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Al Gore bei der Premiere seines neuen Films. Bild: Grant Pollard/Invision/AP/Invision

Klima-Kämpfer Al Gore ist zurück – und könnte helfen, Trumps Aufstieg zu verstehen

Al Gores neuer Film «Immer noch eine unbequeme Wahrheit» zeigt ihn wieder als leidenschaftlichen Klimaaktivisten. Dabei ist er viel mehr: nämlich eine Schlüsselfigur, um den Aufstieg Donald Trumps zu verstehen.

07.09.17, 21:19 08.09.17, 11:56

Hannah Pilarczyk

Ein Artikel von

«Hysterisch», «Unsinn», «Jetzt verliert Al Gore auch noch den Rückhalt der Wissenschaft», schliesslich ein Vergleich mit Joseph Goebbels: Mit diesen Zitaten aus US-Medien, von Fox News und Glenn Becks Radiosendung, beginnt Al Gores neuer Film «Immer noch eine unbequeme Wahrheit».

Die Zitate sind nicht neu, nicht aus dem vor Kurzem ausgerufenen postfaktischen Zeitalter, sondern schon Jahre alt: Seitdem sich Al Gore für den Klimaschutz einsetzt, steht er unter Beschuss, und das, obwohl er die überwältigende Mehrheit der Klimaforschung hinter sich hat. Dass wir erst seit knapp anderthalb Jahr über «fake news» diskutieren, erscheint in diesem Lichte selber als, nun ja, fake news.

«Unprecedented», noch nie da gewesen, heisst es oft, wenn es um Donald Trump geht. Doch je eingehender man sich mit Al Gore, seinem neuen Film und seiner Karriere erst als Politiker, dann als Klimaaktivist beschäftigt, desto ahistorischer erscheint dieses Urteil. Und desto mehr wird Gore zu einer Schlüsselfigur, um zu verstehen, warum es um das politische System in den USA so bestellt ist, wie es 2017 eben bestellt ist.

Auf dem Marktplatz der Ideen

Im Mai sitzt Gore im Majestic Hotel an der Croisette in Cannes. Er ist zu den Filmfestspielen gekommen, um «Immer noch eine unbequeme Wahrheit» (Kinostart Deutschschweiz: 12. Oktober) zu präsentieren. Politiker, auch ehemalige, zeigen sich in Cannes äusserst selten, der rote Teppich ist hier für Nicole Kidman und Vanessa Paradis reserviert. Dennoch könnte es für Gore kaum ein passenderes Umfeld geben, schliesslich wurde der 69-Jährige erst durch einen Film zur globalen Ikone der Klimabewegung.

Al Gore mit Elisabeth Keadle. Bild: AP/AP

«Eine unbequeme Wahrheit» gewann 2007 den Dokumentarfilm-Oscar, im selben Jahr wurde Gore zusammen mit dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. «Für Ihre Bemühungen zum Aufbau und der Verbreitung von mehr Wissen über den vom Menschen verursachten Klimawandel», so die Begründung.

Wissen zu verbreiten, den Menschen Argumente für Klimaschutz an die Hand zu geben, ist noch immer Gores grosse Mission. Auf die Frage des «Time»-Magazins, was der oder die Einzelne konkret für den Klimaschutz tun könnte, antwortete er kürzlich: «Erstens: sich über das Thema kundig machen. Zweitens: die Debatte ums Klima gewinnen.»

Al Gore wirbt für seinen Film auf Twitter.

Die Antwort legt eine von Gores wichtigsten Überzeugungen offen: dass es das eine bessere Argument gibt, mit dem man sich in einer Diskussion durchsetzen und sein Gegenüber überzeugen kann. Es ist das Ideal der liberalen Demokratie Habermas'scher Prägung, der Marktplatz der Ideen, an dem jeder mit denselben Chancen teilhaben kann. Gore liegt dieses Ideal so sehr am Herzen, dass er zu dessen Verteidigung ein ganzes Buch geschrieben hat. Es ist bereits 2007 erschienen und trägt einen Titel, der einem zehn Jahre später die Ohren klingen lässt: «The Assault on Reason» – deutscher Titel: «Angriff auf die Vernunft»*.

Gores zentrale These aus dem Buch ist, dass Kommunikationstechnologien und politische Kultur unmittelbar zusammenhängen. Den Anfang habe die Erfindung des Buchdrucks markiert. Informationen seien nun nicht mehr nur Eliten zugänglich gewesen. «Damit ging die Wiederbelebung des alten griechischen Traums von der demokratischen Selbstregierung einher, und in der Folge entstand eine mediale Öffentlichkeit, zu der jeder Zugang hatte und sich sowohl Informationen holen als auch welche beisteuern konnte», so Gore.

Dass zum Ende des 20. Jahrhunderts das Fernsehen zur dominanten Informationsquelle aufsteigt, markiert für Gore einen schwerwiegenden Bruch: «Gatekeeper konnten nun kontrollieren, wer Zugang zur medialen Öffentlichkeit hatte, und nur Menschen mit sehr viel Geld konnten diesen Zugang erlangen. Dadurch wurden Bürger zu Zuschauern – was wiederum die Lebendigkeit unserer Demokratie massiv schwächte.»

«Doch bei all den Problemen, die Echokammern und fake news mit sich bringen, birgt die Digitalisierung das Potenzial, dass sich die Menschen wieder verstärkt in öffentliche Diskussionen einbringen. Mit der Zeit werden wir einige Autokorrekturen erleben.»

