International

Für einmal kümmert er sich um Politik: Trump kündigt Massnahmen gegen Venezuela an.  Bild: EPA/EPA

Trump droht venezolanischem Präsidenten ++ Opposition ruft zu Generalstreik auf

18.07.17, 05:32

US-Präsident Donald Trump hat den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro mit scharfen Worten davor gewarnt, seine Macht weiter auszubauen. «Die Vereinigten Staaten werden nicht tatenlos zusehen, während Venezuela zerfällt», erklärte Trump am Montagabend .

«Falls das Maduro-Regime am 30. Juli seine verfassungsgebende Versammlung durchsetzt, werden die Vereinigten Staaten rasche und deutliche ökonomische Massnahmen ergreifen.»

Will seine Macht weiter ausbauen: Der venezolanische Präsident Maduro.  Bild: EPA/EFE/Miraflores Palace

Maduro hat für Ende Juli die Wahl einer Versammlung zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung angekündigt. Trump erklärte, die Menschen in Venezuela hätten bei der Befragung am Sonntag deutlich gemacht, dass sie für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit stünden. «Aber ihre starken und mutigen Handlungen werden weiterhin von einem schlechten Führer ignoriert, der davon träumt, ein Diktator zu werden.»

Bei einer vom Parlament initiierten Volksbefragung hatte sich am Wochenende eine überwältigende Mehrheit von 98.4 Prozent gegen die Verfassungspläne der sozialistischen Regierung von Maduro ausgesprochen.

Generalstreik angekündigt

Unterdessen rief die Opposition für Donnerstag zu einem Generalstreik auf. Mit dem 24-stündigen Ausstand solle Druck auf den sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro ausgeübt werden, damit er seine Initiative einer Verfassungsreform aufgebe, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Parlaments, Freddy Guevara, am Montag.

Ein Festhalten an der Wahl einer verfassungsgebenden Versammlung bedeute eine Vertiefung des politischen Konflikts in Venezuela, sagte der Oppositionspolitiker. Maduro bekräftige am Montag den Willen der Regierung, am 30. Juli die Wahl der verfassungsgebenden Versammlung durchzuführen. (sda/dpa)

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  • HerrKnill 18.07.2017 08:27
    Highlight <<Aber ihre starken und mutigen Handlungen werden weiterhin von einem schlechten Führer ignoriert, der davon träumt, ein Diktator zu werden.»
    Redet er da über sich?
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  • rodolofo 18.07.2017 08:03
    Highlight Sehr kontraproduktiv, was Trump da macht!
    Das ist eben genau die Imperiale Arroganz, die Lateinamerika immer abschütteln wollte, aber nicht konnte, wegen den korrupten "Verrätern in den eigenen Reihen", die die Yankees einladen, oder ihnen willkommene Gründe zum Eingreifen geben.
    Das ist die ewige unheilige Allianz zwischen "Imperialisten" und "Imperialistischen Anti-Imperialisten".
    Sie bekämpfen einander gegenseitig und sehen im Gegner sozusagen das eigene Spiegelbild, wie bei Rivalenkämpfen unter Bullen.
    Da kann man sich nur resigniert schnaubend abwenden und sich dem Gras fressen zuwenden.
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  • Butzdi 18.07.2017 07:31
    Highlight Komisch, dem Erdogan hat er zu seiner quasi-diktatorischen Verfassungsänderung gratuliert.
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