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Schlechter hätte die Woche für ihn nicht starten können: Donald Trump spricht zu seinen Anhängern am Montagabend in Kentucky. Bild: John Minchillo/AP/KEYSTONE

Das Netz zieht sich zu – 5 Erkenntnisse nach Trumps schwärzestem Montag 

FBI-Chef James Comey stellte Donald Trump gestern als Lügner bloss. Zudem bestätigte er, dass gegen das Team des Präsidenten Untersuchungen laufen. Das Netz zieht sich zu. 

21.03.17, 04:56 21.03.17, 12:43

Das FBI untersucht Verbindungen zu Russland

Es ist wohl die wichtigste Erkenntnis des gestrigen Tages. Das FBI untersucht, ob es Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland gab.

Normalerweise gäbe das FBI keine Auskünfte über laufende Untersuchungen, erklärte James Comey bei seiner Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des Abgeordnetenhauses. Aber hier werde eine Ausnahme gemacht. Das öffentliche Interesse sei überragend.

Über welche Mitglieder von Trumps Team Untersuchungen laufen, darüber wollte Comey allerdings keine Aussagen machen. 

Wichtig ist: Noch gibt es keinerlei Beweise, dass es solcherlei Verbindungen gegeben hat. Aber allein die Tatsache einer FBI-Untersuchung wird einen gewaltigen Schatten über Trumps Amtszeit werfen.

FBI-Direktor James Comey setzte Donald Trump gestern schwer zu.  Bild: J. Scott Applewhite/AP/KEYSTONE

Obama hat Trump nicht abgehört

Am 4. März verschickte Donald Trump vier Tweets, in denen er über Barack Obama herzog. Er warf dem Ex-Präsidenten vor, ihn abgehört zu haben und nannte ihn einen «kranken Typen». 

Das stimmt jedoch nicht. Trump hat gelogen. Comey sagte, er habe keinerlei Informationen, welche diese Tweets belegen würden. «Und wir haben beim FBI genau hingeschaut.» Desweiteren sei es für einen Präsidenten nicht möglich, unilateral einen Abhör-Befehl zu erteilen, erklärte Comey. 

Obschon nun amtlich bestätigt ist, dass Trumps Vorwürfe gegen Obama absolut haltlos sind, glaubt der US-Präsident weiter daran. Belege dafür hat er freilich nicht geliefert.  

Die Sache stinkt zum Himmel

Vieles deutet darauf hin, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das FBI Belege für eine Verstrickung von Trumps Team zu Russland findet. Drei Namen werden zurzeit besonders heiss diskutiert:

Der Demokrat Adam Schiff listete bei der gestrigen Anhörungen alle Ereignisse auf, die Trumps Team mit Russland in Verbindung bringen. Dies dauerte ganze 15 Minuten. (Die Liste ist lang, hier kannst du sie ansehen.)

«Ist es möglich, dass all diese Ereignisse komplett unabhängig voneinander und nichts mehr als ein unglücklicher Zufall sind?», fragte Schiff. «Ja.» «Aber», fügte er hinzu, «es ist auch möglich, vielleicht mehr als möglich, dass diese nicht zufällig, nicht getrennt und nicht unabhäng sind.»

Alles nur ein Zufall? Daran glaubt auch Repräsentant Jim Himes nicht. «Trump greift alle und alles an», sagte der Demokrat und listete auf:

 Aber eine Person habe er noch nie angegriffen, so Himes weiter:

Putin hasst Clinton – und er wird zurückkommen

Auch wenn die Frage offen bleibt, ob Trumps Team direkt mit Russland zusammengearbeitet hat. Sicher ist gemäss FBI: Russland hat die demokratische Partei mit Hackern angegriffen. Putin «hasse» Hillary Clinton, so Comey. «Sie wollten unserer Demokratie wehtun, ihr wehtun und ihm helfen.»

Zudem glaubt Comey nicht, dass die Hacker-Angriffe der Russen eine einmalige Angelegenheit waren. Für Moskau seien die Attacken ein Erfolg gewesen, so der FBI-Direktor. «Sie werden 2020 zurückkommen, vielleicht auch schon 2018.»

Trump hat Angst

Normalerweise dauert es nicht lange, bis Donald Trump nach solch scharfen Vorwürfe zurückfeuert. Anders gestern: Bei einem Auftritt am Abend in Kentucky erwähnte er die FBI-Untersuchungen mit keinem Wort. Auch zu den Abhör-Vorwürfen gegen Barack Obama blieb er stumm. 

