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Millennials swipen Trump ins Weisse Haus: Sie sind zu faul für Demokratie 

Welche Rolle hat die Generation der Millennials bei der Präsidentschaftswahl gespielt? Dass sie mehrheitlich demokratisch gestimmt haben, ist unbestritten. Dass sie im Vergleich zu den älteren Generationen der Urne eher fernblieben, ebenfalls. Das ist nicht neu. Aber dennoch ärgerlich.

Publiziert: 11.11.16, 11:42 Aktualisiert: 14.11.16, 14:10

Das Sprichwort geht so: Wer jung ist und nicht links wählt, hat kein Herz. Wer alt ist und nicht rechts wählt, kein Hirn. In der Schweiz zieht sich bei den Jungen das Herz offenbar zusammen, wie eine Umfrage unlängst feststellte. Sie rücken nach rechts. In den USA hingegen pocht es in den letzten Jahren stärker – dafür plagt die Jungen das Zipperlein in den Beinen. Sie schaffen es nämlich nicht an die Urne.

Kurz nach der Wahl, als das Gefühl der Konsternation der Wut gewichen war, kursierte eine US-Karte im Netz. Eine ziemlich blaue Karte. Sie besagte: Hätten nur die Millennials, die im Zeitraum von etwa 1980 bis 1999 geboren worden waren, abgestimmt, wäre Hillary Clinton mit überwältigender Mehrheit ins Weisse Haus gewählt worden. Der Kommentar dazu: «Unsere Eltern sind es, die wir verdammt nochmal bekämpfen müssen. Es ist wie immer.» 

Nur: Die Karte stammt von Ende Oktober und bezieht sich auf Umfragewerte, nicht auf die tatsächliche Wahl vom 9. November. Am Befund ändert sich jedoch nichts: Hätte man alle über 30 von den Wahlen ausgeschlossen, so wäre jetzt Hillary gewählt und der grosse Katzenjammer ausgeblieben. Bloss: So funktioniert Demokratie nicht. 

Die Jungen von heute ticken links, schrieb das US-Magazin «The Atlantic» zu Beginn dieses Jahres. Diese Wahl hätte also zur Wahl der Millennials werden können, der Generation Y, der Selfiekings, Guitarheroes, der Sinnsuchenden mit Bindungsängsten. Erstmals stellten die 18- bis 29-Jährigen gleich viel Wahlberechtigte wie die Babyboomer, die Flowerpower- und Anti-Vietnamkriegs-Generation. Und die Millennials denken links. Nicht klassisch links. Aber links. In gesellschaftspolitischen Fragen, in ökonomischen Fragen, bei Umweltthemen. 

Aber, prophezeite das Magazin dann, die Revolution werde nicht zustande kommen. Aus einem einfachen Grund: Die Jungen schwängen zwar gerne Fahnen und Parolen, besetzten Parks und die Wall Street und liessen sich begeistern für die Idee der totalen Umwälzung. Aber wenn es darum geht, in die Niederungen der Politik abzusteigen, dann schwinde die Begeisterung urplötzlich. Die Blockbusterisierung der Politik nennt es der «Atlantic»: Bei den Grossanlässen steht man sich geduldig bis um die übernächste Ecke die Beine in den Bauch. Aber lokalpolitische Themen? Nein danke.

Wie sich am Mittwochmorgen gezeigt hat, war die Prophezeiung des Magazins zwar nicht falsch. Aber massiv untertrieben. Die Millennials scheuen nicht nur die Auseinandersetzung um die Umgestaltung des Kreisels in der Nachbarschaft, sie können sich nicht einmal zum Urnengang bei den Präsidentschaftswahlen aufraffen.

bild: pewresearchcenter

58,5 Prozent der Wahlberechtigten bei den 18–24-Jährigen liessen sich registrieren. 66,4 Prozent bei den 25–34-Jährigen. Und wer sich registriert, geht noch lange nicht automatisch wählen. Die Gruppe der 55–74-Jährigen hingegen, die Babyboomer, registrierten sich zu 77,4 Prozent. Ein Hinweis darauf, dass Ältere in grösseren Zahlen ihre Stimme abgegeben haben als Junge. Und, so die vereinfachte Gleichung, je älter, desto trumper. Dass mit Hillary Clinton eine Kandidatin zur Wahl stand, die in vielem die Antithese verkörperte zur Lichtgestalt der jungen Linken, Bernie Sanders, hat mit Sicherheit nicht zur Mobilisierung beigetragen. 

«Gewählt wird nicht im Netz!», mahnen die selbsternannten Politfüchse schon seit Jahren oberlehrerhaft. Das ist richtig. Wer seinen Stimmzettel nicht in die Urne wirft oder die Wahlmaschine nicht bedient, der muss sich nachher nicht wundern, wenn ein oranges Knautschgesicht mit den Manieren eines verzogenen Bengels im Weissen Haus einzieht.

