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Eingang zu den Büros von RT Deutsch in Berlin-Adlershof. bild: neon

Undercover-Praktikant spioniert russischen Staatssender RT aus – und lernt einiges

Publiziert: 12.10.16, 14:07 Aktualisiert: 12.10.16, 14:30

Was ist vom staatlich-russischen Auslandsender RT (ehemals Russia Today) zu halten? Für die einen ist er Putins Propaganda-Schleuder, für die anderen eine wertvolle Ergänzung in der generell Russland-kritischen Medienlandschaft des Westens. Dazwischen gibt es fast nichts.

Vor diesem Hintergrund hat Martin Schlak etwas sehr Verdankenswertes getan: Der deutsche Reporter absolvierte im Büro der deutschsprachigen Ausgabe von RT in Berlin ein dreiwöchiges Praktikum – undercover, denn Schlak ist Reporter beim Magazin «Neon». In seiner am Montag veröffentlichten Reportage beschreibt er, was er da gesehen und erlebt hat.

Auf den ersten Blick sah alles aus wie auf einer beliebigen Redaktion in Deutschland. «Wodka im Gefrierfach» habe es auf jeden Fall keinen gehabt. Ebenso wenig sei der Chef «mit entblösster Brust auf einem Bären» eingeritten. Seine Kollegen, darunter ein ehemaliger Redakteur der linken TAZ, ein ehemaliger Bundestagsmitarbeiter der Partei «Die Linke» sowie ein Soziologe und Friedensaktivist, hätten ihn nett begrüsst und willkommen geheissen.

Die von ihm beschriebene Themenauswahl einer Morgensitzung während den Olympischen Spielen in Rio entsprach hingegen ziemlich genau seinen Erwartungen: Türkei kritisiert NATO, Russland tötet syrische Terroristen, US-Frauen-Staffel verliert den Stab und darf Rennen trotzdem zu Ende laufen.

«So denken sie hier. Überall wittern sie, dass die USA privilegiert werden und die Welt sich gegen Russland verschworen hat. Sie ­triumphieren, wenn die US-Regierung einen Fehler eingestehen muss, und freuen sich, wenn die Lügenpresse vermeintlich beim Lügen erwischt wurde.»

Martin Schlak

Dann passiert die Sache mit dem syrischen Jungen Omran, dessen blutverschmiertes Gesicht im Krankenwagen um die Welt ging. Hierzu titelte RT: 

«Kontakte zu Extremisten: Wer ist der Fotograf von syrischem Jungen Omran?»

quelle: rt deutsch

Plötzlich sei nicht mehr Omran das Opfer, sondern Russland. Das «Opfer antirussischer Propaganda». Wie kommt ein fabrikneuer Krankenwagen ins zerstörte Aleppo? Und warum waren all die Kameras da? Schlak kommt ins Grübeln.

«Ich bekomme Zweifel an dem, was ich selbst für wahr halte. Wer lügt hier, und wer schreibt die Wahrheit? Ich weiss es nicht mehr. Erst später, als ich darüber nachdenke, merke ich, dass ich nun dort bin, wo Russia Today mich haben möchte.»

Martin Schlak

Martin Schlak. bild via twitter.com/MartinSchlak

Schlak wendet sich an einen Psychologen seines Vertrauens und einen Experten für das Verhalten von Menschen in Gruppen. Der erklärt ihm, dass man abstruse Dinge behauptet, wenn zuvor alle anderen in seiner unmittelbaren Nähe das Gleiche behauptet haben.

Der «Spion» entschliesst sich zu einem Experiment. Er unterbreitet Chefredakteur Ivan Rodionov einen Themenvorschlag, der nicht ins «Beuteschema» von RT passt: Russische Söldner in Syrien, was laut Verfassung verboten wäre. Rodionov habe gelacht, das sei ein alter Hut und längst als westliche Propaganda enttarnt.

Schlak insistiert, die Recherchen seien neu und kämen von einer Kreml-kritischen russischen Nachrichtenagentur. Rodionov versprach, sich die Meldung anzusehen. Erwähnt habe er sie nie mehr.

Dafür habe Rodionov an anderer Stelle interveniert: An seinem letzten Tag – das Angebot für eine Festanstellung hatte er ausgeschlagen – wurde Schlaks Interview mit einem Abgeordneten der Partei «die Linke» gesendet. Dieser behauptete, der Bundesverfassungsschutz habe ihn jahrelang überwacht. In der Anmoderation des Beitrags wollte der Chef drei zusätzliche Worte. 

Aus «Wenn eine Partei die freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährdet, schaltet sich der Verfassungsschutz ein» wurde so «Wenn eine Partei die freiheitlich-demokratische Grundordnung – seiner Ansicht nach – gefährdet, schaltet sich der Verfassungsschutz ein.»

«Klingt, als wähle der Verfassungsschutz willkürlich aus, wen er überwacht. Und wahrscheinlich soll es auch so klingen. Wo immer es möglich ist, wackelt Russia Today am Bild eines Landes, das rechtsstaatlich geregelt ist.»

Martin Schlak

Schlaks Fazit:

«Der Konferenztisch im ersten Stock, hier in der Redaktion in Berlin, ist nicht der Ort, an dem Lügen entstehen. Es ist der Ort, an dem Zweifel gestreut werden. Hier entsteht keine Wahrheit, hier wird Wahrheit aufgelöst.»

Martin Schlak

RT Deutsch nimmt die Infiltration durch «Neon» vordergründig gelassen und benutzt die Geschichte, um neue Praktikanten anzuwerben:

In einem Kommentar mit dem Titel «Ein Maulwurf bei RT Deutsch: NEON-Journalist spionierte die Redaktion aus» äussert sich das Medium zum Coup. Mit etwas Häme:

«Einen Link zur Reportage gibt es nicht. Neon will mit seiner Geschichte über RT offenbar Kasse machen und endlich wieder einmal einen Verkaufserfolg feiern.»

Florian Hauschild, Redaktor RT Deutsch

Und sogar ein bisschen Lob:

«Dass David einen anderen Weg der Recherche gewählt hat und sich drei Wochen lang einen direkten Einblick bei RT verschaffte, ist trotz des Vertrauensbruchs letztlich lobenswert. Da der junge Journalist auf die sonst üblichen Buzz-Wörter und auf persönliche Diffamierungsversuche verzichtet und den Kontext der restlichen Medienwelt nicht aussen vor lässt, wird die entstandene Arbeit sogar zu einer durchaus wertvollen Debattengrundlage.»

Florian Hauschild, Redaktor RT Deutsch

Aber RT wäre nicht RT, wenn der englischsprachige Dienst nicht etwas anders über die Infiltration berichten würde:

Schlak wird sozusagen als geläuterter Vertreter der «Lügenpresse» hingestellt, der bei RT das Licht der Wahrheit erblickt habe. Vermutlich basierend auf folgender Passage (siehe oben): «Ich bekomme Zweifel an dem, was ich selbst für wahr halte. Wer lügt hier, und wer schreibt die Wahrheit? Ich weiss es nicht mehr.» Dass Schlak genau diese Zwischenerkenntnis als Beweis für die perfide Desinformation seitens RT nimmt, wird bequem ausgelassen.

Schlaks Kommentar: «Dieser Titel ist das beste Beispiel für die Arbeitsweise von RT.»

