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Generierte Durchschnittstypen: Ist die Sexualität ins Gesicht geschrieben? bild: Michal Kosinski / yilun Wang / Stanford Graduate School of business

Moderne Gesichtserkennung: Zeig mir ein Foto und ich sag dir, ob du schwul bist

Man kann einem Menschen nur vor den Kopf gucken, sagt man: Was drin ist, bleibt geheim. Ausser für Rechner: Die erkennen sogar sexuelle Orientierungen anhand von Fotos – eine Erkenntnis mit Implikationen.

10.09.17, 20:37 11.09.17, 07:01

Frank Patalong

Ein Artikel von

Der Shitstorm begann nur Stunden nach der Veröffentlichung. Michal Kosinski und Yilun Wang, der eine Professor, der andere Student an der Stanford University, hatten eine brisante Studie im «Journal of Personality and Social Psychology» veröffentlicht. Ihr Inhalt: Sie zeigten, wie ein Computer mithilfe von Gesichterkennungssoftware die sexuelle Orientierung von Menschen erkennt.

Und das mit extrem hoher Trefferquote: Ausgehend von nur einem Foto erkannte das Programm 81 Prozent aller schwulen Männer und 74 Prozent aller homosexuellen Frauen. Menschliche Probanden, denen die gleichen Bilder vorgelegt wurden, kamen hier nur auf 61 und 54 Prozent Trefferquote. Noch gruseliger wurden die Ergebnisse, wenn man dem Rechner fünf Bilder einer Person vorlegte. Dann erkannte die Software 91 Prozent der homosexuellen Männer und 83 Prozent der Frauen.

«Unser Persönlichkeit wird von unserer DNS bestimmt und spiegelt sich in unseren Gesichtern.»

Shai Gilboa, Chef des israelischen Unternehmens Faception

Kosinksi und Yang war klar, dass sie damit ein Minenfeld betraten. Tatsächlich thematisiert die Studie die denkbaren Missbrauchsmöglichkeiten solcher Technologien in aller Breite – sie will nicht zuletzt warnen. Das verhinderte nicht, dass ihre Ergebnisse fast umgehend angezweifelt und auch angefeindet wurden – und sich ihre Autoren schnell sogar mit Gewaltdrohungen konfrontiert sahen.

In einer zwei Tage nach der Studie veröffentlichten Stellungnahme schreiben sie: «Wir haben kein Werkzeug gebaut, um in die Privatsphäre von Menschen einzudringen. Wir haben existente Technologien studiert, die bereits von zahlreichen Unternehmen und Regierungen eingesetzt werden, um zu sehen, ob diese ein Risiko für die Privatsphäre von LGBTQ-Individuen darstellen. Es hat uns zutiefst erschreckt, das bestätigt zu finden.»

Modellversuch mit Gesichtserkennung in Berlin: Werden wir bald alle überwacht? Bild: DPA dpa

Denn viele Prädispositionen prägten sich in die Gesichter von Menschen ein, sagt Kosinksi: Wenn man weiss, wonach man suchen muss, liessen sich etliche Eigenschaften und Charakter-Tendenzen im Wortsinn am Gesicht ablesen.

Wie soll das funktionieren?

Die Forscher hatten eine Standard-Gesichtserkennungs-Software eingesetzt und sie mit 35'000 Fotos aus einer Dating-Börse gefüttert. Die Bilder enthielten Metadaten über sexuelle Präferenzen – so lernte die Software, bestimmte Merkmale als Indikatoren für sexuelle Orientierungen zu erkennen. Und die sind offenbar subtil genug, um von Menschen nicht gut erkannt zu werden, sehr wohl aber von Rechnern.

Denn die Software identifizierte «geschlechts-untypische» Merkmale, die offenbar als Indikatoren für Homosexualität einsetzbar sind:

Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière im Berliner Hauptbahnhof: Dient Terrorprävention als Rechtfertigung jedes Einbruchs in die Privatsphäre? Bild: DPA dpa

Interessant ist hierbei vor allem die dritte Kriteriengruppe, weil sie nicht auf selbst gewählten Stilen, Peergroup-spezifischen Konventionen oder selbst gewählten Ausdrucksmitteln beruht. Wenn es stimmt, dass Rechner Homosexualität anhand von Gesichtsproportionen erkennen können, würde das bedeuten, dass sie im Wortsinn «körperlich» wäre - eventuell bis hinab auf die genetische Ebene oder Entwicklungseinflüsse in der Schwangerschaft. Indizien dafür gibt es seit langem, schlüssige Beweise stehen aus.

Doch auch für viele Homosexuelle steht seit langem fest: Ihre Sexualität sei keine Entscheidung, sondern eine natürliche Neigung. Die Studie bestätigt das, indem sie Indikatoren aufzählt, die man unmöglich selbst wählen kann. Laut Bildanalyse tendieren homosexuelle Männer dazu, ein schmaleres Kinn, längere Nasen und grössere Stirnpartien zu haben als heterosexuelle Männer. Bei den Frauen seien es ein tendenziell breiteres Kinn und eine kleinere Stirnpartie. Das lasse homosexuelle Männer leicht «weiblicher» erscheinen und homosexuelle Frauen leicht «männlicher».

Programmierter Missbrauch

Tatsächlich? Kann man einem Menschen die sexuelle Grundorientierung also an der Stirn ablesen? Wenn es nach Shai Gilboa geht, dem Chef des israelischen Unternehmens Faception, dann ist das so: «Unser Persönlichkeit wird von unserer DNS bestimmt und spiegelt sich in unseren Gesichtern.»

Sein Unternehmen vermarktet Software, um genau das zu tun: potenzielle Gewalttäter zu erkennen, Extrovertierte von Introvertierten zu scheiden, Pädophile zu finden. Oder wen auch immer. Die Software kann man kaufen, sie zielt auf Terror-Prävention, was heute so gut wie alles rechtfertigt, ist aber auch «vielseitig einsetzbar», wie man so sagt.

Gesichtserkennung: Vielleicht ein Durchbruch in der Terrorbekämpfung.

Man braucht nicht viel Fantasie, um den Sprengstoff in solchen Technologien zu entdecken: Szenarien wie das des Sci-Fi-Klassikers «Minority Report» drängen sich auf. Wenn man Menschen nur anhand von Fotos oder anderen selektiven Informationen Eigenschaften zuordnet, kann das über deren Zukunft bestimmen - sei es, dass sie einen Job aus ihnen unbekannten Gründen nicht bekommen, sei es, dass sie schlicht «verdächtig» werden.

Dass sich beispielsweise Eigenschaften wie erhöhte Aggressivität in männlichen Gesichtern durch bestimmte Merkmale andeuten, ist seit langem bekannt - erhöhte Testosteron-Pegel sorgen für die Ausprägung bestimmter Merkmale. Aus solchen Merkmalen dann aber einen Verdacht oder eine konkrete Eigenschaft abzuleiten, wäre fatal. Es ist eine Sache, zu beobachten, dass viele aggressive Männer breitere Gesichter haben. Es ist etwas völlig anderes, aus einem breiten Gesicht auf Aggression zu schliessen.

