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So sollte der teuflische Plan des BVB-Bombers Sergei W. funktionieren

21.04.17, 10:25 21.04.17, 11:48

Anderthalb Wochen nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund haben die deutschen Ermittler den mutmasslichen Täter gefasst. Der Deutsch-Russe Sergei W. soll die Tat aus Habgier begangen haben. Er wollte möglichst viele Dortmund-Spieler verletzen oder töten, um so die BVB-Aktie zum Absturz zu bringen und gross abzukassieren.

Wie sollte sein teuflischer Plan funktionieren?

Sergei W. setzte dabei auf sogenannte Put-Optionen. Mit einer Put-Option erwirbt der Käufer das Recht, eine Aktie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Sinkt der Kurs bis dahin, kann der Optionär einen Gewinn einstreichen – je tiefer der Kurs fällt, desto höher der Gewinn.

Am 11. April, dem Tag des Anschlags, eröffnete die BVB-Aktie bei 5.73 Euro, gestern Abend schloss sie bei 5.36 Euro – ein Minus von 6,5 Prozent.  Quelle: xetra; grafik: watson.ch/mlu

Im Gegenzug ist der Verkäufer der Put-Option verpflichtet, den Wert zu dem festgesetzten Preis auch zu kaufen – unabhängig davon, wie hoch der Kurs zu diesem Zeitpunkt tatsächlich liegt. Der Verkäufer der Put-Option rechnet also mit steigenden Kursen, der Käufer dagegen mit fallenden Kursen. Nur dann kann er mit diesem Instrument Geld verdienen.

«Bei einem massiven Verfall der Aktie von Borussia Dortmund hätte der Gewinn ein Vielfaches des Einsatzes betragen», schreibt der deutsche Generalbundesanwalt zum BVB-Fall. Und weiter: «Mit einem erheblichen Kursverfall wäre zu rechnen gewesen, wenn in Folge des Anschlags Spieler schwer verletzt oder gar getötet worden wären.»

Sergei W. kaufte am Tag des Anschlags nach Angaben der Behörden 15'000 Put-Optionen auf die BVB-Aktie mit einer Laufzeit bis zum 17. Juni. Um sie zu bezahlen, hatte er am 3. April einen Kredit aufgenommen. Den Kauf tätigte er über die IP-Adresse des Hotels L'Arivée, wo er abgestiegen war und wo auch die Spieler der Borussia nächtigen sollten. 

Sergei W.s teuflischer Plan ging zum Glück nicht auf – oder zumindest nur im Ansatz. Der Wert der Aktie sank seit dem Anschlag tatsächlich um 6,5 Prozent: von 5.73 Euro zu Handelsbeginn am Tag des Anschlags am 11. April auf 5.36 Euro bis zum Handelsschluss am gestrigen Donnerstag.

(erf)