Gleichzeitig hat aber die Relevanz der politischen Arbeit in den sozialen Medien massiv zugenommen. Das weiss niemand besser als Trump, der es mit seinen Tweets fast täglich auf die Titelseiten der Medien schaffte.

Und die Demokraten wissen es ohnehin: Obama hatte 2008 mit seiner Grassroots-Kampagne vorgemacht, wie mit Social Media Wahlen gewonnen werden können. 

Blau: Hillary Clinton, rot: Donald Trump

bild: screenshot/washingtonpost

Nur, online abstimmen funktioniert nun mal noch nicht. Hat es also die «faule und selfieverliebte» Generation der Millennials verbockt, die mit ihrem Desinteresse Trump geistesabwesend ins Weisse Haus geswipt hat? Irgendwie schon, auch wenn auch die Latinos und ein beträchtlicher Teil weisser, gebildeter Frauen die Vernunft über Bord geworfen haben. 

Die Demokratie, wie sie heute ist, kann nur funktionieren, wenn sich Millennials nicht zu schade sind, sich mit dem Mehrzweckhallen-Neubau im Quartier zu beschäftigen. Ein Facebook-Like ist kein Urnengang, ein Twitter-Hashtag ersetzt keine Stimme, ein Repost von Lady Gagas «Love trumps hate»-Protest ist keine politische Auseinandersetzung. Spätestens jetzt dürften die Jungen dies gemerkt haben. 

Entweder müssen sie sich zum Urnengang aufraffen oder sie streben die totale Umwälzung an. Dann müssten sie sich aber zu einer noch viel grösseren Revolution entschliessen. 

Trump ist Präsident – so berichteten Zeitungen auf der ganzen Welt

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79 Kommentare anzeigen
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  • E. Edward Grey 13.11.2016 12:45
    Highlight Die Linke und auch der linke Journalismus sollte aufhören dauernd bei anderen die Schuld zu suchen. Schuld am Erfolg Trumps und seiner Geisteshaltung ist die Linke selbst. Stagnation im politischen Status-quo, Realitätsfremde, Gedankenpolizei-Verhalten ("Das darf man nicht sagen"). Dann wird die Stimme nicht bei Umfragen erfasst, erst in der letzten Privatheit: der Wahlurne.

    Dieser Kommentar von Jonathan Pie fasst es treffend zusammen:
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  • Ton 11.11.2016 18:31
    Highlight Unter 50-jährige waren zum grössten Teil für Bernie. Nach den Primaries hatte Hillary herausposaunt, dass sie seine Wähler nicht brauche und diese hat sie dann eben auch nicht erhalten. #BernieorBust war nicht bloss ein Hashtag - wir haben uns daran gehalten. ;-)
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    • koks 12.11.2016 17:03
      Highlight @Ton, auf de Punkt gebracht. Die Jungen hätten Bernie gewählt. Die Medien überbieten sich im Bringen von Verschwörungstheorien, offenbar wollen sie in ihrer abgehobenen bürgerfremden Blase bleiben. Auf dem Tagi konnte ich gar lesen, dass "nur 18%" Trump gewählt haben. Oje.
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  • gnp286 11.11.2016 17:38
    Highlight Aber gerade dass die Flowerpower/Anti-Vietnam/...-Generation für Trump gestimmt hat, zeigt doch, dass mit der Linken in den USA (oder zumindest mit Hillary) etwas tief im Argen liegt.
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  • Yes. 11.11.2016 17:13
    Highlight Alle Statements des Artikels werden durch dieses Video widerlegt:



    (Ist leider etwas lange)
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  • smoe 11.11.2016 17:04
    Highlight Ich finde es ärgerlich, dass nach einer verlorenen Wahl, immer wieder die Schuld primär bei den Wählern gesucht wird. Schuld am Unterliegen Clintons, sind in erster Linie Clinton und die Demokratische Partei.

    Trump hat mit weniger Stimmen gewonnen, als Mitt Romney 2012 gegen Obama erhalten hat und Obama hatte fünf Millionen Stimmen mehr als Clinton.

    Wenn man während des ganzen Kampagnenzirkus arrogant auf progressive/liberale Millennials herabblickt, sollte man nicht erwarten, dass diese dann in Scharen zu den Urnen rennen, nur weil man die weniger schlechte Wahl ist.

