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Front-National-Chefin Marine Le Pen und der niederländische Islamhasser Geert Wilders wollen 2017 bei den Wahlen in ihren Ländern abräumen. Bild: EPA/ANSA

Reformation oder Revolution? 2017 wird zum Schicksalsjahr für die liberale Demokratie

2016 war ein mieses Jahr. Wird nun alles besser? Wohl kaum. Terrorismus und Populismus, Globalisierung und Digitalisierung bilden einen «perfekten Sturm», der die liberale Demokratie hinwegzufegen droht.

01.01.17, 11:57 02.01.17, 09:53

Das neue Jahr steht im Zeichen bedeutender Jubiläen. Die Welt gedenkt zweier Ereignisse, die die Geschichte verändert haben: 500 Jahre Reformation, 100 Jahre Oktoberrevolution.

Am 31. Oktober 1517 soll der Mönch Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Türe der Schlosskirche von Wittenberg genagelt haben. Ob er dies wirklich tat, ist umstritten, aber mit seiner Streitschrift setzte Luther eine Entwicklung in Gang, die die westliche Welt umpflügte.

Am 7. November 1917 (nach dem damals in Russland gültigen Kalender am 25. Oktober) begann in St.Petersburg die Oktoberrevolution. Sie prägte das 20. Jahrhundert, hatte im Gegensatz zur Reformation aber keine nachhaltige Wirkung. Dafür kostete sie Dutzende Millionen Menschen das Leben. Heute haben sich fast alle «kommunistischen» Länder dem Kapitalismus geöffnet.

Sowjetnostalgiker demonstrieren mit Stalin- und Lenin-Porträts am 99. Jahrestag der Oktoberrevolution. Bild: Alexander Zemlianichenko/AP/KEYSTONE

Der revolutionäre Gedanke aber lebt, und er hat ausgerechnet mit der Wahl des Erzkapitalisten Donald Trump zum US-Präsidenten einen Aufschwung erfahren. Rechtspopulisten in Europa jubelten über den «Aufstand» des «Volks» gegen die arroganten Eliten, wie bereits beim Ja der Briten zum EU-Austritt im Juni. Roger Köppel und Markus Somm, die publizistischen Speerspitzen der Rechtsbürgerlichen in der Schweiz, verherrlichten Trumps Wahl als «Revolution».

Die liberale Demokratie hat unzähligen Menschen ein hohes Mass an Wohlstand und persönlicher Freiheit verschafft. Nun ist sie mit enormen Herausforderungen konfrontiert.

Es entbehrt nicht der Ironie, dass ein Milliardär, der in einem palastähnlichen Wolkenkratzer residiert, zum Heilsbringer des «kleinen Mannes» erhoben wird. Aber eigentlich ist Trumps Erfolg nicht zum Lachen, sondern zum Fürchten. Es ist bedenklich, dass ein pathologischer Lügner und dünnhäutiger Krawallmacher zum US-Präsidenten und damit zum mächtigsten Mann der Welt gewählt werden konnte.

Man könnte es sich leicht machen und den Erfolg des Republikaners mit spezifisch amerikanischen Faktoren erklären, etwa dem dysfunktionalen Zweiparteiensystem oder den Ängsten der Weissen vor dem demografischen Wandel. Aber das greift zu kurz. Trump, Brexit und der Aufschwung rechter Parteien in Europa sind Symptome einer tief sitzenden Frustration. Und der Krise eines Systems, das in den letzten Jahrzehnten überaus erfolgreich war.

Die liberale Demokratie und die Marktwirtschaft haben unzähligen Menschen ein hohes Mass an Wohlstand und persönlicher Freiheit verschafft. Nun sind sie mit enormen Herausforderungen konfrontiert: Gewalt durch islamistischen Terror, weltweite Migrationsströme, autoritäre Regime, Globalisierung und Digitalisierung, die unbewältigte Euro- und Schuldenkrise. Zusammen bilden sie eine Art «perfekten Sturm», der das Konzept der liberalen Demokratie aus den Angeln zu heben droht.

Der Breitscheidplatz in Berlin, Schauplatz des jüngsten islamistischen Terroranschlags. Bild: PAWEL KOPCZYNSKI/REUTERS

Es ist wohlgemerkt ein Sturm und kein Orkan. Dafür sind die Verhältnisse (noch) zu stabil. Die Welt ist nicht aus den Fugen geraten, auch wenn manche das so sehen. Aber die Verunsicherung wächst, wenn der demokratische Rechtsstaat keinen ausreichenden Schutz vor Terroristen garantieren kann, wie zuletzt beim Anschlag in Berlin. Und wenn die liberale Marktwirtschaft keine Antworten hat auf die Abstiegsängste vieler Menschen angesichts von Globalisierung und Digitalisierung.

Verunsicherung aber ist Gift für eine freiheitliche Gesellschaft.

Kein Wunder, werden derzeit Vergleiche mit den 1930er Jahren angestellt. Damals wie heute litt die Welt unter den Folgen einer schweren Wirtschaftskrise. Profiteure waren die Faschisten und Stalins Sowjetunion. Sie schufen Arbeit und erzeugten damit den Eindruck, den Demokratien überlegen zu sein. Es gibt aber auch Parallelen zur Epoche vor 100 Jahren. Dem Ersten Weltkrieg und der russischen Revolution seien «Jahre des liberalen Triumphalismus» vorausgegangen, schreibt der «Economist»-Kolumnist Adrian Wooldridge.

Nach dem Ende des Kalten Krieges herrschte ein ähnliches Triumphgefühl. Der amerikanische Politologe Francis Fukuyama sorgte 1992 mit seinem Buch «Das Ende der Geschichte» für Furore. Er erklärte darin liberale Demokratie und Marktwirtschaft faktisch für «alternativlos». Heute wirkt Fukuyama desillusioniert. «Wir gehen derzeit in die falsche Richtung», sagte er im letzten März in einem Interview mit der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit».

«(...) die Eliten sowohl in Europa wie in Amerika haben in den letzten beiden Jahrzehnten schlichtweg versagt. Die Finanzkrise war verhängnisvoll und wurde miserabel gemanagt. Sie hat die Menschen tief verängstigt, viele haben ihre Jobs verloren, nun herrscht das Gefühl von Unsicherheit und Instabilität.»

Francis Fukuyama

Wer glaubt, 2016 sei ein mieses Jahr gewesen, sollte sich warm anziehen. Es dürfte 2017 kaum besser werden. Donald Trump wird sein Amt antreten, was Anlass zu grösster Sorge ist. In Frankreich und Deutschland, den beiden «Motoren» der Europäischen Union, wird gewählt. Islamistische Terroristen könnten dies für neue Anschläge nutzen und ihre perverse Symbiose mit den Rechtsradikalen anheizen, in der sich die beiden Extreme gegenseitig hochschaukeln.

Francis Fukuyamas «Ende der Geschichte» ist vertagt. Bild: EPA/ANSA

International trumpfen die Autokraten auf, insbesondere der zu früh tot gesagte Baschar Assad. In der Türkei treibt Recep Tayyip Erdogan nach dem Putschversuch die «Säuberung» des Landes voran. Der russische Präsident Wladimir Putin gebärdet sich als starker Mann der Weltpolitik, bewundert von vielen im Westen. Ungarns Regierungschef Viktor Orban propagiert in aller Offenheit die «illiberale Demokratie». Und die Volksrepublik China vermittelt den Eindruck, dass Wohlstand auch in einem unfreien und undemokratischen System möglich ist.

Die Politik wirkt im Umgang mit Sharing Economy und Industrie 4.0 hilflos. Sie hinkt der Entwicklung hinterher, während disruptive Unternehmen wie Uber und Airbnb Tatsachen schaffen.

China ist der grösste Gewinner der Globalisierung. Im Westen dagegen sind zahllose Mittelstands-Jobs verschwunden. Das erzeugt Frustration bei den Verlierern und Ängste bei jenen, die sich vor dem Abstieg fürchten. In den westlichen Demokratien hat die Politik diese Gefühlslagen zu lange verdrängt und ignoriert. Noch weit mehr Arbeitsplätze stehen durch die Digitalisierung auf dem Spiel.

Die Politik wirkt im Umgang mit Sharing Economy und Industrie 4.0 hilflos. Sie hinkt der Entwicklung hinterher, während disruptive Unternehmen wie Uber und Airbnb Tatsachen schaffen. Tech-Giganten wie Google und Amazon haben eine Marktmacht erreicht, die «Economist»-Kolumnist Adrian Wooldridge an die «Räuberbarone» genannten Grosskapitalisten am Ende des 19. Jahrhunderts erinnert.

Martin Luther weigert sich vor dem Reichstag in Worms 1521, seine Thesen zu widerrufen. Bild: KEYSTONE

Zu Luthers Zeiten war die katholische Kirche reif für eine Reformation. Heute ist es die liberale Demokratie, die reformbedürftig ist. Im letzten Vierteljahrhundert habe es der Liberalismus «zu einfach gehabt», heisst es in einer Analyse des «Economist». Seine Dominanz nach dem Kollaps des Sowjet-Kommunismus sei «zu Bequemlichkeit und Selbstgefälligkeit verkommen».

Soll man die Hoffnung also aufgeben? Keineswegs. Es gibt positive Entwicklungen.

