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Die italienische Grenzwache evakuiert am Donnerstag die Insassen eines vollgepferchten Schlauchboots. Bild: AP/ANSA

Für das Drama der Flüchtlinge gibt es nur eine Lösung: Europa muss sie reinlassen

Europa will Flüchtlingstragödien im Mittelmeer mit Abschreckung verhindern. Ein sinnloses Unterfangen: Zu gross ist die Attraktivität des Kontinents. Eine grosszügige Aufnahme wäre nötig, doch dafür fehlt der Mut. 

26.04.15, 08:39 04.05.15, 11:54

Die Beschlüsse des EU-Sondergipfels zur Flüchtlingskrise am Mittelmeer sprechen eine klare Sprache: Es ist die der Abschreckung. Die Mittel für den Grenzschutz sollen verdreifacht, die Schlepper bekämpft und ihre Boote zerstört werden. Afrikanische Staaten sollen ihre Landesgrenzen besser kontrollieren, damit die Flüchtlinge gar nicht bis an die Küste gelangen. Wer es trotzdem nach Europa schafft, soll rasch abgeschoben werden.

Die «Festung Europa» soll standhalten, um jeden Preis. Von einer grosszügigeren Aufnahme, mehr Möglichkeiten zur legalen Einwanderung oder Verteilquoten auf die Mitgliedsstaaten war keine Rede. «Der Flüchtlingsgipfel der EU – er war ein Gipfel des Selbstbetrugs», kommentierte der ARD-Hörfunk die Beschlüsse vom Donnerstag. Die «Abschreckungs-Union» werde nicht funktionieren, weil kein Schrecken grösser sei als jener, dem die Flüchtlinge entkommen wollten.

Drama im Mittelmeer: Trauermarsch in Brüssel

Und weil Europas Attraktivität ungebrochen ist, Eurokrise hin oder her. So lange der Kontinent als Hort des Wohlstands und der Stabilität erscheint, so lange werden Menschen, die unter Armut, Perspektivlosigkeit und Krieg leiden, zu uns kommen. Und sich durch nichts aufhalten lassen. 

«Europa, der enge und doch weite Kontinent, könnte viel mehr Flüchtlinge als bisher aufnehmen.»

Thomas Schmid, Herausgeber «Die Welt»

Gerade die Schweiz hat damit ihre Erfahrungen gemacht. Wiederholt wurde in den letzten 30 Jahren das Asylgesetz verschärft. Die Zahl der Asylbewerber aber nahm höchstens kurzfristig ab, denn die Magnetwirkung des «Paradieses» Schweiz ist zu gross. Selbst wenn wir eine Mauer um das Land errichteten, die Flüchtlinge würden einen Weg finden.

Zeit, das Undenkbare zu denken: Warum nehmen wir in Europa die Flüchtlinge nicht einfach auf?

Flüchtlingsdrama vor Rhodos

Es ist eine ketzerische Frage in einer Debatte, in der die Vernunft zwischen Empörung auf der einen und Zynismus auf der anderen Seite einen schweren Stand hat. Erste Stimmen in diese Richtung aber sind zu vernehmen. Alle reinzulassen sei «die einzige echte Lösung für Europas Migrationskrise», schreibt das linksliberale US-Onlineportal Vox. Auch Thomas Schmid, Herausgeber des rechtslastigen Springer-Blatts «Die Welt», rüttelt am Tabu: «Europa, der enge und doch weite Kontinent, könnte viel mehr Flüchtlinge als bisher aufnehmen.»

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Libanon mit seinen vier Millionen Einwohnern hat mehr als einer Million Bürgerkriegsopfern aus Syrien Zuflucht geboten. Ein Kraftakt, der das kleine Land an die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Und der doch aufzeigt, welche Möglichkeiten Europa hätte. 

Selbst die angeblich eine Million Flüchtlinge, die in Libyen zur Fahrt über das Mittelmeer bereit sein sollen, wirken im Vergleich relativ. «Unsere wohlgeordnete Halbinsel verfügt noch immer über viel Aufnahme-, Anverwandlungs- und Integrationskraft», meint Thomas Schmid.

Umfragen zeigen, dass die Europäer womöglich grosszügiger sind, als ihre Regierungen annehmen. Laut einer am Freitag vorgestellten Umfrage der ARD wollen 50 Prozent der Deutschen mehr Flüchtlinge aufnehmen, 44 Prozent sind dagegen. Eine grosse Mehrheit von 70 Prozent sprach sich dafür aus, legale Einwanderungsmöglichkeiten nach Europa zu schaffen. Der alternde, müde Kontinent könnte die meist sehr motivierten Migranten gebrauchen.

Eine grosszügige Aufnahmepraxis wäre ein Gebot der Vernunft. Die Realpolitik verhindet, dass sich diese Erkenntnis durchsetzt.

Die Kehrseite einer grosszügigen Aufnahme sollen nicht verschwiegen werden. Wenn Europa seine Tore für Einwanderer öffnet, könnte eine Sogwirkung entstehen, die nicht zuletzt den Herkunftsländern schadet. Flankierend müssten die Lebensbedingungen dort verbessert werden. In Nordafrika sollten die Europäer jene Staaten tatkräftig unterstützen, in denen Ansätze zu einer positiven Entwicklung erkennbar sind, Marokko etwa und vor allem Tunesien.

Eine starke Einwanderung aus Afrika und Nahost wird zudem das Gesicht des Kontinents verändern – eine Perspektive, die viele ängstigt. Schmid sieht ein Europa, «in dem es die rechtsstaatlich-republikanische Leitkultur schwerer als bisher haben wird, sich zu behaupten». Das mag übertrieben sein, schliesslich wollen viele wegen dieser Leitkultur zu uns. Die Herausforderungen an die von Schmid gerühmte Integrationskraft werden trotzdem immens sein.

Abschreckung statt Aufnahme: David Cameron am Brüsseler Gipfel. Bild: Virginia Mayo/AP/KEYSTONE

Die heutigen Regierungen wollen sich ihnen nicht stellen. Sie fürchten, dass die geringste Lockerung der restriktiven Flüchtlingspolitik den Rechtspopulisten in die Hände spielen wird. Der britische Premierminister David Cameron kündigte am Brüsseler Gipfel mit markigen Worten die Entsendung eines Kriegsschiffs ins Mittelmeer an, von einer Aufnahme von Flüchtlingen wollte er aber nichts wissen. Cameron droht die Abwahl, weil die einwanderungskritische United Kingdom Independence Party (Ukip) seinen Konservativen Wähleranteile abjagt.

Auch die Schweiz bietet hier ein unrühmliches Beispiel: Das Thema Asyl ist neben der EU der wichtigste Erfolgsfaktor der SVP. Nicht umsonst hat sie damit geliebäugelt, im Wahljahr eine neue Asyl-Initiative zu lancieren. Dabei trägt Europa eine Mitverantwortung an der Misere. Man muss dazu nicht gleich die alte Kolonialismus-Platte auflegen. Europäische Schiffe fischen die Gewässer Afrikas leer und entziehen den lokalen Fischern die Lebensgrundlage. Gleiches gilt für die Bauern, die durch hoch subventionierte europäische Agrarprodukte bedrängt werden.

Eine grosszügige Aufnahmepraxis wäre ein Gebot der Vernunft. Die Realpolitik verhindet, dass sich diese Erkenntnis durchsetzt. So lange Europa aber ein Magnet für die Armen und Gepeinigten bleibt, so lange werden sie kommen und lieber im Meer ertrinken, als die Hoffnung auf ein besseres Lebens aufzugeben. 

Wer glaubt, dass Abschreckung das Problem lösen wird, belügt sich selbst.

Umfrage

Soll Europa mehr Flüchtlinge aufnehmen?

  • Abstimmen

1,506 Votes zu: Soll Europa mehr Flüchtlinge aufnehmen?

  • 49%Ja, es ist die einzig richtige Lösung.
  • 51%Nein, gegen den Andrang hilft nur Abschreckung.

Private Seenotretter im Mittelmeer

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Zap 28.04.2015 07:24
    Highlight Der Artikel ist in Kurzsichtigkeit kaum noch zu ubertreffen.
    11 8 Melden
  • Roger Gruber 27.04.2015 13:22
    Highlight "Europa muss sie reinlassen". Es gibt 500 Mio. Afrikaner, und ich weiss nicht wieviele Menschen im mittleren Osten. Europa kann sie nicht alle reinlassen, das hat mit Fremdenhass oder Kaltherzigkeit nichts zu tun, sondern nur mit gesundem Menschenverstand. Europa sollte sich von den USA emanzipieren, deren Verbrechen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge anklagen und zu Reparationszahlungen verpflichten. Damit würden die Ursachen der Flüchtlingsströme beseitigt.
    28 9 Melden
  • Statler 26.04.2015 23:00
    Highlight Boah, ich lese die Kommentare und frag mich «was'n hier los?». Hat jemand bei 20 Minuten und dem Blick angerufen, Watson hätte zu wenig Kommentatoren?
    Chilled's mal!
    Die Situation in Afrika ist so verfahren, das lässt sich weder mit Seeblockaden noch anderen Hauruck-Übungen auf die Schnelle lösen. Dass sich in den Ländern was ändern muss, steht ausser Frage. Dass wir (also die sog. ziviliserte, westliche Welt) daran mit schuld sind und dementsprechend unseren Teil dazu beitragen müssen, ebenso. Was wir aber jetzt, sofort tun können, ist die Grenzen zu öffnen und den Menschen zu helfen.
    23 31 Melden
    • Angelo C. 27.04.2015 11:41
      Highlight Auch wenn man einen expliziten Nonsens oftmals wiederholt, wird er dadurch nicht wahrer :-)!

      Zuerst gilt es zu bedenken, was sowas für einen in grossem Stil aufnehmenden Staat bedeutet : Schulplätze und Angebote unzureichend und problematisch, Wohnsituation zu prekär, es sei denn man wolle Ghettisierung in Lagern. Zuwachs von vielen Analphabeten und Mindergebildeten, welche beruflich nicht integriert werden können und meist lebenslänglich (inkl. den Familiennachzug) durch die ausblutenden Sozialwerke alimentiert werden müssten. Durch weitgehende Inakzeptanz in breiten Schichten einheimischer Bevölkerung allmähliches Ansteigen der Kriminalität und nachfolgende Radikalisierung, besonders bei Muslimen denkbar (Banlieus von Paris lassen grüssen). Wo soll also der langfristige Nutzen sowohl für die Flüchtlinge wie für die Einheimischen liegen? Nur vordergründig hehre Gedanken sollten immer zuende gedacht werden, eine Qualität die ich bei den meisten Gutwilligen entschieden vermisse. Doch was reden wir hier eigentlich noch langatmig um diese Details herum? Eine kollektive Aufnahme wird weder durch Europa, noch durch die Schweiz erfolgen. Niemals. Eine gesicherte Erkenntnis. Sowas ist weder politisch noch bevölkerungsmässig mehrheitsfähig. Also, lassen wir's doch am Besten gleich und werden wieder realistisch.
      31 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 16:06
    Highlight Zeit, das Undenkbare zu denken: Warum nehmen wir in Europa die Flüchtlinge nicht einfach auf?