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  • Bruno S. 88 11.11.2016 16:39
    Highlight Interessant wäre die Statistik der Millenials die bei den Vorwahlen für Bernie gestimmt haben und danach für Hillary oder Trump. Ich bin mir nämlich sicher, dass viele Millenials danach keinen Bock mehr auf Politik hatten. Hätte ich auch nicht. Bei den Skandalen rund um die Demokratische Partei.
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    • gnp286 11.11.2016 17:41
      Highlight Genau das triffts doch auf den Punkt. Selbst Oprah Winfrey wäre die klügere Wahl für den DNC gewesen. Mit dem grätschen vom Bernie haben die Demokraten ihr wahres Gesicht gezeigt und das hat vielen jungen Wählern die Motivation genommen.
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  • solani 11.11.2016 16:21
    Highlight Viele waren der Meinung, dass die beiden "gleich schlimm" seien und wollten eigentlich Sanders als Präsidenten.. (Man sollte natürlich trotzdem stimmen gehen und es gibt sicher auch viele faule.. aber das war sicher ein Faktor.)
    Und auch: Hillary hatte ja eigentlich mehr Stimmen als Trump, wenn man die reine Stimmenanzahl zählt. Also von wegen die Millennials sind schuld.. naja.. ich denke nicht, dass es so einfach ist. Bitte werft uns auch nicht alle in den gleichen Topf. Das demotiviert einen ein bisschen.
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  • nick11 11.11.2016 15:43
    Highlight Es sollte doch irgendwann mal möglich sein, Onlinr abstimmen zu können. Mit Blockchain gäbe es auch eine Technoligie dazu. Damit wäre es ein leichtes, die Wahlbeteiligung näher gegen 100% zu bringen. Die Kosten die damit eingespart werden könnten würden allemal reichen, ein sicheres System aufzusetzen....aber da warten wir wohl noch Jahrzehnte drauf. Ps.: bin kein Millennial.
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    • Alnothur 11.11.2016 16:42
      Highlight Ja, da warten wir noch Jahrzehnte drauf - weil es sicherheitstechnisch ein Riesenproblem ist!
      9 3 Melden
    • wee 12.11.2016 10:24
      Highlight
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  • Luca Brasi 11.11.2016 15:16
    Highlight Die Flowerpower-Generation hat Trump gewählt. Mal schauen, was die Millennials in 30 Jahren wählen. Vielleicht kapieren sie bis dann ja wie Wahlen funktionieren und verschonen uns mit ihrer Heulerei auf der Strasse.
    Liebe Millennials, die Erde dreht sich auch mit einem Präsident Trump weiter und eure Eltern mussten auch Nixon, Reagan, etc. schlucken.
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  • ast1 11.11.2016 14:34
    Highlight


    Das hier erklärt, warum das amerikanische Wahlsystem versagt und die Bürger sich mit den Kandidaten nicht identifizieren können.
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    • Full Moon Madness 13.11.2016 12:28
      Highlight Nicht zu vergessen diese beiden Videos welche CGP Grey bereits im 2011 (vor der 2. Wahl Obamas) gemacht hat:



      und Greys Update von vorgestern:
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  • MaskedGaijin 11.11.2016 14:29
    Highlight also wenn ich sehe das der zitierte tweet von @tony_kardashian kommt... wer sich so nennt verdient nichts besseres.
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  • Benot 11.11.2016 14:18
    Highlight Leute! Hier kommt ANALYSE:

    Die Schuld an Präs. Trump liegt nicht bei den Millenials, und nicht bei Hillary ... sondern bei der Republikaner Partei.

    Der Schaden wurde angerichtet, als Trump die Vorwahlen bei den Republikanern gewann. Die haben dabei versagt, einen vernünftigen Kandidaten in den Wahlkampf zu schicken.

    Trump konnte bei denen Punkten, die sowohl von Demokraten wie Republikanern enttäuscht sind. In diesem Sinne wurde mit Trump dem Establishment eins ausgewischt.

    Die Frage lautet: Wie kam es, dass die Republikaner einen Trump zu ihrem Präsidentschaftskandidaten erkoren haben?

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    • UelideSchwert 11.11.2016 15:01
      Highlight Ich würde sagen aus denselben Gründen aus denen Trump nun zum Präsidenten gewählt wurde; Ein Wahlprogramm, das viele Menschen ansprach und Gegenkandidaten, die in den Augen vieler ein grösseres Übel dargestellt hätten.
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    • DerWeise 11.11.2016 15:12
      Highlight Nope, Clinton war die falsche Kandidatin. In allen Polls war Sanders Trump 10-15% voraus.