Doch genau das, sagt Michal Kosinski, täten manche Staaten und Unternehmen schon längst. Kosinski gehört zu den weltweit führenden Experten dafür, aus Verhalten, Auftreten oder Erscheinungsbild von Menschen Eigenschaften abzuleiten. Für weltweite Aufmerksamkeit sorgten zwei seiner im Top-Wissenschaftsmagazin «PNAS» veröffentlichte Studien 2013 und 2015, in denen er und seine Co-Autoren allein aus den bei Facebook vergebenen Likes Persönlichkeitsprofile von Menschen erstellten.

WC-Papier-Dieben sei Dank: In einer öffentlichen Toilette in Peking ist die Toilettenpapierausgabe mit einer Gesichtserkennung verbunden (entsprechendes Video unten). Bild: EPA

2013 deduzierte er mit Software-Hilfe überraschend akkurate Einschätzungen über die ethnische Zugehörigkeit von Facebook-Like-Vergebern, ihr Alter, ihren IQ, ihre sexuelle Orientierung, über Charaktereigenschaften, Drogenabhängigkeiten und politische Grundeinstellungen. 2015 kontrastierte er diese Daten mit Befragungen direkter Verwandter und Bekannter solcher Like-Vergeber. Die Software erwies sich als rund 20 Prozent treffsicherer als die Durchschnitts-Bezugsperson.

Auch für Kosinski selbst sind diese beeindruckenden technologischen Möglichkeiten vor allem Horrorszenarien. Science Fiction sind sie dabei keineswegs: Der Forscher hält die zunehmende Anwendung solcher Techniken und ihren Missbrauch für immanent und kaum vermeidbar, die Privatsphäre von Menschen werde zwangsläufig weiter erodieren.

Kosinski: «Die Sicherheit von Homosexuellen und anderen Minderheiten hängt damit nicht an Rechten, die uns Privatheit garantieren, sondern an einer konsequenten Durchsetzung von Menschenrechten, an der Toleranz von Gesellschaften und Regierungen.»

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Brikne, 20.7.2017
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  • B-Arche 12.09.2017 15:51
    Highlight Erinnert Ihr Euch noch an die Idee der Golfstaaten bei Einreise auf Homosexualität zu prüfen um an der Grenze abzuweisen? Sie sprachen damals von Anus-Untersuchungen. Nun haben Sie das Werkzeug um "unliebsame" auszusortieren oder Menschen in ihrem Land gleich in den Knast zu stecken.
    Ganz grosses Tennis :-(
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  • Hayek1902 12.09.2017 15:14
    Highlight Wir sehen hier einen proof of concept, der besagt, was halbwegs schlaue Menschen schon wussten (dass die Genetik die sexuelle Orientierung weitgehend determiniert) und wer wird auf den Plan gerufen von den schlauen Watson Kommentatoren? Entweder die, die nicht verstehen, was hier gemacht wurde und was die Studie aussagt. Dann die, welche Fakten nicht wahrhaben wollen, weil sie nicht das aussagen, was sie glauben (hallo Trump) und zu guter letzt noch die Moralisten, die über die Digitalisierung, AI-Kontrolle und den bösen Kapitalismus chlönen, um dann weiter auf ihrem Smartphone rumzuwischen.
    2 0 Melden
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  • demokrit 12.09.2017 13:14
    Highlight Kosinski: «Die Sicherheit von Homosexuellen und anderen Minderheiten hängt damit nicht an Rechten, die uns Privatheit garantieren, sondern an einer konsequenten Durchsetzung von Menschenrechten, an der Toleranz von Gesellschaften und Regierungen.»

    Ähem, die Privatsphäre ist ein Menschenrecht. Im Übrigen ein Recht. Hauptsache der Psychologe konnte vor sich hin schwurbeln.
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  • Waedliman 11.09.2017 15:46
    Highlight Allein schon ein Interesse daran zu haben, Menschen in unterschiedliche Schubladen zu stecken, birgt die Gefahr, dass solche "Erkenntnisse" missbräuchlich verwendet werden. Kein anderes Motiv unterstelle ich, als das einer "Bereinigung" und lehne es deswegen strikt ab - Wissensdurst hin oder her.
    22 8 Melden
    • Dantus 11.09.2017 17:18
      Highlight Menschen werden bereits seit langem für Werbezwecke in Schubladen gesteckt. Das passiert gerade bei sozialen Plattformen wie Facebook bereits heute. Dies wird natürlich mehr und mehr verfeinert.
      Dies abzulehnen ist leider nutzlos, weil es eine Realität ist. Die Entwicklung rückgängig zu machen ist realistisch gesehen eine Illusion.
      Darum finde ich es enorm wichtig, dass wir uns dessen bewusst sind. Wir müssen als Gesellschaft Wege finden damit umzugehen.
      18 0 Melden
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  • Wehrli 11.09.2017 10:28
    Highlight Züruck in den 20ern. Eugenik, hallo! Damals mit Messchablone und Kopfzirkel, hoffte man den "Verbrecher-Typen" ausfindig machen zu können. Hat damals nicht geklaptt, wird heute auch nicht klappen.
    Also keine Hysterie bitte.
    11 27 Melden
    • Wilhelm Dingo 11.09.2017 20:09
      Highlight Die Forscher haben soeben nachwiesen, dass heute möglich ist was früher noch nicht funktionierte...
      18 3 Melden
    • Wehrli 11.09.2017 21:20
      Highlight Ach ja, mit einer Trefferquote von 91%? Gähn ....
      6 25 Melden
    600
  • karl_e 11.09.2017 09:44
    Highlight Alter Wein in neuen Schläuchen, sonst nix. Die Physiognomik war im 18. Jahrhundert gross in Mode. Der Zürcher Pfarrer Johann Caspar Lavater war der erfolgreichste Vertreter dieser Grenzwissenschaft, die unter den Nazis eine Renaissance erlebte. Das diskreditierte sie endgültig.
    Die moderne Software zur Gesichtserkennung ist genau so fragwürdig wie die Methode Lavaters. Uebrigens: Auch die Astrologie bedient sich heute des Computers und wird trotzdem nicht zur Wissenschaft.
    19 16 Melden
    • Dantus 11.09.2017 15:25
      Highlight Es wurde aufgezeigt, dass anhand weniger Bilder eine statistisch erstaunlich genaue Vorhersage über die sexuelle Orientierung von Menschen gemacht werden kann.
      Im Gegensatz zur Astrologie sind die Aussagen sehr prezise und trotzdem sehr genau.