    Akzeptiert
    Die CH nimmt sich 100´000 der millionen fluechtenden an.
    und dann.......

    Die finanzierung duerfte das kleinste problem sein doch mal nur das einfachste
    - verpflegung (+- 25 Mio/Mt = +- 8.75 pro tag wie ADA)
    - unterbringung, und da faengt das problem bereits an, wo, wie, dauer,
    zelt-, container- oder barrackenlager, alles winterfest ?
    - alles andere zubehoer, welches einem menschen einigermassen die wuerde laesst, kleidung, hygiene, pflege, beschaeftigung
    - dazu kaeme die gesammte logistik

    Mal angenommen das ganze kostet pro monat um die 65 MIo CHF, problemlos verkraftbar, auch wenns jahre dauert, aber dann, was mache ich mit 100k leuten die im bestehenden system mehr als ueberzaehlig sind.

    IMHO logischer schluss, es muss vor ort etwas unternommen werden.
    Laender die bereits heute fluechtlinge aufgenommen haben muessen
    mit diesen mitteln, die vor ort ein mehrfaches wert sind unterstuetzt werden. Nicht unbedingt mit geldern die in schwarzen loechern versinken, mit material und helfern. (ich kauf schweizer rotkreuzwolldecken und nestle notrationen fuer babys sehr guenstig auf dem markt in somalia)

    Am noetigsten ist sicher eine erste ueberlebenshilfe, obdach und nahrung, spaeter koennen ausbildungshilfen, schulen und handwerk folgen. In all diesen lagern fehlt es im moment an der logistik, mobile militaerkuechen mit personal, aerzte, container, zelte koennten helfen.

    Das wichtigste, es gilt den leuten vor ort eine zukunftsperspektive aufzuzeigen die sie in mitteleuropa (mit sicherheit) niemals haben werden.




    52 15 Melden
    • M@tt Di11on 26.04.2015 17:30
      Highlight Wie immer logisch und durchdacht. Stimme Dir voll zu.
      26 9 Melden
    • dGehrig 26.04.2015 17:54
      Highlight Kurzfristig müssen wir die Grenzen öffnen und legale Einreisemöglichkeiten schaffen.
      Mittel- und speziell langfristig funktioniert das wie du es bereits erwähnt hast immer schlechter.
      Was also tun? Eben genau jene systematische Ausbeutung möglichst schnell beenden, Hilfe vor Ort UND die Grenzen öffen.
      Die drei Elemente schliessen sich nicht aus und sind auch nur gemeinsam sinnvoll.
      9 19 Melden
    • decay 26.04.2015 20:13
      Highlight Absolut logisch durchdacht.thumbs up
      10 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.04.2015 01:18
      Highlight @dGehrig - zugegeben, fuer kurzfristige aktionen hab ich auch keinen anderen weg, als die armen teufel aus dem meer zu fischen und diese aufzunehmen, zu versorgen. Dies sollte aber doch mit dem ziel der rueckfuehrung geschehen. Unterlaesst man das wird es sehr schnell zu ghettobildungen kommen. Eine soziale integration dieser (zunehmenden) menge an fluechtlingen selbst ueber ganz europa halte ich nicht fuer realistisch.

      Ich koennte mir vorstellen aus diesen gezielt leute auszuwaehlen, z.b. handwerklich auszubilden um diese dann in ihrem stammland als ausbilder und motivator einzusetzen.
      18 3 Melden
  • Habicht 26.04.2015 15:46
    Highlight Ich finde die Idee von Mussie Zerai, Auffangzentren und Asylantrag in Libyen, bzw. in den Heimatländer der Flüchtlinge, nicht schlecht.
    Dann bekommen nämlich vielleicht auch mal die wirklich armen eine Chance. Das Durchschnittseinkommen in Eritrea beträgt irgendwas zwischen 450 und 500 Dolar, alleine die Überfahrt von Libyen kostet schnell mal 2000Dollar aufwärts, der Transport nach Libyen nochmals dasselbe. Wie soll sich das eine Familie leisten können? und genau da liegt ein grosses Problem. Es reisen grösstenteils junge männliche Flüchtlinge (siehe Bild oben) und keine Familien ein.
    23 9 Melden
    • odin 26.04.2015 19:02
      Highlight Wie soll man in Libyen Auffanglager erstellen ( 90% der Bootsmigranten starten aus Libyen) wenn da Bürgerkrieg herrscht und Islamisten ( darunter auch IS) sich ausbreiten?? Frau Sommaruga und Herr Gattiker müssten da mit zwei Regierungen, mehreren Millizen und zahlreichen Stämmen verhandeln. Da muss man mit Sachverstand und Logik argumentieren und nicht mit Emotionen, purer und undarchdachter Aktionismus, nur damit etwas gesagt ist!!
      15 4 Melden
    • Habicht 26.04.2015 22:10
      Highlight Das Ziel ist ja, dass die Flüchtlinge in ihren jeweiligen Heimatländern den Asylantrag z.B über ausgebaute Botschaften oder Zentren in ihren Heimatländern stellen können. So wird die Flucht nach Libyen ebenfalls eingedämmt.
      Dass das langfristige Ziel politische Stabilität, sei es in Libyen, Eritrea oder wo auch immer, sein muss sollte klar sein.
      4 7 Melden
    • odin 27.04.2015 21:45
      Highlight 1. sprach ich hier von Auffanglagern und nicht von Botschaftsasyl. 2. Auffanglager wären dann logischerweise in den Transitländern und nicht in den Ländern wo diese Leute flüchten, bzw. diese Leute ja nicht in dem Land um Botschaftsysl bitten, in dem sie verfolgt werden, sonst wären sie wie Assange darin gefangen. Und da die meisten Leute über das Transitland Libyen flüchten, müssten diese Lager auch dort sein, was wegen dem Bürgerkrieg aber nicht möglich ist. Weiter südlich ist dann die Sahara und der Sahel, wo man so viel Leute in Lagern kaum ernähren könnte.
      3 1 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 26.04.2015 15:06
    Highlight Der Link fand ein Vorposter hier: http://www.watson.ch/!303748413
    - Sorry Peter, aber du bist ein Opportunist. Eine Kohärenz in deinen Artikeln find ich keine. Momentan mit dem Flüchtlingschaos passt es und du kannst dich als "Gutmensch" verkaufen. Du weisst, dass es nicht passieren wird, weil nicht mehrheitsfähig. Niemals geht es hier um Einzelschicksale. Da verdient (fast) jeder eine Chance. Leider aber kann man die Probleme von Millionen in Afrika und Nahost nicht in der Schweiz und in Europa lösen. Deshalb ist deine Lösung ganz sicher kein Weg.
    46 10 Melden
    • Peter 26.04.2015 19:01
      Highlight Ich ein Opportunist? Ist es nicht vielmehr opportunistisch, sich auf die Mehrheitsfähigkeit zu berufen? In solchen existentiellen Fragen ziehe ich es vor, das Undenkbare zu denken. Oder gegen den Mainstream zu schwimmen.
      17 23 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 26.04.2015 19:21
      Highlight @Peter: Sorry Peter, aber meine Antwort auf die gestellte Frage lautet ja. Weil es für dich einfacher ist. Du fühlst dich besser und denkst: "ich bin ein Menschenfreund und guter Mensch". Anscheinend hast du deine Meinung in der Zwischenzeit geändert. Weil Sie passt nicht mehr zu deinen früher geäusserten Ansichten. Aber der von dir skizzierte Weg ist bloss vordergründig ein Ausweg. Unsere Gemeinschaft und Kultur ist nicht darauf vorbereitet. Viel viel mehr Menschen als auf den Booten sterben im Syrienkonflikt Tag für Tag. Wo bleibt dein Engagement zu einer friedlichen Lösung hier?
      22 11 Melden
    • Babalu 26.04.2015 22:50
      Highlight und du Peter Gasser hast dir eine schöne kleine Philosophie zurechtgelegt. Deinen Egoismus kaschierst du dadurch, dass du alle, die diesen in Frage stellen verunglimpfst. Deine Argumentation basiert auf einem primitiven Prinzip: alle, die anders denken nennst du "Gutmenschen", was absurderweise in deiner beschränkten Welt als Beschimpfung gilt. Du bist dann wohl ein "Schlechtmensch" , du willst einfach nicht auf die 2 SUV`s in der Garage ein IPhone, ein IPad, ein MacBook usw. verzichten. Dann gib es wenigsten ehrlich zu, dass dir der Luxus wichtiger ist als die Flüchtlingsschicksale.
      6 17 Melden
    • Peter 27.04.2015 09:22
      Highlight Welche Ansichten meinst du? Meine Kritik an der Zuwanderung aus der EU? Ich habe weniger diese an sich kritisiert als die Blindheit der Eliten aus Politik und Wirtschaft für deren negative Folgen. Ausserdem habe ich die frühere Unterschichts-Zuwanderung explizit gelobt, als Win-Win-Situation für alle. Von dort ist der Weg nicht allzu weit zu einer grosszügigeren Aufnahme von Mittelmeer-Flüchtlingen.