Al Gore

Zusätzlich habe Ronald Reagan als Präsident die Deregulierung der Medien vorangetrieben: «Die Folgen waren [der ultrakonservative Radiomoderator] Rush Limbaugh und ein Jahrzehnt später Fox News und mit ihnen die Wende weg von den Fakten verpflichteter Berichterstattung hin zu ideologisch motivierten Erzählungen.»

Keine Anekdoten

Auch im neuen Zeitalter von Internet und sozialen Medien würden diese Missstände nachwirken – und neue hinzukommen: «Doch bei all den Problemen, die Echokammern und fake news mit sich bringen, birgt die Digitalisierung das Potenzial, dass sich die Menschen wieder verstärkt in öffentliche Diskussionen einbringen. Mit der Zeit werden wir einige Autokorrekturen erleben.»

Gore nimmt sich für diese Erklärungen Zeit. Im Gegensatz zu dem Bild, was seine beiden Filme von ihm zeichnen, holt er im persönlichen Gespräch gern aus. Im neuen Film scheint diese Beharrlichkeit in einer Szene durch, als Gore vor einem Ausschuss des US-Abgeordnetenhauses Auskunft über den Klimawandel geben soll.

Der republikanische Abgeordnete James Inhofe fällt ihm ins Wort, noch bevor Gore halbwegs auf dessen eigene Frage antworten kann. Die Vorsitzende des Ausschusses weist Inhofe zurecht und bittet Gore darum, in Ruhe zu antworten. Doch statt seine Ausführungen fortzusetzen, hält Gore lange inne und sagt schliesslich in Richtung Inhofe: «Ich wünschte, wir könnten uns einfach zusammensetzen, ohne Kameras und all das, und ich könnte Ihnen erklären, warum mir dieses Thema so sehr am Herzen liegt.»

Substanz statt Politik

Tony Coelho, der Leiter von Gores Präsidentschaftskampagne, hat über seinen ehemaligen Chef gesagt: «Al Gore wollte schon immer lieber als Person mit Substanz denn als politische Person akzeptiert werden.» In «Angriff auf die Vernunft» beschreibt Gore, wie sehr er besorgt war, als ihm ein Mitarbeiter 1984 eine Strategie für seinen Wahlkampf für den US-Senat darlegte: Wenn Gore diese bestimmte Werbung in diesem bestimmten Umfang schalten und sein Konkurrent so reagieren würde, wie es Gores Team antizipierte, und sie entsprechend neue Werbung schalteten, würden seine Umfragewerte um 8.5 Prozentpunkte ansteigen.

Gore gab grünes Licht für die Strategie – und lag drei Wochen später exakt 8.5 Punkte vorn. «Obwohl ich mich darüber natürlich freute, hatte ich das Gefühl, dass sich hier etwas Beunruhigendes über unsere Demokratie offenbart hatte.»

Al Gore mit den Clintons in Washington, 2001. Bild: AP

Dieses Unbehagen scheint Gore nie verlassen zu haben. Wegbegleiter aus seiner Zeit in Washington erinnern sich, dass er oftmals mit den politischen Mechanismen haderte. «Hier haben wir es mit einem Mann zu tun, der es als Präsidentschaftskandidat kaum schaffte, Leute um eine Spende von einem Dollar zu bitten, geschweige denn sie zu bedrängen», schrieb die «New York Times» 2007, als Gore gerade dabei war, Pop- und Filmstars als Unterstützer für seine NGO Alliance for Climate Protection zu gewinnen, und zitierte einen alten Mitstreiter: «Ein totaler Verhaltenswandel, es war ein Schock.»

Nicht rechtzeitig gekämpft

Auch inhaltlich zeigte sich Gore mitunter durchsetzungsschwach. «Al Gore konnte sich 1999 noch nicht einmal dazu durchdringen zu kritisieren, dass in den Schulen von Kansas Kreationismus gleichberechtigt neben Evolutionslehre gelehrt wurde», schrieb Michael Tomasky 2007 in der «New York Review of Books». Selbst als falsche Gerüchte über ihn in den Medien zu kursieren begannen, habe sich Gore nicht mit der nötigen Vehemenz gewehrt und den Gerüchten ein Ende gesetzt. Als die Grenzen zwischen Fakten und alternativen Fakten durchlässig wurden, gehörte demnach auch Gore zu denen, die dies nicht rechtzeitig erkannten und bekämpften.

Womöglich ist es deshalb auch kein Zufall, dass Gore von den Entwicklungen, die er kritisiert, letztlich selbst profitierte: Er, der so sehr gegen die Verflachung des öffentlichen Diskurses ankämpft, fand erst in dem Moment wirklich Gehör, als er aus der Politik ausstieg, sich mit Promis anfreundete und einen Film drehte. Währenddessen setzten andere die Erkenntnisse um, dass nicht immer das bessere Argument gewinnt und sich Umfragen mit bestimmten Anzeigen in einem bestimmten Umfang steuern lassen.

Womöglich ist es deshalb auch kein Zufall, dass Gore von den Entwicklungen, die er kritisiert, letztlich selbst profitierte.

