International

EU-Parlament vergibt Sacharow-Preis an zwei irakische Jesidinnen

27.10.16, 11:57

Nadia Murad. Bild: PATRICK SEEGER/EPA/KEYSTONE

Die Jesidinnen Nadia Murad und Lamija Adschi Baschar werden vom EU-Parlament mit dem Sacharow-Preis ausgezeichnet. Das teilte der Fraktionsführer der Liberalen, Guy Verhofstadt, am Donnerstag im Kurnachrichtendienst Twitter vor der offiziellen Bekanntgabe mit.

Die «mutigen jesidischen Frauen, die aus der Gefangenschaft des Daesh geflohen sind (...) gewinnen den Sacharow-Preis», schrieb Verhofstadt. Daesh ist eine andere Bezeichnung für die Terrororganisation Islamischer Staat (IS).

Mit dem Sacharow-Preis ehrt das EU-Parlament seit 1988 Menschen oder Organisationen, die sich für Menschenrechte und Grundfreiheiten einsetzen.

Murad, die als UNO-Sonderbotschafterin auf das Schicksal der religiösen Minderheit der Jesiden aufmerksam macht, war im August 2014 von IS-Kämpfern verschleppt und wiederholt vergewaltigt worden, bis ihr drei Monate später die Flucht nach Deutschland gelang. (sda/dpa)

«Islamischer Staat»

USA schicken 400 Soldaten in die Schlacht um die IS-Hochburg Rakka

Dutzende Tote: Terrormiliz Fateh al-Scham bekennt sich zu Anschlägen in Homs

Hipster im Irak: Bart in der Menge

Über 100 Beamte im Tessin im Einsatz – und sie fassen EINEN mutmasslichen Islamisten

«IS» verkündet Tod ihres Sprechers Abu Mohammed al-Adnani

Nein, Herr Trump, Obama ist NICHT der Gründer des «IS» – aber ganz unschuldig ist er auch nicht

Die jungen Soldaten des «IS»: Kindheit, Jugend, Selbstmordattentat

«IS»-Vorwurf gegen muslimische Schüler in Therwil fällt in sich zusammen

«Für präzise Angriffe»: US-Luftwaffe schickt erstmals B-52-Bomber gegen «IS»

US-Soldaten in Syrien: Obama will Kontingent versechsfachen

«IS» soll syrischen Piloten nach Kampfjet-Abschuss gefangen genommen haben

Kampf gegen «IS»: Deutschland richtet «Tornado»-Basis in der Türkei ein

Der «IS» funktioniert wie eine Sekte – das erklärt auch, warum die Terroristen so grausam sind

Der «IS» verliert und verliert – setzt die Terrormiliz jetzt auf Giftgas?

Der «Islamische Staat» wirbt im Darknet – zu Besuch bei der Terror-Propaganda-Abteilung

ETH-Sicherheitsexperte: «Es bringt dem ‹IS› nichts, Schweizer zu töten»

Die derzeit 6 populärsten Antworten auf den Terror – und warum sie alle in die Sackgasse führen

6 Indizien dafür, dass der IS schwächer ist, als wir dachten

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
Beste News App der Schweiz. News und Unterhaltung auf Konfrontationskurs.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Erzbischof von Mossul: «In fünf Jahren gibt es im Irak keine Christen mehr»

Vor dem US-Einmarsch von 2003 lebten 1,5 Millionen Christen im Irak. Heute sind weniger als 300'000 von ihnen übrig. Sie fliehen nicht nur vor den «IS»-Terroristen, sondern auch vor der Gleichgültigkeit ihrer muslimischen Nachbarn. Erzbischof Thimothaeus Mussa al-Schamani hat resigniert. Der würdevolle Mann mit dem kurzen grauen Bart steht der Erzdiözese von Bartilla und Mar Mattai vor, die im Umland der irakischen Grossstadt Mossul liegt.

2014 hatte die Terrormiliz «Islamischer Staat» …

Artikel lesen