International

Hunderttausende Überraschungs-Eier an deutschen Strand geschwemmt

05.01.17, 16:22 05.01.17, 16:50

Hunderttausende bunte Überraschungseier sind an den Strand der ostfriesischen Insel Langeoog gespült worden. Seit Mittwoch wurden die Eierkapseln aus Plastik an Land geschwemmt, wo sie sich kilometerweit über den Sandstrand verteilten.

Dies teilte die Polizei in Aurich am Donnerstag mit. Die Beamten betitelten ihre Meldung mit der Zeile «Ostern auf Langeoog». Die angespülten Ü-Eier enthalten kleine Spielzeuge, waren aber ohne Schokoladenüberzug. Da die Insel wegen der Schulferien noch gut von Touristen besucht ist, waren den Angaben zufolge viele Erwachsene und Kinder am Strand unterwegs, um Spielzeugeier zu sammeln – statt wie sonst üblich Muscheln.

Passanten decken sich für «Eigenbedarf» ein

Zunächst hätten Touristen und Insulaner «für den Eigenbedarf» gesammelt, sagte Thomas Pree, Marketingleiter des Tourismusservice Langeoog, der Nachrichtenagentur AFP. Schliesslich hätten sie aber alles fleissig in grossen Säcken gesammelt, die die Inselverwaltung bereitstellte.

«Wir wissen von einem Schiff, das fünf Container verloren hat.»

Bis zum Donnerstagnachmittag seien bereits «hunderte von Säcken randvoll gewesen», sagte Pree. Ein grosser Teil des etwa zwei bis drei Kilometer langen betroffenen Strandabschnitts sei bereits «sauber». Teilweise lägen die Eier aber noch «wie ein Teppich» im Sand.

Auch Legoteile und Star-Wars-Figuren,

Pree zufolge wurden längst nicht nur Ü-Eier angeschwemmt, sondern auch Legoteile, Star-Wars-Figuren, Fahrradteile und Netzwerkstecker. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei in Wilhelmshaven stammen die bunten Eier wahrscheinlich aus einem Container, der am Mittwoch bei Sturm über Bord eines Schiffs ging.

«Wir wissen von einem Schiff, das fünf Container verloren hat», sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Die genaue Herkunft der Eier werde noch geprüft.

Am Strand von Langeoog liegen seit einigen Tagen bereits drei grosse Container mit Holz, die bei einem früheren Sturm angeschwemmt wurden. (whr/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Polaroid-Foto, jeden Tag, 18 Jahre lang – bis Jamie stirbt

Junge Eritreer und das Alkoholproblem

So konsumieren Zürcher ihre Drogen – 11 Fakten zu Kokain, MDMA und Co.

Aus diesen 7 Gründen ist Trump der Chancentod aller Rechtspopulisten

Europa aus Schweizer Sicht – böse, böse, böse, böse, böse

17 Momente, in denen die Migros einfach zu weit gegangen ist

Jep, Xenia Tchoumi(tcheva) gibt es immer noch – und sie ist äusserst erfolgreich

9 falsche Vorurteile, die Menschen ohne Katze leider immer noch haben

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
Ein guter Mix von News und Unterhaltung, sowie der Mut zur kritischen Analyse.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
8 Kommentare anzeigen
8
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • echidna prophet des proletariats 06.01.2017 01:22
    Highlight überraschung
    2 0 Melden
    600
  • Coop 05.01.2017 21:59
    Highlight Yippie noch mehr Plastik im Meer
    *Ironie aus*
    Traurig :(
    15 0 Melden
    600
  • Bau Mol Ain 05.01.2017 21:40
    Highlight Ich hätte da auch noch 2...
    4 6 Melden
    600
  • thestruggleisreal 05.01.2017 21:01
    Highlight ich finds schön😍
    2 14 Melden
    600
  • Kristjan A. Markaj (Prishtinali) 05.01.2017 17:06
    Highlight Sicher von den US-amerikanischen Zollbehörden ins Meer geworfen worden, da diese dort bekannterweise ja verboten sind.

    *Achtung an die Spassbremsen, es handelt sich hierbei um Feierabendhumor.*
    71 11 Melden
    • Rendel 05.01.2017 18:43
      Highlight ⚡️ für den Zusatzkommentar 😁
      6 4 Melden
    • goschi 05.01.2017 21:56
      Highlight Vermutlich wird in den USA soeben eine Reisewarnung für die Nordseestrände ausgesprochen wegen akuter Lebensgefährdung!
      9 2 Melden
    • LeCorbusier 05.01.2017 23:53
      Highlight Ist das ein Terrorangriff auf Deutschland?
      2 3 Melden
    600

Ein Jahr nach «Erdowie, Erdowo, Erdogan» provoziert «extra 3» Erdogan erneut

Neues Lied über den türkischen Präsidenten: Die deutsche Satiresendung «extra 3» hat einen weiteren Song über Recep Tayyip Erdogan vorgestellt – wieder zur Musik von Nena.

Vor einem Jahr hatte ihr Beitrag «Erdowie, Erdowo, Erdogan» einen Eklat ausgelöst. Das türkische Aussenministerium bestellte damals den deutschen Botschafter ein.

Im neuen Video, das am Donnerstagabend gezeigt wurde, sind unter anderem Demonstranten zu sehen, gegen die Wasserwerfer eingesetzt oder die von Polizisten im …

Artikel lesen