Gore erscheint dennoch zuversichtlich: «Menschen, die sich gegen die Klimakrise engagieren, sind oft hin- und hergerissen zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Ich ziehe Hoffnung vor – weil Verzweiflung nur eine andere Form von Verleugnung ist. Und dafür haben wir keine Zeit.»

Nicht zuletzt deshalb ist «Immer noch eine unbequeme Wahrheit» ein überraschend optimistischer Film geworden. Zwar beginnt er mit einigen düsteren Erkenntnissen, nämlich dass Prognosen wie das Abschmelzen der Polkappen noch von der Realität übertroffen wurden. Doch vor allem wollen Gore und das Regieduo Bonni Cohen und Jon Shenk zeigen, wie viele Siege die Klimabewegung seit 2007 erringen konnte.

Ein Moment der Genugtuung

Die Frage, welche Nachricht es denn zuletzt gewesen sei, die ihn optimistisch gestimmt habe, beschliesst das Interview in Cannes. «Dass sich 195 Staaten auf das Übereinkommen von Paris einigen konnten!», sagt Gore. Zwei Wochen später kündigt Donald Trump an, dass sich die USA aus dem Übereinkommen zurückziehen werden.

Die grössten Klimasünder

Gore, der nach der Wahl im November noch einer der ersten prominenten Gäste im Trump Tower war, fordert in den US-Talkshows nun den Rücktritt von Trump - und er überarbeitet den Schluss von «Immer noch eine unbequeme Wahrheit». In der neuen Fassung ist der Aufruf, sich nicht auf die Politik zu verlassen, sondern sich direkt zu engagieren, noch dringender formuliert.

Man könnte in Gore eines der ersten Opfer der sich radikal neu ordnenden digitalen Medienwirklichkeit sehen. Doch das hiesse, seinen neu gefundenen Kampfgeist zu unterschätzen. In «Noch immer eine unbequeme Wahrheit» zeigt er sich in einem kleinen Moment der Genugtuung. Keine Szene aus seinem ersten Film, sagt Gore, sei so stark kritisiert worden wie die, in der er die Simulation eines überfluteten Manhattans zeigt, bei dem durch erhöhte Meeresspiegel sogar Ground Zero umspült sei. Schnitt auf Fernsehbilder vom 29. Oktober 2012. Hurrikan «Sandy» treibt Sturmfluten durch New York, die Baustelle für das 9/11-Memorial steht unter Wasser.

*Von «The Assault on Reason» ist im März 2017 eine ergänzte Neuauflage auf Englisch erschienen. Die deutsche Ausgabe von 2007 ist mittlerweile vergriffen.

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  • Blackfoxx 08.09.2017 11:04
    Highlight I'm SUPER cereal!
    9 2 Melden
    600
  • leihausweis 08.09.2017 09:57
    Highlight Darf man sich jetzt nur noch für die Umwelt einsetzen wenn man im Zelt lebt und keinen Strom benutzt?
    Al Gore ist sicher nicht perfekt aber das erwartet auch niemand. Ausserdem hat er bestimmt mehr zum Wohl unseres Planteten beigetragen als alle Wasser-Prediger-Wein-Trinker-Motzer hier.
    37 21 Melden
    600
  • Bruder 08.09.2017 09:02
    Highlight Uns Schweizern kanns ja egal sein, wenn die Inseln und Küstengebiete untergehen.
    6 45 Melden
    • leihausweis 08.09.2017 10:39
      Highlight stimmt, wir sind schliesslich Klimawandel immun
      23 7 Melden
    • Bijouxly 08.09.2017 15:49
      Highlight @Bruder
      Ja, das kann uns egal sein. Denen wirds aber auch egal sein, wenn bei uns aufgrund der kalten Winter weniger Schädlinge sterben, die danach im Sommer die Bienenpopulation dezimieren. Oder dass aufgrund der wärmeren Temperaturen mehr Felsabstürze drohen. Oder dass das Wasserschloss Europas im Sommer zu wenig Wasser hat um seine Kraftwerke laufen zu lassen.

      Man sollte immer zuerst mal die eigene Lage analysieren, statt sich zurückzulehnen.
      16 5 Melden
    600
  • Bruder 08.09.2017 08:55
    Highlight Während die Blinden und die Tauben noch den Klimawandel in Frage stellen, ersäuft Miami-Beach in den Fluten!
    26 20 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.09.2017 18:16
      Highlight Was ich katastrophal finde, sie leugnen ihn aus ideologischen Gründen. Klima- und Umweltschutz sind tradtionell links-grüne Themen, da muss man ja dagegen halten. Uns so wird eine lösungsorientierte Diskussion schwierig. Lösungen werden dadurch verschleppt. Lieber ergeht man sich in idelogischen Grabenkämpfen. Bis zum bitteren Ende.
      9 7 Melden
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  • Quacksalber 08.09.2017 08:18
    Highlight Ich bin etwas verwirrt, auf welchem Fake Kanal erfährt man Geschichten über den bösen und Wein trinkenden Al Gore? Nie davon gehört.
    12 11 Melden
    600
  • Kaspar Floigen 08.09.2017 08:11
    Highlight Hier verfehlen so viele die Kernbotschaft: Es geht nicht um direkte Bürden, die man sich auferlegen muss, um seinen eigenen Fussabdruck zu reduzieren. Es geht darum Argumente zu liefern, um endlich aus der leidigen Phase des Diskutierens, ob es menschengemachten Klimawandel gibt, herauszukommen (weil es gibt ihn). Somit wären endlich alle auf der Stufe, um informiert über die Massnahmen angesichts dieser Tatsache zu diskutieren.
    Es geht primär um Faktenvermittlung und nicht um Ethik (an alle "Wasser-predigen-Wein-trinken"-Kritiker). Der "Ethikteil" ist nur aus dramaturgischen Gründen nötig.
    22 12 Melden
    600
  • Normi 08.09.2017 07:50
    Highlight Und dieses Mal meint er es Voll Ernte 😂
    14 8 Melden
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  • Chrigi-B 08.09.2017 07:45
    Highlight Wie Herr Di Caprio😫. Im Privatjet um die Welt fliegen, dem Rest aber klimakonformes Verhalten nahelegen😂.
    29 24 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.09.2017 18:18
      Highlight Ich könnt kotzen ab dem Typen und alle drei Monate ein neues Magermodel. Heuchlerisch und promisk.
      7 7 Melden
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  • Namenloses Elend 08.09.2017 07:45
    Highlight Fun fact. Es gibt einen (Al) Gore Effekt. Dieser beschreibt die Tatsache, dass es häufig bei Veranstaltungen von Al Gore über Klimaerwärmung aussergewöhnlich kühl oder regnerisch war. 😂