      Diese Art von Resultaten können beispielsweise dafür genutzt werden, um gezielter nach Zusammenhängen zwischen den Genen, der Psyche und dem Aussehen zu suchen.
      Das könnte langfristig beispielsweise helfen ein besseres Verständnis für den Einfluss der Gene auf die Psyche zu bekommen.
      13 5 Melden
    • Wald Gänger 11.09.2017 15:39
      Highlight Ich glaube, Sie und Wehrli über ihnen haben die Versuchsanordnung nicht wirklich verstanden.
      17 5 Melden
    • Wilhelm Dingo 11.09.2017 20:11
      Highlight @karl_e: Du hast nicht verstanden dass es im Gegensatz zu früher heute statisch nachweisbar funktioniert.
      10 2 Melden
    • Wehrli 11.09.2017 21:22
      Highlight Google doch mal Pseudokorrelation ihr Wissenschaftsgläubigen. Aber die Software konnte immerhin Männlein von Weiblein unterscheiden. Hut ab ....
      2 19 Melden
    • Wehrli 11.09.2017 21:23
      Highlight Übrigens: Schwarze sind 10 häufiger Kriminell, aus Soziologischen Gründen, nicht wegen der Hautfarbe. Also erkennt meine Software auch mit 90% Kriminelle.
      5 18 Melden
    • Wald Gänger 11.09.2017 21:41
      Highlight Wehrli: Sie schreiben vor lauter Aufregung ein wenig konfus. Den mit der Pseudokorrelation kann man in diesem Falle schlecht bringen, weil das Ergebnis zu deutlich ist. Aber immerhin haben sie einen netten Fachbegriff gebracht.
      Was das Ganze jetzt mit Schwarzen Kriminellen zu tun hat, erschliesst sich mit wiederum nicht. Was wollen sie sagen?
      Die Software wurde mit einer bestimmten Bildermenge von Hetero- und Homosexuellen Menschen gefüttert und hat anschliessend durch Gesichtserkennung die Homosexuellen herausgefiltert. Was hat das mit soziologischen Gründen zu tun?
      13 1 Melden
    • demokrit 12.09.2017 12:04
      Highlight "Im Gegensatz zur Astrologie sind die Aussagen sehr prezise und trotzdem sehr genau."

      Hmm.. präzise und genau sind Synonyme. Dieser Satz ergibt für mich keinen Sinn. Haben Sie sich verschrieben?
      2 0 Melden
    • Dantus 13.09.2017 03:57
      Highlight @demokrit, ist mir auch aufgefallen, aber editieren ist hier nicht möglich...

      Was ich meinte ist, dass es keine allgemein gehaltene Aussage ist, wie das in der Astrologie üblich ist. Die Aussage über die Sexualität einer Person ist genau definiert und es gibt meistens keinen Spielraum für Interpretationen (präzise). Trotzdem sind die Ergebnisse sehr genau.
      0 0 Melden
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  • Yamamoto 11.09.2017 09:32
    Highlight Dass ein Programm aufgrund von Likes auf gewisse Persönlichkeitsmerkmale schliessen kann, halte ich für plausibel. Das, was Shai Gilboa behauptet, ist meiner Meinung nach jedoch pseudowissenschaftlicher Quatsch. Er scheint aber ein kleverer Geschäftsmann zu sein. Die Gene, die die Persönlichkeit beeinflussen und diejenigen, die das Aussehen bestimmen, sind nicht die gleichen. Ausserdem beeinflusst das soziale Umfeld unsere Persönlichkeit stärker als die Gene.
    Ob die Studie hier valide ist, kann ich nicht sagen. Allerdings bezweifle ich zumindest, dass die Stichprobe repräsentativ ist.
    8 12 Melden
    • Wald Gänger 11.09.2017 15:38
      Highlight Wo wurde das bewiesen, dass das soziale Umfeld stärker beeinflusst als die Genetik, wenn es um die sexuelle Orientierung geht?
      17 0 Melden
    • Yamamoto 11.09.2017 17:15
      Highlight @Du scheinst meinen Kommentar nicht gelesen zu haben. ;) Meine Kritik bezieht sich – bis auf den ersten und letzten Teil – auf die Behauptungen von Shai Gilboa (Physiognomik). Die sexuelle Orientierung wird in der Psychologie nicht der Persönlichkeit im engeren Sinne, von der ich hier spreche, zugerechnet. Die Big Five werden z.B. stärker durch das soziale Umfeld geprägt und die Legalbewährung einer Person ebenfalls.
      0 12 Melden
    • Dantus 11.09.2017 18:44
      Highlight @Yamamoto, woher wissen Sie, dass die Big Five stärker durch das soziale Umfeld geprägt werden? Gibt es eine Studie, welche diesen Zusammenhang aufzeigt? (Die Frage ist wirklich ernst gemeint)

      Sie sprechen sehr absolut von der Funktion der Gene. Ich glaube das ist eine etwas zu vereinfachte sichtweise. Soviel ich weiss, sind gerade komplexere Zusammenhänge, wie der Einfluss der Gene auf die Persönlichkeit überhaupt nicht gut verstanden.
      Wenn man es verstehen würde, könnte man viel bessere Aussagen über den Einfluss des sozialen Umfeldes machen.
      4 0 Melden
    • Wald Gänger 11.09.2017 20:24
      Highlight Yamamoto: Woher soll ich wissen, was der erste und letzte Teil deines Eintrages nach deinem Ermessen ist?
      Der Aufhänger des Artikels ist jedenfalls eine Mustererkennung hinsichtlich Homosexualität, also sehe ich es eher so, dass du in deinem Beitrag nicht sauber differenziert hast.
      Ausserdem: Sowohl was die Big Five wie auch die Legalbewährung anbelangt, halte ich deine apodiktische Aussage für gewagt.
      Es gibt z.B. als Extrembeispiel Serienmörder, die in stabilem sozialen Umfeld aufwuchsen und trotzdem zu dem wurden, was sie waren/sind.
      4 2 Melden
    • Wald Gänger 11.09.2017 20:25
      Highlight Das selbe trifft auch auf Pädophile zu. Dass diese selber in der Breite Missbrauchsopfer waren, ist eine Legende, die u.a. von Anna Salter in diversen Interviews mit Sexualstraftätern widerlegt werden konnte.
      3 2 Melden
    • Yamamoto 12.09.2017 09:12
      Highlight @Dantus Weil ich genau zu diesem Thema ein Seminar besucht habe. ;) Vielleicht finde ich die Unterlagen noch. Die Intelligenz wird stärker durch die Genetik beeinflusst, Persönlichkeitsmerkmale im Durchschnitt etwas stärker durch das individuelle Umfeld.

      @Wald Gänger Fakt ist einfach, dass die Aussagen von Shai Gilboa nicht stimmen. Erstens sind die Gene, die das Aussehen beeinflussen und die, die die Persönlichkeit beeinflussen können, nicht die gleichen. Und zweitens wird ihr Einfluss überschätzt, denn von der indeterministischen Theorie haben wir bis jetzt noch gar nicht gesprochen.
      0 0 Melden
    • Yamamoto 12.09.2017 09:26
      Highlight @Wald Gänger So klar ist dies keinesfalls. Es gibt genug qualitative Studien, die bzgl. der eigenen Missbrauchserfahrung etwas anderes sagen. Und auch dann determinieren die Gene das Verhalten der Person nicht einfach. Schliesslich ist es immer noch die Person selbst, die sich in einer bestimmten Situation zu einem Sexualdelikt entscheidet. Deshalb ist es unverantwortlich, wenn in einem Rechtsstaat in Zukunft vielleicht Personen alleine aufgrund ihrer Physiognomie einem Verdacht unterstehen oder sogar vorsorglich verwahrt werden.
      1 0 Melden
    • demokrit 12.09.2017 12:13
      Highlight "Die Intelligenz wird stärker durch die Genetik beeinflusst, Persönlichkeitsmerkmale im Durchschnitt etwas stärker durch das individuelle Umfeld."

