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Saudis versprechen ein «Leben in Würde und Sicherheit». Bild: EPA/ANADOLU AGENCY

Wie die Golfstaaten mit syrischen Flüchtlingen umgehen

Nehmen die reichen Golfstaaten wirklich keine Flüchtlinge aus Syrien auf? Doch – aber dort sind sie der Willkür der autokratischen Herrscher ausgeliefert.

11.08.16, 21:12 12.08.16, 11:03

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Es kommt selten vor, dass sich die Presse in Saudi-Arabien traut, die Politik der Golfstaaten zu kritisieren. Umso bemerkenswerter ist diese Karikatur, die die Zeitung «Mekka» auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise veröffentlichte. Zu sehen ist ein arabischer Flüchtling, der vor einer verschlossenen Tür mit dem Emblem der EU steht. Gleich daneben brüllt ein Mann mit der traditionellen Kopfbedeckung der Golfaraber aus seiner verschlossenen Tür: «Warum lasst ihr sie nicht herein, ihr unfreundlichen Menschen?» Er selbst hat seine Tür sogar noch mit Stacheldraht gesichert.

Die Karikatur stiess eine Debatte über die Hilfe der reichen Golfstaaten für die syrischen Flüchtlinge an. Nehmen Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate tatsächlich keine Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland auf? In den offiziellen Statistiken des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR weisen diese Staaten tatsächlich null Flüchtlinge auf. Das liegt daran, dass die Golfstaaten die Genfer Flüchtlingskonvention nicht unterzeichnet haben. Das bedeutet, dass die Syrer, die seit 2011 am Golf Zuflucht gefunden haben, nicht offiziell als Flüchtlinge registriert werden.

Mehr als 100'000 syrische Kinder und Jugendliche besuchen saudi-arabische Schulen. Bild: Bilal Hussein/AP/KEYSTONE

Saudis versprechen ein «Leben in Würde und Sicherheit»

Tatsächlich haben die Länder auf der Arabischen Halbinsel seit 2011 Hunderttausende Syrer aufgenommen oder die Aufenthaltsgenehmigung für Gastarbeiter aus Syrien verlängert. Saudi-Arabien hat seit Kriegsbeginn rund 500'000 syrische Flüchtlinge ins Land gelassen. Mehr als 100'000 syrische Kinder und Jugendliche besuchen saudi-arabische Schulen. «Wir behandeln sie nicht als Flüchtlinge und stecken sie auch nicht in Flüchtlingslager, damit sie in Würde und Sicherheit leben können. Sie geniessen volle Bewegungsfreiheit», teilt das Herrscherhaus mit.

Doch so idyllisch, wie von der Königsfamilie beschrieben, ist das Leben nur für wenige Syrer in Saudi-Arabien. Tausende Flüchtlinge leben in Elendsvierteln von Dschidda, Riad und anderen Städten. Sie versuchen mühsam, sich als Tagelöhner über Wasser zu halten. Nur wenige erhalten staatliche Unterstützung.

Willkür und Wohlwollen

Denn weil die Syrer in Saudi-Arabien keinen offiziellen Flüchtlingsstatus geniessen, haben sie auch nicht die Rechte, die ihnen die Flüchtlingskonvention gewährt – wie etwa soziale Versorgung und medizinische Unterstützung. Sie sind damit von der Willkür und dem Wohlwollen der autokratischen Golfmonarchen abhängig. Sie können die Flüchtlinge jederzeit ausweisen.

Die Arbeitgeber in den Golfstaaten wissen, dass ihre syrischen Gastarbeiter auf absehbare Zeit nicht in ihre Heimat zurückkehren können. Deshalb haben einige Unternehmen keine Scheu, die Syrer auszubeuten. Hilfsorganisationen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten berichten, dass manche syrischen Arbeiter monatelang nicht bezahlt werden. Doch wenn sie sich beschweren, riskieren sie die Kündigung und damit den Verlust ihrer Aufenthaltsgenehmigung.