    Zu lesen hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gore-Effekt

    24 2 Melden
    600
  • Candy Queen 08.09.2017 07:07
    Highlight Liebe Al-Gore-Verteidiger
    (aka Wasser-Prediger-Wein-Trinker-Versteher)
    Bei jedem euch unliebsamem Politiker (Donald Trump, Christoph Blocher...) wäret ihr die ersten, die aufheulen und Doppelmoral und Heuechlei vorwerfen würden.
    30 71 Melden
    • Juliet Bravo 08.09.2017 10:13
      Highlight Wieso ist er denn deiner Meinung nach ein Heuchler? Nur eine Villa besitzen?
      11 16 Melden
    • Candy Queen 08.09.2017 10:55
      Highlight Wer mit dieser Mission unterwegs ist, sollte schon mit gutem Beispiel vorangehen.
      Eine Villa hat nun mal einen höheren Energieverbrauch als ein normal grosses Haus oder eine Wohnung. Spräche ja auch nichts dagegen, als Zweipersonen-Haushalt in einer Wohnung zu leben. Oder die Herumjetterei auf der ganzen Welt.
      Seine Mission könnte er mit gutem Beispiel wesentlich glaubwürdiger rüberbringen.
      15 9 Melden
    • ujay 09.09.2017 11:21
      Highlight @Juliet. Fuer die, die nichts zustande bringen, sind Villenbesitzer die Boesen; mangels geistigem Horizont.
      3 1 Melden
    • Candy Queen 09.09.2017 12:52
      Highlight Das Problem ist doch nicht die Villa. Meinetwegen darf jeder eine Villa haben, der sie vermag. Finde es nur problematisch, gleichzeitig den Umweltpapst herauszuhängen.
      2 3 Melden
    600
  • Commander 08.09.2017 07:01
    Highlight Der einzige richtige Klimakrieger ist Yacouba Sawadogo aus Burkina Faso. Den bewundere ich.
    20 3 Melden
    600
  • walsi 08.09.2017 06:26
    Highlight Jeder der ein bisschen älter ist und mit offenen Augen durch das Leben geht sieht, dass sich das Klima verändert hat. Jeder der sich weiter informiert wird erfahren, dass das Klima sich auf der Erde immer wieder verändert hat, von extrem kalt bis sehr heiss. Ob die aktuelle Veränderung durch den Menschen verursacht sind oder einfach der normalen Schwankung unterliegt kann ich nicht beurteilen. Die "Experten" können es offensichtlich auch nicht, sonst kämen die bei der gleichen Datenlage nicht auf gegensätzliche Meinungen. Entweder sind Daten nicht ausreichend oder die Experten unfähig.
    34 118 Melden
    • äti 08.09.2017 08:25
      Highlight @walsi: das stimmt schon irgendwie, allerdings haben Veränderungen von heute (innerhalb weniger Jahrzehnte) früher 100'000 - Millionen Jahre gedauert. Das heisst, die komplexe Erde hat sich angepassen können. Heute muss die Erde reagieren.
      24 8 Melden
    • INVKR 08.09.2017 08:47
      Highlight Die Experten kommen aber nicht auf unterschiedliche Meinungen.
      32 12 Melden
    • beaetel 08.09.2017 09:40
      Highlight Wenn 100 Experten eine Meinung haben und drei eine Andere und man dann so tut, als ob es zwei Meinungen gäbe, die in etwa gleich zu geeichten seien, was läuft da etwas falsch?
      44 12 Melden
    • Juliet Bravo 08.09.2017 10:11
      Highlight Die Experten sind sich aber nicht uneinig. 97% der Klimawissenschaftler sind sich einig. Das Gerede von der Uneinigkeit ist Propaganda. Genau wie dies der Tabakindustrie jahrzehntelang gelang, die Klarheit der medizinischen Zusammenhänge zu vernebeln.
      46 12 Melden
    • rich enough 08.09.2017 12:31
      Highlight In der Wissenschaft entscheidet aber nicht die Mehrheit was richtig und was falsch ist, Juliet Bravo.