      Und vom Gutmenschen-Denken habe ich mich vor längerer Zeit verabschiedet. Mein Ansatz ist durch Realitätssinn motiviert. Kurzfristig ist es die beste Lösung, die Flüchtlinge reinzulassen.
      7 14 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 27.04.2015 10:01
      Highlight @Babalu: Ganz schön heftig. Hast mit Vollgas Attacke immer beste Erfahrungen gemacht? Du kannst es nennen wie du willst. Ich muss jetzt sowieso in meinen BMW X3 (natürlich mein Zweitwagen) steigen... tss selten so ein Unsinn gelesen.
      @Peter: "Unterschichts-Zuwanderung"? Aber wenn die Zuwanderer mehr wünschen, mehr Platz, mehr Verkehr, Lohn usw. dann ist es nicht mehr Win-Win? Sorry, aber das ist für mich nicht kongruent! Ausserdem ist eine kontrollierte Zuwanderung nicht mit einer unkontrollierten Massenzuwanderung zu vergleichen - Leider habe ich nicht mehr Platz. Aber eine schöne Diskussion!
      7 5 Melden
    • Peter 27.04.2015 10:22
      Highlight Einverstanden, eine gute Diskussion. Und dass meine Argumentation nicht ganz widerspruchsfrei ist, lasse ich gelten. Ist bei diesem Thema auch schwierig.
      6 4 Melden
    • Babalu 27.04.2015 13:04
      Highlight @ Peter Gasser. Was du schreibst ist ein völliger Unsinn. Du plapperst hier Stammtischsprüche und auf Kritik und Gegenargumentation reagierst du mit Beleidigungen. Bemitleidenswert...
      6 7 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 27.04.2015 13:36
      Highlight @Babalu: Du weisst, was ein Argument ist? Anscheinend nicht. Beleidigend und unterstellend wurdest du als erstes. Argumente hast du aber keine. Du bist nicht in der Lage, objektiv auf Andersdenkende einzugehen. Diese sind in deiner Logik gleich primitiv, mitleidslos und leben in einer beschränkten Welt! Dein Mitleid kannst dir sparen für Menschen, die es brauchen können. Geh und mache etwas konstruktives. Ich muss nun meine zwei SUV putzen...
      7 4 Melden
    • Babalu 27.04.2015 16:59
      Highlight Ob du es wahrhaben willst oder nicht, du bist ein mitleidsloser Egoist. Wer solche Sprüche, wie du klopft, der sollte einen Spiegel vorgehalten kriegen. Finde dich damit ab und hör auf zu heucheln nach dem Prinzip: "schrecklich das mit den Flüchtlingen, aber die sollen ja nicht denken, dass sie was von mir kriegen". Deine zynische Haltung hilft dir als innere Rechtfertigung, um die Spannung abzubauen zwischen: "eigentlich ist anderen helfen gut, aber eigentlich möchte ich wegen niemanden auf den Wohlstand zu verzichten". So jetzt kannst diese Spannung beim SUV-Schrubben abbauen.
      3 6 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 27.04.2015 18:03
      Highlight @babalu: ha ha, selten so gelacht! und wo baust du deine Spannungen ab? Zieh los und geh helfen. Du kannst mich und eine Mehrheit deiner Mitmenschen sehen wie du möchtest. Am Schluss zählen die eigenen Taten und nicht salbungsvollen Worte... Ah mein SUV ist wieder blitzblank...
      5 4 Melden
    • Babalu 27.04.2015 18:43
      Highlight Es ist schön in der Mehrheit mitzulaufen. Bedenke, dass in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts Meinungen mehrheitsfähig waren, für welche sich viele nachher lange geschämt haben. Die Lehre nach dem 2. WK war mitunter, dass es gewisse allgemein gültigen Grundsätze gibt auf die sich alle Europäer einigen, wie die Menschenrechtskonvention. Nun kommt ein Flüchtlingsdruck auf Europa und diese Rechte werden mit Füssen getreten. Stammtischproleten haben dadurch Aufwind und endlich mal viele Gleichgesinnte. Wenn du selten so gelacht hast, muss dein Leben fader als fade sein...
      4 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 15:05
    Highlight Mal ernsthaft, der Lage entsprechend. Viele Leiden. Und wenn der Buddha auch gesagt hat "alle Lebewesen leiden", so ist die Absurdität der Situation, dies als normal anzuschauen, Wahnsinn.
    Ich leide auch und bin trotzdem stark um den Schwachen zu helfen.
    6 17 Melden
  • Jol Bear 26.04.2015 14:49
    Highlight Europa ist, trotz EU, ein Verbund von Staaten ohne einheitliche Aussenpolitik. Die aktuelle Flüchtlingsproblematik ist nicht vorübergehend, wird wohl über weitere Jahre so bleiben. Die USA haben hier keine grosse Ambitionen auszuhelfen. Möchte Europa das Problem nachhaltig angehen, bliebe eigentlich nur eine großangelegte langfristige Aktion mit Einsätzen und Engagement (politisch, militärisch, wirtschaftlich) in den Herkunftsländern der Flüchtlinge, in einer Allianz mit ausgewählten afrikanischen Staaten. Zu solcher gemeinsamer Politik sind die Europäer, wie damals im Fall Ex-Jugoslawien, offensichtlich nicht fähig.
    31 3 Melden
  • Mikee 26.04.2015 14:21
    Highlight "Das Paradies Schweiz/Europa", lasst sie nur alle unkontrolliert rein. Dann verschwindet die Meinung automatisch aber auch das Paradies, die Sicherheit, die Bewohner die Geld haben auszuwandern usw. und ich will dann niemand weinen sehen. Den wir werden so auch zu einem kaputten Land. Bin für System Australien und Hilfe vor Ort alles andere ist Rosa-Welt-Denken.
    65 20 Melden
    • Babalu 26.04.2015 22:58
      Highlight Du verstehst wohl nicht, dass die Leute jetzt in diesem Moment auf der Flucht vor Krieg sind. Hilfe vor Ort, dass ich nicht lache, willst du etwa heute Abend den Syrienkonflikt beenden, die Taliban verjagen? Hilfe vor Ort bedeutet für dich, dass du dich mit dem Leid dieser Leute nicht beschäftigen musst. Du bist dir wohl sehr sicher, dass du selber nie auf der Flucht sein wirst, deshalb kannst du auch solche Sprüche klopfen.
      6 10 Melden
    • Mikee 27.04.2015 15:51
      Highlight @Babalu hm, ich sehe in meinem Text nicht DIE Lösung. Weil ich wie du auch nicht weiss was das beste wäre. Hilfe vor Ort ist eine schwammige Aussage. Hilfe kann Krieg bis zu Ausbildung alles bedeuten. Was ich aber weiss ist, hier in Europa alle aufzunehmen ist ganz sicher der schlechteste Weg! Je mehr wir aufnehmen, desto mehr kommen. Das sollte langsam jedem klar sein, haben ja nun genug Beispiele. Mal abgesehen das sie nicht in unsere Kultur passen und ein grosse Menge noch schwieriger ist zu Integrieren. Unsere Behörde ist schon mit dem heutigen Stand komplett überfordert, dazu kommen noch Infrastruktur Probleme die wir heute schon haben. Das geht von Schulen über Wohnungen bis zu den Zügen und Strassen. Für all das haben wir heute in unserem Land nicht mal ein Lösung und ihr wollt mal so 100'000 aufnehmen. Ganz grosses Kino.
      7 3 Melden
    • Babalu 27.04.2015 18:31
      Highlight Dann sollen sie andere aufnehmen, die noch weniger Infrastruktur haben und viel ärmer sind als die Schweiz? Tolle Lösung! Das Argument Flüchtlinge nicht aufzunehmen, weil sie in "deine" Kultur nicht passen zeigt die Ignoranz gegenüber dem Leid dieser Leute.
      4 7 Melden
    • Mikee 28.04.2015 00:27
      Highlight Ach @Babalu wird mein letzter Kommentar zu deinem sein. Hat kein Zweck. Habe deine anderen Kommentare auch gelesen. Hauptsache du kannst uns als ignorant und dich als gut Mensch hinstellen. Von meiner ganzen Antwort reitest du auf einem Wort rum das auch noch das unwichtigste ist. Für alles andere hast du natürlich keine Lösung Hauptsache Leute aufnehmen, egal was für Konsequenzen wir dann haben. Ich erwarte von dir das du dich um einen Flüchtling persönlich kümmerst.
      5 2 Melden
  • Luki Bünger 26.04.2015 13:58
    Highlight Erinnert stark an den amerikanischen Jahrhundertirrtum des "war on drugs". Ich weiss nicht wie's euch so geht, aber mir sind 5000 registrierte Flüchtlinge lieber als 500 illegale. Die gehen nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im informellen Sektor arbeiten.
    Und hört doch einfach mal auf mit diesen hirnverbrannten Dystopien. IS, Pariser banlieues usw., das hat alles überhaupt gar nichts mit dem Flüchtlingswesen zu tun, das sind alles innereuropäische, hausgemachte Probleme.
    31 48 Melden
    • Mikee 26.04.2015 14:23
      Highlight In welcher Welt lebst du. Wach auf.
      39 30 Melden
    • Babalu 26.04.2015 22:59
      Highlight Mikee, tut mir Leid für dich, dass du so viel Schiss hast..
      8 9 Melden
  • odin 26.04.2015 13:26
    Highlight Phantastereien von einem linken Pistolenblatt ohne jegliche Substanz. Oder nimmt Herr Blunschi bei sich zu Hause auch einige WirtschaftsFlüchtlinge auf?
    61 29 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 15:28
      Highlight Ein sehr dummes Todschlagargument. Es geht um Menschenleben, mein Liebster. Bisschen mehr Empathie wäre hier angebracht.
      31 42 Melden
    • odin 26.04.2015 18:53
      Highlight Herr Marjanovic, in der warmen Redaktionsstube kann jeder solche Töne von sich geben, aber bin mir nicht sicher, ob Herr Blunschi dann WirtschaftsFlüchlinge bei sich zu Hause aufnehmen würde??

