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Oppositionsarbeit: Tränengas im Parlament von Pristina.
Bild: VALDRIN XHEMAJ/EPA/KEYSTONE

Kosovo – ein Land in den Händen der Clans

Die Regierung lässt Abgeordnete verhaften, die Opposition blockiert seit Monaten die Parlamentsarbeit: Das Kosovo ist von einem funktionierenden Staat weit entfernt. Die EU ist daran nicht schuldlos.

17.12.15, 21:54 18.12.15, 08:19

Keno Verseck

Ein Artikel von

Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng wie nie zuvor – die Abgeordneten werden akribisch durchsucht, bevor sie den Plenarsaal betreten. Doch es hilft nichts. Kaum hat die Sitzung begonnen, wirft jemand eine Tränengaspatrone. Bald ist der Saal voller Nebelschwaden und die Debatte vorzeitig beendet.

Szenen aus Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, vom Montag dieser Woche  – Szenen vom politischen Chaos im Land, das seit drei Monaten andauert. Immer wieder legt die Opposition die Parlamentsarbeit lahm, mit Eierwürfen, Pfeifkonzerten und Tränengasattacken. Sie will verhindern, dass die Regierungsmehrheit zwei wichtige Abkommen verabschiedet: eines über mehr Rechte für die serbische Minderheit im Kosovo, eines zur Klärung des Grenzverlaufs mit dem Nachbarland Montenegro.

Inzwischen ist die Lage eskaliert: Die Regierung liess insgesamt 13 Parlamentarier verhaften, allein zu Wochenanfang sechs - obwohl sie eigentlich Immunität geniessen. Damit sitzt nun mehr als ein Drittel der kosovarischen Parlamentsopposition in Haft.

Bereits Ende November wurde während eines ausserordentlich gewalttätigen Polizeieinsatzes unter anderem Albin Kurti verhaftet, ein vielgeachteter ehemaliger Bürgerrechtler, heute Führer der wichtigsten Oppositionspartei des Landes, «Vetevendosje» (Selbstbestimmung). Während kosovarische Bürgerrechtsorganisationen die Verhaftungen und die überzogene Polizeigewalt kritisieren, verteidigt die Regierung ihr Vorgehen: Sie könne nicht zulassen, dass die Opposition die Legislative gewaltsam blockiere.

«Die Elite versteht das Konzept von Transparenz nicht»

Die Auseinandersetzungen begannen, nachdem die Regierungen Kosovos und Serbiens sich Ende August in Brüssel auf Druck der EU über die beiden strittigen Abkommen geeinigt hatten. Dabei ist vor allem das Abkommen über den sogenannten Verband der mehrheitlich serbischen Gemeinden im Kosovo umstritten. Dieser Verband soll laut dem vagen Text des Rahmenabkommens ein eigenes Statut mit zahlreichen Vollmachten erhalten. Ob die Einzelheiten geheim gehalten werden oder es noch gar keinen konkreten Statutenentwurf gibt, ist bisher unklar. Erst einmal wird nun voraussichtlich nächste Woche das kosovarische Verfassungsgericht über die Rechtmässigkeit des Rahmenabkommens entscheiden.

Nicht zuletzt die unklaren Details dieses Abkommens fachten die Proteste der Opposition an. Verständlich, sagt Luan Shllaku, der Direktor der Kosovo Foundation of Open Society (KFOS) - er kritisiert sowohl die Regierung seines Landes als auch die EU für ihre Intransparenz: «Alle Verhandlungen um die beiden Abkommen fanden, wie in so vielen Fällen, unter völligem Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Mehr noch: Die politische Elite Kosovos versteht das Konzept von Transparenz grundsätzlich nicht.»

Doch die beiden strittigen Abkommen sind nur der aktuelle Auslöser der politischen Blockade im Land. Im Hintergrund geht es nach Ansicht vieler Beobachter um Machtkämpfe der verschiedenen Parteien im Kosovo. «Es ist ein Machtkampf im Rahmen unserer äusserst schwierigen Staatsbildung», sagt Naim Rashiti, Politikanalyst von der kosovarischen «Balkans Policy Research Group». «Diese Staatsbildung krankt an schwachen Institutionen, Korruption und mangelnder Rechtsstaatlichkeit. Sie bedürfte einer verantwortlichen politischen Klasse, aber die haben wir nicht.»

