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Menschen flüchten nach dem Lieferwagen-Anschlag auf den Ramblas in Barcelona. Bild: AP/AP

Terror im «sicheren» Reiseland: Warum die Ruhe in Spanien trügerisch war

Seit Madrid 2004 blieb Spanien von islamistischem Terror verschont. Die Behörden aber warnten schon lange, dass neue Anschläge wie nun in Katalonien nur eine Frage der Zeit seien.

18.08.17, 12:28 19.08.17, 07:46

Spanien erlebt in diesem Jahr eine Invasion von Touristen. In der Metropole Barcelona sowie in den Badeorten an der Mittelmeerküste und auf den Balearen trampeln sich die Feriengäste gegenseitig auf den Füssen herum. Viele Einheimischen haben diesen Ansturm mehr als satt. In Barcelona sind Aufschriften und Graffiti wie «Tourist go home» keine Seltenheit mehr.

Ein Zufall ist dieser für die Wirtschaft erfreuliche Tourismusboom nicht. Spanien gilt als sicheres Reiseland, im Gegensatz zu Destinationen wie Ägypten, Tunesien und die Türkei. Auf den ersten Blick war diese Annahme nachvollziehbar. Seit den Bombenexplosionen in vier Vorortszügen in Madrid am 11. März 2004 blieb das Land von islamistischem Terror verschont.

Bei den Madrider Anschlägen 2004 starben 191 Menschen. Bild: AP/AP

Mit 191 Toten ist es bis heute der blutigste Terroranschlag im Europa des 21. Jahrhunderts. Die sozialistische Regierung zog darauf die spanischen Truppen aus dem Irak ab. Damit schienen sich die Iberer vom radikalislamischen Terror «freigekauft» zu haben. Es war eine trügerische Ruhe, wie die Anschläge in Katalonien nun gezeigt haben. Spanien blieb im Visier der Dschihadisten.

1000 Personen auf dem Radar

Dabei ist man keineswegs untätig geblieben. Die Terrorabwehr wurde personell massiv aufgestockt. Mehr als 3000 Personen sind heute in diesem Bereich tätig. Sie haben mehr als 1000 Personen auf dem Radar, die als terrorverdächtig gelten. Gegen 259 Personen wurden laut der Zeitung «El Pais» Verfahren eingeleitet. 150 Kämpfer sollen nach Syrien gereist sein.

Allein 2015 wurden in Spanien 187 Terrorverdächtige verhaftet, die zweithöchste Zahl in Europa hinter Frankreich. Im Mai wurden in Madrid zwei Marokkaner festgenommen, die einen Anschlag mit einem Sattelschlepper nach dem Vorbild von Nizza geplant haben sollen. Ein ähnlicher Attentatsplan wurde im letzten Dezember im Norden des Landes vereitelt.

Es erstaunt daher nicht, dass für die spanischen Behörden ein neuer Anschlag nur eine Frage der Zeit war. Als gefährdet galten gemäss «El Pais» die beiden Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika. Geheimdienstberichte warnten nach dem Anschlag auf das Ariana-Grande-Konzert in Manchester auch vor möglichen Zielen in der Hauptstadt Madrid. Und in Barcelona.

Barcelona trauert um Terror-Opfer

Die Ermittlungsarbeit verhinderte bislang ein neues Blutbad. Spaniens Muslime gelten zudem als relativ gut integriert. Es gibt bei uns keine Ghettos wie in Frankreich, sagte ein Geheimdienst-Analyst. Ihr Bevölkerungsanteil ist mit 2,1 Prozent tiefer als in Grossbritannien, Deutschland oder Frankreich. Allerdings existieren gerade in Katalonien auch zahlreiche salafistische Gruppen.

Traum von der Rückeroberung

Für Fanatiker ist Spanien auch aus historischen Gründen ein bevorzugtes Ziel. Fast die gesamte iberische Halbinsel war im Mittelalter von den «Mauren» aus Nordafrika besetzt. Zeitweise drangen sie bis ins heutige Frankreich vor, wurden aber von den Franken über die Pyrenäen zurückgedrängt. 1492 wurden sie durch die Reconquista endgültig vertrieben.

Dschihadistische Gruppen wie der «Islamische Staat» träumen ihrerseits von der Rückeroberung Spaniens. Bereits im letzten Sommer rief der «IS» zu Angriffen auf touristische Einrichtungen auf. Spanien ist somit nur bedingt ein sicheres Reiseland. Allerdings kann man sich fragen, wo es heutzutage überhaupt sicher ist.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • RETO1 19.08.2017 15:50
    Highlight die offenen Grenzen Europas rächen sich nun regelmässig, wie jetzt in Spanien
    10 8 Melden
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  • Trevor 19.08.2017 09:20
    Highlight Und wieso haben wir dieses Chaos? Weil wir offene Grenzen haben und jeder Vollpfosten durch ganz Europa reisen kann, ohne gross kontrolliert zu werden.

