International

Gegen alle Medis resistent: Erstmals «Super-Bug» in den USA festgestellt

27.05.16, 02:36 27.05.16, 09:13

In den USA ist erstmals ein sogenannter Super-Erreger entdeckt worden, der gegen alle bekannten Behandlungsmethoden immun ist. Bei einer 49-jährigen Frau sei bei einem Harnwegsinfekt ein E-Coli-Bakterium gefunden worden, gegen das kein Antibiotikum geholfen habe.

Selbst ein altes Antibiotikum, das bei diesen «Albtraum»-Bakterien üblicherweise wirke, habe versagt, erklärte der Chef der US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC), Thomas Frieden, am Donnerstag. Das Bakterium enthält ein Gen, das es immun gegen die Behandlung mit Antibiotika für multiresistente Keime werden lässt.

E.coli-Bakterien: Eine Frau in den USA wurde mit einem Erreger infiziert, beim dem jedes bekannte Antibiotikum versagt. Bild: AP/Centers for Disease Control and Prevention

Das sogenannte Mcr-1-Gen wurde bereits in China und Europa entdeckt. Laut Frieden war die Patientin aus Pennsylvania nicht ausserhalb der USA unterwegs. Die Frau hat sich offenbar von der Infektion erholt.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte bereits vor einiger Zeit vor einer «Rückkehr in Vor-Antibiotika-Zeiten» gewarnt, in denen sich schon geringfügige Infektionen oder Schnittverletzungen als tödlich erweisen könnten. (trs/sda/afp)

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DendoRex, 19.12.2016
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  • kleiner_Schurke 27.05.2016 16:01
    Highlight Es gäbe tatsächlich Alternativen selbst Multiresistente Bakterienstämme zu bekämpfen. In der Sowjetunion wurde die Phagentherapie vor gut 100 Jahren entwickelt. Phagen sind Viren die Bakterien befallen. Behandelt man den Patienten mit Phagen töten diese die Bakterien ab. Der Vorteil ist, das sich keine Resistenz bilden kann. Ich bin sicher die Phagentherpie wir eine veritablen Aufschwung erleben.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Phagentherapie
    5 2 Melden
    • Randy Orton 28.05.2016 13:59
      Highlight Die Phagentherapie ist noch komplett unausgereift und sie birgt viele Gefahren. Was, wenn die Phagen plötzlich körpereigene Strukturen angreifen?
      4 1 Melden
    • kleiner_Schurke 28.05.2016 14:39
      Highlight Phagen interagieren mit dem Transportsystem in der Membran von Bakterien. das ist ein sehr spezifischer Vorgang. Die Möglichkeit dass Menschgliche Zellen befallen werden ist ausgeschlossen.
      3 3 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 27.05.2016 11:28
    14 12 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 27.05.2016 11:25
    Highlight Tier erhalten doppelt so viele Antibiotika wie Menschen. Das meiste geht in die Tiermast. Diese Superkeime verdanken wir v.a. der Fleischindustrie.

    http://www.geo.de/GEO/natur/massentierhaltung-antibiotika-in-der-tiermast-viertel-nach-zwoelf-70654.html

    http://www.eu-koordination.de/component/content/article/2171-antibiotika-in-der-tiermast
    20 1 Melden
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  • Menel 27.05.2016 10:13
    Highlight GENAU sowas macht mir echt Angst 😳
    Auch logisch, dass es E-Coli in einem westlichen Land ist, das kommt durch uns am meisten in Kontakt mit Antibiotika. Will mir gar nicht ausmalen was zB. in Indien in den Flüssen sich entwickelt 😱
    9 3 Melden
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  • amore 27.05.2016 09:44
    Highlight Nutztiere mästen mit Antibiotika, Obstbäume spritzen mit Antibotika .....
    Mehr Geld verdienen damit .....
    Die Politiker machen munter mit .....
    Wie dumm nur ist der Mensch.
    40 1 Melden
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  • fairlane 27.05.2016 09:23
    Highlight Wieso nicht mal mit kollodiakem Silber arbeiten? So viel ich gelesen habe, gibt es keine Bakterien, die eine Behandlung mit Silber überleben! Die Dosierung ist wie bei jedem Stoff wichtig. Leider ist die Anwendung nicht immer einfach..
    2 18 Melden
    • Patrick Felder 27.05.2016 11:56
      Highlight Die nackte Wahrheit gefällig? Kolloidales Silber ist nichts anderes als esoterischer Mumpiz. Genauso wie MMS aka Chlorbleiche.
      8 0 Melden
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  • Humbolt 27.05.2016 09:17
    Highlight Der Hauptgrund für Bioessen und der Hauptgrund wieso in 30 Jahren, jeder der es sich leisten kann auch nur Bio essen wird.