Erst im vergangenen Jahr hatte es nach vorgezogenen Neuwahlen fast sechs Monate lang Streitigkeiten um die Verteilung von Posten zwischen den einzelnen Parteien gegeben. Erst unter dem Druck der USA und der EU kam im November 2014 eine Koalitionsregierung der beiden grössten Parlamentsparteien zustande, der «Demokratischen Partei des Kosovo» (PDK) und der «Demokratischen Liga des Kosovo» (LDK), deren Vorsitzender Isa Mustafa Regierungschef wurde.

«Bisher war die EU nicht besonders hilfreich»

Zwei Parteien, die AAK (Allianz für die Zukunft Kosovos) und Nisma (Initiative), deren Führer zuvor in verschiedenen Schlüsselpositionen mitregiert hatten, blieben draussen. Der AAK-Chef Ramush Haradinaj und sein Kollege Fatmir Limaj von Nisma führen heute neben der vergleichsweise glaubwürdigen Oppositionspartei Vetevendosje die Proteste mit an. Beide gelten als korrupt und sind, ebenso wie der amtierende Aussenminister Hashim Thaci, schwerer Kriegsverbrechen verdächtig.

Daran, dass sechzehn Jahre nach dem Kosovo-Krieg und sieben Jahre nach der Unabhängigkeit des Kosovo obskure Politclans herrschen, trägt nach Ansicht vieler kosovarischer Beobachter auch die internationale Gemeinschaft eine Mitschuld. Der Publizist Fatmir Sheholli erinnert an das Versagen internationaler Kosovo-Missionen wie Unmik und Eulex beim Aufbau eines Rechtsstaates. Gegen hochrangiges Personal der EU-Mission Eulex etwa erhob letztes Jahr eine später suspendierte Mitarbeiterin schwere Korruptionsvorwürfe. «Solche Fälle haben die internationalen Missionen in den Augen unserer Bürger unglaubwürdig gemacht», so Sheholli.

Auch Naim Rashiti von der «Balkans Policy Research Group» glaubt, dass die internationale Gemeinschaft und besonders die EU ihre Politik im Kosovo grundlegend ändern müssten, um ihre erklärten Ziele im Land zu erreichen - Demokratisierung, Rechtsstaatlichkeit und europäische Integration.

«Bisher war die EU nicht besonders hilfreich», so Rashiti. «Sie hat vor allem dem derzeitigen Establishment geholfen, an der Macht zu bleiben.»

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  • Amanaparts 18.12.2015 07:43
    Highlight Immer wen über den Kosovo berichtet wird, tun mir Israelis und Palästinenser unendlich leid. Die sind es sich ja schon länger gewohnt, dass irgendwelche Menschen ohne das nötige Wissen einfach mal darauf los kommentieren. Gewisse Menschen halten solche Konflikte wohl für Pausenhof Schlägereien und man könnte alles ganz einfach Lösen...

    wenn doch einfach mal jemand... es wurde doch so viel investiert... wieso können diese Menschen nicht einfach...