      Neben Trump gab er nur Idioten wie Cruz, Bush ect. Trump war der logische Sieger. Und ich bin froh, wurde es nicht ein Rechtsreligiöser Tea Party Spinner wie Cruz
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  • Nik.Mania 11.11.2016 14:14
    Highlight Bravo! Ein Artikel, der unser Problem bestens beschreibt. Ich wurde mit zehn Jahren eingebürgert und seit ich 18 Jahre alt bin, nehme ich an jeder Regierungsrats-, Kantonsrats-, Nationalrats- und Ständeratswahl teil und stimme bei jeder Initiative und bei jedem Referendum ab. Jede Stimme zählt. Und wenn meine Generationsgenossen sich mal über die SVP oder die SP beschweren, lese ich ihnen die Leviten, wenn sie nicht abstimmen gehen. Es gibt Länder, wo man sich um die Meinung des Volkes nicht schert, wir sollten uns also dem Wahlrecht unbedingt bedienen! Unbedingt!
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  • UelideSchwert 11.11.2016 13:42
    Highlight Kann hier die Argumentation einiger nicht nachvollziehen, derzufolge die Kandidaten für die Wahlbereitschaft der Bürger zuständig sind. Natürlich stehen die Kandidaten in der Verantwortung, Wähler von sich zu überzeugen. Ob man aber grundsätzlich die Zukunft seines Landes mitbestimmen möchte, liegt meiner Auffassung nach in der Verantwortung der Bürger.
    Ich glaube jedoch nicht, dass die Millennials hierfür zu faul waren. Nach meiner Wahrnehmung nehmen sich viele von ihnen nur selbst etwas zu ernst, und wählen anstelle eines kleineren Übels lieber garnicht.
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  • pamayer 11.11.2016 13:41
    Highlight Es ist bei uns ebenfalls bekannt, dass die Linken (traditionell) im Kreis 4 nach dem Fussball Match am wahlsonntag ausschließen, währenddessen die Bürgerlichen sämtliche Senioren aus den Altersheimen im Rollstuhl an die Urne karrten.

    Abstimmungsdisziplin nennt sich das.

    Man kann niemanden zur Demokratie zwingen. Und wenn die Demokratie am Boden ist, ist's definitiv zu spät.
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  • saukaibli 11.11.2016 13:20
    Highlight Na wenn die Jugend linkt tickt, dann ist eigentlich klar dass die der Wahl fern blieben. Wenn es keinen ernstzunehmenden, auch nur annähernd links politisierenden Kandidaten gibt, was soll man denn machen? Ich glaube auch dass es teilweise eine Retourkutsche gegen die Clinton-Demokraten war, die Sanders, und somit viele Junge, bei den Vorwahlen beschissen haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Wahbeteiligung bei den Junden höher gewesen wäre, wenn Sanders gegeb Trömp angetreten wäre.
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  • Macke 11.11.2016 13:10
    Highlight In der Analyse wird vergessen, dass es auch eine politische Entscheidung ist, der Wahl fernzubleiben, genauso wie wenn man sich enthält. Es kann heissen, dass man keine der kandidierenden Personen als fähig/diesem Amt würdig etc. erachtet. Es ist somit falsch, alles auf Faulheit und Digitalisierung zu schieben, gerade wenn es ja doch Gegenbeispiele (Obama) gibt.
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    • Bruno S. 88 11.11.2016 16:47
      Highlight Einverstanden. Nur mit dem letzten Teil nicht. Obama, der erste Social Media Präsident, hat die Jungen enttäuscht. Schliessung vo Guantanamo versprochen und stattdessen Zivilisten in Pakistan mittels Drohnen beschossen.
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  • arriving somewhere but not here 11.11.2016 13:06
    Highlight Frei interpretiert: Glaube keiner Analyse, die du nicht selber getippt hast...! 😉
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  • Dubio 11.11.2016 13:04
    Highlight Bessere analyse:

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  • Dovahkiin 11.11.2016 13:01
    Highlight Millennials fühlen sich von den Baabyboomern verraten. (Weil diese den housing-markt kaput gemacht haben, die nicht nachhaltigen Schneeballsysteme erschaffen und durch ihre "Schulden-Kapitalismus-Politik" enorm viel Wohlstand und Zukunft vorbezogen haben.)
    Wie sollen sie wissen, ob es Sinn macht jetzt das gleiche mit ihren Kindern zu tun? Wie sollen sie wissen, ob es Sinn macht jetzt gegen die Babyboomer zu kämpfen wo diese doch scheinbar durch Erfahrung zur Vernunft gekommen sind?
    Btw. wie macht man eine Revolution, wenn alle Waffen verboten sind?
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    • Saja: 11.11.2016 14:55
      Highlight Ich gehöre selbst zu den Millennials. Ich ärgere mich auch immer, dass ich eigentlich nur abstimmen gehe, um irgendeinen Mist zu verhindern, während ich andere Sachen für dringender halte. Aber Resignation ist einfach keine Option. Ja, eine Revolution einzuleiten ist schwierig. Aber wenigstens wählen gehen? Zum Wahllokal und zurück. Die Welt schert sich nicht, wenn man resigniert. Und im dümmsten Fall ist dann ein Trump am Ruder.
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    • Lorent Patron 11.11.2016 15:02
      Highlight "Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden ist der Weg." - Mahatma Ghandi.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Aktion

      Wie macht man eine gewaltfreie Revolution gegen das schwer bewaffnete Empire?

