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Bild: POOL/REUTERS

Einigung mit Grossbritannien beim EU-Gipfel

«Drama vorbei», twitterte die litauische Staatspräsidentin Grybauskaite den Durchbruch in Brüssel. Auf dem EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs ein Reformpaket abgesegnet.

19.02.16, 22:44 20.02.16, 15:08

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Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich bei ihrem Gipfel in Brüssel auf ein Reformpaket für Grossbritannien verständigt, mit dem ein Austritt des Landes aus der Union verhindert werden soll. Das teilte die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite am Abend über Twitter mit. «Vereinbarung steht. Drama vorbei», twitterte sie.

Zuvor hatten EU-Gipfelchef Donald Tusk und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker einen Kompromissvorschlag auf den Tisch gelegt. «Es ist ein sehr fairer und ausgewogener Vorschlag», berichteten Diplomaten am Rande des EU-Gipfels. Auf dieser Basis nahmen die Staats- und Regierungschefs mit fast zwölf Stunden Verspätung ihre Beratungen über die umstrittenen Reformforderungen Grossbritanniens wieder auf.

Ursprünglich sollten die Teilnehmer des EU-Gipfels bereits am späten Freitagvormittag zusammentreffen. Das geplante Frühstück wurde wegen Meinungsverschiedenheiten unter den EU-Mitgliedern abgesagt. Vorgespräche und bilaterale Treffen dauerten den ganzen Tag über an.

Der britische Premier David Cameron wollte zahlreiche Zugeständnisse etwa bei den Sozialleistungen für EU-Bürger in Großbritannien durchsetzen, um einen «Brexit», also das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union, abzuwenden.

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Brikne, 20.7.2017
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  • InfinityLoop 19.02.2016 23:23
    Highlight Irgendwie glaube ich verkommt die EU langsam zu einer reinen Zweckgemeinschaft.Zoll-und Wirtschaftsunion.Jeder will sein eigenes Ding drehen,weit und breit Uneinigkeit.Gibt mir langsam zu denken wie sich Europa selber schwächt und in welcher Richtung wir hinsteuern
    1 0 Melden
    • andersen 23.02.2016 22:46
      Highlight Die Menschen werden sich wieder erinnern, warum die EU gegründet wurde.
      1 0 Melden

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