    Hätte man wieder Grenzkontrollen und hätte man die Flüchtlinge und die anderen Touristen geprüft, hätte man vielleicht einen Terrorhintergrund bemerkt. Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich nicht wissen, was sich alles alleine in der Schweiz illegal aufhält oder kriminelle Absichten hegt. Und bei uns werden Ausländer welche jahrelang hier leben,perfekt Deutsch sprechen und sich nie was zu schulden lassen kommen haben angefeindet. Danke Politiker!
    16 13 Melden
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  • iNo 19.08.2017 05:40
    Highlight Terror im "sicheren" Reiseland.
    Klingt irgendwie komisch, Deutschland, Frankreich und England galten soviel ich weiss auch als "sichere" Reiseländer.
    9 0 Melden
    • Bot 19.08.2017 20:40
      Highlight "Feriendestinationen" wäre wohl treffender.
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  • Benot 18.08.2017 20:25
    Highlight In der Kommentarspalte schreiben etliche Wirrköpfe, die meinen (oder so tun), dass die Terroristen Füchtlinge aus Syrien oder Afhanistan seien.

    Z.B.: "Die Terroristen kommen als Flüchtlinge getarnt." Oder: "Das ist das Resultag der Willkommenskultur."

    Stattdessen waren die Attentäter in Barcelona Marokkaner.

    Diese Kommentarschreiber nenne ich Quatschköpfe, einfach weil sie Quatsch erzählen und zwar seit Jahren:
    Als die grosse Flüchtlingswelle aus Syrien stattfand wurde irrtümlich prophezeit, dass so Terroristen eingschleust würden.

    Und weils nicht eintraf, behauptet man es trotzdem.

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    • atomschlaf 18.08.2017 22:50
      Highlight Es ist kein Flüchtlingsproblem sondern ein muslimisches Problem.

      Zwar betätigt sich bisher nur ein verschwindend kleiner Teil der Muslime als Terroristen, aber das Verständnis für terroristische Anschläge ist erschreckend gross.

      In einer Studie des renommierten Pew Research Center wurde ermittelt, dass schon 2007 zwischen 13 (USA/DE) und 35 Prozent (FR) der Muslime Selbstmordattentate guthiessen!
      Bei den Befragten unter 30 liegen die Zahlen noch höher.

      (Siehe Seite 60 im PDF)
      http://web.archive.org/web/20160305013002/http:/www.pewresearch.org/files/old-assets/pdf/muslim-americans.pdf
      24 2 Melden
    • atomschlaf 18.08.2017 22:56
      Highlight @Benot: In Barcelona sieht es nicht nach Flüchtlingen aus, aber es sind schon verschiedentlich Terroristen als Flüchtlinge getarnt nach Europa gekommen, so z.B. die Bataclan-Attentäter oder auch Anis Amri (Attentäter Breitscheidtplatz).

      https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_13._November_2015_in_Paris#Informationen_.C3.BCber_die_T.C3.A4ter

      https://de.wikipedia.org/wiki/Anis_Amri#Italien
      17 3 Melden
    • Saraina 19.08.2017 07:23
      Highlight Anis Amri kam nicht als Flüchtling getarnt zwecks eines Anschlags nach Europa. Er hatte in Tunesien Probleme wegen krimineller Handlungen, floh nach Italien, wurde dort wiederum kriminell, verbüsste eine Gefängnisstrafe, reiste in die BRD, lebte als Drogenhändler und radikalisierte sich, letztlich aus der Sinn- und Hoffnungslosigkeit einer völlig gescheiterten Existenz heraus. Diese Leute kommen nicht als Terroristen, sie werden vom IS gezielt benutzt und waren vorher kaum je religiös. Totale Heimatlosigkeit und Kriminalität macht sie anfällig für die Anwerbung, die Heldenstatus verspricht.
      9 12 Melden
    • atomschlaf 20.08.2017 10:26
      Highlight Ja, Saraina und genau diese von Dir beklagte Heimat-, Sinn- und Hoffnungslosigkeit wird massiv dadurch gefördert, dass Europa ohne jede Selektion Unmengen von Menschen aufnahm und wider besseres Wissen weiterhin aufnimmt, von denen ein grosser Teil weder kulturell, intellektuell noch bildungsmässig die Voraussetzungen mitbringt, in hochentwickelten westlichen Gesellschaften ein selbstbestimmtes, wirtschaftlich selbständiges und gut integriertes Leben führen.

      Gut gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von gut...
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    • Saraina 20.08.2017 13:10
      Highlight Da hast du Recht, Atomschlaf. Zumal wir nicht die Mittel haben, um soviele traumatisierte Menschen angemessen zu betreuen. Nur leider sind Palästina, Irak und Syrien derart aufgerieben, dass es diese Menschen in Reisedistanz einfach gibt, und weiterhin geben wird. Zudem fürchte ich eine Destabilisierung der Türkei. Das dürfte dann das Problem erheblich verschärfen. Das Problem mit den zuwandernden Nordafrikanern ist zudem vielschichtig: in Spanien betreuen x-tausende Marokkanerinnen Alte, in den Gewächshäusern schuften Billigstlöhner.

