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Donald Trump mit Mitch McConnell (l.) und Paul Ryan, den beiden führenden Republikanern im Kongress. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

6 Gründe, warum die Republikaner Trump (noch) nicht fallen lassen

Donald Trump reitet sich mit seinen Eskapaden immer tiefer ins Elend. Die Republikaner raufen sich die Haare, doch ihnen fehlt der Mut, gegen ihren Präsidenten vorzugehen.

17.05.17, 16:01 18.05.17, 04:50

Der neokonservative Historiker Robert Kagan ist einer der einflussreichsten Vordenker der amerikanischen Rechten. Und ein scharfer Kritiker von Präsident Donald Trump. Illusionen aber macht er sich keine. Als ihn watson im Februar fragte, ob die Republikaner Trump stoppen könnten, war Kagans Antwort eindeutig: «Sie könnten es, aber sie werden es nicht tun.»

Die Republikaner würden einen der ihren im Weissen Haus nicht absetzen, fügte Kagan hinzu. Die Ereignisse der letzten Tage scheinen ihm recht zu geben. Obwohl sich Trump immer unmöglicher benimmt, äussern die Republikaner in Washington höchstens leise Kritik an ihrem Präsidenten.

John McCain äussert nur verhaltene Kritik an Trump. Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Im Vertrauen würden die Republikaner zugeben, dass das Weisse Haus chaotisch, desorganisiert und ein nahezu permanenter Problemfall sei, schreibt die gut informierte Website Politico. Ein Aufbegehren aber findet nicht statt. Selbst ein alter Haudegen wie Senator John McCain, den Trump im Wahlkampf beleidigt hatte, gibt sich handzahm.

Von einem Sonderermittler, der mögliche Kontakte von Trumps Wahlkampfteam mit Russland untersuchen soll, wollen die Republikaner im Kongress nichts wissen. Dabei haben die jüngsten Enthüllungen, wonach Trump den gefeuerten FBI-Chef James Comey von Ermittlungen gegen den ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn abhalten wollte, den Verdacht erhärtet, dass in dieser Angelegenheit einiges oberfaul ist.

Warum lassen die Republikaner einen sprunghaften Kindskopf gewähren, der aus dem Bauch heraus entscheidet und zu strategischem Denken unfähig ist? Es gibt mehrere Gründe dafür:

Smoking Gun

Donald Trump bewegt sich in einem Graubereich. Der Rauswurf von James Comey ist rechtsstaatlich problematisch. Der Versuch, den FBI-Direktor in Sachen Flynn-Ermittlungen zu beeinflussen, könnte als Behinderung der Justiz eingestuft werden. Die Weitergabe von Geheimdienstinformation an den russischen Aussenminister ist heikel, doch der Präsident geniesst in dieser Hinsicht einen grossen Spielraum.

Einen konkreten Gesetzesverstoss oder gar Verfassungsbruch konnte man dem Präsidenten bislang nicht nachweisen. Es gibt keine «Smoking Gun», mit der man Trump überführen konnte. Oder um eine andere amerikanische Redensart zu zitieren: Es gelang bisher nicht, ihn mit der Hand in der Guetslibüchse zu erwischen. Deshalb halten sich die Republikaner zurück.

Zeitpunkt

Trump wird am 20. Januar als Präsident vereidigt. Bild: EPA/REUTERS POOL

Donald Trump ist seit knapp vier Monaten im Amt. Eine Absetzung nach so kurzer Zeit wäre für die republikanische Partei ein Desaster. Sie müsste zugeben, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt hat. Deshalb wird sie versuchen, das «Unvermeidliche» hinauszuzögern.

Fangemeinde

Donald Trump verfügt über eine eingeschworene Anhängerschaft. Mit ihrer Hilfe gelang es ihm, die republikanische Partei regelrecht platt zu machen. Seine Fans verehren ihn nicht obwohl, sondern WEIL er anders ist als die üblichen Politiker. Er ist die Verkörperung des politisch Unkorrekten, des «Das wird man wohl noch sagen dürfen!». Womit er den Nerv vieler vorab weisser Amerikaner trifft.