      Das kann man gar nicht trennen und wissen, jedenfalls nicht beim Menschen. Klappt nur bei Modellorganismen wie Fruchtfliegen, die haben aber auch keine Kultur in unserem Sinne.
      0 0 Melden
    • Wald Gänger 12.09.2017 16:00
      Highlight Ich stelle gerade fest, dass wir partiell aneinander vorbeireden, wobei es eigentlich ich bin, der an dir vorbeiredet. Sorry.
      Du hast natürlich Recht damit, dass nicht die selben Gene für Charakter und Aussehen verantwortlich sind bzw. legt die aktuelle Forschungslage das nahe.
      Bezüglich Missbrauch liegen wir klar auseinander mit den Meinungen. Ich nehme an, dass wir hier die klassische Kluft zwischen forensischer Psychiatrie angelsächsischer bzw. US-amerikanischer und europäischer Ausprägung repräsentiert finden.
      Ob sich die Person aber in einer bestimmten Situation für delinquentes...
      1 0 Melden
    • Wald Gänger 12.09.2017 16:03
      Highlight ...Verhalten entscheidet, kann durchaus genetisch beeinflusst sein. Je nach genetischer Ausstattung kann z.B. eben ein Missbrauchsopfer entweder selber zum Missbraucher werden oder eben nicht. Genauso aber auch Menschen, die nie Opfer wurden.
      Was du über den Verdacht durch Physiognomie sagst, stimmt natürlich.
      Ohnehin behaupte ich nicht, dass du Unrecht hast, ich behaupte eher, dass wir beide von zwei Standpunkten hinsichtlich einer Sachlage reden, die noch zu wenig erforscht ist, um absolute Aussagen treffen zu können.
      1 0 Melden
    • Yamamoto 12.09.2017 22:35
      Highlight @ Wald Gänger Naja, mein erster Kommentar war wohl auch etwas missverständlich. Leider musste ich ihn kürzen, da Watson nicht mehr Zeichen erlaubt. ;)
      Ja, da stimme ich Dir zu. Die Gene beeinflussen die Persönlichkeit/die Entscheidung zu einer Tat, aber sie determinieren das Verhalten nicht im Sinne einer Kausalkette, wie dies Herr Gilboa andeutet. Selbst bei "ungünstigen" Einflüssen des Umfelds/der Gene kann sich eine Person gegen eine Tatbegehung entscheiden, auch wenn die Entscheidungsmöglichkeit eingeschränkt sein mag.
      0 0 Melden
    600
  • Calvin WatsoFF 11.09.2017 09:26
    Highlight Ach du heiliger Bim Bam. Was kann ich den dafür, hab ich die Schönheit meiner Mutter vererbt bekommen! 😂😂😂🤡
    14 1 Melden
    600
  • Paddiesli 11.09.2017 08:21
    Highlight Bin selber schwul. Meine Trefferquote ist höher. ;)
    31 3 Melden
    600
  • IIBLACKHEARTII 11.09.2017 06:05
    Highlight Funktioniert das wohl auch mit Verbrechern?
    2 14 Melden
    • Damon 11.09.2017 07:44
      Highlight Wahrscheinlich ja. Die Neuralen-Netze sind zu Erstaunlichem fähig.
      Gib mir eine Datenbank von Verbrecher-Fotos & eine Datenbank von Nicht-Verbrecher-Fotos, ich schmeisse dies in ein Neurales-Netz und lass es damit spielen. Zack hast du das. (Wäre tatsächlich extrem spannend das mal zu probieren, das Problem: woher krieg ich die Datensätze?)
      3 11 Melden
    • Bruder 11.09.2017 07:47
      Highlight Klar, dein Pech, wenn du eine Verbrechervisage hast!
      14 0 Melden
    • Yamamoto 11.09.2017 09:43
      Highlight @Damon Nein, tut es nicht. Die Physiognomie ist eine alte Pseudowissenschaft (der Kriminologe Cesare Lombroso nutzte sie), die durch zahlreiche Studien widerlegt wurde und gerade deshalb ist es bedenklich, dass sie durch Leute wie Shai Gilboa eine Renaissance erfährt. Die Umwelt, die eine wichtigere Rolle spielt, wird nun einmal komplett ausgeblendet. Ganz anders sieht es aus, wenn durch Verhalten (z.B. Likes einer Person) auf Persönlichkeitsmerkmale geschlossen wird. Dadurch kann man tatsächlich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf Persönlichkeitsmerkmale schliessen.
      4 11 Melden
    • Wehrli 11.09.2017 10:28
      Highlight Neurales Netz? Was für ein Schrott, gibt es gar nicht.
      4 10 Melden
    • huck 12.09.2017 09:34
      Highlight Wehrli: Natürlich ist ein neuronales Netz gemeint, und das gibt es sehr wohl, und grad Schrott ist es auch nicht.
      2 0 Melden
    • CrazySnake 12.09.2017 09:38
      Highlight @IIBLACKHEARTII: Der Versuch Verbrecher mi einer KI zu erkennen wurde auch schon durchgeführt.
      https://www.technologyreview.com/s/602955/neural-network-learns-to-identify-criminals-by-their-faces/
      0 1 Melden
    • Wehrli 12.09.2017 10:52
      Highlight Künstliches neuronales Netz. Und fähig sind die bisher zu gar nichts. Was gerne als "neuronales Netz" bezeichnet wird, sind Algorithmen die nach Muster suchen und sich selber iterieren, also "weiterschreiben". Und das sag ich als Neurobiologe, also kein Grund zur Panik.
      2 2 Melden
    600
  • ujay 11.09.2017 04:28
    Highlight Welch ein Fortschritt: Zwangsouting. Und wenn sich das Gerät irrt? Werde ich dann als Lügner hingestellt? Bin ich dann amtlich schwul oder zählt meine tatsächliche sexuelle Ausrichtung noch?
    24 11 Melden
    • Damon 11.09.2017 07:45
      Highlight Es geht hier ja nicht darum Menschen vorzuschreiben welche Sexualität sie haben!!!!!!!
      15 6 Melden
    • ujay 11.09.2017 09:24
      Highlight @Damon. Textverstaendnis ist nicht so deins😂
      6 8 Melden
    • Joe-B 11.09.2017 10:01
      Highlight Dann bist du einer dieser 10 Fälle, bei denen das System sich irrt, wie im Artikel beschrieben.
      7 1 Melden
    • Fabio74 11.09.2017 11:24
      Highlight @Damon Aber Missbrauch dürfte folgen und zwar dort wo Faschstische Regimes herrschen
      10 2 Melden
    • Wehrli 12.09.2017 10:55
      Highlight Es braucht keine faschistischen Regime. Technokraten und Wissenschaftsgläubige Gemeinschaften können den Albtraum genau so wahr machen.
      3 1 Melden
    600
  • Silent Speaker 11.09.2017 04:12
    Highlight "...so lernte die Software, bestimmte Merkmale als Indikatoren für sexuelle Orientierungen zu erkennen."

