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Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz besuchen einen Tag nach dem Ende des G20-Gipfels einen verletzten Polizisten im Spital. Bild: EPA/GERMAN GOVERNMENT

Dehydrierte Beamte mitgezählt – so flunkerte Hamburgs Polizei bei der Verletzten-Statistik

17.07.17, 11:15 17.07.17, 13:21

Die Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg sorgten für Schlagzeilen, die Gewaltbereitschaft und Zerstörungswut eines Teils der Demonstranten stiess auf breite Ablehnung. Als Beleg für deren Brutalität wurde häufig die Zahl von 476 Polizisten beigezogen. Diese vermeldete die Hamburger Polizei am 9. Juli in einer Pressemitteilung, einen Tag nach Abschluss des Gipfels.

Recherchen von Buzzfeed News lassen nun Zweifel an dieser Zahl aufkommen. Das Nachrichtenportal kontaktierte die Polizeibehörden aller 16 deutschen Bundesländer sowie die Bundespolizei. Die Hamburger Polizei gab als einzige angefragte Behörde keine Auskunft, da ihr keine eigenen Zahlen vorlägen. Die Rückmeldungen aus anderen Bundesländern zeigen gemäss Buzzfeed News grosse Diskrepanzen zu den von der Hamburger Polizei kommunizierten Statistik zum Gesamteinsatz.

So hat sich die Polizei für die Jahrhundert-Demo gerüstet

Es finden sich mehrere Ungereimtheiten: So meldeten sich mehr als die Hälfte der Beamten, die in der Statistik auftauchen, schon während den zwei Wochen vor Beginn der Ausschreitungen verletzt. Während der «heissen Einsatzphase» wurden 231 Polizisten verletzt.

Mehr als 95 Prozent der 476 verletzt gemeldeten Beamten konnten bereits nach kurzer Behandlung vor Ort weiterarbeiten. Die Zahl der Beamten, die aufgrund ihrer Verletzung auch noch am Folgetag oder länger dienstuntauglich waren, liegt bei 21 Polizisten. Auf Anfrage wurde aus keinem Bundesland schwer verletzte Polizisten gemeldet.

Analyse der Verletzten-Statistik: Die Zahlen von Buzzfeed News

Bild: buzzfeed news

Diese Erkenntnisse stehen im Widerspruch zu Aussagen des Gesamteinsatzleiters während des G20-Gipfels, Hartmut Dudde. Polizeidirektor Dudde ist bekannt als Erfinder der «Hamburger Linie», einer Praxis des harten Einschreitens der Polizei bei Demonstrationen. Von Dudde befehligte Polizeieinsätze gegen Demonstrationen wurden gerichtlich mehrfach als rechtswidrig beurteilt.

Auseinandersetzung zwischen Polizisten und Demonstranten beim autonomen Zentrum «Rote Flora» in Hamburg. Bild: ARMANDO BABANI/EPA/KEYSTONE

Auf der Abschluss-Pressekonferenz erweckte er einen ganz mit Bezug auf die 476 gemeldeten Verletzungen einen anderen Eindruck: «Darunter Gesichtstreffer durch Pyrotechnik, Fahrrad von der Brücke geworfen, Gehirnerschütterung, mit Steinen beworfen, Flaschenbewurf, Splitter unterm Visier.» 

In der Verletzten-Statistik werden auch Beamte mitgezählt, die wegen Dehydrierung kurzzeitig nicht einsatzfähig waren. Alleine am Freitag, dem ersten Tag des Gipfels, gab es mehrere Dutzend solcher Fälle. Rafael Behr, Professor an der Akademie der Polizei in Hamburg, kritisierte gegenüber Buzzfeed News: «Die Verletzten-Zahl muss dringend relativiert und eingeordnet werden». (cbe)

Hamburg im G20-Ausnahmezustand

Video: srf/SDA SRF

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User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
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  • seventhinkingsteps 17.07.2017 23:18
    Highlight Es stimmt schon nachdenklich wenn nun fucking Buzzfeed den investigativen Journalismus macht, für den eigentlich die etablierten Medienhäuser verantwortlich wären...

    Übrigens:

    Laut dem polizeilichen Rahmenbefehl, das jetzt öffentlich wurde, hatte der Schutz der Gipfelteilnehmer ganz klaren Vorrang vor dem Schutz der Stadt.

    Die Elite ist wichtiger als der Pöbel, und das wurde direkt so an die Polizei weitergegeben. Das heisst im schlimmsten Fall, dass die halbe Stadt brennen kann, solange Trump und Erdogan in Ruhe ihr Dinner verdrücken können, hat die Polizei ihren Auftrag erledigt.
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    • Karl33 18.07.2017 10:04
      Highlight Die etablierten Medienhäuser waren wohl damit beschäftigt (und voreingenommen), die Demonstration gegen die G20 pauschal zu verdammen. Propaganda-Medien. Die Frage bleibt allenfalls: Dürfen oder wollen sie nicht, investigativ recherchieren.
      11 4 Melden
    600
  • Quacksalber 17.07.2017 21:10
    Highlight Was soll diese Zählerei eigentlich? Kriegen die Krawallmacher jetzt weniger Bonus?
    20 37 Melden
    • seventhinkingsteps 18.07.2017 09:58
      Highlight Ja, Demogeld von Soros wird gekürzt
      5 4 Melden
    • zialo 18.07.2017 10:56
      Highlight Die Medienberichte zur Zählerei decken eine repressive politische Strategie auf. Rechte Politiker dämonisieren linke Demonstrationen. Polizeichefs schoben Demonstierenden die Schuld für Unfälle (Einatmen von Reizgas, Stolpern, Überarbeitung und Dehydrierung) in die Schuhe.

      Meiner Ansicht nach wurde hier das (verabscheuungswürdige) linke Gewaltpotenzial etwa um den Faktor 20 übertrieben.