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158 Kommentare anzeigen
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600
  • herschweizer 14.10.2016 09:22
    Highlight Propaganda wird mit Gegenpropaganda bekämpft... Aber sie bleibt halt immer wie es der Name so schön sagt Propaganda. Soll ja tatsächlich Irre geben die darin Wahrheiten suchen hhh
    4 1 Melden
    600
  • Skeptischer Optimist 13.10.2016 12:22
    Highlight Nach dem Lesen des Artikels fällt mir nur ein: Na und? Hat jemand erwartet, dass RT neutral und umfassend berichtet?
    4 2 Melden
    600
  • Captain Downtown 13.10.2016 07:14
    Highlight Selektive Wahrnehmung und Beeinflussung steuern die Medien und Menschen hier wie woanders. Das Gruppenverhalten, wie der Psychologe dem Praktikanten erklärt, trifft aber auch auf alle anderen Menschen in ihren Realitätsblasen zu. "die" wahrheit gibt es nicht. Und dass Storys, die nicht der ideologischen, politischen oder sonstetwaigen Ausrichtung eines Mediums entsprechen, nicht gebracht werden ist wohl eher die Regel als die Ausnahme. Insgesamt eigentlich ziemlich dünn und aufgebauscht, die Resultate dieser undercoverreportage. Zweifel säen ohne Beweise zu haben.. macht er ja selbst.
    13 2 Melden
    600
  • Rim 12.10.2016 23:22
    Highlight Putin ist die ideale "Persönlichkeit" und Proijektonsfigur für die (antiatlantischen) Queerfröntler. Er bedient die Bedürfnisse von ganz Linken und ganz Rechte vorzüglich. Beide brauchen immer den Böfe. Ohne den, würde ihr Welt und Menschenbild zertrümmert. Putin weiss das, und zerbombt mit dem Segen der Rechts und Linksideologen z. Z. Syrien. Vernichtet Menschen. Die Rechts und Linksideologen kümmerts nicht, solange er auch mit RT der kümmerliche Bedürfnisse (Gut und Böse) befriedigt. (Wäre auch mal was für den Sektenexperten Stamm). Meiner Meinung nach ;-)
    18 9 Melden
    • Rim 12.10.2016 23:57
      Highlight Sorry: Es sollte heisse: Solange er auch, mit RT, deren kümmerliche Bedürfnisse befriedigt. (Ihnen hilft, die Welt in Gut und Böse ein zu ordnen) Als ob die Welt jemals so einfältig funktioniert hätte ;-)
      7 5 Melden
    600
  • jueporto 12.10.2016 23:13
    Highlight Freue mich bereits über den Undercover Bericht über watson, Praktikant, oder Profi
    14 0 Melden
    600
  • dmark 12.10.2016 19:49
    Highlight Was also lernten wir daraus?
    Journalismus fängt da an, wo Journalismus aufhört oder Journalismus hört da auf, wo Journalismus anfängt?
    24 9 Melden
    • LeChef 12.10.2016 20:05
      Highlight Philosophie hört da auf, wo pseudonachdenkliche Kommentare anfangen....?
      54 9 Melden
    • LeChef 12.10.2016 20:06
      Highlight Btw bist du eigentlich auch Dä Brändon? Ihr habt so ähnliche Profilbilder...
      14 8 Melden
    • dmark 12.10.2016 20:21
      Highlight Nein, aber er könnte mein verschollener Halbcousin sein?
      Scherz beiseite - wir haben wohl einen ähnlichen Geschmack, was den Humor angeht. Außerdem habe ich ein Barrett auf und trage meine Haare etwas länger
      19 0 Melden
    600
  • Bucky 12.10.2016 18:50
    Highlight Offensichtlich ist es ein grosser Unterschied, ob eine Organisation verfassungsfrindlich IST, wenn sich der Verfassungsschutz entscheidet, sie zu observieren, oder ob sie lediglich in den Augen des Verfassungsschutzes verfassungsfeindlich SEI, wenn er sich entschliesst, sie zu observieren. Es dürfte auch im Westen noch genug Menschen geben, die sprachlogisch ausgereift genug denken, dass sie diesen feinen Unterschied in der Aussage des Praktikanten und der Korrektur des Chefredakteurs erkennen. Während in den westlichen Redaktionsstuben andere geistige Qualitäten Priorität geniessen?
    19 6 Melden
    600
  • Dä Brändon 12.10.2016 18:18
    Highlight Wieso unterdrücken die westlichen Medien die Tötung tausender Zivilisten in Jemen durch die saudische Koalition? Auch jetzt fallen Bomben über bewohntes Gebiet aber man hört nichts!
    55 27 Melden
    • Hierundjetzt 12.10.2016 19:13
      Highlight Versuchs doch mal mit Internationalen Medien und weniger mit dem Boulvard

      spiegel.de, le monde, guardian.

      Döitsch, Franz und Englisch kannst Du seit der Primarschule.

      Und jetzt ab ins Internet mit Dir.

      Steht alles da. Im Detail.
      54 14 Melden
    • Dä Brändon 12.10.2016 19:48
      Highlight Eben! In der Primarschule, wenn ich jetzt noch auf franz die Nachrichten lesen soll, dann gute Nacht.

      (Anmerkung der Redaktion: http://www.watson.ch/u/search?#jemen -> Alles in Deutsch. Soviel zum Thema "Unterdrücken".)
      24 10 Melden
    • LeChef 12.10.2016 19:56
      Highlight Aber Englisch kannst du ja, oder Brändon? Die NYT zb ist durchaus auch kritisch Saudi Arabien gegenüber. Der Jemenkonflit ist vielleicht nicht jeden Tag, aber allermindestens jeden dritten Tag drin.
      19 3 Melden
    • Dä Brändon 12.10.2016 20:57
      Highlight Die Times lese ich regelmässig. Die WP nur wenn ich mich mies fühle und ein bisschen auf Comedy aus bin.

      @Watson, den Artikel kenne ich. Ich vermisse aber die scharfe Kritik gegenüber den Länder die wegschauen bzw. das Vorgehen der Saudis unterstützen. Kerry selber hat die Bombardierung sogar versucht zu rechtfertigen.
      16 9 Melden
    • Firefly 12.10.2016 21:04
      Highlight Doch, stand alles in den Medien und ist abscheulich. Was liest du denn, nur 20min?
      14 6 Melden
    • Dä Brändon 12.10.2016 21:09
      Highlight Dann finde mir einen solchen Artikel...

      (Anmerkung der Redaktion: Immer noch -> http://www.watson.ch/u/search?#jemen)
      13 7 Melden
    • Firefly 12.10.2016 21:48
      10 3 Melden
    • Dä Brändon 12.10.2016 22:01
      Highlight Wo bitte wird hier die USA und die NATO für's wegschauen, bzw. unterstützen der Kriegsverbrecher verurteilt? Stattdessen schreibt man "alle Parteien waren an Kriegsverbrechen beteiligt".
      19 9 Melden
    • Firefly 12.10.2016 22:19
      Highlight Neutrale Medien klagen nicht per se an, sie berichten und lassen die Leser urteilen! Dass das Vorgehen und Verhalten Saudi Arabiens und ihrer Partner im Jemen abscheulich ist und der Vorwurf eines Kriegsverbrechens naheliegend, geht aus den Artikeln unschwehr hervor.
      8 1 Melden
    • Flexon 12.10.2016 22:27
      Highlight @Brändon
      Ach wenn die Medien doch die Tötung nur aller Menschen unterdrücken könnten.
      4 0 Melden
    • The Destiny 12.10.2016 23:01
      Highlight wenn ihr so faul seit, nehmt das Geld und leistet euch einen swissdoxs acc.

      1. profit
      2. ???
      3. enjoy diversity
      4. complain again
      0 0 Melden
    • Ben88 12.10.2016 23:08
      Highlight Firefly: Neutrale Medien gibt es nicht. Macht auch nichts. Es reicht wenn klar ist wen sie vertretten.
      8 0 Melden
    • Echo der Zeit 12.10.2016 23:32
      4 0 Melden
    600
  • Seperes 12.10.2016 17:48
    Highlight Es gibt zu dem Thema einen guten Vortrag von Timoth Snyder. Darin wird die russische Vorgehensweise (inkl. RT, Trolls etc...) gut auf den Punkt gebracht.
    25 22 Melden
    • Peter Gasser 12.10.2016 19:57
      Highlight Auf den Punkt gebracht mit 57' Länge... da würde ich eine andere Formulierung verwenden.
      23 2 Melden
    • Seperes 12.10.2016 21:31
      Highlight Na da haste schon recht.
      Hier gibts die letzten 10min mit deutscher Untertitelung. Sozusagen die Zusammenfassung der ganzen 57 min...
      6 4 Melden
    • Ben88 12.10.2016 22:58
      Highlight Ich habe den schon vor es über einem Jahr angehört. Er erklärt ganz gut wie die Mechnnismen funktionieren.
      Nur sind das allgemeine Prinizipien, die angewandt werden und nicht Russland spezifisch.

      Glaubt wirklich jemand, die Nato würde die exakt gleichen Muster nicht auch anwenden, wenn sie schon so genau wissen wie sie funktionieren.

      Was noch dazu kommt, ist die eigene Taktik auf die andern zu projezieren, das es weniger auffällt das man ja genau das selbe auch selber macht.
      11 3 Melden
    • Seperes 12.10.2016 23:35
      Highlight Interessant wie Du gleich die Nato reinbringst und Timothy Snyder unterstellst im Dienste irgendwelcher Mächte zu agieren.

      Das interessante an diesem Beitrag ist ja aber gerade die Analyse der Handlungen eines autokratischen Regimes (in diesem Falle Russland) und welche Ziele damit konkret verfolgt werden...

