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President-elect Donald Trump. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Damit Krankenversicherung funktioniert, müssen alle einzahlen – kapiert Trump das nicht?

09.01.17, 15:58 09.01.17, 16:10

«Repeal and replace Obamacare», diese Worte wiederholen die US-Republikaner seit Jahren wie ein Mantra. Dutzende Male haben sie Obamas Gesundheitsreform im Abgeordnetenhaus symbolisch abgeschafft. Jetzt wo sie alle Hebel der Macht in Händen halten, wollen sie es auch durchziehen. 

Es gibt da aber ein gewaltiges Problem. Donald Trumps Position in dem wichtigen Thema enthält einen unauflösbaren Widerspruch:

Trump will die allgemeine Versicherungspflicht («individual mandate») aufheben, das Kernstück von Obamas Gesundheitsreform.

Donald Trump will die Vorschrift behalten, dass Versicherungen Patienten mit Vorerkrankungen («pre-existing conditions») nicht ablehnen dürfen.

Video: YouTube/CNN

Sorry Donald, aber beides geht nicht.

Wenn keine Versicherungspflicht mehr besteht und Versicherungen gleichzeitig niemanden wegen Vorerkrankungen ablehnen dürfen, dann passiert folgendes: Wer gesund ist, verzichtet auf eine Versicherung. Wer krank wird, besorgt sich eine und wenn er glaubt, er sei wieder gesund, dann kündet er sie wieder. Anders gesagt, die Versicherungen zahlen für alles, nehmen aber massiv weniger Geld ein. Da dies kein nachhaltiges Geschäftsmodell ist, bleibt ihnen kurzfristig nur ein Weg: Die Prämien massiv erhöhen. Irgendwann sind diese so teuer, dass sie sich niemand mehr leisten kann. Das System kollabiert.

Klingt hypothetisch, hat sich aber in den 1990er-Jahren genau so zugetragen, als die Republikaner im US-Bundesstaat Washington ein System mit Aufnahmepflicht aber ohne Versicherungspflicht einführten. Ein gut dokumentierter Fall aus jener Zeit zeigt, dass das nicht funktionieren KANN: Eine Frau wurde schwanger und schloss deshalb eine Krankenversicherung ab. Nachdem das Kind auf der Welt war und alle Rechnungen beglichen waren, kündigte sie. Bei ihrer nächsten Schwangerschaft verfuhr sie gleich.

Resultat: Die Versicherung bezahlte über 7000 Dollar Arzt- und Spitalrechnungen, nahm aber nur 1800 in Prämien von der Frau ein. Auch andere verfuhren verständlicherweise nach diesem Beispiel. Die Versicherung musste die Prämien massiv erhöhen, viele Kunden sprangen ab. Das Phänomen wird auch als «Todesspirale» bezeichnet. Am Schluss stand sie ohne Kunden und mit Verlusten von 120 Millionen Dollar da.

Die Leute werden sich erinnern

Eigentlich ist es ganz einfach: Versicherungen funktionieren nur, wenn Risiken auf möglichst viele Personen verteilt werden. Wenn junge, gesunde Menschen nicht einzahlen, werden die Prämien für kranke, alte Menschen unbezahlbar. Donald Trump sieht das anders: Sein Plan werde die Prämien UND die Franchisen senken UND die Versorgung verbessern UND den Staat weniger Subventionen kosten. Er hat seine Kritiker schon oft überrascht, aber wie er das schaffen will, weiss niemand.

Auch die Republikaner wissen es nicht. Jahrelang haben sie auf diesen Moment gewartet, wenn sie Obamacare endlich rückgängig machen können, diese aus ihrer Sicht sozialistische Zwangssteuer. Dafür dass sie so lange Zeit hatten, sind sie jetzt erstaunlich schlecht vorbereitet. Eine Alternative zu Obamacare haben sie nicht in der Schublade. 20 Millionen Bürgern, die durch die Reform neu eine Krankenversicherung haben, können sie diese aber nicht einfach wegnehmen. Das wäre politischer Selbstmord.

Viele Amerikaner wissen nicht, dass sie nur wegen Obama zu einer Police gekommen sind. Hingegen werden sie zweifellos registrieren, wer sie ihnen wieder wegnimmt. Schon jetzt macht in Washington D.C. statt «Repeal and Replace» die Losung «Repeal and Delay» die Runde. Abschaffen aber vorläufig beibehalten, bis man sich auf eine Alternative geeinigt hat. Die grossen Versicherungskonzerne haben schon angedeutet, dass die damit verbundene Unsicherheit Gift für den Markt wäre.

Es kann davon ausgegangen werden, dass Trump all dies weiss. So ist seine Warnung an die Republikaner zu verstehen, sie müssten aufpassen, dass am Schluss nicht ihnen das Chaos im Gesundheitssektor angelastet wird. Ebenfalls kennt er die folgende Volksweisheit: «You break it, you own it».

Sevnica, Heimatstadt von Melania Trump

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  • henkos 11.01.2017 10:29
    Highlight Der Autor sollte sich mit den Konditionen von Obamacare befassen. Im Prinzip ist eine allgemeine Krankenversicherungspflicht sinnvoll und wünschenswert, keine Frage.

    Aber Obamacare ist wirklich lebensfern designed und übernimmt am Ende ohnehin kaum Kosten. Ich kann verstehen, dass dies für die untere Mittelschicht (für die Obamacare ja gedacht ist - die Armen haben die staatl. Fürsorge, die Wohlhabenden sind seit jeher schon versichert) eine riesige Belastung darstellt.

    Über 400$ monatliche Beiträge und 6000$ Franchise sind bei amerikanischen Löhnen nahezu untragbar.
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  • Gelöschter Benutzer 09.01.2017 21:44
    Highlight Entsprechend basiert der Washingtoner Fall nicht auf einem systemmischen Widerspruch sondern ist Folge einer mangelnden Rechtsdefinition, welche eine Uneindeutigkeit zur Folge hat. Deshalb konnte die schwangere Frau im genannten Fall so handeln.