      Oder Herr Glättli einige der 100.000 die er in die Schweiz holen will, Frau Huber-Hotz einige der 50.000 die sie in die Schweiz bringen will. OK. die Drei würden zusammen 6 Flüchtlinge aufnehmen. Dann hätten wir aber immer noch 99994, bzw 49994 Flüchtlinge, die wir in diesem winzigen Land unterbringen müssten, wo es aber massiv an Wohnraum fehlt, andere Staaten bei den Flüchtlingen kneifen!
      12 5 Melden
    • Peter 26.04.2015 19:06
      Highlight Wenn sie sich mit einem Schlafsack auf dem Fussboden begnügen, warum nicht? Jetzt aber im Ernst: Derartige "Argumente" sind bloss Ausdruck eines fehlenden Willens, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
      14 20 Melden
    • Hanjo 27.04.2015 21:39
      Highlight Dafür bin ich überzeugt, dass der odin nicht in der warmen Stube sitzen kann, sondern - wie die meisten Schweizer - ums pure Überleben kämpft und daher genau weiss, wie sich ein Flüchtling fühlt?
      2 2 Melden
    • odin 27.04.2015 21:46
      Highlight wen meinen Sie jetzt Peter?
      1 3 Melden
    • odin 27.04.2015 22:12
      Highlight auf jeden Fall mag ich keine Scheinflüchtlinge Herr Jaggi, für die echten muss es einen gerechteren Verteilschlüssel geben, wo auch solche Länder wie Polen und andere Mitteleuropäische Staaten, stärker verpflichtet werden müssen, die bei der Flüchtlingsaufnahme kneifen, aber sonst nach unserem Lebensstandart trachten. Diese EU Neulinge haben auch Pflichten und nicht bloss Rechte!! Total unsolidarisch was diese da abliefern!!
      5 2 Melden
  • zombie1969 26.04.2015 12:32
    Highlight "Europa muss sie reinlassen"
    Immer wenn jemand einen solchen Spruch loslässt, müsste eine Asylunterkunft im Umfeld dieses Menschen eingerichtet werden.
    Die Sprüche wären längst verstummt.
    Grenzen öffnen und die Menschen mit einer steigenden Anzahl an Einbrüchen alleinlassen, Doppelpass verteilen und plötzlich sind die IS-Kämpfer Einheimische.
    Es gibt genug Beispiele dafür, dass diese Sorte Menschen sich abgekoppelt hat.
    Was solche Menschen loslassen ist aber nur die Vorbereitung auf deutlich höhere Flüchtlingszahlen, wie es auch das mediale Trommelfeuer der letzten Tage schon gezeigt hat.
    68 32 Melden
    • Michèle Seiler 26.04.2015 13:01
      Highlight "Die Sprüche wären längst verstummt."

      Weil natürlich das, was dich und andere überfordert, alle überfordert ... Dass das Problem bei dir liegt, kann nicht sein, oder?
      27 49 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 12:22
    Highlight Herr Somm hat meiner Meinung nach zu diesem schwierigen Thema einen wesentlich differenzierteren und realitätsnäheren Artikel verfasst (auf Bazonline zu finden).
    24 18 Melden
    • Angelo C. 26.04.2015 12:28
      Highlight Bitte immer den allfälligen Link mitliefern! Danke...
      16 6 Melden
    • Sunking_Randy_XIV. 26.04.2015 13:02
      Highlight http://bazonline.ch/ausland/europa/Der-Tragoedie-zweiter-Teil/story/14891926?track

      Somm bringt nicht wirklich einen konkreten Vorschlag, sondern liefert nur eine weitere Analyse..
      6 9 Melden
  • saukaibli 26.04.2015 12:09
    Highlight Für alle die keine Ahnung über die Beziehung Europa - Afrika haben, eine kindergerechte Erklärung, ab ca. 3 Minuten geht's los.
    14 8 Melden
  • Lowend 26.04.2015 12:04
    Highlight Noch eine kleine Frage. Läuft hier eigentlich ein SVP-Wettbewerb, wer den widerwärtigsten, menschenverachtendsten Kommentar absondern kann? Die Unmenschen hauen einem hier ja ihre Propagandafloskeln derart ungeniert um den Kopf, dass man eigentlich am liebsten mal sehen möchte, was diese widerlichen Schreibtischhetzer und Klugscheisser in Wirklichkeit machen würden, wenn sie auf dem Mittelmeer den vielen tausend Afrikanern in kleinen Boten beim absaufen zuschauen müssten!
    37 63 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 13:36
      Highlight Einige der Kommentare entstammen Sockenpuppen, da bin ich mir sicher. Was mir aber vor allem auffällt ist, dass beim Thema Flüchtlinge eine Unmenge an Kommentatoren mitschreiben, die bei anderen politischen Themen komplett fehlen. Ich bin mir sicher, dass diejenigen die dahinterstecken auch systematisch andere Online-Kommentarspalten beglücken: Tagi, 20Min, Blick, BAZ. Falls da Geld mitspielt würde es mich nicht wundern, denkbar ist aber auch eine organisierte volontäre Aktion. Blogs wie PI-News rufen ja regelmässig in ihren Kommentarspalten zu Schreibaktionen auf. Meinungshoheit undso...
      20 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 14:01
      Highlight wird auf Blogs zu Schreibaktionen aufgefordert, so wird meist einfach ein Link gepostet. Dies erklärt weshalb gewisse Schreiberlinge immer nur ein bestimmten Artikel beackern bzw. ein bestimmtes Thema. Auch wenn es zugegebenermassen etwas paranoid klingt, aber solche Netzwerke sind nicht zu unterschätzen. Schnell wird aufgrund der schieren Masse die Meinungshoheit simuliert.
      15 14 Melden
    • Lumpirr01 26.04.2015 14:04
      Highlight @lowend: Wie kann man so ein Posting verfassen und alle, die anderer Meinung sind, als widerliche Schreibtischhetzer und Klugscheisser beschimpfen und selber nicht merken, dass man sich damit selber zu einem der grösste Hetzer (speziell gegen die SVP) qualifiziert?????
      39 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 14:09
      Highlight @Lumpirr: der grösste Fehler den man machen kann ist es tolerant gegenüber der Intoleranz sein. Dein rhetorischer Trick ist durchschaut.
      19 28 Melden
    • Lowend 26.04.2015 14:41
      Highlight Herzlichen Dank D00A! Es tut gut, dass es noch Menschen gibt, welche die wahren Zusammenhänge erkennen. Mehr kann man dazu nicht mehr schreiben.
      15 25 Melden
    • Bowell 27.04.2015 07:36
      Highlight Da steckt doch sicher wieder der Putin dahinter!
      8 5 Melden
  • Joël Furrer (1) 26.04.2015 11:58
    Highlight Kümmert euch lieber um die Arbeitslosen und armen Menschen hier in Europa, als um die Einwanderer
    58 33 Melden
    • Sunking_Randy_XIV. 26.04.2015 13:12
      Highlight Tolle Haltung, die du hast; schubladisieren und draufhauen. Völlig irrelevant, wo jemand geboren wurde, sobald er arbeitslos oder arm ist, sollen alle gleichbehandelt werden - egal, wo seine Heimat ist. Diese Grenzen müssen wirklich endlich weg..
      20 34 Melden
    • Maxx 26.04.2015 13:36
      Highlight Das funktioniert nur, wenn alle Länder ein gleiches Lebens-Niveau haben. Sonst ist der Zustrom aus den ärmeren Ländern logischerweise vorprogrammiert. Und das gibt dann garantiert Zoff. Aber fang doch schon bei Dir an und nimm einen Flüchtling auf oder gehe in Deiner Freizeit in einem Asylantenheim aushelfen. Nur grosse Sprüche klopfen und Leute die sich Sorge machen diffamieren hilft nicht.
      30 10 Melden
    • Oberon 26.04.2015 14:36
      Highlight @Maxx
      Der erste Satz von Dir zeigt die Problematik eigentlich schon auf.
      Ich bin immer noch der Meinung wir sind aus Sicht der Globalisierung einfach noch nicht so weit.

      7 4 Melden
    • Sunking_Randy_XIV. 26.04.2015 16:49
      Highlight @ Maxx: Ersteres kann ich leider nicht machen, dafür ist der Platz bei mir zu klein. Aber ja, ich habe in einem Durchgangszentrum für Asylbewerber gearbeitet. Übrigens bin ich voll mit dir einverstanden; das grosse Wohlstandsgefälle ist eines der Hauptprobleme, weshalb eine Umverteilung von oben nach unten, sowie von Nord nach Süd absolut nötig wäre. Und diffamieren tu ich hier niemanden, aber ich habe ein Problem damit, wenn man Menschen in In- und Ausländer unterteilen will.
      9 10 Melden
  • Kaiserin 26.04.2015 11:47
    Highlight Im Moment fällt es mir sehr schwer, mir eine klare Meinung zu diesem Thema zu bilden. Es ist komplex und jede Lösung scheint Vor- und Nachteile zu haben. Allerdings müssen wir uns vor Augen halten, dass es einerseits um MENSCHEN geht, ob nun politisch Verfolgte oder "nur" wirschaftlich Benachteiligte. Und andererseits müssen wir uns klar machen, dass Restriktionen noch selten etwas gebracht haben.
    26 14 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 11:46
    Highlight für den nächsten EU Gipfel schlage ich einen Mal-Wettbewerb vor. Gesucht wird das bestverständlichste Schild mit der Botschaft: "euern Reichtum nehmen wir gerne, eure Armut kotzt uns an. Behaltet sie". Das Siegerland bekommt einen Vorzug gegenüber anderen EU Staaten in Sachen Schürfrechte. Das Schild wird an der ganzen nordafrikanischen Küste aufgestellt. wahlweise mit der Ergänzung"ersauft bitte leise, euer Tod stört sonst unsere Selbstgefälligkeit"
    36 32 Melden
    • Babalu 26.04.2015 23:05
      Highlight cooler Kommentar, Danke!
      4 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.04.2015 01:24
      Highlight .
      8 5 Melden
  • alessawardo 26.04.2015 11:33
    Highlight Einige Kommemtare hier sind langsam auf 20 Minuten-Niveau abgesunken.
    36 24 Melden
    • Sunking_Randy_XIV. 26.04.2015 13:14
      Highlight Hoffentlich bleibt uns wenigstens das Blick- oder gar Schweizerzeit-Niveau erspart ;)
      17 13 Melden
    • alessawardo 26.04.2015 15:55
      Highlight Anhand der Blitze erkenne ich: Dem ist nicht so.
      11 10 Melden
  • Angelo Hediger 26.04.2015 11:33
    Highlight Es tut mir Leid. Aber es passen nun man nicht alle Menschen hier rein. Man sollte lieber mal den Grund für ihre Flucht "beheben" anstatt darauf zu warten dass sich das Problem von alleine löst.
    58 15 Melden
    • Nick Name 26.04.2015 12:02
      Highlight Was ich an solchen Haltungen vermisse, ist ein kurzer Blick (mit mehr oder weniger Distanz) auf sich selbst.
      Unsere Erde bietet schlicht zu wenig Ressourcen, damit alle Menschen so leben können wie z.B. wir in der Schweiz, in Europa. Diese Einsicht allein sollte fundamentale Konsequenzen haben, vor allem in Politik und Wirtschaft, schliesslich (oder auch als Erstes ...) im Leben jedes Einzelnen.
      29 11 Melden
    • Angelo Hediger 26.04.2015 18:48
      Highlight Also würden sie sagen Afrika hat alle Resourcen ausgeschöpft? Ich denke bei weitem noch nicht!
      11 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 11:33
    Highlight Angenommen, wir würden alle Flüchtlinge reinlassen und jedem Asyl gewähren, der in Libyen auf die Überfahrt wartet. Angenommen wir senden dieses humanitäre Signal aus - ja was dann? Denken sich dann die anderen Millionen von Afrikanern: "Hey, meine Mitbürger haben es nach Europa geschafft, ich bleibe aber hier, weil ich standfest bin"? Wohl kaum. Wenn man das Mittelmeer öffnet, werden an der libyschen Küste bald nicht mehr eine Million Flüchtlinge warten, sondern dutzende. Dass Europa aber nicht halb Afrika retten kann, sollte jedem klar sein.
    69 12 Melden
  • Michèle Seiler 26.04.2015 11:32
    Highlight Unabhängig davon, was langfristig dafür sorgt, dass weniger Menschen flüchten müssen (ich bin dafür, diese beiden Sachen getrennt zu betrachten), sehe ich es als humanitäre Pflicht an, die aufzunehmen, die aus der Not heraus (auch, aber sicher nicht nur aus wirtschaftlicher Not heraus) hierher kommen.