Trump lässt sich von seinen Anhängern feiern. Bild: TRACIE VAN AUKEN/EPA/KEYSTONE

Trump ist es gelungen, ein frustriertes Segment zu mobilisieren, das sich aus dem politischen Prozess weitgehend verabschiedet hatte. Die Republikaner brauchen diese Leute, denn die demographische Uhr tickt gegen sie. Noch aber sind die Trump-Fans bereit, über seine Fehltritte hinwegzusehen. Also tun dies auch die Republikaner in Washington.

Agenda

Während acht Jahren haben sich die Republikaner an Barack Obama abgearbeitet. Sie haben alles getan, um seine politische Agenda zu sabotieren, insbesondere die verhasste Gesundheitsreform Obamacare. Nun kontrollieren sie das Weisse Haus und beide Kammern im Kongress und haben damit beste Voraussetzungen, ihre Ziele zu verwirklichen.

«Politico» brachte es auf den Punkt: «Wenn ein sprunghafter, fehlerhafter Präsident der Preis ist für die mögliche Aufhebung von Obamacare, Steuersenkungen und andere legislative Wohltaten, die sie bis vor einigen Monaten kaum für realisierbar hielten – dann ist es halt so.» Mit anderen Worten: So lange sie eine Chance sehen, ihre Ziele mit Trump zu erreichen, halten sie an ihm fest.

Polarisierung

Die amerikanische Politik ist tief gespalten in zwei unversöhnliche Lager. Früher bestanden noch Schnittmengen zwischen den beiden grossen Parteien, es gab liberale Republikaner und konservative Demokraten. Dies erleichterte es den Republikanern während des Watergate-Skandals in den 1970er Jahren gegen ihren Präsidenten Richard Nixon vorzugehen.

Heute ist das amerikanische Zweiparteiensystem zutiefst dysfunktional. Kompromiss ist beinahe zu einem Schimpfwort geworden. Das fördert die Lagerbildung und erschwert die Gesetzgebung im Kongress. Die Loyalität zur eigenen Partei ist ein zentraler Faktor. Das betrifft auch den Präsidenten und erschwert es seiner Partei, ihn fallen zu lassen.

Bill Clinton

Wenn Republikaner auf Trumps Eskapaden angesprochen werden, verweisen sie gerne auf Bill Clinton. Dessen erste zwei Jahre im Weissen Haus verliefen turbulent. Er scheiterte mit seiner Gesundheitsreform, musste im Whitewater-Skandal die Einsetzung eines Sonderermittlers akzeptieren und verlor bei den Kongresswahlen 1994 die Mehrheit im Repräsentantenhaus.

Bill Clintons Amtszeit verlief turbulent, gilt heute aber als erfolgreich. Bild: Doug Mills/AP/KEYSTONE

Auch später blieb Clinton anfällig für Skandale. Die Lewinsky-Affäre ist unvergessen. Die Republikaner versuchten vergebens, ihn des Amtes zu entheben. Dennoch war Clinton bei seinem Abgang 2001 sehr populär, seine Präsidentschaft gilt als eine der erfolgreichsten in der jüngeren Geschichte. Manche Republikaner hoffen noch immer, dass sich dies im Fall von Donald Trump wiederholen wird.

Sicher ist das nicht. Clinton war bei aller Undiszipliniertheit in privaten und vor allem sexuellen Dingen ein smarter Politiker. Trump ist hingegen ein Anti-Politiker. Noch halten die Republikaner zu ihm. Daran könnte wohl erst ein kolossaler Fehltritt oder eine sensationelle Enthüllung etwa in Sachen Russland-Connection etwas ändern.