Die Sache ist brandheiss, das weiss jetzt offenbar auch Donald Trump. Jede Aussage zu diesem Thema könnte weitreichende Konsequenzen haben. Und so machte der Präsident gestern Abend gute Laune zum bösen Spiel. Seinen Anhängern rief er zu: «Ihr kümmert euch um euer Basketball-Team – ich kümmere mich um den Rest!»

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Galghamon, 3.12.2016
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  • piatnik 22.03.2017 12:31
    Highlight laaaangweilig!
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  • A.Fritz 22.03.2017 00:12
    Highlight Comey hat Berichte dementiert dass Trump abgehört wurde, aber hat auch bestätigt dass Trump seit 9 Monaten unter Beobachtung stand wegen dem Verdacht er hätte Kontakte zu Russland . Ist ihm ausgerutscht..Apropos Hackers, die grösste Gruppe von 2000 ackers der CIA sitzt in der USA Botschaft in Frankfurt. Nein keine Attacken, einfach zur Sicherheit, "Demokratie sützen" sozusagen...lächerlich.
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  • Informant 21.03.2017 11:21
    Highlight "FBI-Chef James Comey stellte Donald Trump gestern als Lügner bloss"

    Lügner hüben wie drüben.

    Auf Watson gelesen:
    "Lügt das FBI weiter im Kampf gegen Apple? Die unbequemen Fakten.."

    "Das FBI entdeckte Clinton-E-Mails schon vor Wochen – was wusste James Comey?"

    "Comey gerät unter Druck, womöglich verstiess er sogar gegen das Gesetz. "

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  • α Virginis 21.03.2017 10:43
    Highlight Sinkende Zufriedenheit mit Trump in den USA, Unwahrheiten und Verleumdungen begleiten Trump von Anfang an. Wer sich so aufführt, wie es Trump und seine Entourage so tun, hat definitiv mindestens eine grosse Leiche im Keller, deren Geruch ihn nicht in Ruhe lässt. Klar, er kontert ganz nach Trump Manier: "Die anderen waren's!", "Alles Fake News" und all die bekannten Plattitüden des POTUS. "You just worry about your basketball team -- I'll take care of the rest" ist ein schwacher Versuch, die Leute von den Machenschaften der Administration abzulenken.
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  • Chili5000 21.03.2017 08:58
    Highlight Mein Glaube an die Justiz ist erst wiederhergestellt wenn Trump für diese noch nie dagewesene Art zu lügen die Konsequenzen tragen muss. Etwas positives hat das Ganze ja, die Menschen in anderen Teilen der Welt können endlich sehen was Rechtspopulisten an der Macht bringen.
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  • Madison Pierce 21.03.2017 08:56
    Highlight Ich finde die Aussage "Obama hat Trump nicht abgehört" in dieser Absolutheit nicht korrekt. Es wäre nicht das erste Mal, dass Leiter von Behörden lügen. Somit steht Aussage gegen Aussage.

    Da Trump für seine blühende Phantasie bekannt ist, kann man wohl eher dem FBI-Chef Glauben schenken, zumindest bis Trump Beweise liefert.
    14 33 Melden
    • kurt3 21.03.2017 11:14
      Highlight Madison , und wer Trump Beweise liefern ? Etwas die Geheimdienste ? 😹
      7 3 Melden
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  • dtk 21.03.2017 08:09
    Highlight Die CIA hört (auch unter Obama) alle ab, wieso hätten sie bei Trump eine Ausnahme machen sollen?
    11 16 Melden
    • Hosch 21.03.2017 11:41
      Highlight Nicht vergessen die CIA ist der Auslandsnachrichtendienst(oder einer davon). Es ist eher unwahrscheinlich, dass die CIA US-Bürger im eigenen Land abhört. Dies fällt in die Zuständigkeiten von FBI, NSA und eventuell noch anderen Diensten.
      7 1 Melden
    • Mr. Raclette 21.03.2017 12:39
      Highlight Vielleicht weil niemand Trump zuhören will, weder jetzt und schon gar nicht vor der Wahl! :-)
      1 1 Melden
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  • N. Y. P. 21.03.2017 07:38
    Highlight FBI-Direktor James Comey hat Rückgrat. Auch die Justiz funktioniert noch. Ich bin immer noch zuversichtlich für die Vereinigten Staaten von Amerika..
    120 8 Melden
    • René Obi (1) 21.03.2017 08:28
      Highlight Er schämt sich wohl dafür, dass er die Wahl entschieden hatte.
      15 4 Melden
    • saugoof 21.03.2017 10:01
      Highlight Bin mir da nicht ganz so sicher mit dem Rückgrat. Für mich hat Comey mit seiner grundlosen Wiederaufnahme von Clinton's Email Affaire kurz vor dem Wahltag die Wahl massif beeinflusst.

