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Neonazi schiesst in Bayern auf vier Polizisten und verletzt einen dabei lebensgefährlich

Publiziert: 19.10.16, 10:19 Aktualisiert: 19.10.16, 11:58

In Georgensgmünd in Bayern eröffnete ein Neonazi das Feuer auf die Polizei. Diese wollten seine Wohnung durchsuchen und ihm seine legalen Waffen wegen «Unzuverlässigkeit» abnehmen. Der Schütze verletzte vier Polizisten. Ein Polizist musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Er schwebt nach einer Notfalloperation weiterhin in Lebensgefahr, doch sein Zustand habe sich leicht verbessert, sagt der bayrische Innenminister Joachim Herrmann in einer Pressekonferenz. 

Ein weiterer Polizist hatte einen Durchschuss im Oberschenkel erlitten. Der Schütze selbst konnte leicht verletzt festgenommen werden. Er habe über 30 Waffen besessen.

Der Täter gehört den sogenannten «Reichsbürgern» an. Die Gruppierung erkennt die Bundesrepublik Deutschland und alle ihre Organe nicht an. Sie sind der Meinung, dass Hitlers Deutsches Reich noch immer bestand habe. Die Gruppe ist berüchtigt für die Ablehnung der Demokratie und der Leugnung des Holocaust. 

Im August kam es zu einem ähnlichen Zwischenfall mit einem «Reichsbürger» in Sachsen-Anhalt. Ein ehemaliger «Mister Germany» und «Reichsbürger» eröffnete damals bei einer Räumung das Feuer auf Polizisten. Er wurde daraufhin von einem Spezialkommando ausser Gefecht gesetzt und mit schweren Verletzungen ins Spital eingeliefert, berichtet der «Mitteldeutsche Rundfunk».

Wegen den beiden Zwischenfällen will die deutsche Polizei die «Reichsbürger» noch näher beobachten, vor allem im Zusammenhang mit Waffenbesitz. (leo)

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
28 Kommentare anzeigen
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  • *sharky* 19.10.2016 14:25
    Highlight Und jetzt stelle man sich einfach vor, wie die Medien und vor allem auch die sozialen Medienkanäle im tiefroten Bereich am rotieren wären, hätte der Täter Turban und Bart. Sick world!
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  • Datsyuk 19.10.2016 13:17
    Highlight Reichsbürger:
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    • Qui-Gon 19.10.2016 13:47
      Highlight Ich bin fassungslos.
      19 1 Melden
    • lily.mcbean 19.10.2016 14:22
      Highlight Da wird mir aber Speiübel...
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  • pamayer 19.10.2016 12:54
    Highlight Ja ja, das behördlich abgesegnete rechte blinde Auge.
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  • zombie woof 19.10.2016 12:16
    Highlight noch näher beobachten...mit einem blinden, rechten Auge, wird das schwierig....
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  • D00A 19.10.2016 12:11
    Highlight Relativierung des rechten Terrors durch grundsolide Bürger in
    3....
    2....
    1....
    48 10 Melden
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  • Kristjan Markaj 19.10.2016 12:08
    Highlight Bitte nicht wieder solche Posts auf Twitter "zum Glück war es ein Deutscher"...
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  • oXiVanisher 19.10.2016 12:02
    Highlight Nicht in einem Satz das Wort Terror... Ginge es nicht um Rechtsextreme würde sofort von Terror gesprochen werden.
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Terror
    Diese Waffen waren wohl nicht mit der Idee "[systematische] Verbreitung von Angst und Schrecken durch Gewaltaktionen (besonders zur Erreichung politischer Ziele)" organisiert worden . . .
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  • Tooto 19.10.2016 10:57
    Highlight Hö? Ich dachte Neonazis sind ungefährlich und machen niemandem was. Die soll man doch ruhig feiern lassen?
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    • 7immi 19.10.2016 11:36
      Highlight feiern lassen ja (versammlungs- und meinungsfreiheit), rassistische lieder singen nein (rassismusstrafnorm art 261 stgb), leute erschiessen nein. man muss differenzieren. freiheit heisst leider auch freiheit für extreme. das wird man nie verhindern können. man muss aber grenzen setzen. exzesse wie dieser müssen geahndet und bestraft werden.
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    • Saraina 19.10.2016 14:41
      Highlight Ja eben, aber wenn man sie nicht in Ruhe feiern lässt, werden sie gerne etwas unruhig. Deswegen wollte sich die Polizei im Toggenburg ja auch nicht einmischen...
      3 2 Melden
    • Le_Urmel 19.10.2016 14:51
      Highlight Ein weiser Satz von Rosa Luxemburg (deren politische Einstellung gewiss nicht teile):

      "Die Freiheit des Einen endet bei der Freiheit des Anderen"