    So wird unsere zwei Klassengesellschaft aufrecht erhalten. Die armen verrecken langsam, oder aber werden zum Selbstversorger um dem zu entgehen und bleiben so wirtschaftlich auf der Strecke. So oder so ein weiteres Indiz dafür, dass etwas ziemlich falsch läuft...
    15 4 Melden
    • amore 27.05.2016 09:48
      Highlight Im Casinokapitalismus gelten halt andere Werte.
      6 1 Melden
    • Randy Orton 27.05.2016 17:23
      Highlight Mit Bio hast du eher solche Probleme, war ja vor 2-3 Jahren ein Ausbruch einer E. Coli Epidemie in Deutschland durch Biogurken aus Spanien. Der Dünger ist dann halt Kuhscheisse und deshalb voller E. Coli, manchmal auch pathogene.
      Das Problem ist die Fleischindustrie inkl. Geflügelhaltung.
      0 1 Melden
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  • mope 27.05.2016 08:48
    Highlight Ein Mittel wird es immer geben, das könnte. Aber solange die Regierung der Pharma die Füsse küsst, wird es leider niemals bewilligt werden.
    1 18 Melden
    • Konfetti 27.05.2016 11:12
      Highlight Sorry, das müssen Sie mir jetzt erklären. Weshalb sollte die Pharmaindustrie kein Medi gegen solche Erreger entwickeln und vertreiben wollen? Oder verstehe ich Sie komplett falsch?
      9 0 Melden
    • Patrick Felder 27.05.2016 12:01
      Highlight Es lohnt sich nicht, neue Antibiotika zu entwickeln, da sie bis das Patent abgelaufen ist nur in Notfällen zum Einsatz kommen. Die geringen Anwendungsmöglichkeiten decken nicht annähernd die Entwicklungskosten.
      4 0 Melden
    • Jiraiya 27.05.2016 12:29
      Highlight Es ist nicht lukrativ ein Antibiotikum herzustellen. Die Entwicklung eines neuen Medikaments dauert ca. 10-12 Jahre, Kostenpunkt ca. 1 Milliarde. Und was passiert, wenn es auf den Markt kommt? Es wird zum Reserve-Antibiotikum. Das bedeudet, dass es nur in absoluten Notfällen eingesetzt wird und der Gewinn der Pharmafirma extrem klein ist oder nicht vorhanden. Die Pharmafirmen sind hier nicht die Bösen, sie müssen nur wie alle andern auch in der Marktwirtschaft überleben...
      4 2 Melden
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  • snowvirus 27.05.2016 08:38
    Highlight Fakten bunt vermischt: das mcr-1 Gen macht E. coli nur gegen das Reserve-Antibiotikum "Colistin" resistent.
    Liest man die Publikation (http://aac.asm.org/content/early/2016/05/25/AAC.01103-16.full.pdf), sieht man, dass das Problem eine erworbene Resistenz gegen die üblichen Harnwegsinfektions-Antibiotika wie Ciproxin und Bactrim sowie gegen die meisten Penicillin-artigen Mittel ist. Dennoch bleibt der "Super"-Bug mit dem einfachen Nitrofurantoin sowie mit den Reservemitteln wie Meronem behandelbar. Tatsächlich haben wir in der CH schon viel strübere Keime in viel ernsteren Situationen gesehen.
    20 0 Melden
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  • Turi 27.05.2016 08:35
    Highlight Naja, solange die Bauern Antibiotika für die Lebensmittelproduktion einsetzen können, ist ja alles ok.
    10 2 Melden
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  • Maya Eldorado 27.05.2016 08:17
    Highlight Ich lebe seit fast 20 Jahren mit einem Harnweginfekt. Die Antibiotika haben nicht geholfen.
    Was das genau für ein Bakterium ist, weiss ich nicht.
    2 17 Melden
    • kleiner_Schurke 27.05.2016 08:22
      Highlight Wieso nicht. Hat man das in 20 Jahren noch nie versucht herauszufinden? Eine Sache von 3 Tagen.
      29 0 Melden
    • Der Halunke 27.05.2016 08:24
      Highlight Geh doch mal zum Hausarzt und verlang von ihm, dass er eine Kultur mit Antibiogramm verschicken soll. Vielfach werden hwi erstmals empirisch behandelt. Danach sollte er wissen welche antibiotika helfen.
      16 0 Melden
    • Maya Eldorado 27.05.2016 08:27
      Highlight Doch das haben die Aerzte schon herausgefunden. Mich hat das allerdings nicht sonderlich interessiert, ist schliesslich Sache der Aerzte.

