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Auto rammt auf Pariser Champs-Elysées Polizeiwagen und detoniert – Angreifer tot

19.06.17, 16:47 20.06.17, 06:21

Zwischenfall in Paris. Bild: Bertrand Combaldieu/AP/KEYSTONE

Nachdem auf den Pariser Champs-Elysées ein Auto offenbar gezielt in ein Polizeifahrzeug gerast ist, hat die Antiterror-Staatsanwaltschaft am Montagnachmittag Ermittlungen aufgenommen.

Innenminister Gérard Collomb sprach von einem «Anschlagversuch» und gab den Tod des Angreifers bekannt. Der 31-Jährige war als radikaler Islamist polizeibekannt und stamme aus einer salafistisch orientierten Familie, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Sicherheitskreise meldete.

Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE

In dem Fahrzeug, das in Flammen aufging, wurden Gasflaschen und mehrere Schusswaffen gefunden. Ausserdem hätten sich dort ein Schnellfeuergewehr vom Typ Kalaschnikow und mehrere Handfeuerwaffen befunden, verlautete am Montag aus Polizeikreisen in Paris.

Die Polizei riegelte den Ort mit einem Grossaufgebot ab. Die Pariser Polizeipräfektur rief über den Kurzbotschaftendienst Twitter dazu auf, das Gebiet zu meiden. Der Vorfall ereignete sich unweit des Präsidentenpalastes und der US-Botschaft.

Bild: CHRISTOPHE PETIT TESSON/EPA/KEYSTONE

Schon im April hatte ein Mann auf dem Prachtboulevard im Zentrum der französischen Hauptstadt das Feuer auf Polizisten eröffnet und einen Beamten getötet, bevor er selbst erschossen wurde. Die Attacke ereignete sich wenige Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl. Bei dem toten Angreifer wurde ein Schreiben mit Bezug zur Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») gefunden. (sda/afp/dpa)

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  • Jaing 19.06.2017 22:09
    Highlight Ein polizeibekannter Islamist wieder mal. Es braucht endlich Gesetze diese zuvor aus dem Verkehr zu ziehen.
    42 12 Melden
    • Wehrli 20.06.2017 03:01
      Highlight Ach ja. Aufgrund von Vermutungen?
      Lieber jeden Tag Islamterror als einen Polizeistaat.

      Liberty or Death
      3 5 Melden
    • Jaing 20.06.2017 12:21
      Highlight Ich spreche nicht von Vermutungen.
      4 1 Melden
    • pachnota 20.06.2017 13:00
      Highlight Wehrli
      Ich frag dich dann nochmals, wenn du im Laden etwas geklaut hast, und sie dir dafür die Hand abhacken...
      5 1 Melden
    • Saraina 20.06.2017 22:10
      Highlight Ein polizeibekannter Islamist, der seit 2015 auf der Gefährderliste stand, dem aber 2016 (!) die Bewilligung für Waffenbesitz und Waffenerwerb verlängert wurde. Die beiden Kalaschnikov im Wagen, und andere Waffen befanden sich legal und polizeibekannt in seinem Besitz. Aber der Mann benutzt keine der Waffen für seinen Anschlag, sondern rammt ein Polizeifahrzeug, wobei er stirbt und kein Polizist verletzt wird. Da tun sich schon ein paar Fragen auf.
      1 1 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 08:48
      Highlight @Seraina: Du meinst wohl, er war bepackt mit Gasflaschen und Gewehren zum Picknick unterwegs und rammte den Polizeiwagen nur, weil er vor lauter Vorfreude sich schon betrunken hatte.
      Ich sehe es nüchtern. Egal was geschah: ein Problem weniger. Gut so!
      1 0 Melden
    • Saraina 21.06.2017 12:37
      Highlight Nein, Vachereine. Ich frage mich, wieso er die Maschinengewehre nicht Gesinnungsgenossen gegeben hat, wenn er plante einen Anschlag mit dem Auto gegen einen Polizeiwagen zu machen. Das hätte er eh nicht überlebt.