      4 4 Melden
    • Peter Gasser 13.10.2016 07:34
      Highlight Das "management summary" sozusagen... :) und weil ja sowieso alle nur noch das lesen werde ich es mir ansehen. Snyder kenne ich nicht. Aber bin ich sowieso kritisch geworden gegen beide Seiten. Man weiß nicht mehr was man glauben kann.
      2 0 Melden
    600
  • LeChef 12.10.2016 17:37
    Highlight Aber souveräne Reaktion von RT Deutschland via Twitter, das muss man ihnen lassen.
    49 13 Melden
    600
  • deleted_841640855 12.10.2016 17:34
    Highlight Ich bin froh, dass es dank RT ein Gegengewicht zu den "USA gut - Russland böse" Presse gibt. Sowas wie eine wirkliche Demokratie gab es ja eigentlich in Russland nie. Leider. Von Putin kann man halten was man will. Der grösste Teil des Volkes scheint hinter ihm zu stehen.
    USA eine Demokratie? Ernsthaft? Der aktuelle Wahlkampf ist ja wohl ein Witz. Wenn ein Vollpfosten wie Donald Trump so weit kommen kann sagt das ja schon verdammt viel über ein Land und sein Volk aus.
    52 54 Melden
    • Luca Brasi 12.10.2016 19:15
      Highlight Aha. Wer hatte denn 1776 eine Nation auf Basis von demokratischen Prinzipien aufgebaut und wurde dann später zum Vorbild für Frankreich und sämtliche westliche Demokratien? Kleiner Tipp: Die Alte Eidgenossenschaft mit ihren Untertanengebieten und der Ständeordnung war es nicht.
      Man mag gewisse Formen der US-Demokratie veraltet (Vorwahlen mit etlichen unterschiedlichen Regeln, Wahlmännersystem, etc.) finden, aber zu behaupten, dass es keine Demokratie sei, ist anmaßend für ein Land, das bis 1971 seine Frauen nicht wählen liess.
      51 20 Melden
    • Lorent Patron 12.10.2016 20:42
      Highlight Was ist denn eine Demokratie? Und was nicht?

      Demokratie müsste doch heissen, dass das Volk über alle Dinge selber bestimmen darf, die es betrifft. Nach dem Grundsatz: Ein Mensch, eine Stimme.

      Bei vielen Dinge, die uns betreffen, haben wir keine Stimme (zB. FATCA, Syrien/Irak, US-/EU-Sanktionen, CETA, UBS-Rettung etc.). Und über viele Dinge stimmen wir ab, obwohl sie vorallem andere betreffen, nämlich eine überwältigende Mehrheit ohne Stimme (zB. Asyl, MEI etc.)

      Das ist nicht Demokratie.

      Die "Demokratien" sind zur ritualisierten Dekoration zur Volks-Unterhaltung und -Beruhigung verkommen.
      15 11 Melden
    • Firefly 12.10.2016 21:11
      Highlight @Lorent "Typische Merkmale einer modernen Demokratie sind freie Wahlen, das Mehrheitsprinzip, Minderheitenschutz, die Akzeptanz einer politischen Opposition, Gewaltenteilung,Verfassungsmäßigkeit, Schutz der Grundrechte, Schutz der Bürgerrechte und Achtung der Menschenrechte. Da die Herrschaft durch die Allgemeinheit ausgeübt wird, sind Meinungs- und Pressefreiheit zur politischen Willensbildung unerlässlich" https://de.m.wikipedia.org/wiki/Demokratie.
      9 2 Melden
    • Lorent Patron 12.10.2016 22:12
      Highlight Danke, Firefly.

      Merkmale sind wie Kleider. Freie Wahlen, Mehrheitsprinzip, Minderheitenschutz, Opposition, Gewaltenteilung etc. - alles nur Tracht.

      Verkleidung "moderner Demokratien", um die wahren, eher plutokratischen Machtverhältnisse zu verschleiern und dem Volk als gerecht zu verkaufen.

      Beispiel: Der lange Arm des US-Rechts betrifft alle. Es betrifft 7.5 Milliarden Menschen, wenn Dikator Trump oder Plutokratin Clinton regiert.

      Frei wählen dürfen aber nur nur rund 250 Millionen (3%). Tatsächlich wählen nur 140 Millionen (1.5%). 7.3 Milliarden Menschen haben keine Stimme. Demokratie?
      8 3 Melden
    • Lorent Patron 12.10.2016 22:24
      Highlight Durften wir jemals über Guantanamo abstimmen?

      Durften die 3% stimmberechtige Minderheit (US-Bürger) über Guantanamo abstimmen?

      Wo bleiben in Guantanamo Merkmale wie Gewaltenteilung, Verfassungsmässigkeit, Schutz der Grundrechte, Schutz der Bürgerrechte und Achtung der Menschenrechte?

      Was ist das für eine "moderne Demokratie", die sich Demokratie nennt, aber seit Jahrzehnten Guantanamo betreibt. Und das ist ja nur die sichtbare Spitze des Eisbergs!

      Darf sich denn eine eingekleidete "moderne Demokratie" wirklich Demokratie nennen? Ich meine nein. Es ist nur Dekoration. Sand in die Augen.
      11 2 Melden
    • Firefly 12.10.2016 22:26
      Highlight @Lorent Patron ein anderes Merkmal einer funktionierenden Demokratie ist, dass die höchsten Representanten eine begrenzte Amtszeit haben. also nichts mit Dikator Trump oder Plutokratin Clinton regiert. Vier Jahre, dann wird wiedergewählt und höchstens acht Jahre, dann ist fertig.

      eine der ersten Amtshandlungen eines möchtegern oder angehenden Diktators ist dann auch, mit Tricks und Gägs, diese beschränkte Amtszeit abzuschaffen. Siehe Putin, Erdogan....

      6 1 Melden
    • Alioth 12.10.2016 22:30
      Highlight @Grufti: Du verwechselst zwei Dinge. Demokratie heisst, dass die Mehrheit der Bevölkerung den ungefähren Kurs des Landes vorgeben kann bzw. in diesem Fall den Präsidenten wählen kann. Ob diese Mehrheit dann auch einen klugen Entscheid fällt, das ist im Begriff Demokratie nicht inbegriffen. Es gibt auch dumme demokratische Entscheide. Wenn Trump zum Präsidenten gewählt wird, wäre das zwar dumm, aber wenn ihn eine Mehrheit wählt, zweifellos demokratisch
      8 1 Melden
    • Lorent Patron 13.10.2016 14:15
      Highlight Firefly: Ich versteh schon, was du meinst. Aber ich argumentiere dagegen, dass diese Merkmale (zB. Amtszeitbeschränkung) ursprünglich einem Zweck dienten, dieser aber verloren ging. Von den Merkmalen bleibt nur noch Dekoration, um den Schein zu wahren. Und als Tranquilizer.

      Wielange war die Amtszeit der Familie Bush? Und Familie Clinton? Zuerst der Mann, dann die Frau. War das die Idee? Wieso werden dann Bundesrichter lebenslänglich gewählt?

      Clintons Wahlkampf kostet 1 Milliarde. Wer regiert? Die Clintons oder das Geld der Wall Street? Regiert die Dekoration (Volk) oder das Geld die Welt?
      2 0 Melden
    600
  • Lowend 12.10.2016 17:16
    Highlight Bewusste Desinformation und andauerndes Lügen, um Verwirrung zu stiften, scheint dank Putin ein legitimes Mittel im Kampf gegen unsere westliche Zivilisation geworden zu sein?
    Bedenklich, wie viel Raum Watson und überhaupt der freie Westen diesem durchsichtigen Treiben und den vielen professionellen Kommentatoren gibt, die uns dauernd erklären wollen, dass die Wahrheit genau um 180° andersrum ist, als die Realität, die wir tagtäglich erleben.
    55 50 Melden
    • deleted_841640855 12.10.2016 17:35
      Highlight Merke: Die USA lügen nie und die westliche Presse schreibt IMMER die Wahrheit.
      60 54 Melden
    • Lowend 12.10.2016 18:00
      Highlight Habe ich etwas über die USA gesagt, oder dass die westliche Presse immer die Wahrheit sagt?
      Nein und wenn es Ihnen hier nicht passt dann hauen Sie doch ab nach Moskau! Keiner wird Sie zurückhalten, aber Sie werden dort die harte Wahrheit über das süsse Leben unter Putin und dem FSB erleben! Viel Spass Grufti und Tschüüs!
      45 54 Melden
    • Dä Brändon 12.10.2016 18:14
      Highlight Wer sagt denn das man nach Moskau ziehen soll wenn man nicht Deiner Meinung ist? Vielleicht misst Du nach Washington ziehen?
      31 28 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 18:43
      Highlight "der freie Westen"

      Hahaha.

