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Warum nur? – 5 Punkte, die Trumps Sieg erklären 

Bild: AP/AP

Donald Trump wird der 45. US-Präsident, mit seinem Sieg hatten die wenigsten gerechnet. Wie konnte es so weit kommen? Fünf entscheidende Faktoren.

Publiziert: 10.11.16, 09:20 Aktualisiert: 14.11.16, 14:14

Sebastian Fischer und Annett Meiritz

Ein Artikel von

Es ist die Frage, die sich jetzt die westliche Welt stellt. Und die Frage, die sich auch die Mehrheit des amerikanischen Volks stellt: Warum? Wie konnte Donald Trump die Präsidentschaftswahlen für sich entscheiden?

Dass offenbar eine knappe Mehrheit der US-Wähler gegen ihn gestimmt hat, ändert nichts. Denn es zählen die nach dem Winner-takes-it-all-Prinzip gewonnenen Staaten, nicht die Gesamtzahl der Wähler.

Bis in die Wahlnacht hinein schien so vieles für Hillary Clinton zu sprechen: Zuallererst die Umfragen, die Einschätzung der Experten, die Attacken Trumps auf alle Wählergruppen – ausser weissen Männern.

Warum hat Trump gewonnen?

Populistische Botschaft

Im Jahr 2008 wurde ein schwarzer, progressiver US-Senator mit dem Versprechen der Hoffnung Präsident; acht Jahre später gewinnt ein weisser, rücksichtsloser Immobilientycoon mit der Botschaft vom amerikanischen Niedergang. Dazwischen liegen Welten. Trump agierte von Anfang an als nicht den Fakten verpflichteter Populist. Den politischen Kampf – erst um die Kandidatur der Republikaner, dann ums Weisse Haus – inszenierte er als Reality-TV-Show.

Donald Trump – sein Leben in Bildern

Es gelang dem Rechtspopulisten Trump, sich als Aussenseiter zu präsentieren, der das vermeintlich kaputte «System» Washingtons aushebeln wollte. Kritik ging ins Leere, weil sie ja stets zwangsläufig aus dem angeblichen System kam. Trumps Lügen, seine rassistischen und sexistischen Beleidigungen, erschienen der wachsenden Anhängerschar wie ein Beleg von Authentizität. Clintons fassadenhaftes Auftreten unterstützte diese Wahrnehmung noch.

Das Versprechen des Populisten Trump wirkte, weil er auf diese furchtbar komplexe Welt stets sehr einfache Antworten hatte: «Wir werden das reparieren.» Und weil der Populist dem Wahlkampf seinen Stempel aufdrückte, ging es nicht mehr um Sachthemen. Nachteil Clinton.

Republikanische Partei

Donald Trump hat für seinen Rechtspopulismus keine neue Partei gegründet, sondern sich einer etablierten Partei bemächtigt, also deren Idee, Strukturen, Personal und Finanzen. Daran trägt nicht Trump, sondern die Partei die Schuld. Die Republikaner haben es mit sich machen lassen, sie haben nach Obamas Sieg im Jahr 2008 alles daran gesetzt, diesen Präsidenten zu bekämpfen: «Unser wichtigstes Ziel ist es, Präsident Obama eine zweite Amtszeit zu verwehren», so formulierte es der Spitzenrepublikaner Mitch McConnell.

Fortan bediente man sich der Tea-Party und sonstiger Rechtsaussen-Gesellen, um Obamas Präsidentschaft zu unterminieren. Der moderate Republikaner-Kandidat Mitt Romney hatte 2012 noch mit Mühe und Not dieses anarchistische Potenzial bändigen können; vier Jahre später gelang dies nicht mehr, da galten dann schon Reaktionäre wie der Texaner Ted Cruz als im Vergleich zu Trump moderatere Kandidaten.

Der Präsident Trump ist die Konsequenz einer Partei ohne moralischen Kompass. Obama ist nun fort, McConnell und Co. haben ihr Ziel erreicht. Aber um welchen Preis?