      Ironischerweise zeigen wohl die Vorfälle in der ausgeladenen Berliner Polizeitruppe, dass Polizisten gar nicht viel anders ticken als Demonstranten.
      16 2 Melden
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  • SirGareth 17.07.2017 20:58
    Highlight Das zeigt eindeutig die staatliche Inszenierung für die politische Meinungsbildung.
    54 15 Melden
    600
  • christian_meister 17.07.2017 20:52
    Highlight Manchmal komme ich mir zur Zeit wie im falschen Film vor. Von allen Seiten wird man mit FakeNews eingedeckt. Der "Staat" veröffentlicht absichtlich falsche Zahlen und blendet weitere Fakten aus. Laut Anwohnern plünderten und zerstörten vor allem Jugendgangs und andere Trittbrettfahrer (Quelle z.B.: n-tv.de). Aber man braucht einen Feind. Jetzt sind es die linken Chaoten. Oder dann wieder die Islamisten, Flüchtlinge oder sonst wer. Dies rechtfertig mehr Überwachung, mehr Polizei, mehr Repression, weniger Freiheit. Was wurde aus unserer liberalen offenen solidarischen Schweiz/Europa?!
    59 11 Melden
    600
  • Eskimo 17.07.2017 20:34
    Highlight Das ist wieder mal typisch Watson: Linke Gewalt versucht man unter Einbezug sehr fragwürdiger Quellen zu beschönigen und sogar der Polizei den schwarzen Peter zuzuschieben.
    Im Gegenzug aber kein Wort über die Krawalle und sexuellen Belästigungen von Migranten an einem Volksfest im deutschen Schorndorf vom Wochenende.
    Linkspopulismus vom feinsten...
    44 68 Melden
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  • Sillum 17.07.2017 18:39
    Highlight Schon eine gewaltige Frechheit der Öffentlichkeit gegenüber diese miserable Berichterstattung. Es ist doch absolut klar, dass die Polizisten wegen des unmässigen Clace-Konsums dehydriert waren. Vermutlich spielte auch der Bierkonsum eine massgebende Rolle. Das nenne ich nun wirklich Fake-Meldungen.
    9 24 Melden
    600
  • wasylon 17.07.2017 18:26
    Highlight Gemäss Buzzfeed?!😂 Also bitte Herr Bernet, machen Sie es mir nicht so einfach. Buzzfeed können Sie sich Katzenvideos ansehen oder wenn sie auf Fake News stehen. Wie wäre es noch mit Seriösen Quelle?
    37 14 Melden
    • Christoph Bernet 17.07.2017 21:03
      Highlight Lieber wasylon, schauen Sie mal welches Schundblatt den Buzzfeed-Artikel ebenfalls als seriöse Recherche bewertete und aufgenommen hat ;-) https://www.nzz.ch/international/g-20-gipfel-ld.1306359 Die NZZ hat zwar keine Kommentarfunktion mehr, aber unter vornamen.nachnamen@nzz.ch erreicht Ihre Kritik den Autoren dieses Artikels. Wäre ja unfair, wenn immer nur ich Ihren Zorn zu spüren bekomme ;-) Die Recherche von Buzzfeed kam auch auf der Website der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Beide Zeitungen nicht gerade Linkaussen-Postillen, meinen Sie nicht?
      36 9 Melden
    • wasylon 17.07.2017 21:26
      Highlight Seriöse Recherche von Marcus Engert? So wie er recherchiert hat wie viele verletzte Demonstranten es gegen hat? O ton " ich rufe ein paar Kliniken an ".
      Fast wie eine Schülerzeitung.
      13 3 Melden
    • wasylon 17.07.2017 21:45
      Highlight @Herr Bernet warum sollte der Wahrheitsgehalt von dem ursprünglichen Bericht steigen "wenn andere es auch bringen"?
      8 9 Melden
    • Christoph Bernet 17.07.2017 22:16
      Highlight Lieber wasylon. Grundsätzlich wird der Wahrheitsgehalt eines Artikels nicht dadurch gesteigert, wenn ihn mehrere Medien bringen. Mich bestärkt es aber, dass ich mit der Einschätzung der Seriosität der Buzzfeed-Recherche richtig liege, wenn erfahrene Berufskollegen von rennomierten Blättern sie auch aufnehmen. Hinzu kommt: Im Buzzfeed-Artikel bestätigt eine Sprecherin des bayrischen Innenministeriums (seit 1958 in CSU-Hand), dass man sich die Zahlen der Hamburger Polizei nicht erklären könne. Keine Landespolizei- oder Bundesbehörde hat die Ergebnisse der Recherche als falsch bezeichnet.
      20 6 Melden
    • wasylon 17.07.2017 23:47
      Highlight Warum sollte eine Internetnachrichtenplattform (keine echte in eigentlich Sinne) Informationen von den Polizeibehörden bekommen, während andere Medien das nicht hinbekommen. "Bestätigt eine Sprecherin des bayrischen Innenministeriums" um welche Person handelt es sich? Hat sie keinen Namen..
      2 10 Melden
    • wasylon 17.07.2017 23:51
      Highlight Wenn es um die Angabe von Verletzungen geht: Jeder der nur Ambulant behandelt wird, gilt als Leichtverletzt, jeder der mindestens eine Nacht im Krankenhaus verbringt, gilt als Schwerverletzt. Das hat nichts mit der Art der Verletzung zu tun. Sollen wir uns für diese Terroristen neue Beschreibungen erfinden, um dehydrierte Personen nicht als verletzt gelten zu lassen?
      4 11 Melden
    • wasylon 18.07.2017 06:44
      Highlight Wie waren nochmals die journalistischen Standards? Ihre Behauptungen sind mit mindesten zwei unabhängigen Quellen zu unterlegen und die offiziellen Stellen (Polizei Hamburg) damit zu konfrontieren.
      1 9 Melden
    • Christoph Bernet 18.07.2017 09:26
      Highlight Lieber wasylon, ich versuche noch einmal zu erläutern, auf welche spezifische Situation sich meine Kritik beim Weltwoche-Artikel bezog: Wenn ein Journalist für einen Artikel anonyme Quellen benutzt – wie das Mörgeli tut – und diese anonymen Quellen Vorwürfe erheben – wie es seine Quellen tun – so sollte der Journalist die erhobenen Vorwürfe von einer zweiten, unabhängigen Quelle bestätigen lassen und die angeschuldigte Stelle damit konfrontieren. Der Buzzfeed-Artikel beruht auf Auskünften der Medienstellen der deutschen Landespolizeien. Das sind keine anonymen Quellen und keine Behauptungen.
      8 0 Melden
    • Christoph Bernet 18.07.2017 09:38
      Highlight Sie scheinen mir ein sehr aufmerksamer Medienkonsument sein. Mich würde interessieren: Auf welchen Kanälen informieren sie sich? Was sind in ihren Augen vertrauenswürdige Medien?
      9 0 Melden
    • wasylon 18.07.2017 12:41
      Highlight @Christoph Bernet ich meinte "offiziellen Stelle damit zu konfrontieren". Wie hat sich die Polizei Hamburg zu den vorwürfen geäussert?
      Ich versuche mich eigentlich immer umfassend zu informieren, sei es TV, Internet oder Print. Auch unterschiedliche politische Ansichten wie z.B Watson/Weltwoche sind da sehr spannend. Buzzfeed gehört nicht dazu😉 Man sollte allen Medien grundsätzlich skeptisch bewegen.
      0 4 Melden
    • wasylon 18.07.2017 12:52
      Highlight Herr Benet würden auch einen Artikel schreiben zu Londoner Hochhaus brand? Dehydrierte Feuerwehrleute mitgezählt – so flunkerte die Londoner Feuerwehr bei der Verletzten-Statistik.

      Es wurden auch Feuerwehrleute in die Verletzen Liste aufgeführt, die ambulant behandelt wurden, dehydrierte, oder mit Leute mit selbst beigebrachten Verletzungen wie rauchgas Vergiftungen, oder Stolpper ect. ?
      1 2 Melden
    • Christoph Bernet 18.07.2017 14:11
      Highlight Die Hamburger Polizei wurde ja von Buzzfeed mit den Recherchen konfrontiert: "Die Polizei Hamburg erklärte, zu verletzten Beamten vor den Ausschreitungen lägen keine Zahlen vor. Eine genaue Erhebung sei aufgrund der unruhigen Lage nicht mehr möglich gewesen. Bestätigen will die Behörde lediglich, dass vor Beginn der Auseinandersetzungen am Donnerstag 74 Beamte verletzt gemeldet waren."
      Beim Artikel geht es ja darum, dass die Hamburger Polizei die Statistik zuwenig "relativiert und eingeordnet" hat, wie es auch ein Professor der eigenen Ausbildungsstätte kritisiert.
      4 0 Melden
    • Christoph Bernet 18.07.2017 14:20
      Highlight Die Hamburger Polizei muss sich den Vorwurf gefallen lassen – willentlich oder aus Unterlassung – mit ihren zu wenig differenziert aufgeschlüsselten Statistik den Eindruck erwecken zu wollen, sämtliche 476 verletzten Polizisten seien direkte Opfer von Gewalt durch Demonstranten geworden. Einzig darum geht es in diesem Artikel.
      2 0 Melden
    • Christoph Bernet 18.07.2017 14:20
      Highlight Der Vergleich mit dem Londoner Hochhausbrand erschliesst sich mir daher nicht, da dort nie Unklarheit über die Ursache der Blessuren, Verletzungen etc. der Feuerwehrleute bestanden hat. Ich möchte Sie deshalb höflichst bitten, Ihren ursprünglichen Vorwurf, wir verbreiteten Fake News, zurückzuziehen. Jetzt muss ich aber weiter arbeiten. Freundliche Grüsse.
      3 0 Melden
    • wasylon 18.07.2017 18:22
      Highlight Der Polizeisprecher sagt bei der Pressekonferenz klar "wir haben vom 22.6 Beginn unserer BRU bis zum 9.7 nach jetzigen Stand 476 Verletzte Kollegen. Darunter Gesichtstreffer......." ab ca. 1:01 im Video. Also ist es klar dass es sich auch die gesamte ein Einsatzdauer des Einsatzes bezieht.
      Nicht mehr und nicht weniger. Was es sich zum Glück nicht alle schwerverletzte handelt dürfte wohl allen klar sein.
      0 1 Melden
    • wasylon 18.07.2017 18:35
      Highlight Herr Bernet Sie sind Jounalist sagen Sie es mir. Bekommen sie sonst bei einem Grosseinsatz, sei es Polizei oder Feuerwehr, eine detailliertere Verletzungsliste über Grad der Verletzung wann und wo er sich diese zugezogen hat? Oder bekommen Sie eine Gesamtzahl der Verletzten während des Einsatzes?
      Aber vielleicht sollte man es in Zukunft einfach "Anzahl Personen waren in Medizinischer Behandlung" nennen. Damit es in Zukunft keine Missverständnisse mehr gibt.
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  • derEchteElch 17.07.2017 18:24
    Highlight Das Ausmass der Kravallen hat dafür gesorgt, dass Polizisten nicht genug Wasser trinken konnten.

