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Die Polizei evakuierte den Grand-Place in Brüssel. Bild: Geert Vanden Wijngaert/AP/KEYSTONE

«Terroristischer Angriff» in Brüssel: Mutmasslicher Täter ist tot

20.06.17, 21:19 21.06.17, 15:47

rüssel ist nur knapp einem blutigen Terroranschlag im Zentralbahnhof entgangen: Ein Mann wollte in einer Gruppe von Reisenden einen mit Nägeln und Gasflaschen gefüllten Koffer zur Explosion bringen. Die Attacke wurde am Dienstagabend vereitelt, der 36-jährige Marokkaner aus dem Stadtteil Molenbeek erschossen.

Der Mann, der bei der Tat «Allahu akbar!» (Gott ist der Grösste) gerufen hatte, war am Dienstagabend im Zentralbahnhof in der Innenstadt von einem patrouillierenden Soldaten getötet worden, auf den er zurannte, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Brüssel weiter bekannt gab.

Es sei niemand sonst zu Schaden gekommen. Die Situation sei unter Kontrolle.

«Es gab eine kleinere Explosion an oder bei dem Mann», sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Ine van Wymersch, am Dienstagabend gegenüber der Nachrichtenagentur DPA.

Der Einsatz der Soldaten löste Panik aus. Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Die Explosion habe im Hauptbahnhof und auf den Perrons Panik ausgelöst. Der Bahnhof sei dann evakuiert und der Bahnverkehr unterbrochen worden, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Der nahegelegene Grand-Place, Hauptsehenswürdigkeit Brüssels, wurde nicht geräumt, berichtete eine DPA-Reporterin.

Stark bewacht

Der geräumte Bahnhof werde durchsucht. Auch umliegende Gebäude würden vorsichtshalber geräumt. Die Lage sei inzwischen unter Kontrolle, sagte van Wymersch von der Staatsanwaltschaft. Die Regierung von Premier Charles Michel verfolge die Ereignisse im Krisenzentrum, sagte Regierungssprecher Frédéric Cauderlier.

In Brüssel patrouillieren an zahlreichen Orten Soldaten, nachdem die Spur der Attentäter von Paris, die im November 2015 130 Menschen töteten, in die belgische Hauptstadt führte.

Der Bürgermeister von Brüssel, Philippe Close, schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, das Zentrum der Stadt sei «ruhig». Belgiens Premierminister Charles Michel lobte den «Mut» der Sicherheitskräfte. Er kündigte eine Sitzung des Sicherheitsrats am Mittwochmorgen an.

Im März 2016 verübten islamistische Terroristen, die Verbindungen zu der Pariser Gruppe hatten, zwei Bombenanschläge in Brüssel. Dabei starben 32 Personen. Am Donnerstag und Freitag findet in Brüssel der EU-Gipfel statt. (sda/reu/afp)

(kub/sda/afp)

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  • Gelöschter Benutzer 21.06.2017 09:40
    Highlight Scheint, als dürfe man sich daran gewöhnen müssen, gewisse Europa Locations in Zukunft zu vermeiden. Offene Grenzen, ungenügende Überwachung von Moscheen und der entsprechenden Radikalisierung haben bereits jetzt ein Klima geschaffen, dass durch diejenigen gefördert wurde, die nun immer mehr nach weitergehenden Sicherheitsbestimmungen schreien.
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    • Saraina 21.06.2017 12:43
      Highlight Ich bin auch unbedingt für bessere Überwachung von Moscheen.