Medien

Die klassischen Medien, insbesondere das Fernsehen, haben den Kandidaten Donald Trump gross gemacht. Ohne sie gäbe es wohl keinen Präsidenten Trump. Trump hat den Sendern über Jahre hervorragende Quoten gebracht.

Als er sich zum Präsidentschaftskandidaten erklärte, verspotteten sie ihn als Clown, boten ihm aber die ganz grosse Bühne. Die wusste er zu nutzen, mit Kritik drangen die Medien nun nicht mehr zu seinen Anhängern durch. Längst hatte er sie ja als Mainstream-Medien diffamiert.

Parallel hat sich in den letzten Jahren ein in Teilen rechtsradikales Netz an Alternativmedien entwickelt, vor allem Radiotalkshows. Trump-Anhänger bewegten sich dort in ihrer eigenen Medienblase, waren nicht mehr erreichbar für rationale Argumente.

Weisse Männer

Trump punktete überdurchschnittlich bei Menschen über 45, bei Weissen und bei Männern. Der Rechtspopulist mobilisierte vor allem weisse Wähler aus nicht-akademischen Schichten, an denen die wirtschaftliche Erholung der vergangenen Jahre vorbei gegangen ist.

Teile seiner Anhänger dürften gesellschaftliche Modernisierung als Bedrohung empfunden und in Trump einen vermeintlichen Bewahrer traditioneller Rollenbilder gesehen haben – er plädiert etwa für ein schärferes Abtreibungsrecht und gegen die gleichgeschlechtliche Ehe. Trump zog zwei Drittel der weissen Wähler ohne Uni-Abschluss – und die haben am Gesamtelektorat immerhin einen Anteil von rund 40 Prozent.

Clinton konnte kaum von Trumps sexistischen Äusserungen und den Vorwürfen sexueller Übergriffe profitieren. Sie gewann zwar Sympathien von weiblichen Wählern, von Gutgebildeten und Einwanderern – den Rückstand zu Trump konnte das nicht wettmachen.

Grundsätzlich schnitt sie bei Frauen sogar deutlich schwächer ab als erwartet: 54 Prozent der Wählerinnen machten ihr Kreuz bei Clinton, das entspricht einem Prozentpunkt weniger als vor vier Jahren bei Barack Obama. Ihr Verhältnis zu weiblichen Wählern war von Anfang an kein Selbstläufer, schon ihr innerparteilicher Konkurrent Bernie Sanders wurde klarer von Frauen unterstützt.

Kandidatin Clinton

Womöglich waren sich die Demokraten lange Zeit zu sicher, dass man es mit Obamas Unterstützung und Clintons politischer Erfahrung bequem ins Weisse Haus schaffen werde. Doch was zu Beginn des Wahlkampfs noch als Clintons Stärke galt – ihre Biografie als First Lady, Senatorin und Aussenministerin – trug sie später als lästigen Ballast mit sich herum. Als «Vertreterin der Eliten» konnte Trump sie immer und immer wieder angreifen.

Hillary Clinton – ihr Leben in Bildern

Clinton fehlten zudem dringend benötigte Stimmen aus dem Unterstützerlager des linken Kandidaten Bernie Sanders. Als er ausschied, wanderten seine Anhänger nicht automatisch zu Clinton, da nutzte auch ein persönlicher Appell Sanders' nichts. Ein Drittel seiner Fans schwor schon im Frühjahr, unter keinen Umständen für Clinton stimmen zu wollen. Ganz egal, wer auf Republikaner-Seite nominiert werden würde.

Daran scheinen sich nicht wenige gehalten zu haben.

Alle weiteren Entwicklungen in unserem Newsticker.