    Selbstverständlich müssen die als Opfer der Krawallen gerechnet werden, denn wäre der Einsatz nicht so anstrengend gewesen, hätten sie mehr Wasser trinken können.!

    Das ist die zweiseitigkeit von Watson! Wenn ein Rekrut dehydriert heisst es von Links es liegt daran, dass die Ausbildung zu streng ist. Wenn bei Krawallen Polizisten dehydrieren steht es in KEINEM Zusammenhang mit der Tätigkeit! Neeiin!
    42 48 Melden
    • Rendel 17.07.2017 20:11
      Highlight Die Hamburger Polizei musste schon seit dem 22. Juni 12h Schichten schieben. Dass es da zu Erschöpfung kommen kann ist klar. Die Polizeileitung muss sich Fragen gefallen lassen und Antworten liefern. Auch warum ihre Angestellten dehydrieren. Es gab ja immer wieder Pausen, wie die Pause bis man in der Schanze eingriff. Wie es zu solchen Jugendlichen kommt, die so gewaltbereit sind, dazu müssen wir auch Antworten finden.
      19 4 Melden
    600
  • Yamamoto 17.07.2017 18:13
    Highlight Erstaunt mich nicht, anscheinend beinhaltet die Zahl der verletzten Polizisten auch Pfefferspraytreffer aus den eigenen Reihen sowie Unfälle (Stolpern über Zäune etc.). Man dürfte doch erwarten, dass dies zumindest erwähnt wird.
    27 9 Melden
    • EvilBetty 17.07.2017 19:29
      Highlight Die Noobs müssten halt FriendlyFire deaktivieren...
      21 5 Melden
    600
  • Greet 17.07.2017 18:11
    Highlight Auch nach Köln kam die Wahrheit erst verspätet ans Licht. Vorher wurde sie von Politik, Polizei und Medien vertuscht.
    6 16 Melden
    600
  • BigPun 17.07.2017 17:25
    Highlight Ich bin nicht überrascht. Denn es gibt da noch einiges was sonst noch passiert ist, worüber nicht gesprochen wurde.

    Z.b. dass sich noch rechtsradikale dort in St. Pauli sich rumgetrieben haben (HOGESA, Hooligans gegen Salafisten) und sonst noch Bullen in Zivil die die Gewaltspirale angeheizt haben. (Quelle Telepolis) Wieviel Wahrheit da jetzt wirklich drin liegt, weis ich jetzt nicht aber sicher mal interessant sich das noch genauer anzuschauen...
    35 10 Melden
    600
  • Rendel 17.07.2017 16:29
    Highlight Über Verletzte der Zivilbevölkerung hat man immer noch keine Zahlen. Bei jedem Grossanlass sonst, werden die kommuniziert.
    36 8 Melden
    • SemperFi 17.07.2017 17:54
      Highlight Wohl weil bei anderen Anlässen die Gegenseite keinen eigenen Sanitätsdienst betreibt.
      9 5 Melden
    • Griffin 17.07.2017 17:59
      Highlight Das wird auch damit zusammenhängen, dass sich viele/die allermeisten Demonstranten nicht im Spital oder von einem Arzt behandeln haben lassen. Ausser sie waren wirklich ernsthaft oder lebensbedrohlich verletzt. Ansonsten ist es jeder Person anzuraten sich selbst zu verarzten oder sich von Demosanis behandeln zum lassen, oft genug wartete die Polizei auf Personen mit "verdächtigen" Verletzungen und nahm diese fest.
      16 5 Melden
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  • stimpy13 17.07.2017 16:28
    Highlight Klar ist jeder verletzte Polizist einer zu viel. Hier geht es aber um die Glaubwürdigkeit der von der Polizei verbreiteten Informationen und diese geht durch solche Übertreibungen verloren. Andererseits passt es gut ins aktuelle Geschehen, denn Trump überbietet diesbezüglich ja alles...
    45 12 Melden
    600
  • pachnota 17.07.2017 16:17
    Highlight Wichtegers hier von der FAZ:

    "Haft und Härte sind das eine. Man sollte aber auch nicht die Wiedergutmachung vergessen: Aufräumen, Dienst in den geplünderten Geschäften – das schreckt vermutlich eher ab als die Beseitigung der Schäden durch die Opfer selbst."
    http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/krawalle-in-hamburg-gewalt-ist-kein-schicksal-15103259.html
    8 10 Melden
    • Rendel 17.07.2017 17:12
      Highlight Es wurde von ganz vielen Freiwilligen aufgeräumt.

      Es war danach in der Schanze sauberer als zuvor.

      Bei Jugendlichen gibt es als Strafe die Möglichkeit des Sozialdienstes, bei Erwachsenen nicht.
      15 2 Melden
    • SemperFi 17.07.2017 18:00
      Highlight 1. Als Betroffener möchte ich wohl kaum warten, bis jemand dazu verknurrt wurde, bei mir aufzuräumen. 2. Die Qualität der so befohlenen "Hilfe" ist ja wohl klar. 3. Seite an Seite mit den Hirnamputierten aufzuräumen, die gestern meinen Laden demoliert haben, wäre wohl für beide Seiten nicht sehr erspriesslich.
      24 7 Melden
    • Follbescheuert 18.07.2017 16:32
      Highlight In einer öffentlichen Stellungnahme (z. B. https://www.facebook.com/BistroCarmagnole/posts/1451018668300206) beschreiben einige von den Plünderungen betroffene Geschäfts- und Gewerbetreibende des Hamburger Schanzenviertels, wie viele an den Demonstrationen nicht beteiligte Schaulustige spontan an den Verwüstungen und Plünderungen ihrer Geschäfte teilgenommen haben. Diese Leute nun ausfindig machen zu wollen und zum Aufräumen zu zwingen, wäre nicht einfach. Für mich überraschend auch ihre Einschätzung der Rolle der Polizei während und vor dem G-20-Gipfel. Lesenswert weil authentisch.
      1 1 Melden
    600
  • Sapere Aude 17.07.2017 16:13
    Highlight Ich glaube wir dürfen von der Polizei schon die korrekten Zahlen erwarten, ob es sich nun um die Verletztenzahlen geht oder Statistik zur Ausländerkriminalität. Peinlich wie einige versuchen, jegliche Kritik an der Polizei als Rechfertigungsversuch für die Krawallen abzutun. Mögliche und tatsächliche Gewalttaten von Anarchos sind noch keine Rechtfertigung für den unverhältnismässigen Einsatz der Polizei und deren Verletzung von rechtsstaatlichen Grundsätzen. Ebenso können die Demonstranten wohl auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass die Polizisten dehydriert waren.
    55 15 Melden
    600
  • Uf em Berg 17.07.2017 15:59
    Highlight Ist doch egal wieviele Verletzte und schwer die Personen verletzt wurden. Gewalt ist immer zu verurteilen!
    29 35 Melden
    • pachnota 17.07.2017 16:12
      Highlight Sie können nicht anders Es ist die Ideologie, die es ihnen gebietet.
      Vergib ihnen, es sind im Geiste, Kinder.
      11 35 Melden
    • Rendel 17.07.2017 16:14
      Highlight Gewalt verurteilen auch die meisten!

