International

Emmanuel Macron kündigte seine Kandidatur für die französische Präsidentschaftswahl 2017 an.  Bild: JACKY NAEGELEN/REUTERS

Ex-Minister Macron ist offiziell Präsidentschaftskandidat

16.11.16, 11:32 16.11.16, 11:51

Der frühere französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron tritt offiziell bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Frühjahr an. Der 38-jährige Sozialist hatte Ende August die Regierung verlassen.

Schon zu diesem Zeitpunkt deutete er seine Kandidatur an, ohne sie aber offiziell zu verkünden. Dies tat er nun in Bobigny, in der Nähe von Paris. «Ich bin bereit», sagte er. «Ich bin Kandidat für das Präsidentenamt.»

Mit seiner Kandidatur fordert der Ex-Investmentbanker den sozialistischen Präsidenten François Hollande heraus, für den er erst als Berater und dann als Wirtschaftsminister gearbeitet hatte. Fünf Monate vor dem Wahltermin steigt damit der Druck auf Hollande weiter.

Bereits im April hatte Macron seine eigene politische Bewegung «En marche!» (in etwa: Vorwärts!) gegründet. Diese soll nach seinen Worten «weder links noch rechts» sein und eine neue «Dynamik» gegen Reform-«Blockaden» in Frankreich schaffen.

Für viele Franzosen ist Macron ein grosser Hoffnungsträger, der das unter hoher Arbeitslosigkeit und schwachem Wirtschaftswachstum leidende Land nach vorne bringen könnte. In Umfragen liegt er klar vor dem unbeliebten Hollande. Allerdings hat er keinen Parteiapparat hinter sich. Auch ist er noch nie in ein Amt gewählt worden. (gin/sda/afp/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Steckt euch eure Schokolade sonst wo hin» – so schreiben die Nordiren über Gegner Schweiz

Sterbender Schimpanse umarmt zum letzten Mal seinen Freund und sorgt für Hühnerhaut-Moment

Bis zu einer Milliarde für Olympiakandidatur

Er hat sie schon, so kriegst du sie: Die neue 10-er-Note ist im Umlauf

Bevor geboxt wird, küsst die Herausforderin die verdutzte Weltmeisterin

Liebe Männer, lasst euch von der Sexismus-Debatte nicht verunsichern. Benutzt euer Hirn.

7 ewige Online-Kommentar-Kriege, die dir die Freude an der Demokratie verderben

Bürki patzt: BVB blamabel auf Zypern 

So kriegst du die neue 10-er-Note schon heute

1 Franken pro Tag – die Billag wird günstiger

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Sportlicher Plan – Paris will herkömmliche Autos bis 2030 aus der Stadt verbannen

Paris will bis 2030 alle herkömmlichen Autos aus der Stadt verbannen. Laut einem am Donnerstag vorgestellten Luftschutzplan der Verwaltung sollen bereits ab 2024 keine Dieselfahrzeuge mehr fahren, ab 2030 sollen die Benziner folgen.

Ziel sei, Paris «mittel- und langfristig zu einer CO2-neutralen Stadt zu machen», erklärte die Stadtverwaltung. Damit will sie Vorgaben der französischen Regierung deutlich früher umsetzen als geplant. Umweltminister Nicolas Hulot hatte im Juli angekündigt, bis …

Artikel lesen