Möglich ist dies durchaus. Trump hat es fertig gebracht, sich in seiner kurzen Amtszeit viele Feinde zu schaffen, insbesondere im Sicherheitsapparat. Vielleicht kommt es aber auch zu einem Liebesentzug durch die Basis. Wenn die Partei bei den Zwischenwahlen 2018 eine krachende Niederlage befürchten muss, könnte sich das Blatt wenden. Fest im Sattel sitzt Trump jedenfalls nicht.

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User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
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  • Walter Sahli 17.05.2017 23:16
    Highlight Vermutlich wird Trump Präsident bleiben, bis es Putin zu langweilig wird und er sich wieder einen richtigen "Schachpartner" wünscht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Typ wie Trump in der Vergangenheit so sauber war, dass Putin nichts in der Hand hat, mit dem er ihn abschiessen kann.
    18 5 Melden
    • Baba 18.05.2017 05:26
      Highlight Das Gerücht des "Golden Shower" Videos in einem Moskauer Hotel aufgenommen (mit Trump und russischen 'Damen') hält sich hartnäckig. Falls es das Ding wirklich gibt, hätten die Russen tatsächlich was heftiges in der Hand gegen 45.

      Im traditionell eher freizügigen denkenden Europa wäre das wohl nicht so ein Problem, aber die beinahe bigotte amerikanische Gesellschaft würde solch Treiben ihres obersten Chefs kaum goutieren (man erinnere sich an Clinton/Lewinski).

      Putin und sein Apparat hat da wohl wirklich seine Finger drin. In welchem Ausmass wird uns vielleicht die Zukunft zeigen...
      0 4 Melden
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  • Fischra 17.05.2017 22:05
    Highlight Wenn alle Zeitungen schreiben dass er langsam fallen sollte dann müsste jetzt schon was gehn in dieser Hinsicht.
    5 12 Melden
    600
  • SolidSnake 17.05.2017 20:57
    Highlight Die Trump-"Artikel" müssen ja wirklich tonnenweise Views bringen. Ansonsten würde man hier wohl kaum mit (gefühlt) hunderten Meldungen pro Tag zugebombt werden.
    21 6 Melden
    600
  • Baba 17.05.2017 20:47
    Highlight Mal was ganz anderes: möchtet ihr Trump nicht auch gerne mal mit nassen Haaren sehen? Meine Fantasie spielt verrückt, wie 45's Fritte ohne Föhn und Haarspray aussieht... 😂😨😂😨
    35 14 Melden
    • MartinderWeise 17.05.2017 20:56
      Highlight Ich finde es sehr befremdend, wie Sie sich aus diesem überaus ernsten, ja schon beängstigendem Thema einen Scherz machen können...
      Reissen Sie sich doch bitte zusammen, oder können Sie auch dann noch witzeln, wenn der 3. Weltkrieg wegen eines Verrückten entfacht wird?
      2 31 Melden
    • Walter Sahli 17.05.2017 23:05
      Highlight Weise ist, wer auch dann noch lachen kann, wenn er meterhoch in der Kacke sitzt, die er eh nicht wegkriegt.
      Ob der 3. WK kommt oder nicht, hängt nicht von Babas Fantasie ab.
      21 1 Melden
    • Crissie 18.05.2017 07:59
      Highlight Es freut mich unbändig, dass ich nicht die Einzige mit dieser "Fantasie" bin!! Ich stelle mir vor, dass das so eine Art "Kochtopf-Haarschnitt" ist, bei dem alle Haare ringsherum etwa kinnlang sind...! Sonst könnte er weder seine Mega-Stirntolle konstruieren noch seine leicht abstehenden Ohren mit diesen lang geschwungenen Strähnen bedecken...
      4 1 Melden
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  • Angelo C. 17.05.2017 20:07
    Highlight Richtige Erkenntnisse: vorerst kommt ein Impeachement-Verfahren kaum in Frage, denn über "illegale Russlandkontakte" Trumps gibt es bisher keinen einzigen klaren Beweis.

