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Sagte der CDU Tschüss: Erika Steinbach hat die Partei und damit auch ihre alte Fraktion verlassen. Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Plötzlich Hinterbänklerin: Steinbach erhält nach CDU-Austritt neuen Sitzplatz

Mit ihrem Austritt aus der deutschen CDU hat Erika Steinbach auch ihre Fraktion verloren. Als Fraktionslose muss sie nun mit einem einsamen Stuhl Vorlieb nehmen, der nun ganz hinten auf sie wartet.

19.01.17, 23:29 20.01.17, 06:35

Ein einzelner separater Stuhl steht neu hinter den Sitzreihen im Gebäude des deutschen Bundestags, wo das Parlament tagt – und das hat seinen Grund: Die Politikerin Erika Steinbach hat die CDU-Fraktion verlassen und bekommt nun diesen Einzelplatz ganz zuhinterst.

Bis vor Kurzem sass sie hingegen noch ganz vorne – und bestimmte so in der vordersten Reihe die Politik ihrer Partei massgeblich mit. Doch der Kurs von Kanzlerin und Parteikollegin Angela Merkel passte Steinbach offenbar nicht mehr.

In einer fünfseitigen Erklärung auf ihrer Website erklärt die 73-Jährige, dass sie derzeit weder Mitglied werden noch Wählerin der CDU sein würde. «Die einzige ehrliche Konsequenz gegenüber der CDU und mir selbst ist folglich der Parteiaustritt.» 

Weil sie ihr Mandat als Bundestagsabgeordnete aber nicht niederlegen will, wurde für sie nun ein Stuhl hinter der letzten Reihe installiert. (blu)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Mathis 20.01.2017 08:29
    Highlight In der Schule wärs Mobbing.
    5 1 Melden
  • Aged 20.01.2017 08:26
    Highlight Warum will sie Bundestagsabgeordnete bleiben? Da würde ich auch darauf verzichten, ausser es wäre ein lukrativer Job. Dann wäre es anders.
    1 4 Melden
  • Maria B. 20.01.2017 04:04
    Highlight Die Dame war immerhin 40 Jahre lang eine gestandene CDU-Politikerin und bekundete seit geraumer Zeit durch Anschauungsunterricht immer mehr Zweifel an Merkels Migrationspolitik und ist damit mit dem CSU-Chef Seehofer einig über die ebenso verantwortungslose wie zahlenmässig überrissene Willkommenskultur, die ja auch mehr und mehr die deutsche Bevölkerung spaltet.

    Und so wird ihr wohl ein Platz in den hinteren Sitzreihen wohl keine sonderlichen Beschwerden verursachen.
    37 27 Melden
    • Fabio74 20.01.2017 06:48
      Highlight Die Dame ist eine Vertriebene und hat ihre Haltung bezüglich der Ostgebiete nie aufgegeben.
      Ohne Fraktion steht sie allein da. Muss sich alle Informationen selber beschaffen
      11 20 Melden
  • Alfons Gschwind 20.01.2017 01:56
    Highlight Der braune Mist den sie rauslässt stinkt halt zum Himmel. Ist eine gute Lösung sie etwas abseits zu setzen, damit die richtigen Parlamentarier ihre Arbeit ungestört fortführen können.
    34 78 Melden
    • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 20.01.2017 06:24
      Highlight Du bist gegen diese Art von Politik? = Nazi! - Wow das sind schlagkräftige Argumente. Im übrigen jemanden als Nazi zu beildigen ist die dümmste Beleidigung und will den politischen Gegner grundlos mundtot machen. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Nazi-Vergleich
      43 10 Melden
    • maese38 20.01.2017 06:47
      Highlight Für Dich sind also nur linke Parlamentarier richtige Politiker?!
      Diese Einstellung hatte vor 70 Jahren die NSDAP auch.....
      48 13 Melden
    • Fabio74 20.01.2017 09:00
      Highlight @maese Differenzieren ist nicht deins? Lernt man in der SVP-Hirnwäscheanstalt wohl nicht.
      Die Aussage betrifft Steinbach. Und die lebt nun mal noch immer 1945
      4 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.01.2017 11:03
      Highlight Frau Steinbach hat immer wieder Äusserungen gemacht, die man als rechtsextrem deuten kann. Vor allem in Bezug auf Polen verharmlost sie die Hintergründe des 2. Weltkriegs permanent.
      Die Anmerkung von Alfons Gschwind ist daher sachlich berechtigt.
      4 7 Melden
  • Juliet Bravo 20.01.2017 01:15
    Highlight Die Dame passte schon in die AFD, bevor es diese überhaupt gab.
    38 37 Melden
    • walsi 20.01.2017 07:05
      Highlight Angela Merkel sagte früher solche Sachen wie: Multikulti funktioniert nicht! Wenn das aber jemand aus der AfD sagt ist er ein Nazi. Das nur so als Denkanstoss.
      35 21 Melden

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