International

AfD-Chefin Frauke Petry verzichtet auf Spitzenkandidatur

19.04.17, 14:40 19.04.17, 14:55

AfD-Chefin Frauke Petry will in Deutschland nicht Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Bundestagswahl werden. Zur Begründung sagte sie, es sei ihr wichtig, dass ihre Partei drängende Sachfragen unabhängig von Personalfragen diskutiere.

Die Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei erklärte in einer am Mittwoch verbreiteten Videobotschaft, dass sie «weder für eine alleinige Spitzenkandidatur noch für eine Beteiligung in einem Spitzenteam zur Verfügung stehe».

Petry hatte vor zwei Wochen einen «Sachantrag zur politischen Ausrichtung der AfD» formuliert, den sie auf dem Bundesparteitag an diesem Wochenende in Köln zur Abstimmung stellen will. Darin wirbt sie für den «realpolitischen Weg einer bürgerlichen Volkspartei».

Dass sie gleichzeitig eine Abkehr von der «Fundamentaloppositionellen Strategie» fordert und in diesem Zusammenhang den Namen von Parteivize Alexander Gauland erwähnt hat, haben ihr einige Vertreter des rechtsnationalen Flügels übel genommen. Sie hoffen, dass Petry ihren Antrag doch noch zurückzieht.

Die erst 2013 gegründete AfD ist in 11 von 16 deutschen Länderparlamenten vertreten. Sie hat auch gute Chancen, im September in den Bundestag einzuziehen - sollte sie sich nicht vorher spalten. (sda/dpa)

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  • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 19:38
    Highlight Sie müsste sich gegen all die Gutmenschen inkl. Merkel stellen. Und das ist schwer... Hätte auch Durchfall..
    5 8 Melden
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  • Pierre Fridez 19.04.2017 18:08
    Highlight Oder aber ab dem Moment, wo du Leader wirst, nicht nur perfid hetzen kannst, sondern auch dafür gerade stehen musst.
    6 8 Melden
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  • pachnota 19.04.2017 16:44
    Highlight Wurde DIE LINKE, auf Watson schon mal als "linkspopulistische Partei" vorgestellt?

    Eben...!
    20 22 Melden
    • Juliet Bravo 19.04.2017 17:56
      Highlight Und wieso sollte Watson Die Linke genau so bezeichnen?
      13 16 Melden
    • roterriese 20.04.2017 06:00
      Highlight Die Linke würde ich eher als linksextrem bezeichnen. Man darf auch nicht vergessen, dass die Linke aus einer Fusion der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) und der WASG entstand. Die PDS war übrigens früher einmal die Sozialistische Einheitspartei Deutschland (SED), also die DDR Partei. Die Linke hat somit sehr viel Dreck am Stecken.
      7 5 Melden
    • Fabio74 20.04.2017 07:46
      Highlight @riese Erstens 25 Jahre her, somit fast keiner mehr dabei. Zweitens Die Ost-CDU war Blockpartei im der Nationalen Front. Somit das Feigenblatt der Demokratie à la DDR
      Drittens Petry ist eine Faschistin
      2 7 Melden
    • pachnota 20.04.2017 08:44
      Highlight Fabio
      "Petri ist eine Faschistin"
      Einmal mehr, dummes Zeug!
      5 3 Melden
    600

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