      Kranke, Erschöpfte, sind aber nunmal keine Verletzte, Dehydrierte auch nicht. Solche beeinflussenden Zahlen schaden, allen Polizisten und schädigen das Vertrauen.
      53 9 Melden
    • EvilBetty 17.07.2017 16:22
      Highlight Es ist halt nicht egal wenn die Polizei lügt.
      53 8 Melden
    • teXI 17.07.2017 18:23
      Highlight Nein den die rennen ja bewaffnet rum. Da sollte es schon 0 Tolleranz geben... kein zurechtbiegen der Fakten.
      8 1 Melden
    • Uf em Berg 18.07.2017 09:05
      Highlight Wenn jemand, um die Sicherheit zu gewährleisten, so weit an seine Grenzen gehen muss, dass er dehydriert ist oder einen Erschöpfungszustand erreicht, liegt die Ursache sehr wohl bei den Demonstranten, auch wenn keine direkte Gewalt angewendet wurde. Die Person ist körperlich geschädigt und somit verletzt.
      1 5 Melden
    • Follbescheuert 18.07.2017 16:34
      Highlight @pachnota

      Es ist wohl eher Deine Ideologie oder Dein Weltbild, das Fakten und Zahlen nicht vertragen.
      3 1 Melden
    • Lichtblau 18.07.2017 23:25
      Highlight Und was ist mit den Schweizer Solidaritätsdemosfür die "Gefangenen und Verletzten" in Hamburg? "Gefangene", my Ass. Warum nennt man die nicht "Verhaftete"? Kommt nur mir dieses Wording grausam pathetisch vor? Bei den "Verletzten" habe ich automatisch "Beleidigte" gelesen, so à la "ich bin nicht böse, nur verletzt".
      1 1 Melden
    600
  • Turi 17.07.2017 15:35
    Highlight "Berliner Polizisten: Sex-Exzesse im Vorfeld des G20-Gipfels."

    http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Deutschland-und-die-Welt/Deutschland/2017/Juni/Polizei-Sprecher-Es-ist-nur-peinlich-Berliner-Polizisten-Sex-Exzess-und-Freiprinkeln

    Hoffentlich haben die feiernden Polizisten Kondome benutzt. Nicht dass jetzt auch noch Geschlechtskrankheiten in der Statistik mitgezählt werden.
    74 23 Melden
    600
  • flugsteig 17.07.2017 15:33
    Highlight Buzzfeed? Das kann nicht euer Ernst sein. Das ist fast als würdet ihr schreiben: auf Facebook von einem Freund geteilt worden.
    Buzzfeed hat etwa soviel mit professinellem Journalismus zu tun, wie 100% reiner Orangensaft mit Orangen. Es klingt zwar so, ist aber nur ein billiger, grösstenteils nachgemachter Abklatsch davon.
    49 18 Melden
    • Klabusterbeere 17.07.2017 16:19
      Highlight Die Blitzer sollten sich gegebenfalls mal Gedanken über ihre Quellen bin News machen. Flugsteig hat schon recht mit dem was er schreibt
      27 6 Melden
    • phreko 17.07.2017 16:41
      Highlight Sind nachgemachte Zahlen falsch?
      4 4 Melden
    • Echo der Zeit 17.07.2017 18:07
      Highlight Kamm schon vor Tagen im Schweizer Radio - es wurde sogar noch Ausführlich darüber Berichtet.
      9 2 Melden
    • Follbescheuert 18.07.2017 16:38
      Highlight 1. Du darfst ruhig Deinen inhaltslosen Kommentar auch gleich noch der NZZ zusenden. Die NZZ hat dieselbe Quelle benutzt.

      2. Die Polizei hat die Vorwürfe nicht dementiert. Also treffen sie zu.

      3. Du solltest sich eher fragen, wo die anderen Medien geblieben sind.
      4 1 Melden
    600
  • Ken Hurt 17.07.2017 15:07
    Highlight Das war bestimmt hart für alle beteiligten Polizisten. Dennoch ist es nicht nötig dies noch zu verschlimmbessern mit fragwürdigen Zahlen / Angaben.
    57 10 Melden
    600
  • Karl33 17.07.2017 14:47
    Highlight Nach und nach setzt sich die Kraft der Tatsachen durch, gegenüber Falschmeldungen und Übertreibungen. Gut so.
    73 32 Melden
    600
  • Django Ryffel 17.07.2017 14:30
    Highlight Jaja, man weiss doch: Traue nie eoner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
    27 17 Melden
    600
  • pachnota 17.07.2017 14:27
    Highlight Würde mich doch wundert, wenn Watson nicht noch wass in diese Richtung gebracht hätte.
    35 81 Melden
    • Follbescheuert 17.07.2017 14:50
      Highlight Du hättest wohl lieber gehabt, wenn Watson die Fakten einfach verschwiegen hätte. Damit alles schön in Dein Weltbild passt.
      85 32 Melden
    • Datsyuk 17.07.2017 15:00
      Highlight Was sagst du zum Artikel? Argumentiere bitte!
      41 13 Melden
    • Ken Hurt 17.07.2017 15:03
      Highlight Du bist ein Spekulant, nichts weiter...
      27 10 Melden
    • Rendel 17.07.2017 15:16
      Highlight Sie können ja die NZZ lesen pachnota, die brachten die Meldung schon um 8:00 morgens.

      https://www.nzz.ch/international/g-20-gipfel-ld.1306359
      32 3 Melden
    • pachnota 17.07.2017 15:17
      Highlight Einfach:
      Wir haben alle die Bilder gesehen von den Typen, die Brandbomben von den Dächern warfen.
      Die Zahl der veletzten Polypen, ist letztendlich nicht relevant.
      Das Eine entschuldigt das Andere nicht.
      25 47 Melden
    • Rendel 17.07.2017 15:42
      Highlight Doch die Zahlen sind sehr wohl relevant, wie sie kommuniziert wurden, auch wenn jeder Verletzte einer zu viel ist.

      Die Wahrheit ist für sie aber offenbar nicht relevant.
      35 10 Melden
    • Datsyuk 17.07.2017 16:08
      Highlight Klar sind Zahlen relevant. Sie werden ja auch veröffentlicht, um politisch etwas durchsetzen zu können.
      34 2 Melden
    • pachnota 17.07.2017 16:11
      Highlight Rendel
      Und wieso sind diese Zahlen relevant, bei solchen Chaostagen?
      Wäre es nicht relevanter, zu diskutieren, wie man in Zukunft diese Gewaltexzesse verhindern will.
      Wieso jetzt auf,s Nebengeleis?

