International

Morde mit Handy gefilmt: Brite in Hongkong zu lebenslanger Haft verurteilt

08.11.16, 12:37

Ein britischer Ex-Banker ist in Hongkong wegen Mordes an zwei Frauen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 31-Jährige war nach Ansicht der Geschworenen vom Dienstag schuldig, im Jahr 2014 zwei indonesische Prostituierte gefoltert und ihnen die Kehlen durchgeschnitten zu haben.

Die Morde an den 23 und 26 Jahre alten Frauen hielt er mit Fotos und Videos auf seinem Handy fest.

Der Angeklagte im November 2014 in einem Gefängniswagen.  Bild: JEROME FAVRE/EPA/KEYSTONE

Die Verteidigung des Briten hatte auf verminderte Schuldfähigkeit plädiert. Der Angeklagte gab an, wegen des Missbrauchs von Drogen und Alkohol unter einer Geistesstörung zu leiden.

In den Videos sagte der 31-Jährige, er habe es genossen, die Frauen zu quälen und zu töten, wie die Zeitung «South China Morning Post» berichtete. Ob der Brite seine Strafe in Hongkong oder Grossbritannien absitzen wird, war zunächst nicht klar. Der Mord an den beiden Frauen hatte wegen der grossen Brutalität für viel Aufsehen in Asien gesorgt. (sda/dpa)

Hol dir die App!

User-Review:
Catloveeer, 19.12.2016
Die beste App ever! Einfach 🔨
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Beschimpft, terrorisiert, verprügelt – was die neue LGBT-Helpline täglich zu hören kriegt 

Seit rund drei Monaten gibt es in der Schweiz eine LGBT-Helpline für von Hate-Crimes betroffene Homosexuelle und Transmenschen. Bastian Baumann leitet die Helpline. Zusammen mit über 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern berät er verängstigte Hilfesuchende. Auch er selber wurde schon Opfer eines Hassverbrechens. 

Seit November 2016 gibt es in der Schweiz eine neue Meldestelle für die Erfassung von homo- und transphober Gewalt: Die LGBT+ Helpline. Die 24h-Hotline ist eine Anlaufstelle für Schwule, Lesben und Transmenschen, die Opfer eines Verbrechens wurden. Bastian Baumann, der Geschäftsführer von Pink Cross, dem Dachverband für Schwule in der Schweiz leitet das Nottelefon. Sein Fazit: «Dringend notwendig.» 

Herr Baumann, seit drei Monaten gibt es die LGBT+ Helpline. Was ist Ihre …

Artikel lesen