      USA und Australien haben von der Lage her bessere Karten.
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  • spiritK4 18.08.2017 16:53
    Highlight Sie destabilisieren den ganzen Osten, bewaffnen ''Rebellen'', töten unschuldige Menschen und spielen uns am Ende alle aus. Und die Medien helfen dabei ordentlich mit-mit ''Fakten'' ;))
    20 8 Melden
    • Chefs United 19.08.2017 14:06
      Highlight Ah... Du meinst die USA. Jetzt hab es verstanden
      2 4 Melden
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  • Luca Brasi 18.08.2017 16:46
    Highlight Sollten diese IS-Trottel nur auf die Idee kommen das "ehemals von Sarazenen besetzte Sizilien im Mittelalter" zu erobern, dann können sie sich auf etwas gefasst machen.
    Ein feiger und ehrloser Haufen sind sie.
    Selbst die ehemaligen Herrscher von Al-Andalus würden sich für solch erbärmliche kulturlose Barbaren schämen.
    37 2 Melden
    • Nevermind 19.08.2017 00:16
      Highlight Hää? Ist das mit der Cosa Nostra abgesprochen oder steh ich grad auf dem Schlauch?
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  • Gelöschter Benutzer 18.08.2017 14:34
    Highlight sicherheit ist eine illusion.
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    • Saraina 19.08.2017 07:33
      Highlight Du musst es wissen, Hiob! 😕
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  • Waedliman 18.08.2017 14:12
    Highlight Ich erinnere mich an die Worte von zwei Bekannten aus Tel Aviv, die mich fragten, ob wir nicht verstünden, dass wir uns mit den muslimischen Flüchtlingen ein trojanisches Pferd ins Land holten. Der Gedanke war mir damals unheimlich und ich befürchte, dass wir in Zukunft mit noch mehr Problemen durch Konflikte im Namen der Religion rechnen müssen.
    120 32 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 14:56
      Highlight Das nichts mit trojanischen Pferden zu tun. UNSERE Gesellschaft marginalisiert und daraus entsteht das Potential für die Radikalisierung.

      Es braucht nicht viele wirre Köpfe um Unheil zu stiften.

      Leider haben wir nichts aus dem Terror der 70-80-ger Jahre gelernt. Auch damals waren es nicht viele Anhänger, aber dafür waren die um so heftiger fanatisch.

      Es ist falsch auf die Massen zu zeigen, man muss auf den Hintergrund zeigen und es gilt diesen Hintergrund zu bekämpfen und zu eliminieren.

      Leider aber versucht eine Mehrheit die Schuld in der Masse zu suchen, wie gesagt nichts gelernt.
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    • Uf em Berg 18.08.2017 15:06
      Highlight Die Terroristen kommen als Flüchtlinge getarnt. Dies zu verhindern würde bedeuten, keine Flüchtlinge mehr aufznehmen. Dies widerspricht ganz klar der humanitären Tradition und würde, wenn auch nicht in Europa oder durch Terrorismus, gesamthaft zu mehr Opfern/Toten führen. Auch unter den muslimischen Flüchtlingen sind die Terroristen eine kleine Gruppe. Wirf nicht ale in einen Topf.
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    • a-n-n-a 18.08.2017 15:20
      Highlight Hahahah.. dass ich nicht lache, die Israelis sind oder waren ja genau die trojanischen Pferde, die die Palästinenser vertrieben und sie in Ghetto-ähnliche Zonen eingepfärcht haben. Dass die sich nun aufeheben gegen die Israelische besatzung ist nur verständlich.

      Du bist genau so einer "Ich bin kein Rassist, aber.." #whataboutism
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    • Scott 18.08.2017 15:29
      Highlight Bestrafung für alle, wie im Militär.

      Ungerecht aber sehr effektiv, weil präventiv.
      26 15 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 16:12
      Highlight @Uf em Berg; Die Terroristen kommen auf vielen Wegen; ob als Flüchtlinge getarnt oder als radikalisierte 2. Generation von Einwanderer, die man als Arbeitskräfte geholt hat oder kommen illegal über die Grenzen.
      Der Terrorismus wird immer einen Weg finden zuzuschlagen solange er nicht an der Basis bekämpft und vernichtet wird. Darum finde ich die Sprüche mit trojanischen Pferden und die das Abwälzen der Schuld auf die Flüchtlinge die falschen Ansätze.
      16 22 Melden
    • atomschlaf 18.08.2017 16:37
      Highlight @Um em Berg: Du bist also bereit für die "humanitäre Tradition" Sicherheit und Leben der europäischen Zivilbevölkerung zu opfern?

