International

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei stiess der Bus mit einem Auto aus Deutschland zusammen, zwei Frauen in dem Personenwagen wurden schwer verletzt. Bild: Daniel Liebl/EPA/KEYSTONE

Bus stürzt nach Kollision in die Tiefe – mehrere Verletzte

Publiziert: 04.11.16, 20:24 Aktualisiert: 05.11.16, 09:48

Bei einem Unfall mit einem deutschen Reisebus in Tirol sind zwei Menschen schwer und mehrere leicht verletzt worden. Das teilte das Tiroler Rote Kreuz am Freitagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.

Mehrere Personen wurden in Spitäler in der Umgebung gebracht. Wie schwer sie verletzt wurden war zunächst unklar.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei stiess der Bus mit einem Auto aus Deutschland zusammen, zwei Frauen in dem Personenwagen wurden schwer verletzt. Danach rutschte der Bus, der sich auf dem Zirler Berg im Bezirk Innsbruck-Land befand, laut Behördenangaben zunächst zurück und kollidierte mit mehreren weiteren Autos, ehe er eine Böschung hinabrutschte.

Der Busfahrer scheint Schlimmeres verhindert zu haben. «Die Fahrgäste im Bus hatten grosses Glück», sagte ein Sprecher des Roten Kreuzes. Insgesamt wurden nach Behördenangaben etwa zehn Menschen leicht verletzt. Im Bus selbst wurde einer der Insassen leicht verletzt. Die beiden Fahrer und der Reiseleiter sowie die übrigen 25 Passagiere seien unverletzt geblieben.

Zu dem Unfall kam es nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei vermutlich, weil die deutsche Auto-Fahrerin in einer Rechtskurve die Kontrolle verlor, von der Fahrbahn abkam und gegen den Reisebus prallte.

Die Rettungskräfte mussten die beiden Frauen mit einer Metallschere aus dem Wrack des Autos bergen. Eine der beiden verletzten Frauen wurde in eine Tiroler Klinik gebracht, die andere in ein deutsches Spital.

Laut dem Busreiseverband RDA schaffte es der Busfahrer mit seiner schnellen Reaktion, Schlimmeres zu verhindern. Er habe das Fahrzeug so in die Bäume an dem Hang schlittern lassen, dass der Bus nicht umgekippt sei. Die Feuerwehr brachte die Passagiere nach der Bergung in eine Raststätte. Ein Ersatzbus war für den weiteren Transport am Abend bereits nach Tirol unterwegs.

«Es war ein Grosseinsatz von Polizei, Rettung und Feuerwehr», sagte Stefan Eder von der Tiroler Polizei. Über 100 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Der Zirler Berg wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Autofahrer sollten das Gebiet weiträumig umfahren. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Neuauszählung: Trumps grösstes Problem ist nicht mehr, dass Clinton gewinnt

Ku-Klux-Klan im Aargau? Ein Fackel-Umzug gegen Asylbewerber wird kontrovers diskutiert

Österreich übt den Skistil der Zukunft – warum das die Schweizer kalt lässt

Wie du dir das Weihnachtsessen mit den Kollegen vorstellst – und wie es wirklich wird

0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Jan Böhmermann schlägt zurück! Eine Anleitung zum «Hater trollen»

Das Internet-Haten und Trollen sind in Deutschland ist vorbei! Jan Böhmermann hat ENDLICH das Bundesministerium für Internetsicherheit und Zensur gegründet. Mit den Worten: «Achtung, Hater, Bedrohungen und Beleidigungen werden ab sofort direkt an das Bundesministerium für Internetsicherheit und Zensur weitergeleitet!» warnte er seine Facebook-‹Freunde› vor dem Verfassen von Hass-Kommentaren. 

Ist natürlich alles nur Farce. Das Bundesministerium gibt es nämlich nicht, das hat …

Artikel lesen