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Der Minivan wird von der Spurensicherung vom Tatort entfernt.  Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

Angriff auf Muslime in London: Täter stammt aus Westengland und handelte offenbar aus Hass

19.06.17, 22:56 20.06.17, 07:56

Nach der Terrorattacke mit einem Lieferwagen in London mit elf Verletzten hat Premierministerin Theresa May in der Finsbury-Park-Moschee Vertreter verschiedener Religionsgruppen getroffen.

«Die furchtbare Terrorattacke der vergangenen Nacht war eine schlimme Tat, die der Hass hervorgebracht hat», sagte May. Der Anschlag habe eine Gemeinde erschüttert. Daher sei sie froh, Menschen «aller Glaubensrichtungen» getroffen zu haben, die «jeglichen Hass und Extremismus» aus der Gesellschaft vertreiben wollten.

Mit einem Lieferwagen hatte ein Mann in der Nacht zum Montag elf Mitglieder einer muslimischen Gemeinde verletzt, als er in eine Menschenmenge in der Nähe der Moschee gerast war.

In der Nacht auf Montag raste ein 47-jähriger Mann mit einem Kleinbus in eine Menschenmenge. Eine Person wurde getötet, zehn weitere wurden verletzt.  Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/KEYSTONE

Britische Medien identifizierte den Attentäter als den 47-jährigen Darren Osborne – zuvor hatte die Polizei bereits das Alter bekanntgegeben. Der Mann sei vierfacher Vater, hiess es in den Medienberichten vom Montag.

Am Abend vor seiner Tat war er laut «Daily Mail» bereits negativ aufgefallen. «Sie haben ihn aus seinem Stammpub geworfen, weil er betrunken war und gegen Muslime hetzte», erzählt ein Gast des Pubs. Osborne sei laut und aggressiv gewesen und habe verkündet, er werde nun «Schaden anrichten». Nachbarn beschreiben ihn als «schrägen Typen.» Sie hätten nicht gewusst, ob er überhaupt arbeite.

Wie der Sender BBC berichtete, wuchs der Mann in der westenglischen Küstenstadt Weston-Super-Mare auf. Am Abend wurde ein Haus im walisischen Cardiff durchsucht. Dabei soll es sich Medienberichten zufolge um das Haus von Osborne handeln.

Der Mann wurde «wegen Terrorismus» inhaftiert, wie die Polizei mitteilte. In einer Erklärung von Scotland Yard hiess es, er sei «zusätzlich wegen Auftrags, Vorbereitung oder Anstiftung zum Terrorismus einschliesslich Mordes und versuchten Mordes» festgenommen worden.

Während des Ramadans

Acht der Opfer mussten nach Polizeiangaben im Spital behandelt werden. Wie schwer sie verletzt waren, war zunächst nicht bekannt. Die Gemeindemitglieder waren während des Fastenmonats Ramadan nach dem Ende eines Gebets im Stadtteil Finsbury Park auf der Strasse.

Die Einsatzkräfte hatten nach eigenen Angaben gegen 00.20 Uhr (Ortszeit) die ersten Notrufe vom Ort des Geschehens in der Seven Sisters Road erhalten. Unmittelbar nach der Tat soll der Imam der Gemeinde den Fahrer des Lieferwagens festgehalten und zugleich vor wütenden Umstehenden beschützt haben.

«Die furchtbare Terrorattacke der vergangenen Nacht war eine schlimme Tat, die der Hass hervorgebracht hat», sagte May. Der Anschlag habe eine Gemeinde erschüttert. Daher sei sie froh, Menschen «aller Glaubensrichtungen» getroffen zu haben, die «jeglichen Hass und Extremismus» aus der Gesellschaft vertreiben wollten. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Das Gebetshaus verurteilte den Vorfall: «Wir haben über Jahrzehnte sehr hart für eine friedliche und tolerante Gemeinschaft hier in Finsbury Park gearbeitet und verurteilen schärfstens jeden Akt des Hasses, der versucht, unsere wunderbare Gemeinschaft zu spalten», heisst es in einer Mitteilung, die das Muslim Welfare House im Internet veröffentlichte.