«Was tun?» fragt man sich in Anlehnung an den sowjetischen Revolutionsführer Lenin. Eine Entschleunigung könnte helfen. Viele Menschen wählen linke und rechte Populisten auch aus Protest gegen eine sich rasant verändernde Welt, mit der sie überfordert sind. Aber das ist wohl nur ein frommer Wunsch.

Häufig wird die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Hoffnungsträgerin der freien Welt erklärt. Das ist fatal, denn Merkel verbrachte die meiste Zeit ihrer Kanzlerschaft damit, den Status Quo zu verwalten und die politische Mitte zu okkupieren. Als Krisenmanagerin ist ihre Bilanz gelinde gesagt zwiespältig. In der Euro- wie in der Flüchtlingskrise hinterliess sie keinen vorteilhaften Eindruck. Mit Aussitzen nach dem Vorbild von Helmut Kohl ist es nicht mehr getan.

Soll man die Hoffnung also aufgeben? Keineswegs. Es gibt positive Entwicklungen. Ein Lichtblick 2016 war der Abstimmungskampf zur SVP-Durchsetzungsinitiative. Ihre Ablehnung und vor allem die rekordverdächtige Stimmbeteiligung zeigten, was mit leidenschaftlichem Einsatz möglich ist. Anderswo ereignete sich Ähnliches. In Polen brachten Frauenproteste ein von der rechtsnationalen Regierung geplantes Abtreibungsverbot zu Fall.

Polnische Frauen protestieren gegen das Abtreibungsgesetz der nationalkonservativen Regierung. Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Es genügt jedoch nicht, auf der Strasse oder in den sozialen Medien gegen die rechten Verführer anzukämpfen, die mit dem Rückzug in die vermeintliche Geborgenheit des Nationalstaats auf Stimmenfang gehen. Nötig ist auch das Engagement in der oft mühsamen Politik. Gefragt sind pragmatische Lösungen für die Probleme der Gegenwart. Und visionäre Ideen für die Zukunft.

«Wir erkennen gerade, dass die Demokratie eben kein Selbstläufer ist. Wir müssen ständig unsere Institutionen erneuern, und hier denke ich vor allem an die Vereinigten Staaten. Solange sie nicht imstande sind, ihr politisches System in Ordnung zu bringen, sollten sie darauf verzichten, der Welt demokratische Werte zu predigen.»

Francis Fukuyama

Gerade unter den jungen Menschen findet man viele ausserordentlich talentierte Köpfe. Sie müssen nur ihre Abneigung gegen das vermeintliche «Drecksgeschäft» Politik überwinden. Denn es steht viel auf dem Spiel, nicht zuletzt ihre Zukunft.

2017, das Jahr des historischen Doppeljubiläums, wird auch zum Schicksalsjahr für die liberale Demokratie. Mit einer «Reformation» kann und muss sie revitalisiert werden, denn eine gleichwertige Alternative existiert nicht. Nach wie vor gilt das Bonmot von Winston Churchill, wonach die Demokratie die schlechteste aller Staatsformen ist – ausgenommen alle anderen.

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  • OkeyKeny 03.01.2017 09:56
    Highlight Fällt nur mir auf, dass die europäische Fascho-front alle einen auf "Arier" machen mit ihren fake-blonden Haaren? Ps an Fascho-front: Arier sind dunkel und haben schwarze Haare.
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    • Gelöschter Benutzer 04.01.2017 07:30
      Highlight Sehr schlau. Im Geschichtsunterricht mal kurz hingehört aber den Kontext leider verpasst?
      2 0 Melden
    • OkeyKeny 05.01.2017 22:58
      Highlight Der Kommentar war auch nur zu 99.9999% völlig ernst gemeint.
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  • Pirat der dritte 02.01.2017 11:20
    Highlight ja ja - weltläufiges Gefasel! Im Vergleich der Lage in den 70ger und 80ger Jahren leben wir heute in einer sehr stabilen Welt. Aber unser in die Jahre gekommenen Mitlinken denken eben auch schon, dass früher alles besser war!
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    • R&B 03.01.2017 08:53
      Highlight Haben Sie in Ihrem Eremiten-Zuhause soeben erst Zugang zu TV, Radio oder Internet erhalten? Anders kann ich mir nicht erklären, wie man das aktuelle Geschehen so verschlafen haben kann.
      10 8 Melden
    • Pirat der dritte 05.01.2017 00:02
      Highlight vielleicht wärs mal schlau, wenn Sie sich nachhaltiger wie mit TV, Radio oder Internet informieren würden, dann wären Sie auch in der Lage, zu relativieren. Abgesehen von diesem Syrienkonflikt ist dies nämlich zulässig!
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    • R&B 05.01.2017 08:36
      Highlight @Pirat: Haben Sie schon mal was von Wutbürger gehört? Wenn ja, wollen Sie diese einfach ignorieren?
      1 0 Melden
    • Pirat der dritte 05.01.2017 23:17
      Highlight Ja, weil dies Idioten sind!
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  • Raphfa 02.01.2017 00:27
    Highlight Weder Reformation noch Revolution sind der Ausweg aus der Krise. Die parlamentarische Demokratie hat als Vasall des Finanzfeudalismus völlig versagt und das System Kapitalismus hat nach dem kläglichen Scheitern des Bolschewismus seine wahre Fratze zeigen müssen.

    Es braucht stattdessen ein Neustart bei Punkt Null. Die Menschheit muss bereit sein zur völligen Umwälzung der Verhältnisse, damit wir die Zukunft meistern können. Wie diese Lösungen aussehen, lässt sich nur erahnen.

    Doch wenn wir uns nicht darauf einlassen, exterminieren wir uns selbst. Das Universum existiert auch ohne uns weiter.
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    • rodolofo 02.01.2017 10:23
      Highlight Wieder so ein "grobschlächtiger Bauer", der die Gesellschaft revolutionär umpflügen will!
      Das Pflügen ist ein hoch problematischer, enorm heikler Arbeitsgang!
      Beim Pflügen wird die oberste, bewachsene Humusschicht nach unten gedrückt, während die tieferen, lehmigen Bodenschichten nach oben gedreht werden, wo sie dem Wetter ausgesetzt sind.
      Das Absterben der Grasnarbe ist erwünscht, weil damit nach einer Bodenbearbeitung Kulturpflanzen ausgespäht werden können.
      Aber unmittelbar nach dem Pflügen findet zuerst mal ein Massensterben statt und unzählige Würmer werden zerschnitten...
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    • R&B 02.01.2017 10:28
      Highlight @Raphfa: 1.Abschnitt -> perfekte Analyse!

      Ich persönlich glaube, dass die freie Marktwirtschaft an die soziale Verantwortung der Unternehmen gekoppelt werden muss, so dass wieder alle von der Marktwirtschaft profitieren können.

      Eigentlich haben wir zum Teil Systeme dafür, aber die ALV, AHV, Pensionskassen etc. wurden in den letzten Jahren korrumpiert.
      18 4 Melden
    • Raphfa 02.01.2017 19:15
      Highlight @rodolofo: Metaphern in Ehren, doch hier wirken sie verzerrend. Ich habe doch klar geäussert, dass die Revolution kein Ausweg ist. Gewalt schon gar nicht.

      Wenn ich hundertmal die gleiche Suppe mit allen erdenklichen Geschmacksnuancen gekocht habe und sie trotzdem niemandem bekommt, sollte man das Rezept wegwerfen und die Kochkünste überdenken.

      Also alles wieder bei Null beginnen. So sollten ein paar kluge Köpfe neue Lösungen suchen. Gleichzeitig braucht es eine Transformationsphase, um den Prozess verdaulich zu gestalten.

      Aber trotzdem ist Widerstand durch die Eliten zu erwarten.

      2 1 Melden
    • redeye70 03.01.2017 10:40
      Highlight Das Problem der Eliten ist nur allzu menschlich. Man wird bequem und träge, wenn man etwas "erreicht" hat. Politik wurde zur Karrierelaufbahn, wo eigentlich Herzblut, Idealismus und Engagement gefragt wären. Der eigentliche Spaltpilz aber ist der Neoliberalismus der Wirtschaft. Wirtschaft und Gesellschaft sind eng miteinander verknüpft, unzertrennbar. Dieser Fakt wird offenbar nicht mehr gelehrt in den Managerschmieden. Demokratie funktioniert nur, wenn jeder seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrnimmt. Davon entfernen wir uns leider immer mehr.
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    • nilson80 03.01.2017 10:46
      Highlight @Rapha. Was Du jetzt aber genau meinst ist mir weiterhin unklar. "Revolution" zwar nein aber ein Neustart bei "Punkt Null" klingt nicht sehr logisch. Vielleicht erklärst Du was für Dich "Punkt Null" ist. Wie könnte es diesen geben ohne dass es zu einer Aufhebung der allgemeinen Besitzverhältnisse (dazu gehören dann aber nicht nur "Eliten", sondern auch Reihenhausbesitzer) kommt. Dieses noch dazu länderübergreifend. Wie sollte das ohne Revolution (und ohne Gewalt gehen) ?????
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    • Raphfa 03.01.2017 13:23
      Highlight @nilson80: Mit dem Punkt null meine ich die Bereitschaft, die Gesellschaftsordnung völlig neu zu überdenken. Man kann bekanntlich Probleme nicht mit demselben Denkschema lösen, das diese verursacht hat.