    3 8 Melden
    • SkyBound 10.01.2017 15:38
      Highlight Kommt für mich aufs gleiche raus
      Tatsache ist, dass sowas einfach nicht funktioniert
      4 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 09.01.2017 21:41
    Highlight Den Widerspruch sehe ich nicht zwingend. Es hängt sehr davon ab, wie man "Vorerkrankung" definiert. Wenn darunter eine abgeschlossene und geheilte Erkrankung verstanden wird, wie es das "Vor" impliziert funktioniert der Trick nicht sich erst anzumelden, wenn man "akut" erkrankt ist. Wird im Weiteren die Aufnahmepflicht auf Gesunde eingeschränkt, ist das rechtliche Loch gestopft. Das Problem beim Washingtoner Gesetzestext war die Uneindeutigkeit. Gemäss angelsächsischer Rechtssprechung, darf Uneindeutigkeit nicht zum Nachteil des Vertragsnehmers ausgelegt werden
    2 14 Melden
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  • malu 64 09.01.2017 20:44
    Highlight Der Kotzbrocken soll erst mal warten bis er vereidigt ist. Seine Twittereien sind nichts als grosse Worte. Zum Glück gibt's noch einige Kritiker in den eigenen Reihen. Märchenonkel
    Trump wird noch sehen, dass Politik nicht so
    einfach ist wie er sich das vorstellt.
    46 15 Melden
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  • reaper54 09.01.2017 20:44
    Highlight Naja unser System ist auch noch nicht ausgereift. Wenn wir unser System Perfektioniert haben können wir ihnen ja sagen wie es geht.
    18 31 Melden
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  • insomniac 09.01.2017 20:44
    Highlight Natürlich kapiert er das. Es ist ihm einfach egal.
    33 1 Melden
    • rodolofo 09.01.2017 21:19
      Highlight Trump denkt sich vielleicht:
      "Ich brauche doch keine Krankenversicherung!
      Im Notfall kann ich immer noch einen Trump-Tower verkaufen."
      22 2 Melden
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  • Flughund 09.01.2017 20:14
    Highlight Die USA macht zur Zeit die grösste Truppenverschiebung seit des kalten Krieges. 4000 Soldaten und Material werden Richtung Polen verschoben. (Quelle 20min).
    Das beschäftigt mich mehr als die Krankenkassen-Thematik oder was Trumpy wieder gesagt hat oder machen wird....😕😕😕
    17 21 Melden
    • rodolofo 09.01.2017 21:25
      Highlight Die Polen haben (begründet) Angst vor dem aggressiven und unberechenbaren Russland.
      Die Aversion gegen die Russische Dominanz war damals, als es den Warschauer Pakt noch gab, so gross, dass es für mich unmöglich war, in Polen meine Anfänger-Kenntnisse in Russisch anzuwenden, obwohl alle Polen in der Schule Russisch lernen mussten.
      Sie winkten jeweils ab: "Nje nje nje!"
      18 10 Melden
    • Fabio74 09.01.2017 21:59
      Highlight Nicht vom Thema ablenken.die NATO reagiert auf Anfragen der Balten und Polen. Die auf Putins Aggressionen reagieren
      20 4 Melden
    • _kokolorix 09.01.2017 23:21
      Highlight Aus genau den gleichen Gründen soll doch angeblich die rote Armee in Syrien Bomben abwerfen?????
      3 0 Melden
    • Mr. Stärneföifi 10.01.2017 01:22
      Highlight Ich an deiner Stelle würde 20min nicht als Referenz nehmen 😂
      6 6 Melden
    • Sapere Aude 11.01.2017 00:27
      Highlight Die Truppen werden auf ausdrücklichen Wunsch der polnischen Regierung verschoben. Da haben andere Länder schon Millionen Soldaten ungefragt nach Polen "verschoben". Hauptsache vom Thema ablenken und die Anti Amikeule schwingen, genau so sinnlos die Putinschleuder...
      3 0 Melden
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  • Alnothur 09.01.2017 20:04
    Highlight Ich habe nach der Hälfte aufgehört zu lesen. Ich wette, da dies so ist, kündigen auch alle Amis immer ihre Autoversicherungen, wenn sie nicht gerade einen Unfall haben...
    10 15 Melden
    • Enzasa 09.01.2017 22:37
      Highlight Die heutige Problemstellung, nur zur Hälfte lesen und aufgrund fehlender Informationen, unbegründete Entscheidungen treffen
      12 4 Melden
    • _kokolorix 09.01.2017 23:23
      Highlight Können sie vielleicht nicht, weil die Autoversicherung obligatorisch ist?
      6 2 Melden
    • Alnothur 10.01.2017 00:40
      Highlight Ist sie nicht in den USA, _kokolorix. Trotzdem funktioniert sie...
      3 4 Melden
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  • Libertas 09.01.2017 19:59
    Highlight Trump macht das gut. Ich hoffe bei uns wird dieser Unsinn auch irgendwann abeschafft. Wer sich versichern will, der soll. Aber nicht obligatorisch.
    13 66 Melden
    • fcsg 09.01.2017 21:50
      Highlight Haha Genau und wenn ein Nichtversicherter krank wird und die Gesundheitskosten nicht bezahlen kann lassen wir ihn entweder sterben oder wir bezahlen es mit den Steuergeldern. Trump würde sich wohl für Ersteres entscheiden.
      29 3 Melden
    • Fabio74 09.01.2017 22:00
      Highlight Und wer es sich nicht leisten kann krepiert halt. Deine Welt ist eiskalt
      33 3 Melden
    • Hoppla! 09.01.2017 22:09
      Highlight Gute Idee. Dann aber so konsequent, dass Versicherer Kunden ablehnen dürfen und der Kranke ohne Versicherung auch keine Leistungen ohne Kohle erhält. Freiheit für beide Seiten
      8 2 Melden
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  • wilhelmsson 09.01.2017 19:04
    Highlight Gut möglich, dass Trum den beschriebenen Kollaps des Systems will, um es letztendlich ganz zu versenken und sagen kann, es habe eben einfach nicht funktioniert.
    16 1 Melden
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  • Marco Rohr 09.01.2017 18:57
    Highlight Ihr referenziert auf Twitter Posts vom Februar 2016. Jetzt mal abwarten, was wirklich passiert. Trump hat unlängst auch gesagt, dass er 'gewisse Elemente' von Obamacare beibehalten will.
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  • Alex23 09.01.2017 18:48
    Highlight Repeal and delay! Ist ja beste Satire.
    Jetzt, wo man die ungeliebte Obamacare abschaffen könnte, will man sich die Finger nicht verbrennen.
    Woran erinnert mich das? Haben wir hier nicht auch so eine Partei, die lieber zündelt als Lösungen anbietet?
    37 5 Melden
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  • Gürkan Sermeter 09.01.2017 18:42
    Highlight Alle denken das reale Leben sei wie Breakin'-Bad.....
    Was die bedürftigen Amis von der Health Care erhalten? So viel wie die Anzahl Wahlmänner von Hillary Clinton. (=viel zu wenig)
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  • thierry_haas 09.01.2017 18:38
    Highlight Ich kann an Trump nichts gutes finden und der Typ wieder mich an aber ohne es zu wissen (denn Dumm ist er ja ebenfalls!) ist er hier "Visionär"! Das System der Krankenversicherung ist obsolet und wird bis in spätestens 15 Jahren auch hierzulange implodieren.
    Jedermann von allem zu heilen ist einfach unzahlbar. Hart zu sagen aber wahr. Es müssen neue Lösungen her. Krankenversicherung ade, oder wollen wir bald auch 30% von unserem Lohn Prämien zahlen, wie es in den USA der Fall ist?
    6 32 Melden
    • _kokolorix 09.01.2017 23:32
      Highlight Mann, wie simpel gestreikt muss man sein um es nicht zu kapieren. Das Problem ist nicht die Versicherung, das Problem ist der Markt der keiner ist. Niemand kann die Kosten senken ohne selber zu bluten, darum tut es auch keiner. Die Einheitskasse hätte das durchsetzen können, aber die haben wir Dummköpfe ja versenkt. Aber du könntest ja mit dem guten Beispiel vorangehen und auf teure medizinische Leistungen (freiwillig) verzichten.
      Ansonsten endet es eben dort wo es die reichen Säcke schon immer haben wollten: Erstklassige Versorgung für die reichsten 10% gar nichts für den Rest
      12 3 Melden
    • exeswiss 11.01.2017 20:12
      Highlight solange unsere politik symptombekämpfung macht (krankenkassen), statt ursachenbekämpfung (pharmaindustrie/medikamentenpreise), ändert sich gar nichts. aber die hand die einen füttert, beisst man nicht.
      0 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 09.01.2017 18:34
    Highlight Funktioniert hier ja auch super - vor allem der Punkt: "alle zahlen ein" *Gröhl!*
    8 31 Melden
    • politico 09.01.2017 21:06
      Highlight ähm... genau so ist es hier
      24 2 Melden
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  • Töfflifahrer 09.01.2017 18:33
    Highlight Wie wärs, wenn wir erst mal abwarten bis er seine im Wahlkampf getätigten Widersprüche gelöst hat (evtl.) und dann mal sehen was er wie macht?
    Er weiss selbst, dass er sich mit seinen Aussagen in die Bredouille gesetzt hat und er dies klären muss.
    Warten wir doch einfach mal ab!
    36 26 Melden
    • Aged 09.01.2017 19:33
      Highlight Ich fürchte das stört ihn absolut nicht. Schlimmstenfalls kreieert er einen Schuldigen.
      12 2 Melden
    • Firefly 09.01.2017 20:04
      Highlight "Er weiss selbst, dass er sich mit seinen Aussage in die Bredouille gesetzt hat und er dies klären muss". Denke nicht, dass er das weiss, er twittert ja munter weiter, von Bredouille zu Bredouille so zu sagen. Also ist er entweder nicht lernfähig oder oder sein Ego kommt vor dem Verstand.
      17 2 Melden
    • rodolofo 09.01.2017 21:40
      Highlight Abwarten reicht nicht .
      Der Politische Super-GAU ist bereits passiert!
      Es wurde ein Kandidat gewählt, der mit übelstem Rassismus, Chauvinismus, Lügen und Gewalt-Drohungen operiert.
      Das sind alles No-Go's in einer zivilisierten Demokratie!
      Auch wenn das Verhalten von Trump echt ist, ist es schlichtweg NICHT AKZEPTABEL!
      Wo Unrecht zu Recht wird, da wird Widerstand zur Pflicht!
      Es ist vergleichbar mit damals, als Hitler von einer Mehrheit der Deutschen zum Kanzler gewählt wurde.
      Mich freut ausserordentlich, dass heute einige Hollywood-Stars unmissverständlich gegen Trump Stellung bezogen haben.
      12 4 Melden
    • Töfflifahrer 09.01.2017 23:03
      Highlight Ihr mögt alle recht haben nur, Trump wurde demokratisch gewählt. Möglich, dass er es schnell vergeigt. Aber die Wahl erfolgte nach bekannten Rahmenbedingungen und von Manipulation des Ergebnisses wird nicht gesprochen. Also ist Trump legitim gewählt.
      Warum wird nicht mal gefragt warum so einer überhaupt soweit gekommen ist und dazu noch gewählt wurde?
      Was sind die Lehren aus dem Debakel?
      3 0 Melden
    • rodolofo 10.01.2017 08:21
      Highlight @ Töfflifahrer
      Ja, diese unbequeme Frage werden sich ALLE stellen müssen...
      2 0 Melden
    • Firefly 10.01.2017 10:15
      Highlight "Was sind die Lehren aus dem Debakel? "