      Und was ist jetzt mit der Wahrheit?
      Mir reicht,s langsam mit deinen unbelegten Beleidigungen!
      Konstruktiv, scheint für dich zu schwierig.
      6 33 Melden
    • Eine_win_ig 17.07.2017 17:09
      Highlight OK, panchota, ich mache es konstruktiv:
      Die Zahlen sind relevant, weil die Aussage des Polizeichefs übertrieben war. Klar war das einfaches "Spinning" (Auslassen der Informationen, dass eben auch dehydrierte dazu zählen führt dazu, dass die Leser die Zahl über 400 mit 400 Personen mit Verletzung asoziiert).
      Wieso nun relevant? Es war nicht die volle Wahrheit. Und diese Halbwahrheit lenkt nun eben von der richtigen Diskussion ab, die du schon angemerkt hast. Sie liefert den Polizeigegnern Munition und Argumente. Hätte man eine realistische Zahl gennant, wäre es jetzt nicht so.
      21 2 Melden
    • Rendel 17.07.2017 17:49
      Highlight Es geht doch nicht um Munition für irgendwen. Es geht um Wahrheit und klare Kommunikation. Ein erschöpfter Polizist ist nunmal kein verletzter Polizist, genau so wenig ein Kranker. Alles wurde unter unter den Begriff Verletzte gestellt. Das ist etwas mehr als Halbwahrheit. Wo kommen wir hin, wenn die Polizei lügt? Ich möchte der Polizei vertrauen können. Wir leben doch in einem Rechtsstaat und das soll er auch bleiben.
      17 1 Melden
    • Eine_win_ig 17.07.2017 18:25
      Highlight Rendel, ich bin mit dir einverstanden. Ich habe 1:1 auf panchota geantwortet. Und in seiner Argumentationskette wird dein Argument gekontert/nicht beachtet/"wie du es auch nennen willst". Gebe dir zu 100% Recht. Aber ich passe meine Argumente dem "Zielpublikum" an. Wenn er die, in seinen Augen richtige und wichtige Diskussion erwähnt, Zusammenhang finden wt voilà. Schöne obe u gniesset d Dunne!
      3 0 Melden
    • _kokolorix 17.07.2017 18:51
      Highlight Es wurde geschrieben, dass in Hamburg kriegsähnliche Zustände geherrscht hätten, unterlegt mit der bedeutungsschwangeren Zahl von fast 500 verletzten Polizisten. Nun stellt sich heraus, dass es bloss etwa 20 Verletzte gab welche direkt von den Krawallen stammen, keiner davon wirklich ernsthaft. Wieviele Demonstranten wurden niedergeknüppelt? Von wem ging die Gewalt wirklich aus? Wer so dreist lügt, dem kann man einfach nicht trauen
      11 7 Melden
    • pachnota 17.07.2017 19:14
      Highlight Eine_win_ig



      Und wie bitte geht das? Die Dunne genissen?
      1 10 Melden
    • Eine_win_ig 17.07.2017 20:40
      Highlight Merci, Sunne. :) S isch no nid z spät :D
      3 0 Melden
    • Follbescheuert 18.07.2017 16:58
      Highlight Pachnota beklagt sich über Beleidigungen!
      2 0 Melden
    • Eine_win_ig 18.07.2017 18:21
      Highlight Och, let him be :)
      Und gniesset d Sunne! Ja, Sunne, mit S! ;)
      1 1 Melden
    600
  • Follbescheuert 17.07.2017 14:21
    Highlight Ich warte noch auf die Aufarbeitung der «Lynchjustiz» durch die BILD-Zeitung.

    (Wenn ich da als Unschuldiger abgebildet und vom selbst ernannten Staatsanwalt zur Fahndung ausgeschrieben worden wäre, dann hätte diese «Zeitung» schon längst meinen Anwalt am Hals.)
    36 12 Melden
    • Follbescheuert 17.07.2017 14:34
      Highlight Wikipedia: «In Deutschland ist die Öffentlichkeitsfahndung in § 131a StPO normiert. Die Anordnung von Fahndungen nach § 131a Abs. 3 und § 131b StPO dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzug auch durch die Staatsanwaltschaft und ihre Ermittlungspersonen angeordnet werden. Fahndungen nach § 131a Abs. 1 und 2 StPO bedürfen der Anordnung durch die Staatsanwaltschaft; bei Gefahr im Verzug dürfen sie auch durch ihre Ermittlungspersonen angeordnet werden (§ 131c StPO).»

      Ich erspare mir die Auflistung der Paragraphen, das kann jeder selbst googeln.
      18 8 Melden
    • Hierundjetzt 17.07.2017 15:39
      Highlight Was auch immer dieses StPO ist, es interessiert niemanden. Wir richten uns in der Schweiz nach dem ZGB, dem OR und dem StGB. Alles Akronyme die jeder Primarschüler wissen sollte.
      4 35 Melden
    • Buyer's Remorse 17.07.2017 16:11
      Highlight @hierundjetzt

      Die StPO (Strafprozessordnung) gibt es auch in der Schweiz.
      30 0 Melden
    • Datsyuk 17.07.2017 16:30
      Highlight Hierundjetzt, wo hast du dein Wissen über Recht her?
      17 0 Melden
    • Yamamoto 18.07.2017 13:46
      Highlight @Hierundjetzt Wie bereits erwähnt wurde, gibt es auch in der CH eine StPO. Die StPO regelt das Strafverfahren. Das StGB enthält das materielle Recht.
      Zudem interessiert deutsches Recht in casu sehr wohl. Auch Schweizer Staatsangehörige können die BILD-Zeitung in Deutschland verklagen. Denkbar ist auch ein Strafantrag in der Schweiz. Nach dem Ubiquitätsprinzip (Art. 8 I StGB) gilt ein Delikt als dort begangen, wo der Erfolg eingetreten ist. Hat die BILD eine unschuldige Person als angeblichen Gewalttäter abgebildet, so macht sich der Verfasser der üblen Nachrede gem. Art. 173 I StGB strafbar.
      3 0 Melden
    600
  • das Otzelot 17.07.2017 13:43
    Highlight Spielt es den eine Rolle wie viele genau es waren? Meiner Meinung nach ist jeder einzelne einer zu viel.

    Die machen dort ihren Job wie wir alle auch. Obwohl die marodierende Horde Schwachmaten anscheinend nix anderes zu tun hatte.

    Eigentlich schade durfte die Polizei kein Gummischrott einsetzten.
    63 108 Melden
    • Klabusterbeere 17.07.2017 14:07
      Highlight Jeder verletzte Polizist ist einer zu viel da Stimme ich dir zu. Aber es geht definitiv nicht, dass die Polizei absichtlich falsche Zahlen verbreitet und somit das Thema extra weiter anheizt. Somit verliert der Staat weiter an Glaubwürdigkeit, dies schürt wiederum Missmut und Wut und dies entlädt sich weiter in Gewalt.
      Es wird aktuell ziemlich Stimmung gegen die Rote Flora gemacht, da passt das wie die Faust aufs Auge
      108 13 Melden
    • Christian Mueller (1) 17.07.2017 14:10
      Highlight Ja, es spielt eine Rolle, ob jemand - insbesondere Polizisten - die Wahrheit sagen, oder nicht!
      101 6 Melden
    • ströfzgi 17.07.2017 14:22
      Highlight @christian

      Und was bringt es Dir zu wissen wieviel Polizisten verletzt wurden und ob es die richtige Zahl ist? Evt. das zu rechtfertigen was die andere Seite verbrochen hat?
      12 71 Melden
    • Follbescheuert 17.07.2017 14:33
      Highlight Schlimmer finde ich, dass die Polizei durch die Selbstjustiz der BILD-Zeitung zu Unrecht verdächtigte Personen entlasten musste. So etwas geht gar nicht. Das hatten wir im Mittelalter. Nicht einmal die Polizei darf Personen öffentlich in den Medien zur Fahndung ausschreiben. Nur die Justiz ist dazu berechtigt, und zwar ein Richter, in Ausnahmefällen die Staatsanwaltschaft und ihre Ermittlungspersonen. Siehe § 131 ff. der Deutschen Strafprozessordnung.
      38 6 Melden
    • Follbescheuert 17.07.2017 14:38
      Highlight @ströfzgi