      Besitz soll bleiben, dafür eine Eliminerung des Gewinns aus eben diesem Besitz. Das heisst, das Geld muss neutralisiert werden, um die Aneignung fremder Leistung zu unterbinden. Der Boden dagegen soll wieder der Gemeinschaft gehören.
      Die Besitzenden werden Macht verlieren, dass ist klar. Damit werden sie sich abfinden müssen, dafür lebt es sich sicherer in einer gerechteren Gesellschaft.



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  • Grundi72 01.01.2017 16:10
    Highlight Ach die Sozis...

    Gegen multinationale Konzerne wettern (online via fancy Apple Device) und davon dass "die da oben" alles haben und wir nichts. Gleichzeitig aber wohl noch eine Handvoll Nüssli in der Rachen werfen und mit einem hippen Lokalbier herunterspülen. Nachher no rasch mit dem neuen Rennvelo für 2000.- an den FCZ Match..

    Ja momol, ihr seid schon armi Siechen...
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 19:12
      Highlight Haha, sehr geil!
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    • rodolofo 01.01.2017 19:14
      Highlight Was weisst Du denn schon?
      Wenn ich Dir jetzt sage, dass ich genau das gefunden habe, was ich immer gesucht habe, dass ich also dort angekommen bin, wo ich hin wollte, was sagst Du jetzt?
      Aber wer nicht sucht, der nicht findet!
      Lass Dir von einem "Linken" auch mal etwas sagen!
      Vielleicht entwickelst Du Dich dann auch irgendwann mal weiter vom Halbstarken-Stadium und wirst noch ein ganzer Mensch, der auch mit der linken Hand seine Zähne putzen kann!
      Die Zähne mit der linken Hand putzen...
      Das ist der Schlüssel zum Erfolg!
      Aber nur für Rechtshänder...
      20 40 Melden
    • FrancoL 01.01.2017 19:19
      Highlight Auch Du bist ja ein reisen Sozi Kenner. Glaubst Du eigentlich wenigstens selber an das was du an Unsinn postest oder machst Du Schreibübungen?
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    • R&B 02.01.2017 10:24
      Highlight @Grundi72: whataboutism
      19 4 Melden
    • Hoppla! 02.01.2017 11:14
      Highlight "Nachher no rasch mit dem neuen Rennvelo für 2000.- an den FCZ Match.."

      Ein Rennvelo zu diesem Preis? Dies ist genau so unbrauchbar wie der Rest des Posts.

      Und nein: ich habe noch nie links gewählt.
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    • TobaFett 02.01.2017 17:39
      Highlight Ist ja echt auch sch****e, wenn man sich für andere, welche es nicht so gut haben, wie man selbst, einsetzt und versucht, sich für sie einzusetzen....
      23 8 Melden
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  • http://bit.ly/2mQDTjX 01.01.2017 15:34
    Highlight Der Artikel spannt einen grossen Bogen, endet aber mit Kleinlichkeiten und dem Beharren auf dem Status Quo, der zu allem Übel noch als "liberale Demokratie" etikettiert wird.

    Was bisher geschah:
    Bibel: Gott kennt die (eine) Wahrheit.
    Luther: "Gott braucht keinen Papst!"
    Marx: "Religion ist Opium fürs Volk!"
    Nietsche: "Gott ist tot!"
    Einstein: "Alles ist relativ."
    Heisenberg: "Die Wirklichkeit ist nicht wirklich."

    2016:
    ISIS: "Es gibt keinen Gott. Ausser Gott."
    Trump: "Es gibt keine Wahrheit. Ausser meine."

    Daraus folgere ich: Die zu Zeiten von Luther angstossene Aufklärung beginnt jetzt.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 01.01.2017 16:03
      Highlight Gegenüber dem radikalen Luther ist Trump ein Engelchen:

      http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2016/05/martin-luther-antisemitismus-feindbilder/komplettansicht
      11 3 Melden
    • meglo 01.01.2017 18:00
      Highlight Lieber Lorent Patron, konsequenterweise müssten sie noch anfügen:

      2017:
      Lorent Patron: "Ich bin die Wahrheit!"

      Wenn wir Wahrheitsverkünder in Frage stellen, was wohl nicht unvernünftig ist, sollten wir diese kritische Distanz tunlichst auch zu dem halten, was wir selbst als wahr empfinden. Berücksichtigen wir dies, sind wir vielleicht im Urteil über die Gedanken anderer etwas demütiger.
      12 8 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 01.01.2017 18:21
      Highlight Soweit würde ich nicht gehen, meglo. Ich sehe das im 2017 mehr so:

      1. Es gibt keine Wahrheit.
      Im Stil vom Relativismus. Wahrheit ist relativ, etdas zwischen zwei Beobachtern stattfindet:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Relativismus

      2. Ausser die Wahrheit.
      Im Stil vom Perspektivismus. Jeder hat seine eigene Sicht auf die Wirklichkeit. Jeder hat seine eigene Wahrheit.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Perspektivismus

      Zusammengefasst: Es gibt keine Wahrheit. Ausser die mir übrig bleibt. Bei kritischer Distanz ist das so gut wie nichts.
      8 3 Melden
    • R&B 02.01.2017 10:30
      Highlight @Lorent Patron: Es geht um den immer ärmer werdenden Mittelstand, weil der Kapitalismus zu liberal wurde. Das ist das zu lösende Problem!
      Religionskriege und Rassismus sind nur die Symptome davon.
      10 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.01.2017 14:07
      Highlight Ich weiss nicht, ob du nicht Ursache mit Wirkung vertauschst, R&B. Oder Huhn mit Ei. ;)

      Die Thesen von Luther und Calvin schafften doch erst die geistige Grundlage für den Dreissigjährigen Krieg und den Sturm auf die Bastille, für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.

      Auch Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes, die Urväter der gegenwärtigen sozial-liberalen Marktwirtschaft, bedienten sich eines philosophischen Überbaus.

      Keynes orientierte sich zB. stark an der Philosophie von Bertrand Russel. Smith beschäftigte sich mit Ethik, bevor er sich um den Wohlstand der Völker kümmerte.
      1 3 Melden
    • R&B 02.01.2017 14:54
      Highlight @Lorent Patron: Ich verstehe Ihre Argumentation, aber bin davon überzeugt, dass heutzutage die Unzufriedenheiten ökonomischer Natur sind. Was denken Sie, warum die Leute unzufrieden sind?
      9 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.01.2017 17:39
      Highlight Evtl. sind die Leute unzufrieden, weil sie ihren Glauben verlieren. Den Glauben an die Gerechtigkeit, bzw. dass unsere gesellschaftlichen Systeme dafür sorgen könnten.

      Wenn das einzige Werkzeug ein Hammer ist, sieht natürlich jedes Problem wie ein Nagel aus. Die Ökonomie ist aber nur ein Faktor unter vielen. Sie ist aber nicht unser einziges Werkzeug.

      Ökonomisch betrachtet, stellt man fest, dass Menschen zu Waren degradiert werden, und dass die vielbeschworene "schützende Hand" nicht wirklich für Ausgleich und Gerechtigkeit sorgt. Letztlich verliert man daher den Glauben an die Ökonomie.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.01.2017 20:10
      Highlight @Lorent: Meinten Sie nicht die "unsichtbare Hand", von Adam Smith in "Der Reichtum der Nationen" als metaphorischer Begriff der Ökonomie eingeführt?

      Zu Ihrer historischen Herleitung: Ich verstehe auf was Sie hinausmöchten, sehe es aber etwas differenzierter.

      1. Einstein: Meinte die Relativität der Zeit, nicht von Allem.
      2. Heisenberg und kopenhagener Deutung: Gilt nur für die mikroskopische Welt der Teilchen. Nicht für den Makrokosmos.

      Ihre Schlussfolgerung:
      Ist Ihre "keine Wahreheit" Aussage wahr, widerspricht diese sich selbst. Paradox!

      Physische Universal Konstanten sind wahr. Überall!
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.01.2017 20:17
      Highlight @R&B: Ich sehe das Problem vielmehr darin, dass das politische Sytem und Gesetzgebung gegenüber der Wirtschaft und damit dem Kapitalismus gegenüber, immer liberaler wurde. Dadurch erst konnte der Kapitalismus seine durch die Politik angelegten Fesseln abwerfen, aufgrund der deregulierenden Wirkung. Hierdurch fand ein Wechsel von sozialer zu freier Marktwirtschaft statt, nach angelsächsischem Vorbild.

      @Lorent: Und hier gebe ich Ihnen absolut Recht. Durch das Wegfallen des "sozial" verkommt der Mensch zu einem Produktionsfaktor bzw. zur Ware.
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.01.2017 00:31
      Highlight Ja, gonetilnovember: diese "unsichtbare Hand" meinte ich. Das Zusammenspiel der Marktkräfte im freien Wettbewerb soll zum gerechten Ausgleich von Preisen und Gewinnen, zum optimalen Ressourcen-Einsatz und zum Gemeinwohl beitragen. So die Idee.

      Ich stimme dir zu, die Wirklichkeit erscheint uns paradox. Bei Einstein sind es schwarze Löcher oder der Urknall, bei Heisenberg Spukeffekte.

