International

Italien will Geburtenrate steigern und kopiert Dänemark – das Resultat ist ein Debakel

Publiziert: 15.09.16, 11:02

Warum neu erfinden, was andere erfolgreich vormachen? Das muss sich die italienische Regierung gedacht haben, als sie Ende August eine Fruchtbarkeits-Kampagne lancierte. Dänemark hatte seine Bürger vergangenes Jahr in mehreren vielbeachteten Videos ermutigt, mehr Kinder zu haben. Prompt wurden diesen Sommer 1200 Babys mehr geboren als im Jahr zuvor.

Do it for Denmark!

Video: YouTube/Spies Rejser

Do it for Mom!

Video: YouTube/Spies Rejser

Es braucht keine hellseherischen Fähigkeiten um vorherzusagen, dass die folgende Kampagne in Italien, dem Land mit einer der geringsten Geburtenrate Europas, zu keinem Babyboom führen wird:

«Schönheit ist zeitlos, Fruchtbarkeit nicht.»

«Lasst eure Spermien nicht in Rauch aufgehen.»

Die Reaktionen waren so heftig, dass das Gesundheitsministerium die Twitter-Kampagne nach wenigen Tagen stoppte.

«Die Sanduhr, der Slogan, wer ist nur auf diese Idee gekommen? Das nervt wirklich, ist erniedrigend, aufdringlich, respektlos.»

Eine Twitter-Userin brauchte denn auch nicht mehr als 140 Zeichen, um auf den wahren Hintergrund der niedrigen Geburtenrate Italiens hinzuweisen, der nichts mit Fruchtbarkeit zu tun hat:

«Ja schon, aber wenn man mit 30 knapp tausend Euro pro Monat verdient, dann ist das vielleicht der Grund, warum man keine Kinder hat, oder?»

Und dann:

«Tausend? Schön wärs!!!»

Erschwerend kommt in Italien dazu, dass weder Arbeitgeber noch der Staat viel unternehmen, um junge Eltern zu unterstützen. Sehr im Gegensatz zu Dänemark, das sehr grosszügige Mutter- und Vaterschaftsgesetze hat.

«Es gibt nichts zu feiern»

Die Kampagne des italienischen Gesundheitsministeriums fiel auch bei Premierminister Matteo Renzi durch. Dieser erklärte am Radio, keiner seiner Freunde habe Kinder gehabt, weil sie eine Werbung gesehen haben. Der Todesstoss kam von der bekannten Journalistin Vittoria Iacovella. Diese war über die Kampagne so genervt, dass sie ihrem Ärger auf Facebook Luft machte. Der Post, eigentlich ein offener Brief an Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin, ging im Gegensatz zum Hashtag #fertilityday viral:

Darin beschreibt die 37-Jährige und zweifache Mutter, wie schwierig es ist, in Italien Kinder zu haben. Ein Beispiel: Als sie damals zwei Stunden früher nach Hause ging, um zu stillen, wurde ihr dies vom Gehalt abgezogen. Die HR-Chefin (40+, kinderlos) habe ihr zudem vom Stillen abgeraten, um Konflikte mit der Arbeit zu minimieren. Stattdessen könne ja eine Babysitterin das Kind stillen.

Und das Geld für die missratene Twitter-Kampagne hätte die Ministerin besser der 10-jährigen Tochter Iacovellas gegeben: Als kürzlich am Frauentag die Lehrerin in der Schule die Errungenschaften der Frauenbewegung aufzählte, habe diese geantwortet: «Es gibt nichts zu feiern, wenn Mütter nicht die Arbeit tun können, die sie wollen. Es gibt noch viel zu tun.» 

Ministerin Lorenzin antwortete auf Facebook, die Kampagne sei nie als Aufforderung zum Kindermachen gemeint gewesen und verteidigte ihr Engagement für die Mütter. Die Einführung des Kindergelds sei ihre Initiative gewesen. Aber da sie erkannt habe, dass die Kampagne die Leute irritiert, habe sie beschlossen, sie zu stoppen. Das nächste Mal, werde man es besser machen.

Dauerthema Job und Familie:

Leute, wenn eine Frau kein Kind will, will sie keins. Never ever. Checkt. Das. Endlich!