      Das er jetzt das Richtige tut ist zwar gut, aber trotzdem trau ich ihm nicht so ganz.
      10 1 Melden
    • N. Y. P. 21.03.2017 12:04
      Highlight @saugoof
      Hätte er es nach den Wahlen gebracht, wären ihm verbale Prügel auch gewiss gewesen.
      @René Obi (1)
      Sagen wir mal
      Massiv beeinflusst.
      7 0 Melden
    600
  • walsi 21.03.2017 06:59
    Highlight Wenn Trump behauptet er wurde abgehört verlangen alle Beweise. Das ist auch richtig so. Wenn die Demokraten behaupten, dass sie von den Russen gehackt wurden glaubt man das einfach und es wird nur halbpatzig nach Beweisen gefragt.
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    • Lukas Küng 21.03.2017 07:26
      Highlight das sie gehackt wurden ist aber ausser Zweifel. Das die Russen Interesse daran hätten auch. Jedoch wurde die Behauptung aufgrund eines Geheimdienstberichts aufgestellt, welcher vielleicht nicht alle Beweise auflistet, da die belastenden unter Umständen auch erhackt wurden. Trump hingegen hat vom Hörensagen seinen Vorgänger mit einer gröberen Tat beschuldigt. -> not the same
      142 9 Melden
    • walsi 21.03.2017 08:07
      Highlight Bei Flynn war es auch nur Hörensagen. Anonyme Quellen haben den Zeitungen gesteckt, dass er mit den Russen verhandelt haben soll. Hier hat auch niemand nach konkreten Beweisen gefragt. Zeigen sie mir doch mal die Quelle wo ich lesen kann was der russische Botschafter und Flynn miteinander besprochen haben.
      3 34 Melden
    • Ben88 21.03.2017 08:17
      Highlight Lukas Küng: Die Russen hätten sicher ein interesse gehabt. Aber hatten sie auch die Möglichkeit? Eigentlich sollte man meinen den USA müsste es möglich sein ihre System zu schützen.

      Hätte die CIA ein Interesse den Russen ein Hackerangriff in die Schuhe zuschieben obwohl gar keiner war?

      Auf jeden Fall, das wäre ein Argument gegen Trump mehr

      Das Abhören von Trump wäre hingegen für die CIA oder NSA ein Leichtes, das war ja innerhalb ihrer Grenzen.

      Motiv? Trump zu verhindern, wieso solle man darauf verzichten?

      Die Abhörung von Trump halte ich für viel wahrscheinlicher als die Hackerangriffe
      4 21 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 08:18
      Highlight Walsi; Hier ein offizielles Mimimimimi für Dich.
      16 2 Melden
    • René Obi (1) 21.03.2017 08:32
      Highlight Für eine Beteiligung von Trumps Team an den russischen Einmischungen gibt es keine Beweise aber starke Indizien. Dass Obama Trump abgehört haben sollte ist bloss dummes Gewäsch von Leuten die bisher mit einem sehr kreativen Umgang mit der Wahrheit aufgefallen sind.
      18 0 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 21.03.2017 09:51
      Highlight @Walsi: Was? Warum Hörensagen bei Flynn? Bei Flynn ist es doch belegt, sonst wäre er ja nicht zurückgetreten....
      9 0 Melden
    • Hand-Solo 21.03.2017 10:08
      Highlight Ehm. Die Beweise sind auf Wikileaks einsehbar? Was willst du denn noch für Beweise sehen?
      7 0 Melden
    • Sodiumcat 21.03.2017 10:38
      Highlight @Ben88
      Das Wahl-System der USA zu hacken ist einfach und es gab bereits in den 80ern Manipulationen - Wahlmanipulation ist nirgends so einfach wie in den USA. Etwas zu hacken ist immer 10x einfacher als etwas zu schützen. Klar kann man immer versuchen, alles zu schützen, aber selbst Banken sind vor Cyber-Angriffen nicht zu 100% geschützt. Zweifle nicht an den Möglichkeiten Putins.
      4 0 Melden
    • Ben88 21.03.2017 13:05
      Highlight Sodiumcat: Dann muss man eben von Hand wählen. Ging ja vorher etwa 200 Jahre auch.

