sollten dann auch die Idioten von zBsp. der Flat Earth Society ernst genommen werden? Oder Evolutionsgegner, obwohl alle Fakten gegen ihre Ansicht spricht? Darf man heute niemanden mehr nicht ernst nehmen? Müssen ALLE Ansichten, egal von wem und egal, wie bescheuert, eine Daseinsberechtigung haben? Mir kommt es langsam so vor.
      20 1 Melden
    • Wehrli 16.11.2016 19:16
      Highlight Nun ES sind ewiggestrige, unterbelichtete Idioten. Wenn Sie mir einen religiös inspirierten Schnun vorschreiben wollen, können Sie das meiner Schrotflinte erklären
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    • mrmikech 16.11.2016 20:47
      Highlight Als gegner von religion soll ich also ein gesetzt gegen religion nachstreben? Wäre blöd, oder? Die religiöse sollen auch mal respekt lernen. Alle gesetze sollen für alle gleich sein, oder? Menschen sollen glauben wass sie wollen können, und alle sollen heiraten können. Wir müssen respekt für einander haben. Keiner ist mehr wert als der andere. Punkt.
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    • Yallix 16.11.2016 21:28
      Highlight Wer nicht als ewiggestriger, unterbelichteter Idiot angeschaut werden will, muss sich halt schon ein bisschen darum bemühen.
      Die eigenen Vorurteile mittels jahrhundertealter, tradierter Vorurteile als Meinung legitimieren zu wollen, zählt da sicher nicht dazu:
      Vorurteile bleiben immer Vorurteile und sind damit keine Meinung, sondern nur einfach Menschenverachtung.
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    • Einfache Meinung 24.11.2016 02:19
      Highlight Wer spricht denn hier von Mord?? Hier geht es grundsätzlich nur darum, dass Homosexuelle nicht das Recht haben sollen, Kinder adoptieren zu können. Eine normale Familie mit Kind(er) muss geschützt werden!
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    • Yallix 24.11.2016 07:44
      Highlight @Einfache Meinung
      Was Du als "normal" bezeichnest, ist nur ein Bündel Vorurteile, religiöse Verblendung und Selbstgerechtigkeit mangels fundierter Argumente.
      Aber suhle Dich ruhig weiterhin Deiner (ver)einfache(t)en Welt - hoffe aber inständig, dass Du nicht irgendwann derselben rücksichtslosen Empathielosigkeit begegnest.
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 24.11.2016 08:30
      Highlight @Einfache Meinung: Ach es geht NUR darum? Und wieso sollten Homosexuelle keine Kinder adoptieren dürfen? Und inwiefern bedroht das eine "normale" Familie, wenn Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen? Dir ist schon bewusst, dass sie dann nicht einfach in eine Familie reinstampfen und finden: "Ja, das blonde Mädchen finden wir gut, das adoptieren wir euch nun weg."
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