Nationalrat gönnt Papis keinen Vaterschaftsurlaub: Ein krasser Fehlentscheid

Mutter mit Vollzeitjob: Für sie liegt ein Teilzeitjob finanziell nicht drin

Ohne Kita keinen Job, mit Kita kein Geld: Junge Eltern in der Schweiz leiden unter den extrem hohen Betreuungskosten

Stillende Mütter: Eine Fotografin verwandelt sie in stolze Göttinnen

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34 Kommentare anzeigen
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  • Joël 17.09.2016 23:11
    Highlight
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    600
  • Menel 16.09.2016 11:41
    Highlight 😂😂😂
    17 0 Melden
    600
  • ket4mon 15.09.2016 16:03
    Highlight Warum die Geburtenrate steigern, wenn dieser Planet schon überbevölkert ist? Ich sehe, Politik ergibt extrem viel Sinn..
    36 19 Melden
    • Luca Brasi 15.09.2016 16:13
      Highlight Die ganzen neuen Erdbürger brauchen jemand, der ihnen Carbonara macht, Eisdielen eröffnet, etc. Ohne Italiener scheint die Welt aus den Fugen zu geraten. ;D
      73 2 Melden
    • Soufaa 16.09.2016 03:27
      Highlight PIZZA!!!!!!
      25 0 Melden
    • manhunt 16.09.2016 12:48
      Highlight LASAGNE!!
      13 2 Melden
    • Arya Underfoot 17.09.2016 18:38
      Highlight Spaghetti! Antipasti! Focaccia! Gelati! Muss ich noch weitermachen?! 😉
      3 0 Melden
    • Luca Brasi 17.09.2016 19:09
      Highlight @Arya Underfoot: Nur zu. 😉
      2 0 Melden
    600
  • _saem_ 15.09.2016 13:27
    Highlight In einem Land in der Arbeitslosigkeit und die Mafia vorherrschend sind, würde ich mir auch überlegen, ob ich überhaupt Kinder in solch ein Land stellen möchte.
    52 22 Melden
    600
  • Ruedi89 15.09.2016 12:43
    Highlight Das nennt sich dann wohl "best practice sharing" à la EU :) hihi
    24 5 Melden
    600
  • Hops 15.09.2016 12:29
    Highlight Ach Italien...So wie die Zustände bei dir sind, überlegen sich die Leute zwei-, nein hundertmal, ob sie Kinder auf die Welt setzen möchten. Und wenn der Wusch da ist, dann wird die Euphorie schnell von der Realität zerstört. Schon nur die Gehälter der Mittelschicht reichen kaum für eine Person bis Ende Monat. Mach das Land erst Familienfreundlich und fordre dann die Bevölkerung zum amore machen auf!
    85 4 Melden
    600
  • Regula Sterchi 15.09.2016 12:02
    Highlight Super Sache:
    Wir haben ein Problem mit Überbevölkerung und Einwanderung. Da muss man unbedingt mehr Menschen produzieren... !
    **sarkasmus
    51 79 Melden
    • Binnennomade 15.09.2016 12:30
      Highlight Wir haben ein Problem mit Überbevölkerung?
      65 25 Melden
    • äti 15.09.2016 12:48
      Highlight Nein, ohne Sarkasmus. Alles, aber restlos alles muss wachsen, grösser und gigantischer werden. Firmen ohne Umsatzzuwachs resp. Rendite sind weg. Das BIP muss wachsen. Fussballerlöhne werden exorbitant. Die Menschheit wächst freiwillig oder gepushed. Vielleicht müssen mehr Menschen her um all die Wachstums-prognosen u forderungen zu erfüllen. Einzig, die Erde, der Lebensraum, die Tierwelt, das Lebensgefühl wächst nicht. Also, macht viele Kinder, meine Windelfabrik will florieren. 👿