    Wuuuusaaa. Liebes Palestina und Israel, ich erkläre hiermit, nie wieder in einem Artikel über euch irgend etwas zu kommentieren. Sorry für allles!
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  • Rampart 18.12.2015 01:04
    Highlight Die EU war nicht hilfreich? 16 Jahre und X Milliarden (CH ca. 44 Millionen pro Jahr, DE insgesamt bisher ca. 18 Milliarden, verlässliche Zahlen gibt es leider nicht) später kommt diese Erkenntnis aber reichlich spät. Kommt mir vor wie ein Student, dessen Studium von seinen Eltern und dem Staat finanziert wurden, den Abschluss nicht schafft und danach klagt, dass er von niemandem unterstützt wurde.
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  • Lukki95 18.12.2015 00:38
    Highlight Ich bin kein Fan von den Aktionen der Opposition, welche Tränengas ins Parlament werfen. Aber was hat sich eigentlich die EU bei dem Abkommen für die serbischen Kommunen überlegt? Wieso soll Serbien die Profite vom Minenwerk in Mitrovica oder vom Wasserlieferantsn in Kllokot kriegen? Wird da nicht wieder ein Graben zwischen Serben und Albanern geöffnet? Wäre eine Integration der serbischen Minderheit nid vielversprechender? Die EU hat versagt und "zwingt" den Kosovo Schritte zurückzugehen. Während sich der serbische Premier Provokationen nicht verkneifen kann..
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    • Milsen Plasen 04.01.2016 14:38
      Highlight @Amanaparts: Folgende Aussage von Ihnen ist schlichtweg falsch (entweder weil Sie es nicht besser wissen oder absichtlich die Wahrheit verfälschen): "Kosovo war eine Republik und wurde zur Provinz mit teilweise Autonomie degradiert." Kosovo war nie eine Republik, sondern eine autonome Provinz seit 1974 innerhalb der soz. Republik Serbien. Das schleckt keine Geiss weg. Der Vergleich mit Montenegro hinkt insofern, als es sich hierbei um eine Republik handelte. Dennoch gebe ich Ihnen recht vom Grundsatz her. Gemäss Verfassung der SRFJ waren alle Sezessionen zwischen 90-00 widerrechtlich.
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  • Amanaparts 17.12.2015 23:15
    Highlight Der Kosovo ist ein Beispiel der unvollendeten int. Politik. Obwohl befreit, noch nicht vollständig anerkannt. Serbien nutzt jede Gelegenheit die Stabilität im Land zu sabotieren und erhält durch Russland tatsächlich auch die Möglichkeiten dazu. Durch diese Geiselhaft verbleibt Kosovo im Status Quo. Dadurch bleiben Investoren fern, was zu einer schlechten Wirtschaft führt. Fehlender Wohlstand und Perspektiven verhelfen früheren Militärführern an der Macht zu bleiben und echte Reformen sind kaum möglich. Die EU versucht nun Serbien wie einen tollwütigen Hund mit der Mitgliedschaft wegzulocken.
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    • Dä Brändon 17.12.2015 23:51
      Highlight Du kennst meine Meinung dazu. Nicht die anderen sind schuld an der Misere, sondern Kosovo selbst. Nach dem Sturz von Milosevic hat Serbien mit Djindic alles unternommen das alle die gleichen Rechte bekommen, sogar eine weitgehende Autonomie war im Gespräch. Die Nationalisten im Kosovo wollten aber alles, gesteuert durch die Mafia die unter anderem Lobbyisten in Washington bezahlten um die Unabhängigkeit zu erlangen und so an die Macht zu kommen. Ich wünschte mir die Albaner würden mal aufwachen und nicht immer die Schuld den anderen geben.
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    • Amanaparts 18.12.2015 07:37
      Highlight Du erwähnst immer Djindic und Autonomie. Wo ist den Djindic heute und seine Versprechen? Autonomie war übrigens der Grund für den Krieg. Kosovo war eine Republik und wurde zur Provinz mit teilweise Autonomie degradiert. Dies hat zu einem Apartheidssystem geführt, was sich die Leute nicht mehr gefallen lassen wollten. Ich habe das erlebt. Nichts schönes sage ich dir. Wieso sollte man also wieder zur Autonomie zurückwollen? Montenegro hat auch Einseitig die Unabhängigkeit erklärt und da gab es keine Probleme. Nach gleichem Prinzip wie im Kosovo übrigens. Nur Montenegro hat abgestimmt.
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    • Dä Brändon 18.12.2015 10:03
      Highlight Vermutlich weil er tot ist, anscheinend kennst Du dich doch nicht so gut aus oder Dich interessiert nur was die Kosovo-Albaner wollen. Ich beschäftige seit vielen Jahren mit dem Balkan, angefangen vor knapp 25 Jahren in der Schule. Du glaubst in Montenegro gibt es keine Probleme? Ein Machthaber seit 1997, verwickelt in Drogen und Zigarettenschmuggel, ähnlich wie auf dem Kosovo. Letzten Monat in der NATO aufgenommen trotz einem Diktator der Jahrelang in verschiedenen Länder zur Verhaftung ausgeschrieben war. Jetzt erzähle mir nicht die USA und EU führen keine dreckige Politik.
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    • Dä Brändon 18.12.2015 10:12
      Highlight Kosovo ist der Spielplatz von Drogenbossen und Menschenhändler und NUR die Bevölkerung kann das ändern, aber das geht ja kaum, denn wöchentlich verlassen über 1000 das Land und machen sich mit einem gefälschten syrischen Pass Richtung Europa. Übrigens erlebt Kosovo Heute einen grösseren Exodus als noch vor dem Krieg unter der serbischen Führung. Also erzähle mir nicht wie andere Länder die Entwicklunghilfe für den Kosovo sabotieren. Weisst Du überhaupt wieviele EU-Gelder schon nach Kosovo geflossen sind? Glaubst Du die Serben haben es an der Grenze geklaut? Was wurde aus dem Geld gemacht?
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    • Amanaparts 18.12.2015 10:27
      Highlight Genau das ist mein Punkt. Djindic ist tot. Von Serben getötet, weil er Reformen wollte und Kriegsverbrecher ausliefern wollte. Sein Werk wurde auch nicht weitergeführt. Vucic, Dacic und Nikolic sind frühere Protegées von Milosevic und haben in allen Kriegen massgeblich zur Eskalation beigetragen. Als hätte nach dem Tod von Adolf Hitler, Himmler, Goebbels und Göring die Landesführung übernommen. Überleg mal, wie kann Milosevic angeklagt werden und seine Exekutive nicht?! Das geht gar nicht.