      Nur wird das nicht besonders viel gegen Anschläge helfen, wurden doch einige Attentäter aus Moscheen verbannt und ihre Namen den Behörden gemeldet, andere traf man eher am Bahnhof oder in einschlägigen Bars beim Drogenhandel an als in der Moschee. Klassische fromme Muslime waren sehr selten beteiligt.
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  • roterriese 21.06.2017 07:25
    Highlight War das jetzt auch ein Christen oder Westen Hasser?
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  • Thinktank 21.06.2017 07:13
    Highlight Auch eine Lösung, die Migrationspolitik auszugestalten.
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  • Mikee 21.06.2017 06:54
    Highlight Richtig toll wie sich dieses Europa entwickelt.
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    • dmax 21.06.2017 08:21
      Highlight ist doch nicht die schuld der europäer wenn ölgierige idioten aus den usa ein krieg nach dem anderen im nahen osten anzeteln, durch ihre dummheit und unvermögen islamistische organisationen sich bilden und wir als nachbar viele flüchlinge aufnehmen müssen!!!
      12 13 Melden
    • Fly Baby 21.06.2017 08:33
      Highlight Plane doch nach Verkehrstoten, wäre für dich sinnvoller.
      11 13 Melden
    • Saraina 21.06.2017 09:21
      Highlight Grauenhaft. Lasst uns daher lieber in die ruhigen angrenzenden Länder in die Ferien gegen, als da sind: Ukraine, Türkei, Syrien, Irak, Libyen...
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    • Gelöschter Benutzer 21.06.2017 10:09
      Highlight Ja Saraina, wir importieren diesselben Zustände aus genannten Ländern mit der aktuellen Migrationspolitik. Die daraus folgenden Auswirkungen scheinen wie Wehen nun vermehrt aufzutreten.
      6 8 Melden
    • Saraina 21.06.2017 12:48
      Highlight Aron, es ist schlicht nicht möglich für Europa am Welthandel teilzunehmen und Waren aller Art - auch Waffen - in alle möglichen Konfliktregionen zu liefern, Rohstoffe aus brutalen Diktaturen zu beziehen und dem Diktator ein sicheres Konto auf europäischen Banken zu führen, an geostrategischen Kriegen aktiv beteiligt zu sein, und gleichzeitig von den aktuellen Verwerfungen unbetroffen auf einer Insel der Seligen zu hausen.
      6 1 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 23:09
      Highlight @Seraina: Klar ist das möglich. Wir müssen nur die Grenzen so gut kontrollieren, wie vor 30 Jahren und aufhören via Asylheuchelei die Kriminellen der ganzen Welt hereinzubitten. Wir sollten Kriegsflüchtlingen in deren Nachbarländern lassen und ihnen dort helfen, ausnahmslos.
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  • Mr. Holmes 21.06.2017 06:54
    Highlight Die Polizei evakuierte den Grand-Place in Brüssel.

    Der nahegelegene Grand-Place, Hauptsehenswürdigkeit Brüssels, wurde nicht geräumt, berichtete eine DPA-Reporterin.

    Er wurde evakuiert und nicht geräumt, alles klar :-D
    25 6 Melden
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  • M@tt Di11on 21.06.2017 06:16
    Highlight schon wieder ein attentat auf NICHT-muslime!!!
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    • Dragon Link 21.06.2017 06:45
      Highlight Wie jetzt? Soll ein Attentat auf Muslime von "NICHT-Muslime" berechtigt sein oder was?
      36 32 Melden
    • äti 21.06.2017 06:46
      Highlight Sicher?
      10 16 Melden
    • Saraina 21.06.2017 08:00
      Highlight Woher wollen Sie wissen, dass sich zum fraglichen Zeitpunkt keine Muslime in dem Bahnhof befunden haben?

      Zudem ist die Faktenlage doch etwas dünn bis jetzt. Ein Mann viel auf, er wurde erschossen, bei ihm oder in der Nähe gab es eine kleine Explosion, der Bahnhof wurde geräumt. Wer was womit vorhatte, weiss man eigentlich nicht, und wird es wohl auch kaum herausfinden, da sich ein Prozess ja erübrigt.
      11 26 Melden
    • axantas 21.06.2017 08:05
      Highlight Er spricht vermutlich das Attentat auf die Moschee in London an, bei dem explizit erwähnt wurde, dass es ein Anschlag auf Muslime war.
      30 0 Melden
    • Saraina 21.06.2017 09:18
      Highlight Na ja, wenn ein Gotteshaus oder das Gemeinschaftszentrum einer religiösen Gemeinschaft angegriffen wird, ist das ein Anschlag auf diese religiöse Gemeinschaft. Wenn ein Bahnhof angegriffen wird, ist es ein Anschlag auf die gesamte Zivilgesellschaft.