Der Anschlag vor dem Champions-League-Spiel Dortmund – Monaco

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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  • Lapos 21.04.2017 13:36
    Highlight Oha, hätte klappen können. Ziemlich krank!
    0 0 Melden
  • Randy Orton 21.04.2017 12:46
    Highlight Ob jetzt wohl auch alle den Kapitalismus verbieten wollen?
    3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 14:48
      Highlight #notmycapitalism
      1 0 Melden
  • DerBankier 21.04.2017 12:42
    Highlight Optionen sind mit Rechten und Pflichten verbunden. Mit einer Put-Option (Eurex, OTC) kann man auf sinkende Kurse 'wetten'. Diese sind gehebelt, heisst wenn der Kurs 1Fr. steigt, gewinne ich bei einem Hebel von 1:10 10Fr
    Mit seiner Tat erhoffte der Täter die Anleger in schrecken zu versetzen, damit diese ihre Titel verkaufen. Das Gewinnpotenzial ist bei Put-Optionen beschränkt, doch der Gewinn könnte im Millionenbereich liegen..
    0 0 Melden
  • saugoof 21.04.2017 12:05
    Highlight Muss zugeben, ich habe noch nie von Put-Optionen gehört, aber das ganze Prinzip scheint mir total hirnverbrannt. Wieso ist es legal das man mit Investitionen die darauf zielen dass es mit einer Firma bergab geht Geld machen kann?
    6 5 Melden
  • poga 21.04.2017 11:43
    Highlight Kann hier jemand etwas genauer ausführen, wie das funktioniert hätte? Mir ist nicht ganz klar, wie fallende Kurse da helfen sollen.
    18 36 Melden
    • _domi_r 21.04.2017 12:08
      Highlight Dies ist wie du eine Wette abschliesst, dass der Aktienkurs sinken wird. Je mehr er sinkt, desto grösser der Gewinn.
      4 1 Melden
    • offspring 21.04.2017 12:16
      Highlight Es gibt Finanzinstrumente (Putoptionen) mit welchen man sich gegen fallende Kurse absichern kann. Sie können jedoch auch zu Spekulationszwecken gekauft werden. Eine Putoption gewinnt an Wert, wenn die zugehörige Aktie an Wert verliert.
      4 0 Melden
    • RatioRegat 21.04.2017 12:25
      Highlight Bei Put-Optionen erwirbt der Käufer das Recht eine Aktie zu einem bestimmten Preis zu verkaufen, z.B. CHF 10.-. Wenn der aktuelle Kurs höher liegt, ist das Interesse an solchen Optionen gering, weshalb sie relativ günstig erworben werden können. Fällt aber der Kurs unter CHF 10.- so gewinnen die Put-Optionen an Wert, weil die Aktien damit über dem Marktwert verkauft werden können.

      Die Put-Optionen können dann entweder verkauft werden, oder sie können benutzt werden, indem das verbriefte Recht gelten gemacht wird.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 12:28
      Highlight Put-Optionen ... wettest auf den fallenden Kurs. Je grösser die Differenz, desto grösser dein Gewinn.
      2 1 Melden
    • Tom B. 21.04.2017 12:30
      Highlight Funktioniert mit Optionen. Etwas kompliziert, aber umgekehrt wie wenn Du auf steigende Kurse "wettest"...
      1 0 Melden
    • Calmy 21.04.2017 12:37
      Highlight Der täter kauft die put-option für einen bestimmten Preis (zB 5 cent pro option). Nehmen wir an, die Aktie steht bei Optionskauf bei 5.73 Euro. Mit der Option kauft er sich das Recht, eine Aktie zu einem späteren Zeitpunkt zu einem festgesetzten Preis zu verkaufen, zum Beispiel zu 5.50 pro Aktie am 17. Juni.
      (1|2)
      4 0 Melden
    • Calmy 21.04.2017 12:38
      Highlight Wenn die Aktie bis zum 17. Juni unter 5.45 Eur (denn er muss ja noch die 5 Cents pro Option bezahlen) fällt, wird er die Option wahrnehmen und die Aktie für den in der Option festgesetzten Preis verkaufen. Falls am Verfallstag der Aktienpreis über EUR 5.45 liegt, lässt man die Obligation verfallen und bezahlt halt die 5 cents pro Option.
      So kann man sich gegen sinkende Preise absichern oder Gewinne aus sinkenden Preisen realisieren.
      (2|2)
      3 0 Melden
    • Wandtafel 21.04.2017 12:41
      Highlight Eine Put/Call Option ist das RECHT (≠ Pflicht) einen Basiswert (hier die BVB Aktie) zu Verkaufen/Kaufen.