      56 8 Melden
    • Hoppla! 15.09.2016 12:57
      Highlight Wenn der Horizont nicht an der Schweizer- oder EU-Grenze aufhört ist die Tendenz zur "Überbevölkerung" nicht ganz von der Hand zu weisen.
      47 5 Melden
    • Big_Berny 16.09.2016 10:34
      Highlight @Hoppla: Weiss nicht, ob wir das Problem mit der Überbevölkerung hier lösen müssen, wo wie sowieso schon wenige Kinder haben. Ich sage ja auch nicht, dass in Afrika weniger konsumiert werden soll, weil auf der Welt insgesamt zu viel konsumiert wird.
      Wir könnten aber schauen, dass in anderen Ländern nicht so viele Kinder nötig sind, um überleben zu können. Da können wir wahrscheinlich doch wieder einiges tun mit fairen Entlöhnungen und ohne Ausbeutung etc.
      Grundsätzlich finde aber, dass jeder das Recht auf Nachwuchs haben sollte.
      12 0 Melden
    600
  • Fumo 15.09.2016 11:19
    Highlight Die Iacovella handelt aus purem Egoismus. Sie trifft Entscheidungen für ihr Leben und erwartet das die ganze Welt sich an ihre Bedürfnisse anpasst. Wenn sie ihren Arbeitspensum um 2h täglich (!) mindern will ist eine Lohnkürzung ziemlich entgegenkommend, ich hätte sie gefeuert und mich auf einen Verfahren eingestellt.
    26 125 Melden
    • JimmyNieCricket 15.09.2016 11:57
      Highlight Kommt natürlich auf die Branche an und ich will kein allgemeines Urteil fällen, aber : Müttern ist wo immer möglich entgegen zu kommen. Kann sie z.B. auch später (z.B. wenn Papa nach Hause kommt) von zu Hause aus die 2h arbeiten, dann ist das doch kein Problem. Aber ganz grundsätzlich bedeutet weniger Arbeit natürlich weniger Lohn, da gibt es nichts zu diskutieren. Es wäre schön wenn wir allen Eltern mit Urlaub und bezahlter Teilzeit entgegen kommen könnten, aber dass dies nicht jeder Staat stemmen kann ist nun keine Überraschung.
      53 1 Melden
    • Mayadino 15.09.2016 12:13
      Highlight In der schweiz gibt es gesetzte, welcher einer stillenden mutter mehr pausen zum stillen ermöglichen! Leider gibt es sehr viele ignorante typen wie sie, welche es einer jungen mutter extra schwer machen müssen.
      73 6 Melden
    • EvilBetty 15.09.2016 12:14
      Highlight Zumindest bei uns in der Schweiz sind ab 7 h Arbeitszeit pro Tag 90 Minuten Stillzeit bezahlt.
      57 2 Melden
    • DinahK 15.09.2016 12:49
      Highlight Ihrer Aussage zufolge leistet ein elternteil nicht genug für die arbeitswelt?
      uiuiui
      und wer bezahlt dann unsere AHV, wenn alle kinderlos sind...
      30 6 Melden
    • Charlie Brown 15.09.2016 13:00
      Highlight Wenn ich so sehe, wie viel Zeit am (Arbeits-)Tag so mit betriebsfremdem verbracht wird (z.B. watson-Artikel lesen und fleissig kommentieren, mea culpa, oder jede Stunde für 10 Minuten raus zum quarzen), lasse ich die Mitarbeiterin lieber auf Arbeitszeit stillen.