      Und natürlich frage ich mich, wieso ein den Sicherheitsbehörden bekannter Islamist behördlich bewilligt etliche Waffen, unter anderem zwei Kalaschnikov erwerben und halten durfte. Was, wenn er damit auf Zivilisten geschossen hätte? Hättest du dann auch kein Problem damit?
      2 0 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 13:06
      Highlight @Seraina: Ich vermute, dass der Anschlag nicht wie geplant verlief.
      Dass ein Islamist ganz legal Waffen besitzt, das stört mich. Es stört mich auch, dass ein Anhänger von militanten oder terroristischen Organisationen nicht in Schutzhaft genommen wird, vor akut drohenden, oder nach bereits erfolgten Anschlägen seiner Mitstreiter.
      Aber das zu ändern, hiesse den Rechtsstaat abzubauen. Anderseits tut man das bereits mit Via Secura (willkürliche und schikanöse Fahreignungsprüfungenn) und der Verwahrung von Straftätern. Beides verfassungswiedrig (Strafe ohne Tat, Beweislast beim Angeschuldigten).
      1 1 Melden
    • Saraina 21.06.2017 14:48
      Highlight nicht einfach ein Islamist, Vachereine. Ein vordem Staatsschutz bekannter Gefährder, also jemand, bei dem man davon ausging, dass er einen Amschlag verüben will.

      Ich vermute nach Nachdenken auch, dass er tatsächlich auf dem Weg zu einem Anschlag gestoppt wurde. Und dass ihm der Waffenschein verlängert wurde, um ihn nicht misstrauisch zu machen.
      0 0 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 15:49
      Highlight @Seraina: Die gegenwärtigen Gesetze in den meisten europ. Staaten erlauben es nicht, jemanden seiner Freiheit oder seiner Eigentumsrechte zu berauben, wenn er (noch) nicht das Gesetz brach. Die Mitgliedschaft zu einer kriminellen Organisation ist zwar verboten, nicht aber die Sympathie, bzw. Identifikation mit einer solchen. Um die Gefährder wegzusperren, bloss weil sie Gefährder sind, d.h. potentielle Tätet sind (was letztlich alle sind) würde bedeuten, eine Gesinnungsjustiz einzuführen, ganz à la Stalin. Das wäre extrem antidemokratisch. Trotzdem halte ich es für zweckmässig und angemessen.
      1 1 Melden
  • Anonymous 23 19.06.2017 22:09
    Highlight Immer wieder erstaunlich was so alles nach einer Explosion noch zu finden ist.
    12 31 Melden
    • Saraina 20.06.2017 00:27
      Highlight Für einen "detonierten" Wagen sieht er auch noch ganz gut aus!
      2 2 Melden
    • Saraina 20.06.2017 15:31
      Highlight Mittlerweile wurde "detoniert" umgewandelt in "in Flammen aufgegangen". Tatsächlich sieht das Auto auf den Fotos ziemlich unbeschädigt aus, und wäre der Wagen mit den beiden Gasflaschen, die scheint's drin waren wirklich detoniert, sähe er jetzt ausgebrannt aus, und die Polizisten wären nicht unverletzt geblieben. Wieso ein Terrorist zwei Kalaschnikov in seinen Wagen packt, wenn er einen Selbstmordanschlag machen will, erschliesst sich mir jetzt nicht.
      2 0 Melden
  • reaper54 19.06.2017 21:59
    Highlight Weshalb der reisserische Titel? Laut dem Text brannte das Auto explodierte jedoch nicht.
    Schnellfeuergewehr, sucht der Reporter extra solche Begriffe? Einfach Gewehr tuts auch. Wenn Terroristen solche, häufig illegalen, Waffen einsetzen, sollte gerade eine Zeitung die Bevölkerung nicht falsch informieren und mit solchen extra kreierten Kunstbegriffen Angst schüren.
    44 13 Melden
    • pachnota 20.06.2017 00:29
      Highlight Ist eines "normales" Gewehr, auch ein Schnellfeuer?