      Beispiel:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Salzmarsch
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  • FreeK 11.11.2016 12:49
    Highlight Das soll eine Analyse gewesen sein?
    Zu simpel dies auf die Millen abzuschieben,besonders dann wenn der liebe Hr Journi sich nicht die Zeit genommen hat die Zahlen der Millen die im Wahljahr2012(51%) resp. im 2016(19%) abgestimmt haben zu vergleichen.Hätte er dies getan wäre ihm aufgefallen dass sich die Millen für keinen der Kandidaten begeistern konnten. Wenn jemand die Schuld an diesem Desaster zu geben ist dann am ehesten dem DNC+Hillary, die sich für ihre Establishment Kandidatin entschieden haben und gegen Sanders.Auch der Vergl. von Popular Vt ist interes. Ob/2012=65Mil HRC/2016=59Mil
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  • na ja 11.11.2016 12:46
    Highlight Das Kindergartenlitis ging schon mir hier auf den Nerv. Angefangen mit den ganzen Vorwahlen... Da verstehe ich alle, die nicht an die Urne gingen.. Auswählen, zwischen schlecht und schlecht.. wer will das schon?
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  • dnsd 11.11.2016 12:43
    Highlight 😉
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    • Kmurrer 11.11.2016 14:04
      Highlight We gladly pay their way ONE WAY TICKET,
      You are welcome to keep Lady Gaga and the rest of the scum....
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  • DerWeise 11.11.2016 12:40
    Highlight "Die Demokratie, wie sie heute ist, kann nur funktionieren, wenn sich Millennials nicht zu schade sind, sich mit dem Mehrzweckhallen-Neubau im Quartier zu beschäftigen."

    Haben Sie gemacht. Für Bernie Sanders.

    Watson, merkt ihr nicht, wie "out of touch" ihr seit, dieser wie auch regelmässig Löpfe's Analysen werden regelmässig in Kommentaren objektiv und mit Fakten untermauert von Leuten, die politisch eigentlich ähnlich denken wie ihr, zerissen.

    Kommt mal aus eurer Bubble raus.
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  • roger.schmid 11.11.2016 12:28
    Highlight Wichtig vorallem ab minute 8. ich kann millenialls verstehen die dafür nicht wählen mochten.
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  • genoni 11.11.2016 12:26
    Highlight Es gibt eine alternative Erklärung, warum die Jungen nocht zur Urne gehen und die Wahlbeteiligung überall sinkt.

    Wenn der Neoliberalismus die Demokratie zu einem so perversen Bündel zusammengeschnürt hat, dass sich der Bürger nur noch entscheiden darf, welchem der konstruierten Sachzwängen er gehorchen will, ist es nicht attraktiv, sich überhaupt zur Urne zu bewegen.

    Kurz gesagt: Wenn die Politik zum blossen Verwalter dessen mutiert, was die Wirtschaft ihr noch überlässt, warum soll man dann noch wählen gehen?
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    • Hashtag 11.11.2016 12:48
      Highlight Schon richtig, nur warum stellen wir uns dann nicht gegen diese Wirtschaft?

      Das Problem ist doch, dass das Machtgleichgewicht zwischen Staaten und einer völlig unabhängigen globalen Wirtschaft aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Staaten haben nur noch beschränkte Handlungsmöglichkeiten, gleichzeitig geben wir die Verantwortung an die Politiker ab, indem wir alle 4 Jahre (hier etwas häufiger) an die Urne gehen.

      Dabei hätten wir ein viel mächtigeres Instrument uns zu wehren, den Konsum.
      27 1 Melden
    • saukaibli 11.11.2016 13:21
      Highlight Schön zusammengefasst und genau auf den Punkt gebracht.
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    • Nik.Mania 11.11.2016 14:19
      Highlight Wir selber können immer noch eigenständig bestimmen, ob wir Produkte von Nestlé, Starbucks, Mc Donald's, etc. kaufen wollen oder nicht. Und wir selber können immer noch eigenständig bestimmen, ob wir für 20 Franken nach London hin- und zurückfliegen wollen oder nicht. Und wir selber können immer noch eigenständig bestimmen, ob wir Sklavenprodukte aus Bangladesch und China kaufen wollen oder nicht. Niemand anderes.
      8 3 Melden
    • genoni 11.11.2016 14:32
      Highlight Das ist zwar ein ehrenwerter Plan, ich glaube aber nicht an freiwillige Konsumbeschränkungen. Der Konsum muss nicht künstlich beschränkt werden, es reicht, wenn man der Wirtschaft ihre Fesseln wieder anlegt, dann wird im Bezug auf unsere Einkommen nicht viel passieren, weil die Zeche von den Aktionären jener Wirtschaft bezahlt wird, oder unsere Einkommen werden sinken, weswegen sich der Konsum automatisch beschränkt.