34 Kommentare anzeigen
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  • mortiferus 10.11.2016 15:15
    Highlight zu Punkt 3, die Medien. 09.11. ORF, Doku, die mir ziemlich nachvollziehbar und "glaubwürdig" schien.

    http://tvthek.orf.at/profile/Weltjournal-Spezial/13776490/WELTjournal-Spezial-USA-der-lange-Weg-zum-Sieg/13894977

    Hoch gekommen sei Trump, nach seinem Taj Mahal Debakel erst wieder mit "The Apprentice", eine Reality Show. Durch diese Sendung wurde er wieder populär und zum "Sieger". Ohne diese SHOW wäre er heute nicht dort wo er ist. Das jedenfalls ist mein subjektiver Eindruck wen ich der Doku glaube. Wie das die Einwohner und Wähler in den USA sehen weiss ich nicht, war noch nie dort.
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  • Träumerei 10.11.2016 12:45
    Highlight "Trump-Anhänger bewegten sich dort in ihrer eigenen Medienblase, waren nicht erreichbar für rationale Argumente."
    1. Diese "rationalen Argumente" waren in den Medien aber kaum aufzufinden. Die meisten Medien liessen die politischen Inhalte bei ihrer Berichterstattung aus, stattdessen war der Wahlkampf von Trumps "Sextape" und Clintons Email dominiert.
    2. Diese "Medienblasen" sind leider allgegenwärtig ( http://graphics.wsj.com/blue-feed-red-feed/ ) , besonders gut sichtbar wenn es um (US-amerikanische) Aussenpolitik geht.

    Fast schon selbstironisch, dass diese Aussage vom Spiegel kommt.
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  • Rom78 10.11.2016 11:14
    Highlight watson lag im Vorfeld der Wahl bereits komplett fasch.
    Auch die Analysen geben leider nicht viel her. Wunden lecken, wo man hinschaut.

    Vor 8 Jahren hat man den neuen Präsidenten fast vergöttert. Die Bilanz ist ernüchternd, mehr Kriege, mehr Überwachung und an den Wirtschaftlichen Problemen hat sich nicht viel geändert, ausser das die Verschuldung noch weiter gestiegen ist.

    Heute das Gegenteil, der neue Präsident wird verteufelt, die Demokratie angezweifelt, weil man nicht das rausgekommen ist was die Mainstream Medien uns vorggekaut haben, es sein das beste für uns alle.

    Es kommt anders!
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    • R&B 10.11.2016 14:01
      Highlight @Rom78: Stimmt alles nicht!
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  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 11:10
    Highlight Das Trump-Bashing will kein Ende nehmen und das wehleidige Beklagen des monströsen, übermächtigen "Popiulismus", der bei den viel zu vielen, viel zu dummen Wählern unweigerlich verfange, ist kaum zu ertragen, weil das von einer Uneinsichtigkeit zeugt, so gross und starr, dass die tektonischen Platten daneben wie umherwuselnde Mäuse anmuten.
    Die Linken spielen den Neoliberalen seit Jahrzehnten in die Hände, aber wundern sich über den Zulauf bei den Nationalisten. Der kleine Mann sucht sich seine polit. Vertretung und findet sie derzeit nur bei SVP, AfD, u.ä. und eben auch bei Trump.
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    • R&B 10.11.2016 12:49
      Highlight Die Wahl von Trump ist der absolute Wake-up-Call an die Parteien, die die wahren Nöte der Bürger nicht verstehen. Es kann so nicht weitergehen, dass alle ausser die Reichen verlieren. Die SP konzentriert sich nur auf die ganz Armen und die anderen Parteien dienen den Konzernen und Reichen zu.
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  • Bruno S. 88 10.11.2016 10:57
    Highlight Die gleakten Mails von Podesta haben gezeigt, weswegen das Vertrauen an die klassischen Medien schwindet. Dort ist zu lesen wie die Demokraten mit den Medien gemeinsame Sache machen um Hillary zu stärken und ihre Gegner zu schwächen, Artikel vorgängig zur Kontrolle erhalten, Fragen an Trump gemeinsam abgesprochen etc. Sorry, liebes Mainstream, ihr könnt gerne die Schuld dem ungebildeten weissen Mann geben, aber ihr macht es Ihnen sehr leicht, euch nicht mehr zu vertrauen.
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  • DerWeise 10.11.2016 10:54
    Highlight Evt sollte man erstmal die ersten 100 Tage abwarten und schauen was er macht.
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  • Confused Dingo #teamhansi 10.11.2016 10:50
    Highlight Freue ich mich das Trump gewählt wurde? Nein. Wäre es unter Clinton besser geworden? Wer weiss.