      Hand-Solo: Beweise für was? Das Trump abgehört wurde oder das die Russen gehackt haben?

      Kannst du die hier verlinken.
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  • Posersalami 21.03.2017 06:55
    Highlight Das Trump gute Beziehungen zu Putin will ist doch das einzige gute an ihm! Wenn ihr ihn endlich weggemombt habt und an seiner Stelle der evangelikale (das sind die, welche zusammen mit radikalen Juden und Moslems vom Weltuntergang träumen) Mike Pence im Thron sitzt werden wir uns alle Trump noch zurück wünschen. Schreibt doch mal einen Artikel über die evangelikalen Christen und an was der Vizepräsident so glaubt.
    50 121 Melden
    • tomdance 21.03.2017 08:01
      Highlight Der Vorschlag von Posersalami ist in der Tat interessant. @Redaktion: warum nicht einen Artikel über Pence und sein Netzwerk? Trump ist schlimm und kaum auszuhalten, Pence ist aber vielleicht gar nicht besser.
      73 0 Melden
    • Jigsaw 21.03.2017 08:05
      Highlight Pence ist zwar sicherlich eloquenter und gewiefter als Trump aber scheint mir doch das grössere Übel, da er z.B. als erzkonservativer Evangelist ein schon fast homophobes Gesetz verabschieden versuchte.
      43 0 Melden
    • Posersalami 21.03.2017 08:15
      Highlight @ tomdance: Pence ist, nach allem was man wissen kann wenn man will, schlimmer als Trump. Viel schlimmer. Pence ist ein religiöser Fanatiker, Trump einfach ein Idiot der seinem Wahlvieh nach dem Maul redet. Das macht das Tun von Trump natürlich nicht besser, aber es ginge eben noch schlimmer:
      "Er hält die Evolutionstheorie für eine von mehreren möglichen Deutungen und ist dagegen, sexuellen Gruppen den Status als politische Minderheit zuzubilligen."
      https://www.welt.de/politik/ausland/article159416810/Christ-Konservativer-Republikaner-in-der-Reihenfolge.html
      7 0 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 08:21
      Highlight Pence mag ein Kreuz im Arsch haben, aber zumindest ein Hirn zwischen den Ohren.
      Trump hat ..... mir fehlen die Worte. Am nächsten kommt wohl Makaronisalat.
      13 0 Melden
    • bebby 21.03.2017 08:22
      Highlight Gute Beziehungen zu Putin? Das ist etwa gleich sinnvoll wie gute Beziehungen zu Kim Jon Un. Beide sind nicht an Kompromissen interessiert, sondern sie brauchen den Konflikt mit dem Rest der Welt um im Land zu überleben, weil sie sonst niemandem die Schuld für die desolate Lage im Inland in die Schuhe schieben können.
      13 1 Melden
    • Danyboy 21.03.2017 08:25
      Highlight Posersalami: Da muss ich dir ausnahmsweise mal Recht geben😉 Übrigens waren auch einige von Trumps republik. Kandidatengegnern aus ähnlichen Gründen viel schlimmer. Nur muss man auch sagen: Wer wie Trump sich solche Freunde ins Boot holt und ihre Politik vertritt, ist auf keinen Fall besser.
      9 0 Melden
    • Walter Sahli 21.03.2017 08:26
      Highlight Ich bin eher dafür, dass man Pence Bannon gegenüber stellt und nicht Trump. Denn Bannon dürfte zurzeit hauptverantwortlich für die Politik sein.
      8 0 Melden
    • Hackphresse 21.03.2017 08:38
      Highlight Auch Pence kann man des Amtes entheb, er wird auch einen Vize haben müssen.
      Oder seine Dekrete werden aufgehoben, bzw vom Kongress blockiert. Spätestens ab 2018, falls das amerikanische Volk beide Kammern mit einer Demokratischen Mehrheit ausstattet.
      1 0 Melden
    • Awesomeusername 21.03.2017 08:58
      Highlight Ich habe immer noch das Gefühl, dass dies das eigentliche Ziel ist. Pence an die Macht zu hieven und Trump zu opfern
      2 0 Melden
    • Posersalami 21.03.2017 09:42
      Highlight @ bebby: So ein Unsinn.. ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll und 600 Zeichen sind viel zu wenig, um diesen Quatsch zu widerlegen. Bei Menschen wie ihnen ist es eh egal, da sie nicht zugänglich sind für Argumente, weil sie in ihrem gut / böse Schema gefangen sind. Nur schon Putin mit Kim zu vergleichen zeugt von beispielloser Ignoranz und Unwissenheit.
      1 2 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 14:46
      Highlight Meine Russischen Freunde erklären mir immer: "Putin ist ein Arschloch, aber Russland braucht ihn" und die hälfte der Freunde ist auch noch schwul, des erklärt ein bisschen die russische Seele.
      Kim Jong Un Peng Peng ist einfach nur Paranoid-Wahnsinnig-Wirr. (Einzige am schrillen Lachen muss er noch arbeiten)
      2 1 Melden
    • Danyboy 21.03.2017 17:04
      Highlight Wehrli: Und warum braucht Russland ihn? Haben das Ihre Freunde auch erläutert?! Ich höre von homosexuellen Russen ganz anderes...
      2 0 Melden
    • Posersalami 21.03.2017 19:56
      Highlight Ich könnte mir vorstellen das es daran liegt, dass nach der Ära von Vodkatank-Jelzin Putin einfach viele Dinge besser gemacht hat. Schauen sie sich mal die Entwickling des BIP und der Einkommen an in dieser Zeit. Das wird vielen Russen noch im Gedächtnis sein. Die Ukraine war dann natürlich ein schwerer und dummer Fehler. Wobei Putin auch hier das beste für sich herausholt. Ob diese Entwicklung nachhaltig ist darf aber angeulzweifelt werden..
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  • lilie 21.03.2017 06:50
    Highlight Das Schlimme ist: Trump kann irgendeinen Mist, denn er sich in einer schlaflosen Nacht ausgedacht hat, auf Twitter behaupten. Ein halbwegs vernünftiger Mensch wird entweder kurz recherchieren oder die Veröffentlichung der Wahrheit abwarten oder sowieso gleich müde abwinken.

