International

IS greift Busse mit Autobombe an: Mindestens 100 Tote im Irak

Die Opfer waren überwiegend schiitische Pilger: An einer Tankstelle im Süden des Irak wurde ein Selbstmordanschlag auf mehrere Busse verübt. Zu dem Attentat mit offenbar Dutzenden Toten bekannte sich der IS.

Publiziert: 24.11.16, 15:29 Aktualisiert: 24.11.16, 19:23

Ein Artikel von

Nach Polizeiangaben vom Donnerstag explodierte im Dorf Schomali 120 Kilometer südöstlich der irakischen Hauptstadt Bagdad ein Lastwagen an einer Tankstelle, an der zahlreiche Busse mit schiitischen Pilgern parkten. Mehr als 100 Menschen könnten dabei getötet worden sein, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Unter den Opfern seien auch Iraner, teilte das Zentrale Einsatzkommando im Irak mit.

Mindestens sieben Busse hätten zum Zeitpunkt der Explosion an der Tankstelle gestanden, sagte ein Polizist der Nachrichtenagentur AFP. Die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) bekannte sich zu dem Anschlag.

Die schiitischen Pilger kamen aus der Stadt Kerbela, wo in den vergangenen Tagen Millionen Schiiten das Arbain-Fest begangen hatten. Aus Furcht vor Anschlägen sunnitischer Extremistengruppen hatte das Fest unter massiven Sicherheitsbedingungen stattgefunden. (als/AFP/AP)

Hol dir die App!

User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
1 Kommentar anzeigen
1
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Datsyuk 24.11.2016 17:27
    Highlight Ich glaube nicht an Gott. Aber mögen die Opfer ihre Zeit von nun im Paradies verbringen und die Täter in der Hölle schmoren.
    4 1 Melden
    600

IAEA warnt vor Terrorattacken auf AKWs: «Jeder Staat kann Ziel werden»

Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) hat am Montag vor Angriffen auf Atomkraftwerke gewarnt. «Jeder Staat kann Ziel einer solchen Attacke werden», sagte IAEA-Chef Yukiya Amano in Wien zum Auftakt einer Ministerkonferenz der Organisation.

«Terroristen und Kriminelle werden jede Sicherheitslücke im System der globalen Nuklearsicherheit ausnützen», sagte Amano. Sie könnten zum einen direkt Atomkraftwerke angreifen. Zum anderen könnten Terroristen auch Transporte von atomarem Material …

Artikel lesen