International

Nach 5 Jahren: Italiens Polizei schnappt flüchtigen Kriminellen in Kleiderschrank

20.06.17, 03:48 20.06.17, 05:43

Nach fünf Jahren auf der Flucht ist ein italienischer Krimineller unvorsichtig geworden und doch noch der Polizei ins Netz gegangen. Der 49-jährige Sizilianer musste einen zweijährigen Hausarrest wegen illegalen Waffentragens in der Öffentlichkeit verbüssen.

Italienische Polizisten verhafteten den Mann in Rom Bild: EPA/ANSA

Er floh aber 2012 ausser Landes, bevor er in einem Versteck bei Rom unterschlüpfte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er wurde in einem Kleiderschrank aufgegriffen.

Polizei hat den Mann nicht vergessen

Der zuvor bereits wegen Raubes und Drogenbesitzes Verurteilte habe «vielleicht gedacht, dass die Polizei ihn vergessen hat, dass sie keine Lust mehr auf die Jagd nach einem Mann hat, der nur noch ein Jahr abzusitzen hat», hiess es in der Erklärung. «Dumm für ihn, dass das nicht der Fall war.»

Die Ermittler überwachten die Mutter des Flüchtigen ebenso wie die Ex-Partnerin und deren jüngere Tochter, die alle bei Rom wohnen. Vor etwa zwei Monaten fanden die Polizisten bei einer Durchsuchung des Hauses der Mutter lediglich ein offenen Fenster und zurückgelassene Männerkleidung vor. Doch am Freitag hatten sie Erfolg: Im Haus der Ex-Lebensgefährtin in Ostia trafen sie den Gesuchten im Kleiderschrank der Tochter an. (sda/afp)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Ein Freigeist 22.06.2017 13:56
    Highlight Deshalb gibts keine neuen Italowestern mehr - die haben alle Hausarrest
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  • CasRas 20.06.2017 06:41
    Highlight Wegen einem Jahr Hausarrest wird sein gesamtes Umfeld überwacht?
    Momol, diese Überwachungsinfrastruktur wird sicher nicht missbraucht und nur bei Terrorismus und Kinderpornos eingesetzt, wie uns versprochen wurde und wie man sieht.
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    • ujay 20.06.2017 11:07
      Highlight 1. Zwei Jahre Hausarrest. 2. In Italien. 3. Den Artikel wohl nicht richtig gelesen.
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    • Soulrider 20.06.2017 11:45
      Highlight Den Staat würde Gefängnis einiges mehr kosten. Von daher ist Hausarrest gar nicht mal so schlecht.
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