    Da geht's wohl noch in eine andere Richtung, die dann beim Schweizer Volk besonders Anklang finden wird und ergänzend zur Praxis der "kleinen Verwahrung" passt.

    https://www.woz.ch/1736/kleine-verwahrung/das-ist-wie-bei-einem-auto-ohne-bremsen

    Das Recht auf Unschuldsvermutung wird verloren gehen. Früher oder später. Und wehe dem, der von der Software für pädophil gehalten wird. Der wird dann gleich vorsorglich weggesperrt. Dass vorerst nur von Homosexuellen die Rede ist, hat wohl System.
    20 6 Melden
    600
  • Ohniznachtisbett 10.09.2017 23:20
    Highlight Dies ist mehr als gruselig. Wo führt das noch hin? 1984 wird immer wahrscheinlicher. Wenn ich aufgrund eines Fotos, eines Gedankenverbrechens überführt werden kann.
    26 2 Melden
    600
  • Ruffy 10.09.2017 22:39
    Highlight Kann man das Programm irgendwo ausprobieren? Würde mich wundern mehmen.
    34 8 Melden
    600
  • Mafi 10.09.2017 22:25
    Highlight "extrem hoher Trefferquote"

    "81 Prozent aller schwulen Männer und 74 Prozent aller homosexuellen Frauen"

    Passt mir irgendwie nicht zusammen.

    Bei Bilderkennung redet man normalerweise nicht mal bei 99% als "extrem hoch". Klar, oftmals sind medizinische hintergründe dabei, z.B. bei Krebserkennung. Aber 90% oder auch 95% oder 99% ist nicht "extrem hoch".

    74% heisst 1 von 4 ist falsch. Das hat drastische folgen.

    Das hätten die Wissenschaftler sich überlegen sollen/können. Normalerweise wird das auch thematisiert. Ich bin da etwas enttäuscht von Stanford.
    23 45 Melden
    • Damon 11.09.2017 07:47
      Highlight -.- mhm....

      Die Versuchen da nicht einfach ein Gesicht zu erkennen... Die wollen die Sexuelle-Orientierung von einem Gesicht erkennen. Dan ist 80% hoch!
      Es ist höher als beim Menschen und höher als das bisher jemals möglich war....
      14 1 Melden
    • ujay 11.09.2017 09:52
      Highlight @Damon. Nein, 80% ist lausig und auch nur ein Annahme. Sich bei diesem heiklen Thema mit einer solch zweifelhaften Trefferquote zufrieden zu geben, erinnert an die Genetikforschung der Nazis. Quintessenz da war, anhanden von koerperlichen
      Merkmalen Menschen als Verbrecher und Angehoerige von bestimmten Volksgruppen zu quantifizieren. Mit den bekannten Folgen. Als Forschungshoeriger muesste dich das ja geradezu begeistern.
      4 9 Melden
    • Mafi 11.09.2017 19:16
      Highlight "Dan ist 80% hoch!"

      Nope. Ist es nicht. Sorry. Und der Mensch ist kein Vergleich, der ist lausig bei solchen Sachen.

      Der Grund wieso die Erkennung überhaupt zu 80% Funktioniert, ist vermutlich, weil viele Schwule zu ähnlichem sozialem Umfeld gehören, und dadurch ähnliche Stile haben.

      Vermutlich könnte man Informatiker mit gleicher Genauigkeit erkennen. Und Physiker. Das ganze "die Gene zeigen sich in deinem Gesicht, und Teil davon ist deine Sexuelle Orientierung" ist blödsinning, da nicht Wissenschaftlich belegt. Ende der Diskussion.
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  • Nausicaä 10.09.2017 21:49
    Highlight Gattaca lässt grüssen...

    Klar, techn. Entwicklung lässt sich nicht aufhalten, doch können wir damit umgehen? Ich bezweifle es.

    Und, zynisch gefragt, was nutzt die Erkenntnis, dass Homosexualität genetisch ist? Diejenigen, die ein Problem mit Homosexuellen haben, sind ja oft aus (Sub)-Kulturen, in denen Wissenschaft sowieso nichts gilt...
    27 14 Melden
    • Damon 11.09.2017 07:50
      Highlight Antwort von jemanden, den die Wissenschaft und diese Techniken interessiert:
      Es geht hier nicht um irgendwelchen Nutzen. Es ist ein Test, wieviel eine solche Software aus einem Gesicht lesen kann. Und es ist äusserst Spannend zu wissen, dass die Sexuelle-Orientierung wirklich genetisch bedingt ist, und nicht von der Erziehung etc. abhängt. Weiss nicht wo dein Problem damit ist...
      12 1 Melden
    • Nausicaä 11.09.2017 11:24
      Highlight @Damon. Klar ist es cool, dass man jetzt Beweise dafür hat. Interessant finde ich es auch und Wissensdurst ist mMn etwas vom schönsten am Menschen.