    Aber es wird auch zahllose Amerikaner geben, die das nicht richtig einschätzen können und ihm entweder jeden Mist glauben oder dann immer mehr zu zweifeln beginnen, ob er vielleicht nicht doch recht hat.

    Mir graut davor, dass dieses fehlgeleitete Volk an den nächsten Wahlen wieder bestimmen soll, wer sie regiert.
    126 8 Melden
    • Typu 21.03.2017 07:43
      Highlight Das volk hat mehrheitlich clinton gewählt. Trump hats aufgrund des elektoren systems geschafft.
      42 5 Melden
    • Bernie Sanders 21.03.2017 08:03
      Highlight Es haben trotzdem ziemlich viele Trump gewählt, sonst hätte er auch nicht die Elektoren gewonnen.
      55 1 Melden
    • lilie 21.03.2017 08:09
      Highlight @Typo: Es waren zu viele für ihn, selbst wenn er nicht gewählt worden wäre - es ist schon eine Schande, dass er überhaupt als Präsidenschaftskandidat gewählt wurde.
      9 0 Melden
    • Typu 21.03.2017 11:34
      Highlight &lilie: aus deiner optik mag das so sein. Aber das ist eben der preis einer demokratie. Jeder darf stimmen wie sie/er es für richtig hält.
      1 1 Melden
    • Bernie Sanders 21.03.2017 12:40
      Highlight @Typu klar darf jeder wählen wen er mag, aber er/sie sollte sich auch mit dieser Person auseinander setzen, nicht einfach dem mit der grössten Klappe und den einfachsten Lösungen blind folgen. Wir haben auch eine Verantwortung wen wir wählen, da diese Person evtl. die nächsten Jahre grossen Einfluss auf die Gestaltung der Zukunft haben wird.
      1 1 Melden
    • lilie 21.03.2017 12:57
      Highlight @Typo: Schon alles klar, mir gings ja nicht darum. Mein Punkt war, dass ich eine Dynamik befürchte, die eine immer weitere Verunsicherung der Wählerschaft mit sich bringt.