    Heute hat sich auch der mächtige Paul Ryan (Teletext Seite 134) hinter Trump gestellt - und dies ganz allgemein.

    Gemäss TVnews SF 1 hat sich auch Vladimir Putin vor der Duma in Moskau offiziell an die Amis gewandt und anerboten, die russischen Gesprächs-Protokolle zur Verfügung zu stellen, so dies explizit gewünscht würde.
    Es seien keinerlei Geheimnisse ausgetauscht worden.

    So hat es wohl nur bei Comey Fleisch am Knochen.

    26 23 Melden
    600
  • koks 17.05.2017 19:57
    Highlight was würdet ihr journis bloss ohne trump machen. da hättet ihr ja schon sommerloch.
    34 28 Melden
    600
  • Shakiraa 17.05.2017 19:32
    Highlight Wie beschränkt muss man sein, um einen egoistischen narzissten und frauenverachter wie diesen trump zu wählen? Ich hoffe das er bald ins gefängis kommt für seine machenschafften mit russland. Seid er im amt ist wird die welt immer gefährlicher. Es sollte verboten sein das sojemand an die macht kommt.
    20 25 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 19:26
    Highlight Seid ihr tatsächlich so intolerant in eurem städtischen links-grünen Milieu, wie ihr euch hier schon seit Monaten gebt?!

    Ich bemitleide eure Existenz wirklich, wenn der demokratisch gewählte US President euer Weltbild derart gefährdet, dass ihr täglich für dessen Absetzung schreit ... euch ist bewusst (wie in jeder Wahl) dass ihr die andere Hälfte damit reizt.

    Entsprechend eurem egozentrischen Weltbild (Wohlstand) akzeptiert ihr null andere Meinung / Wahl und stellt dies einem Weltuntergang gleich - kennt man von Faschisten. Wollt ihr das? ^^ Okeeee, freue mich.
    27 52 Melden
    • Gummibär 17.05.2017 21:38
      Highlight Missverständnis deinerseits. Die U.S. Amerikaner haben D.Trump gewählt, sie verdienen ihn, er gefährdet niemandes Weltbild weil er genau so agiert wie vorausgesagt und absetzen oder nicht bleibt ganz den U.S. Senatoren und Repräsentanten überlassen. Derweil gibt er Journalisten und Komikern haufenweise Arbeit, Putin Grund zum Spotten und die Arbeitslosen bleiben arbeitslos. Wohne weit weg von Städten, bin weder grün noch rot oder faschistisch und freue mich auch: darüber,dass ich nicht einen Job ausfüllen muss, dem ich nicht gewachsen bin und nicht jeden Tag wie ein Tanzbär vorgeführt werde.
      12 3 Melden
    • RobinBurn 17.05.2017 21:40
      Highlight Natürlich wollen "wir" keinen lügenden, sexistischen und rassistischen Präsidenten, was aber nicht heisst, dass er nicht als legitim erachtet würde. Die Erwartung, dass ein so offenbar inkompetenter Präsident abgesetzt wird darf man trotzdem haben und hat überhaupt nichts mit links/rechts zu tun, sondern mit Anstand.
      Übrigens: Toleranz gegenüber Intoleranz ist weder eine Idee der Linken, noch eine gute Argumentation Ihrerseits.
      15 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 23:14
      Highlight @Robin:

      Dein "Einleitung" über eine dir fremde Person spricht natürlich von der vielbesungenen linken Toleranz haha!

      Ihr wollt wieder einen bombenden Präsidenten (26'000 Stk. auf 7 Länder) gell - viel besser als ein vermeintlich sexistischer *gröhl*
      12 18 Melden
    • Against all odds 18.05.2017 11:22
      Highlight "Seid ihr tatsächlich so intolerant in eurem städtischen links-grünen Milieu, wie ihr euch hier schon seit Monaten gebt?!" Bist du tatsächlich so tolerant in deinem ländlichen rechts-braunen Milieu, wie du dich hier schon seit Monaten gibst? Ich hoffe doch sehr, dass jeder, unabhängig ob links oder rechts, erkennt, dass Trump als Mensch und Politiker nicht tragbar ist.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 11:45
      Highlight Jep, sind tatsächlich so tolerant - übrigens mit "rechts-braun" disqualifizierst dich selber rsp. verharmlost diese, was wiederum meiner Intoleranztheorie entspricht.