    Denen dürfte es um Welten schlechter gehen als irgendwem hier, und dass viele anfangen zu heulen, weil sie ein bisschen weniger haben oder sogar nur Angst davor haben, in Zukunft weniger zu haben (immer noch nichts im Vergleich mit der Lage dort), und mit Dingen konfrontiert werden, die anders sind als das, was sie in ihrer kleinen Welt bisher gesehen haben, ist mir absolut unverständlich und ziemlich schwer zu ertragen.
    26 21 Melden
  • JJ17 26.04.2015 11:31
    Highlight Europa und vorallem die EU soll zuerst ihre eigenen Probleme in den Griff kriegen, bevor wir allen anderen helfen. Konkret denke ich da an die Jugendarbeitslosigkeit, Griechenland oder auch den Balkanraum, in dem auch nicht alles goldig ist. Danach können wir den anderen helfen, wenn die ihre eigenen Probleme nicht lösen können. Und dann habe ich noch eine Frage an den Autoren: Mögen Sie die ländliche Schweiz mit all ihren Traditionen, so wie sie im Moment ist, etwa nicht? Wollen Sie eine Schweiz die eigentlich nur aus Zürich besteht? Ich meine damit nicht dass Zürich schlecht wäre, aber für die jetztige, gut funktionierende Schweiz braucht es beide Pole, das ländliche und die Städte. Deswegen können wir 1'000'000 Einwohner mehr echt nicht gebrauchen. Dies würde nur die Schweiz kaputt machen. Oder möchten Sie im Sommer etwa durch die Berge wandern und anstatt Murmeli und Steinböcke sehen Sie nur noch Wolkenkratzer wie der geplante Turm von Vals?
    40 22 Melden
    • svogu 26.04.2015 12:11
      Highlight Da muss ich nachfragen: Vergleichen sie wirklich die Probleme der Flüchtlinge mit Ihrer Angst einen Wolkenkratzer zu sehen? Das ist absurd. Es sterben täglich Menschen beim Versuch zu flüchten, weil sie in Ihrer Verzweiflung keinen anderen Ausweg kennen und sie beschweren sich, dass es zu "städtisch" werden könnte.
      23 29 Melden
    • JJ17 26.04.2015 13:58
      Highlight @svogu: Meine Angst ist einfach dass die Schweiz bald nicht mehr die Schweiz ist, sondern einfach eine einzige grosse Stadt, wenn das so weitergeht!
      21 14 Melden
    • Citation Needed 26.04.2015 18:11
      Highlight Jj16, die zun. Verstädterung ist m.E. eine Realität die rein gar nichts mit Bootsflüchtlingen zu tun hat. Auch "normale" Einwanderung (Arbeitsmarkt, nicht Asyl/Flucht) ist nicht der Grund dafür. Beides, Zuwanderung und Verstädterung sind Auswirkungen desselben langfristigen und weitreichenden Strukturwandels.
      9 5 Melden
    • Citation Needed 26.04.2015 18:13
      Highlight Ps: der Turm von Vals wird ja nicht gebaut, um Flüchtlinge unterzubringen oder Wohnraum zu schaffen. Der ist eher ein Prestigeprojekt.
      11 3 Melden
  • rogerflieger 26.04.2015 11:18
    Highlight Europa wird für diese einmal Politik gehasst werden, und die Rechnung kommt am Schluss!!
    20 14 Melden
  • saukaibli 26.04.2015 11:07
    Highlight Wie gut Abschreckung funktioniert sieht man ja seit eh und je bei der Drogenpolitik: nichts. Und solange Europa aktiv die Entwicklung Afrikas verhindert, werden die Flüchtlingsströme auch nicht aufhören. Wenn wir uns durch Ausbeutung und Zerstörung der Ressourcen, unfaire Handelsbeziehungen und Unterstützung korrupter Regimes in Afrika bereichern, solange will die verarmte Bevölkerung zu uns ins "Paradies". Was Europa zurzeit macht ist unfair, brutal und absolut antichristlich.
    27 19 Melden
  • _kokolorix 26.04.2015 11:01
    Highlight ich finde der artikel ist verkehrtherum aufgebaut. das grösste problem ist die wirtschaftsbeziehung europas zu den herkunftsländern. erste und wichtigste massnahme wäre rücksichtslose verfolgung von jeglicher korruption per gesetz. sie ist die grundlage von allen dikdaturen. nordkorea wäre schon längst verschwunden wenn das regime nicht von russland und china gestützt würde.
    zweite massnahme müsste sein die lokalen wirtschaften vor den subventionen unserer exportwirtschaft zu schützen.
    flankierend müssen die flüchtlingsmassen so gesteuert werden, dass es möglich wird sie in autonomen lagern möglichst nah an ihren herkunftsländern zu betreuen. dort sollen sie alles lernen können was es zum aufbau einer freien, rechtssicheren zivilgesellschaft braucht. diese massnahme ist ohne militärischei absicherung nicht realisierbar! aber vielleicht ist es sinnvoller menschenleben zu opfern um unterdrückten, ausgebeuteten menschen zu helfen als ein paar superreichen ein sorgenfreies leben zu ermöglichen
    23 7 Melden
    • Peter 26.04.2015 12:05
      Highlight Dieser Ansatz ist enorm aufwändig, er funktioniert höchstens mittel- bis langfristig. Kurzfristig aber kommen die Leute zu uns.
      11 19 Melden
    • _kokolorix 26.04.2015 12:28
      Highlight @Peter
      auch mittel und langfristige lösungen müssen einmal angegangen werden. unsere eisenbahninfrastruktur konnte ja auch nicht vom ersten tag an gewinn bringen.
      zum kurzfristigen kann einfach niemand sagen was wir mit all den menschen hier machen sollen. wenn ein junger mann den ganzen tag nichts tun kann als den reichtum der hiesigen bevölkerung zu bewundern wird er wohl früher oder später kriminell
      24 3 Melden
    • Luki Bünger 26.04.2015 13:39
      Highlight Nichts tun kann ist gut. Nichts tun DARF
      7 7 Melden
  • Lowend 26.04.2015 10:53
    Highlight Die SVP-Partei-Pappageien vervielfältigen wie immer nur ihren Hass und ihre Hetze und es stört die Hassprediger gar nicht, dass sie durch diese unmenschliche Asylpolitik den Schleppern ihr Handwerk erst ermöglichen. Dass ist genau so wie einst die Drogenpolitik für die Kriminalität und die Drogentoten verantwortlich war, was vielen Politikern nicht störte, weil diese Toten damals ihre Politkarrieren befeuerten! Das Problem mit den Drogentoten hat erst aufgehört, als es Anlaufstellen gab und so lange Europa sich abschottet, ist diese menschenverachtende Politik schuld am Mittelmeer-Massenmord!
    46 53 Melden
    • Lumpirr01 26.04.2015 11:07
      Highlight @Lowend: Lieber Lowend: Ausser Dir und ein paar anderen Sozialromantikern wirst Du zu dieser Meinung kaum Zustimmung ernten!
      33 28 Melden
    • poga 26.04.2015 11:14
      Highlight Interessante Sache wenn der allesaufwatsongegendiessvp-Papagei
      die Schuld den SVP-Propaganda-Papageien in die Schihe schiebt.
      18 17 Melden
    • Maria B. 26.04.2015 12:06
      Highlight Lowend: Inhaltsloses leeres Geschwätz, stets bloss im Zusammenhang mit deinem Lieblingsfeindbild SVP für die linke Galerie. Dies selbst hier, bei einem durchwegs gesamteuropäischen Problem, das nun wirklich bloss sehr zweitrangig mit dieser Partei was zu tun hat. Es geniesst allgemeine Beachtung und auch grossmehrheitlich die Ablehnung durch alle denkfähigen Bevölkerungsschichten.
      29 14 Melden
    • Lowend 26.04.2015 12:18
      Highlight Ich heule nicht mit den Wölfen und bin lieber ein Sozialromantiker, Gutmensch und wie die Reichspropaganda der svP alle Andersdenkenden verunglimpft, als ein extrem rechter Unmensch und Menschenverachter, der die Schweiz mit seinem braunen Gesinnungsmüll verdreckt, um daraus für seine Auftraggeber politisches Kapital zu schlagen. Und ja, dass mit dem fälschen der Zustimmung und Ablehnung haben die Reichspropaganda-Pappageien inzwischen auch auf Watson recht gut drauf; Zwar nicht so gut wie beim Blick und 20Minuten, aber es zeigt doch das perverse Verhältnis der svP zu Demokratie und Wahrheit!
      3 10 Melden
    • Lowend 26.04.2015 12:58
      Highlight Auf menschenverachtende Hetze gewürzt mit persönlichen Beleidigungen antwortet man besser nicht. Fälscht einfach weiter die Hertzchen und Blitzchen im Auftrag der Partei und zeigt so eure antidemokratische Gesinnung, denn so lange man euch nicht als dass bezeichnen darf, was ihr in Tat und Wahrheit seit, haben Diskussionen mit trolligen Partei-Papageien keinen Sinn. Ihr dürft sozial denkende Menschen wie mich ruhig weiter als Sozialromantiker bezeichnen, oder in die Nähe der Kommunisten stellen. Ich darf leider nicht schreiben, was ihr seit, da jede Einordnung der rechten Hetzer zensiert wird.
      3 11 Melden
    • Lowend 26.04.2015 15:47
      Highlight Ach Lumpirr, offensichtlich halten sich die Sozialromantiker und die immer gleich klingenden "arme Afrikaner sollen selber schauen, wo sie bleiben"-Vertreter ungefähr die Waage und zu Maria, es ist ja schön, wenn man das Gefühl hat, angeblich im Namen des "Vouchs" zu sprechen, aber es hat gleichzeitig auch etwas sehr überhebliches, aber hat jemand von euch konkrete Vorschläge, wie man das grosse Sterben in Mittelmeer beenden kann? Ich möchte einfach bei meinem nächsten Urlaub nicht in Leichen schwimmen!
      9 18 Melden
    • Lumpirr01 26.04.2015 17:23
      Highlight @Lowend: Damit Du bei Deinem nächsten Urlaub nicht in Leichen schwimmen musst, hätte ich folgenden Vorschlag: Du tritts (wie ich das vor 15 Jahren tat) einem privaten Verein für Entwicklungshilfe bei und opferst Deinen Urlaub für Projektarbeit in einem afrikanischen Land. Da gibt es noch jede Menge Dörfer ohne Schule und ohne Brunnen mit Trinkwasserqualität. Die Botschaften verfügen über genügend passende förderungswürdige Objekte! Auf Grund meiner Erfahrung in Afrika weiss ich, dass es nicht die einfache Landbevölkerung ist, die flüchten will. Leider sind es die bestens ausgebildeten Leute!
      18 4 Melden
    • Lowend 26.04.2015 18:30
      Highlight Voll einverstanden. Doch wenn die intelligenten Menschen kommen, ist es doch sehr schade, dass sie hier in Zentren versauern? Wäre in dem Fall doch gescheiter, wenn sie hier etwas lernen könnten, damit sie selber ihren Landsleuten weiterhelfen können. Im übrigen fliege im Herbst kurz für einige Konzerte nach Ouaga, nur dass ich dort dann wohl von den Bourkinabais etwas lernen kann, was aber als Bassist nicht verwunderlich ist. Leben wäre eh ein Geben und Nehmen, nur dass wir hier, trotz, oder gerade wegen unseres extremen Reichtums, ein echtes Problem mit dem Geben haben.
      8 8 Melden
    • Lumpirr01 27.04.2015 00:23
      Highlight @Lowend: Es freut mich, dass Du Burkina Faso kennst. In diesem ursprünglich ärmsten Land Afrikas ist unser Haupteinsatzgebiet und hier konnten wir schon viel erreichen (u.a. 2 Schulhäuser in Fada, 1 Blindenschule in Bobo, 1 Schule in Kantchari & 1 in Ouahigouya, diverse Trinkwasserbrunnen, usw.). Unser letzter Besuch hat gezeigt, dass die Schulen & Pumpen funktionieren und die Lehrerlöhne vom Staat bezahlt werden. Alle Projekte wie auch alle Reisespesen haben wir mit unserem privaten Geld bezahlt. Wir engagieren immer auch lokale Entwicklungshelfer, welche die Aktivitäten vor Ort begleiten.
      11 0 Melden
  • seneca 26.04.2015 10:27
    Highlight Unsere Politiker und RotGrünen Gutmenschen sollten sich zuerst um die mehr als 300'000 Ausgesteuerten kümmern, wo jährlich 30'000 Neu-Ausgesteuerte jämmerlich absaufen....aber das schein die noblen Gutmenschen wenig zu interessieren. Die wollen lieber den Wirtschaftsflüchtling helfen, dass ist ja auch medienträchtiger als die eigenen Ausgesteuteuerten vor dem Absaufen im eigen Land zu retten...jedoch, das wird sich spätestens bei den Wahle 2015 brutal rächen...wetten!
    71 39 Melden
    • SanchoPanza 26.04.2015 11:08
      Highlight du bist lustig, was glaubst du denn was die rotgrünen versuchen?!? die Bürgerliche Mehrheit verhindert jegliche Vorstösse in diese Richtung!!! Das einzige was man Rot-Grün vorwerfen kann, ist das sie vor dieser rechten Mehrheit kapituliert haben. Ideen welche für Ausgesteuerte usw zugute kommen würden, kommen dann jeweils von deren Jungparteien.