      Ich glaube persönlich, dass der Gewinn der Aktionäre durch eine härtere Gangart gut den untersten Einkommen zugänglich gemacht werden können. http://, wes
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    • genoni 11.11.2016 14:35
      Highlight Warren Buffet sagte mal, dass höhere (Gewinn-)Steuern überhaupt keine Auswirkungen auf Investitionen haben (anders als das, was die Neoliberalen immer behaupten), weil sie eben nur auf Gewinn erhoben werden. Man investiert, um Gewinn zu machen, wenn man also mit einem Investment Gewinn erwartet, warum sollte man die Investition nicht tätigen, nur weil der Gewinn 30 % kleiner sein wird?

      Der einzige Unterschied wird die geringere Risikobereitschaft sein, weil man selbst auch weniger Gewinn machen kann. Dies ist aber positiv zu werten, weil dadurch das System stabiler wird.
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  • peoplebelike 11.11.2016 12:25
    Highlight Was für erbärmliche Ausreden. Seit ihr eure immer gleichen alten Sprüche nicht langsam satt? Die einzige Schuld liegt bei Hillary Clinton und der DNC. Es ist ihre Aufgabe die Stimmen zu verdienen, aber Hillary war sich zu gut Teile von Sander's Plattform zu übernehmen um den Millenial's entgegen zu kommen. Leute hassen sie weil sie einstudiert, und unpersönlich ist. Dieses Jahr kamen mikrige 19% der Millenials an die Urne. 2008 bei Obama waren es 51%, sie sind in diesen 8 Jahren nicht fauler geworden, sie hatten nur niemanden der für sie sprach.
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  • Lord_ICO 11.11.2016 12:25
    Highlight Manchmal glaube ich mich im falschen Film bei all diesen Analysen.
    Nirgends wird der Fakt aufgezählt, dass HC den Wahlkampf in den Staaten, die sie für sicher gewonnen glaubte fast kompett einstellte. Während die Wahlhelfer von DC dort Klinken putzen gingen.
    Ergebnis daraus war, dass sie Pennsylvania und Michigan verloren hat und es in Virginia verdammt knapp wurde. Sie war sich über ihren klaren Wahlsieg schlicht zu sichet ubd lies zu früh locker. Selber schuld.
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    • DerWeise 11.11.2016 12:42
      Highlight Und Millenials hatten einfach keine Lust auf eine unauthentische, korrupte Rechte...
      12 3 Melden
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  • dracului 11.11.2016 12:20
    Highlight Wie wäre es zur Abwechslung mit einer "Willkommenskultur" für Millenials? Junge werden in der Arbeitswelt erst mit FH-Abschluss und viel Erfahrug langsam (ls Junior) wahrgenommen. In Bern regieren die Opis, die ihre Erfahrung der Nachkriegszeit in das neue Jahrhundert retten wollen. Manager sind mit den neuen digitalen Arbeitsmittel so überfordert, dass sie das Potenzial (der Jungen) nicht erkennen. Anstatt den Millenials pauschal Faulheit vorzuwerfen und sie arbeiten lernen zu wollen, gilt es sie zu integrieren, ihnen Perspektiven geben, Verantwortung teilen und von ihnen zu lernen!
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  • DerWeise 11.11.2016 12:20
    Highlight Imho die bessere Analyse:

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  • DerWeise 11.11.2016 12:18
    Highlight So ein Witz. Millenials wollten Bernie Sanders und wurden von Clinton regelmässig rethorisch angespuckt, sogar nach dem die den Sieg inne hatte. Leider hat ihr niemand gesagt, dass Sie auf die Bernie Voter angewiesen sein wird, als sie sich beim u.a. beim GOP-Establishment angebiedert hat.

    Millenials leben nicht in der selben Bubble wie NYTimes, CNN ect oder eben leider Watson sondern informieren sich aktiv. Und wer das tut, kann Clinton keine Stimme geben.

    Es liegt am Kandidaten die Stimme der Wähler zu verdienen und es ist nicht der Job der Wähler jemanden zu verhindern. DNC hats verbockt
    102 9 Melden
    • Roaming212 11.11.2016 13:29
      Highlight Word!
      11 0 Melden
    • Tikvaw 11.11.2016 13:42
      Highlight Klar, ist es auch der Job der Wähler jemand zu verhindern.