Die Syrer wissen um die prekäre Lage ihrer Landsleute in den Golfstaaten. Das ist auch der Grund, warum viele Kriegsflüchtlinge lieber die lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer riskieren. In der EU stehen sie schliesslich unter dem Schutz der Flüchtlingskonvention.

Spenden an islamische Hilfsorganisationen

Die arabischen Monarchen wollen nicht, dass die Syrer nach Europa flüchten – das betonen sie immer wieder. Deshalb haben sie mehrere Hundert Millionen Euro gespendet, um Flüchtlingslager in Jordanien und im Libanon zu finanzieren. Wie hoch der Gesamtbetrag ist, lässt sich nicht feststellen. Denn viele Gelder fliessen in Stiftungen oder internationale Organisationen wie das Welternährungsprogramm oder UNICEF oder werden von diesen genutzt, um Flüchtlingen zu helfen.

Hinzu kommen Spenden wohlhabender Privatleute, die zu den grosszügigsten Geldgebern gehören. Allerdings landet ein Grossteil dieser Spenden bei islamischen Hilfsorganisationen, die den Flüchtlingen nicht nur Essen und Obdach spenden, sondern ihnen auch die fundamentalistische Islam-Interpretation Saudi-Arabiens übermitteln.

Im Jahr 2013 waren übrigens die Vereinigten Arabischen Emirate das Land, das weltweit den höchsten Betrag für humanitäre Hilfe bereitgestellt hat – es waren fast sechs Milliarden Dollar, ein Grossteil davon floss in die Unterstützung syrischer Flüchtlinge.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Hans der Dampfer 12.08.2016 00:09
    Highlight Die Türkei brüstet sich auch damit sehr viele Flüchtlinge aufgenommen zu haben. Das stimmt zwar aber bezahlen tun die Europäer und die Flüchtlinge verfrachtet man irgendwo ins Niemandsland unter prekärsten Bedingungen. Klar will jeder nach Europa!
    13 2 Melden
    • Fabio74 12.08.2016 22:30
      Highlight man muss naiv sein zu glauben die Türkei könne mehr als 2 Mio Flüchtlinge allein finanzieren
      Die Camps unterhält das UNHCR. das aber an chronischem Geldmangel leidet, daher die Wellen gegen Europa
      1 0 Melden
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  • kleiner_Schurke 11.08.2016 23:21
    Highlight Die traditionelle Kopfbedeckung der Emiratis ist die Ghutra (weisses Tuch), die Saudis tragen eine Shumagh (Rot-Weiss kariertes Tuch) und die Omanis tragen einen Kumma (runder Hut). Man kann die Herkunft der arabischen Männer gut an der Kopfbedeckung ablesen. Der Mann in der Karikatur ist eindeutig ein Emirati. Dass dieser von einer Saudischen Zeitung karikiert wird ist eigentlich zu erwarten. Das Verhältnis zwischen den beiden Staaten ist etwa wie das, zwischen Deutschland und der Schweiz.
    12 2 Melden
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  • demokrit 11.08.2016 22:48
    Highlight Saudi-Arabien ist ein feudalistisches Kastensystem direkt vor der Implosion. Die Saudis sind zu faul zum arbeiten und schieben im öffentlichen Dienst eine ruhige Kugel. Den Ausländern (Inder, Pakistanis, Syrer, etc.), welche die normale Wirtschaft betreiben, wird bereits bei der Einreise der Pass abgenommen. Der Ölpreisverfall trifft das Land nun mit voller Wucht, während die Ölfördermengen noch vergrössert werden (ein Teufelskreis). Die zwei Baugiganten des Landes können schon seit Monaten keine Löhne mehr für diese als Sklaven gehaltenen Fremdarbeiter bezahlen, da die Staatsaufträge fehlen.
    39 1 Melden
    • demokrit 11.08.2016 23:15
      Highlight Interessant ist auch das Verhältnis 10 Mio. Fremdarbeiter halten die Wirtschaft für rund 20 Mio. Saudis am laufen. Und wir liefern diesem Regime auch noch Waffen.
      11 0 Melden
    • kleiner_Schurke 11.08.2016 23:30
      Highlight Zum Glück sind wir sooooooo viel besser. Flüchtlingen die in der Schweiz ankommen, nimmt man Geld und Wertgegenstände ab. Prostituierten, die man aus den Ostblockländern in die Schweiz lockt, auch den Pass. Ich erinnere an dieser Stelle auch gerne an die zahllosen Italienischen Arbeitssklaven, die unsere Nationalstrassen gebaut haben. Sie durften nicht einmal ein ganzes Jahr hier bleiben, sondern waren nur 9 Monate geduldet. Also die Aufträge ausblieben, hat man sie einfach gefeuert.
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    • Spooky 12.08.2016 03:20
      Highlight @kleiner_Schurke.