      In der Klimaforschung ist die peer pressure enorm. Wer zu stark von der CO2-These abweicht, kann Forschungsgelder und Karriere vergessen.
      13 17 Melden
    • Bijouxly 08.09.2017 15:54
      Highlight @invkr/beatel/juliet

      Wenn euch eine Studie sagt, der Klimawandel ist nicht so dramatisch und nicht menschengemacht, glaubt ihr der dann?
      Nein.

      Und das ist das Problem. Es ist so verpönt und tabu, den Klimawandel in Frage zu stellen, dass es gar keine Forschungsgelder dafür gibt, Gegentendenzen und -argumente zu erforschen. Denn das will niemand hören. Das ist eine ziemlich gefährliche Sache! Deshalb auch logisch, dass es nicht so viele "Gegenstudien" gibt.
      Deshalb: Beide Seiten anhören. Es ist wichtig, die Forschung objektiv zu betrachten!
      13 20 Melden
    • äti 08.09.2017 16:11
      Highlight @bijouxly: das ist die schrägste Argumentation die ich je gehört habe. Du hast soeben bewiesen, dass es keinen Tod gibt: nämlich weil es keine Gelder gibt für den Gegenbeweis. Manchmal gibt es doch Fakten?
      16 11 Melden
    • Bijouxly 08.09.2017 17:05
      Highlight @äti
      Wenn du es nochmals liest, verstehst du es vielleicht. Es geht um die Investition von Forschungsgeldern: Ohne Geld, keine Forschung. Welcher Staat/welche Firma will den Stempel "Klimaleugner" haben, nur weil sie Gegenstudien finanzieren? Genau: Keine(r).
      Damit ist die Forschung in diesem Bereich gestorben und deshalb zieht das Argument, es gäbe weniger Gegenstudien als Befürworter, nicht, weil die Gelder halt so fliessen und weil es das ist, was die Menschen hören wollen.
      10 13 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 08.09.2017 17:41
      Highlight Naja, Fakt ist, dass die globale Durschnittstemperatur seit 10 Jahren abnimmt.
      7 14 Melden
    • INVKR 08.09.2017 17:59
      Highlight @Bijouxly: Ich glaube du missverstehst wie Forschungsgelder funktionieren. Diese werden zum grössten Teil von nichtkommerziellen Stiftungen wie dem Schweizer Nationalfonds vergeben und als Empfänger kannst du damit so ziemlich machen was du willst. Die Gelder werden zwar anhand von Anträgen vergeben, aber wenn das Ergebnis am Ende ein anderes ist als die Hypothese in deinem Antrag kann dir deswegen niemand das Geld wieder wegnehmen oder die Publikation deiner Ergebnisse verhindern. Das Argument es gebe keine Gelder um eine bestimmte Hypothese zu beweisen zieht also nicht.
      13 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.09.2017 18:24
      Highlight @bijou. "Gegenforscher" sprich "Klimaskeptiker"? Werden die nicht von Ihrem SVP-Leib-und-Magenblatt gesponsert? Mittels medialer Aufmerksamkeit?
      4 6 Melden
    • äti 08.09.2017 18:28
      Highlight @sebastian, wo und wie wird die globale Durchschnittstemperatur gemessen? Bei mir am Bahnhof, auf dem Eifelturm oder in China?
      9 6 Melden
    • äti 08.09.2017 18:58
      Highlight @bijouxly. Ich checke schon etwa was du meinst. Aber die "Klimaänderungen" basieren doch auf haufenweise Messungen und Vergleichen. Weder die Verschmutzung noch die Polkappenschmelzung noch Permafrost und und kann man ignorieren. Wie sollten 'Klimaleugner' denn ihre Ansicht beweisen? Alle Messungen, alle Beobachtungen, alle Ereignisse als falsch resp nicht wahr bezeichnen? Warum sollte jemand Geld ausgeben um einen Fakt zu negieren? Und all die, die deswegen murrend Geld investieren müssen, machen keine sachlichen/fachlichen Gegenstudien. Warum wohl?
      7 4 Melden
    • Bijouxly 08.09.2017 21:37
      Highlight 1. Nicht im jedem Land funktioniert die Forschungsfinanzierung wie in der CH. Im Gegenteil. In vielen forschungstechnisch wichtigen Staaten sind private Geldgeber der Wirtschaft unabdingbar.

      2. Es geht nicht darum, die Klimaerwärmung an sich zu leugnen. Niemand kann leugnen, dass es generell wärmer wird. Es geht darum, dass a) nicht jedes Phänomen auf den Klimawandel zurückgeführt werden kann (was viele sofort schreien) und b) das Argument nicht zieht, es gäbe schliesslich weniger Gegenstudien, dann müsse der Klimawandel ja allumfassend sein. Dies habe ich ausführlich genug erläutert.
      5 6 Melden
    • Juliet Bravo 08.09.2017 23:05
      Highlight Aber natürlich ist die Sache klar. 97% der Klimaforscher sehen das anhand ihrer Studien als glasklar an. aber nehmen sie ruhig die anderen, die keine hinreichenden Beweise sehen. Gehen sie aber bitte nicht davon aus, dass die 3% den Zusammenhang wiederlegen. Sie kommen lediglich zu dem Schluss, dass die ihre eigenen Studien dies nicht hinreichend belegen können.
      5 2 Melden
    • Menel 08.09.2017 23:21
      Highlight In Sibirien sind die Mehrheit der Leute der Meinung, dass der Klimawandel westliche Propaganda ist. Daneben stürzen ihre Häuser ein, deren Fundament im Permafrostboden verankert sind, weil dieser auftaut.
      Dh. sogar wenn Menschen direkt von einer Veränderung betroffen sind, schaffen sie es, diese zu ignorieren, wenn diese gegen ihre Idiologie steht.
      Kampf gegen Windmühlen. Diskutieren, bis es zu spät ist. Mol. Super. 🙈