      Der Herr hat sich also folgendes gedacht:
      Ich kaufe mir das Recht die BVB Aktie zum heutigen Kurs zu verkaufen. Verkaufen werde ich sie aber erst wenn der Kurs gefallen ist, also nach den Anschlägen. Der Gewinn ist also der Kurs vor dem Anschlag minus dem Kurs nach dem Anschlag. Hier also etwa 15'000*(5.73-5.36).
      0 0 Melden
    • TanookiStormtrooper 21.04.2017 12:44
      Highlight Du kannst sozusagen darauf wetten, dass die Kurse eines Unternehmens fallen werden. Wenn also der BVB wichtige Spieler "verliert", dann müssten theoretisch ihre Aktien sinken. Wenn du das im Voraus weisst, machst du mit diesem Wissen viel Geld.
      0 0 Melden
    • Brainfuck 21.04.2017 12:59
      Highlight Beim Kauf von Put Optionen kann ein Gewinn erzielt werden wenn der Aktienkurs fällt, das Gegenteil kann man mit Call Optionen erzielen jedoch muss da der Kurs steigen.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 13:34
      Highlight Der Typ hat Put-Optionsscheine auf die Aktien gekauft. Das heisst, wenn die Aktie fällt steigen seine Optionsscheine. Zudem haben die Optionen einen Hebel (5mal, 10mal zB), das heisst wenn die Aktie um 10% fällt, steigt die Option bei einem Hebel von 5x um 50%.
      Bei einem grossen Kurssturz der BVB-Aktie hätte sich der Wert seiner Optionen vervielfacht.
      Ein zynisches Tun - Menschenleben zu gefährden, um Gewinne an der Börse zu machen.
      2 0 Melden
    • crik 21.04.2017 13:37
      Highlight Du gibst mir heute 5 Euro für eine BVB Aktie, obwohl ich gar keine habe. Dafür verpflichte ich mich, diese imaginäre Aktie in einem Monat zum dann geltenden Kurs zurückzunehmen.
      Wenn der Kurs dann 3 Euro ist, verdiene ich 2 Euro. Wenn der Kurs 7 Euro ist, verdienst du 2 Euro.

      Etwas simplifiziert, aber darum geht es. Tönt vielleicht seltsam, wird aber an den Börsen dauern gemacht. Wird umgangssprachlich gerne auch "wetten auf fallende Kurse" genannt, wobei es darum nicht um eine Wette im herkömmlichen Sinn geht.
      1 0 Melden
    • Nonqi 21.04.2017 13:43
      Highlight Vereinfacht gesagt, kann man auf fallende Kurse setzten, genau so wie bei steigenden... Short Strategie
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 21.04.2017 13:57
      Highlight Im Aktienhandel werden auch sogenannte Optionen gehandelt.

      Mit Optionen kauft man sich ein Recht, zb. in drei Monaten eine Aktie zu einem heute festgelegten Preis zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option).

      Die normalen Anleger benutzen das als Absicherung ihres Aktiendepots. Spekulanten können dadurch eine Hebelwirkung erzielen, also mit wenig Geld viel bewirken.

      http://www.zeit.de/news/2017-04/21/kriminalitaet-wie-funktioniert-eine-verkaufs--oder-put-option-21110209

      Ich vermute, in wenigen Tagen/Stunden wird dieser Deal mit konkreten Zahlen als Beispiel besser verständlich.
      2 0 Melden
    • phreko 21.04.2017 14:25
      Highlight Beispiel Leerverkauf: du leihst dir aktien, verkaufst sie, dann sinkt sie um 100.-, du kaufst sie zurück und gibst sie dem, der sie dir geliehen hat. Dein Gewinn mit fallenden Kursen:100.-

      Jetzt kommen noch Hebelprodukte wie Put Optionen dazu, welche den Effekt verstärken, so kann man sehr schnell sehr viel Geld machen (oder sehr viel verlieren).
      2 0 Melden
    • Brainfuck 21.04.2017 14:30
      Highlight Bei Put Optionen Wettest du auf fallende Aktienkurse, man kann aber auch auf steigende Kurse Wetten mit Call Optionen...