    Das beste was man jetzt tun kann, ist die Sache zu akzeptieren und schauen wie es weiter geht.

    Ich bin jedenfalls gespannt auf die nächsten 4 Jahre und was die Trump-Regierung alles, sagen wir es positiv, zu "Stande" bringt.
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  • Thinktank 10.11.2016 10:44
    Highlight Das Konzept mit der Blase gefällt mir. Die Linken wie die Rechten leben in ihrer eigenen Blase und sind gegenüber den Argumenten der Gegner völlig immun. Deshalb funktionieren Medien auch nur, wenn sie sich wie watson, SRF oder Weltwoche klar positionieren. Die Mitte verschwindet zunehmends, weil man sich da mit nichts identifizieren kann.
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  • Libertas 10.11.2016 10:31
    Highlight Es ist der Sieg des Amerikas des weissen Mannes. Die Rückkehr von dem, was dieses Land so grossartig gemacht hat. Bevor die ganzen Minderheiten und Feministinnen das Land an den Abgrund gebracht haben. Make America great again! Genau das wollen die Amerikaner, und darum haben sie Trump gewählt.
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  • HeforShe 10.11.2016 10:17
    Highlight Ihr vergesst den wichtigsten Punkt, der bei der Wahl von populistischen und rechten (oder rechtsextremen) Politikern, Parteien oder Entscheidungen konsequent allen zugrunde liegt: die Angst der dominanten Gruppe ihre Privilegien zu verlieren oder teilen zu müssen.

    Bei Trump ist das ein White Riot oder Whitelash: weisse, christliche, oft ältere Männer, meistens mit höherem Einkommen, verteidigen die ganze Macht und geben sich nicht nur mit einem Grossteil der Macht zufrieden: Trump schützt dies, auf Kosten der Minderheiten.
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  • AJACIED 10.11.2016 10:12
    Highlight Tja bequem in weisse Haus. Wenn Mann Trump und vorallem das Volk und die sorgen des Volks nicht ernst nimmt. Voila
    Frau Bush ää Clinton
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  • Lügensperber 10.11.2016 10:09
    Highlight Machen wir uns doch nichts vor. Grundsätzlich, an der Bevölkerung der USA gemessen, hat Trump nicht die Mehrheit erlangt. Das war Clinton und zwar mit 47,7 %. Trump hat 47.5% der Wählerstimmen erhalten.
    Das Wahlsystem hat ihm der Sieg ermöglicht.
    Das ist in etwa so wie bei uns mit dem Ständemehr.
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    • Maragia 10.11.2016 14:13
      Highlight Und wenn Hillary so gewonnen hätte, dann wäre es ja auch ganz ok gewesen!
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    • Lügensperber 11.11.2016 09:19
      Highlight @Maragia
      Ich beschreibe nur Tatsachen liebste/r Maragia.
      Gleich kommt ein windmühlenartiger Komment.

      Wenn................... völlig überflüssig, denn diese meine Aussage ist Kandidatenunabhängig.

      Vielleicht wäre es wichtiger über die Art und Weise einer (gerechteren) Wahl nachzudenken. Davon spreche ich liebste/r Maragia.

      https://demokratie.geschichte-schweiz.ch/wahlsysteme-majorz-proporz.html
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  • Einfache Meinung 10.11.2016 09:58
    Highlight Warum ist man nur so gegen diese Person?! Wie hasserfüllt sind wir nur, dass man einem Neuling nicht einmal die Chance lässt, sich zu behaupten... Das sind keine sogenannten "Westlichen Werte"!
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    • LaPaillade #BringBackHansi 10.11.2016 10:18
      Highlight Warum? Ist das dein Ernst? Hast du jemals mitbekommen, was der Typ alles so rauslässt?
      - Klimawandel ist ein liberales Hirngespinst
      - Alle, bis auf ein paar, Mexikaner sind Kriminell und schädlich
      - Viele Muslime sind Terroristen, keine Muslime mehr in den USA
      - Er findet das Gesetz in NC, nachdem Transgender die Toilette selber wählen können gut
      - Sein Vize ist offen gegen Bekanntgabe der Homosexualität im Militär
      - All seine sexistische Bemerkungen (Megyn Kell zum Beispiel.