      Danke, axantas.
      7 7 Melden
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  • Favez 21.06.2017 01:43
    Highlight Der Typ kann einem schon fast Leid tun. Da nuschelt er seine letzten Worte statt sie mit Überzeugung zu schreien.
    Wie das wohl ankommt bei den Jungfrauen im Jenseits?
    Meine Theorie: Jihadist ist tot und hinterlässt eine schaurige Leiche.
    Jenseits gibt es nicht. Und wenn doch, hätte es dort nicht viele Jungfrauen.
    Weil Sex schön ist und wir nicht mehr im Mittelalter leben.
    59 19 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.06.2017 08:25
      Highlight Ja ja, wenn er aber von einer Polizistin erschossen wurde, also von einer Frau, kommt er nicht ins Paradies und kriegt die Jungfrauen nicht!
      8 1 Melden
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  • Mia_san_mia 21.06.2017 01:18
    Highlight Super, daws sie ihn so schnell eliminiert haben. So sollte es immer sein...
    82 5 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 07:49
      Highlight Das könnte jedesmal so sein, wenn jeder rechtschaffene Bürger das garantierte Recht eine Waffe tragen hätte, oder gar die Pflicht dazu.
      14 57 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 21.06.2017 08:26
      Highlight @Vachereine: ein Terrorist *päng* oh, doch nicht.
      Macht mir Angst, Deine Vorstellung von Selbstjustiz.
      15 3 Melden
    • Fly Baby 21.06.2017 08:35
      Highlight @Vachereine jawoh, sollen doch alle rumballern wie es ihnen beliebt.
      10 2 Melden
    • Jimmy :D 21.06.2017 08:44
      Highlight Mehr Waffen = weniger Gewalt