      Wenn gemäss Einstein die Zeit relativ ist, dann ist praktisch alles relativ. Ich musste wegen dem 600-Zeichenlimit etwas krass vereinfachen. Aber gibt es eine physikalische Grösse, die ohne Zeit auskommt?
      1 1 Melden
    • R&B 03.01.2017 00:32
      Highlight @backsincenovember: sehe ich auch so
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.01.2017 11:24
      Highlight ja z.b. das planksche wirkungsquantum (h), ist eine universelle Grösse.

      Formel: E= h x f

      Dabei ist h im ganzen Universum gleich.

      Ausserdem sehe ich Erkenntnisse der formalen Logik als Wahrheiten an. z.b. für alle möglichen Universen gilt:
      wenn a > b und b > c
      dann a > c

      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.01.2017 12:27
      Highlight gonetilnovember: In deiner Formel ist die Zeit ebenso im E wie auch im f enthalten. Auch die Einheit des Wirkungsquantums (J x s oder eV x s) enthält Zeit. Ausserdem besteht da eine Mess-Unsicherheit. Das h mag überall gleich sein, aber wir können es nirgendswo exakt messen.

      Die engen Grenzen und Widersprüche der formalem Logik zeigten zB. Betrand Russel oder Kurt Gödel. Das von dir zitierte Anordnungsaxiom ist eine nützliche Annahme (Axiom), die uns das Rechnen und die Konstruktion von berechenbaren Weltmodellen ermöglicht. Aber auch die Relation "> grösser als" ist letztlich subjektiv.
      0 0 Melden
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  • dmark 01.01.2017 13:55
    Highlight "China ist der grösste Gewinner der Globalisierung."
    Sehe ich etwas anders. China ist die Produktionshalle der westlichen Welt geworden und bezahlt einen hohen Preis dafür, indem sie ihre Natur und bedingt auch ihre Kultur regelrecht zerstören.
    Geld alleine ist nicht alles...
    61 13 Melden
    • FrancoL 01.01.2017 19:24
      Highlight Das kann schon sein. Doch wie steht es mit uns und dem lieben Geld? haben wir da mehr gelernt als die Chinesen zur Zeit? Glaube nicht. Allerdings hätten sie den Vorteil gehabt bei uns abzugucken wo die Wirtschaft sich hin entwickeln kann. Aber jedes Land macht doch wohl lieber seine eigenen negativen Erfahrungen.
      10 8 Melden
    600
  • rodolofo 01.01.2017 13:49
    Highlight Ich höre gerade Südafrikanische Musik und ziehe daraus enorm Lebenskraft!
    Wir haben alle unsere "Kraftquellen", die wir anzapfen können, um die folgende, von Rambo-Kriegern beherrschte Zeit zu überstehen.
    Vergessen wir nicht, dass ein Grossteil der Menschen in den sogenannten "3.Welt-Ländern" nichts Anderes kennt!
    Nun erfasst die Drittweltisierung auch unsere "Inseln des Wohlstands".
    So kommt es, wenn man sich von den Multinationalen Konzernen auf der Nase herumtanzen lässt!
    Ein Multinationaler Konzern ist aufgebaut, wie ein Trump-Tower:
    In den obersten Stockwerken sind die WC's aus Gold...
    27 40 Melden
    • Pius C. Bünzli 01.01.2017 14:58
      Highlight word
      8 18 Melden
    • Saraina 01.01.2017 15:33
      Highlight Was hörst du? Kennst du "Freshly Ground"?
      Ja, du hast Recht. Ein Grossteil der Menschheit lebt seit langem so, wie es uns blüht. Aber immer noch meinen viele hier, wir seien irgendwie besonders, uns könne nichts geschehen.
      16 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 15:54
      Highlight Sag mir, wenn du den Schlüssel gefunden hast! By the way ... der Tonträger und das Abspielgerät wurde in Afrika erfunden oder?

      Was? Nicht? Von einem multinationalen Konzern? Dough! Und "multinational" wäre doch eigentlich etwas so "kooperatives" oder? So über Nationalstaaten hinweg?

      Ja verzwickt das sozialistische Geistli, wenn die intelligenten Vordenker nicht mehr das sind, zum Nachplappern ...
      25 39 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 16:15
      Highlight @ Saraina
      7 6 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 17:27
      Highlight @ Saraina
      Ich höre gerade "Freshly Ground".
      Danke für den Tip!
      6 10 Melden
    • rodolofo 02.01.2017 09:21
      Highlight @ Saraina
      4 2 Melden
    • Saraina 02.01.2017 14:36
      Highlight
      Der anti-Soziophobie Clip... Schön! Danke!

      Die schönsten Frauenstimmen gibt es in SA. Fakt.
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.01.2017 20:27
      Highlight @Stipps: nein der Tonträger wurde auch nicht von einem Multimationalen Konzern erfunden. Sondern von Thomas A. Edison 1877. Und nein, damals hatte er noch keinen Konzern.

      Ausserdem ist es legitim Kritik an einer Sache zu äussern, auch wenn man Teil davon ist oder diese benutzt. Zumal sich rodolofos Kritik ja nicht auf ein Produkt (Tonträger) bezog. Vielmehr auf ökonomische Geflechte, welche einen gefährlichen Einflussgrad auf die Politik inne hat.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.01.2017 08:00
      Highlight @gonetilirgendwann: Äh, Edison ist der Inbegriff des neuartigen Unternehmers der Mittels Aktiengesellschaften und Angestellten mit eigentlichem Erfindungszwang Geld machte rsp. stark protektionistisch seine Erfindungen ausschlachtete (Stromkrieg).

      Was soll an multinationalen Konzernen böse sein, wenn rodolfolol schon das Miteinander betont? Manchmal verstehe ich eure bessere Welt nicht?! Denkt ihr eigentlich etwas zu Ende oder stoppt das, wenn ihr euer Apple Dingsbums streichelt?
      2 6 Melden
    600
  • Hussain Bolt 01.01.2017 13:23
    Highlight Entweder man will es zulassen das verschiedene Richtungen an der Demokratie Teilnehmen, darunter auch Rechte, oder man will nur das die eine Richtung in den Regierungen bleibt was aber keine Demokratie mehr wäre sondern eine Gesinnungsdiktatur. Egal ob sie Links oder Rechts wäre sowas ist unzulässig. Wenn Le Pen, AfD, SVP usw Gewählt werden ist das auch Demokratie.
    56 18 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 15:05
      Highlight Natürlich gehören die "Rechten" unbedingt zur Demokratie!
      Wie es in der Erziehung kein Ideal gibt und in allen Familien verschiedene Erziehungs-Muster zur Anwendung gelangen (je nach dem Charakter der Beteiligten) entwickeln sich unterschiedliche Dynamiken. "Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie!" beschreibt das Dilemma von "Regieren" auf Familien-Level.
      Aber auch die Rechten müssen Grundrechte respektieren! Eine Autoritäre Erziehung darf niemals in Kindermisshandlung und Vergewaltigung ausarten!
      50 11 Melden
    • Saraina 01.01.2017 15:36
      Highlight Am Anfang noch ist es Demokratie. Wetten, das wird schnell aufhören? Der totale Kapitalismus heutiger Prägung verträgt sich nicht mit Demokratie, irgendwann sind es die Leute leid, Marionetten zu wählen, welche die Enteignung des Volkes verwalten. Keine der rechten Parteien hat sich bis jetzt gegen die totale Macht der Finanzindustrie gestellt.
      32 26 Melden
    • meglo 01.01.2017 15:43
      Highlight Ich stimme zu, dass in einer Demokratie auch notorische Lügner und gewissenlose Hetzer in ein Regierungsamt gewählt werden können. Nur, gefallen muss uns dies ja nicht, und es gibt genügend demokratische Mittel, die Wahl von Rattenfängern zu verhindern. Ein Rezept dafür ist zum Beispiel, dass wir Politik nicht nur am Stammtisch oder mit Leserbriefen betreiben, sondern auch aktiv am politischen Prozess teilnehmen. Ob wir links oder rechts wählen ist dabei nebensächlich. Ziel ist nicht gewinnen und Recht haben um jeden Preis, sondern das Bemühen um tragfähige Lösungen für alle.
      31 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 15:52
      Highlight @rodolofo: Genau, so sprach wohl auch Stalin und Mao nach der Einplättung der Bevölkerung.
      24 32 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 16:31
      Highlight Demokratie für Anfänger:
      "Die Mehrheit darf alles, also auch die Demokratie abschaffen."

      Demokratie für Fortgeschrittene:
      Auch eine politische Mehrheit muss den Rechtsstaat, die Pressefreiheit und die Menschenrechte und das Völkerrecht einhalten!
      Tut sie dies nicht mehr, ist sie ein "Wutbürger-Mob" und muss als Verantwortungslos und Demokratie-unfähig von der Teilnahme an Demokratischen Prozessen ausgeschlossen werden!