      Man sollte die Banken nicht mehr retten!
      3 0 Melden
    600
  • 7immi 09.01.2017 18:11
    Highlight ich finde trump auch nicht super, dennoch möchte ich die nächsten vier jahre nicht täglich lesen, was er alles falsch macht. er wurde rechtmässig gewählt und zieht das jetzt durch. nur weils für uns nicht stimmt, muss es für die amerikaner nicht automatisch schlecht sein. es gibt ja auch verschiedene netzspannungen und verschiedene stecker, verschiedene masssysteme, verschiedene sprachen, links- und rechtsverkehr, uvm. es gibt nicht nur eine richtige lösung. und nicht alles andere ist falsch.
    44 71 Melden
    • Alex23 09.01.2017 18:37
      Highlight Muss man auch nicht lesen. Nur wenn's einen interessiert. Muss man auch nicht kommentieren, nur wenn's einen interessiert. So einfach ist das.
      Aber dass nicht darüber geschrieben werden soll, nur weil du's überflüssig findest, ist ein bisschen sehr anmassend gedacht.
      19 4 Melden
    • Danyboy 09.01.2017 19:20
      Highlight Natürlich gibt es verschiedene Ansätze, aber wenn jemand ständig Scheisse erzählt und Menschen beleidigt, kann man kaum erwarten, dass man nicht mehr "täglich lesen muss", was so einer rauslässt. Etwa so nach dem Motto: Ich erzähle so viel Mist, dass die Leute irgendwann sich mehr über die sich beklagenden Medien aufregen, als über mich und meinen Blödsinn?!?
      17 3 Melden
    • Firefly 09.01.2017 20:09
      Highlight Na dann erklärte ihm halt mal er solle jetzt aufhören zu twittern, der Wahlkampf sei vorbei, er solle sich jetzt doch bitte ums regieren kümmern. Solange er wegen jedem Hahnenschiss twittert, werden die Leute ihn auch wegen jedem Hahnenschiss kritisieren.
      9 3 Melden
    • MeinSenf 09.01.2017 20:09
      Highlight falsch. es ist nämlich gerade die aufgabe der medien, missstände aufzudecken und die machthaber zu kontrollieren. ansonsten können die sich alles erlauben. und wenn es viel zu beanstanden gibt, dann gibt es auch viel zu lesen...
      15 2 Melden
    • 7immi 09.01.2017 21:01
      Highlight es stört mich nicht, dass darüber geschrieben wird, sondern wie. die "trump ist ein depp und hat keine ahnung" haltung stört mich. ich persönlich finde die krankenversicherung eine gute sache. sie kostet, reduziert dafür das risiko. andere bevorzugen dagegen das risiko, wenn sie dafür sparen können. es sind zwei philosophien mit ihren vor- und nachteilen. so sollte man das darstellen. und nicht dass trump etwas nicht kapiere. er ist sicher vieles, aber garantiert nicht dumm. er vertritt nunmal eine andere philosophie als sein vorgänger. ob sie erfolgreich ist weren wir sehen.
      6 8 Melden
    • giguu 09.01.2017 22:11
      Highlight sorry, aber linksverkehr geht einfach gar nicht :)
      5 0 Melden
    600
  • Harri Hirsch 09.01.2017 18:08
    Highlight Genau das gleiche wünschen sich doch hier alle die das KK-Obligatorium abschaffen möchten...
    52 3 Melden
    • Libertas 09.01.2017 19:57
      Highlight Es wäre an der Zeit diesen Unsinn auch bei uns abzuschaffen.
      3 29 Melden
    • Lami23 09.01.2017 21:21
      Highlight und dann?
      11 1 Melden
    600
  • Dilophosaur99 09.01.2017 17:57
    Highlight Kian kannst du auch über anderes schreiben als nur über Trump? Er wird seine Sache gut machen und ihr schreibt schon seit Monaten über ihn. Langsam reicht es...
    39 125 Melden
    • FrancoL 09.01.2017 18:09
      Highlight Ja es kommt ganz auf die Auslegung "Seine Sache" an, da kann man Dir kaum widersprechen.
      35 10 Melden
    • Rendel 09.01.2017 18:25
      Highlight Sie können ja in einem andern News-Portal lesen, statt hier. Wenn mir was gar nicht schmeckt, esse ich es nicht.
      41 21 Melden
    • phreko 09.01.2017 18:28
      Highlight Inwiefern wird er seine Sache "gut machen", wenn er das versicherungstechnische Perpetuum Mobile erfinden will?