      33 21 Melden
    • deleted_841640855 12.10.2016 19:03
      Highlight Ich kann zwischen den Zeilen lesen. Mässigen Sie Ihren Ton. Ich befürchte jedoch, dass Sie als Extremist dazu eh nicht in der Lage sind. Sie können gar nicht anders.
      24 29 Melden
    • Ben88 12.10.2016 19:05
      Highlight Es ist wie im Fussball. Beide Seiten versuchen Tore zu schiessen und die andern zu täuschen.
      Das gehört zum Spiel. Putin, Trump, Clinton, usw..
      Wo einer täuscht brauchts immer einer der sich täuschen lässt.
      21 5 Melden
    • ket4mon 12.10.2016 19:15
      Highlight Wie hält man eine grosse Menschenmasse in Schach? Schreib die News selbst oder beeinflusse gezielt die grossen internationalen Nachrichtenportale, welche eine Grundlage für nationale darstellen. Du hast die Macht, du kannst die Masse ruhig stellen oder sie toben lassen, je nachdem was dir im Moment den grössten Vorteil erbringt. Diese Methodik nur Putin in die Schuhe zu schieben ist nicht korrekt, im Prinzip ist jeder dazu fähig.

      An die Herren die daraus nicht schlau werden, noch mehr Verwirrung: Du konstruierst dir deine Realität UND die Realität konstruiert dich.
      19 8 Melden
    • Lowend 12.10.2016 19:16
      Highlight Sie bellen und sie werden persönlich! Ich scheine voll in's Schwarze getroffen zu haben!
      ;-)
      18 25 Melden
    • hcb78 12.10.2016 20:59
      Highlight @Lowend

      Da hast du aber ohne grosse Mühen die Russland-Trolle aufgeschreckt. 😉

      Ich sage nur Aluhut-Alarm!
      13 14 Melden
    • Fischra 12.10.2016 21:05
      Highlight Grufti gehen Sie nach Russland wenn der Westen so schlecht ist. Im Gegensatz zu Putinland hat hier jeder die Möglichkeit etwas zu erreichen. Viel Spass und ich hoffe Sie können Ihre Sympathie auch in einem Monat als Russischer Einwohner noch aufrecht erhalten.
      15 11 Melden
    • Dä Brändon 12.10.2016 21:08
      Highlight @Fischra, diesen Spruch kenne ich nur aus der rechten Ecke.
      12 11 Melden
    • _kokolorix 12.10.2016 21:23
      Highlight @Ben88
      Leider kostet das Spiel der US und RU Politiker tausenden von völlig unbeteiligten das Leben...
      15 1 Melden
    • Ben88 12.10.2016 22:25
      Highlight _kokolorix: das ist leider korrekt.
      5 1 Melden
    • deleted_841640855 12.10.2016 23:01
      Highlight Ist mir ehrlich gesagt zu blöd mich hier mit Leuten aus der ganz linken und auch der ganz rechten Ecke zu streiten.
      1 6 Melden
    600
  • Maragia 12.10.2016 16:50
    Highlight Und was ist jetzt genau das Fazit nach den drei Wochen? Ist RT auch Lügenpresse, oder ist es doch ernstzunehmender Journalismus?
    37 24 Melden
    • Randy Orton 12.10.2016 18:20
      Highlight Eher ernstzunehmende Lügenpropagandapresse.
      25 18 Melden
    • exeswiss 12.10.2016 18:48
      Highlight muss man das dir echt aufzeigen oder mangelt es dir an leseverständniss? 🤔
      26 22 Melden
    • Fischra 12.10.2016 21:06
      Highlight Auch? RT ist Lügenpresse pur.
      11 13 Melden
    • Citation Needed 12.10.2016 23:17
      Highlight RT ist zu eng mit dem Kreml verbandelt um unabhängig zu sein. Was dort im Zuge des Flugzeugabschusses über der Ukraine gemeldet wurde ist nicht einfach eine 'erfrischend andere Sicht', es ist Desinformation, Irreführung, Manipulation.
      Ja, die US-Medien haben während der Golfkriege klar propagandistisch berichtet. Oder die Massenvernichtungswaffenlüge nicht hart genug hinterfragt (so die späte Selbstkritik). Dennoch funktionieren die US-Medien unabhängiger als die Russischen. Sagt auch die int. Pressefreiheits-Rangliste, dort belegt Russland Platz 152 von 180. Türkei 149, USA 49, CH 20.
      10 4 Melden
    • AJACIED 13.10.2016 00:37
      Highlight Ach WWE Superstar Orton die USA macht ja nieeeeeee propaganda was🙈🙈🙈
      4 7 Melden
    600
  • Flexon 12.10.2016 16:46
    Highlight Den Unterschied zwischen RT und den westlichen Medien illustriert folgende Frage: was passiert, wenn das jeweilige Landesoberhaupt abtritt mit den Medien

    a) im Westen?
    b) in Russland?

    Spekulationen sind erwünscht...

    Ahaaa
    11 17 Melden
    • LeChef 12.10.2016 17:41
      Highlight Putin tritt nicht, aber wird einfach irgndwann im Amt sterben ;)) und wahrscheinlich wars dann ein "Anschlag der CIA"
      42 9 Melden
    • Randy Orton 12.10.2016 18:24
      Highlight a) die Medien existieren weiter wie bisher und sind entweder pro-, kontra- oder neutral gegenüber der neuen Regierung eingestellt, je nach Medium, je nach Leserschaft und je nach Regierung.
      b) hat man ja in den letzten Jahren gesehen: wechselt die Regierung werden die Medien auch gewechselt. Staatskritische Medien werden geschlossen und zu grosse Sender wie Russia Today einfach umgekrempelt, indem man Personen feuert und regimetreue Personen einstellt.
      14 9 Melden
    • Ben88 12.10.2016 22:38
      Highlight Im Westen haben Regierungen bei den Medien nicht viel zusagen. Die Medien werden von Lobbyverbänden und Interssengruppen gesteuert. Wer nicht spurt verliert den Job oder wird nicht befördert.
      In Russland legt man kritische Journalisten um oder schliesst das Unternehmen.

      Beides nicht sehr schön.
      10 0 Melden
    • exeswiss 13.10.2016 00:06
      Highlight @ben88 da man aber im westlichen fall trotzdem alle medien lesen kann, ist es trotzdem besser, als wenn der eine teil der medien einfach "kalt gemacht" wird.
      4 1 Melden
    600
  • Madison Pierce 12.10.2016 16:42
    Highlight Propaganda in Form bewusster Falschinformation würde ich den westlichen Medien nicht unterstellen. Aber bei der Berichterstattung über die Präsidentschaftswahlen sieht man schon, dass man auf einer Seite etwas genauer hinschaut. Bei Trump gibt es Artikel über sein zahlreiches Fehlverhalten, bis hin zu "Schniefen" in der Debatte. Über den Inhalt der Mails von Clinton liest man hingegen nicht viel, dass sie Assange per Drohne umbringen lassen wollte auch nicht, Ihre Verbindungen zur Wall Street werden ebenfalls nicht gross thematisiert. Man soll aufdecken, aber auf beiden Seiten.
    70 18 Melden
    • Ben88 12.10.2016 17:37
      Highlight Propaganda besteht auch oft in dem was nicht berichtet wird.
      Nato wie Russland Propaganda, beleuchtet jeweils genau das was man rüberbringen will, denn Rest erwähnt man nicht.

      Das zeigt doch wieder mal ganz klar, dass man gut beraten ist wenn man eben beides liest.

      Medienkompetenz ist eben Chefsache, das kann man nicht an seine Lieblingzeitung oder Infoplattform abtretten.