      (Die SVP greift den Rechtsstaat, die Öffentlich-Rechtlichen Medien, die Menschenrechte und das Völkerrechte an. Ein Verbot dieser Wutbürgermob-Partei wäre zu überlegen...)
      27 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 17:13
      Highlight rodolfo spricht - wie Merkel - über Grundrechte und tut, wie Merkel, so, als ob die Rechten nicht wüssten, was Grundrechte sind. Das ist unausgegorener Blödsinn. Auch wenn er von Merkel zu Rodolfo gekommen ist...
      19 27 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 17:33
      Highlight @ Stipps
      Im Namen linker Ideologien wurden ebenso viele Verbrechen begangen, wie im Namen von rechten Ideologien.
      Daraus sollten wir etwas lernen:
      Es kommt erstens anders und zweitens als man denkt.
      Wer heute noch wie ein Missionar auftritt, oder wer andere ständig unterbricht und niederschreit, dem ist gründlich zu misstrauen!
      35 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 18:29
      Highlight @rodolofo: Unterschreibe ich voll und ganz.
      19 2 Melden
    • rodolofo 02.01.2017 10:10
      Highlight @ Maria Bitterli
      Auch wenn das jetzt vielleicht bitter ist für Dich:
      Ich bin ohne die Hilfe von Merkel drauf gekommen, einfach mit freiem Denken!
      Solltest Du vielleicht auch mal ausprobieren!
      Dann wirst Du sehen, dass plötzlich Dinge möglich werden, die Du früher, als Du nur Tele Blocher konsumiert hast, für unmöglich gehalten hast...
      9 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.01.2017 17:36
      Highlight Ach, rodolfo, du kaust Ideologien wieder und plapperst eifrig nach. Von freiem Denken finde ich in deinen Kommentaren keine Spur.
      6 9 Melden
    600
  • Luca Brasi 01.01.2017 13:15
    Highlight Wohlstand ist nicht abhängig davon, ob ein Land demokratisch ist. Diesen Eindruck vermittelt die VR China nicht nur, sondern ist schlicht Realität (siehe auch Singapur, Thailand, einzelne Golfstaaten, etc.). Ob man allerdings nur durch Wohlstand allein glücklich wird, ist eine andere Frage.
    55 6 Melden
    • redeye70 03.01.2017 10:57
      Highlight Ein wenig oberflächlich betrachtet. Von den aufgezählten Staaten hat es bisher keiner geschafft, den Lebensstandard aller zu erhöhen, ausser vlt. Singapur. Thailand steht am Rande eines Bürgerkriegs, China kann den zunehmenden Unmut nur mit massiver Unterdrückung beherrschen, die Golfstaaten lassen die Einheimische tatsächlich sehr gut leben, solange sie brave Konsumenten bleiben und den Spagat beherrschen zwischen wahabistischer Lehre und westlichem Lebensstil. Die Arbeiter aus Bangladesch und anderswo leben nicht besser als zuhause.
      2 0 Melden
    • Luca Brasi 03.01.2017 13:06
      Highlight Klar ist es ein wenig undifferenziert, da ein Kommentar zeilenmässig beschränkt ist. Nichtsdestotrotz muss man konstatieren, dass China es geschafft hat einem großen Teil der Bevölkerung Wohlstand zu bringen, während beispielsweise eine Demokratie wie Indien in diesem Bereich hinterherhinkt.
      Klar gibt es Ungleichheit und da fangen dann eben die Probleme eines undemokratischen Systems an, aber Ungleichheit finden Sie leider auch in Demokratien wie Südafrika, etc.
      Singapur ist eigentlich das Paradesbeispiel, dass Wohlstand auch in autoritären Ländern möglich ist.
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    600
  • Angelo C. 01.01.2017 13:04
    Highlight Beim Begriff "liberale Demokratie" kann man das Wort LIBERAL insofern als lässlich sehen, als dass DEMOKRATIE ein unteilbarer Begriff darstellt. Entweder handelt es sich bei Mehrheiten die sich politisch durchsetzen um demokratisch an den Wahlurnen zustande gekommene Resultate (die dann uneingeschränkt zu estimieren sind), oder sie sind unrechtmässig errungen worden.

    Und so sehe ich den Wahlentscheidungen in Frankreich, Deutschland und Oesterreich pro 2017 eher gelassen entgegen : es wird legitim jene Gesellschaftsmehrheit obsiegen, welche sich völlig demokratisch in der Mehrheit befindet...
    62 30 Melden
    • mrcharliebrown 01.01.2017 14:23
      Highlight demokratie und liberal bzw liberalismus sind mitnichten unteilbar!
      12 31 Melden
    • Holla die Waldfee 01.01.2017 14:37
      Highlight @ Angelo
      Die Frage ist, was gewählte Rechtextreme, Rassisten oder Hardcore-Religiöse mit der Demokratie machen, wenn sie erstmal an der Spitze sind! All diejenigen entsorgen, die unbequem sind, Gesetze radikalisieren, Pressefreiheit einschränken, Einparteien-System einführen, etc. Was bleibt dann noch von der Demokratie, wenn sie so weggeräumt wird?
      Beispiele dafür gibts leider genug, wenn man sich umsieht.

      Könnte man sicher sein, dass das hier im (noch freien) Westen nicht geschieht, würden viele Menschen wesentlicher entspannter in die Zukunft sehen.
      33 33 Melden
    • Hussain Bolt 01.01.2017 14:49
      Highlight @Rhabarber, die Frage ist was man alles als "Populistisch" bezeichnet um die Etablierten so schön zu reden. Die Etablierten sind die die gegen die Interessen der Arbeiter handeln, so bekommen nunmal die Antimainstream Parteien mehr Stimmen. Es ist zbsp gegen die Interessen der Arbeiter Millionen Migranten reinzulassen von denen viele nie etwas leisten werden für das Aufnahmeland. Oder sogar Terroranschläge verüben.
      33 17 Melden
    • Holla die Waldfee 01.01.2017 15:55
      Highlight Das Wort "Populistisch" verwende ich nur gelegentlich im Zusammenhang mit der Bonzen... äh Bauernpartei svp.
      Die aktuelle Verteilung des Reichtums find ich katastrophal und würde sie sofort ändern, wenn ich könnte.
      Mainstream hat mich noch nie interessiert.
      Die Migranten werden v.a. reingelassen, weil man hofft, dass sie die Sozialsysteme und Renten der Zukunft mitfinanzieren. Und nicht zu vergessen die Menschlichkeit!
      Mir ist es in diesem Land schon lange zu eng. Es ist ein Dilemma. Keiner kennt die Lösung. Abschottung wird aber garantiert nicht funktionieren.
      14 31 Melden
    600
  • Walter Sobchak 01.01.2017 12:56
    Highlight Man sollte über ein bedingtes Stimmrecht nachdenken. Wieso sollte Ignoranz gleich viel zu sagen haben wie Weitblick und Sorgfalt? Dummheit muss wieder Folgen haben.
    31 101 Melden
    • reaper54 01.01.2017 13:12
      Highlight Diese Aussage alleine zeigt ihre Ignoranz auf. Sie haben das Wesen einer Demokratie nicht begriffen. Genau darun verliert die "das linke Establishment". Aber schön haben sie aus 2016 nichts gelernt und machen mit derselben Arroganz weiter.
      51 20 Melden
    • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 01.01.2017 13:25
      Highlight à la "oh ja wir sind links und ach so intelektuell und ihr seid nichts als brauner Pöbel"
      46 18 Melden
    • Jol Bear 01.01.2017 13:27
      Highlight "bedingtes Stimmrecht"?? Den Kreis der Stimm-/Wahlberechtigten einschränken oder evtl. so etwas wie im früherem kommunistischen Ostblock mit Wahlzetteln, auf denen nur ein Name steht? Demokratie lebt vom Wettstreit der Meinungen und dem Resultat, das die Mehrheit will und die Minderheit akzeptiert. Subjektive Interpretation der Wahl- und Abstimmungsergebnisse, z.B. "Dummheit", haben dagegen im Reglement einer Demokratie nichts zu suchen.
      40 6 Melden
    • Antwoord 01.01.2017 13:43
      Highlight @studens
      Ich weiß worauf Du hinaus willst aber es ist doch nun mal so, dass jeder ein Recht auf Dummheit und Ignoranz hat. Und sowieso, wer legt denn bitteschön fest was dumm und ignorant ist und was nicht? Wir müssen sämtliche Ansichten und Ängste neutral, sachlich und gleichwertig betrachten und niemanden ignorieren oder diskriminieren, denn genau das ist es was Menschen radikalisiert. Genau darum stehen wir an dem Punkt an dem wir jetzt sind...
      42 2 Melden
    • DonPedro 01.01.2017 14:09
      Highlight Und wer entscheidet dann über die Vergabe des Stummrechts?
      Die selbsternannte "Elitokratie"?
      Das Volk und die Stände?
      Ade Demokratie!
      39 5 Melden
    • mrcharliebrown 01.01.2017 14:23
      Highlight und wer entscheidet darüber, wie ignorant jemand ist? etwa andere ignoranten?
      32 4 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 15:10
      Highlight Ihr "Rechten" schränkt das Wahlrecht ja auch ein, indem er die hier anwesenden Menschen mit Ausländischem Pass auch nach Jahrzehntelanger Integration nicht mitbestimmen lassen wollt!
      Dabei hätten einige von denen sehr viel mehr auf dem Kasten, als hier, die Ihr Euch wie Schweine im eigenen Dreck suhlt!
      23 33 Melden
    • reaper54 01.01.2017 15:48
      Highlight Nein das ist keind Einschränkung da diese Menschen ja in ihrem Land wählen können. Zudem wählen Secondos sehr häufig rechts da sie nicht nochehr ihresgleichen wollen (ich beziehe mich auf Aussagen welche Secondos gegenüber mir schon mehrfach gemacht haben). Und ja zum zweiten Teil der zeigt was du so auf dem Kasten hast. Mehr als Steinewerfen am 1. Mai und unterm Jahr Häuser besetzen wirds nicht sein.
      27 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 15:50
      Highlight @rodolofo: Aber aber, jahrzehntelange Integration sollte schon reichen oder war die nötig?!

