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Flüchtlinge westlich von Bagdad, Irak.
Bild: Khalid Mohammed/AP/KEYSTONE

«IS» nimmt 3000 Flüchtlinge im Irak als Geiseln

Der «Islamische Staat» hat im Irak offenbar 3000 Menschen in seine Gewalt gebracht. Zwölf Flüchtlinge sollen getötet worden sein, berichtet das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen.

05.08.16, 11:12 05.08.16, 13:07

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Kämpfer der radikal-islamischen Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») haben im Irak offenbar bis zu 3000 Geiseln genommen. Das berichtet das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Demnach seien zwölf Menschen getötet worden.

Laut UNHCR hat der «IS» die Iraker am Donnerstag in seine Gewalt gebracht, als sie aus Dörfer des Hawiga-Distrikts nach Kirkuk fliehen wollten. Zuvor hatte die irakische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bereits berichtet, 100 bis 200 «IS»-Kämpfer hätten 1900 Zivilisten gefangen genommen, und seien als menschliche Schutzschilde missbraucht worden. Dutzende Zivilisten seien hingerichtet worden, allein sechs seien verbrannt worden.

US-amerikanische Militärkoalition 

Die USA führen eine Militärkoalition gegen den «IS» im Irak an. 2014 hatte die Terrormiliz im Irak und Syrien grosse Gebiete erobert. Im Irak stiessen die «IS»-Kämpfer auf wenig Widerstand der Sicherheitskräfte. In den von ihnen eroberten Gebieten riefen die Dschihadisten ein Kalifat aus und verübten Gräuel an der Zivilbevölkerung.

Durch die US-geführte Militärkoalition konnten grössere Gebiete vom «IS» zurückgewonnen werden. Bild: Maya Alleruzzo/AP/KEYSTONE

Durch Luftangriffe der US-geführten Militärkoalition und Bodenoffensiven einheimischer Soldaten hat der «IS» in den vergangenen Monaten grössere Gebietsverluste erlitten. Als letzte irakische Grossstadt befindet sich nur noch Mossul in der Hand der Dschihadisten, in Syrien ist Rakka die «IS»-Hochburg.

Millionen Iraker auf der Flucht

Bis heute sind rund 3,4 Millionen Iraker auf der Flucht. Die Hilfsorganisationen unternehme grosse Anstrengungen, um ihre Unterbringung und Versorgung zu unterstützen. So baue sie unter anderem zwei Flüchtlingslager im Norden der Stadt für insgesamt rund 21'000 Menschen auf. Zugleich beklagte das UNHCR, dass es nicht genügend Geld für die humanitäre Hilfe gebe. Von den für dieses Jahr erbotenen 584 Millionen Dollar zur Unterstützung von irakischen Flüchtlingen und Binnenvertriebenen seien bislang erst 37 Prozent bereitgestellt worden.

(rof/sda/dpa/cte/reuters/AP)

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Brikne, 20.7.2017
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  • Datsyuk * 05.08.2016 12:35
    Highlight Das ist so unglaublich abscheulich. Man weiss gar nicht, was schreiben. :(
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  • Toerpe Zwerg 05.08.2016 11:59
    Highlight Scheisstypen.
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