      da hats einer begriffen

      *ironie off*
      12 2 Melden
    • Mia_san_mia 21.06.2017 09:35
      Highlight @Vacherine: Ich hoffe das ist ironisch gemeint...
      5 1 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 09:56
      Highlight @Favez: Es ist kein Märchen, dass dieser Terrorist dank Waffen unschädlich gemacht wurde. Deine Studien sind nix wert.
      @Einstürzende_Altbauten: Das passiert manchmal auch Polizisten und Soldaten. Sollen deswegen Polizei und Armee abgeschafft werden? Sicher nicht. Soldaten und Polizisten sind Menschen, wie Du und ich. Warum sollte also nicht jeder ebenso fähig sein können, und zur Sicherheit von uns allen beitragen dürfen? Die Schweiz hat eine Milizarmee, Armeewaffen zuhause beim Bürger, ohne dass deswegen die Hölle losbricht.
      Nizza zeigte, dass nicht Waffen gefährlich sind, sondern Lastwagen.
      2 8 Melden
    • who cares? 21.06.2017 10:19
      Highlight Soviel zu Good guy with a gun
      2 2 Melden
    • reaper54 21.06.2017 10:41
      Highlight Mh dann mal eine Quizfrage an alle welche etwas gegen Waffen haben (wahrscheinlich weil sie Angst davor haben und sie nicht verstehen). Wiso gibt es dann gerade im Vereinigten Königreich in welchem die Waffengesetze sehr hart sind so viele Anschläge? Ah Anschläge haben nicht mit harten Waffengesetzen zu tun...
      Sollte es in Europa schlimmer werden wäre eine Regelung wie in Israel, dass Polizisten und Spezialkräfte der Armee ihre Waffe auch zivil tragen dürfen, durchaus sinnvoll.
      4 6 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 21.06.2017 12:37
      Highlight @Vachereine: Polizei und Armee haben einen Auftrag, klare Vorgaben zum Gebrauch der Schusswaffe und sind für Gefahrensituationen trainiert. Kannst Du mir sagen, wann das letzte Mal in der Schweiz eine Person von Polizei/Armee versehentlich erschossen wurde?
      Ich möchte keine amerikanischen Zustände hier, definitiv nicht.
      3 3 Melden
    • Saraina 21.06.2017 12:51
      Highlight In Frankreich gibt es eine klare Anweisung an Zivilisten für das Verhalten in solchen Situationen: Hände über den Kopf. Leere Hände, Vachereine. Weil wenn dich die Polizei oder das Militär während einer terroristischen Attacke mit deiner Waffe in den Händen sieht, fragen sie nicht lang ob du jetzt bei den Guten oder bei den Bösen bist.
      4 2 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 14:43
      Highlight Die Schweiz hat weltweit die dritthöchste Waffendichte, aber hat eine der kleinsten Mordraten und erlitt noch keinen Terroranschlag, abgesehen von dem irrtümlichen, tragischen Attentat auf die Swissairmaschine SR330 von 1970, die eigentlich einer El-Al-Maschine galt und den Strommasten, die Ökoterrorist Marco Camenisch 1979 sprengte (Randbemerkung: Statisistisch und historisch betrachtet geht somit von den Grünen die grössere Gefahr für die Schweiz aus, als von den Islamisten. Erstaunlich, nicht wahr?!).
      Es kann also nicht stimmen, dass mehr Waffen mehr Gewalt bringen.
      4 3 Melden
    • Fly Baby 21.06.2017 15:19
      Highlight @vachereine das Attentat in Zug hast du wohl vergessen.
      1 3 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 16:06
      Highlight @Seraina: Das Risiko von der Polizei niedergestreckt zu werden beim Versuch, einen Terroristen an seiner Tat zu hindern, nehme ich in Kauf. Das fällt nicht schwer. Denn dieses Risiko ist in dieser Situation kleiner als vom Terroristen getötet zu werden, zumal die Polizei meist zu spät kommt. Für mich als Individuum und für die Gemeinschaft aller Anwesenden ist das Sterberisiko sowieso umso kleiner, je schneller die Terroristen kampfunfähig gemacht werden.
      Alle können sehen, dass ich auf einen mordenden Mann schiesse und daher zu den Guten gehöre. Soldaten und Polizisten erkennen das sofort.
      3 3 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 16:22
      Highlight @Fly Baby: Zug fällt nicht in die Rubrik Terrorattentat, sondern in die Rubrik Amoklauf.
      Mir ging es um Terror, nicht um Amok. Das sind gesellschaftlich und politisch ganz verschiedene Dinge.
      Aber: Wären die Damen und Herren Kantonsräte bewaffnet gewesen, dann hätten sie Leibacher nach seinen ersten paar Schüssen neutralisieren können und es hätte mit Sicherheit weniger Tote und Verletzte gegeben.
      Waffen verbieten zu wollen, heisst den Bürger schutzlos an Kriminelle, Terroristen und Amokläufer ausliefern zu wollen. In meinen Augen ist das menchenverachtend zynisch.
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    • who cares? 21.06.2017 17:13
      Highlight Und wer schützt mich vor ziellos herumschiessenden Zivilisten?
      Wie erkennst du eigentlich einen Terrorist Vachereine? Weil er arabisch aussieht?
      4 3 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 20:14
      Highlight @who cares? Du bist also einer derer, die nicht einschreiten, wenn sie sehen, dass jemand in Not ist. Dafür gibt es andere, die da zuständig sind, nicht war? Falsch! Manchmal bist Du jener, der für ein Prügel beziehendes Kind dazwischen gehen muss, der Erste Hilfe leisten muss, der einfach nur laut schreien muss, wenn üble Typen einem Mädchen nachstellen. Weil Du Schuld auf Dich lüdest für das Unheil, das Du geschehen lassen würdest, wenn Du nichts dagegen tätest.
      Der Terrorist entlarvt sich durch seine Tat. Je schneller danach er unschädlich gemacht wird, desto weniger Opfer sind zu beklagen.
      3 1 Melden
    • Favez 21.06.2017 20:16
      Highlight Du bist einfach fakten-resistent Vachereine.
      "Obwohl nur 5 Prozent aller Menschen auf der Welt US-Amerikaner sind, fanden 31 Prozent der «mass shootings» dort statt. Und international betrachtet (171 Länder für die Zeit von 1966 bis 2012): Wie man Daten auch dreht und wendet – der stärkste statistische Zusammenhang zur Gewalt ist die Rate der Waffenbesitzer im jeweiligen Land."