      Und mir haben damals die Antibiotika dermassen alle Kraft genommen, dass für mich dieser Weg nicht mehr in Frage kommt.
      1 61 Melden
    • Zerpheros 27.05.2016 12:03
      Highlight Sollte es aber. Ist schliesslich Ihr Körper, oder?
      Sie können vielleicht mit einer chronischen Infektion leben, aber nur so lange, wie Ihr Immunsystem diese eine Infektion in Schach hält. Wenn nicht, wirds hässlich.
      5 0 Melden
    • Maya Eldorado 27.05.2016 12:52
      Highlight Die Bazillen wurden isoliert und mit deren Kulturen Antibiotika getestet. Das war positiv. Also bekam ich die Antibiotika. Die haben aber bei mir nichts genützt und das mehrere Male.
      Also gibt es noch einen anderen Grund, warum das nicht weggeht.
      Da hatte ich nun eine Idee. Ich sagte es meiner gegenwärtigen Hausärztin. Sie fand, das könnte wohl so sein und sie will mit mir der Sache nachgehen.
      1 2 Melden
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  • rodolofo 27.05.2016 07:49
    Highlight Unser übermässiger Gebrauch von Antibiotika wirkt auf solche Bakterien wie ein hervorragendes Trainingslager!
    Mit unserer Art der Bekämpfung züchten wir regelrecht multiresistente "Super-Bösewichte" unter den Mikro-Organismen!
    Diese Erfahrungen könnten uns zu einem Umdenken bewegen. Wir sollten aufhören, uns in einem Krieg gegen den Teil der Natur zu wähnen, der uns nicht in den Kram passt!
    Bei der Entwurmung von Schafen ist man dazu übergegangen, eine gewisse Verwurmung in Kauf zu nehmen, dass vergleichsweise harmlose Schmarotzer die erhalten bleiben und weniger Multi-Resistenzen entstehen.
    34 6 Melden
    • kleiner_Schurke 27.05.2016 08:31
      Highlight Wir führen keine Krieg gegen Bakterien. Nur ist es so das Bakterien unerbittlich sind. In der Vor- Antibiotika-Zeit bedeutete eine Wunde (Biss, Schnittverletzung, offene Brüche, usw.) immer Infektion mit Clostridium prefringes, Gangrän (Wundbrand) und Amputation (falls möglich). Die Alternative hiess Tod in 3 Tagen. Eine bakterielle Infektion mit Würmern zu vergleichen geht schlicht nicht.
      11 0 Melden
    600
  • Fuy Gawkes 27.05.2016 06:58
    Highlight aber hauptsache weiter Antibiotikum ins Vieh pumpen für bisschen mehr Ertrag... :(
    74 5 Melden
    • SeKu 27.05.2016 07:31
      Highlight Bauern eben. Ausser wie man Sunventionen empfängt, wissen sie nichts.
      42 28 Melden
    • Töfflifahrer 27.05.2016 07:40
      Highlight Dazu noch die, welche bei jedem Schnupfen oder viralen Infektion (!!!) Antibiotika wie Sugus reinschmeissen. Wir wissen seit Jahren, dass dieser Zeitpunkt kommt. Wurde gehandelt? Nein, es verdienen ja zuviel Gruppen am ungehemmten Antibiotikagebrauch!
      52 1 Melden
    • HansDampf_CH 27.05.2016 07:53
      Highlight Die Bauern einfach so zu kritisieren ist zu kurz gegriffen. stell dir vor die Polizei würde die Straße nicht mehr kontrollieren und alle wissen das. stell Dir vor wie schnell dort Chaos herrschen würde. Du kaufst ja sicher auch Das Prix Garantie oder Mbudget Fleisch und nicht das Bis.
      Bist Du so Einfach gestrickt, dass Du die spiesse im Auge deines nächsten siehst aber nicht den Balken im eigenen Auge?
      19 26 Melden
    • Töfflifahrer 27.05.2016 08:00
      Highlight @HansDampf_CH: Stimmt schon, hat leider alles auch mit der "immer Billiger" Mentalität zu tun. Ich kaufe seit Jahren nur noch Bio Fleisch, auch wenn ich deswegen weniger Fleisch esse (was ja auch nicht schlecht sein soll).
      24 0 Melden
    • rodolofo 27.05.2016 08:01
      Highlight @Seku
      Du bist entschuldigt, weil Du offensichtlich keine grosse Ahnung hast von Landwirtschaft und gedankenlos zum Frühstück einen Milchkaffee schlürfst.
      Überleg mal, wie nahe sich die Ausgänge von Milch und "Pflutter" bei einer Kuh sind!
      Wegen dem grossen Schleudermagen mussten die Brüste nach hinten rutschen.
      Aber bakteriologisch liegt genau hier das Problem! Milch ist ein idealer Nährboden für Bakterien. Und im Kuhdung wimmelt es nur so von Bakterien. So wird das Melken zur grossen Kunst, zwei Gegensätze aneinander vorbei zu bringen!
      Applaus und faire Bezahlung wäern eigentlich angebracht.
      8 18 Melden
    • Thomas_v_Meier 27.05.2016 08:12
      Highlight Den Bauer alleine anzugreifen ist zu kurz gegriffen.
      Die Ganze Kette der Lebensmittelproduktion inkl. dem Konsumenten, Gesetzgeber, Kontrollorgane, Veterinäre und Pharmaindustrie sollte man die Ohren lang ziehen. Dies würde aber die allermeisten betreffen. Jedem der Tierische Produkte verzerrt muss sich überlegen wie viel und welches.

