International

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat einen Teil der EU-Handelsverträge mit Afrika als unfair bezeichnet und eine Neuverhandlung gefordert. Bild: AP/dpa

Merkel fordert neue EU-Handelsverträge mit afrikanischen Ländern

19.06.17, 21:58

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat einen Teil der EU-Handelsverträge mit Afrika als unfair bezeichnet und eine Neuverhandlung gefordert. Es gebe Handelsverträge mit Afrika, die «nicht richtig» seien, sagte Merkel am Montag in Hamburg an einer Veranstaltung mit Nichtregierungsorganisationen zum G20-Gipfel Anfang Juli.

«Wir werden auf dem EU-Afrika-Gipfel im Herbst noch mal sprechen, wie müssen wir die neu verhandeln», sagte die Kanzlerin. Merkel hatte mehrmals angekündigt, Afrika zu einem Schwerpunkt der deutschen G20-Präsidentschaft zu machen. Vergangene Woche fand eine G20-Afrika-Konferenz in Berlin statt.

Afrikanische Regierungen und NGOs beklagen, einige der EU-Handelsverträge förderten keine Entwicklung, sondern vergrösserten die Not auf Europas südlichen Kontinent noch.

Am Sonntag hatte der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller vor einer gigantischen Fluchtbewegung aus Afrika gewarnt. «Wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, werden in Zukunft bis zu 100 Millionen Menschen Richtung Norden wandern», hatte der CSU-Politiker gesagt. Er gilt als scharfer Kritiker der EU-Handelspolitik gegenüber afrikanischen Ländern. (sda/reu)

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DendoRex, 19.12.2016
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  • Ein Freigeist 22.06.2017 13:54
    Highlight Mama Merkel sucht Kohle
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  • Wisegoat 19.06.2017 23:14
    Highlight Unsere tägliche Ration DE-Wahlkampf-Opium gebt und heute. Ausser lauwarme Absichtsbekundungen kommt da nichts. Worauf es hinaus läuft ist offensichtlich. Utalien macht das nich 1 max 2 Jahre mit, bis auch dort der Kübel überläuft. Unvorstellbar, dass das was sich EU-Migrationspolitik schimpft, nämlich der Dinge harren, die da kommen, auf die Dauer keine Abnehmer mehr finden wird.
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  • The Origin Gra 19.06.2017 23:12
    Highlight Wieso nicht gleich so?
    Es gibt viel zu tun.
    Rohstoffe müssen endlich so bezahlt werden, das die Menschen, die diese unter Erbärmlichen Umständen fördern, davon Leben können und nicht noch deren Kinder schuften müssen.

    Auch braucht es vor ganz Afrika eine 200 Meilen Fischereiverbotszone, Spekulation mit Grundnahrungsmittel müssen verboten werden und es dürfen keine Lebensmittelabfälle mehr Spotbillig und Unkontrolliert auf den Afrikanischen Markt mehr gelangen
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  • Benot 19.06.2017 22:57
    Highlight «Wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, werden in Zukunft bis zu 100 Millionen Menschen Richtung Norden wandern»

    Gebt ihnen Schiffe für die Überfahrt zu Trump.
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  • R. Peter 19.06.2017 22:34
    Highlight Das sind doch gute Neuigkeiten, besser spät als nie!
    Fragt sich, nur warum für diese Erkenntnis erst eine Willkommenskultur ausrufen und tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen musste, um zu dieser banalen Erkenntnis zu gelangen...
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    • Matthias Studer 19.06.2017 22:40
      Highlight Wahrscheinlich haben sie nochmals gerechnet und gemerkt, langfristig wird es teuer.
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    • Pasch 19.06.2017 23:53
      Highlight .
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    • Enzasa 20.06.2017 02:41
      Highlight Deutschland benötigt dringend junge Menschen, denn die Gesellschaft ist völlig überaltert
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