      Was hast du gegen suhlen im Dreck? Finden ja womöglich den Schlüssel zu unserem Ursprung haha!
      21 13 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 16:34
      Highlight @ Stipps
      Wo Du DEINEN Schlüssel suchen musst, weisst Du ja jetzt...
      Ich gratuliere Dir zu Deiner Intelligenz!
      Test bestanden.
      12 19 Melden
    600
  • reaper54 01.01.2017 12:44
    Highlight Es ist Zeit für veränderung, der Westen erwacht aus seinem Winterschlaf. Lange waren wir mächtig, ubd sind es noch immer, doch durch die überlegenheitspolitik haben wir nachgelassen. Nachgelassen zu kämpfen. Langsam kommt dieser Drang zurück, da einige die Bedrohung erkennen. Wir werden sehen wohin uns dieser weg Führt.
    35 16 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 14:02
      Highlight Wenn DAS die Lehren ziehst daraus, dass sich die Menschheit mit ihrem gierigen Raubbau und ihrer Gewalttätigkeit an den Abgrund manövriert hat, dann wirst Du mit Anlauf hinunter springen ins Verderben!
      Nein, die Kriegerlogik des gnadenlosen Konkurrenzkampfes funktioniert definitiv nicht mehr!
      Wenn wir den Rambo-Kriegern die Führung überlassen, dann verwandeln sie die Welt in ein unübersehbares Schlachtfeld und nicht nur Syrien!
      Einen Ausweg sehe ich nur mit mehr Kooperation und einem Weltbürger-Bewusstsein!
      Und die Ur-Heimat aller Menschen ist AFRIKA!
      In Afrika ist also der Schlüssel zu finden
      12 25 Melden
    • reaper54 01.01.2017 15:22
      Highlight Gratuliere, wir haben by the way 2017 nicht 1917 der Kommunismus ist gescheitert. Und wiso? weil der Mensch ein individium ist und kein "Weltenbürger" jeder hat seine Werte und eine Geschichte.
      17 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 15:49
      Highlight @rodolofo: Sooo geil! Du hast endlich in Worte gefasst, wonach ich so lange gesucht habe ... die Auenlandschaft die in euren älteren Köpfen noch rumschwirrt. Ich denke, ich drucke mir das aus und hänge es über mein Bett.

      Kooperation wäre schon easy und der Weltenbürger und wir alle in Afrika auf der Suche nach dem Schlüssel.

      12 12 Melden
    600
  • Majoras Maske 01.01.2017 12:43
    Highlight Ich will eine liberale Gesellschaft, aber eine echte soziale Marktwirtschaft. Die Perspektive der Politik ist schlichtweg falsch, denn sie beurteilt immer alles nur damit, ob es gut für die Wirtschaft ist und nicht ob es gut für die Menschen ist.

    Ausserdem hat sich die klassische Ordnung von Arbeitgeber, -nehmer, Produkt und Kunde durch das Internet geändert. Das (kostenlose) Produkt von Facebook sind ja z. B. die Benutzer und ihre Daten, die sie an Werbefirmen verkaufen und damit Milliarden verdienen (und diese vermutlich auch noch am Fiskus vorbei schmuggeln). Wie ist soetwas fair?
    51 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 15:44
      Highlight Genau hier müssen die "big data" Unternehmen denselben Massstäben unterworfen werden, wie die real produzierenden!
      Betätigungsfeld für SP etc. aber die sind ideologisch beschäftigt mit dem offen halten der Grenze für 500 Mio. Arbeitnehmer.
      17 14 Melden
    • Majoras Maske 01.01.2017 16:16
      Highlight Ja Stipps, ich stimme dir zu, dass sich die SP mal dieser Thematik widmen sollte. Allerdings denke ich nicht, dass die SP nicht auf die Idee kommt, sich dem anzunehmen, weil sie damit beschäftigt ist Migranten an der Grenze mit Cüpli zu begrüssen. Vielmehr scheint die sozialdemokratische Denkweise zu sehr am klassischen Wirtschaftsmodel zu verharren, so dass sie nicht sehen dass die Benutzer der Gratiskultur ihre wertvollen Daten gegen süsse Katzenbilder eintauschen, womit dann andere enormen Profit erwirtschaften. Die Menschen werden über den Tisch gezogen und alle findens gut.
      12 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 18:34
      Highlight @Majoras: Richtig, jedoch macht den angenehmen Unterschied Corrado Pardini in:
      http://www.srf.ch/sendungen/club/digitalisierung-raubt-uns-die-maschine-die-arbeit

      Er wird leider mit seinen Anliegen weggedrückt ...
      10 3 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 01.01.2017 12:41
    Highlight Europäische Firmen verlagern ihre Produktion nach China, logisch dass uns dann die Jobs fehlen. Die Schweiz öffnet die Grenzen, logisch das dann 100'000 Ausländer pro Jahr kommen, die Jobs fehlen, die Bahnen und die Strassen aus allen Nähten quellen. Die Kanzlerin lädt die halbe Welt ein und dann ist man erstaunt wenn islamistische Freaks kommen wüten wie die Berserker. Erstaunt ist man auch über Pegida und Afd, Trump und Brexit. Mich erstaunt immer wieder, dass man solche Sachen nicht kommen sieht und entsprechend handelt. Jedes dieser Probleme ist Hausgemacht.
    57 33 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 14:15
      Highlight Wenn ich das nur schon lese!
      Willst Du etwa nach Idomeni gehen und Männer, Frauen und Kinder erschiessen, die gerade der Hölle auf Erden entkommen sind?!
      Nimm Dir ein Beispiel an den vielen freiwilligen HelferInnen, die einfach getan haben, was in einer solchen Situation getan werden musste und was die Staatlichen Organisationen beschämenderweise nicht richtig zustande brachten!
      Genau in solchen "Arbeitsteilungen" liegt doch eine Grundursache unserer heutigen Misère:
      Ein Präsident kann einen Krieg führen, ohne selbst an der Front kämpfen zu müssen.
      Und ein Schurke kann "Massnahmen" verlangen.
      18 34 Melden
    • kleiner_Schurke 01.01.2017 14:34
      Highlight Es zwingt dich ja keiner meine Posts zu lesen....
      20 17 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 15:13
      Highlight Ja, aber Du hast auch schon posts geschrieben, die ich sehr gut fand!
      So bin ich eben dieses Mal auf den viel versprechenden Namen hereingefallen...
      4 11 Melden
    • Saraina 01.01.2017 15:42
      Highlight Die Jobs, die heute nach China oder Mexico verlagert werden, werden morgen von Robotern und Automaten übernommen. So sieht's aus. Und weil das die Leute nicht klaglos hinnehmen wollen, ist es besser, sie richten ihre Wut auf arme Kerle wie Flüchtlinge als zu fördern, dass der Profit nicht nur einen wenigen zugute kommt, während das Gros der Bevölkerung weltweit zu den Verlierern zählt. Irgendwann folgt dann die Abschaffung von Bargeld, damit verbunden Enteignung, und zur Not halt ein Krieg.
      10 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 15:42
      Highlight @rodolofo:

      Du schaffst eine Vielzahl neue Probleme in der verwegenen, unüberlegten Absicht, deren Probleme seien hier zu lösen!

      Bei alle dem unterstellst du deinen Mitmenschen, sie seien nicht an deren Schicksalen interessiert, was wiederum Probleme kreiert, denn du setzt falsche Anreize, verschleppst Entscheidungen und bewirtschaftest Symptome.
      11 9 Melden
    • meglo 01.01.2017 15:55
      Highlight Sorry, kleiner Schurke, da sie ja alles kommen sehen und den absoluten Durchblick haben, gestatten sie mir die Frage: WAS TUN EIGENTLICH SIE ? Schauen sie dem Treiben einfach zu und freuen sie sich darüber, dass sie Recht behalten. Wenn ja, haben sie das richtige Pseudonym gewählt.
      9 7 Melden
    • kleiner_Schurke 01.01.2017 16:10
      Highlight @meglo
      Die Verlagerung von Jobs nach China und die massive Zuwanderung sind ja nicht Dinge die gerade über Nacht passiert wären, sondern Prozesse die nun seit 1989 verstärkt stattfinden. Wenn Fabriken komplett nach China ausgelagert werden, na dann gibt es diese Jobs nun mal nicht mehr hier. Das kann nicht so schwer zu begriffen sein. Wer Flüchtlinge zu Millionen nach Europa reisen lässt, der erbt dann eben auch die Probleme dieser Flüchtlinge, auch das kann eigentlich kaum schwer zu begriffen sein.
      10 5 Melden
    • kleiner_Schurke 01.01.2017 16:12
      Highlight Ich wähle NICHT die Vollpfosten, die unsere aktuelle Politik verbrochen haben.
      7 4 Melden
    600
  • FrancoL 01.01.2017 12:15
    Highlight "Die liberale Demokratie und die Marktwirtschaft haben unzähligen Menschen ein hohes Mass an Wohlstand und persönlicher Freiheit verschafft".

