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Allein in der Innenstadt sollen rund 1500 Beamte im Einsatz sein, heisst es. Bild: EPA/DPA

Silvesterfeiern in Köln unter starken Sicherheitsvorkehrungen

31.12.16, 06:49 31.12.16, 15:02

Rund um den Globus bereiten sich Grossstädte auf die Feiern zum Jahreswechsel vor. Angesichts von Terrorakten in den vergangenen Monaten sowie nach Problemen mit sexuellen Übergriffen wie in Köln sind die Sicherheitsvorkehrungen umfangreich.

Nach hunderten sexuellen Übergriffen auf Frauen in der vergangenen Silvesternacht hauptsächlich durch Migranten haben Polizei und Stadt in Köln umfangreiche Vorbereitungen getroffen.

Allein in der Innenstadt sollen rund 1500 Beamte im Einsatz sein, die Polizei will bei Störungen konsequent einschreiten.

In Köln wird rund um den Dom eine «böllerfreie Zone» eingerichtet, die durch Absperrgitter und mit Einlasskontrollen gesichert ist.

Neu installierte hochauflösende Videokameras übertragen Bilder vom Vorplatz des Hauptbahnhofs live ins Polizeipräsidium. Einige Rheinbrücken und Strassen werden gesperrt.

Sperren gegen Lastwagen

Nach dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt wurde das Sicherheitskonzept noch einmal nachjustiert: Betonklötze oder Fahrzeug-Sperren sollen verhindern, dass Lastwagen in die Menschenmenge fahren können.

Auch andere deutsche Städte haben besondere Vorkehrungen für Silvester getroffen. So gilt in Düsseldorf erstmals ein Böllerverbot in der Altstadt. Verbotszonen gibt es auch in Dortmund und Bielefeld. Ausserdem werden vielerorts die Polizeikräfte verstärkt.

Feuerwerk vor einer Milliarde Augenpaaren

In Sydney haben sich derweil bereits Stunden vor Mitternacht zehntausende Menschen im Hafengelände versammelt, um sich den besten Blick auf das Feuerwerksspektakel ab Mitternacht (14.00 Uhr MEZ) zu sichern. Am Ufer rund um das berühmte Opernhaus werden rund 1.5 Millionen Menschen erwartet.

Weltweit sollen die Feierlichkeiten in Sydney sogar von rund einer Milliarde Menschen verfolgt werden, da sie erstmals live via Facebook und YouTube übertragen werden.

Die mehr als 100'000 Feuerwerkskörper, die in die Luft geschossen werden, haben einen Wert von umgerechnet über 5.1 Millionen Franken. Die Organisatoren versprechen das grösste Spektakel aller Zeiten.

Die Polizei versicherte, es gebe keine Terrordrohungen gegen die Veranstaltungen. Allerdings werden erstmals Busse benutzt, um Strassen zu blockieren, die zu Fussgängerzonen führen. Damit sollen Anschläge mit Lastwagen wie zuletzt in Berlin oder zuvor in Nizza verhindert werden.

In Neuseeland wird Max Key, Sohn des Ex-Premierministers John Key, als DJ auftreten, wenn von Aucklands mehr als 300 Meter hohem Sky Tower das Feuerwerk abgeschossen wird. In Wellington soll ein Feuerwerk in einer innerstädtischen Lagune gezündet werden. Neuseeland zählt zu den ersten Ländern, die 2017 begrüssen werden.

Verzicht wegen Trauerjahr

In Thailand sind in diesem Jahr dagegen Feuerwerke zur Begrüssung des Neuen Jahrs verboten worden, nachdem die Regierung wegen des Tods von König Bhumibol Adulyadej eine einjährige Trauerzeit ausgerufen hatte. Der König war im Oktober gestorben.

Allerdings wird erwartet, dass Hunderttausende Menschen zusammen ein Neujahrslied anstimmen werden, das Bhumibol selbst komponiert hatte, gefolgt von der königlichen Hymne. (sda/dpa)

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User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
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  • Angelo C. 31.12.2016 13:43
    Highlight Muss für manche Frauen echt begeisternd sein, mit einem der am nächsten stehenden der Abertausenden von Polizisten, der strengen Blickes darüber wacht, dass ihnen weder die Finger reingesteckt noch was geraubt wird, einen Toast auf das Neue Jahr auszubringen, Motto : Wir schaffen das 😉!

    Fragt sich nur wie, zu welchem Preis und unter welchen Einbussen an früherer Lebensqualität 🤔!
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  • Alnothur 31.12.2016 13:06
    Highlight Hach, #KulturelleBereicherung
    23 6 Melden
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  • dmark 31.12.2016 11:46
    Highlight Vielleicht sind Köln, Berlin und auch andere grössere Städte etwas sicherer, weil dort massiv Polizei aufgeboten wird...aber wie viele andere Städte sind deshalb nun unsicher, weil für diese Orte keine Polizei mehr vorhanden ist?
    24 9 Melden
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  • pachnota 31.12.2016 11:09
    Highlight Willkommen im neuen Europa..
    Danke an alle Poitiker, die versagt haben.
    Und was wir hier erleben...
    Ist
    Erst
    Der
    Anfang!
    41 22 Melden
    • Fabio74 31.12.2016 12:28
      Highlight Immer schön den Untergang herbei reden. Du musst ein trauriges Leben haben...
      12 28 Melden
    • pachnota 31.12.2016 16:43
      Highlight Fäbu... Danke. Ich hab ein Tipptopes leben.

      Ich kann aber nicht so gut verdrängen wie du.

      Kopf in den Sand und hoffen dass alles einfach von selbst gut wird, hilft nicht.
      27 8 Melden
    • simply smarter 31.12.2016 18:17
      Highlight Ich frage mich, was noch alles passieren muss, bis Leute wie Fabio endlich aufwachen...
      13 3 Melden
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  • simply smarter 31.12.2016 10:30
    Highlight Die Kontrollen und Absperrungen, die an den Grenzen angeblich nicht möglich sind, finden nun im Landesinneren statt.

    Wenn die Neuzuzüger aus Afrika und Nahost doch so friedlich sind, wie von offizieller und linker Seite immer behauptet wird, dann fragt man sich, weshalb jahrzehntelang einigermassen friedliche Sylvesterfeiern ohne ein solches Polizeiaufgebot möglich waren aber jetzt plötzlich nicht mehr... 🙄
    41 18 Melden
    • dmark 01.01.2017 17:43
      Highlight In anderen Worten ausgedrückt - die Polizisten müssen die Leute vor den Schutzbedürftigen beschützen...
      6 0 Melden
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  • Martina Heyer 31.12.2016 08:48
    Highlight wie Immigranten ein Land verändern...
    63 26 Melden
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  • URSS 31.12.2016 08:40
    Highlight Wahrscheinlich wird das eine ruhige Feier in Köln. Ich denke das nicht viele Leute rausgehen werden nach den Vorfällen letztes Jahr. Jetzt steht das Dispositiv. Es muss immer zuerst Opfer geben bis sich etwas ändert.
    Es ist wichtig das Entschlossen eingegriffen wird sollten sich wieder Übergriffe von Männern ereignen .
    Ein gutes neues Jahr...
    39 12 Melden
    • Intellektueller 31.12.2016 12:48
      Highlight Entschlossenheit ist der Schlüssel, ja. Und zwar die Entschlossenheit eines jeden: nicht seine, oder ihre, sondern die Entschlossenheit von Dir, der das hier liest.
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