      Ähm, die Polizei hat damit angefangen, Zahlen zu veröffentlichen. Nicht, dass ich das nicht gutheissen würde, aber wenn sie es tut, sollte sie korrekte Zahlen veröffentlichen. Und diese Zahlen wurden herumgereicht und getwittert und gepostet, was das Zeug hält.
      39 6 Melden
    • Christian Mueller (1) 17.07.2017 15:28
      Highlight @ströfzgi

      tolle Unterstellung. Ich erwarte von Staatsangestellten, die dafür bezahlt werden, für Recht zu sorgen, dass sie in besonderem Masse ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft inkl Wahrheitspflicht wahrnehmen. Es schadet nämlich am meisten ihrer eigenen Position, wenn unwahres erzählt wird. DAS möchte ich nicht. So wird man unglaubwürdig.
      13 4 Melden
    • ströfzgi 17.07.2017 19:20
      Highlight @chrigi und vollbescheuert:

      Was ich sagen will: glaubt was ihr seht und bildet euch eine eigene Meinung. Saddam Hussein hatte auch Massenvernichtungswaffen. Habt ihr das auch geglaubt?
      1 5 Melden
    • Echo der Zeit 17.07.2017 21:10
      Highlight @ströfzgi: Gegenüber denn Polizisten wäre es Angemessen und Fair genaue Zahlen zu Veröffentlichen. Alle Verletzten im Zusammenhang der Krawallen so zu nennen, zeugt von einer Politischen und keiner Polizeilichen Haltung.

      Saddam Hussein hat Massenvernichtungswaffen gegen die Kurden eingesetzt.
      4 0 Melden
    600
  • Score 17.07.2017 13:37
    Highlight Das mildert die Krawalle selber ja nicht. Aber es ist wichtig dass da Klarheit geschaffen wird. Gerade weil solche Falschmeldungen kaum mehr korrigierbar sind wenn sie mal die Runde machen. Kann mich da noch gut an die 3Mio Sachschaden bei SBB Zügen erinnern die angeblich von den Fans in den Extrazügen verursacht wurden. Erst etwa ein jahr (und 100erte Zitierungen) später hat der Beobachter das ganze aufgeklärt. Die Sachschäden waren kaum höher als im Normalen verkehr (rund 1/10 des angegeben Betrags) und man hat einfach den Ausfall durch die vergünstigten Tickets mit eingerechnet...
    59 6 Melden
    600
  • hueberstoebler 17.07.2017 13:34
    Highlight ich weiss nicht worauf ihr raus wollt. ob jetzt 50 oder 500 verletzt wurden spielt keine rolle, viel wichtiger ist die gewaltbereitschaft der linken schlägertruppe. die ist bewiesen, somit ist dieser artikel doch irgendwie überflüssig?
    28 104 Melden
    • Benot 17.07.2017 14:05
      Highlight Naja. Es zeigt immerhin, dass es anscheinend zuwenig verletzte Polizisten gab, um von "ganz schlimmen Zuständen" zu sprechen. Auf jeden Fall mussten offenbar die Zahlen künstlich nach oben gelogen werden. Das sagt schon viel aus.
      70 18 Melden
    • Hochen 17.07.2017 14:20
      Highlight @hueber

      Ja wens nicht ins Weltbild passt dan ist es nicht wichtig oder Fakenews!
      43 8 Melden
    • phreko 17.07.2017 14:29
      Highlight Naja, 90% weniger Personenschaden wäre schon ein klein bisschen ein Unterschied. Aber mit Zahlen habt ihr es ja nicht so.
      34 6 Melden
    • Ken Hurt 17.07.2017 15:05
      Highlight Dein Kommentar ist überflüssig...
      17 6 Melden
    • hueberstoebler 17.07.2017 18:15
      Highlight @haters

      wenn ihr im büro überstunden schieben müsst weil die auftragslage plötzlich massiv zugenommen hat kanns auch sein dass die einsatzplanung gut gewesen wäre aber schlicht zu wenig personal. mit dem unterschied dass ihr ins nächste bad zum wasserhahn laufen könnt, polizeieinsatz unterwegs so etwas aber nicht zulässt.

      und selbst wenn er sich beim bereitmachen für den einsatz den fingernagel abgebrochen hat ist es eine verletzung die wegen eben diesem einsatz aufgetreten ist. gelogen wurde nicht, es hat nie jemand behauptet dass alle verletzungen durch radikale verursacht wurden.
      3 10 Melden
    600
  • Madison Pierce 17.07.2017 13:32
    Highlight Die Tatsache, dass dies von Buzz-"du wirst nicht glauben, was dann passierte"-feed recherchiert wurde, sagt viel über die Medien in Deutschland aus. Vierte Gewalt, kritischer Journalismus und so...
    61 4 Melden
    600
  • Rumbel the Sumbel 17.07.2017 13:19
    Highlight Nun kommt langsam das Schönreden auf! Wer hätte das gedacht. Dehydrierung ist auch eine Verletzung. Kommt mir so vor wie bei einem Einbruch mit Abwesenheit der Geschädigten, wenn es heisst, sie seien unverletzt. Das psychische wird dann wohlwollend weggelassen.
    35 73 Melden
    • Max Cherry 17.07.2017 13:45
      Highlight An der Dehydrierung (welche ich nicht mal als Verletzung bezeichnen würde) sind aber keine Demonstranten schuld, wie bei der Verletzungsstatistik suggeriert wird, sondern eher die Einsatzleitung der Polizei.
      73 12 Melden
    • Rumbel the Sumbel 17.07.2017 20:41
      Highlight Wäre sie stinknormal und friedlich verlaufen, hätte es diese Probleme gar nicht gegeben!
      3 4 Melden
    • Lichtblau 18.07.2017 23:39
      Highlight Immerhin musste die Dehydrierten dann auch noch " wie Hunde schlafen", und dies in ihrer
      extremen Montur im Hochsommer. So ähnlich stand es doch auch hier geschrieben? Diese Leute machen keinen easy Job, die wenigsten von uns würden sich den wohl antun. Einfach, dass das auch noch gesagt ist.
      0 2 Melden
    600
  • Max Cherry 17.07.2017 13:18
    Highlight Et voilà. Gerade mal 17 von 743 gemeldeten Verletzten wurden wirklich verletzt, hatte wohl doch recht.
    87 50 Melden
    • p4trick 17.07.2017 13:50
      Highlight Ich stelle fest, dass das Wort "Bullen" mehrheitlich von der tieferen Gesellschaftschicht benutzt wird. Menschen die einer Arbeit nachgehen, kennen die Polizei als Freund und Helfer.
      42 93 Melden
    • Donaldo Perez 17.07.2017 14:11
      Highlight @patrick Das kann ich definitiv nicht bestätigen, Bulle ist alltäglicher Slang. Die meisten Leute unter 35 die ich kenne, sagen Bullen. Und die Arbeiten fast alle.
      Ich nehme an, du wohnst nicht in einer Stadt?
      48 18 Melden
    • Ketsch 17.07.2017 14:16
      Highlight "d'Schmier" ist geläufiger ;)
      37 4 Melden
    • Follbescheuert 17.07.2017 14:43
      Highlight @p4trick

      Woher weisst Du, dass Max Cherry keiner Arbeit nachgeht?