      In einer Notsituation bei der man sich für zwei negative Sachen entscheiden muss,
      bleibt man nicht einfach erstarrt stehen und ruft nach "Mami/Papi".
      Sondern überlegt sich, wie man am mit dem geringsten Schaden davon kommt.

      Ich muss in der Schweiz leider auch Personen wählen, die mit meiner Position nur zu ca. 50% übereinstimmen, damit es ein Gegengewicht zu den vielen Kandidaten im 10-20% Bereich gibt.

      Natürlich träume von Politikern mit 80-100% Übereinstimmung, doch Träume sind eben nicht die Realität.
      14 3 Melden
    • DerWeise 11.11.2016 15:25
      Highlight Du projezierst jetzt deine Bewertung der Kandidaten auf den Rest von Amerika.

      Als progressive Kraft konnte man nur Stein oder keinen wählen. Bzw bei Trump weiss man noch nicht was kommt.

      Bei Clinton wusste man es kommen wahrscheinlich mehr Kriege, desaströser Freihandel, mehr Korruption, Fracking ect...

      Man kann nur hoffen, dass die Demokraten sich reformieren. Falls ja, wäre die Trumpwahl längerfristig das beste, was geschehen konnte.


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  • John Smith (2) 11.11.2016 12:15
    Highlight «Die Jungen von heute ticken links.» Ich weiss ja nicht, auf welche Quellen sich diese Aussage stützt, aber ich erlebe das anders. Kommt natürlich auf das Koordinatensystem an, und wer Hillary Clinton oder auch Barack Obama als «links» bezeichnet, für den ist auch der rechte Flügel der FDP links. Mal abgesehen davon, dass es «die Jungen» noch nie gegeben hat. Aber vielleicht liegt das Problem gerade in letzterem: In der Liebe zur Simplifizierung. Die auch Watson so gerne pflegt.
    82 5 Melden
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  • Amras 11.11.2016 12:09
    Highlight Swipen?! 😂 http://😂😂
    11 2 Melden
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  • Nicholas Cage 11.11.2016 12:08
    Highlight Millennials sind nicht zu faul für demokratie... Millennials haben einfach keinen Bock auf auf die amerikanische "demokratie"... irreführender Titel!
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    • Libertas 11.11.2016 12:17
      Highlight Die Qualität der amerikanischen Demokratie ist besser als in den meisten anderen Demokratien. Keine Ahnung also, was dein Kommentar soll.
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    • The Destiny 11.11.2016 12:22
      Highlight @Libertas, ja in etwa so gut wie die in RU.
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    • Marbek 11.11.2016 14:01
      Highlight Libertas: Gemessen an welchen Punkten? Was ist eine "Qualität der Demokratie"?
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  • Weisnidman 11.11.2016 12:07
    Highlight gibt es wirklich nichts anderes als der hillary nachzuheulen?? er wird wie jeder andere reagieren und die welt wird sich auch nach 4 jahren weiter drehen
    brw das Sandwich mit 🧀 und ei ist echt lecker
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  • Christian Mueller (1) 11.11.2016 11:58
    Highlight Das Problem an der 'Demokratie' ist, dass es sie nirgends wirklich gibt. Demokratie wäre, wenn jeder und jede über das abstimmen könnte, was ihn oder sie auch wirklich betrifft und die Stimme gleich viel Gewicht hätte wie jede andere auch. Voraussetzung dafür wäre eine ausgewogene und ehrliche Information, sowie eine transparente Finanzierung von Parteien und Kampagnen... Aber auch hier in der 'besten' Demokratie wissen wir nicht wer welche Partei mit wie viel Geld unterstützt. Wir müssen in Basel über Zweitwohnungen im Wallis abstimmen. 1/3 der Einwohner dürfen nicht mal wählen.
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    • goschi 11.11.2016 12:06
      Highlight Nein, das wäre dann eine Basisdemokratie und das funktioniert in der Praxis einfach nicht.