      Schon vergessen, dass dank Georg W.'s Krieg Millionen auf der Flucht sind? So von wegen "was ein US-President tut betrifft uns ja nicht"...
      53 13 Melden
    • Alex23 09.01.2017 18:41
      Highlight Dilophosauer:
      Stellvertretend an dich und alle, die finden, man sollte weniger über Trump schreiben: Einfach nicht lesen.
      Aber wenn jemand bereits im Voraus weiss, dass Trump seine "Sache" gut machen wird, empfiehlt sich ein Job als Hellseher.
      17 1 Melden
    • Firefly 09.01.2017 20:16
      Highlight Selber schuld, Trump sorgt ja selber dauernd für neuen Stoff. Twitter da, twitter dort.
      10 0 Melden
    • malu 64 09.01.2017 20:53
      Highlight Dann solltest du dich ein bisschen mit
      der Biographie dieses Aufschneiders
      auseinandersetzen. Zudem ist dieses
      Portal eines der wenigen mit vernünftigen Berichten und weltoffenen Usern
      die über den Tellerrand blicken und
      kritisch sind!
      18 1 Melden
    • Butzdi 09.01.2017 22:08
      Highlight Dann lies doch 20min, da sind viel mehr deiner Meinung. Trump hat eine narzistische Persönlichkeitsstörung - lies mal bei Wikipedia nach (https://de.wikipedia.org/wiki/Narzisstische_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung) und das ist Dynamit für die Welt. Den muss man leider ernst nehmen und hoffen, dass er sobald als möglich abgesetzt wird. Leider ist dann sein VP nicht viel besser, denn der ist ein religiöser Spinner, der meint, dass Rauchen gut sei und man Homosexualität therapieren könne.
      6 2 Melden
    • Rendel 09.01.2017 22:19
      Highlight Ich nehme an Butzdi sie sind Psychiater, der auch Ferndiagnosen stellt.
      Trump mag stark narzisstisch sein, das muss noch keine narzisstische Persönlichkeitsstörung bedeuten. Laien sollten von Diagnosen die Finger lassen.
      3 4 Melden
    600
  • Wilhelm Dingo 09.01.2017 17:22
    Highlight Momol, Trump versteht die Sache schon und da steht möglicherweise Absicht dahinter: Viele gesunde Nichtversicherte welche sich die Prämien sparen können bringen mehr Stimmen als die wenigen Kranken.
    20 34 Melden
    • phreko 09.01.2017 17:47
      Highlight Aha, Nebenfrage: Von wem wurde Trump gewählt?
      26 3 Melden
    • FrancoL 09.01.2017 18:10
      Highlight Naja wenn es wenige Kranke gibt dann wäre es um so einfacher eine tragbare Krankenkasse aufzubauen, wenn denn alle bezahlen würden.
      15 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2017 07:20
      Highlight @phreko: von der Mehrzahl der Gesunden welche keine hohen Krankenkassenprämien zahlen wollen.
      @FrancoL: ja, aber die Gesunden müssten mehr bezahlen als heute und viele wollen das nicht.
      0 0 Melden
    600
  • TobiWanKenobi 09.01.2017 17:18
    Highlight Der amerikanische Nachrichtenwert auf watson ist VIEL zu hoch. Ich kann's nicht mehr lesen, Trump hier, Trump dort. Ihr macht ja vieles gut, aber irgendwo sollte die Berichterstattung zur US-Innenpolitik auch seine Grenzen haben. ✌🏼️
    55 74 Melden
    • gecko25 09.01.2017 17:32
      Highlight wiso klickst du den Artikel an ? hast du in der schlagzeile nicht erkennen können, dass es sich um Trump handelt ? mich hat der Artikel interessiert. Aber im Migros nerve ich mich auch tagtäglich über die frischen Pilze die dort liegen. Diese mag ich nämlich überhaupt nicht. Kaufe sie aber auch nicht.
      83 33 Melden
    • banda69 09.01.2017 17:38
      Highlight Nein. Man kann vor Trump nicht genug warnen. Denn er zeigt worauf es hinausläuft wenn man die SVP wählt.
      70 36 Melden
    • Lowend 09.01.2017 17:55
      Highlight Es wäre ja schon lange an der Zeit, mal genau so kritisch über den russischen Oligarchen zu schreiben, da haben Sie sogar recht, Tobi!
      Jochen Bittner hat in der WELT dazu vor einiger Zeit einen hervorragenden Artikel geschrieben!
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/wladimir-putin-russland-journalisten-kriegsverbrechen-5vor8
      19 12 Melden
    • wasylon 09.01.2017 18:10
      Highlight @banda69 Sollte man vor Nicolás Maduro auch warnen? Denn er zeigt worauf es hinausläuft wenn man die SP wählt.
      28 24 Melden
    • TobiWanKenobi 09.01.2017 18:14
      Highlight Na also, dann schreibt mehr über Russland, China, aber auch über Venezuela und Kolumbien. Die USA sind nicht der Mittelpunkt der Welt, auch wenn ihnen das viele glauben😃
      21 3 Melden
    600
  • Eifachöpper 09.01.2017 17:04
    Highlight Ich verstehe nicht wie sich Watson mit so nebensächlichen Themen beschäftigen kann während in der Schweiz schreckliches abgeht. Da es sonst niemand anspricht mache ich es... In der Schweiz ist der Big Tasty vom Mac menue verschwunden.... Ernsthaft!!! Watson, sei die Stimme des Volkes und mach was!
    113 20 Melden
    • Marcel Nandy Füllemann 09.01.2017 17:53
      Highlight Leider war der Rest der Ladenkette noch da. Wie enttäuschend :(
      US Mex for President 😂😂
      24 7 Melden
    600
  • Maett 09.01.2017 17:01
    Highlight Manchmal fühlt man sich hier, als ob man in den USA leben würde.