      Wo sind da die westlichen Werte?
      12 5 Melden
    • R&B 10.11.2016 11:01
      Highlight @Einfache Meinung: Richtig. Wir können gar nicht anders, als nun auf die Taten von Trump warten. Eine Chance kann niemand Trump geben, denn als Präsident der USA ist er nur bei Wahlen Befehlsempfänger.
      Der Hass gegen Trump kommt von seinen Aussagen und Verhalten beim Wahlkampf.
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    • Hippie-ster 10.11.2016 11:31
      Highlight Nun ja, Trump verkörpert ja auch nicht gerade diese "Westlichen Werte".
      11 2 Melden
    • Qui-Gon 10.11.2016 11:45
      Highlight Das ist dann wohl der naivste Kommentar zum Thema. nomen est omen
      6 1 Melden
    • Asmodeus 10.11.2016 12:49
      Highlight Wenn ich mich auf den Paradeplatz setze und mitten auf die Gleise kacke, willst Du mir dann eine Chance geben für einen Managerposten in der UBS?
      7 3 Melden
    • Sveitsi 10.11.2016 13:30
      Highlight So wie er sich vorurteilsfrei an sein Volk wendete? Ohne Fremdenhass und Frauenfeindlichkeit?
      2 0 Melden
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  • sheshe 10.11.2016 09:47
    Highlight Interessante Punkte, aber lest euch das hier mal durch:
    http://imgur.com/gallery/SxpJC (inkl. dem Link auf den ersten Teil)
    "When did Hillary ever talk about men's issues? Never. While Hillary thought she was being stoic in protecting the woman card, Trump was actually playing the man card." Ausserdem haben sehr viele Latinos und sonstige Minderheiten für Trump gestimmt... Wieso nur?
    45 7 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 10:26
      Highlight Weil viele Latinos sehr konservativ, Gottesfürchtig und ultra-liberal sind, so wie die "Cowboy-Amerikaner" auch.
      Nur geht das hier oft vergessen.
      Wir denken vielleicht: Die Latinos sind alle arbeitsscheue Guerilleros mit Zigarre im Maul und mit grossem Sombrero auf dem Kopf. Und die Latinas schütteln ständig ihr Becken wie Shakira.
      Aber so simpel ist es natürlich nicht im richtigen Leben...
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    • Beobachter 10.11.2016 10:48
      Highlight Die zweite Frage ist relativ leicht zu beantworten: Die grosse Menge Latinos mit legalem Aufenthaltsstatus, die schon länger im Land leben, integrierter Teil der Gesellschaft sind, Steuern bezahlen etc., fühlen sich durch die illegale Zuwanderung aus Lateinamerika genauso bedroht wie der grosse Teil der übrigen Amerikaner. Deshalb haben in dieser Gruppe die Argumente Clintons nur schlecht verfangen.
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  • Jaing 10.11.2016 09:41
    Highlight 2 Anmerkungen zum Artikel:
    "Trump-Anhänger bewegten sich dort in ihrer eigenen Medienblase, waren nicht mehr erreichbar für rationale Argumente. "
    Die "traditionellen Medien" liefern auch längst nicht mehr rationale Argumente. Wenn der Spiegel in seiner letzten Ausgaben Trump desavouierte, indem geschrieben stand, dass er vom "Vergewaltiger und Boxer Mike Tyson" unterstützt werde ist das nur noch Propaganda.