      9 4 Melden
    • Juliet Bravo 08.09.2017 23:37
      Highlight rich enough: nicht irgendeine Mehrheit "entscheidet" das. Natürlich nicht. Entscheidend ist hingegen ob eine These (abgeleitet von einer Theorie) falsifiziert - also: widerlegt - werden kann. Diese These lautet: Dass der Mensch durch die Verbrennung fossiler Energieträger und z.B. die extensive Viehhaltung (Methan) zu mehr CO2 und Methan in der Atmosphäre beiträgt. Dass diese Gase zu Erwärmung führen ist sicher. Und nun: es konnte keiner widerlegen. Das ist Wissenschaft. Es geht nicht darum zu glauben. Das sind Erkenntnisse. Nicht Meinungen von irgendeiner Mehrheit.
      7 4 Melden
    • Menel 09.09.2017 08:57
      Highlight "1. Nicht im jedem Land funktioniert die Forschungsfinanzierung wie in der CH. Im Gegenteil. In vielen forschungstechnisch wichtigen Staaten sind private Geldgeber der Wirtschaft unabdingbar."

      Dann müssten also mind. die Schweizer und andere Staaten, in denen es gleich gehandhabt wird, auf andere Ergebnisse kommen.
      Es ist übrigens auch nicht so, dass die Öl-/Kohle Lobby kein Geld hat um Gegenstudien (wie sie das nennen 🙄) zu finanzieren.
      5 5 Melden
    • ujay 09.09.2017 11:25
      Highlight @Bijouxli. Prinzip nicht verstanden. Klimaforscher erhalten die Foerdermittel nicht, um den Klimawandel zu beweisen, sondern, wies der Namen sagt, das Klima zu erforschen. Alles andere sind halt wieder mal Fakenews.
      6 2 Melden
    600
  • Spooky 08.09.2017 00:57
    Highlight Al Gore soll zuerst bei sich selber anfangen, die Umwelt zu retten!
    25 73 Melden
    • äti 08.09.2017 08:27
      Highlight Jeder muss bei allem bei sich anfangen. Aber mit einem Fähnchen auf dem Üetliberg herumlaufen hat nicht unbedingt dieselbe Wirkung.
      22 7 Melden
    • Dirk Leinher 09.09.2017 14:03
      Highlight Hier scheint eine Art "demokratisierte Wissenschaft" verteidigt zu werden. Ein "wissenschaftlicher Konsens" ist etwa so "richtig" wie früher die Kirchendogmen "richtig" waren.
      2 1 Melden
    600
  • atomschlaf 08.09.2017 00:38
    Highlight Lebt der Heuchler immer noch in seiner Riesen-Villa?
    28 70 Melden
    • Chääschueche 08.09.2017 06:55
      Highlight ah.. also jeder der Reich ist, ist ab sofort ein Heuchler wenn er sein Geld für ein grosses Haus ausgiebt?

      hmm... interessant.
      62 28 Melden
    • rich enough 08.09.2017 08:41
      Highlight @Chääschueche: Ein Heuchler ist er nicht weil er reich ist, sondern weil er den anderen Verzicht predigt und selbst Unmengen an CO2 produziert.

      Da muss man schon arg verblendet sein, um sowas nicht zu merken... 🙄
      18 21 Melden
    600
  • Quacksalber 07.09.2017 22:54
    Highlight 2000 wurde Al Gore trotz 500'000 mehr Stimmen als George Bush per Gerichtsbeschluss in Texas nicht Präsident. Die Geschichte hätte einen besseren Verlauf nehmen können. Schade.
    129 20 Melden
    600
  • RedWing19 07.09.2017 22:30
    Highlight Der Heuchler mit seiner Doppelmoral ist zurück, frei nach dem Motto "Wasser predigen und Wein saufen". 🤦🏻‍♂️
    45 156 Melden
    • Holla die Waldfee 07.09.2017 22:57
      Highlight Ich bin ja sowas von gar nicht religiös. Aber bei deinem Kommentar fällt mir doch ein berühmtes Zitat ein: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!"
      106 19 Melden
    • Yes. 07.09.2017 23:19
      Highlight Reiche, die nichts für die Umwelt tun: 👍🏻👌🏻😄🙌🏻

      Reiche, die etwas für die Umwelt tun: 😡👊🏻🖕🏻👎🏻
      101 15 Melden
    600
  • Datsyuk 07.09.2017 22:07
    Highlight Aus dem Buch "Unnützes Wissen":
    Die Farm von G. W. Bush (Junior) hat eine bessere Ökobilanz als die Farm von Al Gore... 😂
    63 47 Melden
    • äti 08.09.2017 08:31
      Highlight ... und mein defekter Holztisch hat eine bessere Ökobilanz als dein Auto ... 🤗
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    • Datsyuk 08.09.2017 15:50
      Highlight Ich habe gar kein Auto.
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    • Spooky 09.09.2017 01:35
      Highlight @Datsyuk
      "Ich habe gar kein Auto."