      Muss es jeden Tag Fleisch sein? In der Kantine das immer das Fleischmenü ohne Kontrolle woher es stammt? Muss es das günstige Poulet aus dem Ausland sein? Weniger dafür gezielter.....
      Bis zu einem gewissen Grad haben wir es in den eignen Hände
      16 0 Melden
    • SeKu 28.05.2016 11:07
      Highlight @rodolofo
      Die meisten Bauern verfüttern ihren Tieren einfach dauerhaft einen Antibiotika-Koktail, egal ob nötig oder nicht. Meist wäre kein Antibiotika nötig, manchmal nur eines. Sehr selten ist der ganze Koktail nötig. Durch das stetige Verfüttern des ganzen Koktails sterben alle Bakterien ab, welche wir im Griff haben und dann haben die resistenten, resp. imunen freies Feld. Dadurch schaffen Bauern ein ideales Zuchtfeld für Antibiotikaresistente und -imune Bakterien: Milch, Scheisse, keine Bakterien-Konkurenz, alles auf kleinstem Raum. Wie sie da von Applaus reden können, ist mir ein Rätsel.
      1 0 Melden
    • rodolofo 28.05.2016 13:09
      Highlight @ Seku
      Von welcher Landwirtschaft sprechen wir?
      In dem Stall, wo ich arbeite (ein Bio-Bauernhof), setzen wir Antibiotika nur im Notfall ein.
      Aber ich habe auch schon in einem konventionellen Munimast-Betrieb eine Futter-Maschine gesehen, die drei Anschlüsse hat:
      Einen für Wasser, einen für Milchpulver und einen für Antibiotika.
      Auch für Billig-Fleisch bezahlen wir irgendwann einen hohen Preis: die Antibiotika-Resistenz!
      Wenn es die ersten "Geiz ist geil"-Konsument merken, wird es wohl bereits zu spät sein...
      0 0 Melden
    • SeKu 28.05.2016 13:26
      Highlight @rodolofo
      Von der Schweizer Landwirtschaft, wie sie in grosser Mehrheit betrieben wird. Vom typischen Schweizer Subventionen-Abzocker-Bauernhof, von der grossen Mehrheit. Der "Bauer" sitzt nur noch zuhause rum und das einzige was er macht ist steuerfrei frisch eingezontes Land verkaufen und das Onlinebanking checken ob die neusten Subventionen schon eingetroffen sind. Währendessen draussen Osteuropäer für Hungerlöhne im "Praktikum" 60+ Stunden chrampfen. Naja immerhin keine Verdingkinder mehr.