Der bei der Tat benutzte Lieferwagen stammt aus Wales. Er wurde von einer Firma in Pontyclun in der Nähe der walisischen Hauptstadt Cardiff ausgeliehen, wie der Minister für Wales, Alun Cairns, sagte.

Das Video der Verhaftung

Offenbar muslim-feindlich

Das Motiv des Täters war zunächst unklar, Waffen hatte er nach Angaben der Polizei nicht dabei. Er sollte unter anderem auf seine psychische Gesundheit untersucht werden.

Der 47 Jahre alte Mann sei der Polizei nicht bekannt gewesen, sagte der britische Sicherheitsstaatssekretär Ben Wallace am Montag.

Dem Leiter des Muslim Welfare House zufolge soll er gerufen haben: «Ich habe meinen Teil getan», anderen Zeugen zufolge soll er gesagt haben, er wolle Muslime töten.

Der Angriff war «ganz klar eine Attacke auf Muslime», sagte Scotland-Yard-Chefin Cressida Dick am Montag in London. «Wir nehmen jede Art von Hasskriminalität sehr ernst», sagte die Londoner Polizeichefin weiter. Die Täter würden die Gesellschaft nicht spalten. Vielmehr würden sie die Entschlossenheit der Polizei stärken, gegen solche Verbrechen vorzugehen, so Dick. Sie kündigte den Einsatz zusätzlicher Beamter an.

Am Tatort wurden zahlreiche Blumen niedergelegt. Der Täter handelte nach ersten Erkenntnissen muslim-feindlich.  Bild: SEAN DEMPSEY/EPA/KEYSTONE

May kündigt Entschlossenheit an

Premierministerin May sprach von einem «schrecklichen Zwischenfall». Das Land werde sich durch die Tat aber nicht spalten lassen, sagte sie nach einer Krisensitzung. «Hass und Böses dieser Art werden niemals Erfolg haben».

Die blutige Attacke erinnere daran, dass «Terrorismus, Extremismus und Hass viele Formen annehmen», sagte May. «Unsere Entschlossenheit, sie zu bekämpfen, muss dieselbe sein, wer auch immer verantwortlich ist.»

Londons Bürgermeister Sadiq Khan bewertete die Tat als zielgerichtete Attacke. Manchesters Bürgermeister Andy Burnham schrieb: «Wir werden weiter zusammenstehen gegen Extremisten, die einen Teufelskreis der Gewalt wollen.»

Seit März war Grossbritannien dreimal von Terroranschlägen erschüttert worden. In Manchester hatte ein Selbstmord-Attentäter Ende Mai nahe einem Pop-Konzert 22 Menschen getötet. In London töteten Terroristen im März und Anfang Juni insgesamt mindestens 13 Menschen. Die Londoner Polizei hatte nach den jüngsten Anschlägen mehr islamfeindliche Vorfälle registriert als üblich. (sda/dpa/afp)

Minivan rast in Muslime 

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34 Kommentare anzeigen
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  • pachnota 20.06.2017 14:09
    Highlight Aus meiner Sicht, ein riesen Fehler, das T.May, das Wort "Terroratacke" in den Mund genommen hat.

    Das ist halt die "political correctness".
    (Orwell lässt grüssen)

    Wir sind uns mittlerweile, so gewöhnt, das alles immer für alle gilt, auch wenn, s völlig absurd ist.
    Ja niemanden diskriminiren.

    Aus dieser, falsch vestandenen "Korrektheit" heraus, muss jetzt, wass dieser verwirrte Mann getan hat, natürlich sofort auch ein "Terroranschlag" sein, auch wenn,s VÖLLIG offensichtlicht, nichts mit Terror zu tun hat.
    Wie eigentlich auch jedermann genau weiss...

    Bizzare Blüte, der Selbstkasteiung! http://ÖLLIG
    3 9 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 22:07
      Highlight Natürlich ist es Terror wenn einer aus Hass in eine Gruppe Menschen fährt. Ob er dies als Christ, Muslim, Nazi oder sonst was tut, ist nun wirklich vollkommen irrelevant.
      5 2 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 21.06.2017 13:16
      Highlight Terror ist es nur dann, wenn der Täter ein Muslim ist.

      «Ja niemanden diskriminiren.» Kein Kommentar.

      Frage: Bei welchem Ereignis handelt es sich um Terror?