      "Trump ist als Mensch ... nicht tragbar." Wow, da zeigst du aber Gesicht und den Weg der in den Faschismus führt.
      0 3 Melden
    • RobinBurn 18.05.2017 12:08
      Highlight @Stipps: Was ist Faschismus?
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 13:23
      Highlight @Robin: in casu die absolute Festlegung, dass ein "Mensch nicht tragbar ist", was das Fallenlassen einer Person aus einer Gesell- oder Gemeinschaft impliziert, was wiederum typisch faschistisch ist. Wir, die Auserwählten, dort die Lügner.
      0 2 Melden
    • RobinBurn 18.05.2017 15:36
      Highlight Zu sagen Hitler war nicht tragbar ist gemäss dieser definition faschistisch?
      2 2 Melden
    • Gummibär 18.05.2017 15:38
      Highlight Die Aussage: " Diese Person ist als Präsident der U.S.A. wegen seiner Charakterzüge nicht tragbar " ist ebensowenig faschistisch wie etwa die folgende:
      " XY ist als Vereinskassier nicht tragbar, weil er sich aus der Portokasse für persönliche Ausgaben bedient." Das Fallenlassen einer Person aus einer Gesellschaft oder Gemeinschaft hat oft damit zu tun, dass die Person sich den Prinzipien dieser Gesellschaft nicht anpassen kann oder will. Die resultierende Ausgrenzung hat mit Faschismus überhaupt gar nichts zu tun. Man lese nach was Faschismus ist, bevor man den Begriff dauern missbraucht.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 16:46
      Highlight @Robin: Ernsthaft? Vergleich mit Hitler? Verharmlosung.

      @Gummi: geflissentliches Unterschlagen? "als Person nicht tragbar" - entscheidet ihr das jetzt?
      0 1 Melden
    • RobinBurn 18.05.2017 18:34
      Highlight Ja, ernsthaft... Kein Vergleich mit Hitler, nur das Extrembeispiel, dass deine Definition nicht taugt. Du kannst statt Hitler jeden anderen beliebigen Namen einsetzt: Der Satz "XY ist für die Gesellschaft nicht tragbar" ist weder faschistisch wenn ich irgendeinen Namen einsetze oder wenn ich Hitler einsetze.
      Und dass du gleich Hitlervergleich schreist, wenn der Name auch nur erwähnt wird ist etwas irritierend.
      Und zum zweiten: Nein wir entscheiden nichts, wir drücken unsere Meinung aus... Ich dachte du bist so tolerant?
      1 0 Melden
    • Gummibär 18.05.2017 19:33
      Highlight Die Entscheidung über Trumps Tragbarkeit liegt beim Senat und beim Repräsentantenhaus und in etw vier Jahren wieder bei den Wählern.
      Meinung und Empfinden sind durchaus subjektiv.
      Für mich sind habituelle Lügner, Rüpel ohne Manieren und Drangsalierer unerträglich = untragbar, was nicht heissen will, dass sie nicht von anderen toleriert werden.
      Mein Empfinden hat mit Faschismus absolut nichts zu tun.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 20:29
      Highlight @Robin und Gummibär: Muss man euch ernsthaft den Zusammenhang zwischen Meinung (subjektiv) und eurer Diffamierung eines rechtskräftig demokratisch gewählten Volksvertreters im Sinne einer Gruppenmeinung erklären?