    "wie der Texaner Ted Cruz als im Vergleich zu Trump moderatere Kandidaten."
    Cruz würde ich im Vergleich zu Trump niemals als moderat bezeichnen. Gemässigter im Stil, nicht in der Sache.
    52 8 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 10:23
      Highlight Auf Irrationale "Gläubige", wie z.B. der Evangelikale teil von Trump Anhängerschaft, kannst Du mit rationalen Argumenten gar nichts ausrichten!
      Sie werden alles, was nicht mit ihrem gläubigen Wunschdenken übereinstimmt, als "Werke des Satans" und als "Lügenpresse" beschimpfen.
      Dahinter steckt eine äusserst militante Lebenshaltung aus einer täglichen Erfahrung des "Sich Durchboxens" in einer Welt der Strasse, die voll ist von lauernden Gefahren.
      Wie soll man solche Menschen dazu bringen, sich zu entspannen? Ich weiss es nicht.
      3 4 Melden
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  • rodolofo 10.11.2016 09:33
    Highlight Die Arbeitsteilung in der US-Amerikanischen Politik geht so:
    Erst feiern die Republikaner Party.
    Sie exportieren die "Freie" Marktwirtschaft mittels sündhaft teuren Militärischen Interventionen und Geheimdienst-Operationen "gegen den Kommunismus" in die ganze Welt hinaus (Stichworte: Imperialismus, Neo-Kolonialismus).
    Sie organisieren für ihre Super-Reichen Sponsoren Steuererleichterungen und -Schlupflöcher.
    Dann, wenn der Kollaps des Systems droht (Finanzkrise), dürfen Demokratische Regierungen aufräumen und die ärgsten Schäden reparieren. (Laaangweilig!)
    Jetzt feiern die Reps wieder Party...
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    • Rom78 10.11.2016 11:26
      Highlight Den wirklichen Machthabern ist die Partei egal. Der Präsident ist nur der Pressesprecher. Parteien eine Ablenkung, um Auswahl vorzugaukeln.
      Die Trump Wahl ist womöglich ein Unfall. Mal schauen wie man das zu korrigieren versucht.
      6 0 Melden
    • Asmodeus 10.11.2016 12:51
      Highlight Kommt etwa hin.

      Man vergleiche

      Bush sr. -> Bill Clinton
      Bush jr. -> Barrack Obama
      Donald Trump -> Michele Obama?
      3 1 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 13:25
      Highlight Ich glaube nicht, dass die blitzgescheite, wunderschöne Michelle Obama so blöd sein wird, die Sauereien aufzuräumen, die Trump mit seinen "Wildschweinen" und "Hobby-Grabschern" anrichten wird (was eigentlich so sicher ist, wie das Amen in einer Evangelikalen "Frei"-Kirche).
      Und sie ist auch nicht so blöd, sich wegen diesen unerfreulichen Aussichten für Amerika graue Haare wachsen zu lassen, wie ihr ehrenwerter Mann, Barak.
      Werden die Demokraten so blöd sein, sich noch einmal auf eine solche "Mission Inpossible" einzulassen?
      Ich glaube kaum.
      Vielleicht erleben wir gerade das Ende der Politik.
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    • Asmodeus 10.11.2016 13:57
      Highlight Natürlich sind die Demokraten "so blöd". Sollen sie die USA zugrunde gehen lassen?

      Wenn die Klügeren immer nachgeben regieren die Idioten.
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    • rodolofo 10.11.2016 16:20
      Highlight Du verbreitest hier Zweck-Optimismus.
      Das ist Dein gutes Recht.
      Aber ich glaube nicht mehr an die Rettung der Menschheit durch Evolution.
      Diese wird ja von den Evangelikalen auch heftig bestritten!
      Alles folgt Gottes Willen und dieser Herrgott setzt uns jetzt mit dreckigem Lachen Donald Trump als Stellvertreter vor die Nase.
      Und warum kann der liebe Herrgott so etwas Gemeines mit uns anstellen?
      Weil die Evangelikalen dafür gebetet haben, und weil Gott Zeit hat, viel viel Zeit...
      Und irgendwann werden Forscher auf die Reste Intelligenter Maschinen stossen. Daneben ein Skelett und eine Bierdose.
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