      1. Der Täter fuhr mit einem Wagen in eine Menschenmenge.

      2. Der Täter fuhr mit einem Wagen in eine Menschenmenge.

      (Hinweis zur Lösung: Beim Täter aus dem 1. Beispiel handelt sich um einen Muslim, beim Täter im 2. Beispiel nicht.)
      0 2 Melden
    • Follbescheuert 21.06.2017 13:39
      Highlight «Bizzare Blüte, der Selbstkasteiung!»

      Völlig absurd. Meinst Du, das ist der Grund dafür, wenn einer sich weigert, das Sprachrohr von ein paar Demagogen und ihrem Stammtischgefolge zu sein? Wenn einer sich weigert, mit der Herde zu blöken? Ist das eine neue Verschwörungstheorie?
      0 2 Melden
    • pachnota 21.06.2017 15:26
      Highlight Nö, Follbescheuert...

      Es ist nur,... die "Herde" blöckt heute..."political correctness"!

      Du bist nicht der einzige. Es ist die neue "Zeitgeist" Hysterie.

      Eine rückständische Religion supporten, ist eben der "Herdentrieb", und natürlich, braucht es ein wenig "Mut" da abseits zu stehen und kritisch zu bleiben.

      Und sich nicht, vom populistischen Mainstream aufsaugen zu lassen.

      "rechts" ist heute, das neue "links"...
      Die "Herde", sind die "ewig gestrigen" die "reaktionären", die immer einen Schritt zu spät sind. hauptsache in der Anonymität der Masse bleiben.


      Denk mal nach..!
      0 2 Melden
    600
  • pachnota 20.06.2017 09:32
    Highlight Ich hoffe, ich bin NICHT der einzige hier, der einen Unterschied sieht, bei dieser pseudo "Terrorattacke", (die keine ist, sondern eine Einzeltat), im Vergleich zu den Terroranschlägen weltweit, die u.A. vom IS, organisiert, und mit einer religiösen Ideologie, armiert sind.

    Werden wir jetzt alle hysterisch?
    16 25 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 11:30
      Highlight Du bist so widerlich. Ist der Attentäter ein weisser Christ es ein Einzeltäter, ist es ein Moslems sind alle Moslems mitverantwortlich.
      Der Anschlag war so klar religiös wie Breivik, wie diverse Anschläge in den USA wo die Opfer Schwarze waren.
      Weisser Christ, der mit der Bibel als "Argument" mordet.
      7 9 Melden
    • separator deserta 20.06.2017 13:15
      Highlight @Fabio: Also du möchtest dies als Tat Christentum gegen Islam sehen?

      Was hast du davon? Möchtest den Religionskriege ab der Leine lassen?

      Würde mich noch zurücknehmen, denn du weisst nicht, was dies bedeutet - hast zu wenig gelesen dazu.
      6 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.06.2017 13:17
      Highlight Ach ja, Fabio?
      aus religiösen Gründen?
      Wo hast du das gelesen?
      Oder ist das wieder einmal Fabios wunderbare Weltgeschichte?
      7 5 Melden
    • pachnota 20.06.2017 13:53
      Highlight @Asmodeus
      Du bist dir schon bewusst, das du mit solchen Kommetaren, deinen Avatar, Nicolas Cage, vermutlich ziemlich beleidigst.
      3 7 Melden
    • pachnota 20.06.2017 14:18
      Highlight @Asmodeus