      Aber ich finde es trotzdem schön, dass Du zu der gehobenen Gesellschaftsschicht gehörst 😁
      34 7 Melden
    • meg131 17.07.2017 15:06
      Highlight @p4trik
      Leute der tieferen Gesellschaftsschicht arbeiten also nicht?
      Und nein nicht jeder der arbeitet kennt die Polizeials Freund und Helfer
      28 7 Melden
    • ujay 17.07.2017 15:26
      Highlight Ja...Polizisten als Bullen zu bezeichnen ist underdog Slang und extrem mutig...bravo ihr Helden.
      10 12 Melden
    • Bobo B. 17.07.2017 15:35
      Highlight Selbstredend gelten Sprachregelungen analog Perez nur wenn sie eine Seite betreffen. Wenn es um Linke und deren liebste Klientel geht, wird dann schon ein anderer Massstab angewendet. Da ist das Umgangssprachliche nicht mehr so erwünscht...
      6 9 Melden
    600
  • SemperFi 17.07.2017 13:01
    Highlight Besonders interessant finde ich an der Buzzfeed-Statistik die Differenzen von 0.14% bis 14% Verletzter je nach Korps. Es wäre spannend zu wissen, woher diese Unterschiede rühren.
    34 5 Melden
    • Rendel 17.07.2017 15:26
      Highlight Wird wohl von den Einsatzgebieten abhängen, die Korps aus verschiedenen Bundesländern wurden ja nicht auseinandergerissen.
      5 0 Melden
    • SemperFi 17.07.2017 16:16
      Highlight Es könnte aber auch von der Einsatztaktik, von der Ausrüstung, von der Ausbildung, den Gegenspielern, usw., usw abhängen.
      1 0 Melden
    • Rendel 17.07.2017 17:06
      Highlight Ich denke es ist sogenannt multifaktoriell. Den stärksten Faktor vermute ich im Eknsatzgebiet. Die Korps wurden sicher schon von Anfang an nach gewissen Kriterien in Gebiete eingeteilt.
      3 1 Melden
    600
  • wiisi 17.07.2017 13:01
    Highlight Dieser Artikel lässt auch vermuten, dass viele Polizisten (im wörtlichen Sinne) einfach "verheizt" wurden.
    37 5 Melden
    600
  • 262d 17.07.2017 12:55
    Highlight (Lustige Beobachtung nebenbei: beim Artikel über die Ausschreitung war der Kommentar-Tenor: böse Krawallmacher, danke Polizei. Hier ist der Tenor: Polizei, böse Statistikverfälscher. Ein Schelm, wer jetzt denkt, Watston-Kommentierenden ginge es vor Allem ums Sich-Enervieren...)
    46 22 Melden
    • Follbescheuert 17.07.2017 14:45
      Highlight Langsam gewinnt die Vernunft wieder die Oberhand über die Hysterie der gespielten Empörung.
      22 8 Melden
    600
  • sanmiguel 17.07.2017 12:50
    Highlight Ach so...? Ja dann... dann ist ja alles gut...
    22 13 Melden
    600
  • Kopfschüttler 17.07.2017 12:44
    Highlight Wären die chaoten rechtsextrem gewesen hätte die linke presse wohl noch 200 verletzte polizisten von selber dazu gezählt. Unter anderem watson auch. Merke: jeder verletzte ist einer zuviel. Die Polizisten sind menschen familienväter etc und müssen infolge solcher idioten ihre gesundheit riskieren. Nach jedem einsatz werden dann wieder amöben laut welche den einsatz kritisieren. Vielleicht sollten man anstelle drn chaoten einmal diese amöben bekämpfen
    41 108 Melden
    • Thomas_v_Meier 17.07.2017 13:50
      Highlight Es ist ein Unterschied ob ein Polizist beim Einsatz verletzt wird oder einfach zu wenig trinkt. Beides ist nicht gut.

      Alles in eine Statistisk fliessen zu lassen um zu zeigen hey schaut her wie böse alles gewesen ist erhöht die Glaubwürdigkeit der Polizei nicht.

      Die Statistik zu verfälschen hatten sie ja gar nicht nötig, die Bilder sprachen ja für sich!
      48 8 Melden
    • meg131 17.07.2017 15:17
      Highlight Demonstrierende sind auch Menschen und familienväter etc... Sie müssen aufgrund irgenwelcher Politikeridioten auf die Strasse und sind der "legitimen" Staatsgewalt ausgesetzt.
      Jeder verletzter ist einer zu viel.
      ...Aber ja, die habens habens ja selber ausgesucht.
      Die Bullen müssen auch keine sein.
      13 8 Melden
    600
  • phreko 17.07.2017 12:03
    Highlight Das übliche Verhalten: Konservative/Rechtsgerichtete tun alles um sich persönlich reinzuwaschen, persönlich zu bereichern und um die Schuld andern in die Schuhe zu schieben. Wahrheit ist dabei komplett irrelevant, wenn sie den Ziel im Weg steht.
    71 47 Melden
    • Sandro Lightwood 17.07.2017 13:10
      Highlight Hat nichts mit Links\Rechts zu tun. Passiert hübsche wie drüben.
      29 6 Melden
    • Follbescheuert 17.07.2017 13:12
      Highlight Siehe dazu auch NZZ vom 17.07.2017 «Polizei machte irreführende Angaben zu verletzten Beamten» (https://www.nzz.ch/international/g-20-gipfel-ld.1306359).