      Die Leute haben Trump gewählt, weil sie dem Establishment misstrauen. Und egal, wie das alles ausgeht: Trumps Präsidentschaft wird die amerikanische Mentalität verändern. Amis lernen in der Schule weitaus weniger selbständiges Denken, deshalb kann ich mir gar nicht ausmalen, welche Schlüsse sie aus all diesen Erfahrungen ziehen werden..

      Das Volk wird am Schluss so unberechenbar sein wie Trump. Das tut der Welt nicht gut.
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.03.2017 13:44
      Highlight "Amis lernen in der Schule weitaus weniger selbständiges Denken, (...).

      Als wer? Woraus schliessen Sie das?
      1 2 Melden
    • Typu 21.03.2017 14:37
      Highlight Die welt wird sich weiter drehen und aufgrund engmaschiger zusammenarbeit in vielen ebenen der wirtschaft und politik werden durch trump keine berge versetzt. Wären die medien nicht so versessen auf seiner person und die verichterstattung etwas mässiger, so könnten wir alles ein wenig relaxter sein. Ist dich irre mittlerweile. Ein zweizweiler und alle verlieren die nerven.
      0 0 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 14:47
      Highlight Die Amis leben bloss eine echte Demokratie: Also wenn ein Idiot gleich viel zu sagen hat wie ein Kluger, dass verstehe ich noch. Aber wenn zwei Idioten mehr Wert sind als ein Kluger, ja dann haben wir Demokratie!
      1 1 Melden
    • lilie 21.03.2017 15:38
      Highlight @Toerpe Zwerg: Im Vergleich natürlich zur Bildung in der Schweiz. In den USA wird schon ab Kindergarten auf Multiple Choice gedrillt, mir wird jedesmal schlecht, wenn ich diese Tests sehe... Es fehlt an Eigenständigkeit und dem Üben, aus Fehlern zu lernen. Kein Wunder, glauben in den USA 50% der Leute an Verschwörungstheorien...

      @Typu: Die Berichterstattung macht etwas mit den Leuten. Davon rede ich ja. Dieses ganze Chaos, das Trump da immer auslöst, das wird eine Wirkung haben auf die Leute - Verunsicherung, Abstumpfung, Aufbegehren, Resignation...

      Diese Folgen werden Trump überdauern.
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.03.2017 16:18
      Highlight Da sind Sie etwas einseitig informiert @ Lilie. Es werden bsp. auch bereits ab Preschool eigene Projektchen erarbeitet, oft in Gruppen, welche dann vor der Klasse präsentiert werden. Das hat viel mehr Gewicht als hier, weshalb durchschnittlich gebildete Amis viel besser vor Publikum agieren und ihre Ideen viel besser transportieren können als hier. Unser Schulsystem empfinde ich in keiner Weise als förderlicher für das eigene Denken.
      0 1 Melden
    • lilie 21.03.2017 18:51
      Highlight @Toerpe Zwerg: Auch diese Präsentierwut finde ich eher bedenklich. Quasi reden lernen, bevor man denken kann - das ist eine Überforderung und baut kein echtes Selbstvertrauen, sondern entweder Minderwertigkeitsgefühle oder Selbstüberschätzung auf (oder beides - siehe Trump).

      Bei uns ist das Bildungssystem halt sehr divers. Ich habe es positiv erlebt. Es wurden gute Grundlagen vermittelt, differenziert und vielseitig. Wir wurden zum Diskutieren und Kritisieren angeregt. In Prüfungen konnte man auch "halbrichtige" Antworten geben. Der Lehrer gab Rückmeldungen, wie man sich verbessern kann.
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.03.2017 20:40
      Highlight Ihre These war, dass den Schülern in den USA kein selbständiges Denken vermittelt werden würde. Das machen Sie an Multiple Choice Prüfungen fest. Aber Sie haben diese Einschätzung schlicht erfunden. Bauchgefühl und so.