      Klar ist Geld geflossen und klar hat Kosovo Probleme, niemand behauptet etwas anderes.
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    • Amanaparts 18.12.2015 10:32
      Highlight Ich behaupte auch nicht, dass es keine Korruption gibt, wir müssen da nichts schön reden. Mir geht es lediglich darum, dass das Problem wesentlich komplexer ist, als das du es hier darstellst. Alleinige Schuld bei einem Kriegs- und Kriesengebeutelten Volk zu suchen ist total unverhältnismäßig und wiederspiegelt auf keinen Fall die aktuellen Geschehnisse. Aufbauhilfe und Investitionen sind übrigens auch nicht das Gleiche.

      Die Machtstellung in Montenegro kann ich nicht beurteilen, dafür interessieren die mich zu wenig.
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    • Dä Brändon 18.12.2015 10:40
      Highlight Wärend seiner Amtszeit waren die Kosovo-Albaner nicht bereit Kompromisse einzugehen, das Ziel war immer, Unabhängikeit! Übrigens wurde er von der serbischen Mafia getötet weil er ihnen an den Kragen wollte. Im Artikel geht's nicht um Serbiens Politik, zwar bemühen sie sich und machen Fortschritte aber sie sind immernoch weit davon entfernt ein funktionierender Staat zu werden. Es geht hier aber um den Kosovo und Deine ständige Darstellung von "wir sind unschuldig und Opfer von schlechter EU Politik". Solange es dem Kosovo schlecht geht sind in Deinen Augen vermutlich immer die Anderen schuld.
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    • Amanaparts 18.12.2015 10:42
      Highlight ...übrigens. Ich kenne mich mit der Situation im Kosovo leider besser aus, als ich mich erinnern möchte. Sei froh, beschäftigst du dich nur mit dem Kosovo. Ich bin mit Yugoslavien und allem was danach passiert ist aufgewachsen.
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    • Amanaparts 18.12.2015 10:53
      Highlight Was auch völlig richtig war. Damals wie heute. Nur die Unabhängigkeit kommt in Frage und darüber darf es keine Kompromisse gehen. Das wäre auch völlig utopisch.

