International

Dschawad Sarif, Irans Aussenminister (rechts) wird in der Schweiz anwesend sein. Bild: APA

Irans Aussenminister nimmt nun doch an den Syrien-Gesprächen in Lausanne teil

15.10.16, 07:54 15.10.16, 11:10

Irans Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif wird am Samstag an dem internationalen Treffen zum Syrien-Konflikt in Lausanne teilnehmen. Dies teilte ein Sprecher des Aussenministeriums in Teheran laut der iranischen Nachrichtenagentur IRNA mit.

Iranische Medien hatten zuvor berichtet, der Iran werde nicht an dem Treffen beteiligt sein, bei dem US-Aussenminister John Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow erstmals seit Abbruch ihrer Verhandlungen wegen der russischen Luftangriffe auf Aleppo zusammenkommen.

Wohl kein Durchbruch 

An dem Treffen in der Schweiz sollen mit den USA, der Türkei, Katar und Saudi-Arabien die Hauptunterstützer der Opposition teilnehmen, mit Russland und dem Iran werden aber auch die wichtigsten Unterstützer von Machthaber Baschar al-Assad vertreten sein.

Es wird nicht erwartet, dass die Gespräche einen Durchbruch im Ringen um eine Rückkehr zu einer Waffenruhe bringen. Die letzte Feuerpause war am 19. September nach nur einer Woche gescheitert. (sda/afp)

Syrien: Der vergessene Krieg

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Gewaltausbruch in Charlottesville: Vereint im Rassenhass

Eine neue Rechte probt in den USA die Zusammenarbeit mit Rassisten und Neonazis. Sie sucht den direkten Kampf mit dem Feind. Das Bündnis zeigte sich deutlich wie nie in Charlottesville. Eine Eskalation mit Ansage.

Wer sie kommen sah, mit ihren Helmen und Schutzschilden, mit ihren offen getragenen Pistolen, ahnte sofort: Hier passiert etwas. Und tatsächlich, der Aufmarsch rassistischer Gruppen in Charlottesville eskalierte.

Die Ultrarechten und linke Gegendemonstranten prügelten aufeinander ein, besprühten sich mit Chemikalien. Am Samstagnachmittag steuerte dann jemand sein Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten – allem Anschein nach mit Vorsatz. Er tötete eine Frau und verletzte 19 weitere Menschen.

Wie …

Artikel lesen