      Der Umgang bei Watson mit dem Thema Trump/Clinton ist doch ein Paradebeispiel.
      26 11 Melden
    • Randy Orton 12.10.2016 18:28
      Highlight Beides lesen bedeutet aber nicht, sich via russischer Staatspropaganda informieren zu müssen. Sie können genau diese Vielfalt auch via westlicher Medien beziehen, in der Schweiz zum Beispiel durch WoZ und Weltwoche, watson und BaZ etc. da haben sie täglich beide Seiten vertreten. In den USA können sie FOX oder CNN, Breitbart oder BBC konsumieren und haben dann auch entweder Trump- oder Hillary-bashing und entweder pro oder kontra Obama. In Russland gibt es aber in den Medien nur eine Meinung zur Regierung und das sollte zu denken geben.
      19 13 Melden
    • Fischra 12.10.2016 21:07
      Highlight Ist ja gut dass die Leute über Trump Fakten erhalten. Sonst würden sie ihn noch wählen
      4 6 Melden
    • AJACIED 13.10.2016 00:40
      Highlight Hahahaha nimm die Amis nur noch mehr in Schutz.
      5 2 Melden
    600
  • Flexon 12.10.2016 16:25
    Highlight RT repräsentiert einen Autokraten, der ganz offen die Sowjetunion 2.0 reinstallieren will. Der Erfolg des Westens basiert auf möglichst objektiven freizirkulierenden Informationen (Pressefreiheit) und der Fähigkeit der Bevölkerung, diese zu bewerten (Bildung). RT nagt extrem geschickt an diesen beiden Säulen der Demokratie. Hat deren Strategie erfolg, wird sich Europa ganz selbständig zurücknationalisieren und sich in ein instabiles, wirtschaftlich schwaches Vielvölkerkontinentchen verwandeln. Ich hoffe die Demokratie ist stärker als ein kleiner Erdgas-Despot, der sein Volk missbraucht.
    69 32 Melden
    • opwulf 12.10.2016 18:46
      Highlight Flexon: Meiner Meinung nach bist du bei der einen Seite einwenig zu extrem und bei der Anderen viel zu unkritisch! Wenn man nicht völlig verblendet ist, sieht man dass die russische Presse nicht ganz frei von Propoganda ist, jedoch auch dass unsere Associated Press es auch nicht immer ist. Siehe Berichterstattung zu Syrien die ersten beiden Jahre. Oder zu Lybien oder aktuell zum Yemen! Der Konflikt in Yemen kommt höchstens mal in die Presse wenn die Amis die Saudis ermahnen müssen, es nicht zu bunt zu treiben. Oder wann wieder mal ein Flüchtlingslager bombardiert wurde mit 300 Toten... aber ja
      17 8 Melden
    • Flexon 12.10.2016 22:23
      Highlight @opwulf
      Ich gebe Ihnen Recht, wenn Sie darauf hinweisen, dass auch die westlichen Medien ihre eigenen Agenden verfolgen. Der Unterschied zu Russland scheint mir aber klar: Westmedien haben vielfältige Agenden. RU-Medien haben eine Agenda. Differenzierung ist positiv, die Relativierung, die Sie bzgl. RU formulieren ist aber m.E. genau das erwünschte Ziel von RT. Jeder muss den Medien vertrauen, denn kein Leser war vor Ort, als es geschah. Fakt ist: RT untersteht einer Regierung ohne Opposition. Das Argument reicht mir persönlich schon völlig aus.
      8 1 Melden
    • Echo der Zeit 12.10.2016 23:21
      Highlight Ja westliche Medien sind Grauenhaft - So unausgewogen genau wie RT - Zum Glück gibts noch Schweizerische -
      http://www.srf.ch/play/radio/echo-der-zeit/audio/krieg-in-jemen-warum-der-westen-schweigt?id=e934bf8f-4c5f-400f-b355-ea2306468dab
      3 2 Melden
    • opwulf 13.10.2016 14:49
      Highlight Da haben sie beide nicht unrecht! Übrigens finde ich Echo der Zeit eine sehr gute Radiosendung! Wenn wir ehrlich sind dann wird dieses BöFei Propoganda vom Westen wie auch Osten angewendet! Jedem Präsidenten sein Obermotz, wie könnte man den globalen militärischen Industriekomplex in dieser Grössenordnung den sonst am Leben erhalten? Gibts da wohl Lobbygroupen dieser Industrie die daran Interesse haben könnten, dass immer irgendwo Krieg herrscht? ;)
      2 0 Melden
    600
  • Le_Urmel 12.10.2016 16:19
    Highlight Nun ganz so einfach ist es wohl nicht. Es gibt doch auch im Westen Medien, die kritisch berichten und deren Chefredakteure sogar wegen Landesverrat angeklagt werden und dabei handelt es sich um relevante Medien.

    Die Problematik ist für (eine persönliche Einschätzung), dass RT Deutsch mittlerweile ein Leitmedium für die Pediga geworden ist, dies ist Besorgnis erregend.
    39 13 Melden
    600
  • blaubar 12.10.2016 16:15
    Highlight Ich habe lieber zwei unterschiedlich manipulierte Meinungen als nur eine.
    64 12 Melden
    • äti 12.10.2016 16:54
      Highlight Drei !
      20 1 Melden
    600
  • Ivan der Schreckliche 12.10.2016 16:04
    Highlight Viel Liebe an die Kommentarspalte(oder russischen Trolle😉), bin froh darüber, dass die Meinungen sich spalten.

    [Kian solltest wohl lieber aufhören zu kommentieren, deinen Humor(?) verstehen hier nur die wenigsten😂]
    44 14 Melden
    • Kian 12.10.2016 16:06
      Highlight Zu spät...
      49 8 Melden
    600
  • frankyfourfingers 12.10.2016 15:52
    Highlight
    41 5 Melden
    • hamurabi 12.10.2016 16:00
      Highlight Das sollte sich jeder mal anschauen!
      30 5 Melden
    • äti 12.10.2016 17:01
      Highlight Ich war mal im Fip-Fop Club. Muss ich jetzt Angst haben, dass dieses "Netzwerk" als furchtbar taxiert wird.
      7 12 Melden
    • Soufaa 12.10.2016 17:36
      Highlight danke franky, Die Anstalt ist sowieso Beste!
      14 7 Melden
    • Zuagroasta 12.10.2016 20:23
      Highlight Franky, auch "Die Anstalt" hat eine ziemlich gefärbte Meinung. Leicht anti-amerikanisch könnte man
      sie bezeichnen. Objektiv ist sie jedenfalls nicht.
      5 8 Melden
    600
  • Mnemonic 12.10.2016 15:52
    Highlight Ein lustiger Sender. Den ganzen Tag Satire und die Macher merkens nichtmal...
    60 19 Melden
    600
  • walsi 12.10.2016 15:34
    Highlight Mir ist RT vor allem dadurch sympathisch, dass die klar und offen deklarieren, dass sie die russische Meinung vertreten. Das kann ich bei der Bewertung derer Aussagen einfliessen lassen. Andere Medien versuchen einem vorzugaukeln, dass sie neutral und unabhängig sind. Bis man dann erfährt, dass so manch einer dieser unabhängiger Redakteure ganz gut im transatlantischen Netz eingebunden ist.
    72 59 Melden
    • Kian 12.10.2016 15:41
      Highlight Ich möchte auch in dieses transatlantische Netz. Wie kommt man da hinein?
      91 50 Melden
    • walsi 12.10.2016 16:00
      Highlight @Kian: So wie ich das verstanden habe ist die Atlantikbrücke ein Verein dem man nur auf Einladung beitreten kann. https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke
      29 10 Melden
    • Kian 12.10.2016 16:05
      Highlight Verstehe. Vermutlich steht mir hier meine Bilderberg-Mitgliedschaft im Weg.
      62 27 Melden
    • chrach 12.10.2016 16:15
      Highlight Scheint so :-/
      26 14 Melden
    • Lowend 12.10.2016 16:44
      Highlight Transatlantisches Netz tönt echt geil, so nach grosser Weltverschwörung gegen diese armen Russen, obwohl es in allen Kommentarspalten sicher mehr Putin Verehrer gibt, als Verteidiger dieses ominösen transatlantischen Netzes.
      Dieser diktatorische Führer aus Moskau scheint offenbar eine echt omnipotente Figur und Lichtgestalt zu sein, der sicher auch noch über das Wasser laufen kann, welches durch die Berührung seines kleinen Zehs sicher auch gleich noch zu Wodka wird.
      34 34 Melden
    • Flexon 12.10.2016 16:56
      Highlight @Walsi
      Also ich bin auch sehr froh darum, in einem transatlantischen Netz eingebunden zu sein. Da ist mir dann doch etwas wohler als in Putins Eurasischer "Wirtschaftsunion".
      25 16 Melden
    • Echo der Zeit 12.10.2016 17:00
      Highlight Noch besser wens vom Imperium schwaffeln.
      7 16 Melden
    • Dä Brändon 12.10.2016 18:20
      Highlight Lowend, verrat mir mal deine Nationalität, bitte sei ehrlich....
      12 8 Melden
    • Hierundjetzt 12.10.2016 19:19
      Highlight Du Schlingel, die Fernsehzeitschrift Tele (Zielgruppe Samschtig Jass) gehört zum transatlantischen Netz? Aha!