      Die aktuellen Proteste von VV sind wichtig, weil die Zajednica einen Angriff auf die Unabhängigkeit und Integrität vom Staatsgebiet darstellt und man ein zweites Bosnien verhindern möchte. Der Vertrag wurde von inkompetenten Politikern (Kosvo + EU), unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ausgehandelt und darf auch keinen Fall so angenommen werden.
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    • Dä Brändon 18.12.2015 11:01
      Highlight Ich interessiere mich Allgemein für den Balkan, ich finde auch die bulgarische und die rumänische Geschichte hochinteressant. Vorallem aber die Zeit Titos! Man kann sich kaum vorstellen das dieses Land damals zu den einflussreichsten weltweit gehörte. Wenn ich nur an die Beerdigung von Tito denke stellen sich mir die Haare auf, da waren die Trauerfeier von Lady Di und Nelson Mandela im Vergleich kleine Veranstaltungen.
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    • Dä Brändon 18.12.2015 11:08
      Highlight Ist das nicht kontrovers? Wurde nicht Serbiens Integrität bei der einseitigen Unabhängikeitserklärung verletzt?
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    • Lukki95 18.12.2015 12:19
      Highlight Amanaparts Sie erklären die Situation im Kosovo am besten und ich finde es schade, dass einige noch weiter von der Milosevic-Propaganda weiterleben und diese noch glauben. Vucic selbst sagte im Milosevic-Regime, dass sie für einen Serben 100 Moslems töten werden. @DäBrandon eine Unabhängigkeit des Kosovo war unvermeidbar nach dem Krieg. Eigentlich eine Gegenfrage: Wäre Serbien bereit das gleiche für die albanischen Komunen in Serbien zu machen? Oder Mazedonien?
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    • Dä Brändon 18.12.2015 12:56
      Highlight Woher soll ich das wissen ob sie bereit wären oder nicht. In diesem Artikel geht es um Kosovo, es ist erstaunlich wie ihr immer wieder versucht die Schuld bei den anderen zu finden. Hät kei Wert!
      16 1 Melden
    • Amanaparts 18.12.2015 13:48
      Highlight Einseitige Unabhängigkeitserklärung? Was interessiert es die Eidgenossen, was die Habsburger denken.
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  • Raphie 17.12.2015 22:55
    Highlight Wie kann der saat funktionieren wenn ja alle in der schweiz sind?
    105 24 Melden
    • sägsali 17.12.2015 23:55
      Highlight Genau!
      Und immer sind die anderen Schuld. Eigene Fehler will man nicht einsehen.
      75 13 Melden
    • Amanaparts 18.12.2015 10:38
      Highlight Ich weiss nicht. Saat braucht normalerweise viel Wasser und Sonne. Die Erde ist natürlich auch wichtig, damit genügen Nährstoffe vorhanden sind. Ich empfehle nur natürlichen Dünger, ist etwas aufwändiger, aber das Resultat entschädigt für alles.
      9 21 Melden
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  • Hussain Bolt 17.12.2015 22:31
    Highlight Der Staat Kosovo ist so oder so zum Scheitern verurteilt, es sind Kriegsverbrecher an der Macht, die Kriegsverbrecher sind auch in der Opposition, es ist ein Kampf der Clans innerhalb der Ex-UÇK Kämpfer! Die VV hat sich übrigens Ebenfalls mit Verbrechern verbündet, nämlich mit Ramush! Es wird erst Stabilität herrschen wenn der Kosovo ihre UÇK Verbrecher Ausliefert!
    91 16 Melden
    • Amanaparts 18.12.2015 08:06
      Highlight Ausliefert? An wen? Es wurde alles und jeder ausgeliefert, der vom ICTY gesucht wurde. Was du meinst ist wohl eher, dass man gewisse Leute nicht mehr wählen sollte. Dann hast du nämlich recht.
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    • Dä Brändon 18.12.2015 10:30
      Highlight Was ist den mit Ramush Haradinaj? Glaubst Du er ist unschuldig? Von 10 Zeugen lebt Heute nur noch einer und das unter strengster Überwachung. Man tötet 9 Zeugen, wird freigesprochen aus Mangel an Beweisen, kehrt zurück in die Heimat und wird für seine Verbrechen gefeiert. Come on!
      28 1 Melden
    • Amanaparts 18.12.2015 11:11
      Highlight Glaub mir, ich will diese ungebildete Kriegs Urgesteine auch nicht. Ich denke man hat ihnen vieles zu verdanken, aber nicht so viel, dass man über Kriegsverbrechen hinweg sehen sollte.