      Ganz tolle Einstellung!
      29 9 Melden
    • atomschlaf 18.08.2017 16:43
      Highlight @Franco: Das Interview unten als Leseempfehlung für Dich (und auch für "Um em Berg")
      Nicht mit einem fremdenfeindlichen Dummschwätzer sondern mit einem Deutsch-Libanesen, der weiss wovon er spricht!

      https://kurier.at/politik/deutsch-libanesischer-regisseur-imad-karim-wir-befinden-uns-mitten-in-der-islamischen-inquisitionszeit/270.091.734
      28 7 Melden
    • Töfflifahrer 18.08.2017 17:34
      Highlight Das ist, mit Verlaub, Bockmist. Ja es gibt Terroristen die sind Muslim, das ist aber ein absolut kleiner Teil. Die grosse Mehrheit der Muslim leidet genau so unter dem Terror wie wir alle! Terrorismus ist die Waffe von extremistischen Minderheiten die irgend eine Ideologie voranstellen. Die islamistischen Terroristen eben den Islam.
      Das geht von der RAF in den 70/80 Jahren über die Roten Brigaden, die Weissen Rassisten in den USA, der IRA, ... und nun eben auch die islamischen Extremisten. Überall das selbe Prinzip.
      17 30 Melden
    • demokrit 18.08.2017 17:59
      Highlight Natürlich wurde und wird das Risiko mit der unkontrollierten Einwanderung maximal erhöht und es gibt in Deutschland mittlerweile auch mehr als genug einschlägige Fälle. Marginalisierung war noch nie ein Handlungsmotiv für Terroristen (dieses oft herumgereichte Volksmärchen konnte die Wissenschaft nie erhärten, im Gegenteil). Der Dschihad ist fester Bestandteil des Koran und Muslime kennen die europäische Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus selber in ihrer Kultur gar nicht, dort gibt es nur Ausprägungen des Glaubens und keine solche Dichotomie. Die Sympathien sind hoch.
      19 8 Melden
    • dä dingsbums 18.08.2017 18:19
      Highlight Woher wisst Ihr eigentlich, dass es Flüchtlinge waren?

      Ich lese in der Spanischen Presse, dass von den vier verhafteten Personen einer spanischer Staatsbürger ist und drei andere Marrokaner.

      Das sind keine Flüchtlinge und diese Terroristen haben nichts mit Flüchtlingen zu tun.

      Es ist völlig daneben, solche Fake News zu verbreiten.
      22 26 Melden
    • atomschlaf 18.08.2017 18:50
      Highlight @dingsbums: Ob Flüchtlinge oder nicht ist irrelevant.
      Die Einwanderung konservativer Muslime nach Europa gehört so oder so gestoppt, da deren Werte und Einstellungen auch sonst nicht mit unsrigen kompatibel sind. (Frauenrechte, Homosexuellenrechte, Trennung von Staat und Religion, etc.)
      Von der vielfach ungenügenden oder gänzlich fehlenden Bildung ganz zu schweigen!
      34 8 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 19:24
      Highlight @Atomschlaf/dä dingsbums:
      ich habe in der Nähe von Barcelona 3 Jahre ein Bauprojekt realisiert, war monatlich dort und auf dieser Baustelle hatte es mehrere Dutzend Marokkaner. Gute Arbeiter, teilweise sogar hervorragende Arbeiter. Diese Arbeiter wurden von den Spaniern geholt (!) geholt weil die eigenen Leute weiter gezogen sind und der Bau (als Beispiel) nicht zu den beliebten Arbeitsplätzen gehört, offensichtlich auch in Katalonien nicht . . . . .
      18 16 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 19:27
      Highlight @Atomschlaf/dä dingsbums:
      . . . . .
      Wir können nicht (Artikel hin oder her) alles auf die Flüchtlingsschiene verfrachten, da liegen wir falsch, weil die Radikalisierung einen grösseren Nährboden hat, einen Nährboden der durch unser Verhalten befruchtet wird.

      Ich erinnere zum x-ten Mal an den Terror der 70-ger und 80-ger Jahre in Europa (RAF, RB, IRA etc). Auch da ohne Islam wurde der Boden bereitet der diese Terrorszene befruchtete.