    Ist das wirklich so?

    Hat nicht gerade die Mittel- und Unterschicht NICHT annähernd paritätisch an dem Wohlstand teilnehmen können.
    Ist die Ungleichheit in den letzten 30 Jahren nicht enorm gewachsen?

    Sind es nicht diejenigen die in dieser Globalisierung wenig bis nichts abbekommen haben diejenigen die zu Trump und Co. rennen?

    Ich glaube man muss ehrlich zugeben: Die liberale Marktwirtschaft hat unzähligen Menschen NICHTS gebracht.

    Stiglitz grüsst.
    41 36 Melden
    • Peter 01.01.2017 12:29
      Highlight Nach dem Zweiten Weltkrieg haben liberale Demokratie und soziale Marktwirtschaft für einen enormen Wohlstandsschub gesorgt. In der jüngeren Vergangenheit konnten diese Versprechen aber nicht mehr für alle erfüllt werden. Teilweise ging es sogar rückwärts. Das ist in der Tat ein wesentlicher Grund für die aktuelle Krise.
      50 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 12:39
      Highlight Äh, ich weiss ja nicht wie es Ihrern Eltern / Grosseltern so herrschaftlich erging, aber die Unterschicht ist heute leicht ... ganz leicht ... besser gestellt. Wer das in Frage stellt, zeuselt gefährlich. Ich sehe auch überall geteerte Strassen ... Elektrizität ... Kühlschränke ... Grundeinkommen etc. Seit 1969 haben Sie sogar eine Eigentumsgarantie ... wie zu anderer Gelegenheit schon angedeutet ... selektive sozialistische Wahrnehmung. Brandgefährlich.

      Die aktuelle Krise? Fragt euch noch, wie es dem Griechen ergeht, der zur selben Währung wie der Deutsche arbeitet?
      39 15 Melden
    • FrancoL 01.01.2017 12:50
      Highlight @Peter; Da gehen wir einig, nur beim Wort "jüngerer Vergangenheit" bin ich nicht auf Deiner Linie. Die letzten 30 Jahre sind nicht gerade nur die jüngere Vergangenheit; es ist die Hälfte der Entwicklungszeit seit dem 2. WK.
      Zudem möchte ich noch anmerken , dass so gross der Aufschwung war er immer disparitätisch war und den Grundstein bildete für die heute grösser werdende Ungleichheit. Wir haben es verpasst den Mechanismus der zur Ungleichheit führt zu regulieren.
      Ich bin nicht ein Befürworter der Gleichmacherei, doch Chancengleichheit steht jeder Gesellschaft und Wirtschaftsform gut an.
      27 11 Melden
    • FrancoL 01.01.2017 13:00
      Highlight @Stipps; Un die Ungleichheit ist nicht gewachsen? Die paritätische Teilnehme an den Frühen des Wohlstandes ist gut verteilt nach Deiner Ansicht?
      Die Schere die heute Aufgeht ist eine Fiktion?
      Dass eine kleinste Minderheit mehr besitzt als die grosse Mehrheit geht iO. So entwickeln wir uns in Richtung der Feudalherren die wir vor Jahrhunderten zum Teufel geschickt haben.

      Ich mahne mit Nachdruck der immer eklatantere Unterschied bei den Chancengleichheit (nicht mit Gleichmacherei zu verwechseln).

      Der Aufstieg und der Zugang zum Wohlstand hätte für viele besser ausfallen können.
      27 11 Melden
    • FrancoL 01.01.2017 13:08
      Highlight @Stipps; Es ist keine sozialistische Wahrnehmung sondern ein soziales Empfinden, das meine Gedankengänge prägt, dies als Mensch und auch als Unternehmer.
      Bezüglich Deiner Anspielung zu den Griechen, dann hat das Desaster der Griechen WEIT vor dem Euro begonnen, nur ist es einfach und Deine Argumentation immer basierend auf dem nächst besten und einfachsten Grund, auch wenn er kreuz falsch ist.
      Dies gilt auch für Italien; die Überschuldung und das negieren des Staates hat weit vor dem Euro begonnen, nur konnte man dies mit der Inflation etwas kaschieren. Die Mafia gab es auch vor dem Euro.
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    • rodolofo 01.01.2017 14:23
      Highlight @ FrancoL
      Tatsächlich krankt der entfesselte Neoliberalismus an der extrem ungleichen Verteilung des erwirtschafteten Mehrwerts, der nur einem obersten Drittel und dort auch vor allem der kleinen Spitze zugute kommt.
      Da im Kapitalismus das Existenzrecht an den Inhalt des Portemonnaies gekoppelt ist, ist es so, als dürfte das unterste Drittel nicht existieren.
      Die Superreichen dagegen würden gemäss ihrem Kapitalwert mindestens hundert Menschenleben verdienen...
      Aber mehr als ein Leben gibt es nicht!
      Alles kann man eben nicht kaufen...
      Auch echte Liebe ist nicht käuflich.
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    • Alnothur 01.01.2017 14:58
      Highlight Mehr Chancengleichheit und weniger Armut als heute gab es in der ganzen Menschheitsgeschichte nicht.
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 15:24
      Highlight @FrancoL: Ui, dir muss noch einiges gesagt werden, aber bist ja noch nicht zu alt zum Lernen und dürfte dich als "Unternehmer" interessieren:
      "Guilded Age, 1870s-1900" - Unternehmer die ugf. viermal soviel Bargeld besassen, wie der amerikanische Staat ... mussten zerschlagen und verstaatlicht werden ... H. Ford im Versuch gescheitert die 2-3 Dollar Stundenlohn zu erhöhen .. nachfolgend Wirtschaftskrise und kollektiver Eingriff durch den Staat. Ähnlich auf dem Europäischen Kontinent mit paternalistischen Grossunternehmen (Krupp etc.)
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 15:28
      Highlight Kaufkraftbereinigte Vermögen, wogegen die heutigen nur Peanuts sind.
      Aufgehende Schere? Die Frage ist, auf welchem Niveau. Trotz Spitze lebst du gut im Gewährleistungsstaat (Post-Sozialstaat!). Nein, du postulierst einen Klassenkampf. Das Eigentum als Grundpfeiler der wettbewerbsorientierten Marktwirtschaft soll auch weg.
      Griechenland, Italien vor der Währungsunion? Alle 25 Jahre Währungsneustart - jetzt? Keine Chance - die Währung widerspiegelt die deutsche Produktivität. Vorherige Fehler? Warum dann die Integration?
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    • FrancoL 01.01.2017 15:47
      Highlight @alnothur;
      Mehr Chancengleichheit und weniger Armut als heute gab es in der ganzen Menschheitsgeschichte nicht?

      Na gucken wir doch mal: Beispiel: Warum versuchen Familien kampfhaft ihre Sprösslinge auf private Schulen zu schicken und verschulden sich sogar für diese Uebung? Weil wir Chancengleichheit haben?

      Die Armut hat nicht so abgenommen wie der Reichtum einiger wenigen zugenommen hat. Das ist das Problem. Die zusätzlichen Früchte des Wohlstandes wurden mehr als nur einseitig verteilt und dies mit der gütigen Mithilfe der unteren Schichten, die sich heute lautstark beklagen.
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    • FrancoL 01.01.2017 15:52
      Highlight @Stipps; Wir sind an einem anderen Punkt der Geschichte angelangt und konnten nach dem 2.WK einen Neuanfang angehen, den wir grossmehrheitlich für einen den grösseren Teil der Gesellschaft in den Sand gesetzt haben. Die Daten ab 1945 zeigen dies sehr exemplarisch auf. Man muss sie nur lesen wollen. Die Ungleichheit hat massiv zugenommen obwohl man dies hätte verhindern können. Lesen Sie einmal Stiglitz, seine Daten sind nun wahrlich nicht Hirngespinste. Aber Sie werden nie den wahren Gang der Geschichte nach dem 2.WK begreifen weil sie mehr als nur festgefahren sind.
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 16:08
      Highlight @FrancoL: Eine Privatschulbildung finanzieren wohl weniger die Unterschichten ... dank eurer Durchmischung der Klassen mit lernschwachen Mitschülern, zwingt ihr deren Kindern eine ungleich schlechtere Startposition auf. Die reicheren Weltverbesserer ziehen natürlich weg aufs Land (ehemals so verhasst und rückständig).
      Die Nachkriegszeit drängt den Unternehmer als Vertreter des Establishment und moralisch fragwürdiger Partner der Nazis definitiv in die Ausbeuterecke. Seine gesellschaftliche Rolle nimmt ab, Staaten müssen übernehmen. Empfehle Schumpeter ...
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    • FrancoL 01.01.2017 16:31
      Highlight @Stipps; Du kannst den heutigen Verlierern der Globalisierung alles mögliche erzählen, doch eines können Sie dir nicht abnehmen, dass Du mit der Geschichte vor 100 und mehr Jahren kommst und dies nach einem Neuanfang nach dem 2.WK wo die Karten besser hätten gemischt werden können. Das Wirtschaftssystem hat versagt weil man es versagen lassen wollte! Es hätte Bestens auch die Ungleichheit abfedern können, dazu hätte man nur die GIER etwas besser und früher erkennen müssen und diese Regulieren. Die Vorzeichen waren schon Mitte der 50-ger sichtbar, aber da war man blind.
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    • Gelöschter Benutzer 02.01.2017 20:52
      Highlight An Alle: Ich frage mich gerade, worauf sich Eure Aussgaen beziehen in geografischer Hinsicht!? Sprecht Ihr über die Schweiz, EU, Europa, die Welt?