      Aber auch bei kleinen Nichtbio-Bauernhöfen (auch in den Berggen) sind die Antibiotikamengen gleich.
      0 1 Melden
    • SeKu 28.05.2016 13:35
      Highlight @rodolofo
      Aber gut, dass Sie in einem schlauen Bauernbetrieb arbeiten. Ich beziehe mein Fleisch übrigens zweimal jährlich in Packeten mit fast allem Essbaren des Rindes von einem Betrieb meines besten Primarschulfreundes. Während der Schule verbrachte ich fast meine ganze Freizeit auf diesem Bauernhof und mache heute manchmals noch das nötigste, wenn er kurz in die Ferien geht.
      Ist leider nicht Bio.
      0 0 Melden
    • rodolofo 28.05.2016 13:45
      Highlight @ Seku
      In dem Fall verstehen wir uns doch noch einigermassen.
      Wir sollten meiner Meinung nach mehr differenzieren und nicht von den Bauern als "abzockenden Subventionsempfängern" sprechen!
      Direktzahlungen sind ja an entsprechende Gegenleistungen gekoppelt, welche mit dem Grundsatz "Qualität statt Quantität" zu tun haben. Aber das alles hilft natürlich nichts gegen das "Bauernsterben", wenn die Lebensmittelpreise von den Grossverteilern dermassen weiter gedrückt werden!
      Die Verantwortlichkeit liegt bei der ganzen Kette, von den ProduzentInnen über den Handel bis zu den KonsumentInnen.
      0 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 27.05.2016 06:30
    Highlight Sicher eine der bedrohlichen und sehr ernst zu nehmenden Meldung.
    42 2 Melden
    600
  • Randy Orton 27.05.2016 06:07
    Highlight Das ist echt bedenklich. Ich war erstaunt, dass es E. Coli ist, hätte eher an S. Aureus oder so gedacht. Wenn sich diese Dinger verbreiten und ein für den Menschen gefährlicheres Bakterium dieses Gen erhält, dann sind wir wirklich plötzlich wieder im Mittelalter, bis wir etwas dagegen gefunden haben...
    36 0 Melden
    • Der Halunke 27.05.2016 08:30
      Highlight Verbreitung von Mrsa ist momentan sogar wieder im Rückgang Hingegen sieht mann bei den Enterobacteriaceae vermehrt sehr resistente Varianten was uns in Zukunft ärger beschäftigen wird (operation statt antibiotika)
      6 0 Melden
    • Randy Orton 27.05.2016 17:30
      Highlight Gut, nachdem ich die Fallpublikation gelesen habe, tönt es noch halb so dramatisch...
      1 0 Melden
    600
  • Luukituuki 27.05.2016 06:02
    Highlight Genau deswegen neheme ich bereit jetzt fast keine medis zu mor! Da bleibt das imunsystem eonigermassen intakt
    12 18 Melden
    • maljian 27.05.2016 07:17
      Highlight Ich halt es genauso.
      Leider gibt es auch Menscven, die wirklich darauf angewiesen sind.