      Zumal das bei den wenigsten überhaupt ein Thema ist; wo hat Frau schon das Baby in Griffnähe, wenn sie bei der Arbeit ist? Klar, sie kann ja während der Arbeitszeit Milch abpumpen. So richtig gemütlich im Grossraumbüro (oder alternativ auf der Frauentoilette oder in der Besenkammer).
      36 1 Melden
    • EvilBetty 15.09.2016 13:17
      Highlight Wenn es die Frau drauf anlegt muss der Arbeitgeber einen gewigneten Raum zur Verfügung stellen. Nein, die Toilette erfüllt dieses Kriterium nicht.
      24 0 Melden
    • Mayadino 15.09.2016 13:37
      Highlight Zudem, richtig oft und regelmässig wird ein baby meist nur die ersten 6 monate gestillt, danach bekommt es beikost. Abzüglich der 3 mt mutterzeit, würde diese 'ausnahme' nur 3 mt dauern... Dafür hat man eine zufrieden mitarbeiterin, welche hoffentlich noch lange gute arbeit leistet.
      33 0 Melden
    • Charlie Brown 15.09.2016 14:00
      Highlight @EvilBetty: Du hast es erfasst. Das ist genau meine Message.

      Und jetzt zum Reality-Check: Was machst du, wenn es in der Firma keinen Raum gibt, der diesen Anforderungen entspricht? Weisst du, so KMU ohne z.B. einer hausinternen Krankenstation, welch man dafür missbrauchen kann? Bis das (gerichtlich) durchgesetzt ist, ist das Baby mitten im Studium.

      @Mayadino: Ich kennen keine Frau, die aus organisatorischen Gründen in der Lage gewesen wäre, ihr Baby während der Arbeitszeit zu stillen. Weil das Baby ja nicht am Arbeitsplatz ist. Heisst nicht, dass die Möglichkeit nicht vorhanden sein sollte.
      11 1 Melden
    • EvilBetty 15.09.2016 14:21
      Highlight Die Möglichkeit muss auch zum Abpumpen, und nicht nur zum Stillen, gegeben sein. Natürlich ist es schwierig, und ich denke in den wenigsten Fällen besteht zwischen Arbeitnehmerin und Arbeitgeber ein so verhärtetes Verhältnis, als dass man keinen Kompromiss finden würde. (Der Chef/die Chefin könnte sein/ihr Büro zur Verfügung stellen, zum Beispiel). Wenn kein Raum zur Verfügung gestellt werden kann, darf die Mutter nach Hause resp. den Arbeitsplatz für die genannte Zeit verlassen. Easy.
      12 0 Melden
    • Charlie Brown 15.09.2016 15:06
      Highlight @EvilBetty: Easy - in der Theorie.

      Wie sieht du es z.B. bei der Kioskverkäuferin, die alleine vor Ort ist?

      Bei der Lokführerein?

      Bei der Streifenpolizistin?

      Die Theorie ist easy, die Realität ist ein Arschloch. Leider.
      14 1 Melden
    • EvilBetty 15.09.2016 15:34
      Highlight Steifenpolizistin dürfte jetzt echt kein Problem sein, auch die haben ein Revier.

      Auch Lokführerinnen und Kioskfrauen machen Pause und für diese Zeit muss auch Ersatz da sein. Ist alles eine Frage der Organisation.
      6 1 Melden
    • EvilBetty 15.09.2016 15:36
      Highlight Diese Organisation ist Angelegenheit des Arbeitgebers. Punkt. Reicht schon das sonst jedes auch nur mögliche unternehmerische Risiko auf den Arbeitnehmer abgewälzt wird.
      15 2 Melden
    • EvilBetty 15.09.2016 15:39
      Highlight Kioskverkäuferin die alleine sind, sind in der Regel auch die Besitzerinnen/ Franchisnehmerinnen des Kiosks, also ist es dann ihr eigenes Problem.
      5 2 Melden
    • Charlie Brown 15.09.2016 19:19
      Highlight Der springende Punkt ist ja gerade, dass es nicht in der ordentlichen Pause geschieht. Es ist (muss sein) bezahlte Arbeitszeit.

      Und selbst wenn... So die Tramführerin an der Endstation auf dem Bänkli der Haltestelle?

      Kioskfrauen sind bei weitem nicht alle selbständig, auch bei kleinen Kiosks nicht. Schon nur die üblichen Öffnungszeiten sind nicht ohne Angestellte abzudecken... Zudem verwundert mich deine Position, dass man in dem Fall das unternehmerische Risiko den quasi (oder gar nur schein) Selbständigen aufbürdet. Dass passt nicht zu deiner restlichen Argumentation.
      3 1 Melden
    • Charlie Brown 15.09.2016 19:21
      Highlight Deine (Klassen-)kämpferischen Worte in Ehren. Aber kennst du auch die andere Seite? Hast du schon mal Verantwortung für Arbeitsplätze getragen?
      3 2 Melden
    • EvilBetty 15.09.2016 20:39
      Highlight Nein, aber genau das bedeutet halt Verantwortung für Arbeitsplätze zu tragen. Ich male bewusst etwas schwarz/weisser als ich sehe, sowas kann man nicht differenziert mit 600 Zeichen diskutieren. ;)
      4 2 Melden
    • EvilBetty 15.09.2016 20:42
      Highlight Aber ich trage die Verantwortung für eine 5 köpfige Familie.
      8 1 Melden
    600

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