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bild: twitter

«Immigrants make America great» – subtile Kassenzettel-Botschaft geht um die Welt

08.02.17, 13:16 08.02.17, 13:34

Gefühlt seit Monaten ist Donald Trump praktisch weltweit das Thema Nummer eins. Doch nicht nur die Medien beschäftigen sich Tag ein Tag aus mit dem neuen US-Präsidenten. Und der Widerstand gegen ihn zeigt sich auch nicht nur in den ganz grossen Versammlungen und Protestmärschen.

Die subtile Botschaft, die ein Restaurant-Besitzer in Brooklyn NY seit einiger Zeit auf seine Quittungen drucken lässt, zeigt viel mehr, dass Trumps Wahl auch im amerikanischen Alltag ein herrschendes Thema ist  – und dass auch einzelne Bürger versuchen, ihre Empörung zum Ausdruck zu bringen.

Auf den Quittungen des Restaurant Kiwiana stehen am unteren Rand folgende Worte geschrieben:

«Einwanderer machen Amerika grossartig (ausserdem haben sie heute dein Essen gekocht und dich bedient)» 

Auf diesen stillen Protest wurde unter anderem NBC-News-Journalistin Mary Emily O'Hara aufmerksam, die ein Foto ihrer Zmorge-Quittung auf Twitter postete.

Dass der Restaurantbesitzer mit der Kombination aus einem Protest gegen Trumps Einwanderungspolitik und der Anlehnung an dessen Wahlspruch «Make America Great Again» offensichtlich einen Nerv getroffen hat, zeigen die knapp 100'000 Retweets und mehr als 250'000 Likes.

Dank dieses viralen Tweets wurden auch die Medien auf die Aktion aufmerksam, wodurch aus dem stillen ein lauter Protest wurde.

«Ich wollte nur uns und unsere Gäste daran erinnern, dass hauptsächlich Einwanderer das Rückgrat unseres Gastgewerbes darstellen. Es ist gerade mal 10 Jahre her, dass ich selbst hier her kam und bei null angefangen habe», erklärt der aus Neuseeland stammende Mark Simmons im Gespräch mit der Huffington Post.

(viw)

Bald gibt's mehr davon: Die besten Tweets von Trump

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User-Review:
Catloveeer, 19.12.2016
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  • Stefan.Alex.H 08.02.2017 22:48
    Highlight French Toast 13$??
    0 1 Melden
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  • Urs Thailand 08.02.2017 19:43
    Highlight Was ist das für ein Land in dem man zum Frühstück einen Bloody Mary braucht...
    2 1 Melden
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  • Rendel 08.02.2017 18:46
    Highlight Mir fielen als erstes die Drinks zum Frühstück auf.🤔

    Immigranten gehören zum Leben dazu. Aus der Schweiz sind ganz viele ausgewandert aus sozialer Not. Tun wir nicht besser als wir sind. Schweizer gehen auch weg, in andere Länder, wenn es hier keine Lebensgrundlage gibt.
    3 0 Melden
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  • Tschaesu 08.02.2017 18:06
    Highlight Bloody Mary Frühstück um 12:19pm
    Will ich auch
    2 1 Melden
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  • Teryx 08.02.2017 16:40
    Highlight Nur weil sie Arbeiten heisst es ned das sie nen fairen Vertrag haben... so ne Nachricht kann auch 2 Seiten der Medaille haben
    9 29 Melden
    • Blutgrätscher 08.02.2017 16:47
      Highlight Meinen Sie damit den Immigranten, der den Laden führt?
      27 4 Melden
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  • HunterCH 08.02.2017 14:12
    Highlight "Amerikaner" sind per se Immigranten..... Sofern sie nicht von den indianischen Ureinwohnern abstammen. ;-)
    58 5 Melden
    • Taebneged 08.02.2017 17:10
      Highlight Ja die Ureinwohner...
      Die will er ja auch bescheissen und eine schöne Pipeline durch ein Naturschutzgebiet bauen.
      Gibt ja eh fast keine echten Amerikaner mehr. Make America...
      22 7 Melden
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  • Radiochopf 08.02.2017 13:32
    Highlight Seit ca. 1 Woche steht etwa das gleiche auf dem Startbildschirm wenn man die Periscope App öffnet..
    22 2 Melden
    • Sophia 08.02.2017 16:20
      Highlight Nicht nur die USA, auch die Schweiz wurde reich durch Emigranten. Zum ersten Mal, als sie selbst nach den USA und anderswohin emigrierten, das sparte eine Menge an Lebensmitteln und Sozialhilfe, ein zweites Mal, als die Emigranten kamen. Die Hugenotten mit ihren Uhren und Färbereien, die Maggis, Nestlés, Hayeks und vor allem die Italiener usw. Wie wir sehen, macht Emigration immer reich! Nationalismus und Patriotismus machen keine Umweltverschmutzung, aber auch nicht wohlhabend.
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Uber-Fahrerin fährt Affäre ihres Freundes zu ihm – als sie es bemerkt, geht die Post ab

Gut anschnallen – diese Geschichte ist filmreif. 

Die Story beginnt mit @Msixelaa, unterdessen bereits ziemlich bekannt als #uberbae, die ihre Brötchen als Uber-Fahrerin verdient. Eines schönen Morgens fährt sie nichts ahnend zum Flughafen, um dort eine Kundin abzuholen.

Die Dame steigt bei Msixelaa ins Auto und tippt ihr die Zieladresse auf dem Navi ein – und das Übel nimmt seinen Lauf.

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