      => hier gut, dort bös => faschistoid
      0 3 Melden
    600
  • flyingdutch18 17.05.2017 18:41
    Highlight Ich teile die Meinung des Kommentators. Erst die Wahlen im Herbst 2018 werden die Möglichkeit schaffen, dass ein Impeachment gegen Trump eingeleitet wird. Die Demokraten werden damit ihren Wahlkampf führen, und davor schaudert es den Republikanern.
    30 6 Melden
    600
  • Joël 17.05.2017 17:37
    Highlight Das Problem ist aber auch, dass mit Mike Pence keine Alternative zur Verfügung steht, die Besserung versprechen würde. Vielmehr sind beide Männer auf ihre Art und Weise in der Interpretation von Politik beschränkt: Trump aufgrund seines Narzissmus und seiner rechtspolitischen Ausrichtung, Pence aufgrund seines religiösen Fanatismus.
    38 4 Melden
    • Waedliman 17.05.2017 18:31
      Highlight Und deshalb würde ich mich über eine Absetzung Trumps nicht freuen, weil ich wüsste, dass der nächste Idiot gleich bereitsteht, dessen Politik wahrscheinlich kein Deut besser wäre.
      29 3 Melden
    600
  • Corahund 17.05.2017 17:35
    Highlight Hört doch mal auf mit Eurem Wunschdenken Journalismus und lasst Donald Trump arbeiten.
    27 64 Melden
    • urano 17.05.2017 18:45
      Highlight ja klar....man kann abwarten und zusehen, wie die Menschheit über den Abgrund wandert, wie die Lemminge - ich werde nie verstehen, wie man solche Idioten wie diesen Affen Trump gut finden kann
      17 4 Melden
    • phreko 17.05.2017 19:50
      Highlight Arbeitet er überhaupt? Oder nennst du twittern arbeiten?
      19 6 Melden
    • Amadeus 17.05.2017 20:08
      Highlight @Corhund
      Niemand hindert Trump am Arbeiten. Aber hinschauen und kritisieren ist erlaubt.
      18 2 Melden
    • _kokolorix 17.05.2017 20:22
      Highlight Ach der arbeitet? Ich habe das Gefühl das der zwischen den Golfsessions ein wenig twittert und ansonsten seinen undisziplinierten Sauhaufen sein Vernichtungswerk tun lässt...
      16 5 Melden
    • Gummibär 17.05.2017 21:40
      Highlight er arbeitet, er arbeitet, er ist am Schaufeln wie verrückt.
      4 3 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 17:26
    Highlight Weitere Gründe:

    7. ERSTER PRÄSIDENT DER DEN KALTEN KRIEG BEENDEN KÖNNTE

    8. WIRTSCHAFT IST AM STEIGEN

    9. GRENZE IST STABILER

    10. DER EINFLUSS DER SUPER-REICHEN WIRD IMMER KLEINER (Soros / Podesta / Clintons / Rotschild)

    11. DIE INTERNATIONALEN BEZIEHUNGEN VERBESSERN SICH (natürlich nicht NordKorea)

    12. TERROR WIRD GEMEINSAM BEKÄMFT ANSTELLE VON "SCHULDSCHIEBUNG"


    Vielleicht bin ich ja naiv, aber ich denke vielleicht haben diese Gründe ja auch einen Einfluss wieso die Republikaner DT "noch" nicht fallen lassen haben ;)
    36 133 Melden
    • Laut_bis_10 17.05.2017 17:43
      Highlight Die internationalen Beziehungen verbessern sich? Was? Wo?
      52 18 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 17:47
      Highlight Ja dies hätten sie wenn sie denn stimmig wären, das sind sie aber nicht, ausser Du sprichst nicht von von den USA.
      26 10 Melden
    • Blutgrätscher 17.05.2017 17:51
      Highlight Die Superreichen wie die Clintons haben natürlich weniger Einfluss, da jetzt ein hundsgewöhnlicher Multimilliardär wie Trump an der Macht ist und sich eine DeVos Familie einen Ministerposten für eine 200M Wahlkampfspende erkaufen kann.
      65 5 Melden
    • ujay 17.05.2017 17:55
      Highlight So sieht Wunschdenken aus....😂😂😂😂
      41 10 Melden
    • INVKR 17.05.2017 18:14
      Highlight Ähm, zu Punkt 10, so gut wie alle Superreichen unterstützen die republikanische Partei aufgrund ihrer Steuer- und Wirtschaftspolitik (siehe z.B. Koch Brothers oder auch ganz einfach Trump selber). Leute wie Soros sind eigentlich lobenswerte Ausnahmen und werden deshalb von der rechten Propagandamaschinerie zu Feindbildern aufgebaut. Dieser bist du offenbar gehörig auf den Leim gegangen...
      59 9 Melden
    • Radiochopf 17.05.2017 18:24
      Highlight @INVKR Soros ist lobenswert? Er tut alles um die Menschdn an der Macht zu haben die seinen Reichtum noch vergrössern.. Soros als Gutmenschen darzustellen ist schon ziemlich naiv...
      13 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 18:31
      Highlight @INVKR wie ich sehen kann hast du 1. die gehackten Clinton Mails nicht gelesen (dort würde ich Soros nicht lobenswert nennen)
      & 2. ja die Superreichen "unterstützten" die republikanische Partei, aber wie ich heute schon 20x lesen musste sind viele Republikaner auch gegen Trump (ist noch komisch dass es die korrupten Republikaner sind oder?)

      Trump kann gegen die Superreichen ankämpfen, da er in den letzten Jahren selber zu ihnen gehörte und genau weis wie sie arbeiten!
      12 37 Melden
    • INVKR 17.05.2017 18:40
      Highlight @Radiochopf (und Co.): Ein "Gutmensch" ist Soros bestimmt nicht, so wird niemand zum Milliardär. Trotzdem sehe ich nicht ein, warum er so viel schlimmer sein soll als Mercer oder Koch, ausser dass die auf der Seite stehen, die ihr offensichtlich favorisiert.
      21 5 Melden
    • Ebola (Ex DJ Terror) 17.05.2017 19:03
      Highlight @INVKR hier ein paar Artikel zu Soros' Verbrechen: http://www.zerohedge.com/news/2017-03-27/italian-officials-call-investigation-george-soros-supported-ngo-migrant-fleet

      http://1nselpresse.blogspot.ch/2017/05/die-mazedonische-farbenrevolution-ist.html?m=1

      http://www.neonnettle.com/features/853-italian-investigators-reveal-george-soros-funding-human-trafficking-and-isis

      Soros ist ein Milliardär der die Welt zu einem Schlimmeren Ort macht. Eigentlich müsste man gegen ihn Vorgehen und all jene Loben die dies tun wie Orban. Aber Stattdessen kommt er durch und wird sogar von der EU unterstützt.
      11 13 Melden
    • Luca Brasi 17.05.2017 19:05
      Highlight Die Nordkorea-Beziehungen werden ausgezeichnet, sobald Trumps Sondergesandter Dennis Rodman übernimmt. ;)
      Ist ja auch ein Trump-Wähler und Trump bewundert "the smart cookie" Kim Jong Un, da er in jungen Jahren mit seinen innerparteilichen Gegnern kurzen Prozess gemacht hat...
      8 1 Melden
    • INVKR 17.05.2017 20:49
      Highlight @DJ_Terror: Ich schrieb weiter oben bereits: "Leute wie Soros sind eigentlich lobenswerte Ausnahmen und werden deshalb von der rechten Propagandamaschinerie zu Feindbildern aufgebaut. Dieser bist du offenbar gehörig auf den Leim gegangen..."