      Zack, voll die Propaganda im Tele. Ich wusste es!
      15 5 Melden
    • Lowend 12.10.2016 19:31
      Highlight 87,5% Schweizer, weil eine Urgrossmutter aus der schönen Lombardei kommt, aber mit berühmten Vorfahren, die das Basler Rathaus zieren!
      Und du Brändon? Du hast ja sicher russische Wurzeln, bei der Liebe zu Moskau und der russischen Diktatur?
      14 8 Melden
    • Dä Brändon 12.10.2016 19:44
      Highlight Schweiz/Polen
      10 1 Melden
    • silverback 12.10.2016 19:46
      Highlight @Echo: die bezeichnen sich selber so.

      Hier zum Beispiel am Anfang und am Schluss.

      9 3 Melden
    • Lowend 12.10.2016 20:00
      Highlight Hahaha! Ein halber Ausländer, der sich für die SVP in die Schweizer Politik einmischt, aber machen Sie sich nichts draus, in ihrer Partei sind viele ehemalige EU-Bürger, die uns richtigen Schweizern erklären wollen, was die Schweiz ist.
      So jetzt aber genug Nebenkrieg, was sagen Sie eigentlich dazu, dass "TELE" auch zu diesem ominösen "Transatlantischen Netz gehört, wie oben angemerkt wird? Geben Sie mir recht, dass da die Russenpropaganda vermutlich gepennt hat?
      4 12 Melden
    600
  • Dr. Zoidberg 12.10.2016 15:23
    Highlight Ich würde Herrn Schlak und auch der Watson Red. empfehlen, sich mal ein wenig in die Geschichte der vom BRD "Verfassungsschutz" beobachteten Personen und Institutionen einzulesen. Und dann noch mal über perfide Manipulation nachzudenken.
    RT ist nicht manipulativer oder einseitiger als die Springerpresse in D der Blick oder Blocher TV in CH.
    58 39 Melden
    • Echo der Zeit 12.10.2016 17:02
      Highlight RT ist nicht manipulativer oder einseitiger als die Springerpresse in D der Blick oder Blocher TV in CH - Genau und darum ab in die Mülltonne
      20 8 Melden
    600
  • rodolofo 12.10.2016 15:14
    Highlight Russland Today verbreitet zwei Grundbotschaften, die sich an zwei unterschiedliche Zielgruppen richten:
    "Wir machen keine Propaganda, sondern berichten die Wahrheit, welche die Westliche Lügenpresse verschweigt!"!
    lautet die Botschaft an die eingeschworene Gefolgschaft.
    Früher in den bleiernen Zeiten des Sowiet-Kommunismus waren das Stalinisten, wie die PdA, oder die Kommunistische Partei Frankreichs. Heute sind das kahlgeschorene Neonazis.
    An ein verunsichertes und gefühlskaltes, kritischeres Publikum gerichtet, lautet die Botschaft lockerer:
    "Ach komm schon, alle tricksen doch und betrügen!"
    53 27 Melden
    • Maett 12.10.2016 15:25
      Highlight @rodolofo: Ihre seltsame Wortkonstruktion hätten Sie sich sparen können, denn: RT verbreitet die russische Weltsicht. Das war's auch schon.

      Weder überraschend noch besorgniserregend. Besorgniserregend ist eher, dass in unserem Land primär Artikel von ausländischen Agenturen, mit dementsprechend anderem Interesse abgedruckt werden.
      35 35 Melden
    • MaxM 12.10.2016 15:31
      Highlight Meinen Sie die Zeiten, als man für das Lesen der Zeitungen aus bestimmter Länder in den westlichen Demokratien auf eine Beobachtungsliste der Geheimdienste landen könnte? Die Zeiten, als die Politische Einstellung für die Karriere entscheidend war?
      Tja auch damals - als der Kalte Krieg herrschte - war kaum eine Partei in diesem Krieg nett und freundlich. Genau deshalb hat man es ja wohl als "Kalten Krieg" bezeichnet: Alle, die nicht zu den "Unseren" Gehören, sind die Feinde.
      15 0 Melden
    • Flexon 12.10.2016 15:53
      Highlight @Maett
      Präzision käme der Wahrheit näher: RT verbreitet die Sicht des Kremls, nicht die russische Sicht. Ähnlich wie BlocherTV nicht die Schweizer Sicht sondern die Perspektive von Blocher repräsentiert. Nur hat "Blocher" in Russland "100%" Stimmanteile.
      42 8 Melden
    • rodolofo 12.10.2016 21:49
      Highlight @ Maett
      100% von welcher Bevölkerungsgruppe?
      Von den 30%, die bei den letzten Wahlen überhaupt noch wählen gegangen sind und zum Teil dazu gezwungen wurden?
      Oder meinest Du, dass die RussInnen mit 100% Blocher wählen würden, wenn sie das könnten?
      1 2 Melden
    600
  • MaxM 12.10.2016 15:13
    Highlight Alle Medienartikel werden von den Menschen geschrieben und all die Menschen haben halt ihren eigenen Positionen. Die Medien gehören jemandem, und wir wissen nicht, wie genau es der Redaktor mit der Unabhängig nimmt.
    Ich nehme mal an, die meisten hier anwesenden, die z.B. BAZ oder - vor lange Zeit - die Weltwoche lasen bzw. immer noch lesen, haben bemerkt, wie stark der Stil und Inhalt eines Mediums mit dem Eigentümerwechsel ändern kann.
    RT ist kaum unabhängig. Das erwartet kaum jemand. Man erwartet ja da genau eine andere Meinung. Was dann wahr sein soll, muss jeder für sich entscheiden.
    48 3 Melden
    • surtic86 12.10.2016 15:31
      Highlight Genau ich erwarte von Russia Today, dass Sie Pro Russisch berichten damit ich unsere Westlichen Medien mit den Russischen Medien vergleichen kann und für mich das Raussuchen kann was ich "glauben" kann.
      23 2 Melden
    • MaxM 12.10.2016 15:38
      Highlight @Kian Ramezani

      Und Lieber Herr Ramezani, nehmen Sie es keinesfalls persönlich. Ich vertrete gerne die abweichende Meinung und dies nicht, weil ich den Menschen gerne widerspreche, sonder weil ich der Meinung bin, es soll über alles diskutiert werden und dass (vlt. fast) keine Meinung/Position als per se korrekt bezeichnet werden kann.
      Würden Sie sagen, dass RT die absolute Wahrheit berichtet und "Die Zeit" nur lügt, würde ich argumentieren, dass es nicht so ist.
      20 0 Melden
    • äti 12.10.2016 17:11
      Highlight @surtic86: ein Vergleich zwischen nur zwei Blättern führt zu keinem Resultat: es müssen mehr und breit gestreute Quellen sein. Diesen Aufwand nehmen (uns) die meisten Zeitungen ab.
      6 3 Melden
    600
  • DJ_Terror 12.10.2016 15:09
    Highlight Ich finde es gut das es sowas wie RT gibt, denn erst durch diese konnte das Meinungsspektrum erweitert werden in den Medien. Andere Sichtweise aber vermutlich ähnliche Arbeitsweise im Vergleich zum Westlichen Konterpart. Denn die nehmen ihre Quellen auch von Agenturen wie AFP, Reuters. Schlussendlich aber ist es gut dass das Meinungsspektrum erweitert wurde zudem finde ich das RT Deutsch durchaus gute Beiträge macht und anderen Leuten die Plattform bietet, die sie bei Westlichen Medien nicht geboten bekommen.
    39 33 Melden
    600
  • SVARTGARD 12.10.2016 15:07
    Highlight 😎
    13 7 Melden
    600
  • smoking gun 12.10.2016 15:00
    Highlight Monsieur Ramezani, es ist doch wohl selbstverständlich, dass RT eine pro-russische Haltung vertritt. Alles andere wäre wirklich seltsam.

    Aber um herauszufinden, wie Nachrichten "gemacht" werden, braucht man kein Praktikum bei RT. Es reicht schon, in der eigenen Redaktion auf den Bildschirm zu schauen. Na, was kommt bei Ihnen so den ganzen Tag herein? Agenturmeldungen von Reuters, dpa AFP, sda usw.

    Niemand erwartet, dass diese Agenturen pro-russische Nachrichten verbreiten. Genau so klar sollte doch auch sein, dass RT eine russische Sicht der Dinge zu vermitteln versucht.