      Hehe 😂👌🏾
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  • 96m_fur 07.09.2017 21:43
    Highlight Ich weiss noch wie wir in der Berufsschule "eine unbequeme Wahrheit"geschaut haben: Am Anfang des Films überall gequatsche und es wurde immer stiller bis niemand mehr ein Wort sagte.

    Hoffe dieser Film wird auch so.
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    • Informant 07.09.2017 22:15
      Highlight Genau das sollte er bewirken...während Gore zum Multimillionär wurde.
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    • phreko 08.09.2017 00:03
      Highlight Informant, seit wann will Gore den Kapitalismus überwinden?
      49 9 Melden
    • atomschlaf 08.09.2017 00:39
      Highlight ...und auf entsprechend grossem Fuss mit dem entsprechenden Ressourcenverbrauch lebt.

      Dass man so einen bewundern kann, werde ich nie verstehen.
      21 49 Melden
    • rich enough 08.09.2017 01:08
      Highlight Habt Ihr den Quatsch echt geglaubt, 96m_fur? 😱
      16 58 Melden
    • ujay 08.09.2017 05:32
      Highlight @Informant. Das ist infantiler Sozialneid und hat mit dem Thema nichts zu tun. Muessen Klimaschutzbefuerworter arm sein?🤔
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    • rich enough 08.09.2017 08:21
      Highlight @ujay: Es ist einfach verlogen und nicht glaubwürdig, wenn einer einen Lebensstil pflegt, mit dem er im Vergleich zum Durchschnittsbürger ein Vielfaches an CO2 produziert und gleichzeitig den Rest der Welt zum Verzicht zwecks CO2-Reduktion auffordert.
      12 17 Melden
    • äti 08.09.2017 08:34
      Highlight @rich: ich habe kein Problem damit. Es ist doch egal wer mithilft etwas besser zu machen. ZB die Erde.
      9 6 Melden
    • Informant 08.09.2017 09:57
      Highlight Keine Ahnung, müssen Sektenführer arm sein?
      8 7 Melden
    • ujay 09.09.2017 11:45
      Highlight @rich enough. Du musst ja ein richtiges Vorbild sein.....bis wieviel CO2 Ausstoss ist man ein Durchschnittsbuerger, ab wieviel ein Heuchler? Mir sind Leute sympathischer, die sich fuer eine Sache einsetzen, als Klimawandelverleumder wie du, die es nicht mit den Fakten haben. Dass auf Leute wie Gore als uebermittler des schlechten Zustandes der Erde von rechter Seite und des Kapitals eingepruegelt wird, ist bezeichnend. Denen war die Umwelt noch immer egal, wenn das Geld stimmte.
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  • o.o 07.09.2017 21:32
    Highlight Wasser Predigen aber Wein trinken, ein Klassiker.

    Climate change warrior Al Gore's Nashville estate expends '21 times more energy than the average US home uses per year'

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4758152/Al-Gore-s-mansion-uses-21-times-energy-average.html
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    • äti 07.09.2017 22:23
      Highlight Ist ja okay: "a self-described 'conservative, pro-liberty, pro-Constitution think-tank' " hat das errechnet. Wobei offen bleibt, was eine durchschnittliche Behausung ist. (Wigwam?).

      Aber klar, Al-Gore müsste in einem Zelt leben. 😊
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    • Sauäschnörrli 07.09.2017 23:35
      Highlight Stimmt so nicht, die Zahlen sind von 2006 und wurden wiederlegt. Es ist "nur" etwa das zehnfache, jedoch ist das Haus auch viermal grösser als ein Durchschnittliches Haus und wird auch als Büro genutzt, desweiteren wurden seit dann Nachweislich verschiedene umbauten zur Steigerung der Energieeffizienz durchgeführt. Ich finde es gut Worte und Taten von Personen zu vergleichen, aber dass ist reine Polemik (die ausserdem genauso schon beim ersten Film verbreitet wurde).

      http://www.snopes.com/politics/business/gorehome.asp
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    • Sauäschnörrli 08.09.2017 00:46
      Highlight So hier noch der Beweis dass die Zahlen schon über 10 Jahre alt sind und Gores Aussage er nutze Strom aus erneuerbaren Quellen.

      https://www.cbsnews.com/news/gore-defends-mansions-power-consumption/

      Aber es tut halt gut einen kaputten Ölbrenner im Keller stehen zu haben, aber trotzdem sagen zu können, dass das Peanuts sind im vergleich zum ach so grünen Gore.
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    • Spooky 08.09.2017 01:08
      Highlight @ Sauäschnörrli

      Also nur "etwa das zehnfache", ich bin beruhigt! Mir ist es egal, wie Al Gore lebt, aber er soll doch bitte aufhören, Wasser zu predigen und Wein zu trinken.

      Ans Filmfestival in Cannes jetten, in den besten Hotels übernachten und dann uns gewöhnlichen Leuten den Verzicht predigen.

      Al Gore, keep shtoom and go home!