      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 14:33
      Highlight Der Täter soll 15'000 Put-Optionen (zum Preis von 18 Cent pro Stück) auf die BVB-Aktie erworben haben, die ihm das Recht gaben BVB-Aktien für 5.20€ pro Stück zu verkaufen (unabhängig vom tatsächlichen Kurs). Wenn nach dem Anschlag die Aktie z.B. auf 4.02€ gefallen wäre, hätte er 15'000€ Gewinn gemacht. (Das sind die Zahlen von NZZ und derWesten, keine Ahnung was die Bild gerechnet hat um auf 3.9 Mio. € zu kommen).
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 21.04.2017 15:43
      Highlight Benis: Was du in deiner Rechnung vermutlich übersiehst, ist dass eine Option nicht eine Aktie sondern 10 oder 100 "hebelt". Mehrere Medien berichten, der Beschuldigte habe 15'000 Optionen für 78'000€ gekauft habe.

      focus.de rechnet ein Beispiel mit einer tatsächlich gehandelten Option (Put-Option pro Aktie 0.03€ zum Strike-Preis 4.20). Demnach hätte der Beschuldigte mit 78'000€ rund 2.6 Mio. Aktien gehebelt. Wäre der Kurs auf 3.20€ gefallen, hätte er damit 2.6 Mio. € verdient (http://bit.ly/2pKZBn1).

      Das ist alles noch spekulativ, der Typ sagt auch, welche Zahlen ihm fehlen.
      1 0 Melden
    • poga 21.04.2017 17:43
      Highlight Vielen Dank an alle die sich die Mühe gemacht haben, dies etwas genauer auszuführen.
      2 0 Melden
  • jesse.pinkman 21.04.2017 11:41
    Highlight GTA V? 🤔
    67 4 Melden
    • halfenauer 21.04.2017 11:50
      Highlight Habe ich auch gleich gedacht, genau wie in GTA V!
      21 4 Melden
    • moedesty 21.04.2017 13:51
      Highlight nein nicht wie in GTA, wie im richtigen Leben. Oder was denkt ihr woher die Entwickler die Inspiration nehmen? GTA ist pure Satire.
      3 2 Melden
  • iceman999 21.04.2017 11:39
    Highlight absolut krank, kein thema. aber toller stoff für ein buch à la "blackout" von marc elsberg, auf sowas perfides muss man erst mal kommen
    48 7 Melden
    • pedrinho 21.04.2017 14:52
      Highlight der hat wohl zu viele berichte uber das umfeld an verschiedenen boersen zwei,drei tage vor 9/11 gelesen und dachte sich das kann ich auch.

      krank, skrupellos auf jeden fall
      0 0 Melden
  • milo 21.04.2017 11:22
    Highlight Kann jemand abschätzen wieviel Gewinn er denn gemacht hätte wenn sein Plan aufgegangen wäre?
    28 3 Melden
    • zsalizäme 21.04.2017 11:46
      Highlight Kommt drauf an, wie stark der Kurs der Aktie fällt. Je stärker er fällt, desto höher der Gewinn. Wie viel genau, hängt auch mit der Option zusammen. Habe aber gelesen, dass rund EUR 3.9 Mio Gewinn (gem. BILD.de) möglich gewesen wären. Weiss aber auf die schnelle nicht, ob dies wirklich stimmt.
      20 2 Melden
    • _domi_r 21.04.2017 12:06
      Highlight Gemäss dem Budeskriminalamt einen Gewinn bis zu 3.9 Millionen Euro. Dies sind etwa 4.1 Millionen CHF.
      0 0 Melden
    • Crecas 21.04.2017 12:09
      Highlight Das ist ohne genauere Angaben nicht zu erruieren. Aber zur Mechanik:

      Kurs vor Anschlag: 5.73

      Strike Preis (zu diesem Wert hätte er die Aktien dank dem Put verkaufen können am 17. Juni): 4.0

      Da ein 30% Fall auf unter 4 in 2 Monaten unwahrscheinlich ist, war der Wert der Put Option zum Zeitpunkt des Kaufs sehr tief. Sagen wir 5 Cents. 15'000 Put Optionen mal 5 Cents = Einsatz von 750 Euro.