      Welche Relationen zieht Ihr heran, auf denen Eure Aussagen beruhen?
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  • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 12:11
    Highlight Im Umkehrschluss, ist stand also die "liberale Demokratie" über den Wählern? War also nicht demokratisch legitimiert? Also elitär eingefädelt und darübergestülbt?

    Die neue pöse Demokratie kommt irgendwie über alle durch Demagogen?! Hmm, dummes Wahlvolk gell.

    In dem Sinne, höchste Zeit!
    Akzeptieren nur noch demokratisch legitimierte Akte. Punkt.
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 12:43
      Highlight Demokratie ist nicht ungehinderte Willkür zu purem Eigennutz, sondern menschenwürdige Selbstbestimmung - und bedeutet daher zuerst einmal sehr viel Mitverantwortung.
      Zudem sagen demokratische Entscheidungen nichts darüber aus, ob sie aufgrund glaubwürdiger und integerer Vorgänge
      oder nur durch egozentrierte Manipulation in Kombination mit finanzieller Überlegenheit zustande kam
      - besonders in der Schweiz, wo die lautesten Volkswillen-Schreihälse am aktivsten die Offenlegung ihrer Parteifinanzierung bekämpfen.
      Demokratie = "ich allein bestimme" ist aber nur undifferenziertes Stammtischgeplärr.
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    • Froggr 01.01.2017 13:06
      Highlight Ein demokratischer Volksentscheid ist IMMER richtig. Ausnahmslos. Es gibt immer verschiedene Sichten zu einem Thema. Einige sind dafü, einige dagegen usw. Was grundsätzlich richtig ist, kann der einzelne NICHT entscheiden. Weder ein Studierter Politiloge, Soziologe, oder was auch immer, noch ein Bauer, ein Schufter. Erst als gesamtes (nach der Abstimmung kann gesagt werden, wass richtig und was falsch ist.
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    • Mädi24 01.01.2017 13:26
      Highlight @Froggr ein volksentscheid ist nur de jure immer richtig, de facto aber sicher nicht, denn menschen täuschen sich auch
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 13:42
      Highlight Ohne Einbezug der damit zusammenhängenden Umstände und Bedingungen lässt sich "richtig" tatsächlich nie definieren.
      Genau darum ist ein Volks-/Entscheid aber auch nie a priori "richtig".
      Sehr wohl lassen sich aber Aussagen zu seiner Zweckdienlichkeit und den Motivationen dazu machen,
      also darüber, für wen und warum ein Entscheid SACHDIENLICH ist.
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    • Majoras Maske 01.01.2017 13:54
      Highlight Falsch Froggr, denn irren ist menschlich und auch ein Volk ist menschlich.

      Was fehlt sind saubere, parteiunabhängige Analysen, welcher Volksentscheid welche Konsequenzen wirklich nach sich zog, denn häufig entscheiden wir ja an der Urne aufgrund von Behauptungen. Dann würde der "demokratische Erfahrungswert" der Gesellschaft nicht immer verpuffen und Parteien könnten weniger behaupten, was ihnen gerade so in den Kram passt.
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    • Sapere Aude 01.01.2017 13:57
      Highlight Willkommen in der Volchsdemokratur.
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    • rodolofo 01.01.2017 14:29
      Highlight "Die Mehrheit der Lemminge hat immer recht!"
      sagte der Lemming und sprang zusammen den anderen Lemmingen über die Klippe in den Tod.

      Wenn es Dir so wichtig ist, zur Mehrheit zu gehören, dann tu und lasse immer das, was auch die Mehrheit tut!
      Mir machst Du damit nicht den geringsten Eindruck!
      Im Gegenteil! Ich halte Dich für einen "Waschlappen" mit einem schwachen Charakter und einer grossen Klappe.
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 14:58
      Highlight @ rodolofo
      Mmh... Anstand gehörte offensichtlich nicht zu Deinen Neujahrsvorsätzen, gell?🤔
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    • Froggr 01.01.2017 15:18
      Highlight Wie wollt ihr denn beurteilen können, was richtig und was falsch ist? Das geht doch gar nicht. Ich kann das auch nicht. Natürlich hat jeder eine Meinung, aber ob die richtig oder falsch ist, tja. Es gibt (höchstwahrscheinlich) kein allwissender Beurteiler, der sagen kann was falsch, oder richtig ist. Aussr eben schlussendlich das Volk.
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    • Froggr 01.01.2017 15:19
      Highlight Rodolof: Ich habe nie gesagt, ich gehöre zur Mehrheit. Und dass ich das will habe ich ebenfalls nicht erwähnt.
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    • Sapere Aude 01.01.2017 15:38
      Highlight Zuerst soll der demokratische Entscheid IMMER richtig sein und dann ist eine Beurteilung der Wahrheit nicht möglich? Widersprüchlich...
      Es gibt durchaus Modelle und Theorien, die sich mit der Wahrheit auseinandersetzen und Hilfsmittel zur Beurteilen von Aussagen anbieten, beispielsweise die Prädikatenlogik.
      Bezüglich Wahrheit und Demokratie ist noch anzufügen, dass es lediglich ein Modell zur Entscheidungsfindung ist, welches aussagt, dass diejenige Entscheidung getroffen wird, für die sich die Mehrheit entscheidet. Daraus lässt sich aber noch kein Wahrheitsanspruch ableiten.
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 15:38
      Highlight @Yallix: tolle Sätzli, aber eben, das Volk bleibt der Souverän ...

      Leider ist Demokratie durch die menschenwürdige Selbstbestimmung auch ungehinderte Willkür zu purem Eigennutz haha!

      Die Mehrheit bestimmt über eine Minderheit und Demokratie kann daher als Diktatur der Mehrheit bezeichnet werden.

      Jep, spannend spannend. Ihr wünscht euch auch ein Wahrheitsministerium? Cool. Damit wäre ja auch der mühsame Diskurs tot. Naja, es breitet sich zum Sozialismus auch immer auch das Gegenstück aus ...
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 16:07
      Highlight @Stipps
      "Leider ist Demokratie durch die menschenwürdige Selbstbestimmung auch ungehinderte Willkür zu purem Eigennutz haha!"
      Ich hoffe doch sehr, dass Du den Unterschied zwischen 'menschenwürdig' und 'ungehinderte Willkür zu purem Eigennutz' kennst und Deine diesbezügliche Äusserung darum nur traurige Erkenntnis und nicht Überzeugung ist.
      In diesem Sinn e guets Neus!
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    • rodolofo 01.01.2017 17:50
      Highlight Die Demokratie ist ein fragiles Gebilde.
      Sie verlangt von allen Beteiligten ein Bewusstsein, bei aller Verschiedenheit Teil eines ganzen Gebildes zu sein.
      Wer nur isoliert für sich selbst und für seine Gruppe von Gleichgesinnten denkt und handelt, der bringt die ganze Gesellschaft in Gefahr, oder verhält sich wie ein Fremdkörper, ein Parasit, oder eine Krebszelle.
      Der menschliche Körper ist tatsächlich ein gutes Modell dafür, wie eine Gesellschaft funktionieren sollte:
      Jede Körper-Zelle wird mit allem Nötigen versorgt und ist mit dem ganzen Körper vernetzt.
      Das Gehirn verarbeitet alle Daten...
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 18:27
      Highlight @rodolofo: Die Erkenntnis, dass DU den Staat bildest, wäre gut ... nicht ein Gehirn in Form eines Wahrheitsministeriums etc.

      @Yallix: e guets Neus! (Selbstbestimmung ist zumindest menschenwürdig)
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 19:13
      Highlight @Stipps
      Danke! - und ganz Deiner Meinung, wenn menschenwürdig nicht nur auf die eigene Person bezogen ist. 😉
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    • Sapere Aude 01.01.2017 19:19
      Highlight Stipps, dein Neusprech wird langsam wirklich unverständlich und verliert jeglichen Realitätsbezug.
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    • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 22:05
      Highlight @Sapere: Waas? Wurde grad so schön flauschig auf der grünen Auenlandschaft inmitten der weissen Ponys!
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    • Gelöschter Benutzer 02.01.2017 21:03
      Highlight @Sapere: Stimme Deiner ersten Aussage zu. Gerade in Bezug Deines Prädikatenlogik Beispieles.

      Als "lesson learned" des 2.WK hat man verstanden, dass demokratische Mehrheitsentscheide nur innerhalb eines übergeordneten Rahmens anzuwenden und zu akzeptieren sind (nicht richtig oder falsch). Ansonsten läuft ein Staat Gefahr, dass die Mehrheit über eine Minderheit bestimmt bezüglich unveräusserlicher Rechte.

      Oder wäre es legitim, wenn wir bestimmen, dass alle Berner, keine CH mehr sind und ausgerottet gehören. (extremes Beispiel)
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Mit seinem «I säge nüüt!» nervten wir früher die Eltern. Jetzt ist René Quellet gestorben

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