    Mal ehrlich, was interessieren uns innere amerikanische Angelegenheiten?

    Aussenpolitische Artikel immer gerne, aber schriftliche Erzeugnisse über einen zukünftigen Präsidenten und dessen logischen oder unlogischen Absichten, die nur Amerikaner selbst betreffen, den wohl kaum einer der Leser wählen konnte, halte ich nicht für besonders relevant, wenn man bedenkt, über was alles sonst berichtet werden könnte.

    Auch in der Schweiz gäbe es genug Missstände, mit denen man sich auseinandersetzen sollte.
    40 67 Melden
    • phreko 09.01.2017 17:50
      Highlight Keine Angst, was in den USA passiert, erreicht Europa auch früher oder später.

      So als kleines Beispiel: War on Drugs.
      34 11 Melden
    • supremewash 09.01.2017 18:05
      Highlight Ist es nicht auch interessant zu erfahren, was sich in anderen Ländern und Gesellschaften abspielt? Zudem beeinflussen sich innen- und aussenpolitische Vorgänge gegenseitig. (Siehe Beziehung CH-EU)
      Der Fall USA ist das Paradebeispiel.
      Wenns dich nicht interessiert, bleib bei deinen Lokalnachrichten.
      28 4 Melden
    • Maett 09.01.2017 19:04
      Highlight @supremewash: natürlich ist das interessant, aber die Intensität ist extrem hoch, der Mehrwert aber gering - vor allem werden Kapazitäten für die lebensrealitätsrelevanten Themen der Leser verschwendet.
      Und erklären Sie bitte mal, welchen Einfluss das hier gewählte Thema auf die Schweiz oder Schweizer Bürger haben sollte?