      Wir müssen diese Zugänglichkeit für den Terror, der nicht nur in der Religion zu suchen ist, ausmerzen, dann wird es langsam wieder Ruhe geben.
      10 17 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 19:34
      Highlight @atomschlaf; Besten Dank für den Artikel. Dieser zeigt allerdings auch wie krampfhaft der Mann versucht die Verantwortlichkeit auf diese Länder und deren Bevölkerung zu fokussieren. Er erwähnt zwar viele Fehler die der Weste gemacht hat, gleichzeitig versucht er aber die ungenügende Mündigkeit dieser Bevölkerungen in den Vordergrund zu stellen. Etwas sonderbar, denn die Mündigkeit hat ja der Westen wenn immer möglich so geleitet wie es ihm passte und vor allem DER ERFOLG einer möglich Säkularisierung den eigenen Vorstellungen und Wünschen untergeordnet . . . .
      6 13 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 19:42
      Highlight @atomschlaf; . Scheint mir mehr als BILLIG nun derart den Fokus auf die Verantwortlichkeiten dieser Bevölkerungen zu setzen.
      Erinnert mich an Italien, auch dort wird heute, nachdem man den Süden über Jahrzehnte unterjocht hat, krampfhaft versucht dem Süden an der mangelnden Entwicklung die Schuld in die Schuhe zu schieben. Es war der Norden, der sich ab den 50-ger Jahren um Stimmen für die DC zu horten den Süden fehl geleitet hat und das wissen die die einmal richtig hinschauen mögen. Der Süden hat dann den Zug verpasst und nun soll er sich selbst an den Haaren aus dem Dreck ziehen.
      5 10 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 20:12
      Highlight @Atomschlaf; so so die Einwanderung der Muslime gehört gestoppt? WOW wie nachhaltig diese Forderung. Ist Dir noch nicht aufgefallen, dass wir gerade in den Tieflohnbereichen nur noch Muslime für diese Arbeiten rekrutieren können? Wieso ist das genau so? Ich sage weil wir übermarcht haben, weil unsere Jugend da nichts mit den Tieflohnarbeiten am Hut hat und weil manch einer der Inländer eine Lohnstufe höher steht weil es die die gibt die die untersten Lohnstufen bevölkern.
      Du sprichst von STOPPEN ich würde eher sagen nicht den Bedarf schaffen und das ist UNSERE Aufgabe. . . .
      8 21 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 20:15
      Highlight @atomschlaf; . . . ausser Du seist der Meinung, dass wir da eine Selektion vornehmen sollen, diese Menschen total durch checken um sicher zu stellen, dass diese Menschen und deren Nachkommen nicht Radikale werden. Eigenartige Lösung um ein Problem zu beseitigen, das wir uns selbst geschaffen haben.
      7 12 Melden
    • Sen. Bernie Sanders #feelthebern 18.08.2017 20:24
      Highlight Ist ja wirklich nett lieber atomschlaf, dass du dich plötzlich um Frauenrechte scherst, wenn es um Muslime geht. Wir Frauen brauchen unsere Rechte nicht von dir und deinesgleichen verteidigt. Danke, aber nein danke.
      9 21 Melden
    • Sen. Bernie Sanders #feelthebern 18.08.2017 20:28
      Highlight Ich schliesse mich FrancoL an. Das Problem des Terrorismus liegt viel tiefer als man sich als normaler "wir dürfen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen, dann löst sich das Problem von selbst"-Schreier es wohl jemals verstehen werden.
      9 19 Melden
    • dä dingsbums 18.08.2017 20:30
      Highlight @atomschlaf: Wenn fälschlich behauptet wird, die Terroristen seien Flüchtlinge gewesen, ist das sehr wohl relevant. Vielleicht sind richtige Fakten in einer Diskussion für Dich unwichtig, für mich aber nicht.
      12 10 Melden
    • atomschlaf 18.08.2017 20:36
      Highlight @FrancoL: Auch falls sich für gewisse Arbeiten keine Europäer finden lassen sollten (was ich bezweifle), gäbe es immer noch die Möglichkeit, nichtmuslimische Arbeitskräfte in Asien oder Süd- und Mittelamerika zu rekrutieren. Viele von denen würden vermutlich noch so gerne hier arbeiten!
      Es besteht schlicht keinerlei Notwendigkeit für eine weitere Zuwanderung von Muslimen nach Europa.
      17 12 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 21:04
      Highlight @Schlumpfinchen; Danke für die Unterstützung, manchmal glaube ich dass ein guter Teil der Schreiberlinge die Oberflächlichkeit gepachtet hat und dabei nicht merkt dass mit dieser Oberflächlichkeit man gerade dem Terrorismus in die Hände spielt.
      11 12 Melden
    • Scott 18.08.2017 21:37
      Highlight @Schlumpfinchen
      Wer sagt, dass wir keine Flüchtlinge mehr aufnehmen sollen?
      Wir sollten einfach keine muslimischen Flüchtlinge aufnehmen, ausser sie anerkennen schriftlich unser Rechtsystem als oberste Instanz.
      13 9 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 22:02
      Highlight @Atomschlaf: Nun ich möchte nicht mit Dir herumstreiten, da Du offensichtlich nicht gerade eine gute Uebersicht des Arbeitsmarktes hast;

      Hier einige wenige Zahlen die ich aus meinen Auftragsverhätnissen auf den Baustellen der letzten 9-12 Monate auf die Schnelle herauslesen kann:

      Arbeiterbestand ca 210 bis 225 Personen. Davon mir bekannt als muslimische Arbeitskräfte: 56 Personen (!!!), also mehr als ein Viertel der Belegschaften.

      Baustelle im Tessin; 24 Arbeiter 6 Muslime (!!!) 8 Grenzgänger.

      Natürlich nur eine einmalige Situation die meine, ja klar!

      So sieht DIE Realität aus.