      Andererseits glaub ich aber auch, das es zu viel gibt, die mal schnell ne Ibuprofen oder Paracetamol einwerfen.
      10 11 Melden
    • E7#9 27.05.2016 07:53
      Highlight Leider funktioniert es nicht so, dass die Antibiotikaressistenz im eigenen Körper ausbleibt, weil man nie welches zu sich genommen hat. Das Bakterium, an dem man erkrankt, kann trotzdem ressistent sein, weil der Rest der Welt sorglos damit umgegangen ist.
      43 0 Melden
    • kleiner_Schurke 27.05.2016 08:35
      Highlight Das ist entweder Ökoromantik oder Alternativmedizinische Romantik. Wenn sie eine Infekt z.b in einer offenen Wunde haben, werden Bakterien auch bei ihnen wachsen und sich alle 20 Minuten teilen. Das heisst entweder man wird etwas dagegen unternehmen oder sie sterben in 3 Tagen. Dem Bakterium ist es egal was sie bisher an Medikamenten gegessen haben und was nicht. Es kennt weder ein Gewissen noch Gnade, es vermehrt sich, wenn man es lässt. Ich bin immer wieder erstaunt über die “Naivität“ wie mache Menschen die Natur sehen.
      15 0 Melden
    • Luukituuki 27.05.2016 09:46
      Highlight Die antibiotikaresistenz bleibt ja das ist klar! Da kann man nichts machen! Aber ich sehe darin das Immunsystem gestärkt da man ihm nicht "unter die arme" greift!
      3 6 Melden
    • kleiner_Schurke 27.05.2016 10:35
      Highlight Die Wirkung des Antibiotikums hat mit dem Immunsystem nichts zu tun. Es gibt Antibiotika die sich selber als Kanal in die Bakterienmembran einbauen, das Bakterien blutet dann einfach aus und stirbt ab. Ihr Immunsystem ist dazu nie in der Lage, das funktioniert mit und ohne Antibiotika genau gleich. Sie sind da schlicht falsch oder nicht informiert.
      10 0 Melden
    • Zerpheros 27.05.2016 12:11
      Highlight Kann mir bitte jemand erklären, was Paracetamol und Ibubrofen mit multiresistenten Keimen und Antibiotika zu tun haben?
      7 0 Melden
    • Luukituuki 27.05.2016 14:44
      Highlight Sind beides wirkstoffe in antibiotika
      1 7 Melden
    • kleiner_Schurke 27.05.2016 15:53
      Highlight @Zerpheros Gar nichts, das sind Wirkstoffe in Schmerzmitteln. @Luukituuki stimmt nicht.
      5 0 Melden
    • Luukituuki 27.05.2016 23:57
      Highlight Ja dann sorry aber da haben sie ja wirkleich nichts mit der antibiotikaressistenz zu tun! Totzdem fimde ich schmerzmedis unnötig! Und ich weis das sich da hater finden werden! Ist halt meine meinung
      1 0 Melden
    • Zerpheros 28.05.2016 07:04
      Highlight Meinungen und Deinungen. Ob Sie Schmerzhemmer einwerfen oder nicht, liegt ganz bei Ihnen, Luukituuki. Aber vielleicht gehen Sie bei den Zusammenhängen zwischen Krankheiten und Wirkstoffen nochmal über die Bücher? @ kleiner Schurke: Ibubrofen wirkt zugleich auch virostatisch, oder?
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 28.05.2016 11:38
      Highlight Nop, soweit ich weiss nicht. Viren sind schwierig zu bekämpfen und man muss jedes Virus spezifisch angehen. Tamiflu wirkt etwas, aber nur wenn man es sehr früh nimmt.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 28.05.2016 11:39
      Highlight @Luukituuki
      Schmerzmittel unnötig: Wie kommen sie den darauf?
      1 0 Melden
    600
  • DonPedro 27.05.2016 05:51
    Highlight Die Natur greift zur Selbsthilfe und zeigt der Pharmaindustrie und uns Menschen die Grenzen!
    23 7 Melden
    • HansDampf_CH 27.05.2016 07:26
      Highlight Die Pharmaindustrie ist ja ein Witz, >50% sind nur Marketing budget.
      Die erfinden lieber ne lifestyle Krankheit anstatt echte Forschung zu betreiben...
      19 9 Melden
    • elk 27.05.2016 08:16
      Highlight Das ist der Pharma-Industrie herzlich egal. Die finden Antibiotika-Forschung eh zu teuer, zu mühsam und nicht genug prestigeträchtig.
      Die Probleme werden ganz sicher folgen und alle betreffen.
      4 2 Melden
    • Str ant (Darkling) 27.05.2016 08:26
      Highlight Mit Behandeln verdient man viel mehr Geld im Kapitalismus ist Heilen nicht Profitabel.

      6 2 Melden
    600

Angestellte nimmt für ihre mentale Gesundheit frei. Die Reaktion des Chefs? Unbezahlbar!

Diese Geschichte erobert das Internet im Sturm: Madalyn Parker, eine Web-Entwicklerin aus Michigan, USA, meldet sich vor einigen Wochen von der Arbeit ab – weil sie sich um ihre mentale Gesundheit kümmern will.

Dieses E-Mail schickt sie an ihre Mitarbeiter und an den CEO:

Die Antwort des Chefs verblüfft Madalyn. Derart, dass sie seine Nachricht auf Twitter teilt.

(sim via mashable)

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