      Mein Problem sind die Gefahren, die mit einer solchen Technologie verbunden sind. Die Geschichte zeigt, dass der Mensch ein beeindruckender Erfinder ist, aber weniger beeindruckend darin ist, die Erfindungen zum Wohle aller in die Gesellschaften einzubetten und Missbrauch zu verhüten, z.B. indem man neue Erfindungen an neue gesetzliche Regeln koppelt. Allerdings müsste dies global passieren und da haben wir schon wieder das nächste Problem..
      6 0 Melden
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  • Bruder 10.09.2017 21:34
    Highlight Wie steht es mit Bisexuellen, werden sie auch erkannt?
    35 4 Melden
    • Jazzdaughter 11.09.2017 00:24
      Highlight Ja genau, und Asexuelle?
      11 1 Melden
    • Damon 11.09.2017 07:50
      Highlight Das hab ich mich auch gefragt. (Aber denke das wäre schon möglich.)
      4 3 Melden
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  • Posersalami 10.09.2017 21:10
    Highlight Ich finde das gruselig und frage mich, wozu sowas eigentlich entwickelt wird? Welcher Mehrwert wird generiert? Es muss doch jedem klar denkenden Menschen völlig egal sein, welches Geschlecht das gegenüber bevorzugt?
    53 24 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 10.09.2017 22:25
      Highlight Kontrolle, Überwachung, Macht.
      29 5 Melden
    • GammaPsh 10.09.2017 22:40
      Highlight Die Forscher nutzen dafür bestehende Werkzeuge und zeigen auf, was diese bewirken können. Diese Werkzeuge sind für einen viel allgemeineren Zweck entwickelt worden, aber sind dafür nutzbar. Aber bitte sei wütend auf den jenigen der dir diese Möglichkeit vor Augen führt.
      23 2 Melden
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  • giandalf the grey 10.09.2017 20:59
    Highlight Die Forscher zu kritisieren ist absolut dumm. Das meine ich jetzt nicht beleidigend, wirklich! Aber das ist schlicht dumm.
    Die erbringen ansatzweise sowas wie den Beweis, dass die Sexualität nicht eine Entscheidung oder psychische Krankheit ist, sondern ein natürlicher Teil des ganzen Menschen, was jedem Homophoben den Wind aus den Segeln nehmen würde, aber neeeein man beschimpft die Forscher beinahe selbst homophob zu sein und den Homophoben dieser Welt eine Waffe zu geben.
    Warum muss man immer so schnell butthurt sein und kann nicht mal einfach einen Moment nachdenken...
    135 13 Melden
    • Rendel 10.09.2017 22:13
      Highlight Ich bin ja einverstanden mit ihrem Kommentar, er greift nur viel zu kurz. Es geht ja nicht einfach nur um Homosexualität.
      31 3 Melden
    • Randy Orton 10.09.2017 22:24
      Highlight Das kann man auch beweisen (und wurde auch bewiesen) ohne ein Tool zu entwickeln, welches nur für schlechte Zwecke gebraucht werden kann.
      5 19 Melden
    • Damon 11.09.2017 07:52
      Highlight @giandalf the grey: 100% deiner Meinung! Danke!
      5 1 Melden
    • ujay 11.09.2017 09:36
      Highlight @Gandalf....nur so eine Methapher: Einstein hat die Theorie zum Bau von Atombomben entwickelt....obwohl ihm nichts fremder war, als das.....
      8 1 Melden
    • Chris Olive 11.09.2017 09:47
      Highlight Könnte daran liegen, dass sich einige Länder wohl kaum dafür interessieren, dass damit bewiesen wird, dass Homosexualität angeboren ist. Sie dürften sich aber sehr für die Möglichkeit, Homosexuelle zu "entlarven" interessieren. Immerhin gibt es bereits heute eine systematische Verfolgung von Homosexuellen. Und in einigen Ländern werden Männer bereits auf der Strasse erschossen, da sie zu "weiblich" sind.

      Hier Kritik anzubringen ist also nicht dumm, sondern sie zeigt die Angst einer bedrohten Minderheit.
      11 2 Melden
    • giandalf the grey 11.09.2017 11:43
      Highlight Wir sprechen hier nicht von einer industriell produzierten Software sondern wahrscheinlich einfach von einem Experment mit einem guten Neuronalen Netzwerk. Es geht also dabei nicht primär darum Schwule zu erkennen sondern um Fortschritte in der Forschung von selbstlernenden Computern. Klar die sind creepy und können für schlechte Sachen eingesetzt werden, aber das hier ist bloss eine Anwendung der "Atombombe" die schon lange geschaffen wurde. Kritik an selbstlernenden Computern mag nicht falsch sein, aber die beiden Forscher hier sind nicht dafür verantwortlich.
      5 1 Melden
    • Chris Olive 11.09.2017 15:29
      Highlight Wir sprechen hier von einer NOCH nicht industriell produzierten Software. Die israelische Firma verkauft übrigens bereits ein ähnliches Produkt.

      Stell dir vor, die Regierung eines Landes mit Todesstrafe für Homosexuelle erhält diese Software und würde sie zur gezielten "Jagd" nutzen.

      Und meiner Meinung nach tragen die Forscher natürlich eine Verantwortung dafür. Immerhin posaunen sie in die Welt hinaus, dass sie (unter anderem) eine Möglichkeit zur Erkennung von Homosexuellen entwickelt haben.
      3 2 Melden
    • giandalf the grey 11.09.2017 19:08
      Highlight Das komplett unsinnig! Mit dieser Logik müsste man auch Tesla und Edinson shitstormen weil Strom unter Anderem auch zur Folter und zum Mord nutzbar ist.
      Stell dir vor ein Land würde Strom nutzen um Menschen zu töten!

      Ausserdem wie gesagt: Die Technologie dahinter wird ein neuronales Netzwerk sein. Egal ob du es herstellst um Häschen in der Google Bildersuche oder Schwule zu erkennen, kann es eines gut kann es das andere auch. Dass es die Sexualität erkennt spricht nur für sein können. Es macht keinen Sinn diese Forscher zu haten, höchstens die gesamte KI-Forschung.
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    • Rendel 11.09.2017 19:49
      Highlight Forschern tut es trotzdem gut, sich über Ethik Gedanken zu machen und darüber, sie ihre Forschungen missbraucht werden können. Man kann sich nicht einfach verantwortungslos im Elfenbeinturm einsperren.
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  • Prolet Biertrinker 10.09.2017 20:50
    Highlight Das wir mit Forschung an Schlüsselpunkte von Erkenntnissen ankommen ist klar. Auch wenn uns gewisse Erkenntnisse nicht gefallen. Soweit ja eigentlich normal, nichts anderes als eine kollektive Selbstreflektion.
    Ob wir mit dem was wir als Kollektiv aber so herausfinden auch umgehen können. Eher nicht. Die Erfahrung zeigt das wir Erkenntnisse und Erfindungen immer so weiterentwickeln um sie am Schluss gegen uns selbst zu richten. (Bsp.: Atomenergie, Drohnen, Sprengstoff, Arzneimittel, etc)
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    • Damon 11.09.2017 07:54
      Highlight Heisst das, dass der grosse Teil der Forscher, die Erfindungen nicht gegen uns richten sondern nur forschen um Neues herauszufinden und das Wissen der Meinschheit zu erweitern, damit aufhören sollen? Nur wegen den paar Idioten die das dann tun?

      Ich finde nicht. Solche Erkentnisse finde ich äusserst spannend!
      5 1 Melden
    • Chris Olive 11.09.2017 10:06
      Highlight Du rechtfertigst also den potentiellen Tod von tausenden Menschen damit, dass du die Erkenntnisse spannend findest?

      Ich persönliche finde, dass Menschenleben ein wenig mehr Wert sein sollen. Auch die von Minderheiten.
      5 4 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 10.09.2017 20:07
    Highlight Missbrauch ist vorprogrammiert.

    Staaten, die Homosexualität kriminalisieren, werden mit der Technologie durch die Schulen gehen, alle Verdächtigen rausholen und präventiv "umerziehen", bestrafen oder töten.
    Staaten, die Homosexualität kriminalisieren sind sowieso weit entfernt von einem fairen Rechtsstaat.

    Gibt es eigentlich eine Nation, die Homosexualität kriminalisiert ohne stark religiös zu sein? Oder ist die Angst vor Homosexualität untrennbar mit Religion verflochten?
    80 19 Melden
    • Dr. B. Servisser 10.09.2017 20:36
      Highlight Viele afrikanische Staaten sind nicht stark religiös...
      20 18 Melden
    • T0815 10.09.2017 20:37
      Highlight Ich frage mich, für was die Technik sonst noch gebraucht, oder besser missbraucht werden kann. Abgesehen vom Sinn oder Unsinn ist die Trefferquote eher bedenklich, auch wenn man das mal für was Gescheites nutzen könnte.