      Wären grosse Teile der Mannschaft gestorben, wäre der Wert der Aktie wohl auf 1 Euro runter. Jede Put Option hätte also 3 Euro Wert (Differenz zw. 1 und 4). 15000 * 3 = 45000 Euro

      Satter Gewinn.
      1 0 Melden
    • crik 21.04.2017 13:32
      Highlight Soweit ich es verstehe, wäre der maximale Gewinn bei 15'000 Aktien, und einem Kurs von 5.73

      15'000 * 5.73 = 85950 Euro.

      Das wäre der Fall, wenn die Aktie auf 0 sinkt. Allerdings bin ich nicht sicher ob eine Put-Option einer Aktie entspricht.
      1 1 Melden
    • zsalizäme 21.04.2017 14:43
      Highlight https://www.nzz.ch/finanzen/anschlag-auf-borussia-dortmund-spekulation-einmal-richtig-pervers-ld.1288139

      Hier ist die ganze Thematik gut erklärt.
      0 0 Melden
  • Hussain Bolt 21.04.2017 11:17
    Highlight Gottseidank sehr Amateurhafter Bombenanschlag.
    30 4 Melden
    • MM 21.04.2017 13:37
      Highlight Ich glaube das war beängstigend professionell durchgeführt...

      "Der Anschlag gegen den Mannschaftsbus des BVB wurde offenbar professionell vorbereitet. Darauf deutet laut NRW-Innenminister Ralf Jäger die Bauart der Bomben hin."

      "Während die erste und dritte Bombe wohl planmässig umsetzten, war der zweite und wichtigste Sprengsatz einen Meter über dem Boden und damit zu hoch platziert worden. Die Ladung verfehlte ihr Ziel und schoss über den Bus hinweg."

      (Spiegel.de)
      3 0 Melden
  • Timiböög 21.04.2017 11:08
    Highlight Wie kann man so krank sein?!
    107 7 Melden
  • Michael Mettler 21.04.2017 10:48
    Highlight Der Kapitalismus in Hochform...
    95 26 Melden
    • Posersalami 21.04.2017 12:01
      Highlight Genauer: der Marktradikaliamus in Hochform, der Kapitalismus kennt auch abgeschwächtere Formen.
      0 0 Melden
  • N. Y. P. 21.04.2017 10:46
    Highlight Zum Glück ist Sergei W. nicht gerade mit Intelligenz gesegnet. Kauft am Tag des Anschlags Put-Optionen. Auf Kredit. Er hätte auch gleich seinen Ausweis da lassen können.
    Deutschland wird ihn wegen mehrfachen Mordversuchs anklagen und ihn mind. 20 Jahre hinter Gitter bringen.
    *Bei uns würde vermutlich mal als erstes, alles was den Täter entlasten könnte, im Fokus der Ermittlungen stehen.

    *sehr, sehr überspitzt formuliert.
    47 120 Melden
    • däru 21.04.2017 11:34
      Highlight *Nein, würde es nicht. Gruss aus der Justiz.
      134 18 Melden
    • John Smith (2) 21.04.2017 11:36
      Highlight Nicht überspitzt formuliert, sondern einfach nur saudummes, uninformiertes und populistisches Geplapper. Die Saat der SVP geht auf.
      144 34 Melden
    • N. Y. P. 21.04.2017 12:00
      Highlight @John Smith
      Ich rücke nicht ab von meinem Empfinden, dass Opfer von Straftaten bei uns aussen vor bleiben.
      Deine Antwort hat wenig Substanz.
      1 12 Melden
    • Makatitom 21.04.2017 14:20
      Highlight Es ist die Aufgabe der Justiz in einer Demokratie , belastendes UND entlastendes Material zusammenzutragen
      9 0 Melden
    • däru 21.04.2017 15:34
      Highlight @N.Y.P.: Kannst Du dies genauer ausführen? Worauf dtützt Du dieses 'Empfinden'? Auf Medienberichterstattung? Oder hast Du Dir schon mal die Mühe gemacht, eine Strafverfolgung/-prozess in der Schweiz eingehend und nicht durch Sekundärquellen zu verfolgen?
      Würde gerne wissen, wo dieser vielbesungene 'Täterschutz' genau zum Vorschein kommt.
      3 0 Melden
    • Saraina 21.04.2017 20:59
      Highlight "Empfinden" beruht nicht auf konkreten Fakten, sondern ist eben nur so ein Gefühl, das man hat.
      2 0 Melden
    • N. Y. P. 23.04.2017 22:36
      Highlight Mein Empfinden stützt sich auf die Medienberichterstattung. Genauer auf die Fälle, die für die Medien interessant sind. Das sind vielfach Fälle, wo der Laie sprachlos ist, ob der Urteile.