      ..dem ich wohl um einiges näher stehe, als du.
      ; )
      3 6 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 22:11
      Highlight @separator: Ist Textverständnis nun schon Lotterie?
      Es geht a) um das übliche Bashing: Terror durch Moslems=alle sind verantwortlich, müssen sich distanzieren, schärfere Kontrollen
      b) Anschlag durch einen Christen, ob dieser hier, oder Breivik oder alle die religiösen Fanatiker in den USA, die Schwarze abknallen weil sie was besseres finden, diese werden entschuldigt, sind Verwirrte, Einzeltäter, hat gar nichts mit der Religion zu tun.
      Wenn einer als Christ mordet wie es Breivik tat, ist ein religiöser Anschlag. Punkt.
      Es geht überhaupt nicht um einen Religionskrieg den die REchten gern hätten
      4 3 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 21.06.2017 13:17
      Highlight Was ist der Unterschied zwischen einer «Einzeltat» und einer «Einzeltat»?
      0 1 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 21.06.2017 13:18
      Highlight «Werden wir jetzt alle hysterisch?» Du, pachnota, bist es offenbar schon.
      0 1 Melden
    600
  • Lowend 20.06.2017 09:08
    Highlight Wetten, dass dieser widerliche Terroranschlag mit rechtsextremistischem und islamophoben Hintergrund sehr schnell von den Frontseiten verschwindet, wie es auch bei dem feigen Angriff auf die betenden Muslime in Zürich, oder dem rechtsextrem motivierten Mord an Jo Cox in Leeds passiert ist?
    20 17 Melden
    • pachnota 20.06.2017 13:03
      Highlight Lowend ...der IZRS sucht noch Mitglieder..!
      7 10 Melden
    • separator deserta 20.06.2017 13:10
      Highlight Wollen wir jetzt Gründe aufrechnen, die dazu führen, dass statt christlicher Vergebung nun islamische Vergeltung herrscht?

      Oh wollen wir gleich bei den demokratischen islamischen Staaten beginnen inkl. ihrem Rechts- und Wertesystem?
      6 8 Melden
    • separator deserta 20.06.2017 13:16
      Highlight Möchtest den Religionskrieg auch kultivieren wie Fabio?
      6 9 Melden
    • Lowend 20.06.2017 13:46
      Highlight Die Liste der Verbrechen, die von rechten Hassparolen aufgestachelte Menschen verübt haben, ist lang und von Breivik bis zur NSU und solchen besoffenen Trittbrettfahrern, wie vermutlich hier gibt es eine einzige fette braune Linie.

      Alle diese Verbrecher wurden durch die Hasspropaganda und die Agitation von rechtsextremen Hasspredigern zu ihren Taten verleitet.

      Wenn ich dann lese, was für vorfabrizierten Gesinnungsmüll hier einige schreiben , dann spürt man hinter jedem Wort die bewusste Absicht, Öl ins Feuer zu giessen, um Menschen so wütend machen, dass sie genau zu solchen Mördern werden.
      8 6 Melden
    • pachnota 20.06.2017 14:16
      Highlight Ach Lowend
      Wieder einmal herrlich.
      Gäbe es in der Schule ein Fach, zum Thema "hate speach" könnte man deine Comments, und zwar ausnahmslos alle, als "Anschauungsmaterial" verwenden.
      Damit die Kids lernen, was sie mal nicht werden wollen.
      6 9 Melden
    • Lowend 20.06.2017 14:52
      Highlight Herabwürdigungen, Beeidigungen und Verunglimpfungen sind das beste Zeichen, dass meine Worte treffen, weil sie zutreffen.

      Aber eben, wenn einer keine Argumente mehr hat, beginnen wie üblich die persönlichen Angriffe, aber das Ist mir langsam auch egal und das Wort lasse ich mir schon gar nicht von solchen Wichtelkommentaren nehmen.

      Ich hasse einfach die braune, demokratiefeindliche Pest, die seit einigen Jahren in der westlichen Welt wütet und wer sich da beleidigt fühlt, zeigt nur welcher Gesinnung er oder sie anhängt.
      6 8 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 22:12
      Highlight @separator Du entpuppst dich als einer der zu PAchnota passt. Was ihm nicht passt, dreht er im Mund um ....
      5 3 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 21.06.2017 13:19
      Highlight Nein, ich wette nicht dagegen. Du gewinnst sowieso.
      1 0 Melden
    • Follbescheuert 21.06.2017 13:22
      Highlight @pachnota

      «Hate speach» Lowend anzudichten, ist lächerlich, wenn man Deine Kommentar liest. Und auch dieser gehört in diese Kategorie. Sorry, ist einfach peinlich.
      1 1 Melden
    • Lowend 21.06.2017 17:13
      Highlight Lieber Follbescheuert, was sie eindeutig nicht sind, aber diese Unart, kritischen Kommentatoren etwas anzudichten hat leider System und zeugt davon, dass hier seit einiger Zeit echte Profis am schreiben sind, die ihr Handwerk in einer dafür bekannten rechten Werbeagentur gelernt haben.