      9 12 Melden
    • atomschlaf 18.08.2017 22:24
      Highlight @dingsbums: Europa sollte ohnehin keine Muslime (oder zumindest keine Strenggläubigen, aber da stellt sich das Problem der Selektion) mehr einwandern lassen sollte, egal ob via Asylverfahren oder auf anderen Wegen.
      Daher spielt es auch keine grosse Rolle, ob es sich um Flüchtlinge handelt oder nicht.
      11 9 Melden
    • atomschlaf 18.08.2017 22:33
      Highlight @Franco: Das glaube ich Dir gern, aber dieser hohe Muslim-Anteil ist nicht gottgegeben und kann mit der Zeit auch wieder reduziert werden.

      Es fehlt nur noch der politische Wille dazu.
      9 8 Melden
    • Oban 18.08.2017 23:53
      Highlight @Atom..
      Ich habe in meinem Altag täglich Kontakt mit Nordafrika, die Leute dort verdienen einen Bruchteil von dem was ein Europäer erhält (für gleiche Aufgaben) und gehören trotzdem noch zu den besser verdienenden. Für diesen Lohn müssen sie aber extrem viel über sich ergehen lassen, wenn einer nicht spurt oder seine Ziele nicht erreicht greift der Chef in Europa knall hart durch, teilweise mit lohnabzug, suspendierung ohne bezahlung usw. Wenn man schon so umgeht mit qualifizierten Leuten, wie geht man mit unqualifizierten um und weshalb wundert man sich dann das einem Hass entgegenschlägt?
      5 6 Melden
    • Sen. Bernie Sanders #feelthebern 19.08.2017 06:30
      Highlight @FrancoL es ist immer gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.
      Es ist halt einfach zu sagen, wir lassen keine Flüchtlinge aus muslimischen Ländern mehr hier rein (ja atomschlaf, extra für dich präzisiert) das Problem würde trotzdem nicht gelöst werden. Ihr Unterschätzt hier Dinge wie das Internet kräftig, denn damit ist es möglich, auch solche die schon in der 2. Generation hier leben, umzudrehen. Auch scheint ihr euch mit Religion und vor allem dem Islam und der Geschichte des Ostens nicht wirklich befasst zu haben, aber trotzdem, oder eben genau deshalb schreit ihr hier am lautesten rum.
      6 10 Melden
    • Saraina 19.08.2017 07:44
      Highlight Ein Grossteil der Muslime auf dem Bau sind ethnische Albaner. Diese Leute, die meist erweiterte Familie hier haben, sind deutlich besser integriert und integrierbar als, sagen wir Honduraner oder Mexicaner, die um die halbe Welt geschafft werden sollen um auf dem Bau zu arbeiten. Zudem definieren sich die allermeisten von ihnen in erster Linie als Familienvater, Arbeiter, Albaner in der Schweiz, und nicht über ihre Religion. Ein kleiner Teil meist älterer Männer besucht freitags die Moschee. Es ist unrealistisch, sämtliche Muslime als Problem in eine Tonne zu werfen.
      6 6 Melden
    • FrancoL 19.08.2017 08:34
      Highlight @atomschlaf: ist nicht Gott gegeben. Klar nicht, er ist von UNS und der Wirtschaft gegenen also fast schon Gott gegeben, denn seit Jahrzehnten geht die Wirtschaft diesen Weg und die Gesellschaft hat sich daran gewöhnt einen guten Teil dieser Arbeiten nicht mehr leisten zu wollen.
      Aber das verstehst Du nicht!
      Darum zum xten WIR sind gefordert und WIR sind zur Zeit dieser Aufgabe nicht gewachsen und das ist unser Problem und es nützt nun mal nichts alles mit dem Islam zu begründen. Lasst Eure Kinder Pfleger, Strassenarbeiter, Handlanger, Bauarbeiter, Abfuhrmann lernen und in 20 J ist es gelöst
      4 10 Melden
    • Trevor 19.08.2017 09:23
      Highlight "Normale Muslime" dürfen schon einreisen, aber wer sich nicht anpasst und mit einer Burka rumläuft (wir tolerieren Kopftücher, Kennzeichnen noch das Fleisch mit Aufkleberli damit auch Analphabeten kein Schweinefleisch essen) und sonstigen Mist macht, gehört abgeschoben, das gilt aber für alle Glaubensrichtungen.
      7 4 Melden
    • dä dingsbums 19.08.2017 10:44
      Highlight @Trevor: Schaffen wir die, welche ihre Kinder beschneiden auch aus? Oder ist das nicht so schlimm wie eine Burka zu tragen?
      4 3 Melden
    • Saraina 19.08.2017 11:12
      Highlight http://de.qantara.de/inhalt/psychologie-der-radikalisierung-der-lego-islam-der-attentaeter?page=0%2C1
      1 6 Melden
    • Oban 19.08.2017 11:16
      Highlight @Trevor
      Wer bestimmt dann was normale Muslime sind, Sie, ich, Christoph B.?
      Und was machen wir mit all den anderen Fundis, also auch diese bei denen die Kinder so zöpfchen haben oder den Freikirchlern die sich weigern das ihr Kind eine Staatliche Schule besucht. Verweigern wir den Hindus ihre Kuhliebe in dem wir Rindfleisch nicht mehr deklarieren und schieben die Protestler dann ab. Oder der Geistlichen der sich hier im Namen Gottes an Kinder vergreift? Verbieten wir Nonnen das Kopftuch?
      Sehen sie, einmal angefangen kann man für jeden Gründe finden ihn auszusperren.
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    • demokrit 19.08.2017 11:21
      Highlight "Wenn man schon so umgeht mit qualifizierten Leuten, wie geht man mit unqualifizierten um und weshalb wundert man sich dann das einem Hass entgegenschlägt?"

