International

Nach Entführung von Hotelbesitzerin in Nizza: 7 Personen in U-Haft

30.10.16, 22:25

Nach der spektakulären Entführung einer reichen Hotelbesitzerin im südfranzösischen Nizza hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen sechs Verdächtige gefordert. Der Staatsanwalt von Nizza ordnete am Sonntag Untersuchungshaft für die sechs Personen und einen weiteren Verdächtigen an, bei dem es sich um einen Privatdetektiv handelte, der die Polizei nicht rechtzeitig einschaltete.

Bei den anderen Verdächtigen handelte es sich unter anderem um einen italienischen Wirt, einen Paparazzi und einen ehemaligen britischen Soldaten ohne festen Wohnsitz.

Sophie Jonquet, die Anwältin der beiden Kinder von Jacqueline Veyrac, spricht nach der Entfürnung mit Journalisten. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

Jacqueline Veyrac, 76-jährige Besitzerin der an der Strandpromenade von Cannes gelegenen Fünf-Sterne-Herberge «Grand Hôtel», war am Montag in Nizza auf offener Strasse entführt worden. Die Kidnapper verschleppten die Frau vor den Augen erschrockener Passanten in einem weissen Lieferwagen. Zwei Tage später wurde die gefesselte Hotelbesitzerin in dem parkenden Lieferwagen gefunden und befreit.

Den Ermittlern zufolge könnte es sich bei der Entführung um einen Racheakt des Wirtes handeln. Er betrieb von 2007 bis 2009 ein Restaurant, das ebenfalls der Familie Veyrac gehörte, bis sein Unternehmen Pleite ging. Der Fotograf soll am Auto der Hotelbesitzerin ein Kontrollgerät angebracht haben, um sie verfolgen zu können. Der britische Soldat soll für die Bande Wache gestanden haben.

Die Hotelbesitzerin war bereits vor drei Jahren beinahe Opfer einer Entführung geworden. Die Ermittler prüfen nun eine mögliche Verbindung zwischen den beiden Vorfällen. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

«Terroranschläge stellen die Medien vor einen Balanceakt»

Mehr White Chick geht nimmer: Avolatte, Leute! Avo. F***ing. Latte. 😒

Manchester-Leaks: Trump ordnet Untersuchung an

14 Gründe, warum sogar FCB-Fans heute im Cupfinal für Sion sein müssen

Warum es schiefgehen kann, wenn YouTuber auf Kriegsreporter machen

Bevor du in die Ferien abhaust: Hier die 11 wichtigsten Ferien-Starterkits

Manchester in Alarmbereitschaft: Entwarnung nach Grosseinsatz

Die 21 witzigsten Job-Inserate aus aller Welt

Schleichender Jodmangel in der Schweiz: Werden wir wieder zu «Idioten der Alpen»?

Grünen-Chefin Rytz: «Wir haben punkto Energiewende viel bessere Karten als Deutschland»

17 Dinge, die du (wahrscheinlich) nur verstehst, wenn du in der IT arbeitest

Von A wie Assistkönig bis Z wie Zuschauer: Das ABC der Bundesliga-Saison

Eine Million Gründe, warum ich nie wieder an ein Konzert gehen werde

«Arena»-Fight ums Fleisch: Veganerin fetzt Verbotsgegner – und alle lieben Bauer Capaul 

7 klassische Handy-Chats vom Wochenende, die jeder kennt – und was dahinter steckt

10 mysteriöse Entdeckungen, die uns heute noch verblüffen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
Beste News App der Schweiz. News und Unterhaltung auf Konfrontationskurs.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Nun ist Erdogan wieder Parteichef der AKP (Überraschung: Er war auch der einzige Kandidat)

Nach dreijähriger Unterbrechung ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan an die Spitze der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) zurückgekehrt. Die AKP wählte ihn an einem Sonderparteitag in Ankara am Sonntag mit überwältigender Mehrheit zum Parteichef.

Erdogan war einziger Kandidat für den Vorsitz; er kam auf mehr als 96 Prozent der Delegiertenstimmen. Der AKP-Chefposten verschafft dem Staatspräsidenten noch mehr politischen Einfluss.

Erdogan hatte 2001 zu den Mitbegründern der islamisch-konservativen AKP gehört. Nach seiner Wahl zum Staatspräsidenten im August 2014 musste er nach den damals gültigen Vorgaben der Verfassung aus der Partei austreten.

Sein Sieg beim Verfassungsreferendum am 16. April ebnete ihm den Weg zur Rückkehr ins Parteiamt: …

Artikel lesen