      @phreko: wenig von dem was in den USA innenpolitisch in den letzten drei Dekaden umgesetzt worden ist, ist in Europa angekommen, die von Ihnen gefühlte Relevanz wird eher vom von den Medien gewählten Fokus bestimmt, der immer sehr US-lastig war.
      2 1 Melden
    • Aged 09.01.2017 19:43
      Highlight Teil des Artikels betrifft KK. Ein immer aktuelles Thema.
      2 1 Melden
    • exeswiss 11.01.2017 20:19
      Highlight @maett die aussenpolitischen USA themen interessieren dich doch bloss, damit du dich als putin fanboy aufspielen kannst.
      0 0 Melden
    600
  • pamayer 09.01.2017 16:58
    Highlight Trump ist ein typischer Populist: was durchsetzen, aber die Folgen davon ignorieren.
    86 14 Melden
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  • Der müde Joe 09.01.2017 16:55
    Highlight Dafür muss ich nicht mal Wirtschaft studiert haben!🤦🏻‍♂️
    59 8 Melden
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  • Froggr 09.01.2017 16:42
    Highlight In Amerika ist man schlicht auf sich selbst gestellt. Einige haben Glück andere nicht. Ein Sozialstaat, wie bei uns gibt es in den USA nicht. Das wollen hier viele nicht verstehen, weil sie einfach nur eine mögliche Lösung sehen. (Immer!)
    62 13 Melden
    • Donald 09.01.2017 17:24
      Highlight Die alte mögliche Lösung der USA war aber leider nichts... Höchste medizinische Ausgaben pro Person, schlechte durchschnittliche Qualität, tiefere Lebenserwartung als Kuba und Chile...
      38 1 Melden
    • Fabio74 09.01.2017 17:28
      Highlight Schön und jetzt darf man nicht kritisieren dass die USA diesbezüglich ein 3.Welt Staat sind. Wer Geld hat, hat eun gutes Leben. Wer arm ist krepiert in der Gosse.
      Willkommen 2017
      57 3 Melden
    • Sandro Lightwood 09.01.2017 17:39
      Highlight Kann man so sehen. Offensichtlich siehst auch du nur eine Lösung, da abweichende Meinungen dir nicht genehm sind? Kritik nicht angebracht? Und scheinst den Hang zu haben, Dinge zu pauschalisieren?
      5 8 Melden
    • Butzdi 09.01.2017 22:24
      Highlight Die meisten Amis werden dummgehalten (Fox und ähnliches sei dank) und verwechseln sozial mit Sozialismus . Dann kommt eine Prise American Dream - sprich Self-made dazu (Trump hat sehr viel geerbt, ist also eigentlich nicht self-made, aber Fox und Breitbart schauen schon, dass das niemand merkt). Dann noch der Kadaverpatriotismus, bei welchem jeder unterbezahle Soldat und Polizist als Hero bezeichnet wird.
      Das gibt die Basis, Weltpolizist zu spielen, 30% deines Budgets direkt und 30% indirekt in Armee, Spionage, Waffen usw zu investieren. Bildung und Infrastruktur bleiben auf 3.-Welt-Niveau
      9 0 Melden
    • Froggr 10.01.2017 07:42
      Highlight Nein ich sehe nicht nur eine Lösung. Aber in den USA ist es halt so und wenn die das ändern wollen dann sollen sie. Aber wir haben uns in fremde Angelegenheiten sicher nicht einzumischen.
      1 0 Melden
    • Donald 10.01.2017 09:02
      Highlight Es ist schlicht ein Irrglaube, dass man in den USA auf sich alleine gestellt ist. Muss man seine Strassen selbst bauen? Strom und Wasser selbst erzeugen? Kinder selbst schulen? Essen selbst pflanzen? Natürlich gibt es ein öffentliches System für alle. Und es gibt premium Leistungen, für solche die es sich leisten können.
      2 1 Melden
    • Froggr 10.01.2017 12:20
      Highlight Donald: Nein natürlich nicht. Ich sehe die USA als Positives Beispiel. Sie haben ein gesundes Mittelmass an Infrastruktur für alle, aber trotzdem wird nicht jedem Geld in den A... geschoben.
      0 4 Melden
    600
  • Bijouxly 09.01.2017 16:33
    Highlight Versicherungspflicht funktioniert nur bei bestehendem Wettbewerb unter den Krankenkassen. Ich würde als Ami auch keine Versicherungspflicht wollen, weil die Preise wegen der fehlenden Konkurrenz einfach exorbitant hoch sind! Dann lieber zuerst im System Anreize schaffen für zusätzliche Marktteilnehmer und erst danach eine Pflicht einführen. Obwohl eine staatliche Pflicht bei einer guten Versicherung sowieso hinfällig wäre...
    33 22 Melden
    • phreko 09.01.2017 17:51
      Highlight Die SUVA funktioniert nicht? Ist mir neu.
      24 10 Melden
    • Oberon 09.01.2017 17:52
      Highlight Für uns wäre eine zentralisierte Krankenkasse mit klarem Auftrag vom Bund ein besserer Anfang.
      Grundversorgungselemente, wie Strom, Wasser, Gesundheit, Bildung, etc. , sollte man auch meiner Sicht nicht privatisiere.
      34 3 Melden
    • SemperFi 09.01.2017 18:23
      Highlight @Bijouxly: Der Markt im Gesundheitswesen funktioniert ja bei uns hervorragend, deshalb sinken die Prämien laufend. Der Markt regelt eben nicht alles. Oder wie erklären Sie sich, das in der gleichen Ortschaft für Benzin Preisunterschiede von mehreren Rappen bestehen?
      21 1 Melden
    • Tsunami90 09.01.2017 18:27
      Highlight Und wer sagt denn das es in den USA nur eine Kasse gibt? 😂
      15 1 Melden
    • Crecas 09.01.2017 19:11
      Highlight Das wollte ich auch gerade sagen... In den USA gibt es dutzende Krankenkassen.
      3 0 Melden
    600
  • Grundi72 09.01.2017 16:31
    Highlight Obamacare ist schon nach kürzester Zeit ein bürokratisches, linkes und für die meisten Amerikaner massiv zu teures Monster. Es gehört beseitigt.