      Ich war im Austausch-Jahr an einer High School. Sie liegen falsch.
      0 1 Melden
    • lilie 21.03.2017 21:06
      Highlight @Toerpe Zwerg: Tja, da werden wir uns nicht einig werden, denn ich hatte gerade eine Unterhaltung mit jemandem, der ebenfalls in den USA ein Jahr studiert hat und auch viele Amerikaner hier in der Schweiz kennt. Er hat mir meinen Eindruck bestätigt und ergänzt.
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.03.2017 23:23
      Highlight Ich bin mir sehr sicher, dass ihre Bekanntschaft vor der Bologna Reform in der CH studiert hat. Mein Postgraduate habe ich ebenfalls in CA gemacht. Mehr Freidenken geht nicht. Ganz sicher nicht hier.
      0 0 Melden
    • lilie 22.03.2017 07:01
      Highlight @Toerpe: OK, Californien ist sicher anders als der Rest der USA. Die reden ja schon vom Calexit. Und Primarschule ist ja nicht von Bologna betroffen, oder?
      2 0 Melden
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  • pamayer 21.03.2017 06:42
    Highlight Das ging aber rasch...

    Nun ja, er lehnte sich auch sehr weit aus dem Fenster.
    37 3 Melden
    600
  • Pletscher 21.03.2017 06:30
    Highlight Eines der vier Szenarien ist notwendig.
    21 7 Melden
    • Hand-Solo 21.03.2017 10:10
      Highlight Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es mit dem Vize oder, noch schlimmer, dem Stabschef (Welcher auf den Vize folgen würde) als Präsident besser wäre...
      2 0 Melden
    • balzercomp 22.03.2017 07:48
      Highlight Auf den Vize würde sein Vize folgen. Nur wenn Präsident und Vize gleichzeitig ausfallen, kommen andere zum Zug.
      0 0 Melden
    600
  • mortiferus 21.03.2017 06:28
    Highlight Warum sollen US Dienste gerade Trump nicht abgehört haben oder abhören wen sie sonst überall ihre Nase drin haben?
    19 64 Melden
    • Ben88 21.03.2017 07:28
      Highlight Diese Frage sollte sich jeder mal selber stellen.

      Die haben sogar das Handy von Merkel abgehört. Beim Erzfeind Trump haben sie ihre technischen Möglichkeiten aber nicht ausgeschöpft. Wers glaubt.

      Man kann höchstens noch darüber debatieren ob die Anordnung von Obama kam oder nicht.
      Als Präsident trug er aber zumindest die Verantwortung.
      15 43 Melden
    • saukaibli 21.03.2017 08:08
      Highlight @mortiferus: Zum Tausendsten mal: Merkel abhören ohne richterlichen Beschluss = legal, US-Bürger abhöre ohne richterlichen Beschluss = illegal. Es gibt keinen richterlichen Beschluss zur Abhörung Trumps. Der Präsident kann keinen Auftrag zum Abhören einer Person geben. Es ist kaum anzunehmen, dass eine illegale Aktion nicht irgendwelche Spuren hinterlässt und ausserdem: Welchen grund hätte Obama gehabt, Trump abzuhören?
      18 0 Melden
    • EvilBetty 21.03.2017 08:43
      Highlight Ich verstehe die Blitze nicht ganz, denn dies ist eine ne berechtigte Frage. Denn eigentlich wurde/wird die gesamte Kommunikation überwacht. Es müsste also eine «Alles-ausser-Trump-Mechanik» eingebaut sein. Die Frage müsste lauten, wurden die Aufzeichnungen über Trump ausgewertet.
      4 6 Melden
    • Alex_Steiner 21.03.2017 09:17
      Highlight Sie haben nicht Trump abgehört... Sie haben die Russen abgehört und Trumps Team hatten kontakt mit den Russen.
      10 0 Melden
    • Sportfan 21.03.2017 10:12
      Highlight Und wenn Trump abgehört worden wäre, dann wüssten wir das nun. Denn wenn die Hälfte des Landes für Trump ist, dann ist wohl auch in etwa die Hälfte der Geheimdienste für ihn. Und wenn da irgend etwas illegal lief, glaubt ihr, die Trumpfans im Geheimdienst hätten geschwiegen oder nun nicht alles unternommen um Belege zu finden? Ausserdem haben ja seine Sprecher mehr oder wenig zugegeben, dass die Story wohl nicht stimmt. Also bitte, keine Verschwörungstheorien wo es nichts bringt.
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    • mortiferus 21.03.2017 17:00
      Highlight Was ich gelesen habe ist das der FBI Chef gesagt hat das ihm keine Informationen vorliegen wonach Trump abgehört wurde. Er hat nicht gesagt das Trump nicht abgehört wurde. Das war ihm wahrscheinlich zu heiss.
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    • Ben88 21.03.2017 17:30
      Highlight saukaibli: "Welchen grund hätte Obama gehabt, Trump abzuhören?"

