International

David Cameron muss mit einem knappen Ausgang der Wahlen rechnen. Bild: Getty Images Europe

Heute wählt Grossbritannien und es herrscht Hochspannung 

07.05.15, 01:52 07.05.15, 08:47

Die Briten wählen heute ein neues Parlament. Welche Partei am Ende die neue Regierung stellen wird, ist völlig offen. Den neuesten Umfragen zufolge liegen die Konservative Partei von Premierminister David Cameron und die Labour Partei mit Spitzenkandidat Ed Miliband mit jeweils 34 Prozent Kopf an Kopf.

Keine der beiden grossen Parteien dürfte eine absolute Mehrheit im Unterhaus erreichen. Daher könnten sich kleinere Parteien als Königsmacher entpuppen. 

Umfragen zufolge haben die schottischen Nationalisten (SNP) die Chance, drittstärkste Kraft zu werden, gefolgt von den derzeit mitregierenden Liberaldemokraten. 

Ed Miliband, der Herausforderer Camerons. Bild: Getty Images Europe

Die euroskeptische Ukip dürfte wegen des Mehrheitswahlrechts nur eine Handvoll Mandate gewinnen, obwohl die Partei landesweit in Umfragen prozentual die drittstärkste Kraft ist.

Dominiert wurde der Wahlkampf vor allem von innenpolitischen Themen sowie der Einwanderungspolitik. Aber auch die Mitgliedschaft Grossbritanniens in der Europäischen Union stand im Fokus. Cameron hat zugesagt, bei einem Wahlsieg für 2017 eine Volksabstimmung über die EU-Mitgliedschaft anzusetzen.

Mehr als 45 Millionen Briten sind wahlberechtigt. Die Stimmlokale haben von 8 Uhr bis 23 Uhr MESZ geöffnet. (feb/sda/reu)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Das gab's noch nie! Ophelia stürmt jetzt als Kategorie-3-Hurrikan auf Irland zu 

Ophelia ist der stärkste je im Ostatlantik gemessene Wirbelsturm. Das Hurrikan-Warnzentrum hat den Hurrikan am Samstagabend auf die Kategorie 3 hochgestuft. Währenddessen ist der Sturm südlich der Azoren vorbeigezogen. 

Auf Irland und Teile Grossbritanniens wartet ein äusserst ungemütlicher Wochenstart. Der Hurrikan wird laut neusten Prognosen am Montag mit Spitzengeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern auf die Westküste der Insel treffen. Während die Winde immer noch …

Artikel lesen