      Zum Bsp. habe ich in der Presse vor ein paar Monaten mitbekommen, dass Urteile gegen Vergewaltiger zu 50% bedingt* ausgesprochen werden.
      Hier zum Beispiel bin ich als Linker auf SVP-Linie. Wer vergewaltigt, geht in den Bau. Basta.

      Wenn ich also von Zeit zu Zeit solche und ähnliche Dinge lese, kriege ich allmählich Ausschlag.

      *Wie ist sowas möglich ?
      0 0 Melden
  • Radiochopf 21.04.2017 10:44
    Highlight kalblütig und dumm zu gleich.. einen Tag vorher 15'000 Optionen kaufen im gleichen Hotel um auf einen Absturz zu spekulieren fällt doch auf.. zudem sollte es doch klar sein, dass jeder Hotelgast als Verdächtiger gilt bei so einem schweren Vorfall in der Nähe.. zum Glück ist sein Plan nicht aufgegangen und gab es keine Toten!

    die Leute die den Anschlag sofort der IS usw. zugeschrieben haben, lagen also total falsch.. nicht das 1. Mal, dass man zuerst warten sollte bis wirklich alles aufgeklärt ist..
    131 7 Melden
  • CyanLama 21.04.2017 10:41
    Highlight Krank... Einfach nur krank...
    Für Geld über Leichen zu gehen ist einfach nicht nachvollziehbar.
    Und das ein Verein an Wert verliert, wenn Spieler sterben ist aber mindistens so perfide.
    64 8 Melden
    • manhunt 21.04.2017 11:56
      Highlight "Für Geld über Leichen zu gehen ist einfach nicht nachvollziehbar."?
      dann frag doch mal nestlé, exxon, bp, shell, ge, monsanto, glaxo smith kline, roche, raytheon, ruag, heckler&koch...
      woobei ge, raytheon, ruag und h&k ja explizit davon leben, dass getötet wird. wie jemand in einem film eist passend dazu sagte: "töte ein, zwei oder drei menschen und bekommst lebenslänglich. töte zwei- oder dreitausend und du bekommst einen orden. oder zwei."
      61 17 Melden
    • CyanLama 21.04.2017 12:13
      Highlight Das macht die Sache nicht besser.
      1 1 Melden
    • Tom B. 21.04.2017 12:28
      Highlight Welcome to the world und deren alltäglichem Geschehen....
      0 0 Melden
    • stookie 21.04.2017 12:56
      Highlight Ist das aus dem gleichen Film wie:
      There are over 550 million firearms in worldwide circulation. That's one firearm for every twelve people on the planet. The only question is: How do we arm the other 11?
      0 0 Melden
    • manhunt 21.04.2017 15:26
      Highlight @stookie: nein.
      @cyan lana: hab ich ja gar nicht gesagt. es verwundert mich bloss einmal mehr, wie bei einzeltätern immer davon geredet wird, wie "krank" sie oder ihre handlungen doch sind. jedoch selten bis gar nie wenn katastrophen geschehen, weil wieder ein grosskonzern aus reiner profitgier bei der sicherheit gespart hat. fukushima, deepwater horizon, der dammbruch 2015 in brasilien. oder aus reiner profitgier waffen dorthin liefert, wohin von gesetzeswgen gar nicht grliefert werden dürfte. sprich stgw h&k g36 nach mexico. empörst du dich darüber in gleichen massen?
      0 0 Melden
  • Imfall 21.04.2017 10:31
    Highlight kranker scheiss!
    55 4 Melden

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