      Ich denke nicht. Erst ein Vollautomat, ist Schnellfeuer.
      4 3 Melden
    • Wehrli 20.06.2017 03:04
      Highlight Das Einmannkillerkomando des Jihadi-Johns überfiel in einem brutal krassen Megaterrorüberfall die gesammte französische Hauptstadt - leider brannten im Kleinhirn die Schariasicherungen zu früh durch und er fuhr in eine Polizeiwagenwand.

      Panik ! panik !

      :-)
      4 3 Melden
    • reaper54 20.06.2017 11:21
      Highlight @pachnota Falsch Schnellfeuer ist Schnellfeuer und nicht vollautomatisch. Das ist genau die Verwirrung welche ich kritisiere.

      1 0 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 09:13
      Highlight @reaper54: Du meinst die Art des Nachladens. Waffen werden in dieser Hinsicht ein geteilt in Einzel-und Mehrlader. Beim Einzellader muss nach jedem Schuss die nächste Patrone zugeführt werden (Jagdflinte). Mehrlader haben ein Magazin mit mehreren Patronen. Mehrlader sind eingeteilt in Handrepetierer und Selbstlader. Bei ersteren muss nach jedem Schuss ein Hebel händisch betätigt werden, um die neue Patrone aus dem Magazin zuzuführen. Bei Selbstladern geschieht dies auomatisch. Seriefeuerfähige (mehr als ein Schuß pro Abzugsbetätigung) Selbstlader werden waffenrechtlich besonders behandelt.
      2 0 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 09:43
      Highlight @reaper54: Seriefeuerwaffen sind fast ausschliesslich der Armee vorbehalten. Das hat wenig mit der Gefährlichkeit zu tun, als mehr mit der psychol. Wirkung.
      Denn gezielte Einzelschüsse (problemlos 3 Treffer in einer Sek. bis 100 m), sind viel tödlicher, als das sehr unpräzise, oft wahllos gestreute Seriefeuer (ca. 10 - 15 Schuss pro Sek.). Aber Seriefeuer löst sehr viel mehr Angst und Schrecken aus. Seriefeuer wird also nicht wegen seiner Gefährlichkeit juristisch anders behandelt.
      Seriefeuer ist taktisch nützlich, um dem Gegner am Vorrücken zu hindern, oder um Fahr-/Fluggzeuge zu zerstören.
      2 0 Melden
    • reaper54 21.06.2017 11:05
      Highlight @Vachereine kann dir nur zustimmen ;)
      Das grosse Problem ist die wenigsten Personen kennen sich so gut mit Waffen aus. Daher Manipulieren die Medien bewusst die unwissenden Personen mit solchen Artikeln.
      2 1 Melden
    • Wehrli 22.06.2017 11:19
      Highlight Weil mit Waffen sich auskennen ja mega wichtig ist, genau, mjaa.

      Fact: Wer eine Waffe zuhause hat, hat 50% weniger unbezahlten Sex. So Sad.
      1 5 Melden
    • reaper54 22.06.2017 11:43
      Highlight Ja wenn man mitdiskutiert sollte man die Materie kennen. Ich geb auch keiner Frau tipps beim Gebähren...

      Musste gerade sehr herzhaft lachen ab dieser "Fake News" echt köstlich.
      3 1 Melden
    • Vachereine 22.06.2017 13:51
      Highlight @Wehrli: Du hast keine Ahnung. Es gibt viele Frauen, die kriegen ein feuchtes Höschen, wenn sie den warmen, harten Stahl eines Pistolenlaufs streicheln dürfen.
      Immer diese Fake-News überall!
      3 1 Melden
    • Wehrli 26.06.2017 15:12
      Highlight Ach Reaper, niemand zweifelt an deiner Unterhosensammlung ...
      0 2 Melden
  • sambeat 19.06.2017 21:33
    Highlight Ehrlich gesagt, langsam fange ich an, abzustumpfen.... (Dieser Terrorscheiss interessiert mich nicht mehr besonders, es chlöpft und tätscht ja langsam aber sicher in jeder Ecke.) Das ist einerseits sehr traurig, aber andererseits versuche ich so, dem Hass vorzubeugen. Ich könnte die Terroristen und ihre Weltanschauung sehr wohl hassen, aber nützen tut das niemandem. Blöde Situation...
    49 10 Melden
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