      Schöne neue Welt...
      25 3 Melden
    • BigE 10.09.2017 20:45
      Highlight Russland? Tschetschenien?
      17 11 Melden
    • Tschedai 10.09.2017 21:13
      Highlight @Holla die Waldfee Es gibt viele Menschen, die nicht religiös sind und denen Homosexualität zu wider ist und dies auch äussern. Dein Kommentar sagt mehr über deine eigene Engstirnigkeit aus, als über das Verhältnis von Homosexualität und Religionen.
      19 39 Melden
    • Holla die Waldfee 10.09.2017 22:35
      Highlight Tschedai
      Lerne erstmal lesen bevor du Leute beschimpfst!

      Ich habe eine Frage gestellt und kein Urteil gefällt.

      Dein Kommentar sagt mehr über dein vorschnelles Urteilen und dein Textverständnis aus als irgendwas sonst.
      26 6 Melden
    • Holla die Waldfee 10.09.2017 22:39
      Highlight Servisser
      Sind afrikanische Staaten, die Homosexualität gesetzlich ächten, nicht vielleicht noch in Form von sogenanntem Aberglauben auf eine eigene Art religiös? Sprichst du von den Staaten, die heute noch Hexen verbrennen und Körperteile von geborenen Albinos als Zauberzutaten verkaufen?
      Die Fragen sind ernst gemeint. Von Afrika weiss ich nicht viel. Die kulturelle Vielfalt soll dort extrem sein. Von der Moderne, wie wir sie kennen bis weiss gar nicht wohin.

      BigE
      Russland ist definitiv stark religiös wenn vielleicht auch nicht offiziell. Von Tschetschenien weiss ich wiederum gar nichts.
      15 5 Melden
    • Majoras Maske 10.09.2017 23:29
      Highlight Viele afrikanische Staaten sind eher "alternativ-religiös". Nur formal christlich oder muslimisch, aber althergebrachte Voodoo-Ansichten dominieren, wie etwa das Albinos grosses Unglück bringen. Und daher getötet werden müssen. So ähnlich ist es leider auch mit Homosexualität. Bei uns war das auch mal so, nur begann bei uns der Kampf um Gleichberechtigung schon vor 200 Jahren und in Afrika eben nicht. Wobei die Menschheit auch Völker hervorbrachten, wo Homosexualität normal war, wie bei manchen Indianern. Es muss nicht sein, dass Religion und Tradition homophob sind.
      7 1 Melden
    • PaLve! 10.09.2017 23:36
      Highlight @Holla die Waldfee
      Tschetschenien ist sehr stark "islamisch", so im Saudi-Arabien Style.
      9 0 Melden
    • Dr. B. Servisser 11.09.2017 00:04
      Highlight @Holla

      Viele afrikanische Staaten sind religiös nicht homogen. Es existiert der Volksglaube den du ansprichst aber es gibt grosse christliche und muslimische Bevölkerungsgruppen. Die Staaten selbst würde ich in den meisten fällen nicht als religiös bezeichnen.
      Ich denke man sollte unterscheiden zwischen "staatlich verordneter" Homophobie und Homophobie in der Bevölkerung, obwohl sich dies oftmals überschneidet. Gutes Bsp. hierfür ist Südafrika: dort ist die Ehe schon 10 Jahre für Homosexuelle geöffnet, trotz starker homophoben Tendenzen in der Bevölkerung. Und trotz verbreitetem "Aberglaube".
      8 0 Melden
    • Silent Speaker 11.09.2017 03:42
      Highlight @Holla die Waldfee: Wenn du eine Suchmaschine deines Vertrauens konsultiert hättest, wärst du in 0.46 Sekunden auf ungefähr 123'000 Resultate gestossen.

      http://www.tagesspiegel.de/politik/afrika-homosexuelle-muessen-um-ihr-leben-fuerchten/8423732.html
      5 2 Melden
    • Silent Speaker 11.09.2017 03:57
      Highlight @Holla die Waldfee: In Russland kam es nach der Oktoberrevolution zu einer radikalen Trennung von Staat und Kirche. Diese Trennung war eine einseitige Trennung der Kirche vom Einfluss auf den Staat. Folglich gab es bis zum Zweiten Weltkrieg eine weltanschaulich motivierte intensive Verfolgung jeglicher Religion. An die Stelle der russisch-orthodoxen Staatsreligion trat die Staatsweltanschauung des Marxismus-Leninismus.

      Seit dem Zerfall der Sowjetunion ist die Trennung von Staat und Religion oder Weltanschauung weitgehend durchgeführt.

      RU hat heute ähnlich viele Konfessionslose wie die CH.
      5 3 Melden
    • ujay 11.09.2017 09:41
      Highlight @Tschedai= Homophobie, schlecht kaschiert.
      5 1 Melden
    • Holla die Waldfee 11.09.2017 09:58
      Highlight @ Majoras - PaLve - Servisser

      Danke für eure Kommentare. Ungefähr so hab ich mir das gedacht.

      Und ja klar, es muss nicht sein, dass Religion und Tradition automatisch homophob sind. Aber soviel ich von Geschichte weiss, sind sie es leider in den meisten Fällen. Antike Ausnahmen bestätigen die Regel. Aus dem Stehgreif fällt mir ausser dem Neuheidentum keine Religion ein, die Homosexualität nicht irgendwie abwertet. Nun immerhin der Buddhismus kennt keine offizielle Ablehnung von Homosexualität, sondern hält Sexualität allgemein für eine der Begehrlichkeiten, die zu Leiden führt.
      8 2 Melden
    • Holla die Waldfee 11.09.2017 10:02
      Highlight Silent Speaker
      Danke für den Artikel. Sehr interessant.
      Klar kann ich googeln. Ich bin jetzt nett und sage nicht, dass du es auch öfters tun sollst. Denn das, was du über Russland sagst, ist veraltet. Ich habe einige sehr gute Freunde aus Russland. Drum bin ich da meist recht gut auf dem Laufenden.

      http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2015/03/russisch-orhtodoxe-kirche-wladimir-putin-kreml-kommunismus

      https://www.welt.de/politik/ausland/article156395761/Wie-Russland-mit-seinen-Kirchen-Politik-macht.html

      https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/putins-heilige-allianz
      9 1 Melden
    • Silent Speaker 11.09.2017 17:01
      Highlight Privyet Holla die Waldfee! Ich bin Finne und kenne selbst sehr viele Russen. Ich bin sogar täglich in Kontakt mit Moskau. Mehr muss ich wohl dazu nicht sagen.
      3 0 Melden
    • Tschedai 11.09.2017 17:12
      Highlight @Holla die Waldfee Deine nachfolgenden Kommentare haben deine Haltung weiter bestätigt. Deine Frage hatte Vorurteile durchblicken, die du danach weiter bestätigt hast. Wir haben schon genügend Leute auf der Welt, die andere angreifen oder sich abschätzig über andere äussern (auch in Frageform) und sich dann hinter "Ich hab doch nur eine Frage gestellt" verstecken. Echt schade.
      1 11 Melden
    • Silent Speaker 11.09.2017 17:12
      Highlight Ich habe noch vergessen anzuhängen, dass die Homophobie in der UdSSR schon gleich gross war wie heute. Selbst progressive Russen, die weltoffen und weder der westlichen noch russischen Propaganda glauben schenken, sind homophob und argumentieren damit, dass es wider der Natur ist, schwul zu sein.