      Dieser Satz drückt alles aus, was viele Paragrafen versuchen in Worte zu fassen
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  • Kola 19.10.2016 10:56
    Highlight Und jetzt warten wir auf Kommentare à la "ja aber die Linken in der Reitschule... mindestens genau so schlimm... schreibt um Himmels Willen doch mehr darüber"
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    • pamayer 19.10.2016 12:53
      Highlight Wollt ich grad schreiben, dass die reitschul linken bis an die Zähne mit Kugelschreibern bewaffnet Jagd auf Unterschriften für ein soziales Anliegen bern unsicher machen und die öffentliche Sicherheit dadurch massiv gefährden. Spezialtruppe Enzian steigt schon in die Stiefel.
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  • EvilBetty 19.10.2016 10:52
    Highlight And so it begins...
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  • Sapere Aude 19.10.2016 10:38
    Highlight Und tausende Faschos lassen wir ungehindert über die Grenze...
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    • AL:BM 19.10.2016 11:52
      Highlight Ja, da gibt es so ein Abkommen. Wie hiess das noch?
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    • ostpol76 19.10.2016 12:19
      Highlight @Sapere
      Auf welcher Rechtsgrundlage wollen sie diesen Leuten die Einreise in die Schweiz verbieten?
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    • themachine 19.10.2016 12:23
      Highlight Faschofreizügigkeit
      29 4 Melden
    • pun 19.10.2016 12:41
      Highlight @ostpol: Man kann sie auch so lange kontrollieren bis der Zweck der Einreise - das Konzert - vorbei ist. Das wär endlich mal sinnvolles Mobbing!
      21 2 Melden
    • Saraina 19.10.2016 14:42
      Highlight Ostpol: auf welcher Rechtsgrundlage wird islamistischen Predigern wie Vogel denn die Einreise verwehrt? Der ist doch auch Deutscher.
      12 1 Melden
    • Lorent Patron 19.10.2016 15:01
      Highlight Man kann mit Unrecht kein Recht schaffen, pun. Es gibt kein "sinnvolles Mobbing".

      ostpol76: Es gäbe schon genug Rechtsgrundlage, um solchem Mob ganz legal die Einreise in die Schweiz zu verweigern. Beispiel:

      "Es ist zulässig, gegen eine Person aus einem EU-Staat eine Einreisesperre zu verhängen, wenn die Täuschung der schweizerischen Behörden eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit befürchten lassen."

      http://www.nzz.ch/einreisesperre-trotz-personenfreizuegigkeit-1.1095160
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    • ostpol76 19.10.2016 17:27
      Highlight @Saraina
      Ich denke den Bands kann man mit deiner Argumentation die Einreise verweigern. Aber der aller grösste Teil kommt ja als "Konsumenten". Und da denke ich wird es schwierig bei den aktuellen Gesetzen.
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    • ostpol76 19.10.2016 17:29
      Highlight @pun
      Du meinst so wie es manchmal bei den Fussballfans gemacht wird wenn sie vor dem Stadion anstehen?
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    • ostpol76 19.10.2016 17:37
      Highlight @Lorent
      Wenn du schon etwas zitierst bitte nicht einfach die relevanten Teile weg lassen!

      "und frühere Verurteilung wegen Beteiligung an bandenmässigem Raub" muss zusätzlich erfüllt sein.

      Ich kenne mich in der Szene nicht aus aber ich denke der grösste Teil wurde noch nie wegen bandenmässigen Raub verurteilt.

      Versteht mich nicht falsch, meine Frage oben war ernst gemeint. Wir sind immer noch ein Rechtstaat.
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    • Lorent Patron 19.10.2016 19:05
      Highlight ostpol76: Du beharrst darauf, dass die bestehende Rechtslage für solche Einreisesperre nicht genüge. Aber du irrst dich.

      "Rechtstaat" benutzt du als nur plumpe Ausrede für Blindheit, Faulheit und Unfähigkeit der Behörden.

      Rechtlich genügt die "Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit", um eine Einreisesperre zu verfügen. Es braucht nichts mehr. Auch keine Verurteilung.

      Wenn damit noch "Täuschung der schweizerischen Behörden" einhergeht, ist das noch mehr Grund.

      Eine Einreisesperre wäre möglich, rechtstaatlich korrekt und auch konform mit den internationalen Verpflichtungen.
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    • Lorent Patron 19.10.2016 19:15
      Highlight ostpol76: Gemäss Artikel 67 des Ausländergesetzes können Einreisesperren verfügt werden, wenn Personen gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen haben oder diese gefährden.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20020232/index.html#a67

      Im Rechtstaat genügt daher die Glaubhaftmachung einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

      Es würde sogar ein halbbatziger Verdacht genügen, um Personen vorläufig (bis zur Klärung der Verdachtsmomente) an der Einreise zu hindern.

      Ich meine, der Rechtstaat hat bei diesen Nazis versagt.
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