    54 48 Melden
    • Kian 12.10.2016 15:04
      Highlight
      Wieso ist das selbstverständlich? Weil Russland autoritär regiert wird? Dann hinkt auch der Vergleich mit Schweizer Redaktionen, wo nichts normaler ist, als kritisch über die Schweiz zu berichten.
      89 53 Melden
    • DJ_Terror 12.10.2016 15:15
      Highlight Ich habe in den Westlichen Medien nie grosse Kritik an der Politik des Westbündnises gesehen wenn dann immer beschönigt. Sie vertreten stramm ihre Linie und vertreten das Bündnis. Zudem macht es in den NATO "Demokratien" tatsächlich keinen Unterschied wenn man Wählt denn alle vertreten die gleiche Ansicht wenn es um Aussenpolitik geht. Ausnahmen gibt es immer. Aber sonst kann man da auch nicht von Pluralismus reden
      36 51 Melden
    • smoking gun 12.10.2016 15:16
      Highlight @Kian: Es geht mir nicht um die Berichterstattung über die Schweiz sondern um die Nachrichten betreffend Russland. Alle Redaktionen arbeiten vor allem mit Agenturmeldungen. Alleine Reuters hat in Deutschland einen Marktanteil von 33 %. Ich finde, ein besseres Instrument um die öffentliche Meinung zu beeinflussen gibt es nicht. Hier noch einen interessanten Artikel zum Thema:

      http://www.konjunktion.info/2014/04/qualitaetsmedien-wenn-die-nachrichtenagenturen-den-inhalt-vorgeben/
      27 14 Melden
    • Sandro Lightwood 12.10.2016 15:21
      Highlight @Kian: Hat was. Nehmen wir nur mal den Bundesrat, dieser, oder einzelne Mitgleoder, werden permanent kritisert. Sogar von den sogenannten Staatsmedien. In Russland, wie oft wird dort durch offizielle Medien Putin kritisiert? Wenn, dann nur inmal und nie wieder: ein Schelm, wer böses denkt.
      40 9 Melden
    • Maett 12.10.2016 15:31
      Highlight @Kian: was soll die Frage? RT ist eine staatliche Medienagentur Russlands, ähnlich wie bei uns SRF, oder in Deutschland ARD und ZDF.

      Und sowohl SRF, ZDF, ARD als auch RT publizieren latent national-kritische Artikel, so weit es im Sinne der Selbstreflexion sinnvoll ist.

      Wenn Sie RT aber mit Watson, ZEIT, SPON etc. vergleichen wollen, sind Sie auf dem falschen Dampfer, denn staatliche mit nicht-staatlichen Agenturen zu vergleichen ist witzlos.

      Sie müssten dann eher (beim Beispiel Russland) Kasparov, RIA, Vedomosti, Graniru, etc. als Vergleich herziehen.
      16 20 Melden
    • Maett 12.10.2016 15:33
      Highlight @Sandro Lightwood: welches Schweizer Staatsmedium kritisiert Bundesräte? Bitte Links zu Artikeln anfügen. Und damit meine ich Artikel in denen die BRs kritisiert werden, und nicht die Hinterfragung derer Arbeit, denn das macht RT auch.

      Abgesehen davon kritisiert RT sowieso auch die Regierungsarbeit mal so und so, oft auch auf die Minister bezogen (die hier eben Bundesräte heissen).

      Grosse Unterschiede kann ich wirklich nicht erkennen.
      10 23 Melden
    • kleiner_Schurke 12.10.2016 15:45
      Highlight Sobald sie Europa verlasen haben werden sie merken, dass es da draussen eine grosse weite Welt gibt, die nicht ein eurozentristisches Weltbild hat. Ich kann es durchaus verstehen, dass man in Russland skeptisch regiert wenn nun fast alle Staaten des Warschauer Paktes heute Mitglied der EU sind. Noch skeptischer machen die Avancen welche die EU z.b. Der Ukraine macht. Ich kann auch verstehen wenn China es nicht gerne sieht wenn sich US Kampfschiffe in der Nähe der Chinesischen Küsten tummeln. Eine kritisch diesbezügliche Meldung hätte ich noch nie irgendwo gehört oder gelesen.
      15 13 Melden
    • kleiner_Schurke 12.10.2016 15:45
      Highlight Anders Beispiel. Donald Trump wird in den Medien einhellig als Monster dargestellt. Ich bin mir fast 100% sicher, ich würde in den US Medien ein anderes Differenziertes Bild von Trump lesen können. Doch so etwas gibt es hier schlicht nicht und das finde ich eigentlich recht bedenklich.
      19 10 Melden
    • Kian 12.10.2016 16:01
      Highlight @kleiner_Schurke: Glücklicherweise muss es in der heutigen Zeit nicht bei diesem Wunsch bleiben, ein kritischer Leser wie du kann über das Internet nach Herzenslust US-Medien konsumieren. Teil uns bitte mit, wenn du einen Beitrag eines einigermassen respektablen Mediums (Breitbart, Infowars und ähnliches gilt nicht) gefunden hast, der sich wohlwollend über Trump äussert.
      32 12 Melden
    • Sandro Lightwood 12.10.2016 16:05
      Highlight @Maett: Momoll, wirsch rächt ha...
      0 11 Melden
    • Neruda 12.10.2016 16:14
      Highlight Russland ist nicht gleich Putin. Habe in St. Petersburg erlebt, dass sich durchaus noch Menschen getrauen, Putin in der Öffentlichkeit scharf anzugehen. Also könnte man von RT durchaus verlangen, dass sie auch mal die Meinung kremelkritischer Russen einbringen.
      16 1 Melden
    • kleiner_Schurke 12.10.2016 16:50
      Highlight Ich höre regelmässig texanisches Radio und ich kann dir sagen, dort tönt es auch kritisch. Jedoch nicht in der herablassenden Art, wie die Amerikaner hier oft in den Medien verhandelt werden. Der Tenor bei uns ist, dass die Amis eh alle dumm und doof sind und wir noch froh sein können wenn sie nicht noch den grössten Dummkopf wählen. Doch die Realität ist anders. Meine Erfahrungen vor Ort haben mich gelernt, dass diese Leute ein völlig anderes Weltbild haben als wir und deshalb anders, für uns oft schwer verständlich, reagieren.
      16 4 Melden
    • Kian 12.10.2016 17:01
      Highlight @kleiner_Schurke: Grundsätzlich ist zwischen Trump und Trump-Wählern zu unterscheiden. Von letzteren gibt es so viele, dass es tatsächlich falsch wäre, sie alle in einen Topf zu werfen. Meines Erachtens wird das aber auch nicht gemacht, weder hier noch in den USA. Was Trump anbelangt, so liest man die beissendste Kritik sicher nicht in europäischen Medien. Mit den Editorials in stramm republikanischen Blättern wie Arizona Republic oder Dallas Morning News, ganz zu schweigen von den liberaleren N,Y. Times, Washington Post, L.A. Times, etc. können wir diesbezüglich nicht mithalten.
      6 5 Melden
    • kleiner_Schurke 12.10.2016 17:41
      Highlight Ich kann dir nur beipflichten. Und wahrscheinlich sagen die Sachen die man hier nie in den Menden nie hören, sehen oder lesen würde. Da kommt die Kritik an Trump und Co dann eben sehr spezifisch auf den Punkt und nicht so generalisiert oberflächlich wie im Blick oder im 20 Minuten Style. Ähnliches gilt z.b. für China. Sklavenarbeit, Umweltverschmutzung, Annektierung von Inseln, das sind die Sachen die man hier von China zu hören bekommt. Doch gibt es nur das in China. Wer hinfährt merkt, dass die Realität völlig anders ist.
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    • Echo der Zeit 12.10.2016 19:10
      Highlight Job genau Schurke - zum Beispiel die Fabrik Arbeiter die sich dank den neuen Technologien Informieren und zu Streiken Anfangen - weils nicht mehr für Hungerlöhne Arbeiten möchten - wo wahren sie denn in China ?
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    • Echo der Zeit 12.10.2016 19:12
      Highlight Schurke - ich hoffe sie haben nicht die ganze Zeit im Hotel in Hongkong RT geguckt.
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    • Zuagroasta 12.10.2016 20:34
      Highlight @smoking gun: re dein interessanter Artikel.
      Der Autor schreibt u.a. auch für ein österreichisches VT-Magazin. ;)
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    • kleiner_Schurke 12.10.2016 21:19
      Highlight @Echo ich war mehrfach in China.
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  • kleiner_Schurke 12.10.2016 15:00
    Highlight Ich habe RT zum ersten mal in einem Hotel in Hongkong geguckt und das während einer Woche, jeweils die News. Bis dahin hatte ich nur von Russischen Truppen gehört die in Richtung Estland verschoben worden waren. Erstmals sah ich nun Bilder von NATO Panzern auf langen Zügen die nach Estland transportiert wurden. Tja, eigentlich fast dieselbe Geschichte nur mit umgekehrten Vorzeichen. Mir hat das letztlich zu denken gegen ob ich wohl auf westlichen Sendern nicht ganz alles so realistisch daher kommt wie man uns immer sagt? Ich sehe RT seither als Ergänzung zum westlichen medialen Monokultur.
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    • Maett 12.10.2016 15:16
      Highlight @kleiner_Schurke: noch besser wäre ein Sender, der über beides berichtet. Die neutrale Schweiz könnte sich das erlauben, aber die Abhängigkeit gegenüber den grossen Medienagenturen ist zu gross.