      @Oban: Gerne auch extra für dich noch einmal: Für das küchenpsychologische Erklärungsmuster des armen unterdrückten Terroristen gibt es keinerlei wissenschaftliche Relevanz.

      Hört besser einmal Bassam Tibi, Hamed Abdel-Samad und obigem Imad Karim gut zu. Sehr gut zu. Im Unterschied zu Euch kennen die Herren den Koran und die islamische Kultur in den betreffenden Ländern nämlich in- und auswendig:

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    • Chefs United 19.08.2017 14:34
      Highlight @FrancoL und Schlumpfinchen - Danke für Eure Kommentare. Bin froh das Ihr mich in meiner Ansicht und meinen Weltanschauungen bestätigt. Dachte schon ich wäre allein.
      @a-n-n-a - beste Antwort 👍🏽
      @atomopfer - deine Kommentare und Forderungen erinnern mich stark an DE 1933. Ist Dir wahrscheinlich auch bewusst. Ich bin in DE geboren und Muslim. Deine Kommentare beleidigen mich. Meine gesamte Familie väterlicherseits in Europa sowie in Nordafrika hat mir stets einen liberalen, barmherzigen Islam vorgelebt. Ich schäme mich solche menschenverachtenden Worte von einem "aufgeklärten" Menschen zu les
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    • Saraina 19.08.2017 14:55
      Highlight Wie soll denn das gehen, keine radikalen Muslime einreisen lassen, wenn sich fast täglich Milchbubis und Kleinkriminelle, die bisher keine religiöse Neigung zeigten, via Internet radikalisieren und Anschläge von Strategen im Ausland geplant bekommen? Wenn einheimische Problemkinder konvertieren und sich einen "Islam" zurechtbasteln, der auch strenggläubige Muslime völlig schockiert? Wenn depressive Palästinenser spontan ein paar Passanten niederstechen, in der Hoffnung erschossen zu werden?
      Simple Lösungen für komplexe Probleme werden kaum funktionieren.
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    • atomschlaf 19.08.2017 16:54
      Highlight Kyai Haji Yahya Cholil Staquf, Islamgelehrter, Generalsekretär der größten Muslim-Vereinigung Indonesiens: "Es gibt einen ganz klaren Zusammenhang zwischen Fundamentalismus, Terror und Grundannahmen der islamischen Orthodoxie"

      "Zu viele Muslime sehen die Zivilisation, das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedenen Glaubens, als etwas an, das bekämpft werden muss"

      "Der Westen muss aufhören, das Nachdenken über diese Fragen für islamophob zu erklären."

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islamgelehrter-terrorismus-und-islam-haengen-zusammen-15157757.html?GEPC=s2
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  • Denk nach 18.08.2017 13:56
    Highlight Hmmm, was die Experten im Nachhinein immer alles gewusst haben wollen...
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  • Raembe 18.08.2017 12:52
    Highlight Ob Terror oder nicht, ich werde dieses Jahr meine Ferien in Spanien nicht streichen oder weniger geniessen.

