International

Früherer israelischer Staatschef Navon 94-jährig gestorben

07.11.15, 21:29 08.11.15, 10:03

Jizchak Navon: Präsident Israels von 1978 bis 1983.
Bild: wikimedia commons

Der ehemalige israelische Staatschef Jizchak Navon ist tot. Er sei am Freitag im Alter von 94 Jahren in seinem Haus in Jerusalem gestorben, teilte seine Familie am Samstag mit. Navon war von 1978 bis 1983 der fünfte Präsident Israels. Zuvor hatte er mehrere diplomatische Posten übernommen.

Navon wurde 1921 in Jerusalem geboren. Er stammte aus einer sephardischen Familie; sein Vater war aus Spanien eingewandert, die Familie seiner Mutter stammte aus Marokko.

Navon, der auch als Schriftsteller tätig war, leitete zunächst die Kulturabteilung des Bildungsministeriums. Danach wurde er über die Liste der Arbeitspartei in die Knesset gewählt. Nach seiner Amtszeit als Präsident kehrte er ins Parlament zurück und wurde unter anderem Bildungsminister.

Jizchak Navon (rechts) bei einem Treffen mit dem damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter 1979 in Jerusalem. 
Bild: AP/POOL

Der israelische Staatschef Reuven Rivlin würdigte seinen Vorgänger als «edlen Mann aus dem Volke», den die Israelis «geliebt und geschätzt» hätten. Regierungschef Benjamin Netanjahu brachte seinen «tiefen Schmerz» über Navons Tod zum Ausdruck, der ihn durch seine Bildung und seine Offenheit beeindruckt habe. (wst/sda/afp)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

IKEA entschuldigt sich für diesen Katalog in Israel – weil etwas fehlt

Der israelische Ableger des schwedischen Möbel-Giganten Ikea hat sich für einen Katalog entschuldigt, in dem keine Frauen abgebildet sind. Mit dem Katalog wollte sich das Unternehmen an ultraorthodoxe Juden richten und diese als Kunden gewinnen.

Der Chef von Ikea in Israel, Schuki Koblenz, räumte ein, dass die Broschüre «nicht dem entspricht, wofür Ikea steht». Das Unternehmen entschuldige sich dafür. Der Katalog, in dem ausschliesslich Männer und Jungen abgebildet sind, war zusätzlich …

Artikel lesen