      Demokratie ist ein vielseitiges Modell, das gibt es in unendlichen Abstufungen und nicht jede theoretisch tolle funktioniert auch in der realen Praxis (nie den Faktor Mensch vergessen, das ignorierte schon der komunismus)

      Wir haben ergo eine Demokratie, nur keine absolute und dies aus guten Gründen.
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    • Skip Bo 11.11.2016 12:46
      Highlight Zu einer funktionierenden Demokratie gehört die Akzeptanz der Verlierer gegenüber des Entscheids sowie der Respekt der Gewinner gegenüber den Unterlegenen.
      Beides ist am Schwinden...
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    • Christian Mueller (1) 11.11.2016 17:38
      Highlight goschi. nein, basisdemokratie ist was anderes. da gibt es keine repräsentanten. ich möchte nur, dass minderjährige und ausländer, die hier wohnen ebenfalls über das abstimmen dürfen, was sie betrifft. @skip bo. darüber habe ich keine aussage gemacht, sondern wie man unser system gerechter machen könnte.
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  • Jaing 11.11.2016 11:55
    Highlight Hat ja Michael Moore schon vor der Wahl gesagt: Könnte man von der Playstation aus wählen, würde Clinton haushoch gewinnen.

    Noch eine Frage an die Experten: Weshalb muss man sich für die Wahlen extra registrieren lassen? Das ist ja ein zusätzliches Hindernis für die nicht so "Aktiven".
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    • goschi 11.11.2016 12:08
      Highlight schlicht ein Teil des US-Systems
      hat damit zu tun, dass es in den USA keine Niederlassungsbewilligung oder auch nur eine Meldepflicht gibt, daher muss man sich dann aber umgekehrt selbständig Registrieren, wenn man ein Recht in Anspruch nehmen will.
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    • Haiopai 11.11.2016 12:09
      Highlight Weil der Staat in den USA deutlich schlechter Bescheid weiß wo seine Bürger überhaupt wohnen.
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    • Lord_ICO 11.11.2016 12:09
      Highlight Weil in den USA keine Meldepflicht besteht, weiss der Staat nicht, wer sich wo befindet. Deshalb muss man sich registrieren. US Bürger, würden die Meldepflicht als Behinderung ihrer Freiheit sehen.
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    • Gurgelhals 11.11.2016 12:13
      Highlight Die Registrierung ist nötig, weil es in den USA keine Meldepflicht bei der Gemeinde gibt wie in der Schweiz. Bei uns ist der obligatorische Gang zur Einwohnerkontrolle ja quasi zugleich auch die Registrierung zum Abstimmen in der jeweiligen Stimmgemeinde.

      Natürlich ist es aber so, dass sich die Parteien den Umstand, dass die Registrierung weder obligatorisch noch einheitlich ist, zu Nutze machen, indem sie den Prozess unnötig erschweren und so gezielt einzelne Wählerschichten abschrecken oder sogar davon abhalten, ihr Stimmrecht wahrzunehmen.
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    • LaPaillade #BringBackHansi 11.11.2016 12:15
      Highlight Aussert der IRS (Internal Revenue Service - Steuern), der findet dich immer.
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  • Madison Pierce 11.11.2016 11:55
    Highlight Treffende Analyse. Man sehe sich nur den Altersdurchschnitt einer Gemeindeversammlung an. Aber sich dann wundern, dass nicht an die Jungen gedacht wurde...
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    • Binnennomade 11.11.2016 12:53
      Highlight Entscheidungen auf Gemeindeebene betreffen die Jungen wohl auch einfach nicht besonders. Man arbeitet/studiert ausserhalb, hat keine Kinder in der Schule und ist womöglich noch zugezogen oder weiss nicht ob man bleibt. Ist zumindest in meinem Umfeld so.
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  • Alex_Steiner 11.11.2016 11:50
    Highlight Die Demokraten haben Hillary gewählt anstatt Bernie Sanders. Selber schuld.
    Das es die Partei überhaupt noch gibt ist eine Schande. Alle Leute sollten eigentlich der Partei davon laufen und eine neue suchen oder gründen.
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  • Trader 11.11.2016 11:48
    Highlight Zu faul um ins Wahllokal zu gehen und seine Stimme abzugeben - jedoch später gegen den demokratischen Entscheid Krawall zu machen!!
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    • LaPaillade #BringBackHansi 11.11.2016 12:04
      Highlight Dabei vermutest du einfach, dass nur jene "Krawall" machen, die nicht Wählen gegangen sind...
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  • Hanslishans 11.11.2016 11:45
    Highlight Amüsant, wie nun seit Tagen mit allen Mitteln versucht wird, Erklärungen für das scheinbar Unerklärliche zu finden.
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    • walsi 11.11.2016 12:05
      Highlight Das Problem ist eher das nach einer Erklärung gesucht wird die ins eigene Weltbild passt, anstatt der wirklichen Ursache. Natürlich gingen viele Junge nicht zur Wahl, aber nicht weil sie zu faul waren. Für sie war keiner der Kandidaten wählbar. Wäre Sanders nominiert worden sähe das ganz anders aus.
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    • Quacksalber 11.11.2016 12:11
      Highlight Das ist Trauerarbeit ohne Folgen.
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«Wir» leben in einer Blase, nicht «die» – das muss sich sofort ändern

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