      Das Problem ist aber, dass je mehr der Kosovo isoliert wird, desto mehr Zulauf bekommen die. Kosovo hat aktuell 3 Feinde.

      1. Serbien
      2. Korrupte / inkompetente Politiker (national und int.)
      3. Muslimische Extremisten

      in der Reihenfolge. Ein Problem löst das Andere.
      2 17 Melden
    • Hussain Bolt 18.12.2015 11:58
      Highlight Die Unabhängigkeit und der Wachsende Einfluss der Albaner die nur feinde im Balkan haben und für die kein Europäer Sympathisiert ist ein Sicherheitsproblem in Europa.
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    • Dä Brändon 18.12.2015 12:20
      Highlight Serbien an erster Stelle zu setzen outet dich in meinen Augen als Nationalisten, finde das echt happig! Ich glaube wir wissen alle das der grösste Feind Kosovos die Politiker und ihre Radikalen sind. Finde deine Einstellung echt krass, was auch immer passiert alles den Serben in die Schuhe schieben.
      16 3 Melden
    • Amanaparts 18.12.2015 13:35
      Highlight Nur weil dir die Reihenfolge nicht passt, heisst das noch lange nicht, dass ich ein Nationalist bin oder dass diese Liste nicht stimmt. Du hast bisher auch keine Anzeichen von neutraler Beobachtung gezeigt, wenn ich das mal so feststellen darf. Auch stimmt es nicht, dass ich alles den Serben in die Schuhe schiebe, ich mache die Serben aber tatsächlich für vieles Verantworlich wofür sie bis heute nicht das kleinste bisschen Verantwortung übernommen haben.

      Ich weiss nicht wie du das siehst, aber findest du 4 Kriege mit +250k Toten in zwei Jahrzehnten nicht doch ein bisschen entlarfend?
      2 14 Melden
    • Dä Brändon 18.12.2015 13:55
      Highlight Nein, aber ich habe Dich entlarvt, mit dieser Aussage hast Du genau das unterstrichen was ich geschrieben habe. Im jugoslawischen kämpften verschiedene Volksgruppen in einzelnen Republiken untereinander. Weder Kroatien, Slowenien noch Serbien haben je eine andere Republik angegriffen. Es war ein Stellvertreter Krieg von allen Seiten. Kriegsverbrecher gab es auch bei allen. In Bosnien die Mudschaheddins in Kroatien die Ustaschas und in Serbien die Tschetniks. Das Du aber alle Kriege einem in die Schuhe schiebst outet dich definitiv als Serbenhasser!
      14 2 Melden
    • Amanaparts 18.12.2015 14:36
      Highlight Hoppla, jetzt aber. Ustasa? Mudschaheddin? So ein Themen wirrwarr habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Lange Rede kurzer Sinn, deine letzte Aussage ist falsch. Setz dich dazu aber mal mit einem Slovenen, Kroaten oder Bosnier deines Vertrauens zusammen.

      Ich bin kein Serbenhasser, ich hatte schon immer das Glück viele tolle Serben kennen zu dürfen. Wenn du wirklich was über den Balkan lernen willst, vor allem bezüglich der jüngsten Geschichte, empfehle ich alles von Natasha Kandic und dem Amt für Menschenrechte in Beograd, Serbien.

      http://www.hlc-rdc.org/?lang=de
      2 6 Melden
    • Dä Brändon 18.12.2015 14:52
      Highlight wieso nicht, werde ich machen...
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    • Amanaparts 18.12.2015 15:24
      Highlight cool. Du kannst mich nennen wie du willst aber eines kann ich dir versichern. Ich bin weder besonders nationalistisch noch besonders gläubig. Ausser es geht um Menschenrechte und da halte ich mich vor allem an Leute die Ihr Leben riskieren, weil sie ihren eigenen Leuten die Stirn bieten.

      Menschen wie Natasha Kandic, Sandra Orlovic, Jeta und Arban Xharra. Auch zu Empfehlen ist www.balkaninsight.com. Aktuell die einzige Unabhängige News Seite im Balkan. Geführt von Unabhängigen Journalisten aus allen Balkan Ländern. Einzigartig! Check it out.
      3 6 Melden
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