      Die Räuberpistolen in deinen Links sind ziemlich genau genau das was ich damit meinte.
      8 2 Melden
    • Danyboy 17.05.2017 21:40
      Highlight .morris
      Mit Abstand der lustigste Kommentar, oder war der ernst gemeint?😂😂
      7 2 Melden
    • Amadeus 17.05.2017 22:50
      Highlight .morris
      "Trump kann gegen die Superreichen ankämpfen, da er in den letzten Jahren selber zu ihnen gehörte "

      Im Moment sieht es aber eher so aus, als ob er sich selbst und seine Familie bereichert:
      -Mitgliederbetrag für seinen Klub in Florida erhöht
      seinen Söhnen die Firmenleitung übergeben (statt einem Blind Trust)
      -Werbung gemacht für die Schmuckkollektion der Tochter
      -Steuererklärung immer noch nicht veröffentlicht.
      6 3 Melden
    • Ebola (Ex DJ Terror) 17.05.2017 23:01
      Highlight INKVR. Anscheinend kannst du Kritik nicht ausstehen. Liess wenigstens die Artikel durch dann weisst du das Soros gefährlich ist. Mercer und die Kochs sind natürlich auch Oligarchen die Gefährlich sind da gebe ich dir Recht. Aber Soros ist deutlich gefährlicher als die.
      2 3 Melden
    600
  • äti 17.05.2017 17:05
    Highlight Dem Mitch McConnell (Frontbild) hats schon mal das Gebiss rausgehauen.
    11 8 Melden
    600
  • Ebola (Ex DJ Terror) 17.05.2017 16:47
    Highlight Trump hat grosse Unterstützung bei den Militärs der USA sonst hätte er kaum Leute wie Mattis, McMaster, John F.Kelly und weitere in der Regierung. Die Geheimdienste hingegen sind Trumps Feinde die auch die Medienkampagne gegen ihn ausführen. Es scheint als wenn ein Machtkampf zwischen zwei Fraktionen herrscht. Die Dems versuchen ja das Feindbild Russland aufrecht zu erhalten weil sie ihre eigenen Fehler nicht eingestehen wollen. Jedenfalls ist gut das die USA mitsich selbst beschäftigt sind. Die Globale Sicherheit wird dadurch wachsen da die USA keine Kraft haben neue Kriege anzufangen.
    19 50 Melden
    600
  • sambeat 17.05.2017 16:45
    Highlight Also, ich will ja nicht rummaulen, aber ich tus trotzdem: Langsam gehen mir die watson-Trump-Meldungen schon etwas auf den Sack! Ich mag ihn ja auch nicht! Aber zu viel ist zu viel... Mich nervts allmählich! Macht doch einfach eine Push-Meldung, wenn er weg ist!
    36 33 Melden
    • Mikee 17.05.2017 17:58
      Highlight Es gibt eine neue Push Einstellung:

      > Breaking. Nur Top News, Kein Klamauk


      Mich dünks es ist schon angenehmer geworden. Jetzt noch einen Button: Trump daily ausblenden, nur noch Top News.

      Und ich bin wieder zufrieden mit Watson.
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    • urano 17.05.2017 18:47
      Highlight und doch liest Du jeden Artikel........
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  • Pixelworker 17.05.2017 16:24
    Highlight Zu Punkt 3 möchte ich noch hinzufügen, dass bei einer Absetzung Trumps diese als Handlung des Politestablishments inszeniert werden könnte, was ihn zu einem modernen Märtyrer lassen und seine Anhänger in noch tieferen Establishmenthass fallen lassen kann, worunter die Akzeptanz eines zukünftigen Repuplikanischen (Establishment-)Kanditaten umso mehr leiden könnte
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  • Pana 17.05.2017 16:13
    Highlight Nummer 4 ist wohl irrelevant. Ihre Agenda würden sie auch mit Pence weiterführen.
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    • Peter 17.05.2017 18:44
      Highlight Sie würden es versuchen, aber mit der Absetzung ihres "eigenen" Präsidenten wäre die Legitimität dafür arg kompromittiert. Deshalb wollen sie essen so lange wie möglich mit Trump versuchen.
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