    Wenn s passiert dann passierts
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    • Triumvir 18.08.2017 14:37
      Highlight Das finde ich die absolut richtige Einstellung Raembe! Denn wenn wir uns von Angst leiten lassen, haben die Dschihadisten gewonnen. Sie wollen genau das und nichts anderes. Wir lassen uns aber unsere Lebensweise nicht nehmen. Btw. ich habe meine Ferien selber in den letzten paar Jahren an vielen Anschlagsorten verbracht. Angefangen von Bali, Nizza, Paris, London, Ramblas in Barcelona etc. etc. Der Hass und Terror wird dies auch künftig nicht verhindern können.
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    • FrancoL 18.08.2017 15:00
      Highlight @Raembe, völlig richtig, denn man versucht krampfhaft eine Logik in den Zielen zu suchen, wohl um die Bevölkerungen zu beruhigen. Doch es gibt keine übergeordnete Logik und somit lauert die Gefahr überall und um dieser Gefahr nicht nachzugeben soll man sich nicht ducken, sondern leben, denn LEBEN ist die einzige Antwort gegen den Terrorismus.
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    • maxi 18.08.2017 15:03
      Highlight das gefühl ist trotzdem anderst...3 tage nach dem anschlag in stockholm war ich das. wir haben unsere reise auch nicht abgesagt oder umgebucht. aber es ist nicht das selbe.
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    • Triumvir 18.08.2017 15:24
      Highlight @maxi: Denk einfach das nächste mal daran, dass die wahrscheinlichkeit Opfer eines Anschlags zu werden, verschwindend klein ist, vor allem wenn vorher gerade ein Anschlag verübt wurde. Und sollte es doch passieren, dann ist es Schicksal - oder "que sera, sera, what will be, will be..."
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    • Töfflifahrer 18.08.2017 17:43
      Highlight Sicher ist es eh nirgends. Die Ferien soll man trotzdem geniessen.
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    • maxi 18.08.2017 19:50
      Highlight triumvir,dies ist mir absolut bewusst. die ganzen sicherheitskräfte die blumen die zerstörten läden usw. geben dennoch ein seltsames bild ab. es fühlt sich einfach komisch an. ich hatte nie angst oder so. Die atmosphäre die herrschte war einfach speziell.
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    • Saraina 19.08.2017 11:14
      Highlight Ich habe seit zwei Jahren Mühe, meine Ferien am Mittelmeer richtig zu geniessen. Es entspannt sich nicht so gut beim Schwimmen in einem Massengrab. Vielleicht bin ich einfach zu übersensibel, aber Gottseidank war es dieses Jahr heiss genug für den Schwumm im Bergsee.
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  • Maria B. 18.08.2017 12:49
    Highlight Wie man immer wieder eindrücklich sieht (auch in Deutschland und Frankreich etc) nützen diese personellen Aufstockungen für Beobachtung und Überwachung von muslimischen Migranten nur sehr wenig - es gibt trotzdem zahlreiche Attentate auf "Ungläubige", ganz so, wie es da und dort im Koran ausdrücklich und belobigend propagiert wird. Facts.

    Ob Europa das nun jahrzehntelang ohne massive Gegenmassnahmen dulden und diese Gräuel weiter als "Einzeltaten" beurteilend wehrlos hinnehmen wird? Ein Kontinent, wo man in manchen europäischen Ländern noch immer die Gratis-Abgabe dieses "heiligen Buches" mit der integrierten Gebrauchsanweisung toleriert. Solche falsch verstandene Toleranz ist ein Zeichen dekadenter Selbstaufgabe, das wütend macht, denn sie ist ein posthumer Schlag ins Gesicht der Terroropfer :-( !
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    • Jaing 18.08.2017 13:44
      Highlight Natürlich bringt die Überwachung was, es konnten schon einige Anschläge verhindert werden. Leider gibt es aber oft zu wenig gesetzliche Handhabe gen "Gefährder", so dass Personen trotz Hinweisen Anschläge verüben können.
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    • Uf em Berg 18.08.2017 14:12
      Highlight Dass bisher ein Anschlag verhindert werden konnte, zeigt, dass die Massnahmen Wirkung zeigen. Eine 100%ige Sicherheit wird es nie geben. Totale Überwachung von allen ist weder möglich, noch ein Zeichen des Respekts gegenüber den Opfern.
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    • Pedro Salami 18.08.2017 14:50
      Highlight Gerade in Barcelona wurde in jüngster Vergangenheit zwei Attentate vereitelt. Natürlich gibt es keine 100% Sicherheit und das war garantiert auch nicht der letzte Anschlag in unseren Breitengraden. Was nicht bedeuten soll, man solle diese Arschlöcher nicht bekämpfen. Und schon gar nicht kuschen. Stark das Zeichen heute Vormittag in der Ramblas. Von Spanier und Touristen.
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    • FrancoL 18.08.2017 15:05
      Highlight Man kann natürlich auch wie Du argumentieren; 2-3 verhinderte Anschläge sind weniger als ein ausgeführter Anschlag. Das ist dann was genau? ich würde sagen eine dümmliche Annahme. Es werden weit mehr Anschläge verhindert als dass Anschläge mit Erfolg ausgeführt werden. Wenn man noch in Betracht zieht dass die Sicherheitsbehörden eher tiefe Zahlen von vereitelten Anschlägen angeben, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, kann man sagen dass diese Aufwendungen sich mehr als nur lohnen.

      Mit dieser Einstellung Maria könnte jegliche Vorsorge als unnötig betrachten.
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    • Saraina 19.08.2017 11:17
      Highlight "Die Aussicht auf das Paradies hat nach Erkenntnissen amerikanischer Forscher wie des Anthropologen Scott Atran eher ausgedient als Motivation, in den Dschihad zu ziehen. Wichtiger sei den meisten jungen Menschen, dass ihnen Abenteuer und ein Sinn im Leben versprochen würden. Darauf setzt der „Islamische Staat“ in seiner Propaganda. Er zeigt Kämpfer im warmen Licht des Sonnenuntergangs, zufriedene Gesichter. Atran beschreibt den Islamismus als ultraerfolgreiche Jugendbewegung, die gerade die cool finden, die das Gefühl haben, im Westen ausgegrenzt zu sein. " Quelle: "Lego- Islam", Qantara.de
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Spielball der Mächte: Weshalb der Syrien-Konflikt in erster Linie ein Stellvertreterkrieg ist

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