      Allenfalls könnte SRF (staatlich subventioniert) eine grosse Auslandabteilung eröffnen und unabhängig recherchieren. Wobei ich mich frage, wer so was finanzieren möchte.
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    • Randy Orton 12.10.2016 15:18
      Highlight Estland ist NATO-Mitglied. Estland ist nicht mehr Teil der UdSSR und auch nicht Teil Russlands.
      Wenn du dich darüber informiert hättest, haben die beiden Panzertransporte ganz andere Vorzeichen, die NATO-Panzer machen also Sinn und sind im Interessen Estlands, die Russland-Panzer sicher nicht.
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    • Maett 12.10.2016 15:21
      Highlight @Randy Orton: also sind NATO-Panzer in einem NATO-Land nicht der Rede wert, russische Panzer in Russland aber schon?

      Oder was wollen Sie uns genau mitteilen?
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    • DJ_Terror 12.10.2016 15:26
      Highlight Die Russlandpanzer machen Sinn da sie im Russischen Gebiet sind und sie entscheiden können wo was ausgefahren wird. Da jetzt zu sagen Russland dürfe das nicht aber die NATO hat alle rechte dazu, das kann dämmlicher gar nicht sein.
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    • Kaspar Stupan 12.10.2016 15:30
      Highlight @ Randy Panzer machen nie Sinn, wo lebst du den?
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    • äti 12.10.2016 17:31
      Highlight @schön von so vielen Kriegsreportern Jahre später die einzige Wahrheit aufgetischt zu bekommen. Wie wärs, jeder geht in seine Ecke der Welt und setzt dort die Energie für Frieden ein? Das braucht etwas mehr Energie, als pauschale Rechthaberei zu untermauern, hat evtl. Wirkung.
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    • MaxM 12.10.2016 17:56
      Highlight @äti
      Bravo! Eigentlich ein sehr guter Vorschlag. Das Problem dabei: Versucht man, ein paar Jahre lang wirklich zu helfen, kehrt man als vollendeter Zyniker zurück. Mind. ist es bei mir und meinen Kollegen (aus der CH, DE, Brasilien, USA und anderen Ländern) passiert.
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    • Randy Orton 12.10.2016 18:18
      Highlight Klar ist es ein Unterschied, ob Panzer zur Abwehr innerhalb der NATO verschoben werden oder ob Russland Panzer an seine Grenzen verschiebt (sei es Estland oder die Ukraine), denn dort findet es sicher nicht in defensiver Absicht statt (oder hat Russland Angst, das böse Estland würde angreiffen?). Man hat in der Ukraine gesehen, wozu die Russen fähig sind.
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    • Firefly 12.10.2016 22:09
      Highlight Also wenn ihr dieses dofe Spiel; "wer hat einmal mehr" wirklich spielen wollt;

      Wenn Russland Nuklearsprengköpfe nach Kaliningrad welches praktisch in der EU liegt, bringen lässt, sprengt dies jegliche Grenzen und ist punkto Aggression nicht mehr zu toppen.

      http://www.nzz.ch/international/provokation-oder-routine-russland-verlegt-atomwaffentaugliche-raketen-nach-kaliningrad-ld.121050
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    • äti 12.10.2016 22:40
      Highlight @maxm: ja leider, allerdings wird in der Zeit bis zur Rückkehr enorm viel Gutes getan. Das zählt!
      Die Welt ist zynisch und dennoch findet sich ab und zu eine bessere Nische. Jedenfalls echten grossen Dank für euren Einsatz
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    • DJ_Terror 12.10.2016 22:50
      Highlight In Polen plant man seit Jahren Nuklearwaffen der USA zu lagern aber davon weisst du dann nichts. Aus diesem Grund hat Russland sie dorthin verlagert.
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  • Kevin Meili 12.10.2016 14:58
    Highlight George Orwell - 1984 lässt grüßen :) Neusprech kommt als Sprache näher
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  • Dovahkiin 12.10.2016 14:54
    Highlight Hihihi... Genau wie watson. Titel von kopierten Artikel, werden durch populistische Schlagworte ergänzt, oder ganz geändert um Stimmung zu machen und Trafic zu generieren. Linkspopulistische Themen werden bewirtschaftet und subjektive Kommentare mit Nachrichten vermischt. Perfide Desinformation, oder seriöser Journalismus? Legitim scheint es Heutztage allemal.
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  • Radiochopf 12.10.2016 14:46
    Highlight Die Reaktion von RT ist klasse.. "Komm, spionier auch du uns aus!".. haha
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  • Madison Pierce 12.10.2016 14:41
    Highlight Die Replik von RT ist nicht zu verachten:
    https://deutsch.rt.com/meinung/41778-maulwurf-bei-rt-deutsch-neon/
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  • pun 12.10.2016 14:41
    Highlight Fand das Neon-Teaservideo nicht gut. Die Fronten von gut zu böse sind wieder zu schnell gemacht, jemand mit tiefer Skepsis gegenüber unseren "Mainstreammedien" und Vertrauen zu RT wird wohl keine Sekunden überlegen, wer jetzt im Recht ist.
    Eine Taktik von Russlands Propaganda ist ja auch, die Idee in westliche Köpfe zu bringen, "was wenn die westlichen Medien dieselben Taktiken anwenden, nur verdeckter?"
    Aufklärung zusammen mit einer Transparenzinitiative wäre schön.
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  • kEINKOmmEnTAR 12.10.2016 14:37
    Highlight Gut möglich dass RT aus jeder Geschichte sich was drehen will, wenigstens hinterfragen sie aber Meldungen und schreiben sie nicht einfach so von den Agenturen ab.
    Dieser Dienst sollte anerkannt werden, Watson ist aber wohl zu kindisch um hier nicht differenzierter urteilen zu können. Schade.
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    • Hoppla! 12.10.2016 14:51
      Highlight Hmm... "wenigstens hinterfragen sie aber Meldungen und schreiben sie nicht einfach so von den Agenturen ab."

      Ich vermute, dass genau so abgeschrieben wird, nur ist die Quelle nicht dieselbe. Was besser gefällt, muss jeder selbst wissen.
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    • James McNew 12.10.2016 17:29
      Highlight Sie hinterfragen nicht, erfinden aber fröhlich. Und hetzten so Russen-Deutsche gegen D auf, wie im Fall der "missbrauchten" 13jährigen. Hinterfragen und aufdecken wäre ja toll, leider verbreitet RT vir allem Halbwahrheiten um Zweifel zu schüten.
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  • Ratboy 12.10.2016 14:33
    Highlight Jedes Medienhaus hat eine politische Richtung.
    Es gibt die Atlantikbrücke.
    Und Watson berichtet doch auch nicht über alles gleich.
    Der Chefredaktor entscheidet welche Themen klein bleiben.

    Die Zusammenarbeit mit Infosperber wurde ja scheinbar auch wieder aufgelöst. Meines Wissens ohne Transparenz.
    Da kam sicher Druck von den Geldgebern.
    Auch die Watson Geldgeber wollen, dass wir hauptsächlich Ihre Denkenslinie zu hören bekommen.

    RT will ich nicht in Schutz nehmen- aber die sind doch nicht schlimmer als alle anderen.
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    • Conny Lia-Bonchinche 12.10.2016 14:43
      Highlight Danke, für diese Worte!
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    • Radiochopf 12.10.2016 14:45
      Highlight @Ratboy

      sehe ich genau so! bei CNN oder Foxnews wäre das Ergbebnis nicht anders gewesen und hätte er sich wohl auch gefragt, ob er noch bei Verstand ist..
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    • Zuagroasta 12.10.2016 15:16
      Highlight Die Zusammenarbeit mit dem Infosperber wurde nicht weiterverfolgt,
      weil der erste Artikel von Infosperber sich
      a) auf Quellen berufen hat, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen bzw. sich die Wahrheit selber bauen
      b) die Quelle etwas geschrieben hat,
      was dann im Text nicht übernommen wurde, weil es nicht zu allgemeinen Tonus des Textes gepasst hat
      Das ist selektive Wahrnehmung und hat mit objektiven Journalismus nichts zu tun.

      Merke (gilt für alles, soweit es möglich ist): Checkts die Quellen.
      Ganz simpel.
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