International

Good News: Weltweit wächst der Anteil erneuerbarer Energien stärker als erwartet

25.10.16, 13:06

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung weltweit wächst noch rasanter als gedacht. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Fünf-Jahres-Prognose deutlich angehoben.

Fakten rund um den Energieverbrauch in der Schweiz

Sie erwartet bis 2021 nun 13 Prozent mehr Wachstum als noch vor einem Jahr. Der Anteil an der gesamten Stromerzeugung steige von 23 auf 28 Prozent.

Die grössten Klimasünder

Ausschlaggebend seien die klaren Vorgaben der Politik und deutlich niedrigere Kosten, berichtete die Agentur am Dienstag in Singapur. Vor allem die USA, China, Indien und Mexiko preschten voran. Mehr als die Hälfte der 2015 neu installierten Stromkapazität habe erneuerbare Energien zur Grundlage gehabt, vor allem Wind- und Sonnenenergie.

(sda/dpa)

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Pulo112, 20.12.2016
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  • Maett 25.10.2016 14:42
    Highlight Da es hier nur um die Erzeugung geht: wie sieht's mit der Nutzung aus? Z.B. DE hat das Problem, dass Wind- und Solarkraft nur zu einem ungenügendem Anteil tatsächlich genutzt werden kann, weil oft zu viel da ist, wenn man's nicht braucht (und u.a. die Kohlekraftwerke ihre bestellte Menge ausliefern), und zu wenig, wenn man's brauchen würde - deswegen muss das Land immer genügend konventionelle Kraftwerke bereithalten, um sich auch ohne die Erneuerbaren zu 100% versorgen zu können.

    Das sieht in der Energieerzeugungsbilanz dann zwar hübsch aus, ist aber eigentlich "nur" überflüssige Energie.
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    • zettie94 25.10.2016 15:33
      Highlight Bei den Kohlekraftwerken wird gerade intensiv daran gearbeitet, dass diese in kurzer Zeit runter- und wieder hochgeregelt werden können (innert 15 Minuten auf 30% Leistung), also die Energie dann geliefert werden kann, wenn sie auch gebraucht wird.
      Damit werden Kohlekraftwerke zu einer guten Übergangslösung.
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    • Maett 25.10.2016 23:05
      Highlight @zettie94: hab ich gelesen, allerdings ist dann das Problem vorhanden, dass ein solches Kraftwerk nicht mehr rentabel ist, was auch der Grund ist, weshalb in Deutschland einige bereits heute gut regulierbaren Gaskombikraftwerke stillstehen, während die Kohlekraftwerke weiterhin die Umwelt in aller Ruhe mit Quecksilber vergiften.

      Und vor allem: wie soll das dann in der Schweiz aussehen? Ohne AKWs müssten dann theoretisch die Wasserkraftwerke im Notfall 100% liefern, was nicht geht. Ich weiss, das Konzept sieht unzählige Biomassen-Kraftwerke vor, allerdings fehlen die Rohstoffe für diese Menge.
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  • zettie94 25.10.2016 13:32
    Highlight Na dann - gute Voraussetzungen für einen Atomausstieg!
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Man will Atommüll in meinem Garten vergraben – und ich krieg das... 😱

Ja, irgendwo muss die NAGRA mit dem hochradioaktiven Abfall hin. Aber tief in den Boden, zur angeblich sicheren «Endlagerung»? Ein Stimmungsbericht aus jenem Teil der Schweiz, wo zurzeit nicht nur die Propaganda-Maschine brummt.

Stell dir vor, jemand wollte Giftmüll hinter deinem Haus vergraben.

Und stell dir vor, es hiesse:

Kein schöner Gedanke? Aber genau damit müssen sich derzeit zehntausende Menschen im Kanton Zürich anfreunden. Als Direktbetroffener möchte ich allen Unbeteiligten*** einen aktuellen «Stimmungsbericht» vermitteln. Gestern, zum Beispiel, hatten wir absichtlich ausgelöste Erdbeben im 15-Minuten-Takt ...

*** Wirklich unbeteiligt ist niemand. In der Schweiz haften alle Bürgerinnen und Bürger solidarisch …

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