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    • Favez 21.06.2017 20:21
      Highlight Ich finde übrigens auch, das Polizisten bewaffnet sein sollten. Aber nicht Jede/r Zweite auf der Strasse.
      In diesem und vielen anderen Fällen hat die Polizei einen guten Job gemacht, sie sind ja auch ausgebildet worden an der Waffe. Es sterben aber auch Unschuldige und es gibt viele Suizide, Amokläufe, usw. auch in der Schweiz.
      2 1 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 20:49
      Highlight @Favez: In der Schweiz sterben so wenige Menschen durch Feuerwaffen, wie kaum irgendwo sonst auf der Welt, trotzdem die Schweiz eine der höchsten Waffendichte weltweit aufweist.
      Dieses Gegenbeispiel wiederlegt Deine Behauptung, dass eine hohe Waffendichte eine hohe Zahl von Schusswaffenopfern verursacht.
      Zudem liegt auf der Hand, das die Absenz von Feuerwaffen Gewalt nicht verhindert. Der Völkermord in Ruanda von 1994 wurde vorwiegend ausgeführt mit Macheten. Es gibt kein einprägsameres Beispiel dafür, dass Waffen keine Voraussetzung sind für brutalste, tödliche Gewalt.
      2 2 Melden
    • who cares? 21.06.2017 21:25
      Highlight Wtf Vachereine? Nur weil ich nicht andere gefährden will, in dem ich selbst mit meiner Waffe herumfuchtle und auf alles ziele, dass sich bewegt, bin ich jemand der nicht hilft?
      Ich habe schon genug Leuten in meinem Leben geholfen, als dass ich mir solche Anschuldigungen bieten lassen muss.
      1 1 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 22:22
      Highlight @who cares?: Du sollst nicht mit einer Pistole herumfuchteln. Das wäre verantwortungslos. Es ist für's erste schon viel erreicht, wenn Du uns die Waffe tragen lässt. Und wenn es soweit ist, und Du gerade günstig stehst, und ich ihn nicht schon erschossen habe (Ich kann das. Auf 10 m treffe ich einen Fünfliber, auf 50 einen Torso. Es gibt bessere Schützen) dann kannst Du dem Terroristen das Genick mit blossen Händen brechen, ihm den Schädel einschlagen mit einer Glasflasche. Aber wenn Du es nicht tust, obschon Gelegenheit dazu war, dann bist Du schuld an den Toden, die Du nicht verhindert hast.
      2 1 Melden
    • Favez 22.06.2017 01:02
      Highlight Das ist so, wir haben mehr Waffen pro Kopf (2,3 - 4,5 Mio insgesamt) als die USA und "nur" 0,5 Tote pro 100'000 Einwohner (USA: 5).
      Aber in der Schweiz gibt es dafür überdurchschnittlich viele Familienmorde mit anschliessendem Selbstmord, wobei Schusswaffen eine zentrale Rolle spielen. In 43 Prozent der Fälle wird eine solche verwendet, bei Schweizer Tatpersonen sogar in 67 Prozent der Fälle. Bei Morden im häuslichen Bereich werden in 84 Prozent der Fälle legale Schusswaffen verwendet.
      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Die-zwei-Seiten-der-Schweizer-Waffenkultur/story/18688042
      0 1 Melden
    • Vachereine 22.06.2017 07:44
      Highlight @Favez: Deine Zahlenspiele sind sinnlos. Insgesamt haben wir in der Schweiz eine sehr kleine Rate an Gewaltverbrechen, trotz einer sehr hohen Waffendichte. Das heisst, dass es falsch ist zu behaupten, mehr Waffen bedeute mehr Gewalt und Tod. Daran ändert Deine Aufzählung nichts. Du zählst die Verteilung der Mordwerkzeuge auf. Das ist belanglos. Sie waren offensichtlich alle tödlich. Gäbe es keine Schusswaffen, dann wäre kein einziges der Opfer nicht ermordet worden. Es wäre bloss nicht erschossen worden, dafür aber erdrosselt, erschlagen, vergiftet, erstochen, ersäuft, totgefahren, ...
      2 1 Melden
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  • trololo 20.06.2017 23:24
    Highlight Kann mich jemand aufklären? Wieso ist Belgien eigtl so sehr auf der Zielscheibe ? Die sind ja doch gar nicht grossartig involviert im nahen Osten?
    31 31 Melden
    • WatsonLeser 20.06.2017 23:40
      Highlight Hat doch sehr warscheinlich mit der EU-Kommission in Brüssel zu tun.
      21 55 Melden
    • osaliven 20.06.2017 23:41
      Highlight Gescheiterte Integrationspolitik, starke ghettoisierung in den Grossstädten. Hohe Jugendlichkeitarbeitslosigkeit. Politisch unstabil. Wie die Vergangenheit zeigt klappt daher die Kommunikation unter den einzelnen Behörend nicht so gut, was die Isalmisten natürlich ausnutzen
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    • rauchzeichen 20.06.2017 23:53
      Highlight weil sie auch kolonisiert haben? keine ahnung, aber frankreichs und englands vergangenheit ist allen bekannt, aber auch belgien unterhielt afrikanische kolonien. so könnte belgien mit auf die liste gerutscht sein. aber alles was wir tun können ist vermuten. was im kopf eines fanatisch religiösen abgeht, ist nicht vorstellbar
      17 73 Melden
    • mob barley 21.06.2017 01:06
      Highlight Wie osaliven sagt. Viele unintegrierte/radikale Muslme,evtl. Parallelgesellschaft in Brüssel.