    Das System passt auch überhaupt nicht in die amerikanische Kultur und Denkweise.
    24 120 Melden
    • Olaf! 09.01.2017 16:45
      Highlight Was ist denn die amerikanische Denkweise? Breaking Bad, wer kein Geld für eine Behandlung hat stirbt halt oder schafft sich das Geld auf anderem Weg an? Das ist vielleicht die Denkweise der Elite die genügend Geld hat, aber ganz bestimmt nicht die Denkweise von all den Leuten die sich eine Behandlung eben nicht leisten können.
      123 12 Melden
    • Bijouxly 09.01.2017 16:49
      Highlight Das liegt nicht an der Versicherung, sondern am Gesundheitssystem. Und jene, die es sich nicht leisten können, schreien am lautesten gegen eine Versicherungspflicht, weil man da auch zahlen muss, wenn man nicht krank ist.
      41 9 Melden
    • kleiner_Schurke 09.01.2017 16:56
      Highlight Freiheit. Die Verfassung der USA ist ein kleines Büchlein, dass sie sich in die Brusttasche stecken können. Die EU Verfassung ein Wälzer mit 100'000 Seiten. Das ist der Unterscheid!
      20 57 Melden
    • bernd 09.01.2017 17:00
      Highlight @Olaf: Das scheint in den USA eben tatsächlich die Denkweise von all diesen Leuten zu sein. Sie scheinen immer noch in der Illusion zu leben, dass sie, wenn sie sich genügend anstrengen und an sich glauben ebenfalls bald selbst zu dieser Elite gehören können. Wenn es soweit ist, werden sie natürlich enorm froh sein, dass sie nicht jeden Monat ein paar Hundert Dollar an den Pöbel abtreten müssen. Mit dieser Überlegung scheint es sich auch zu lohnen, für zukünftige Einsparungen heute das Leben oder zumindest das finanzielle Überleben aufs Spiel zu setzen.
      24 3 Melden
    • meine senf 09.01.2017 17:20
      Highlight Was nützt es mir, dass die Verfassung ein kleines Büchlein ist, wenn ich dafür verrecke, weil ich die Behandlung einer eigentlich heilbaren Krankheit nicht bezahlen kann?
      45 5 Melden
    • Olaf! 09.01.2017 17:29
      Highlight @bernd Es gibt sicher einige dumme aber, dass alle so verblendet sind, kann ich mir fast nicht vorstellen. Wer weiss vielleicht bin ich zu optimistisch.
      4 5 Melden
    • Bijouxly 09.01.2017 17:32
      Highlight Ich glaube, dass Obama 2010 der erste war, der sich an eine Krankenversicherungspflicht gewagt hat, spricht für sich: Das Volk (das auch Trump gewählt hat) kann damit einfach wenig anfangen.
      7 11 Melden
    • INVKR 09.01.2017 18:04
      Highlight @Bijouxly: Das Volk hat nicht Trump gewählt, sondern Clinton. Das Electoral College hat Trump gewählt.
      19 8 Melden
    • Sauäschnörrli 09.01.2017 18:05
      Highlight @kleiner_Schurke die EU-Verfassung gibt es nicht, sie hat eine Verfassung geschrieben, diese hätte im deutschen 475 Seiten (wovon nur Seite 31-211 relevant sind, der Rest sind Protokolle, Anhänge und Erklärungen), jedoch wurde sie nicht von allen Staaten ratifiziert.

      Nach deiner Auffassung ist also die EU freier als das "land of the free".