      Aber schon klar, er kann natürlich machen, was er will. Es gibt immer dumme Leute, die auf schlaue Leute reinfallen. Kann man nichts machen. Ist halt so.
      19 59 Melden
    • rich enough 08.09.2017 01:10
      Highlight Warum braucht der Oberklimaprediger ein viermal so grosses Haus wie der Durchschnittsamerikaner?
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    • ujay 08.09.2017 05:39
      Highlight @o.o. Immer die gleiche Strategie der Klimaschutz Gegner. Mangels Argumenten wird diffarmiert und verleugnet. Diese sog. Studie ist nicht mal das Papier wert. Wenn man die Urheber mal genauer unter die Lupe nimmt, muss ich lachen.....guter Witz😂😂😂
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    • Chääschueche 08.09.2017 06:57
      Highlight @Rich
      Wieso lebst du in einer Wohnung und nicht im Zelt?
      Wieso hast du Strom?

      Der durchschnittliche Afrikaner lebt auch nicht in einer Wohnung. Ei Smartphone hat er auch nicht.

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    • rich enough 08.09.2017 08:15
      Highlight @Chääschueche: Der Unterschied besteht darin, dass ich nicht in der Welt rumfliege und den Leuten predige, sie sollen sich einschränken während ich gleichzeitig viel mehr CO2 produziere als der Durchschnitts-Ami.
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    • Bruder 08.09.2017 09:01
      Highlight Rich enough und neidisch, gibts denn das?
      9 7 Melden
    • beaetel 08.09.2017 09:45
      Highlight Jeder kämpft dort, wo er ist. Arme unter Armen, Reiche unter Reichen und Politiker unter Politikern.
      9 4 Melden
    • Sauäschnörrli 08.09.2017 10:32
      Highlight Wenn zwei Unternehmer je 51 Fahrzeuge leasen, 50 für das Unternehmen, eins für sich selber. Wer würde als Klimasünder angesehen werden?

      A) Entscheidet sich für 50 teurere aber energiesparende Modelle (5l/100km), für sich selber nimmt er aber den Porsche (12l/100km).

      B) Entscheidet sich für 50 normale Modelle (7l/100km), fährt aber von nun an ein Elektroauto (0l/km)
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    • Sauäschnörrli 08.09.2017 10:44
      Highlight @rich enough, es gäbe auch genug Dinge die uns nicht einschränken und trotzdem wollen die Klimaleugner nichts davon umsetzen.
      9 5 Melden
    • rich enough 08.09.2017 12:26
      Highlight Bruder, ich besitze mehrere Liegenschaften und bin bestimmt nicht neidisch auf Gore.
      Ich reise auch viel und leiste mir ein paar schöne Autos.
      Aber ich predige nicht denen, die weniger haben als ich, sie müssten sich noch weiter einschränken, während ich selbst in Saus und Braus lebe.
      Das ist es, was mich an Gore so stört.
      10 9 Melden
    • äti 08.09.2017 15:59
      Highlight Jeder verlässt einen Ort intakt. Auch die Erde. Manche glauben, das müssen andere für sie tun. Und wieder andere erinnern uns daran.
      2 5 Melden
    • Sauäschnörrli 08.09.2017 16:08
      Highlight @rich enough, -❤️ +⚡️, da du ja selbst genug hast könntest du ja gut auf ein bisschen was verzichten. 🤔
      5 4 Melden
    • o.o 08.09.2017 16:39
      Highlight @ujay Ich bin bestimmt kein Klimaschutzgegner. Ich bin ein ehrlicher Klimaschützer, fahre weder Auto noch fliege ich regelmässig in den Urlaub. Gerade echte Klimaschützer sollten sich gegen unglaubwürdige Typen wie Al Gore wehren. Für Gore ist das einfach ein Business.
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    • rich enough 08.09.2017 16:46
      Highlight Warum, Sauäschnörrli?
      3 2 Melden
    • Sauäschnörrli 08.09.2017 17:02
      Highlight Für die, die zu wenig haben, ist es ja eine Zumutung.
      2 2 Melden
    • Sauäschnörrli 08.09.2017 17:17
      Highlight @o.o, ich kenne jemand der kein eigenes Auto hat aber ca. viermal die Woche ein Taxi benützt, diese Person denkt eine gute Klimabilanz zu haben. Dass das Taxi aber zweimal fährt (hin und zurück) und sie nur einmal fahren würden bedenkt sie nicht, ist ja dann die Bilanz des Taxifahrers und somit sein Problem.
      3 0 Melden
    • Spooky 08.09.2017 17:50
      Highlight Ich kenne jemanden, der hat seit 1976 kein Flugi mehr bestiegen und seit 1991 kein eigenes Auto. Er heisst Spooky. Darum gehen mir Typen wie Al Gore auf den Wecker.

      rich enough ist okay. Er trinkt Wein und steht dazu.
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Cédric Wermuth: «Flüchtlings-Kinder sollen bei der Geburt den Schweizer Pass bekommen»

Vor einem Jahr forderte SP-Nationalrat Cédric Wermuth in einem emotionalen Appell Ausländer dazu auf, den Schweizer Pass zu beantragen. Und versprach: Er werde sie auf dem Weg zum Schweizer beraten. Nun will Wermuth noch viel mehr Menschen zur Schweizer Staatsbürgerschaft verhelfen. Seine neueste Forderung: Jeder, der in der Schweiz den Lebensmittelpunkt hat oder hier geboren wird, soll automatisch den Schweizer Pass erhalten. Der SP-Nationalrat im Interview mit watson.

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