      Kannst du dir diese Frage wirklich nicht selber beantworten?
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    • EvilBetty 21.03.2017 18:29
      Highlight Beantworte die Frage doch einfach, Ben88. Würde mich auch interessieren, welchen Grund es für einen Präsidenten, dessen zweite Amtszeit eh abläuft (wir erinnern uns dass Trump ausdrücklich sagte während des Wahlkampfes) es gegeben hat, illegal jemanden abzuhören. Denn das wäre es, wenn es Ibama angeordnet hätte. Falls ein Hericht es angeordnet hat, ist es vollkommen legal.
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  • amazonas queen 21.03.2017 06:27
    Highlight Die 6. Erkenntnis fehlt: den meisten seiner Anhänger dürfte 1-5 egal sein.
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  • Tom B. 21.03.2017 05:49
    Highlight Trump wird das Jahr 2017 nicht als POTUS beenden...
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    • was ist das für 1 life 21.03.2017 06:25
      Highlight Träum weiter.
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    • lichtler 21.03.2017 06:37
      Highlight Schön wärs! Er wird aber die vier Jahre beenden, die Hürden sind einfach zu hoch... in vier Jahren wird er dann evtl abgewählt, was aber auch nicht sicher ist, das Wahlvolk ist teilweise sehr vergesslich... siehe Schweiz (über die Witschtaftselite motzen dann aber trotzdem FDP wählen.)
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    • Jaing 21.03.2017 06:39
      Highlight Da halte ich dagegen.
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    • UncleHuwi 21.03.2017 06:47
      Highlight Sehe ich auch so. Die Schlinge zieht sich zusammen!
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    • Mietzekatze 21.03.2017 07:31
      Highlight Dein Wort in Gottes Ohr. Ich hoffe es! Glaube aber nicht mehr daran.... Ich hatte auf die Inauguration gehofft!
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    • Spinoza 21.03.2017 07:50
      Highlight Richtig, viel wahrscheinlicher ist, dass er das Jahr 2017 als Holy Lord Emperor of the American Empire beendet.
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    • Sonokowitsch 21.03.2017 08:33
      Highlight Naja, Glaskugeln funktionieren bei ihm nicht, siehe "Präsi wird er nicht" und "Wenn er denn im Amt ist wird's angenehmer mit ihm.
      Andererseits - alle guten Dinge sind 3? 🤔
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    • EvilBetty 21.03.2017 08:44
      Highlight Vielleicht ist es besser er beendet seine Amtszeit, denn sonst würde Pence nachrutschen.
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    • Vrenelis Gärtli 21.03.2017 09:02
      Highlight Die Englischen Wettbüros haben ganze Listen zu Trump. Wann tritt er ab, wie tritt er ab, was sind die Gründe usw.
      Die höchsten Quoten haben das genaue Datum eines möglichen Ablebens gefolgt von der Todesursache. Wenig gibt es bei einer Wette auf ein Impeachment.
      Den Link sende ich nicht mit, da wir ja neu in der Schweiz eigentlich nur noch im Land Glücksspiel betreiben ;-). Aber Dr. Google wird helfen. Stichwort "Bet" und "UK" und nicht "bwin".
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    • Robi14 21.03.2017 09:39
      Highlight http://www.paddypower.com/bet/other-politics/donald-trump?ev_oc_grp_ids=2944322

      kannst drauf wetten!
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    • saugoof 21.03.2017 10:06
      Highlight Ich hoffe dass du da nicht recht hast. So schlimm Trump auch ist, das schlimmste währe wenn Trump abdanken müsste und Mike Pence President wird. Pence ist mindestens so schlimm wie Trump, aber ist nicht so unfähig. Anders als Trump würde Pence es viel eher schaffen seine hirnverbrannten Ideen durchzusetzen.
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  • Peterboy 21.03.2017 05:44
    Highlight Interessant und auf den Punkt gebracht.
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