      Ich würde das aber eher als Zeichen der Schwäche sehen. Man versucht die Anschläge als Einzelner, wo man gerade ist (Brüssel, Ansbach, Nizza), und mit minimalem Aufwand durchzuführen, anstatt sich noch international koordinieren zu können.
      46 2 Melden
    • LeCorbusier 21.06.2017 06:05
      Highlight @Domino
      Ist nicht gerade vor kurzem ein "weisser Christ" in eine Menge Muslimischer Menschen gefahren in London?
      11 42 Melden
    • Tilman Fliegel 21.06.2017 06:14
      Highlight Es hat im Fall auch schon viele Terroristen gegeben, die nichts mit fem Islam zu tun hatten. Deren Gemeinsamkeit? Europäischer Ursprung.
      15 37 Melden
    • ConcernedCitizen 21.06.2017 08:00
      Highlight @LeCorbusier: muss der "weisse Christ" jetzt jeweils bei den nächsten 20 "alahu akbar" Anschlägen erwähnt werden?
      4 5 Melden
    • Saraina 21.06.2017 08:02
      Highlight Die meisten Opfer des "islamistischen" Terrors sind übrigens Muslime. Nur, aussereuropäische, braune Tote interessieren hier natürlich niemanden.
      16 24 Melden
    • Mia_san_mia 21.06.2017 09:36
      Highlight @Le Corbusier: Und was willst Du uns damit sagen?
      3 1 Melden
    • LeCorbusier 21.06.2017 20:24
      Highlight @mia: Dass weder Religion, Kultur, Hautfarbe, mann, frau... etc. eine Rolle spielt.
      Menschen und nicht Christen oder Muslime verüben diese Taten ;)


      (Menschen mit gravierenden Problemen)
      1 0 Melden
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  • G. Schmidt 20.06.2017 22:53
    Highlight Zum Glück hat hier die letzte Instanz funktioniert...

    Frage mich aber wieviele Terroranschläge sonst schon früher vereitelt wurden und wieviel potenzielle Jihadisten sonst noch unterwegs sind?
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    600
  • Re Né 20.06.2017 21:45
    Highlight Hoffentlich nicht wieder Verletzte oder gar Opfer unter Unbeteiligten! 🙏🏼 Momentan lassen mich die Nachrichten hoffen....
    49 11 Melden
    600

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