International

Lokaler «IS»-Führer laut US-Militär in Afghanistan getötet

14.07.17, 22:07 15.07.17, 11:02

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben den lokalen Anführer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in Afghanistan getötet. Abu Sayed sei bei einem Angriff auf das Hauptquartier der Terroristen in der Provinz Kunar ums Leben gekommen, teilte Pentagon-Sprecherin Dana White am Freitag mit.

Dana White, Sprecherin des Pentagons, verkündete den Tod eines lokalen «IS»-Anführers. Bild: J. Scott Applewhite/AP/KEYSTONE

Der «IS» ist erst 2015 in Afghanistan aufgetaucht und soll dort nie mehr als 3000 Kämpfer gehabt haben. Lange Zeit war er nur in den beiden Provinzen Nangarhar und Kunar präsent. Amerikanische und afghanische Streitkräfte fliegen seit Monaten schwere Luftangriffe auf «IS»-Stellungen.

Das US-Militär tötete bereits die beiden vorherigen Anführer des «IS»-Ablegers. Bei einer Operation von Spezialkräften im April kam der damalige Chef der Gruppe, Abdul Hasib, ums Leben. Nach Angaben des Pentagons (US-Verteidigungsministerium) übernahm Abu Sayed anschliessend die Macht. (sda/dpa)

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  • SirGareth 14.07.2017 23:01
    Highlight Fies: zuerst solche Milizen aufbauen und ausrüsten, dann gegen Ende den "Anführer" eliminieren, um quasi zu beweisen, dass man mit den Rebellen nichts zu tun hatte.
    3 4 Melden
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  • MaxHeiri 14.07.2017 22:37
    Highlight Das Leben eines IS-Kommandaten ist wirkloch verschiessen
    1 1 Melden
    600

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