      Aber gell, das bedingungslose Grundeinkommen wirst du trotzdem ablehnen?!? obwohl es EXAKT für Ausgesteuertre gedacht wäre!
      29 18 Melden
    • saukaibli 26.04.2015 11:17
      Highlight Wow, du schmeisst ja in richtigen SVP-manier mit Schlagwörtern um dich. Wirtschaftsflüchtlinge, hört man meistens mit anderen Naziparolen wie Lügenpresse zusammen. Für dich ist es wohl ein wirtschaftlicher Grund, wenn man aus Syrien flüchtet weil man in diesem kriegsversehrten Land ja keine Arbeit mehr findet. Hä, diese faulen Syrer sollen doch nicht so schwierig tun, sollen doch ihre Frauen dem IS als Sexsklavinnen überlassen und ihre zerstörten Städte wieder aufbauen, auch wenn sie jederzeit erschossen werden könnten. Hauptsache wir müssen keinen Rappen für Menschen in Not ausgeben. Das nennen wir dass europäisch-christliche Werte.
      24 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 11:41
      Highlight Kümmern sich denn die rechtspopulistischen Schlechtmenschen von der SVP um die Ausgesteuerten? Bitte sagen sie mir was die SVP in den letzten Jahrzehnten gutes für die gewöhnlichen Arbeitenden in der Schweiz getan hat.
      28 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 11:51
      Highlight Und wie kommst du darauf dass die SVP mehr für die Ausgesteuerten tut? Deine Polemik gegen rotgrün ist einfach _verlogen_!
      21 19 Melden
    • pun 26.04.2015 11:55
      Highlight Wer kürzt denn die ganze Zeit Renten, Arbeitslosengeld, IV und was ihnen noch einfällt um die Armen noch ärmer zu machen - während gleichzeitig schon eine neue Unternehmenssteuerreform ansteht, als ob bei der letzten nicht schon genügend Geschenke an die Grosskonzerne verteilt wurden? Deine tollen Schlechtmenschen!
      29 10 Melden
    • Sille 26.04.2015 12:31
      Highlight seneca falsch und das wissen Sie. das Grundeinkommen war für alle gedacht...Bleiben Sie bei der Wahrheit.
      9 11 Melden
  • sleeper 26.04.2015 10:20
    Highlight Auch wenn viele nun wieder argumentieren werden, dass dies wieder Mal ein klassisch "linker" Artikel ist (womit sie nicht ganz unrecht haben), steckt viel Wahrheit darin. Obwohl die Vorstellung für einige der Horror ist, müssen wir uns aber auch bewusst sein, das wir den Prozess auch mit Abschreckung höchsten verlangsamen und nicht aufhalten können. Wenn Europa ein Fass ist, so haben wir momentan einen Deckel mit nur kleinen Löchern drin oben drauf. Da das Fass aber im Dauerregen steht, wird es sich dennoch langsam füllen und irgendwann gleich voll sein, als hätte es nie einen Deckel gegeben.
    31 18 Melden
    • The Destiny 26.04.2015 12:57
      Highlight Das ist aber kein Grund den Deckel wegzunehmen oder die Löcher größer zu machen.
      18 4 Melden
    • sleeper 26.04.2015 13:36
      Highlight Dem widerspreche ich nicht. Die Geschwindigkeit, in der sich das Fass füllt, ist relevant, da Integration Zeit braucht und schwerer wird, je mehr Personen aufs Mal integriert werden müssen. Daher halte ich es für entscheidend, dass eine Art "long term European integration plan" (LTEIP, gesprochen L-Teip; catchy oder?) entwickelt wird, auch mit sinnvollen Asyl-Quoten, um die Flüchtling möglichst gut aufzuteilen und möglichst effizient zu integrieren. Momentan versteckt sich die EU hinter ihrer Abschreckungs-Politik und zögert langfristige Lösungen zu diskutieren und umzusetzen.
      13 1 Melden
    • Statler 26.04.2015 22:35
      Highlight Die Leute brauchen aber JETZT Hilfe, sleeper, nicht in ein paar Jahren oder Jahrzehnten.
      Irgendwie hab' ich das Gefühl, das viele den Unterschied zwischen einem Flüchtling, der Asyl beantragt und einem Immigranten, der hier bleiben will, nicht ganz verstehen. Bei Ersteren wäre die Idee nämlich, dass sie wieder in ihr Land zurückkehren, sobald dies die Situation zulässt. Die müssen nicht zwangsläufig integriert werden, sondern brauchen vor allem was zu Essen und ein Dach über dem Kopf.
      Und dann müssten wir natürlich aktiv dafür sorgen, dass sie wieder in ein sicheres Land zurückkehren können.
      3 7 Melden
    • sleeper 29.04.2015 15:08
      Highlight @Statler: Natürlich haben Sie recht. Das Problem ist akut und viele Menschen sterben Tag für Tag. Tragischerweise sehe ich aber kurzfristig keine Lösung die politisch umsetzbar ist. Wie oben gefordert, alle herein zu lassen wird niemals umgesetzt. Auch eine Art Auffangzentren aus dem Boden zu stampfen ist kurzfristig einerseits mit sehr hohen Kosten verbunden und andererseits aussenpolitisch sehr heikel. Leider scheint die einzige Möglichkeit in unserer politischen Realität, langfristige Lösungen schnellstmöglich aus zu arbeiten und umzusetzen.
      1 0 Melden
  • Merida 26.04.2015 10:16
    Highlight Was ist mit der Hilfe im Herkunftsland? Diktaturen sind nirgends auf der Welt tolerierbar! Politische Einmischung ist immer schwierig, aber die Menschen dort können sich allein nicht wehren!!!
    57 2 Melden
    • SanchoPanza 26.04.2015 11:09
      Highlight ach du meinst weil es in Irak, Afghanistan, Syrien, Lybien usw so gut funktioniert hat?
      11 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 11:54
      Highlight Der Westen stürzt die von ihm eingesetzten und unterstützten Diktaturen nur dann, wenn diese sich entschliessen mit anderen Mächten Geschäfte zu machen. Mit Russland zb.
      11 8 Melden
  • Buri Erich 26.04.2015 10:05
    Highlight Ich verstehe nicht genau, wie dies die Situation im Mittelmeer verbessern soll.
    Konsequenterweise müsste man diese Flüchtlinge somit gleich Vorort abholen um Ihnen die gefährliche Reise in Booten von Schleppern zu ersparen.
    39 10 Melden
    • pun 26.04.2015 11:56
      Highlight Fährenverbindungen von den Küsten der nordafrikanischen Länder nach Europa wären ein Anfang.
      11 13 Melden
    • Uther 26.04.2015 12:14
      Highlight Wenn Flüchtlinge auf legalem weg nach Europa gelangen könnten, müsste niemand Schlepper anheuern, man würde über die Grenze gehen wie du und ich. Keine Boote, kein Ersaufen, keine Toten. Dass bei offenen Grenzen mehr Menschen emmigrieren würden, scheint zwar intuitiv schlüssig, entspricht aber nicht empirischen Daten (vgl. Interview im Tagesanzeiger mit François Gemenne). Auch wenn wir die Grenzen komplett dicht machen, kommen nicht weniger, aber es sterben mehr.
      16 18 Melden
  • Angelo C. 26.04.2015 10:02
    Highlight Selten so einen unsinnigen Artikel gelesen, so eine verantwortungslose Forderung. Hier die passende Antwort eines nicht minder links angesiedelten Tagesanzeiger-Journalisten, der die Sache aber doch wesentlich realistischer, differenzierter - und den gegebenen Tatsachen und Fakten entsprechend beurteilt : http://tagi.ch/1609776
    55 21 Melden
    • Peter 26.04.2015 10:25
      Highlight Weiterwursteln ist keine Lösung, sondern defätistisch und zynisch. Hat die Wohlstandsfestung Europa wirklich nicht mehr zu bieten?
      32 50 Melden
    • Kronrod 26.04.2015 10:39
      Highlight Der Integrationsaufwand darf nicht unterschätzt werden. Europa kämpft bereits damit, die vorhandenen Flüchtlinge zu integrieren. Ich denke da etwa an die trostlosen Pariser Banlieus. Die zeigen auch gut auf, dass ab einer kritischen Masse von Einwanderern keine Integration mehr stattfindet, sondern Ghettos entstehen. Das kann nicht das Ziel sein.
      47 10 Melden
    • saukaibli 26.04.2015 11:23
      Highlight Wie schon Albert Einstein sagte: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." Genau das wird aber ständig gemacht.
      12 14 Melden
    • Angelo C. 26.04.2015 11:48
      Highlight Korrektur bzw. besserer Link zum weitaus realistischeren Tagi-Artikel von Sandro Benini, gewiss auch ein Linker....