      "...die zahllosen italienischen Arbeitssklaven...".

      Vergiss deinen Sozialkitsch. Ich habe ein halbes Leben auf dem Bau gearbeitet. Jene Italiener, die unsere Nationalstrassen gebaut haben, sind in die Schweiz gekommen, um möglichst schnell möglichst viel Geld zu verdienen, um nachher in Süditalien ein schönes Leben zu haben - zum Beispiel mit ihren Ersparnissen oder mit der AHV oder den IV-Geldern. Das ist okay, sie haben es verdient, die italienischen Bauarbeiter. Sie haben hart gearbeitet, meine sympathischen Kollegen vom Bau. Aber sie waren ganz sicher keine Sklaven.
      20 1 Melden
    • Maett 12.08.2016 03:46
      Highlight @kleiner_Schurke: "Flüchtlingen die in der Schweiz ankommen, nimmt man Geld und Wertgegenstände ab" - eigentlich nur das Geld. Sie verursachen ja auch Kosten, für die wir aufkommen müssen, also ist das eigentlich völlig OK.

      "Prostituierten, die man aus den Ostblockländern in die Schweiz lockt, auch den Pass" - den Passentzug durch die Zuhälter ist sowieso illegal und wird strafrechtlich verfolgt.

      "zahllosen Italienischen Arbeitssklaven [...] sondern waren nur 9 Monate geduldet" - nennt man Gastarbeiter. Visum für Arbeit, mit dem Geld geht's dann nachher wieder zurück in die Heimat.
      14 2 Melden
    • kleiner_Schurke 12.08.2016 07:18
      Highlight Und was glaubt ihr wie das bei den Pakistanis usw. läuft? Genau so. Man verdient schnell Geld und kauft sich dann ein Haus.
      3 6 Melden
    • ElendesPack 12.08.2016 08:39
      Highlight kleiner_Schurke: Der Vergleich ist absurd. Die Pakistanis, Thais etc. werden mit dem Versprechen auf einen Lohn und ein anständiges Leben nach Saudi Arabien gelockt. Wenn sie aber dort sind, gibt es oftmals keinen realen Lohn, sondern dieser wird mit x vorher nicht vereinbarten "Leistungen" verrechnet, so dass sie faktisch in einem echten Sklavenverhältnis stehen.
      Die Schweiz hat damals völlig offen kommuniziert, was die Bedingungen sind und ihre Verträge dann auch eingehalten. Das ist ein wesentlicher Unterschied.
      9 2 Melden
    • demokrit 12.08.2016 09:44
      Highlight Schau dir die Löhne die auf der Fifa-Baustelle in Katar oder auch Saudi-Arabien gezahlt werden, einfach einmal genauer an. Das sind nicht einmal Hungerlöhne, die Rechtswillkür ist dafür maximal (die Leute warten schon seit Jahren auf Gelder, die ihnen nicht ausgezahlt werden, weil die Firmen keine Kredite mehr bekommen), Gewerkschaften sind inexistent, ein richtiges Kastensystem. König Salman verspricht nun "generös" Lebensmittel, weil die Leute schon verhungern. Die Schweiz liess nie wesentliche Teile der Wirtschaft von Ausländern betreiben. Der Vergleich ist in jeder Beziehung total absurd.
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    • kleiner_Schurke 12.08.2016 14:53
      Highlight Ach ja? und 25% Ausländer die in der Schweiz leben? die haben alle keinen Anteil an der Schweizer Wirtschaft? Ach komm, das glaubst ja doch nicht mal selbst.
      2 4 Melden
    • ElendesPack 12.08.2016 15:03
      Highlight kleiner_Schurke: Mich verwundert, dass Du, der sonst recht vernünftige (nicht durchweg mit mir auf politischer Linie liegende) Kommentare schreibst, Dich hier so verrennst.