      Aktueller Bericht der FAZ und kein Wort von religiösen Gründen für die Homophobie. In Russland ist Homosexualität seit jeher verpönt, dennoch weit verbreitet.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gesetze-gegen-homosexuelle-menschenrechtsgericht-verurteilt-russland-15069202.html
      6 0 Melden
    • Holla die Waldfee 11.09.2017 18:31
      Highlight @Silent Speaker
      Das war jetzt aufschlussreich. Danke :-)

      @Tschedai
      Klar hab ich Vorurteile. Jeder Mensch hat Vorurteile. Ich hab z.B. welche gegen diverse Organisationen. Einem einzelnen Menschen gegenüber bin ich anfangs aber immer offen; egal was er glaubt oder nicht. Aber falls du dir einbildest, ich hätte ein Problem mit Homosexualität, muss ich dir sagen, dass dies das Absurdeste ist, was man mir 2017 vorgeworfen hat *g*
      8 1 Melden
    • Tschedai 11.09.2017 21:34
      Highlight "Ich hab z.B. welche gegen diverse Organisationen."

      Das merkt man. Und immer schön gegen andere Stänkern, wenn nötig mit suggestiven Fragen. Schade.

      "Jeder Mensch hat Vorurteile."

      Du versuchst dich wieder hinter verallgemeinernden Aussagen zu verstecken. Wieso so feige?




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    • Majoras Maske 12.09.2017 05:25
      Highlight Wobei ein gewisser Bischof ja auch vor gar nicht allzu langer Zeit die Todesstrafe für alle Homosexuellen gefordert hat. Zu glauben die Homosexualität hätte in der Kirche keinen schweren Stand ist schlichtweg naiv.
      Allerdings muss man, wie schon mal erwähnt, auch die verkündete Meinunung und jene des Volkes unterscheiden. Gerade der Kirche folgen in dieser Frage längst nicht alle (auch in Afrika). Und ich denke schon, dass dies bei uns auf die Emanzipationsbewegung zurückgeht, die es in anderen Ländern noch nicht gab.
      4 0 Melden
    • Holla die Waldfee 12.09.2017 12:32
      Highlight Tschedai
      Wem willst du Sand in die Augen streuen?

      Du schimpfst mich engstirnig und feige und wirfst mir Stänkern und Suggestivfragen vor.

      Ich stellte interessierte Fragen, die zu lehrreichen Antworten führten. Sowas nennt man gemeinhin Diskussion. Anständig wie ich bin, war ich auch noch zu dir höflich. Trotz deiner aggressiven, überheblichen Beleidigungen.

      Du hingegen attackierst mich schon seit deinem ersten Kommentar persönlich. Entweder willst du nicht sachlich diskutieren. Dann bist du ein Troll. Oder du kannst nicht sachlich diskutieren. Was du dann bist, darf sich der Leser denken.
      4 1 Melden
    • Tschedai 12.09.2017 23:42
      Highlight @Holla die Waldfee Es ist schon klar, dass du das nicht einsehen willst. Und, dass du das als schimpfen empfindest, ist deine eigene Entscheidung, darauf habe ich keinerlei Einfluss. Und von "interessierten Fragen" kann keine Rede sein, wenn du die Optionen zu der Frage bereits in Vorgefertiger Meinung zur Auswahl anbietest. Aber da passt es dann sehr gut, einfach sich als Opfer zu präsentieren. Traurig, das dann auch noch als "Diskussion" deklarieren zu wollen.
      0 0 Melden
    • Silent Speaker 13.09.2017 08:22
      Highlight @Holla die Waldfee: Was den Kyrill betrifft, so hatte ich vor einigen Wochen eine längere Diskussion mit einem Russen über ihn. So ist Putin selbst bestimmt nicht religiös, aber der Kyrill hat im Volk seine bis zu 60% russisch-orthodoxen Gläubigen, die er natürlich plus/minus in seiner "Gewalt" hat. Putin tut insofern gut daran, hier für ein gutes Verhältnis zu Kyrill zu sorgen. Denn wie man annehmen kann, wäre er schlecht beraten, diese gegen sich aufzubringen. Ich kenne die Zahl nicht, wie viel wirklich hinter diesem Kyrill stehen. Aber nur schon 30% sind viele Menschen in Russland.
      2 0 Melden
    • Silent Speaker 13.09.2017 08:27
      Highlight @Holla die Waldfee: Unter Punkt 4 ist es beschrieben. Putin macht sich einfach zunutze, was er sich zunutze machen kann. Das machen Trump, Kim und viele andere auch gerade so.

      http://www.huffingtonpost.de/hermann-hagemann/die-fuenf-unmoralischen-prinzipien-des-russischen-prasidenten-wladimir-putin_b_5786900.html
      1 0 Melden
    • Holla die Waldfee 14.09.2017 14:02
      Highlight @ Silent Speaker
      Das deckt sich mit dem, was meine russischen Freunde sagen und auch nichtrussischen Freunde, die aber in Russland leben.
      Ich meine, ich hätte mal etwas gelesen, dass sich zumindest offiziell 3/4 der russischen Bevölkerung zum russisch-orthodoxen Christentum bekennen.
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  • Kommenta(to)r 10.09.2017 20:02
    Highlight Verstehe nicht wieso das gleich einen Shitstorm ausgelöst hat. Oder sogar Morddrohungen gegen die Autoren.

    Ausgerechnet diese Leute wollen doch mehr Toleranz. Aber sie selbst scheinen überhaupt keine Toleranz für Forscher und Entwickler zu haben.
    67 33 Melden
    • Randy Orton 10.09.2017 22:25
      Highlight Weil die Entwicklung eines solchen Programms keinen Mehrwert generiert und viele Homosexuelle sich bedroht fühlen vielleicht?
      8 16 Melden
    • Damon 11.09.2017 07:58
      Highlight Es ist ein Beweiss, dass Homosexualität durch die Gene bestimmt wärden, und nicht durch die Erziehung/ihr soziales Umfeld?! Aber das ist ja kein "Mehrwert" hm?

      Das ist Forschung! Dast ist ein neurales Netz (offensichtlich) und die Technik ist so neu und unerforscht, dass es jetzt genau darum geht, solche Sachen zu testen!! Ich finde es super und sehr interessant, was die herausgefunden haben.

      Und es gibt KEINEN Grund, dass Forscher nicht weiter forschen sollen, nur weil sich ein paar Menschen "bedroht" fühlen...
      7 4 Melden
    • Kommenta(to)r 11.09.2017 09:02
      Highlight Danke Damon!

      So "bedroht" dass gewisse schon Morddrohungen aussprechen. Krank.
      6 2 Melden
    • ujay 11.09.2017 09:38
      Highlight @Damon.....ja, nur ein paar Menschen😂😂😂😂😂😂
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