      http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Das-Elend-wird-bleiben/story/16097760
      9 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 11:57
      Highlight @Kronrod
      die Probleme in Frankreich beruhen darauf, dass eben nie versucht wurde die algerischen Einwanderer zu unterstützen und zu integrieren. Die Entwicklung war absehbar und gewollt.
      11 17 Melden
    • Statler 26.04.2015 22:38
      Highlight @Kronrod: Bitte unterscheiden zwischen Einwanderern und Flüchtlingen/Asylsuchenden...
      1 5 Melden
  • M@tt Di11on 26.04.2015 09:41
    Highlight Haben nur junge Männer dort die Hosen voll und lassen die Frauen und Kinder im Stich?

    Wenn schon, dann sollten wir uns um die Frauen und Kinder kümmern, die liessen sich auch leichter integrieren.
    66 19 Melden
    • peeti 26.04.2015 10:39
      Highlight Ui, schön: Unwissenheit gepaart mit Verallgemeinerung!
      Da es bei einer Flucht durch die Wüste und anschliessend übers Mittelmeer v.a. auf körperliche Eigenschaften darauf ankommt, schicken die Familien logischerweise eher die jungen Männer los.
      22 28 Melden
    • SanchoPanza 26.04.2015 11:12
      Highlight süss, dank den Asyl-Verschärfungen gelangen immer weniger Familien in die Schweiz!!! in den Skandinavischen Ländern ist die M/W Statistik deutlich ausgeglichener. Also danke deiner 'Volks'partei...
      21 18 Melden
    • saukaibli 26.04.2015 11:31
      Highlight Familien verkaufen ihr Hab und Gut, inkl. Haus und Tiere, um das Geld für die Flucht einer Person nach Europa zusammenzukriegen. Also schickt man das Familienmitglied, das am ehesten einen Job bekommt um dann wiederum Geld an die Familie zurückzugeben. Also wen schickt man auf die Reise? Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
      21 16 Melden
    • M@tt Di11on 26.04.2015 13:28
      Highlight @saukaibl & peeti: Wenn dem so ist, verstehe ich den Unterschied zwischen politisch verfolgten Flüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen nicht ;-)

      @sanchopanza: mit der svp habe ich nichts zu tun. Ich möchte nur vermeiden, dass so herzensgute Berufsbemitleider wie es bei Sozis anscheinend im Parteiheft vorgeschrieben ist, in einigen Jahren schuld sind, wenn hier die Sharia herrscht.
      19 8 Melden
    • Statler 26.04.2015 22:42
      Highlight @Uther: beide leiden Not und wollen weg. Der Beweggrund, ein besseres Leben zu haben mag unterschiedlich sein, die Notwendigkeit dafür ist aber in beiden Fällen gegeben.
      Und keiner von denen hat auch nur im entferntesten im Sinn, die Sharia einzuführen. Die haben ganz andere Sorgen, als Ungläubige zu bekehren.
      Notabene sind die, die bei uns am lautesten Schreien ja eh Konvertiten (Illi, z.B.) und sind somit hausgemachte Probleme...
      3 3 Melden
  • poga 26.04.2015 09:28
    Highlight Ein weiteres Problem ist die Kriminalität. Ich denke ab einem gewissen Mass an Kriminalität sollte auch ein verfolgter Flüchtling gehen müsse und einem anderen Platz machen. All diese Forderungen tönen vieleicht ein bisschen harsch, es ist meiner Meinung nach der einzige Weg um den Flüchtlingen und uns selber zu helfen. Herr Blunschi warum nicht mal ein Artikel mit dem Titel: Warum die Menschenrechte uns daran Hindern zu Helfen!?
    50 17 Melden
    • darim_uc 26.04.2015 09:51
      Highlight Dass menschenrechte daran hindern, zu helfen geht etwa in dieselbe richtung wie anzunehmen, dass es nichts hilft flüchtlinge aufzunehmen, weil sie dann nur noch mehr kommen wollen. Oder verstehe ich sie falsch?
      19 18 Melden
    • poga 26.04.2015 10:03
      Highlight Mir geht es darum dass man den Grundgedanken der Menschenrechte soweit gedehnt hat dass sich grosse Teile der EU Bevölkerung scheuen Flüchtlinge hierher zu holen Weil sue so stark geschützt sind dass man sie nicht mehr los wird / Familie nachkommen kann/ Kriminelle Energie kein Grund ist jemanden Heimzuschicken / Keine Pflichten bestehen nur Rechte. Daraus Ergibt sich dass sich die Schwei und vor alkem die EU mit Händen und Füssen gegen eine Längs überflüssige Massnahme wehren. Nämlich endlich die Leute herzuholen. Das ist meine persönliche Meinung aber irgendwie ein Standpunkt den niemand un den Medien anspricht.
      23 7 Melden
    • poga 26.04.2015 10:05
      Highlight Anmerkung@darin Ja so in etwa habe ich das gemeint.
      5 4 Melden
    • Michèle Seiler 26.04.2015 15:02
      Highlight Wäre Pegida doch nur in Dresden geblieben (auch wenn es mir für die klar denkenden Leute dort leid täte).
      6 11 Melden
    • Statler 26.04.2015 22:45
      Highlight @Poga: Wenn man nicht arbeiten DARF und täglich den Luxus um sich herum sieht, dann ist die Chance gross, dass man dem hiesigen Drogengrosshändler glaubt, dass man auch was davon haben kann, wenn man seinen Scheiss vertickt.
      Das Ganze ist leider etwas komplizierter, als uns die SVP weismachen will. Denn die wenigsten von denen, die für ein besseres Leben hierherkommen, stellen sich darunter vor, Chügelis an der Langstrasse im Mund herumzutragen, um sie wohlstandsverwöhnten Yuppie-Goofen zu verticken.
      1 4 Melden
    • poga 27.04.2015 09:17
      Highlight @statler Ich bin Ihrer Meinung. Und da komme ich gleich wieder auf die Menschenrechte zu sprechen. Abfall aufräumen zum Beispiel ist ja schnell mal wieder unter der Würde. Und es sind meist ja auch nicht die arbeitenden die sich beschweren sondern gewisse Wohlhabende Kreise. Ich sage ja nur dass man sich bei den Menschenrechten und dem Umgang mit Flüchtlingen Gedanken machen muss. Ansonsten wird die Bevölkerung immer hilfsunfreudiger. Und die SVP ist mir egal ich finde diese Partei grösstenteils unwählbar. Es fühlt sich aber je länger je mehr an als ob man hier nur noch Gutmensch oder Svp fascho sein kann.
      3 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 09:28
    Highlight Alle Afrikaner sind also Bauern und Fischer und Europa ist daran schuld, dass sie noch im 15. Jahrhundert leben. Jahrzentelange milliardenschwere Entwicklungshilfe ist also nicht über das Brunnenbauen hinausgekommen. Wenn wir 1 Mio nach Europa lassen, werden sich die restlichen x-Hundertmillionen auch fragen, warum sie ihre wirtschaftlichen Rückstand von ein paar hundert Jahren nicht abkürzen sollen. In der allgemeinen Tränendrüsigkeit fragt sich niemand, was in Afrika falsch läuft, dass jeder der lesen kann gleich ins Ausland geht und warum niemand gegen die eigenen Regierungen aufsteht.
    93 23 Melden
    • Macke 26.04.2015 09:45
      Highlight Nein, nicht alle Flüchtlinge sind Bauern und Fischer. Und dennoch wird europäisches Fleisch spottbillig in afrikanischen Ländern verkauft, und entzieht einer Gruppe von Menschen die Lebensgrundlage. Dasselbe ist bei der Textilindustrie etc. zu bemerken. Und schuld daran sind nicht veraltete Technologien etc. sondern dass europäische Grosskonzerne schlichtwegs über massiv mehr Finanzen verfügen und die ganzen Produkte in Afrika billiger verkaufen kann, da sie ja das "gute" Fleisch etc. in Europa verkaufen können. Und deshalb ist es fadenscheinig, die Schuld immer bei AfrikanerInnen zu suchen, da unsere Firmen viel Bockmist machen.
      30 32 Melden
    • saukaibli 26.04.2015 11:41
      Highlight Bitte informier dich mal was mit diesen "Hilfsgeldern" passiert. Wie soll sich denn zb die Landwirtschaft entwickeln, wenn Europa Afrika mit von der EU so hoch subventionierten Landwirtschaftsprodukten überschwemmt, dass die afrikanischen Bauern preislich gar nicht konkurrieren können? Und die afrikanischen Länder dürfen ihre Landwirtschaft ja auch nicht mit Schutzzöllen schützen wie es die Europäer machen, sonst streicht Europa alle Finanzhilfen. Bitte informiert euch doch auch mal über die Hintergründe als nur irgendwelche 20min- oder SVP-zitate nachzuplappern. Afrika wird absichtlich und aktiv arm gehalten von Europa und dann wundern wir uns dass die Menschen von dort zu uns flüchten,das ist doch schizo.
      16 15 Melden
  • Rocky77 26.04.2015 09:25
    Highlight Kurze Anmerkung:
    Hat es etwas gebracht, als Amerika eine härtere Linie gegen Einwanderer aus Südamerika fuhr? Kamen weniger?
    Ein anderes Beispiel:
    Jetzt fängt man endlich auch an härtere Drogen zu legalisieren? Gab es mehr Verbrechen?
    Weniger Flüchtlinge kamen nicht, aber auch nicht mehr, also müssen all diese Menschen aus so schlimmen Verhältnissen kommen, dass es ihnen völlig egal ist, was für eine Flüchtlingspolitik gemacht wird.
    Bei denDrogen gab es z.T. einen Rückgang an Delikten von über 30%!
    23 31 Melden
  • Michael Mettler 26.04.2015 09:25
    Highlight Reinlassen und integrieren. Eine grosse Aufgabe welche wir in Angriff nehmen müssen
    29 77 Melden
  • poga 26.04.2015 09:24
    Highlight Was ich an all diese Artikeln ( nicht nur bei Watson) vermisse ist, dasd ein ganz grosses Problem nicht angesprochen wird. Meiner Meinung nach sind das die in der EU vorherschende Auslegung der Menschenrechte. Bei deren Einführung war hatte man ganz klar versucht Minderheiten zu schützen und jedem das Recht auf Leben zu geben. Leider hat man es verpasst diesen Rechten auch Pflichten entgegen zu setzen( z.b. Pflicht zur Integration. Ich glaube die meisten Leute in der EU würden diese Flüchtlinge aufnehmen, wenn man sie den auch wiedernach Hause schicken könnte. Wenn man nicht pro aufgenommenem Flüchtling nicht auch noch eine ganze Familie nachnehmen müsste und wenn die Kinder hier zur Schule gegangen sind wird man sie sowieso nicht mehr los. Dabei wäre diese Flüchtlingswelle eine riesen Chance. Man könnte den Leuten wesstliche Werte zeigen gleichzeitig könnte man sie ausbilden und sie mit diesem Wissen nach hause schicken dami sie sich selber helfen können.
    54 21 Melden
    • Nick Name 26.04.2015 10:09
      Highlight Was ich an solchen Haltungen vermisse, ist ein kurzer Blick (mit mehr oder weniger Distanz) auf sich selbst.
      Unsere Erde bietet schlicht zu wenig Ressourcen, damit alle Menschen so leben können wie z.B. wir in der Schweiz, in Europa. Diese Einsicht allein sollte fundamentale Konsequenzen haben, vor allem in Politik und Wirtschaft, schliesslich (oder auch als Erstes ...) im Leben jedes Einzelnen.
      32 10 Melden
    • poga 26.04.2015 10:22
      Highlight können sie das genauer ausführen??
      6 7 Melden
    • Nick Name 26.04.2015 12:10
      Highlight In kürzester Kürze: Da auf der Erde die Ressourcen fehlen, damit alle Menschen so leben können wie z.B. wir in der Schweiz, in Europa, wir dies aber nicht so schnell ändern können/wollen, müssen wir in Kauf nehmen, dass wegen der unterschiedlichen Voraussetzungen die Menschen neue Heimaten suchen. Das war schon zu Beginn der Menschheitsgeschichte so und ist heute noch viel stärker der Fall - eben wegen der unterschiedlichen Voraussetzungen, zudem wegen der viel umfangreicheren Möglichkeiten in der Mobilität, Technik, Infrastruktur, ...
      Also: Bei uns zurück-, andernorts vorwärtsbuchstabieren!
      6 10 Melden
    • poga 27.04.2015 09:21
      Highlight @Nick ich bin offen für Vorschläge zum Thema zurück. Ich glaube sogar dass die Ecopop Initiative ein kleiner Schritt in diese Richtung gewesen wäre. Fazit: Von Links bis Rechts wollte keiner.
      3 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 09:19
    Highlight Angenommen, Europa lässt alle Flüchtlinge einreisen. Was machen dann all diese Tausende von Menschen - wollen sie arbeiten, unmöglich denn in einigen Ländern ist die Jugendarbeitslosigkeit schon exorbitant hoch / sitzen sie einfach herum und schlagen sie die Zeit tot?
    Einreise ist eine Sache, Unterbringung und Beschäftigung ist etwas anderes.
    82 10 Melden
    • Peter 26.04.2015 09:53
      Highlight Es ist eine Herausforderung, aber sie kann bewältigt werden. Und die strukturellen Probleme auf den Arbeitsmärkten sollten keine Ausrede für die Abschottung sein.
      23 75 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 26.04.2015 09:59
      Highlight @Peter: Nein, sie kann nicht bewältigt werden. Millionen von Menschen anderer Kultur und glauben zu integrieren wäre eine Aufgabe, woran die EU, Europa zerbrechen wird. Wir schaffen es ja nicht mal das griechische Problem zu lösen.
      56 14 Melden
    • Maria B. 26.04.2015 12:24
      Highlight Peter Blunschi - Selten so gelacht, Wendehals-Motto : Was kümmert mich, was ich früher mal vertreten habe ;-))?! http://www.watson.ch/!303748413

