International

Martin Schulz verzichtet auf SPD-Kanzlerkandidatur – freie Bahn für Sigmar Gabriel? 

30.12.16, 08:52 30.12.16, 10:02

SPD-Kanzlerkandidatur: Martin Schulz will Sigmar Gabriel angeblich den Vortritt lassen. Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Martin Schulz wirft in Sachen SPD-Kanzlerkandidatur angeblich das Handtuch: Wie der Spiegel berichtet, will der Europapolitiker nicht gegen SPD-Chef Sigmar Gabriel antreten.

Es sei zwar ein «ein offenes Geheimnis», dass Schulz den Job gerne machen würde, doch «eine lange Freundschaft» stehe einer Kampfabstimmung innerhalb der SPD im Wege.

Welcher Genosse gegen Kanzlerin Merkel ins Rennen geht, könnte bei der SPD-Führungsklausur am 10. Januar entschieden werden. Offiziell will die Partei bis Ende Januar ihren Kandidaten küren.

Der Parteichef gilt traditionell als Kandidat, doch ob Gabriel tatsächlich antreten wird, steht laut «Spiegel» noch nicht fest. Alternativen wären die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihr schleswig-holsteinischer Kollege Torsten Albig.

(phi)

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Micha-CH, 16.12.2016
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8 Kommentare anzeigen
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  • Sapere Aude 30.12.2016 15:18
    Highlight Wer am Ende der Kandidat der etwas sozialeren CDU Kopie wird, ist nicht wirklich relevant, solange die SPD ihre Position nicht überdenkt und aus Prinzip eine Koalition mit der Linken ablehnt, wird diese Partei nicht mehr über den Status des Juniorpartners der Merkel sein. Die SPD ist schon lange keine linke Partei mehr und zur Steigbüggelhalterin des Neoliberalismus geworden.
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  • dintaifung 30.12.2016 13:17
    Highlight Sigmar Gabriel 😂😂😂 Läuft bei der SPD
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  • dmark 30.12.2016 11:33
    Highlight "...dass Schulz den Job gerne machen würde..."
    Das Problem dabei ist - diesen "Job" wird es für die SPD nie geben...
    Wenn sie um die 20% bekommen, sollten sie froh sein. Da ist aber dann nix mit Kanzler und so.
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    • Snaggy 30.12.2016 11:52
      Highlight zusammen mit grünen und linke hätten sie mehr als cdu/csu
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    • Jason84 30.12.2016 12:32
      Highlight Es geht aber dabei auch um das Gesicht der Wahlkampagne. Dieses ist auch ein wichtiger Aspekt und sollte nicht unterschätzt werden. Ausserdem ist die Höhe des Wähleranteils auch nachher wichtig für etwaige Koalitionsverhandlungen.
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    • dmark 30.12.2016 14:43
      Highlight @Snaggy:
      Man darf aber dabei nicht die AfD vergessen und somit hätten SPD/Grüne/Linke eben wohl keine Mehrheit - also auch wieder nichts mit Kanzler.
      Wenn überhaupt, dann sehe ich im Moment nur eine Möglichkeit von CDU/SPD und den Grünen. D.h. Merkel - und das wäre dann "sehr spannend".
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  • Luca Brasi 30.12.2016 09:33
    Highlight Die wollen gar nicht gewinnen! SPD oje oje. ;)
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    • Hans Jürg 30.12.2016 11:26
      Highlight Die tun wirklich alles dafür.
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In Deutschland wird gerade diese unbezahlbare Facebook-Diskussion rumgereicht

Donald Trump, Front National, Brexit und AfD: Führende Industrienationen der westlichen Welt erleben gerade einen Machtrausch der Rechtspopulisten. 

Wie kann man diesem Trend entgegenwirken? Ein Beispiel geben uns folgende Facebook-User: Sie lieferten sich mit einer Lokal-Sektion der AfD eine derart hartnäckige Diskussion, bis die Partei sich geschlagen geben musste – und den ursprünglichen Post wieder löschte.

Aber liest selbst: 

(cma via afdwahrheiten)

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