      Erhalten die 25% Ausländer in der Schweiz keinen Lohn? Werden ihnen die Pässe abgenommen? Haben sie keine Sozialversicherungen? Dürfen sie die Infrastruktur der Schweiz nicht frei nutzen und sich innerhalb des Landes nach Belieben bewegen?
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    • demokrit 12.08.2016 15:55
      Highlight kleiner_Schurke: Ich sehe nicht, wo die Schweizer scharenweise wie die Saudis entweder dem Beamtentum oder dem Nichtstun sprudelnder Ölquellen frönen. Zweitens: Die Firmen mit Schweizer Management fallen tatsächlich positiver und integrativer auf als die bereits im Management extrem globalisierten (siehe z.B. Coop, Migros, Sika, Victorinox, etc.).
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  • reaper54 11.08.2016 21:33
    Highlight Und jetzt sollen wir vor den Arabern zu Kreutze kriechen? Eben noch wurde berichtet wie Saudi Arabien den Konflikt mit Waffen, Geld und Personen unterstüzt um die Position des Iran zu schwächen und Ihren Glauben zu verbreiten. Und jetzt werden sie als die Grossen Wohltäter dargestellt? Wieviel hat Saudi Arabien für den Artikel gezahlt? 😄
    Oder haben sie eine neue Moschee für Zürich gesponsert? 😅
    40 19 Melden
    • kleiner_Schurke 11.08.2016 22:58
      Highlight Warum sollte Saudi Arabien für einen Artikel bezahlen in dem steht, dass das Nachbarland die Vereinigte arabischen Emirate, mit 6 Milliarden den höchsten humanitären Beitrag Weltweit geleistet haben? Und warum sollen wir vor “den Arabern“ (=Saudi Arabien, VAE, Oman, Yemen, Katar, Bahrain, Kuweit) zu Kreuze kriechen? Wenn die VAE soviel Spenden wollen, dann ist das doch OK? Warum spendet eigentlich die katholische Kirche und der Vatikan, die Erfinder der Nächstenliebe, nicht ähnlich Beträge?
      25 20 Melden
    • dmax 11.08.2016 23:57
      Highlight was hat jetzt die katholische kirche mit den 6 millzarden spenden damit zu tun!
      die christlichen gemeinschaften in den einzelnen ländern investiern genug mit manpower, food, kleider, spielsachen, unterkünfte... usw um den flüchlingen zu helfen!
      zudem ist die nächsten liebe für alle bedürftige da, das heisst die kirche hat auch andere baustellen die nicht eibfach liegen gelassen werden können!

      ich habe einer flüchlings familie in meinem eigenen haus eine unterkunft gegeben!
      wieso investiert der "kleine_schurke" seine zeit und kraft auch nicht in wohltätigkeit anstatt nur immer zu motzen????
      8 2 Melden
    • kleiner_Schurke 12.08.2016 07:19
      Highlight Meine Familie hat einen Flüchtling aufgenommen.
      4 3 Melden
    600
  • Michael L. 11.08.2016 21:29
    Highlight Warum erfährt man das erst jetzt?
    13 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 23:11
      Highlight Hast du noch nie vom Wahhabismus gehört? Seit 2001 sollte es der breiten Öffentlichkeit bekannt sein.
      6 0 Melden
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  • bokl 11.08.2016 21:28
    Highlight Haben die VAE die 6 Milliarden 2013 wirklich irgendwo überwiesen oder nur an einer "UNO-"Geberkonferenz versprochen? Gesprochen wird nämlich immer viel, überwiesen dann jeweils nur ein Bruchteil. Unsonsten müssten das UNHCR und das UN Food-Programm nicht immer vom Monat zu Monat betteln gehen.
    33 1 Melden
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