      11 7 Melden
    • Angelo C. 26.04.2015 12:36
      Highlight Maria : lieferst du immer nur unvollständige Links ab, oder liegt das "Versehen" in diesem Fall eher bei WATSON :-)?
      Hier ist das, was du vermutlich äussern wolltest : http://www.watson.ch/!303748413
      6 4 Melden
    • Roman Rey 26.04.2015 13:22
      Highlight Bei mir funktioniert der Link, und zwar bei euch beiden. Liegt es vielleicht an deinem Browser, Angelo?
      9 2 Melden
    • Angelo C. 26.04.2015 14:17
      Highlight Roman Rey : und wieso rückst du ihn weder selbst für alle nachlesbar ein, Roman, oder publizierst meine erweiterten Angaben die ich vorhin zur Verfügung stellte, damit ihn (samt dem eindrücklichen Titel Blunschis) wirklich jeder Interessierte beeindruckt lesen kann ;-)? Und : Ich gehe nicht davon aus, dass auch Maria B. denselben Browser nützt. Ich komme über safari rein und konnte bisher noch JEDEN Link einrücken, auch lesen. Also bitte, schreib ihn doch du uns hin. Danke....
      7 2 Melden
    • Roman Rey 26.04.2015 14:27
      Highlight So sieht das bei Chrome und Firefox aus, bei mehreren Personen, die ich gefragt habe. Der Link ist also sichtbar und klickbar, und zwar sowohl bei dir als auch bei Maria. Wieso soll ich ihn noch einmal posten? Können wir jetzt wieder übers Thema reden?
      6 7 Melden
    • Maria B. 26.04.2015 15:34
      Highlight Angelo : ich muss da Roman Rey recht geben, auch ich kann den Link mit dem inkonsequenten Artikel Peter Blunschis aus dem Vorfeld der MEI problemlos anklicken und auch lesen. Es muss demnach wohl an deinem Browser liegen. Hätte mich docj auch etwas gewundert, wenn Watson hier verschämt auf das Feigenblatt der Zensur gemacht hätte.
      12 2 Melden
    • Statler 26.04.2015 22:52
      Highlight @Trader: Das Problem auf dem Arbeitsmarkt ist ein ganz anderes. Wir werden NIE MEHR Vollbeschäftigung haben, weil die Automation zu viele Jobs vernichtet hat und noch vernichten wird. Dem versucht man mit sog. «Bullshit Jobs» beizukommen, aber die sind nur öde und vor allem unnötig und ergo total unproduktiv. Wir könnten locker ALLE nur noch 3 Tage die Woche arbeiten, ohne dass die Wirtschaft bachab geht. Stattdessen haben wenige einen Job der sie stresst und viele gar keine oder dämliche, unproduktive Arbeit.
      Das hat aber mit Flüchtlingen nicht aber das Geringste zu tun...
      3 5 Melden
    • The Destiny 27.04.2015 10:02
      Highlight Bei mir gehen auch beide links und ich benutze sleipnir.
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2015 08:53
    Highlight Die Schweiz soll alle reinlassen. Wir bieten allen das Gleiche wie der Libanon. Wir bieten auch gleiche Spitäler, Strassen, Züge, Wasser/Stromversorgung usw. usf. wie der Libanon. Das ist doch kein Argument! Ist das nur für mich so? Übersehe ich was?
    40 19 Melden
  • Der Tom 26.04.2015 08:53
    Highlight Man hätte vor 60 Jahren schon die Länder unterstützen sollen damit sie sich gut hätten entwickeln sollen. Stattdessen wurde weiter ausgebeutet. Jetzt ist es zu spät. Der Kontinent ist verloren. Kein Mensch will dort noch leben. Jetzt müssen wir sie in der westlichen Welt aufnehmen.
    22 47 Melden
    • pun 26.04.2015 12:04
      Highlight So en Hafechäs! Afrika hat seit Beginn der Menschheit den Menschen eine Heimat geboten, in der es sich mal mehr mal weniger gut aushalten liess.
      Vielleicht sollten wir aber aufhören, die Länder in Afrika ständig zu betrügen (Schutzzölle verboten) und zu berauben (z.B. Fischerei vor Somalia).
      12 6 Melden
    • Der Tom 26.04.2015 12:38
      Highlight Ja genau aber es ist jetzt zu spät. Politik und alle Witzorganisationen wie zb die UNO haben versagt. Die Menschen sind jetzt auf der Flucht. Da nützt Schutzzölle aufheben nichts mehr. Die Flüchtlinge wollen auch lieber die günstigeren Franzosen Poulet essen.
      4 11 Melden

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