      Hier noch die Verfassung:
      http://www.bpb.de/system/files/pdf/OASNMH.pdf
      15 2 Melden
    • Sauäschnörrli 09.01.2017 18:51
      Highlight Und ich krieg auch 100'000 Seiten in die Brusttasche. 200 Seiten sind ca. 1MB also sind 100'000 Seiten läppische 500MB.
      7 1 Melden
    600
  • Brienne von Tarth 09.01.2017 16:28
    Highlight Eine Frage... was ist wenn man eine Mindestlaufzeit von 3 oder 4 Jahren oder so macht? Wäre das Problem bei der schwangeren Frau nicht vielleicht gelöst? Oder man sagt Kranke müssen logischer Weise mehr zahlen als Gesunde. Wenn man aber bereits 5 Jahre als gesunder dabei ist wird die Prämie nicht erhöht wenn man krank wird oder so. Ich bin da ja kein Hirsch auf diesem Gebiet, aber zu sagen das es nur funktioniert wenn alle bezahlen ist genau so eine blöde Aussage wie manche von Trump. Es gibt nie nur eine Möglichkeit, falls doch, wurde die alternative einfach noch nicht gefunden ;)
    17 10 Melden
    • Alex_Steiner 09.01.2017 17:42
      Highlight Warum sollen Kranke mehr bezahlen? Wer nicht arbeiten kann soll gefälligst mehr bezahlen! Das macht sinn...
      5 10 Melden
    • LeCorbusier 09.01.2017 18:32
      Highlight Kann oder will?
      Also jemand der keine Arbeit verrichten kann soll mehr zahlen?
      Das find ich gut :)
      Alle ohne Einkommen an die Kasse bitten.
      9 1 Melden
    • Alex_Steiner 10.01.2017 09:10
      Highlight Was kann oder will? Warst du noch nie Krankgeschrieben? Wo lebst du denn? Wir reden hier über den Lastwagenfahrer der sich so verletzt hat, dass er einige Zeit nicht mehr Fahren darf.
      0 0 Melden
    • Brienne von Tarth 10.01.2017 09:14
      Highlight Am besten nehmt ihr meine Beispiele nicht zu genau auseinander, sind ja nur Beispiele. Aber habe auch nirgends geschrieben das der, der krank ist nicht mehr arbeitet. Das habt ihr gesagt. Mir geht es mehr darum zu zeigen das es auch anders geht. Das sind nur wenige "Möglichkeiten" die ich aufgezählt habe, wollte nur zeigen das es noch viele weitere gibt. Und nicht nur "Damit Krankenversicherungen funktionieren muss jeder bezahlen"
      1 0 Melden
    600
  • Max Havelaar 09.01.2017 16:23
    Highlight SRF hat einen Farmer gefragt, wieso er Trump gewählt habe. Er hat erklärt, dass er vor Obamacare 150$ Krankenkasse bezahlt habe. Und nun seien es 500$. Ob Trump oder nicht Trump, ob Obamacare oder nicht. Bei uns sind die steigenden Prämien ja auch ein riesiges Problem. Die ganz Reichen haben eine Privatversicherung. Die Minderbemittelten erhalten Verbilligungen. Also, wer bleibt übrig, der das Ganze finanziert? Genau, vorallem die in der unteren Mitte...
    67 4 Melden
    • klugundweise 09.01.2017 16:26
      Highlight Denken Sie daran, wenn Sie über die USR III abstimmen !!
      57 13 Melden
    • Bijouxly 09.01.2017 16:51
      Highlight Sorry, aber mit der USR III hat das also gar nichts zu tun. Die Reform ist absolut bitter nötig, alle die dagegen sind, haben einfach zu viel Parteiengeplänkel mitgehört...
      18 71 Melden
    • stef2014 09.01.2017 16:55
      Highlight Die steigenden Prämien in der CH sind deshalb ein Problem, weil das ganze Gesundheitssystem ein einziger Selbstbedienungsladen geworden ist. Das System an sich wäre gut, die möglichen, langfristigen Szenarien wurden damals bei der Einführung aber nicht ganz zu Ende gedacht.
      32 1 Melden
    • Rendel 09.01.2017 17:20
      Highlight @Stef2014 Ja und es gibt zudem die Pharmaindustrie, die sich bedient und es gibt zu viele Spezialärzte, zu viele unnötige Operationen und zuviele nutzlose, teure Medikamente und zu wenig Hausärzte.
      25 4 Melden
    • Aged 09.01.2017 17:28
      Highlight @bijouxly: warum ist USR III bitter nötig? Ich sehe nur fixe Kosten und beim Ertrag hält man sich sehr bedeckt. Roulettes?
      22 3 Melden
    • Schnurri 09.01.2017 18:39
      Highlight @bijouxly: Dann erklär doch den parteigeplänkelten mal die Vorteile. Es ist nämlich noch keine einzige Firma zugewandert deswegen. Und wieviele das sein werden kann nicht abgeschätzt werden. Das einzige was ich weiss, ist das die bestehenden kräftig sparen werden!
      6 1 Melden
    • Max Havelaar 09.01.2017 20:45
      Highlight Ich denke "klugundweise" meint damit, dass die USR III auch vom Mittelstand bezahlt werden wird, falls sie angenommen wird. Ich bin klar gegen die Reform. Den Bürger immer mehr schröpfen, während sich ein paar Grosskonzerne, die eh praktisch null Steuern bezahlen, die Hände reiben.
      8 1 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 09.01.2017 16:22
    Highlight Ich denke eher die Schreiberlinge kapieren einfach nicht wie manche Amis ticken. Die USA waren ein Einwanderungsland. Man stieg ins Schiff fuhr 7000km, dann ging man noch ein paar 1000 Kilometer zu Fuss und war für den Rest seines Lebens auf sich selber gestellt. Kein Netz, kein Sicherungsseils, nichts. Und das gab es viele Opfer aber auch viele Leute die immens Erfolg hatten.
    Natürlich ist das heute anders, aber genau diese Denkweise steckt immer tief in der Amerikanischen Seele. Europäer begreifen das einfach nicht, weil wir ein total anderes System haben.
    57 39 Melden
    • klugundweise 09.01.2017 16:29
      Highlight Etwa zur gleichen Zeit lebten die Eidgenossen auf dem Land und schlugen Anderen als Söldner und sich selber zwischen den Kantonen die Köpfe ein.
      Steckt das auch noch tief in uns drin ?!
      79 21 Melden
    • kleiner_Schurke 09.01.2017 16:48
      Highlight Wenn ich ihr Posting lese, dann weis ich nur was nicht in ihnen steckt: Weisheit und Klugheit.
      20 62 Melden
    • Kimelik 09.01.2017 16:50
      Highlight @klungundweise, ich würde mir die Jahrzahlen noch einmal ganz genau anschauen...
      19 4 Melden
    • Nausicaä 09.01.2017 16:58
      Highlight Sie glauben wirklich, dass Herr Ramezani diese kulturhistorischen Grundlagen nicht kennt? Ich denke, dass ist eine schlechte Einschätzung ihrerseits. Und ausserdem: Veralteter kultureller Unsinn ist (gottseidank) nicht in Stein gemeisselt. Dass solches Denken (zumindest in Teilen der Bevölkerung) aufbrechen kann, hat Bernie und seine Anhängerschaft bewiesen. Aber kulturelle Entwicklungen sind schwierig zu prognostizieren..
      20 7 Melden
    • FrancoL 09.01.2017 17:21
      Highlight Die Amis eine Erfolgsgeschichte? Heute ein Land mit tiefsten Gräben und eine stark zunehmende Ungleichheit. Das nennt man Erfolg sein? Für mich ist das Vieles aber keine Erfolgsgeschichte mehr.
      26 5 Melden
    • Fabio74 09.01.2017 17:30
      Highlight Als ob es in Europa damals anders war. Europa hat seine Armen exportiert,weil es nicht fähig war die Bevölkerung zu ernähren.
      Europa hat sich entwickelt im dieser Hinsicht. Die USA nicht
      23 2 Melden
    600
  • bildner 09.01.2017 16:20
    Highlight Wenn mal als Arbeiter mit einem Lohn von ca. 4000$ nun monatlich 700$ für ObamaCare ausgeben muss, dann kann das einfach nicht funktionieren.
    35 23 Melden
    • bernd 09.01.2017 16:33
      Highlight Stimmt, darum ist die Lösung abwarten bis er mal krank wird und 10'000$ für einen Spitalaufenthalt zahlen muss.

      66 12 Melden
    • Thanatos 09.01.2017 17:03
      Highlight Da bist du mit 10'000$ aber noch gut dabei ;)
      29 3 Melden
    • Alex_Steiner 09.01.2017 17:44
      Highlight In Amerika kostet dich der Krankenwagen ja schon fast 10000$...
      16 2 Melden
    • Crecas 09.01.2017 19:17
      Highlight Einmal Blinddarm entfernen hat mich (bzw. meine Versicherung) 36000 Dollar gekostet.
      9 0 Melden
    600
  • acove 09.01.2017 16:12
    Highlight Dump Trump kapiert so manches nicht und er wird noch so manches nicht kapieren.
    71 22 Melden
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