      Im letzte Abschnitt mit dem Titel «Differenzierte Analyse nötig» spricht die NZZ die unselige Verquickung der Aufarbeitung der Geschehnisse mit einer parteipolitischen «Schlammschlacht» (im Vorfeld der Wahlen und auf Druck einer empörten Öffentlichkeit) an. «In der Öffentlichkeit dominieren die Zerrbilder, im Schlechten, aber auch im Guten.»
      29 3 Melden
    • EarlofGrey 17.07.2017 13:16
      Highlight Oder um es mit den Worten von Erwin Pelzig zu sagen: Mich tät halt interessieren, was genau, aber haargenau, jetzt der Unterschied ist zwischen einem jungendlichen Randalierer und den Gewinnzielen der Deutschen Bank?
      29 7 Melden
    600
  • Scott 17.07.2017 11:44
    Highlight Ja klar, linksextreme Gewalt ist nicht so schlimm und alle Polizisten bloss Simulanten...
    121 194 Melden
    • phreko 17.07.2017 11:58
      Highlight Also bist du an der Wahrheit schlicht nicht interessiert?
      116 35 Melden
    • chnobli1896 17.07.2017 12:00
      Highlight Nein. Aber durch die aufgebauschte Statistik werden nun auch die tatsächlich verletzten Polizisten unter Umständen nicht mehr so ernst genommen. Da man sagen kann, dass die ganze Statistik für die Tonne ist
      85 19 Melden
    • Follbescheuert 17.07.2017 12:08
      Highlight Zahlen sind Zahlen.
      34 14 Melden
    • aglio e olio 17.07.2017 12:17
      Highlight Wie kommst du denn zu dem Schluss. Dazu gibt der Artikel doch gar keine Informationen.
      PS.
      Wenn du ein wenig recherchierst, wirst du aber schnell herausfinden, das gerade Eigentumsdelikte z.B. Sachbeschädigung, ausser Raub, öfter von Linksextremisten verübt werden. Gemäss deutscher Statistiken.
      Bei Gewalt gegen Menschen haben die Rechten die Nase vorn. Am krassesten ist der Unterschied bei Tötungsdelikten. In den letzten 25 Jahten hab es etwa 200 Tote durch Rechtsextremisten und keine durch Linksextremiste. (Die Zahlen variieren je nach Quelle ein wenig)
      69 12 Melden
    • gusg 17.07.2017 21:19
      Highlight @aglio e olio: Deine Aussage muss man schon relativieren. Laut den Berichten zur politisch motivierten Kriminalität aus Deutschland gab es 2016 mehr rechtsextreme Gewalt gegen Menschen (Körperverletzung). Das ist korrekt. Allerdings gab es sowohl 2015 als auch 2013 mehr Opfer durch linksextreme Gewalt (2012 und 2014 ausgeglichen). Über die ganzen Jahre gab es immer wieder versuchte Tötungsdelikte, ebenfalls auch von linksextremer Seite. Der Bericht aus dem Jahr 2014 hält zudem ein Todesopfer linker Gewalt fest.
      2 0 Melden
    600
  • wiisi 17.07.2017 11:36
    Highlight Ja, war ja klar bei dieser Zahl. Gut, dass es da noch jene gibt die da genauer nachfragen.
    143 41 Melden
    • TheBean 17.07.2017 12:31
      Highlight Nach 30h ununterbrochen im Einsatz mit 20kg Gepäck/Ausrüstung wärst auch du dehydriert.
      31 66 Melden
    • Follbescheuert 17.07.2017 12:53
      Highlight Da wäre ich auch dehydriert. Das ist aber nicht der springende Punkt. Hier geht es darum, dass diese dehydrierten Polizisten in der Statistik als durch Demonstranten verletzte Polizisten mitgezählt wurden. Die NZZ nimmt es sogar noch etwas genauer: "Mitgezählt wurden sämtliche Dienstausfälle, also auch jene aufgrund von Kreislaufproblemen, Dehydration oder anderen Erkrankungen. Während der vier «heissen» Tage rund um den Gipfel seien 231 Beamte verletzt gemeldet worden, teilte das bayrische Innenministerium mit." (https://www.nzz.ch/international/g-20-gipfel-ld.1306359)
      39 7 Melden
    • wiisi 17.07.2017 12:55
      Highlight Ja, bestreite ich ja nicht. Müssten die Polizisten dann ihren Arbeitgeber verklagen. Wer lässt seine Angestellten schon 30h am Stück arbeiten. Und dass die Nerven da blank sind, liegt auch auf der Hand.
      34 2 Melden
    • SemperFi 17.07.2017 12:58
      Highlight @TheBean: Falls es wirklich so sein sollte, dass Beamte 30 Stunden im Einsatz standen und dabei nicht einmal richtig verpflegt wurden, dann gehört das unter das Stichwort schlampige Einsatzplanung und -führung und Vernachlässigung der Fürsorgepflicht, aber sicher nicht in eine Verletztenstatistik.
      56 2 Melden
    • Gilbert Schiess 17.07.2017 13:09
      Highlight @ theBean.
      Ist das ein Textbaustein, den du da dauernd einfügst, oder lediglich dein gesamtes Vokabular?
      15 9 Melden
    • Saraina 17.07.2017 13:10
      Highlight Ja, aber wäre es nicht Sache des Arbeitsgebers sicherzustellen, dass das Personal genügend Wasser und Pause bekommt? Das lässt sich wirklich nicht den Demonstranten anrechnen.
      31 5 Melden
    600
  • Silent_Revolution 17.07.2017 11:35
    Highlight Hartmut Duddes Vorgehen wurde bereits gerichtlich als rechtswidrig/illegal beurteilt. Ist das nun auch ein Wohlstandskrawallbruder?

    Weshalb darf ein krimineller Straftäter in Deutschland als Einsatzleiter fungieren?
    156 30 Melden
    • MikoGee 17.07.2017 16:16
      Highlight "Hartmut Dudde trägt mit seinem Vorgehen einen großen Teil der Verantwortung für die Eskalation der Gewalt auf dem G20-Treffen. Doch wer sich zu sehr auf diese Person einschießt, dem sei gesagt, dass die Eskalation gewollt war, seitdem der Gipfel nach Hamburg verlegt worden war. Dies war die eigentlich Provokation! In Zeiten, in denen die Luft für die Herrschenden dünn wird, müssen sie all jene diskreditieren die gegen Kapitalismus, Krieg und Umweltzerstörung auf die Straße gehen."

      https://www.sozialismus.info/2017/07/hartmut-dudde-der-mann-mit-der-grossen-kelle/
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  • Alex_Steiner 17.07.2017 11:34
    Highlight Das machen sie immer so. Wenn sich ein Polizist beim Schuhe binden den Fingernagel abbricht kommt er in die Verletzten Statistik.
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    • TheBean 17.07.2017 12:32
      Highlight Nach 30h ununterbrochen im Einsatz mit 20kg Gepäck/Ausrüstung wärst auch du dehydriert.
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    • Sandro Lightwood 17.07.2017 13:12
      Highlight TheBean: ja, behauptet niemand was anderes. Sollte aber gesondert aufgeführt.
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    • Datsyuk 17.07.2017 14:36
      Highlight TheBean, zur Abwechslung könntest du doch deinen Satz einmal ein wenig umstellen.
      Es wird langweilig!
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  • 262d 17.07.2017 11:34
    Highlight ... nicht zu vergessen die 130 hessichen Beamten, die durch Tränengas verletzt wurden.

    (Und die "Auseinandersetzung" im Bild oben ist auch schön. Richtig hinterhältig, wie der Demonstrant da mit seinen Weichteilen die gepanzerten Unterschenkel des Polizisten angreift! +1 für die Statistik!)
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    • Dr. Zoidberg 17.07.2017 12:42
      Highlight wohlgemerkt: durch eigenes tränengas, nicht etwa durch von den demonstranten versprühtes cs.

      (ja, furchtbar dieser linke gewalttäter, vermutlich musste sich der arme polizist nach dem einsatz in psychologische behandlung begeben...)
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  • der_senf_istda 17.07.2017 11:28
    Highlight Es ist blöd von den Behörden, wenn die Zahlen aufgepauscht werden, nur um ein bisschen mehr Drama zu machen. Wenn nur ein Polizist von diesen gewissenlosen Gewalttätern verletzt wurde, so ist dies einer zuviel.
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    • phreko 17.07.2017 11:59
      Highlight Klar, aber Weltkriegsstimmung verbreiten ist besser fürs Budget.
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    • Unangemeldeter Nutzer 17.07.2017 15:11
      Highlight Phreko, Du sagst es, es wurde ja tatsächlich von «Krieg» geschrieben! Dann habe ich (und andere auch) kommentiert, «Krieg» sei was anderes, und unsere Kommentare wurden wie wild geblitzt!
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  • Coach Cpt. Blaze 17.07.2017 11:25
    Highlight Dehydriert? Ich denke beim nächsten Mal sollte die Polizei mehr Wasserwerfer auftreiben...
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    • phreko 17.07.2017 12:00
      Highlight Die Demonstranten haben ja selbst einen gehabt. Die Polizei hätte diesen in voraus nicht konfiszieren sollen.
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    • Follbescheuert 17.07.2017 12:17
      Highlight Sie hätten vor dem Verschiessen des Wassers ein paar Liter für sich in Flaschen abfüllen sollen. Aber so sind die Polizisten halt: Denken immer zuerst ans Wohl der Gäste. Die Polizei, Dein Freund und Helfer!
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    • James McNew 17.07.2017 13:31
      Highlight Ist halt nicht so bekömmlich, mit Reizgas vermischtes Wasser.
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  • chnobli1896 17.07.2017 11:21
    Highlight Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast :-)
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    • The Origin Gra 17.07.2017 12:10
      Highlight Der Alte Winston... Man muss nicht mit allem Einverstanden sein (ich bin allerdings Voll damit Einverstanden das er den WW2 hat kommen sehen und dann nicht den Schwanz vor dem Sabbernden Irren in Berlin gekniffen hat) aber er war halt schon ein Kluges Köpfchen.

      Ich verlange immer häufiger die Rohdaten von Statistiken. Da sieht man dann rasch wie erhoben wurde (bereits da kann "Optimiert" werden) und wie Ausgewertet und Interpretiert und ggf. Grafisch dargestellt wurde.
      Leider will mir fast niemand Rohdaten rausgeben 😭
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