      Es geht bei diesen Verunglimpfungskommentaren nur darum, den Schreibenden persönlich unglaubwürdig und damit mundtot zu machen.

      Kann jedem passieren, der der braunen Pest Paroli bietet, aber zum Glück gibt es bei Watson noch sehr viele wie Sie, die nicht auf solche üblen Propagandatricks hereinfallen! Danke!
      1 3 Melden
    600
  • separator deserta 20.06.2017 08:28
    Highlight Nargess Eskandari-Grünberg, Bündnis90/Die Grünen, Antwort auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen von 50 Anwohnern. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13. November 2007). Augenzeugen sagten, es hieß wörtlich „…dann wandern Sie aus!“

    „Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“
    10 12 Melden
    • Asmodeus 20.06.2017 11:53
      Highlight Und was hat das mit dem Mord und dem versuchten Mord mehrerer Personen zu tun?
      5 4 Melden
    • Benot 20.06.2017 12:22
      Highlight Stimmt doch.
      Da kann man ja ins Ossiland ziehen, wo man kaum je einem Immigranten begegnet.
      Und obendrauf lebt man dort unter gleichgesinnten in akuter Panik vor Überfremdung und Islamisierung des Abendlandes. Ist doch schön.
      Ab nach Ossilandia!
      6 3 Melden
    • pachnota 20.06.2017 13:07
      Highlight Umglaubliches Zitat!
      Schlimmer arroganter Satz!
      So viel zu Thema, "Linkes Verständnis der Intergrationspoblemen"

      Die eigene Bevolkerung zählt nix.
      5 8 Melden
    • separator deserta 20.06.2017 13:08
      Highlight @Asmodeus: Leuchtet nicht ein?

      Immigration und Verdrängung einer Kultur ohne Rücksicht auf Verluste?

      Ist euch nicht klar, was der Preis ist? Seid ihr ernsthaft davon ausgegangen, wir werden das erste Paradebeispiel wo Multikulti möglich ist?

      Ach nee, mich stimmen die Opfer eurer "Versuche" einfach nur traurig.
      4 8 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 22:14
      Highlight @separataor: Multikulti existiert in Europa seit jeher. Es gab NIE in Europa eine "reinrassige" oder "arische" Bevölkerung. DIe MEnschen lebten mit verschiedenen Religionen und Sprachen in zusammengeerbten Staaten.
      Der NAtionalstaat ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Auch die ethischen Säuberungen und neue Grenzziehungen brachten keine einfältigen Staaten.
      5 4 Melden
    • Follbescheuert 21.06.2017 13:25
      Highlight Wie oft habe ich diesen Satz vom Auswandern schon von Rechten gelesen oder gehört, natürlich nicht wenn es um Migration oder Flüchtlinge ging, aber immer dann, wenn es denen gerade in den Kram passte.
      1 1 Melden
    • Follbescheuert 21.06.2017 13:26
      Highlight Multikulti gibt es eigentlich nicht, es gibt nur die Rechtsnationalen und die anderen.
      1 1 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 21.06.2017 13:32
      Highlight Auch wenn Multikulturalismus seit jeher existiert, hindert das gewisse Kreise nicht, diesen zu bekämpfen und vom reinen autochthonen Nationalstaat zu träumen, in dem alle gleich sprechen, gleich aussehen, gleich glauben und gleich denken. Aus Angst? Dummheit?
      1 2 Melden
    600

Markus Notter über Rassisten, Opfer und Migranten: «Fakten sind die beste Waffe»

Markus Notter setzt sich für Minderheiten ein und will dabei auch die Politik stärker in die Pflicht nehmen.

Der Dietiker Jurist Markus Notter (56) mit der beeindruckenden politischen Karriere (alt Kantonsrat, alt Stadtpräsident von Dietikon, alt Regierungsrat) amtet seit 2012 als Präsident der GMS Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz. Notter, der der SP angehört, ist davon überzeugt, «dass es sich in Frieden und Freiheit nur leben lässt, wenn die Rechte von Minderheiten respektiert und geschützt werden.» Anlässlich der kürzlich erfolgten Veröffentlichung des Rassismusberichts 2016 …

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